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  • 16.10.2018 BASF bietet EU Zugeständnisse für Polyamidgeschäft von Solvay an

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    BASF bietet EU Zugeständnisse für Polyamidgeschäft von Solvay an

    16.10.2018 | 17:31:42

    Berlin (awp/awp/sda/reu) - BASF hat der EU-Kommission Zugeständnisse bei der Übernahme des Polyamidgeschäfts von Solvay angeboten. Man könnte auf den Kauf bestimmter Teilbereiche in Europa verzichten, teilte der Ludwigshafener Chemiekonzern am Dienstag mit.

    Darunter seien Innovationskompetenzen und Produktionsanlagen von Solvay bei Zwischenprodukten und technischen Kunststoffen. Die Kommission prüfe nun dieses Angebot und unterzieht es einem Markttest, bevor sie ihr Genehmigungsverfahren abschliessen werde. Eine Entscheidung werde nun Anfang kommenden Jahres erwartet.

    BASF hatte sich mit seinem Konkurrenten im September 2017 auf eine Übernahme des Polyamidgeschäfts verständigt. Mit dem Zukauf würde BASF sein Portfolio für technische Kunststoffe ergänzen und die Position als Anbieter von Lösungen für die Transport-, Bau- und Konsumgüterindustrie sowie für weitere industrielle Anwendungen stärken. Ursprünglich war ein Abschluss in diesem Jahr geplant.

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  • 26.06.2018 Brüssel hat Bedenken gegen BASF-Übernahme im Nylon-Markt

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    Brüssel hat Bedenken gegen BASF-Übernahme im Nylon-Markt

    26.06.2018 | 15:52:52

    BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Kommission hat Bedenken gegen die Übernahme des weltweiten Nylon-Geschäfts der belgischen Solvay-Gruppe durch BASF und leitet eine vertiefte Prüfung ein. Insbesondere befürchtet sie höhere Preise in der Produktionskette für Alltagsgegenstände wie Kleidung, Sportschuhe oder Teppiche, aber auch für die Industrie, wie die Brüsseler Behörde am Dienstag mitteilte.

    Der deutsche Mischkonzern BASF hatte die Übernahme des Nylon-Geschäfts von Solvay am 22. Mai angemeldet. Nach einem Zusammenschluss hätten beide zusammen auf dem Markt für Nylonverbindungen nach Darstellung der Kommission einen Marktanteil, der nahezu doppelt so gross wäre wie der des nächsten Wettbewerbers.

    Das neue Unternehmen hätte demnach die Kontrolle über wesentliche Teile der Handelsmärkte und Produktionskapazitäten. Zudem wären Wettbewerber darauf angewiesen, von dem neuen Marktführer Vorprodukte für die Nylonproduktion zu beziehen. Hier hat die Kommission wettbewerbsrechtliche Bedenken.

    Wettbewerber hätten auch Sorge, dass sie weniger Vorprodukte beziehen könnten, weil diese künftig in den Eigenbedarf des neuen Unternehmens gingen. BASF verkauft den Angaben zufolge schon heute nur einen kleinen Teil seiner Zwischenprodukte. Solvay sei dagegen bislang ein bedeutender Lieferant.

    Die Kommission hat 90 Arbeitstage für eine Entscheidung über den Antrag zur Genehmigung der Fusion, also bis 31. Oktober/vsr/DP/she

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG