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  • 20.05.2019 Alcon-Aktien von Abgaben ausländischer Momentum-Investoren belastet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Alcon N 58.94 -0.83 -1.39% --- --- 1'104'394

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    Alcon-Aktien von Abgaben ausländischer Momentum-Investoren belastet

    20.05.2019 | 14:09:49

    Bern (awp) - Die Aktien der ehemaligen Novartis-Tochter Alcon stehen am Montagnachmittag unter Druck. Händler zufolge treten vermehrt angelsächsische Momentum-Investoren als Verkäufer in Erscheinung. Nach dem beeindruckenden Börsendebüt und der Quartalsergebnisveröffentlichung von letzter Woche sei der "Mist nun gekarrt", so lautet der Tenor.

    Um 13.45 Uhr tauchen Alcon Namen um 2,8 Prozent 60,24 Franken. Die Tagestiefstkurse liegen gar bei 59,97 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) verliert gegenüber dem Schlussstand vom Freitag knapp 1,1 Prozent.

    Wie es im hiesigen Berufshandel heisst, sind die Aktien von Alcon zuletzt gut gelaufen. Damit wird auf den beeindruckenden Börseneinstand als eigenständiges Unternehmen angespielt. Denn obwohl die Papiere der in der Augenheilkunde tätigen Alcon bereits wieder etwas vom Rekordhoch von Mitte Mai bei 63,85 Franken zurückgefallen sind, errechnet sich gegenüber dem erstbezahlten Kurs noch immer ein Plus von fast 10 Prozent. Auf den ursprünglichen Referenzkurs bezogen sind es sogar noch mehr.

    Dass sich angelsächsische Momentum-Investoren aus den Aktien zurückziehen, erklären sich Beobachter einerseits mit dem Ausbleiben neuer Kursrekorde, andererseits aber auch mit der Verwundbarkeit der zuletzt gut gelaufenen europäischen Medizinaltechnikvaloren. Hinzu komme, dass weder vom Quartalsergebnis vom letzten Dienstag, noch vom Ausblick für das gesamte Jahr positive Impulse ausgehen würden.

    Bei den Alcon-Aktien werden bei Kursen um 59,50 Franken einige grössere Stop-Loss-Aufträge vermutet. Beobachter schliessen deshalb weitere Kursverluste nicht aus, sollten diese Aufträge losgetreten werden.

    lb/rw

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  • 16.05.2019 Alcon erzielt im ersten Quartal Umsatz von 1,78 Milliarden Dollar

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    Alcon erzielt im ersten Quartal Umsatz von 1,78 Milliarden Dollar

    16.05.2019 | 00:03:46

    Genf (awp) - Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 1,78 Milliarden US-Dollar erzielt. Im Vergleich zur Vorjahresperiode kommt dies einer Stagnation gleich. Der Zahlenausweis ist eine Premiere. Erst am 9. April 2019 war Alcon als Spin-Off von Novartis an die hiesige Börse gekommen.

    Der Wert für den Umsatz ist identisch mit dem Wert, den der Basler Pharma-Konzern Novartis bereits im April publiziert hatte. Zu konstanten Wechselkursen schaute beim Umsatz ein Plus von 4 Prozent heraus, wie das Unternehmen in der Nacht auf Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab.

    Das operative Kern-Ergebnis verminderte sich derweil um 8,2 Prozent zu auf 314 Millionen US-Dollar. Verantwortlich für den Rückgang waren unter anderem Kosten für die Implementierung eines neuen SAP-Systems sowie für Forschung und Entwicklung, hiess es. Der Reingewinn für das erste Quartal wurde nicht publiziert.

    Mit diesen Resultaten hat Alcon die Prognosen der Analysten in etwa erreicht. Von AWP befragte Experten waren von einem Umsatz von genau 1,78 Milliarden sowie von einem operative Kern-Ergebnis von 303 Millionen ausgegangen.

    Ebenfalls publiziert wurden Daten zu Surgical und Vision Care, den beiden Sparten von Alcon. Bei den augenchirurgischen Produkten steigerte der Konzern den Nettoumsatz im ersten Quartal um 2 Prozent auf 1,0 Milliarden Dollar. Zu konstanten Wechselkursen betrug die Zunahme gar 7 Prozent. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehörte gemäss Alcon die starke Nachfrage nach Intraokular-Linsen.

    Rückgang bei Vision Care

    In der Augenpflege-Divison Vision Care sah es weniger rosig aus. Der Nettoumsatz ging hier um 3 Prozent zurück auf noch 777 Millionen Dollar. Rückgange habe es vor allem bei alten, siliziumfreien Hydrogel-Kontaktlinsen und Produkten für die Kontaktlinsenpflege gegeben.

    Ebenfalls äusserte sich das Unternehmen in der Mitteilung zu den Finanzzielen für das laufende Geschäftsjahr 2019. Auf der Basis konstanter Wechselkurse möchte der Augenheilkunde-Spezialist beim Umsatz um 3 bis 5 Prozent zulegen. Die operative Kerngewinnmarge soll zwischen 17 und 18 Prozent, der effektive Kernsteuersatz zwischen 17 und 19 Prozent zu liegen kommen.

    Bereits bekannt sind die mittelfristigen Ziele des Unternehmens. Zu diesen gab es im Communiqué keine neuen Informationen. Doch hat Alcon-Firmenchef David Endicott es seinem Unternehmen bekanntlich zum Ziel gesetzt, bis 2023 jährlich um bis 6 Prozent grösser zu werden. Der Gesamtmarkt dürfte in den kommenden Jahren jeweils um etwa 4 Prozent wachsen. Die operative Kerngewinnmarge soll bis 2023 auf ein niedriges bis mittleres 20%-Niveau steigen

    In einem Interview mit AWP hatte CEO Endicott Anfang Mai gesagt, dass sein Unternehmen am Standort in Genf neue Stellen schaffen wird. In Zukunft möchte Alcon ausserdem weitere Firmenübernahmen tätigen. Mit Blick nach vorne dürfte gemäss dem Amerikaner ausserdem die Bedeutung der Märkte in den Schwellenländern zunehmen.

    Am Donnerstagnachmittag Schweizer Zeit möchte der CEO des Unternehmens den Investoren ausserdem in einer Telefonkonferenz Red und Antwort zu seinem ersten Quartalszahlenkranz stehen.

    kw/

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  • 15.05.2019 Ausblick Alcon: Quartalsumsatz von 1,78 Milliarden US-Dollar erwartet

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    Ausblick Alcon: Quartalsumsatz von 1,78 Milliarden US-Dollar erwartet

    15.05.2019 | 10:15:50

    Zürich (awp) - Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon publiziert am Mittwoch, 15. Mai, nachbörslich die Zahlen zum ersten Quartal 2019 - erstmals als unabhängiges Unternehmen. Insgesamt drei Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.

    Q1 2019E
    (in Mio USD)   AWP-Konsens     Q1 2018A  
    Umsatz            1'780          1'779         
    op. Gewinn          -16             76         
    op. Gewinn (core)   303            360   
    Reingewinn           36             58   
    Reingewinn (core)   222             na   
    

    FOKUS: Der Zahlenausweis von Alcon ist eine Premiere. Erst am 9. April 2019 ist das Unternehmen als Spin-Off von Novartis an die Börse gekommen. Da der Basler Pharmakonzern seine ehemalige Augenheilsparte als nicht weitergeführte Aktivität in seinem Zahlenkranz vom 24. April ausgewiesen hatte, gibt es bereits erste Hinweise auf die Performance des Unternehmens im ersten Quartal.

    So wies die abgespaltene Augenheilsparte für das erste Quartal einen stabilen Umsatz von 1,78 Milliarden Dollar aus. Das operative Ergebnis sank leicht auf 71 Millionen. Unter dem Strich resultierte vor allem als Folge von höheren einmaligen Steueraufwendungen ein Verlust von 101 Millionen Dollar, wie Novartis mitgeteilt hatte.

    Allerdings gibt es auch noch viele Unklarheiten. So seien die Werte für das erste Quartal von Novartis mit Alcon als Divison mit den Ergebnissen von Alcon als eigenständige Einheit nicht vergleichbar - unter anderem wegen zusäztlicher Kosten oder der Einstellung gewisser Abschreibungen, wie die ZKB in einem Aubslick schreibt. Alcon dürfte im ersten Quartal ausserdem um 4 Prozent in Lokalwährungen gewachsen sein - und somit in etwa im Schnitt des Gesamtmarktes.

    ZIELE: Alcon-Firmenchef David Endicott hat es seinem Unternehmen zum Ziel gesetzt, bis 2023 jährlich um 4 bis 6 Prozent grösser zu werden. Der Gesamtmarkt dürfte in den kommenden Jahren jeweils um etwa 4 Prozent wachsen. Die operative Kerngewinnmarge soll bis 2023 auf ein niedriges bis mittleres 20%-Niveau steigen (2018: 17%).

    PRO MEMORIA: In einem Interview mit AWP hatte CEO Endicott Anfang Mai gesagt, dass sein Unternehmen am Standort in Genf neue Stellen schaffen wird. In Zukunft möchte Alcon aussserdem weitere Firmenübernahmen tätigen. Mit Blick nach vorne dürfte gemäss dem Amerikaner ausserdem die Bedeutung der Märkte in den Schwellenländern zunehmen.

    "Wir haben viel Potenzial in unserer Produktepipeline. Es wird aber eine Weile dauern, bis uns die Verjüngung der Produktlinie wieder ein überdurchschnittliches Wachstum bringen wird", hatte Endicott in dem Gespräch gesagt.

    AKTIENKURS: Die Alcon-Titel weisen seit dem Spin-Off von Novartis eine positive Entwicklung auf. Inzwischen liegt die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei gut 30 Milliarden Franken, der Wert pro Anteilsschein liegt bei 61,05 Franken. Ihren Tiefststand hatten die Papiere am 12. April bei 53,82 Franken erreicht, ihren Höchstwert einen Monat später bei 63,85 Franken.

    Homepage: www.alcon.com

    an/ab/kw

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  • 03.05.2019 Alcon-CEO will weitere Übernahmen tätigen und Jobs in der Schweiz schaffen

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    Alcon-CEO will weitere Übernahmen tätigen und Jobs in der Schweiz schaffen

    03.05.2019 | 09:20:02

    Genf(awp) - Für den Augenheilkunde-Spezialisten Alcon wird die Schweiz auch künftig eine zentrale Rolle spielen. So möchte der CEO des Unternehmens, David Endicott, am Standort in Genf neue Stellen schaffen, wie er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AWP ausführte.

    Vor allem in Bereichen wie Treasury Management, Finanzdienstleistungen oder im Steuer- und Infrastrukturbereich brauche sein Unternehmen aufgrund der vor kurzem erlangten Selbstständigkeit neues Personal. "Diese Stellen werden in Genf angesiedelt. Die genaue Anzahl ist aber noch nicht festgelegt", sagte der Manager.

    Überhaupt habe sich für seine Firma viel verändert. Als Teil von Novartis habe Alcon primär eine unterstützende Funktion gehabt. Der Augenheilkunde-Spezialist selbst habe sich in diesem Kontext nicht voll entfallen können. Einen Vorwurf mache er der Novartis-Führung aber nicht, so Endicott weiter. "Für Novartis als Gesamtunternehmen waren die Entscheidungen richtig."

    In Zukunft möchte Alcon nun weitere Firmenübernahmen tätigen. "Wir beenden derzeit unseren Turnaround und müssen nun weitere Investitionen tätigen, um unsere Marken zu unterstützen", sagte Endicott. Ausserdem wolle er weiter zukaufen, um an neue Technologien zu gelangen.

    Mit Blick nach vorne dürfte gemäss dem Amerikaner ausserdem die Bedeutung der Märkte in den Schwellenländern zunehmen. "Wir wachsen in aufstrebenden Ländern im zweistelligen Bereich. Besonders zufrieden bin ich mit der Entwicklung in China und Brasilien", sagte Endicott.

    Schliesslich bestätigte Endicott auch die bisherigen Finanzziele des Unternehmens. "Wir sollten in der Lage sein, unsere Umsätze bis 2023 jährlich im mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern."

    (Das vollständige Interview können Sie in Kürze auf dem Premium-Dienst von AWP lesen.)

    kw/rw

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  • 24.04.2019 Novartis schneidet dank Pharma-Sparte stark ab

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    Novartis schneidet dank Pharma-Sparte stark ab

    24.04.2019 | 12:21:19

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Novartis hat vor allem dank seines Pharmageschäftes im ersten Quartal 2019 gut abgeschnitten. Mit der Abspaltung der Augensparte Alcon im April ist der Wandel zu einem fokussierten Unternehmen erst einmal vollzogen. In dieser Struktur verspricht Novartis für das Gesamtjahr ein stärkeres Gewinnwachstum als bisher.

    Vor allem mit seiner Pharmasparte Innovative Medicines ist Novartis ein positive Überraschung gelungen. Die Sparte hat 8,8 Milliarden US-Dollar zum Konzernumsatz beigesteuert. Damit ist sie um 5 Prozent gegenüber 2018 gewachsen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg von 10 Prozent.

    Dabei konnte der Konzern mit all seinen zuletzt zugelassenen Mitteln punkten. Das Schuppenflechtemittel Cosentyx etwa hat 41 Prozent mehr Umsatz generiert als noch im Vorjahreszeitraum. Dies sei wegen der erhöhten Konkurrenz in dem Bereich ein Erfolg, meldeten sich verschiedene Experten zu Wort.

    Für eine positive Überraschung hat auch das Herzmittel Entresto gesorgt, das 85 Prozent mehr umgesetzt hat. Zur Erinnerung: Entresto galt bei seiner Lancierung als einer der grossen Hoffnungsträger, sorgte in der Folge aber wegen eines holprigen Marktstarts für Unsicherheit. Diese sollte mit den Zahlen sinken.

    Aber auch die Krebsmittel wie Lutathera, Promacta und Kisqali haben mit ihren Umsätzen in den ersten drei Monaten teilweise deutlich besser als im Schnitt erwartet abgeschnitten.

    Konzernumsatz von Pharmageschäft getrieben

    Es ist denn vor allem dem Pharmageschäft zu verdanken, dass Novartis auch auf Konzernebene den Umsatz gesteigert hat. Der Nettoumsatz aller fortgeführten Konzern-Bereiche stieg in den ersten drei Monaten um 2 Prozent auf 11,1 Milliarden US-Dollar (+7% kWk).

    Dagegen hat die Generikasparte Sandoz weiter unter dem Preisdruck auf dem US-Markt gelitten und für das erste Quartal einen Umsatzrückgang um 8 Prozent auf 2,3 Milliarden verzeichnet. Auf den neuen Sandoz-Chef Richard Saynor wartet also einiges an Arbeit. Saynor kommt vom Konkurrenten GSK und wird sein Amt spätestens zum 1. August 2019 antreten, wie ebenfalls am Mittwoch mitgeteilt wurde.

    Die laufende Transformation von Sandoz werde einige Jahre brauchen, erklärte CEO Vas Narasimhan an einer Telefonkonferenz. Ziel sei weiterhin, die Eigenständigkeit von Sandoz innerhalb des Konzerns zu stärken.

    Noch deutlichere Steigerungsraten hat Novartis beim operativen Kernergebnis, das die tatsächliche operative Leistung ohne Sonderfaktoren misst, erzielt. Es nahm um 9 Prozent zu auf 3,3 Milliarden US-Dollar. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus gar 18 Prozent. Unter dem Strich wies Novartis einen Konzerngewinn von 1,9 Milliarden aus.

    Nicht zuletzt dank dieser guten Entwicklung hat Novartis denn auch seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr erhöht. Neu rechnet der Konzern mit einem Gewinnplus im hohen einstelligen Prozentbereich. Zuvor hatte er eine Spanne von mittlerer bis hoher einstelliger Prozentbereich angegeben. Der Umsatz soll weiter im mittleren einstelligen Bereich zulegen.

    Vier Blockbuster 2019 möglich

    Diese Zuversicht ist vor allem der eigenen Pipeline geschuldet. So kündigte CEO Narasimhan vor Journalisten an, Novartis könne alleine im laufenden Jahr bis zu vier potenzielle Blockbuster auf den Markt bringen. Neben dem MS-Mittel Mayzent, das erst kürzlich in den USA zugelassen wurde, zählt Novartis auch die Gentherapie Zolgensma, das Krebsmittel BYL719 und den Augenkandidaten RTH258 dazu.

    Für die Gentherapie Zolgensma steht die Entscheidung der US-Behörde schon in wenigen Wochen an. Sie wird bei der Behandlung von SMA, einer progressiven neuromuskulären Erkrankung, eingesetzt. Zolgensma gilt als erste Therapie, in der eine seltene, monogene Krankheit mit Hilfe der Genersatztherapie - einer Technologie, die ein fehlendes oder defektes Gen durch eine funktionelle Kopie ersetzt - behandelt wird.

    Zuletzt hatte es aber Schlagzeilen über einen Todesfall eines behandelten Kindes gegeben. Bei den verschiedenen Fragen hierzu stellt der Novartis-CEO klar, dass es hierbei bestimmte spezielle Aspekte zu beachten gebe und die Ergebnisse der Auswertung zu diesem Fall noch nicht vorlägen.

    Für die kommenden zwei Jahre stellt der Konzern dann noch die Lancierung von bis zu neun weiteren Blockbustern in Aussicht. Damit soll der Konzern gegen die Erosion von möglichen Nachahmerprodukten gewappnet sein.

    hr/rw

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  • 24.04.2019 Novartis-Aktien ziehen nach Zahlen und erhöhtem Ausblick klar an

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    Novartis-Aktien ziehen nach Zahlen und erhöhtem Ausblick klar an

    24.04.2019 | 09:48:15

    Zürich (awp) - Gute Zahlen und eine höhere Prognosen für den Konzerngewinn verhelfen den Novartis-Aktien am Mittwoch zu einem deutlichen Kursplus. Der Konzern hat mit seinen Zahlen teilweise besser als erwartet abgeschnitten.

    Gegen 9.30 Uhr gewinnen die Titel 2,1 Prozent auf 79,56 Franken hinzu. Alleine die Novartis-Gewinne stehen für 30 Punkte beim SMI-Gewinn. Der Index gewinnt zeitgleich 31 Punkte oder 0,33 Prozent hinzu. Von seinen 20 Mitgliedern gewinnen aktuell nur acht hinzu. Die übrigen 12 weisen Kursverluste auf - darunter auch die anderen beiden Schwergewichte Nestlé und Roche.

    Die meisten Analysten heben in ihren ersten Kommentaren hervor, dass Novartis sein gutes Abschneiden vor allem seiner Pharmasparte zu verdanken habe. Vor allem die beiden Mittel Cosentyx gegen Schuppenflechte und das Herzmittel Entresto haben dabei die Erwartungen übertroffen.

    Das sollte die Anlegerschar etwas beruhigen, heisst es beispielsweise bei der Credit Suisse dazu. In den kommenden Wochen und Monaten sollten der Nachrichtenfluss und die Neuigkeiten zur Pipeline ihre Sicht unterstützen, dass Novartis eine Investition für die Zukunft sei.

    Kurserholung erwartet

    Bei Goldman Sachs hebt Analyst Keyur Parekh noch hervor, dass speziell die EBIT-Marge in der Pharmasparte mit ihren 33 Prozent ein gutes Omen für die längerfristige organische Margenverbesserung sei. Immerhin liege diese über den durchschnittlichen Erwartungen. Bei der Deutschen Bank ergänzt Analyst Richard Parkes, dass die Verbesserung auch angesichts der negativen Währungseffekt im ersten Quartal beachtlich sei.

    Mit Blick auf die Generikasparte Sandoz heisst es bei Morgan Stanley, dass sich der Preisdruck speziell im US-Markt zwar nach wie vor belastend auf die Geschäfte auswirke. Allerdings werde sich Novartis im Laufe des Jahres von bestimmten Bereichen trennen, so dass diese Effekte möglicherweise nachlassen könnten.

    Händler wiederum verweisen auf die Tatsache, dass die Novartis-Aktien nach der Abspaltung von Alcon einen ziemlich schweren Stand hatten. Sie machen einerseits Geldabflüsse aus dem europäischen Pharmasektor, andererseits aber auch den Rückzug ausländischer Momentum-Investoren für die Kursverluste verantwortlich.

    Angesichts der Zahlen sei daher zunächst mit einer anhaltenden Kurserholung zu rechnen.

    Auch Alcon überzeugt mit Zahlen

    Für die frisch abgespaltene Tochter Alcon geht es zeitgleich um 0,6 Prozent aufwärts auf 56,50 Franken. Novartis hat im Zuge der eigenen Zahlen auch für die Tochter Eckdaten vorgelegt. Wie es etwa bei Goldman Sachs heisst, werden die Zahlen als ermutigend gewertet. Dabei habe die Augensparte speziell mit dem organischen Umsatzwachstum gegenüber dem Vorquartal überzeugt.

    Die UBS ergänzt, dass der operative Kerngewinn offenbar deutlich höher ausgefallen sei als von ihm erwartet.

    hr/rw

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  • 24.04.2019 Novartis wächst dank Pharma und erhöht den Gewinnausblick

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    Novartis wächst dank Pharma und erhöht den Gewinnausblick

    24.04.2019 | 09:01:03

    (Ergänzt um weitere Angaben zu den Division und zu Alcon)

    Basel (awp) - Novartis ist im ersten Quartal dank seines Pharmageschäftes deutlich gewachsen. Nach der im April vollzogenen Abspaltung von Alcon sieht sich das nun auf Arzneimittel fokussierte Unternehmer gut positioniert für künftiges Wachstum. Für das laufende Jahr erhöht das Management nach dem erfolgreichen ersten Quartal die Gewinnprognose.

    Der Nettoumsatz der fortgeführten Bereiche stieg in den ersten drei Monaten um 2 Prozent auf 11,11 Milliarden US-Dollar. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 7 Prozent, teilte Novartis weiter mit. Die fortgeführten Bereiche umfassen dabei die Divisionen Innovative Medicines und Sandoz. Bereits nicht mehr enthalten ist die abgespaltene Augensparte Alcon. Von dieser hatte sich Novartis Anfang April über einen Spin-Off verabschiedet.

    Das operative Ergebnis fiel um 5 Prozent auf 2,24 Milliarden Dollar. Dabei seien die Umsatzsteigerung in der Division Innovative Medicines und die verbesserte Bruttomarge durch Investitionen zur Wachstumssteigerung, eine Nettowertminderung und niedrigere Veräusserungsgewinne teilweise absorbiert worden, erklärte Novartis. Der Reingewinn des fortgeführten Geschäftes nahm um ebenfalls 5 Prozent auf 1,87 Milliarden Dollar ab.

    Das von Novartis für die eigene Guidance in den Vordergrund gestellte operative Kernergebnis, das die tatsächliche operative Leistung ohne Sonderfaktoren misst, verbesserte sich im ersten Quartal um 9 Prozent auf 3,25 Milliarden US-Dollar. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus gar 18 Prozent.

    "Novartis ist gut ins Jahr 2019 gestartet", zeigte sich CEO Vas Narasimhan erfreut.

    Pharma wächst, Sandoz schrumpft weiter

    Wachstumstreiber war im ersten Quartal einmal mehr die Division Innovative Medicines. Sie steigerte die Verkäufe um 5 Prozent (+10% kWk) auf 8,78 Milliarden US-Dollar. Damit wurden die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Diese hatten gemessen am AWP-Konsens einen Umsatz von 8,53 Milliarden prognostiziert.

    Umsatzstärkstes Medikament war im ersten Quartal das hauptsächlich gegen Schuppenflechte eingesetzte Präparat Cosentyx, das seine Verkäufe um 36 Prozent auf 791 Millionen Dollar steigerte. Gar um 79 Prozent legte das neue Herzmedikament Entresto zu. Doch auch die Krebsmedikamente verzeichneten vor allem dank Lutathera, Promacta und Kisqali ein gutes Wachstum. Die Umsatzzunahme war insgesamt ausschliesslich volumengetrieben (+12 Prozent zu konstanten Wechselkursen). Dem standen Preissenkungen (-1 Prozent) und die negativen Effekte von Generika (-1 Prozent) gegenüber.

    Richard Saynor übernimmt Leitung von Sandoz

    Weniger gut lief es erneut bei der Generika-Sparte Sandoz. Sie verzeichnete in den ersten drei Monaten als Folge des anhaltenden Preiszerfalls in den USA ein Umsatzminus von 8 Prozent auf 2,33 Milliarden. Das Betriebsergebnis ging gar um 33 Prozent auf noch 273 Millionen zurück. Auf Richard Saynor, den neuen Leiter der Division, wartet also einiges an Arbeit. Saynor kommt vom Konkurrenten GSK und wird sein Amt spätestens zum 1. August 2019 antreten. Die laufende Transformation von Sandoz werde einige Jahre brauchen, erklärte CEO Vas Narasimhan an einer Telefonkonferenz. Ziel sei weiterhin, die Eigenständigkeit von Sandoz innerhalb des Konzerns zu stärken.

    Gewinnprognose erhöht und Umsatzausblick bestätigt

    Mit der Publikation der Zahlen zum ersten Quartal erhöht Novartis den Gesamtjahresausblick der Gruppe für das operative Ergebnis. Neu wird zu konstanten Wechselkursen ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Bisher rechnete das Management mit einem Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für den Konzern-Umsatz wird weiter eine Steigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich prognostiziert.

    Die Umsatzprognosen für die beiden Divisionen Innovative Medicines (Steigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich) und Sandoz (Umsatz weitgehend auf Vorjahresniveau) werden bestätigt.

    "Mit der starken Pipeline, der Fokussierung auf Produktivität und dem Engagement für einen Kulturwandel sind wir gut positioniert, um 2019 und in der Zukunft zu wachsen", zeigte sich CEO Narasimhan zuversichtlich. Im laufenden Jahr könnten bis zu vier Blockbuster auf den Markt kommen, kündigte der Konzernchef an.

    Alcon-Spin-Off bringt Sondergewinn von 4,7 Milliarden

    Die als aufgegebener Geschäftsbereich geführte Augenheilsparte Alcon weist für das erste Quartal einen gehaltenen Umsatz von 1,78 Milliarden Dollar aus. Das operative Ergebnis verminderte sich leicht auf 71 Millionen. Unter dem Strich resultierte vor allem als Folge von höheren einmaligen Steueraufwendungen ein Verlust von 101 Millionen Dollar.

    Wie Novartis weiter mitteilte, wird im Zusammenhang mit der Abspaltung von Alcon im zweiten Quartal ein nicht geldwirksamer Gewinn von rund 4,7 Milliarden US-Dollar verbucht werden.

    gab/hr

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  • 16.04.2019 Alcon meldet mit BlackRock und The Capital Group zwei neue Grossaktionäre

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    Alcon meldet mit BlackRock und The Capital Group zwei neue Grossaktionäre

    16.04.2019 | 09:58:04

    (Mit weiteren Details, u.a. mit Aktienkursentwicklung und weiteren Aktionären)

    Zürich (awp) - Die Augenheilmittelfirma Alcon meldet zwei neue Grossaktionäre. Der US-Vermögensverwalter Blackrock sowie der US-Investmentmanager Capital Group halten gemäss Beteiligungsmeldungen der Schweizer Börse SIX, die am Dienstag aufgeschaltet wurden, einen Anteil von 5,37 bzw. 4,69 Prozent an Alcon.

    Blackrock hält laut der SIX-Mitteilung konsolidiert 26,2 Millionen Aktien, was gemäss dem Alcon-Schlusskurs vom Montag einem Wert von rund 1,44 Milliarden Franken entspricht. Capital Group kommt auf rund 22,9 Millionen Alcon-Namenaktien und damit einen Beteiligungswert von 1,26 Milliarden Franken.

    Entstanden sind die Beteiligungen letzte Woche durch die Abspaltung von Novartis (per 9.4.), denn beide US-Gesellschaften waren Aktionäre bei Novartis mit zuletzt gemeldeten Anteilen von 4,14 bzw. 3,004%. Beide haben ihre Beteiligung nach der Abspaltung aber aufgestockt - auch die Capital Group hielt gemäss den SIX-Meldungen kurzfristig (am 10.4.) leicht über 5% (5,09%), um danach (am 11.4.) den Anteil aber bereits wieder etwas abzubauen.

    Deutlicher Kursanstieg am Montag

    Die Alcon-Aktien gehört am Dienstag zu den grössten Gewinnern und legen um 09.50 Uhr bei allerdings gemässigten Umsätzen 1,9 Prozent auf 56,12 Franken. Bereits am (gestrigen) Montag war der Kurs deutlich nach oben (+2,0%) geschnellt, so dass nun die deutlichen Verluste vom am Freitag wieder wettgemacht sind. Zum aktuellen Kurs beträgt die Marktkapitalisierung des Börsenneulings fast 27,5 Milliarden Franken.

    Händler führten das rege Kaufinteresse zum Wochenbeginn unter anderem auf einen positiven Artikel im viel beachteten US-Anlegermagazin Barron's zurück. Alcon sei unter dem Dach des ehemaligen Mutterhauses Novartis über Jahre hinweg vernachlässigt worden und habe in dieser Zeit höchstens durchschnittliche Ergebnisse geliefert, hiess es dort.

    Die Avance am Montag kam bei relativ hohen Volumen zustande. Es könnte also sein, dass neben Blackrock und Capital Group weitere Aktionäre eine Meldeschwelle überschritten haben. Ob dies der Fall ist, wird sich allerdings erst mit einer Verzögerung von eine paar Tagen zeigen.

    Gemäss den SIX-Meldungen gibt es zwei weitere Aktionäre, die vor dem Alcon Spin-Off mehr als 3 Prozent an Novartis hielten und somit einen entsprechenden Anteil in Alcon erhalten haben. Es waren dies Novartis selbst mit einem Eigenanteil von 3,8 Prozent sowie die Sandoz-Familienstiftung mit einem gemeldeten Anteil von 3,3 Prozent.

    Die Novartis-Aktionäre hatten im Rahmen des Spin-Off am 9. April jeweils für fünf Aktien einen Alcon-Titel erhalten.

    uh/rw

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  • 16.04.2019 Alcon meldet mit BlackRock und The Capital Group zwei neue Grossaktionäre

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    Alcon meldet mit BlackRock und The Capital Group zwei neue Grossaktionäre

    16.04.2019 | 07:41:38

    Zürich (awp) - Die Augenheilmittelfirma Alcon meldet zwei Grossaktionäre. Der US-Vermögensverwalter Blackrock sowie der US-Investmentmanager Capital Group halten gemäss Beteiligungsmeldungen der Schweizer Börse SIX, die am Dienstag aufgeschaltet wurden, einen Anteil von 5,37 bzw. 4,69 Prozent an Alcon.

    Blackrock hält laut der SIX-Mitteilung konsolidiert 26,2 Millionen Aktien, was gemäss dem Alcon-Schlusskurs vom Montag einem Wert von rund 1,44 Milliarden Franken entspricht. Capital Group kommt auf rund 22,9 Millionen Alcon-Namenaktien und damit einen Beteiligungswert von 1,26 Milliarden Franken.

    Entstanden sind die Beteiligungen letzte Woche durch die Abspaltung von Novartis (per 9.4.), denn beide US-Gesellschaften waren Aktionäre bei Novartis mit zuletzt gemeldeten Anteilen von 4,14 bzw. 3,004%. Beide haben ihre Beteiligung nach der Abspaltung aber aufgestockt - auch die Capital Group hielt gemäss den SIX-Meldungen kurzfristig (am 10.4.) leicht über 5% (5,09%), um danach (am 11.4.) den Anteil aber bereits wieder etwas abzubauen.

    Deutlicher Kursanstieg am Montag

    Am (gestrigen) Montag schnellte der Kurs der Alcon-Aktie nach oben (+2,0%) und machten damit ihre am Freitag erlittenen Verluste weitestgehend wieder wett. Ob dadurch aber neue Aktionäre eine Meldeschwelle überschritten haben, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

    Händler führten das rege Kaufinteresse gestern auf einen positiven Artikel im viel beachteten US-Anlegermagazin Barron's zurück. Alcon sei unter dem Dach des ehemaligen Mutterhauses Novartis über Jahre hinweg vernachlässigt worden und habe in dieser Zeit höchstens durchschnittliche Ergebnisse geliefert. Novartis-Anleger hatten im Rahmen des Spin-Off am 9. April jeweils für fünf Aktien einen Alcon-Titel erhalten. Derzeit beträgt die Marktkapitalisierung des Börsenneulings gut 26 Milliarden Franken.

    kw/uh

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  • 15.04.2019 Alcon-Aktie aus dem amerikanischen Raum stark gesucht

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Novartis N --- --- --- --- --- ---

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    Alcon-Aktie aus dem amerikanischen Raum stark gesucht

    15.04.2019 | 14:01:54

    Bern (awp) - Die Aktien der ehemaligen Novartis-Tochter Alcon machen am frühen Montagnachmittag die Kursverluste vom Freitag weitestgehend wett. Nach einer positiven Erwähnung im bekannten US-Anlegermagazin Barron's berichten Händler von Kaufimpulsen aus dem amerikanischen Raum. Eine Kaufempfehlung durch die Investmentbank Jefferies erweise sich dabei als trendverstärkend, so heisst es weiter.

    Um 13.38 Uhr gewinnen Alcon Namen noch 3,1 Prozent 55,67 Franken. Die Tageshöchstkurse liegen gar bei 55,97 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert hingegen nur um 0,4 Prozent über dem Schlussstand vom Freitag.

    Händler führen das rege Kaufinteresse auf einen positiven Artikel im viel beachteten US-Anlegermagazin Barron's zurück. Alcon sei unter dem Dach des ehemaligen Mutterhauses Novartis über Jahre hinweg sträflich vernachlässigt worden und habe in dieser Zeit bestenfalls durchschnittliche Ergebnisse geliefert. Wie der Autor weiter schreibt, wird sich als mittlerweile eigenständiges Unternehmen vieles zum Besseren wenden. Für ihn sind die Aktien deshalb ein Kauf.

    Ähnlich optimistisch gibt sich Analyst Anthony Petrone von der US-Investmentbank Jefferies. Er nimmt die Abdeckung der in New York gehandelten Alcon-Aktien mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 70 Dollar auf. Das entspricht zu aktuellen Umrechnungskursen in etwa demselben Betrag in Franken. Petrone findet Gefallen an den zukünftigen Wachstumsaussichten, insbesondere im Bereich der Intraokularlinsen.

    Am Freitag waren die Aktien im späten Handel im Zuge einer Herunterstufung auf "Sell" von "Buy" durch die Société Générale unter Verkaufsdruck geraten. Gleichzeitig strich die für die französische Grossbank tätige Medizinaltechnikanalystin das 12-Monats-Kursziel auf 44 (67) Franken zusammen. Nur wenige Tage zuvor hatte die Analystin im Rahmen einer Erstabdeckung eine Kaufempfehlung für die Papiere des in der Augenheilkunde tätigen Unternehmens ausgesprochen. Dabei unterlief ihr allerdings ein schwerwiegender Berechnungsfehler im Bewertungsmodell.

    lb/rw

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  • 12.04.2019 Alcon-Aktien setzen Neubewertung - SocGen belastet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Alcon N 58.94 -0.83 -1.39% --- --- 1'104'394

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    Alcon-Aktien setzen Neubewertung - SocGen belastet

    12.04.2019 | 10:04:57

    Zürich (awp) - Alcon-Aktien setzen ihren Abwärtstrend seit Mittwoch auch am Freitag fort. Abgesehen davon, dass am Markt nach wie vor eine gewisse Umschichtung stattfinde, sorgt zum Wochenschluss vor allem eine Studie der Société Générale für Gesprächsstoff. Nach nur einem Tag macht die Analystin eine Kehrtwende und stuft die Papiere in einem Doppelschritt von "Buy" auf "Sell" und kappt das Kursziel um etwa ein Drittel.

    Bei Kursen von 54,92 Franken (-1,9%) notieren die Alcon-Titel mittlerweile unter ihrem ersten Kurs vom Dienstag. Zum Handelsstart waren sie noch tiefer bis auf 53,82 Franken abgesackt. Der Leitindex SMI fällt zeitgleich gegen 10 Uhr mit -0,17 Prozent leicht zurück.

    Schon am Mittwoch und Donnerstag waren Alcon mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Am Markt war auf gewisse Umschichtungen verwiesen worden. Denn im Zuge der Abspaltung hatten Novartis-Aktionäre für 5 Pharmatitel eine Alcon-Aktien zugewiesen bekommen. Viele Aktionäre hätten sich von den neu erhaltenen Alcon-Aktien getrennt und das Geld beispielsweise wieder in Novartis-Papiere investiert, hiess es hierzu im Handel.

    Die anfangs noch stärkeren Abgaben am Freitag dürften aber vor allem der SocGen geschuldet sein. Dort hatte die zuständige Analystin wegen eines Fehlers in ihrem Modell die Papiere nach nur einem Tag von Kaufen auf Verkaufen gesenkt, vor allem bei den Cashflow-Berechnungen sei es wegen Abschreibungen und Wertminderungen zu Fehlern gekommen. Ihr neues Kursziel von 44 Franken ist denn auch eines der niedrigsten, die bisher ausgesprochen wurden. Im Schnitt haben die anderen Häuser bislang Ziele zwischen 47 und 57 Franken ausgegeben.

    hr/ra

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  • 11.04.2019 Alcon-Aktie setzt Konsolidierung fort

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Novartis N --- --- --- --- --- ---

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    Alcon-Aktie setzt Konsolidierung fort

    11.04.2019 | 11:24:08

    Zürich (awp) - Die Aktien der Augenheilmittelfirma tendieren am Donnerstag erneut schwächer. Händler sagen, der Titel sei dabei, den fulminanten Börsenstart vom vergangenen Dienstag zu verdauen. "Der Markt muss sich erst bereinigen", sagt ein Händler. Daher könnte der Kursverlauf auch in nächster Zeit noch etwas volatil verlaufen, heisst es am Markt.

    Die Aktien von Alcon sank am Donnerstag in einem um 0,2 Prozent schwächeren Markt um 1,9 Prozent auf 56,57 Franken. Damit notiert der Titel unter dem am Schlusskurs von 58,05 Franken am ersten Handelstag, was einer Marktkapitalisierung von ungefähr 28 Milliarden Schweizer Franken entsprach.

    Novartis-Anleger erhielten jeweils für fünf Aktien einen Alcon-Titel. Nicht jeder Aktionär wolle die Papiere auch behalten und verkaufe diese nun. "Andere wiederum wollten die Position aufstocken", sagte ein Händler. Zudem sorgten auch die Marktteilnehmer für Bewegung, die sich an einem Index orientierten.

    Zudem sorgten auch die verschiedenen Meinungen der Analysten für volatile Kurse. Ihre Kursziele und Empfehlungen reichen von "Verkaufen" und Kursziel 47 Franken bei der Bank Vontobel bis zu "Kaufen" und Kursziel 67 Franken bei der Société Générale. "Es dürfte noch einige Zeit dauern, bis das richtige Kursniveau gefunden ist", meinte ein Händler.

    pre/ra

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  • 10.04.2019 Alcon-Aktien nach starkem Debüt tiefer - Analysten verhalten positiv

    Betroffene Wertpapiere

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    Alcon N 58.94 -0.83 -1.39% --- --- 1'104'394

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    Alcon-Aktien nach starkem Debüt tiefer - Analysten verhalten positiv

    10.04.2019 | 11:43:58

    Zürich (awp) - Die Aktien von Alcon legen nach ihrem starken Debüt an der SIX am Vortag zur Wochenmitte eine Verschnaufpause ein. Nachdem die Abspaltung vom ehemaligen Mutterkonzern Novartis gut über die Bühne gegangen ist, haben sich nun auch die ersten Analysten zu Wort gemeldet. Auch wenn sie grundsätzlich zuversichtlich klingen, stimmen sie überein, dass Alcon sich nun auch auf eigenen Beinen erst einmal beweisen muss.

    Gegen 11.30 Uhr gehören Alcon-Aktien mit einem Minus von 2,3 Prozent auf 56,74 Franken in einem wenig veränderten Gesamtmarkt zu den grössten Verlieren im Leitindex SMI. Die Marktkapitalisierung des Neulings liegt damit aber noch immer bei rund 27,7 Milliarden Franken und weiter klar über dem, was Experten zunächst erwartet hatten. Am Dienstag hatte der Titel bei 55,00 Franken eröffnet und war in der Spitze bis auf 58,77 Franken gestiegen.

    Einige Analysten zielen in ihren Kommentaren auf den recht starken Kursverlauf am ersten Handelstag ab. Laut ZKB etwa werden die Aktien nach der gestrigen Performance mit einer leichte Prämie gehandelt. Für Analystin Sibylle Bischofberger spiegelt dies das Interesse der Investoren am neu kotierten Medtechtitel sowie eine "indexbedingte" Nachfrage wider. Für die kommende Zeit geht sie von einem eher volatilen Kursverlauf aus.

    Eine etwas andere Bilanz zieht Experte wie James Gordon von JPMorgan. Er schätze die Wachstumschancen für Alcon zwar grundsätzlich als gut ein, so der Experte, aber der Markt preise auf dem aktuellen Niveau eine nahezu perfekte Erfüllung der Firmenziele ein.

    Ob Alcon die eigenen Ziele wirklich erreichen wird, bleibt aber abzuwarten, betonen andere Experten. Scott Bardo von Berenberg etwa meint: Alcon habe zwar gute Chancen für eine klare Kehrtwende bei Wachstum und Margen - allerdings werde dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Grundsätzlich sei er der Branche gegenüber aber positiv eingestellt und gehe daher auch für Alcon von Wachstumschancen aus.

    Hugo Solvet von Bryan Garnier hebt derweil hervor, dass die Abspaltung von Novartis im Grunde für beide Unternehmen eine "Win-Win"-Situation geschaffen habe. Beide Unternehmen seien nun klarer auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen ausgerichtet. In diesem Zusammenhang ergänzt Analyst David Lewis von Morgan Stanley noch, dass das Pharma- und das Medizintechnikgeschäft sehr unterschiedliche Anforderungen an die Unternehmensleitung stellen. Alleine schon vor diesem Hintergrund sollte die Trennung mittelfristig einen Mehrwert für die Aktionäre schaffen.

    hr/uh

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  • 09.04.2019 Novartis-Tochter Alcon mit starkem Debüt an der Börse

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    Novartis-Tochter Alcon mit starkem Debüt an der Börse

    09.04.2019 | 17:54:39

    (Ergänzt mit erstem Schlusskurs der Aktie, Meldung leicht angepasst)

    Zürich (awp) - Dem Börsenneuling Alcon ist am Dienstag ein starkes Debüt an der SIX gelungen. Der Pharmakonzern hat die Augensparte im Zuge seiner Konzentration auf das Pharmageschäft abgespalten. Mit dem Schlusskurs wies Alcon eine Marktkapitalisierung von gut 28 Milliarden Franken auf. Die Titel wurden direkt in den Leitindex SMI aufgenommen.

    Novartis hatte die Abspaltungspläne bereits im vergangenen Jahr kommuniziert. Die Trennung soll es beiden Unternehmen ermöglichen, ihr jeweiliges Potenzial bestmöglich auszunutzen. Seit Vas Narasimhan im Februar 2018 den Chefposten übernommen hat, bleibt bei Novartis kein Stein auf dem anderen. Die Abspaltung der Augensparte ist dabei nur einer von verschiedenen Schritten, mit denen er Novartis in ein fokussierteres Pharmaunternehmen umbauen will.

    Im Zuge der Abspaltung nun haben die Aktionäre für fünf Novartis-Aktien einen Alcon-Titel erhalten. Dabei wurden diese neuen Alcon-Aktien in Form einer Sachdividende an die Aktionäre von Novartis sowie die Inhaber von ADRs (American Depositary Receipt) ausgegeben. Insgesamt umfasst das ausgegebene Aktienkapital von Alcon knapp 489 Millionen Namenaktien. Ein öffentliches Angebot zum Kauf der Namenaktien fand nicht statt.

    Für den Alcon-CEO David Endicott stellt der heutige Schritt einen Wendepunkt dar. "Wir sehen Alcon in einer starken Position, mit der wir unsere Marktführerschaft noch weiter ausbauen können," sagt der Manager gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Auch die Resonanz von Investorenseite sei in den letzten Monaten ermutigend gewesen, ergänzte er.

    Starken Start noch ausgebaut

    Der Eröffnungskurs von Alcon lag am Dienstagmorgen bei 55,00 Franken, womit sich die Marktkapitalisierung auf knapp 27 Milliarden Franken belief. Bis zum Börsenschluss haben die Alcon-Titel bei gutem Volumen - gehandelt waren am ersten Tag bereits gut 23 Millionen Titel - noch bis auf 58,05 Franken hinzugewonnen. Ihr Tageshoch an der SIX hatten sie bei 58,77 Franken erreicht.

    Novartis wiederum weisen mit einem Minus von 10,6 Prozent auf 84,81 Franken zwar einen deutlichen Abschlag auf. Bereinigt man den gestrigen Schlusskurs aber um den Abspaltungs-Effekt, errechnete sich für Novartis nur ein Minus von rund 2 Prozent.

    Manche Investoren auf falschem Fuss erwischt

    Gemäss Händlern hat diese Kursentwicklung einige Marktteilnehmer überrascht, wenn nicht gar auf dem falschen Fuss erwischt. Denn zahlreiche Investoren hätten eher damit gerechnet, dass der Kurs nach einem freundlichen Start etwas zurückkommen würde und hätten entsprechend auf fallende Kurse gesetzt.

    Mit den Kursen und der Marktkapitalisierung übertrifft Alcon auch die durchschnittlichen Schätzungen der meisten Analysten. Nur wenige hatten mit Anfangskursen jenseits der 55 Franken-Marke gerechnet.

    Die eher pessimistische Einschätzung habe auch damit zu tun, dass Alcon nach ein paar schwachen Jahren erst im vergangenen Jahr der Turnaround gelungen sei. Erst mit einem Management-Wechsel Anfang 2016 hatten bekanntlich die Aufräumarbeiten bei Alcon begonnen. Die schwache Entwicklung dürfte überhaupt erst der Grund gewesen sein, dass Alcon von Novartis abgespalten wurde.

    Branchenführer in wachsendem Markt

    Heute gehört Alcon wieder zu den Branchenführern. Das Unternehmen ist sowohl in der Augenchirurgie als auch im Bereich Kontaktlinsen und Pflegemittel unterwegs. "Der Bedarf an Augenheilkunde wächst beachtlich, da unsere Bevölkerung altert und die Menschen mehr Zeit vor Bildschirmen und Mobilgeräten verbringen", wurde CEO Endicott in einer Mitteilung von Alcon zitiert.

    Alcon selbst stellt ein Wachstum in etwa mit der Branche in Aussicht, das derzeit auf ein Plus von etwa 4 Prozent pro Jahr geschätzt wird. Das Unternehmen hat sich ausserdem eine Verbesserung der Margen auf die Fahnen geschrieben. Bei einem Wachstum von vier Prozent ergäbe das ein klares Gewinnplus, meinte ein Experte.

    hr/uh

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  • 09.04.2019 Novartis-Tochter Alcon startet zu 55,00 Franken an der SIX

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    Novartis-Tochter Alcon startet zu 55,00 Franken an der SIX

    09.04.2019 | 09:51:18

    Zürich (awp) - Die Aktien von Alcon sind am Dienstagmorgen zu 55,00 Franken in ihre Unabhängigkeit gestartet. Novartis hat die Augensparte im Zuge eines Spin-Offs abgespalten, wobei die Novartis-Aktionäre für fünf Aktien einen Alcon-Titel bekommen haben.

    Insgesamt wurden knapp 490 Millionen Alcon-Aktien abgegeben. Zum aktuellen Kurs liegt die Markrtkapitalisierung damit bei knapp 27 Milliarden Franken.

    Mittlerweile stehen Alcon-Aktien bei 56,24 Franken und damit knapp unter ihrem bisherigen Hoch bei 56,60 Franken. Wegen eines recht volatilen Starts wurde der Handel gleich nach dem Auftakt kurzzeitig wieder unterbrochen.

    Novartis verlieren durch die Abspaltung von Alcon aktuell 9,7 Prozent oder 9,22 Franken. Dies wiederum ergäbe einen theoretischen Wert für eine Alcon-Aktie von 46,10 Franken. Da diese aber klar höher stehen, halten die Aktionäre derzeit insgesamt mehr Wert in ihren Depots.

    Novartis hatte die Abspaltung der Tochter im vergangenen Jahr als Ergebnis einer strategischen Überprüfung bekannt gegeben. Die Sparte hatte dem Konzern seit 2015 Probleme bereitet und die Bilanz belastet. Zunächst wurde die Sparte dann restrukturiert, bevor letztlich ihre Abspaltung entschieden wurde.

    Mit der Trennung will Novartis seine eigene Fokussierung auf das Pharmageschäft weiter vorantreiben. Wie der Konzern am Morgen mitgeteilt hatte, sei man gut aufgestellt, um auch in Zukunft weiter zu wachsen.

    Alcon gehört zu den grössten Unternehmen seiner Branche. Dabei ist das Unternehmen sowohl auf Augenchirurgie als auch Kontaktlinsen und entsprechende Pflegeprodukte spezialisiert.

    hr/uh

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG