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  • 01.11.2018 Heisser Sommer kurbelte Bierabsatz an

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    Heisser Sommer kurbelte Bierabsatz an

    01.11.2018 | 09:42:54

    WIESBADEN (awp international) - Deutschlands Brauer haben von dem Super-Sommer und der Fussball-Weltmeisterschaft 2018 profitiert. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent oder 0,6 Millionen Hektoliter, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Brauereien und Bierlager setzten damit von Januar bis September rund 72,7 Millionen Hektoliter ab.

    Der sonnige Frühling und der aussergewöhnlich warme Sommer hätten die Nachfrage erheblich angekurbelt, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), Holger Eichele. "Brauereien mussten mitunter Sonderschichten fahren, um genügend Bier an den Handel und die Gastronomie liefern zu können."

    Die Branche sei sehr zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsjahr und blicke optimistisch in die Zukunft. Mitte 2018 habe die Zahl der in Deutschland gemeldeten Brauereien die Marke von 1500 überschritten. Hintergrund ist nach früheren Angaben auch der Trend in den Ballungszentren hin zu kleineren Spezialitätenbrauereien, die unter anderem aromatisiertes Craft Beer anbieten.

    Der Absatz im Inland stieg in den ersten neun Monaten 2018 um 0,9 Prozent auf 59,6 Millionen Hektoliter. Biermischungen mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen machten mit 3,7 Millionen Hektolitern 5,1 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. Alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie Gerstensaft, der aus Ländern ausserhalb der Europäischen Union eingeführt wird, sind in der Statistik nicht erfasst./mar/DP/zb

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  • 03.08.2018 Heineken greift auf chinesischem Biermarkt an - Kauft Anteil an Biermarke Snow

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    Heineken greift auf chinesischem Biermarkt an - Kauft Anteil an Biermarke Snow

    03.08.2018 | 14:02:49

    HONGKONG (awp international) - Der niederländische Brauereikonzern Heineken schlägt bei Chinas Biermarke Snow zu. Für umgerechnet 2,7 Milliarden Euro erwirbt Heineken eine Beteiligung von 40 Prozent am Mutterkonzern der China Resources Beer Holding, dem Hersteller der bei Chinesen beliebten Biermarke, wie die Unternehmen am Freitag in Hongkong mitteilten.

    Im Gegenzug erwirbt die Muttergesellschaft des chinesischen Brauers für 464 Millionen Euro 5,2 Millionen Heineken-Aktien, die einem Anteil von 0,9 Prozent am Konzern entsprechen. Darüber hinaus erhält CR Beer Zugang zu Heinekens weltweitem Vertriebsnetz und bekommt die Lizenzen für den Vertrieb der Marke Heineken in China.

    Westliche Bierbrauer haben es mehr und mehr auf asiatische, südamerikanische und afrikanische Märkte abgesehen, weil der Bierdurst in Nordamerika und Westeuropa eher gesättigt ist. Heineken hatte in China bisher kaum einen Fuss in die Tür bekommen. An der unter chinesischen Biertrinkern beliebten Marke Snow besass der britisch-australische Braukonzern SABMiller bis 2016 fast die Hälfte. Als der weltgrösste Brauer AB Inbev SABMiller übernahm, musste die Marke aus kartellrechtlichen Gründen verkauft werden.

    Snow soll nun stärker zur Premiummarke aufgebaut werden. "Der Markt für Premiumbiere ist das entscheidende Schlachtfeld für Brauereien in China", sagte CR-Beer-Chef Hou Xiaohai. Rivale AB Inbev hat die eigene Budweiser-Marke bereits in Stellung gebracht, kleinere Craftbeer-Brauereien zugekauft und vermarktet deren Bier aggressiv in den chinesischen Metropolen.

    Auf Chinas Biermarkt greift die wachsende Mittelschicht zunehmend zu teureren und oft importierten Bieren: So gingen die verkauften Mengen nach Daten des Marktforschers Euromonitor von 2012 bis 2017 zwar um 7 Prozent zurück, wertmässig wuchs der Markt allerdings um 42 Prozent./she/men/fba

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  • 28.06.2018 WM 2018: Deutschlands Aus für Bierbranche bitter - 'Millionen-Umsatz verloren'

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    WM 2018: Deutschlands Aus für Bierbranche bitter - 'Millionen-Umsatz verloren'

    28.06.2018 | 12:38:07

    MESCHEDE (awp international) - Den Bierherstellern gehen mit dem frühen WM-Aus der Nationalmannschaft laut einer Unternehmensschätzung 40 Millionen Euro an möglichem Mehrumsatz durch die Lappen. Bei einem Weiterkommen der DFB-Elf hätte es in der zweiten WM-Hälfte erfahrungsgemäss ein zusätzliches Absatzpotenzial von etwa 400 000 Hektolitern für die deutsche Braubranche gegeben, sagte der Sprecher der Privatbrauerei Veltins, Ulrich Biene, am Donnerstag in Meschede. Das entspreche einem Umsatzpotenzial in der Grössenordnung von etwa 40 Millionen Euro, das nun für die Branche verloren gegangen sei.

    "Das Rudelgucken wird mangels weiterer Spiele der deutschen Nationalmannschaft von den Fans ersatzlos gestrichen", schilderte Biene die Erfahrungen bei früheren Turnieren. "Die Emotionalität ist raus." Damit falle der "Abverkaufs-Turbo" für Bier durch die Fussball-WM in den nächsten Wochen aus. "Mit dem frühen Aus dürfte sich das Potenzial von 900 000 Hektoliter zusätzlichem Bierabsatz durch die Fussball-WM fast halbiert haben." Im Mai hatte die Braubranche auch durch Effekte im Vorfeld der WM hohe Bierabsätze erzielt./vd/DP/jha

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  • 02.05.2018 Brauer in Deutschland setzen im ersten Quartal weniger Bier ab

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    Brauer in Deutschland setzen im ersten Quartal weniger Bier ab

    02.05.2018 | 07:33:22

    WIESBADEN (awp international) - Die Durststrecke für Deutschlands Brauer hält an: Im ersten Quartal des laufenden Jahres haben sie mit 19,6 Millionen Hektolitern Bier 1,6 Prozent weniger abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Rückläufig waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch sowohl der Absatz im Inland (minus 1,6 Prozent), der gut vier Fünftel (81,6 Prozent) des Geschäfts ausmacht, als auch der Export (minus 1,7 Prozent).

    Im Gesamtjahr 2017 hatten Deutschlands Brauereien und Bierlager so wenig Bier abgesetzt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Nach drei vergleichsweise stabilen Jahren sackte der Gesamtabsatz nach früheren Angaben der Wiesbadener Statistiker im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 93,5 Millionen Hektoliter ab. Anders als in den Jahren zuvor konnte 2017 auch der Export den sinkenden Bierdurst im Inland nicht ausgleichen.

    Für 2018 hoffen die Brauereien, dass eine aus deutscher Sicht möglichst erfolgreiche Fussball-Weltmeisterschaft den Bierdurst der Fans steigern und den Absatz ankurbeln wird./ben/DP/jha

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  • 08.02.2018 Jede Woche eine neue Biermarke in Deutschland

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    Jede Woche eine neue Biermarke in Deutschland

    08.02.2018 | 06:34:25

    DÜSSELDORF/MONHEIM (awp international) - Ob Helles, Kellerbier oder jetzt auch Költ: Alteingesessene Brauereien und Jungunternehmer versuchen mit vielen neuen Bierkreationen, die Verbraucher auf den Geschmack zu bringen. Nach Einschätzung des Deutschen Brauer-Bundes werden in Deutschland bereits über 6000 verschiedene Biermarken angeboten. Das seien 1000 mehr als noch vor zehn Jahren. "Jede Woche kommt ein neues Bier auf dem Markt", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Holger Eichele, der Deutschen Presse-Agentur. Wer jeden Tag ein anderes Bier probieren wolle, ohne sich zu wiederholen, würde für alle Biermarken in Deutschland insgesamt mehr als 16 Jahre benötigen.

    Auch der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgrosshandels beobachtet diesen Trend. "Im Moment kommen viele Brauer auf die Idee, neue Produkte anzubieten. Man muss mal sehen, was draus wird", sagte der Geschäftsführende Vorstand Günther Guder. Bier-Spezialitäten, regionale sowie alkoholfreie Biere legten im deutschen Biermarkt zu, der 2017 um mehr als zwei Prozent schrumpfte. "Viele Brauer haben Schwierigkeiten, ihr Absatzniveau zu halten." Eine Spezialität, die gleich mehreren grosse Brauereien in ihr Angebot aufgenommen haben, seien naturtrübe, ungefilterte Kellerbiere. In den Getränkemärkten gebe es inzwischen spezielle Regale für aussergewöhnliche Biere.

    Nicht nur die Biervielfalt nimmt nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes zu, sondern mittlerweile auch wieder die Zahl der Braustätten. "Das Wort Brauereisterben stirbt aus", betonte Eichele. "Wir rechnen damit, dass die Zahl der Brauereien weiter gestiegen ist im letzten Jahr und wir zielstrebig auf die Marke 1500 zugehen." Das Plus komme aus den Bereichen Gasthaus-Brauereien, Mikro-Brauereien und Craft-Brauereien. Die Zahl der Braustätten in Deutschland war 2016 nach Angaben des Branchenverbandes auf gut 1400 weiter gestiegen. Das sind rund 100 Betriebe mehr als vor zehn Jahren. Bei gut der Hälfte der deutschen Brauereien handele es sich um sogenannte Mikro-Brauereien mit einem Jahresausstoss bis 1000 Hektoliter.

    In Monheim sollen an Altweiber am Donnerstag die ersten 800 Liter Költ fliessen, sprachlich wie farblich eine Mischung aus Kölsch und Alt. Die drei Erfinder des Bieres, Hans Berlin, Matthias Ross und Henning Barkey suchen noch nach einer Brauerei, die die Abfüllung in Flaschen übernimmt. Für das Bier-Start-up haben die Macher ihr Startkapital im Internet per Crowdfunding-Kampagne eingesammelt. Mehr als 20 000 Euro kamen zusammen. Der obergärige, bernsteinfarbene Gerstensaft soll die rheinische Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf überbrücken helfen. Es gebe derzeit 40 Biersorten in Deutschland, vom Pils bis zum Weizen. "Költ ist die 41.", sagte Eichele mit einem Augenzwinkern zu dem Neuling./vd/DP/zb

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG