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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Wochenschlussspurt - über 9'000 Punkten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Wochenschlussspurt - über 9'000 Punkten

    18.01.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Freitagshandel mit einem deutlichen Plus beendet. Für Kauflaune sorgt neuer Optimismus im Handelsstreit. Der Leitindex SMI legte nach einem bereits freundlichen Start im Tagesverlauf weiter zur und übersprang die Marke von 9'000 Punkten. Der Schlussspurt am letzten Handelstag der Woche sorgte auch auf Wochensicht für ein deutliches Plus.

    Medienberichten zufolge hat US-Finanzminister Steven Mnuchin vorgeschlagen, die Strafzölle auf chinesische Importe zu verringern oder ganz aufzuheben. Das US-Finanzministerium hatte diese Aussagen zwar zügig dementiert, doch Anlegern reichte das Gerücht offenbar, um Aktien zu kaufen, hiess es am Markt. Dies werde als Zeichen dafür gesehen, dass die US-Regierung eine baldige Lösung der Querelen mit China anstrebt. Davon profitierten hierzulande etwa Banken und Zykliker. Die US-Konjunkturdaten am Nachmittag waren gemischt ausgefallen. So hatte die US-Industrie ihre Produktion im Dezember stärker als erwartet gesteigert, der Konsumklimaindex aus Michigan enttäuschte hingegen.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewann 1,23 Prozent und schloss auf 9'023,96 Punkten und damit fast auf Tageshoch. Damit beträgt das Wochenplus gut 2,2 Prozent, seit Anfang Jahr ging es um knapp 7,1 Prozent nach oben. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) stieg um 1,52 Prozent auf 1'401,57 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,12 Prozent auf 10'525,14 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI schlossen 27 im Plus und nur drei im Minus.

    Bei den Blue-Chip-Zyklikern führten Sika (+3,7%) die Erholung an, die ihre Kursdelle damit endgültig abschüttelten. Die Publikation der ersten Eckdaten für 2018 hatte Anfang der Woche zu einer Kursschwäche geführt. Befeuert wurde die Erholung von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hatte etwa Baader Helvea das Kursziel leicht erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Clariant (+2,9%), Richemont (+2,5%), LafargeHolcim (+2,3%), ABB (+2,2%) und Kühne+Nagel (+2,1%) überdurchschnittliche Kursgewinne. Für Geberit (+2,6%) hatte Julius Bär zwar das Kursziel gesenkt, das "Buy"-Rating jedoch bestätigt. Die Umsatzdynamik habe im vierten Quartal wieder etwas zugenommen, hiess es.

    Deutlich nach oben strebten die ebenfalls zuvor schwachen Technologiewerte: Temenos (+3,8%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort und auch AMS (+5,1%), als stärkster SMI/SLI-Wert, und Logitech (+2,5%) legten deutlich zu.

    Die Bankaktien setzten zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewannen 2,2, UBS 1,8 und Julius Bär 2,4 Prozent hinzu. Die Papiere hatten am Donnerstag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Am unteren Ende der Top-30-Liste lagen Dufry, die um 3,8 Prozent abgaben. Der Reisedetailhändler hat den Abgang des Finanzchefs sowie eine Reorganisation des Unternehmens angekündigt. Das Ausscheiden des CFO wurde von Analysten bedauert. Die noch am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Vifor Pharma (-1,2%) und Sonova (-0,3%) schlossen ebenfalls im Minus.

    Nicht so recht auf Touren kamen angesichts der 'Risk-on'-Stimmung auch die Schwergewichte: Roche (+0,5%), Novartis (+0,9%) und Nestlé (+0,5%) blieben hinter dem Gesamtmarkt zurück. Die drei genannten Aktien bestreiten mehr als die Hälfte der SMI-Kapitalisierung und gelten als defensiv.

    Am breiten Markt fielen kleinere und mittlere Zykliker wie Huber+Suhner (+7,6%), Tornos (+6,4%) oder Schlatter (+5,7%) mit starken Aufschlägen auf. Auch GAM (+6,3%), VAT (+5,3%), Wisekey (+4,7%) oder Sensirion (+3,6%) konnten zulegen. Airtech (+6,6%) erholten sich etwas von dem Kurseinbruch vom Wochenstart.

    Die Valora-Aktien (-0,2%) legten nach einer zuletzt rasanten Aufwärtsbewegung eine Verschnaufpause ein. Am Donnerstag hatten Gerüchte über ein mögliches Interesse des Detailhändlers Coop am Kiosk- und Detailhandelskonzern die Papiere um 10 Prozent nach oben getrieben.

    Auch Zur Rose (-3,4%) konnten ihre frühen Gewinne nicht halten. Die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von deutschen Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Medikamente hatte im frühen Handel noch für Käufe gesorgt. Zur Rose ist im Nachbarland mit der Tochter Doc Morris präsent und hat vor wenigen Monaten Medpex übernommen, Deutschlands drittgrösste Onlineapotheke.

    Bei den Verlierern stachen New Value (-19%), Arundel (-8,3%), Aryzta (-4,6%) und Molecular Partners (-4,0%) heraus.

    yr/kw

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz: Sehr freundlich zum Wochenschluss

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Sehr freundlich zum Wochenschluss

    18.01.2019 | 11:30:01

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist sehr freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Für die Kauflaune sorgt ein neuer Optimismus im Handelsstreit. Bereits im US-Handel hatte dieser die Kurse gestützt. Medienberichten zufolge hat US-Finanzminister Steven Mnuchin vorgeschlagen, die Strafzölle auf chinesische Importe zu verringern oder ganz aufzuheben. Dies wird am Markt als Zeichen dafür gesehen, dass die US-Regierung eine baldige Lösung der Querelen mit China anstrebt.

    In der Folge hat auch am hiesigen Aktienmarkt die Risikobereitschaft deutlich zugenommen. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen, die aus Investorensicht mit überdurchschnittlichen Risiken behaftet sind, wie etwa Banken und Zykliker. Die Firmenagenda ist derweil dünn, bevor kommende Woche die Berichtssaison an Fahrt aufnimmt. Mit der UBS wird am Dienstag ein erstes Schwergewicht zum Zahlenbericht antreten.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11 Uhr 0,64 Prozent höher bei 8'971,11 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,88 Prozent auf 1'392,79 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,55 Prozent auf 10'466,59 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI ziehen 26 an und nur vier verlieren an Wert.

    Bei den Einzelwerten setzten die Bankaktien zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewinnen 1,5, UBS 1,2 und Julius Bär 1,4 Prozent. Die Papiere hatten am Vortag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Sika (+2,8%) führen die Erholung der Zykliker an, die ihre Kursdelle endgültig abgeschüttelt haben. Diese wurde vor zehn Tagen mit der Publikation der ersten Eckdaten für 2018 erlitten. Befeuert wurde die Erholung in den letzten Tagen von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hat etwa Baader Helvea das Kursziel leicht erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Clariant (+1,9%), Kühne+Nagel (+1,8%), Geberit (+1,7%), Richemont und ABB (je +1,3%) sowie LafargeHolcim (+1,1%) überdurchschnittliche Kursgewinne.

    Deutlich nach oben streben die ebenfalls am Vortag schwachen Technologiewerte: AMS ziehen um 2,6 Prozent an und Logitech um 1,8 Prozent. Und Temenos (+2,2%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort.

    Am anderen Ende stehen die am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Vifor Pharma (-1,6%), Swisscom (-1,7%) und Sonova (-0,2%). Dufry büssen derweil 0,8 Prozent ein. Der Reisedetailhändler hatte am Morgen den Abgang des Finanzchefs sowie eine Reorganisation angekündigt. Das Ausscheiden des aktuellen Finanzchefs wird von Analysten bedauert.

    Nicht so recht auf Touren kommen angesichts der 'Risk-on'-Stimmung auch die Schwergewichte: Roche, Novartis und Nestlé tendieren mit jeweils plus 0,2 Prozent allesamt deutlich unter dem Gesamtmarkt. Die drei genannten Aktien bestreiten mehr als die Hälfte der SMI-Kapitalisierung und sind von Anlegern vor allem dann gesucht, wenn eine defensive Absicherung nötig ist.

    Am breiten Markt legen die Valora-Aktien (-2,9%) nach einer zuletzt rasanten Aufwärtsbewegung eine Verschnaufpause ein. Am Vortag hatten Gerüchte über ein mögliches Interesse des Detailhändlers Coop am Kiosk- und Detailhandelskonzern die Papiere um 10 Prozent nach oben getrieben.

    Auch Zur Rose (-0,8%) können ihre frühen Gewinne nicht halten. Die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von deutschen Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Medikamente hatte im frühen Handel noch für die Käufe gesorgt. Zur Rose ist in unserem Nachbarland mit der Tochter Doc Morris präsent und hat vor wenigen Monaten Medpex übernommen, Deutschlands drittgrösste Onlineapotheke.

    Bei den kleinen und mittleren Werten zählen mit Schlatter (+4,4%), Huber+Suhner (+3,8%) sowie Sensirion (+3,4%) weitere "Zykliker" zu den Gewinnern.

    ra/tt

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Sehr freundlicher Handelsstart

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: Sehr freundlicher Handelsstart

    18.01.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist sehr freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet; Grund dafür ist die Hoffnung auf Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle der Trump-Administration Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen.

    Zwar kamen die US-Indizes gestern Abend nach einem schnellen Dementi des Finanzministeriums wieder zurück, verteidigten aber bis zum Schluss einen Teil der vorher erzielten Gewinne. Die Firmenagenda ist derweil dünn, bevor kommende Woche die Berichtssaison an Fahrt aufnimmt. Mit der UBS wird am Dienstag ein erstes Schwergewicht zum Zahlenbericht antreten.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 9.12 Uhr um 0,75 Prozent höher bei 8'981,02 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,90 Prozent auf 1'393,12 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,67 Prozent auf 10'478,89 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI ziehen 27 an und drei verlieren an Wert.

    Bei den Einzelwerten setzten die Bankaktien zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewinnen 1,5 und UBS 1,6 Prozent. Die Grossbanken-Papiere hatten am Vortag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Deutlich nach oben streben die ebenfalls am Vortag schwachen Technologiewerte: AMS ziehen um 1,8 Prozent an und Logitech um 1,2 Prozent. Und Temenos (+1,3%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort. Bei den zyklischen Papieren stechen ABB und Richemont (je +1,4%) heraus.

    Am andere Ende stehen die am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Swisscom (-0,4%), Sonova (-0,3%), Nestlé (+0,1%) und Vifor (-0,1%).

    ra/tt

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Fester erwartet - Entspannung im Handelsstreit?

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Fester erwartet - Entspannung im Handelsstreit?

    18.01.2019 | 08:45:01

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich zu Wochenschluss angesichts der Hoffnung auf Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit erneut ein freundlicher Handelstag ab. Der hiesige Leitindex blickt auf eine bereits dreitägige Gewinnserie zurück. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle der Trump-Administration Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen.

    Zwar kamen die US-Indizes gestern Abend nach einem schnellen Dementi des Finanzministeriums wieder zurück, verteidigten aber bis zum Schluss einen Teil der vorher erzielten Gewinne. Die Firmenagenda ist derweil dünn, bevor kommende Woche die Berichtssaison an Fahrt aufnimmt. Mit der UBS wird am Dienstag ein erstes Schwergewicht zum Zahlenbericht antreten.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Leitindex SMI notiert gegen 8.25 Uhr um 0,41 Prozent höher bei 8'950,82 Punkten. Die Blue Chips notieren allesamt mit Aufschlägen zwischen 0,4 und 0,6 Prozent.

    Am Freitag stehen auch nur wenige Wirtschaftsdaten an, die für Bewegung sorgen könnten. Allenfalls Produktionsdaten aus der US-Industrie und Daten zur Stimmung der amerikanischen Verbraucher ziehen grösseres Interesse auf sich. Zudem melden sich in Europa und den USA einige Notenbanker zu Wort.

    Bei den Einzelwerten könnten erste Positionsbezüge in UBS (+0,7%) vor der Zahlenpublikation vor den Zahlen stattfinden. Für den Konkurrenten Credit Suisse (+0,6%) hat das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Im Auge behalten sollte man auch die konjunktursensitiven und exportorientierte Werte. Denn sollte die tatsächlich eine Senkung der Strafzölle gegen China erwägen, wäre dies laut Beobachtern ein gutes Signal. ABB tendieren vorbörslich 0,7 Prozent fester; Adecco und LafargeHolcim ziehen um jeweils 0,6 Prozent an.

    Im breiten Markt lohnt sich ein Blick auf die Anteilsscheine der Versandapotheke Zur Rose, deren Kurse vorbörslich aber nicht gestellt werden. Denn offenbar sind die Apotheker in Deutschland nach monatelangem Widerstand unter Umständen bereit, den Fortbestand des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu akzeptieren. Für die Apotheker ist der Online-Handel eine unliebsame Konkurrenz. Ursprünglich hatte die deutsche Regierung ein Verbot angepeilt.

    ra/tt

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  • 17.01.2019 Aktien Schweiz Schluss: Drittes Tagesplus in Folge

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Schluss: Drittes Tagesplus in Folge

    17.01.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag erneut fester geschlossen und damit seine Erfolgsserie auf drei Tage ausgedehnt. Ermöglicht wurde ihm das einerseits durch die Kursgewinne der beiden Schwergewichte Nestlé und Novartis. Andererseits wertete der Schweizer Franken im Tagesverlauf stetig ab, was exportorientierte Werte stützte. Damit stemmte sich der Schweizer Markt auch gegen die eher schwache Tendenz der europäischen Leitbörsen.

    Nach dem Brexit-Votum im britischen Parlament richtete sich der Blick der Anleger am Berichtstag wieder verstärkt auf die Quartals- und Jahresberichte von Unternehmen, erklärten Börsianer. Doch angesichts des anhaltenden Teil-Regierungsstillstands in Washington und der langwierigen Verhandlungen im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit haben die Anleger auch in den nächsten Tagen gute Gründe zur Vorsicht, so der Tenor im Handel.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewann am Donnerstag bis Handelsende 0,45 Prozent auf 8'914,14 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) stieg um 0,45 Prozent auf 1'380,65 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,48 Prozent auf 10'408,94 Zähler. Von den 30 Titeln im SMI/SLI gewannen 20 hinzu, während 10 nachgaben.

    Geberit verteuerten sich nach Zahlen um 2,9 Prozent. Das Sanitärtechnikunternehmen ist im Geschäftsjahr 2018 erneut gewachsen. Dabei hat die Dynamik gegen Ende des Jahres wieder etwas zugenommen. Doch im Schlussquartal ist der Umsatz etwas höher als von Analysten erwartet ausgefallen.

    Zykliker profitierten nicht zuletzt vom sich abwertenden Schweizer Franken; Sika stiegen um 2,5 Prozent, LafargeHolcim um 0,9 Prozent und SGS um 0,8 Prozent. Mit den Aktien der Swisscom (+1,0%), der Swiss Life (+0,8%) und Lonza (+1,2%) gehörten aber auch defensive Titel zu den gefragteren Werten.

    Das Plus des Gesamtmarktes war aber auch insbesondere auf die Schwergewichte Nestlé (+1,0%) und Novartis (+0,7%) zurückzuführen. Die genannten Papiere werden somit ihrem Ruf als defensive Absicherung gerecht. Roche (+0,04%) konnten hingegen nicht mithalten.

    Bankaktien gehörten auf der anderen Seite erneut zu den grössten Verlieren unter den Blue Chips. Nachdem am Vormittag zunächst die französische Société Générale mit einem Einbruch ihrer Kapitalmarktgeschäfte belastet hatte, waren es am Nachmittag die Zahlen des US-Hauses Morgan Stanley, die auf die Kurse drückten.

    Mit einem Minus von 1,0 Prozent führten die Aktien der Credit Suisse die Gruppe nach unten. Es folgten Julius Bär (-0,7%) und UBS (-0,6%). Dabei hatten es die Aktien von UBS und Julius Bär im Verlauf des Vormittags sogar kurzzeitig wieder ins Plus geschafft. Deutlich fester schossen hingegen Partners Group (+1,5%). Die Papiere sind seit Dienstag gut gefragt, nachdem der Vermögensverwalter überzeugende Eckdaten für 2018 vorgelegt hatte.

    Abwärts ging es hingegen einmal mehr für Technologieaktien wie AMS (-3,0%) und Logitech (-0,7%). Hier verwiesen Händler auf die Umsatzwarnung des weltgrössten Chipauftragsfertigers TSMC. Der Apple-Zulieferer geht von einen satten Rückgang seiner Erlöse aus. Die Papiere des Bankensoftwareherstellers Temenos (+1,9%) entzogen sich dem Branchentrend.

    Im breiten Markt stachen Valora mit plus 10 Prozent hervor. Händler verwiesen auf die Gerüchte über ein mögliches Interesse des Detailhändlers Coop. Das hatte schon am Vortag für Gesprächsstoff gesorgt. Laut Analysten würde eine Übernahme von Valora durch Coop vor allem für den Supermarktbetreiber strategisch durchaus Sinn machen.

    Die Papiere des Dentalimplantateherstellers Straumann (+4,7%) wurden von einer weiteren Expansion nach China beflügelt. Und nach einer nach einer neu ausgesprochenen Kaufempfehlung der UBS zogen Vontobel um 1,1 Prozent an.

    Das Gegenstück wiederum bildeten Airopack mit minus 13,4 Prozent. Die Papiere waren am Vortag nach einer Gewinnwarnung gar um 59 Prozent abgestürzt. Die Zukunft des Unternehmens hängt davon ab, ob die Rekapitalisierung durchgeführt werden kann. Zu den prominenteren Verlierern zählten auch Kudelski (-8,8%), Interroll (-6,1%) und Swissquote (-3,8%).

    ra/kw

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  • 17.01.2019 Aktien Schweiz: SMI dank Schwergewichten gegen den Trend fest

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: SMI dank Schwergewichten gegen den Trend fest

    17.01.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat sich mit einem frühen Richtungswechsel am Donnerstag in die Gewinnzone vorgearbeitet. Damit knüpft der Leitindex SMI an die freundliche Tendenz der vergangenen zwei Handelstage an. Ermöglicht wird ihm das vor allem durch die Kursgewinne der beiden Schwergewichte Nestlé und Novartis, die zusammen nahezu den gesamten Punktgewinn ausmachen.

    Damit stemmt sich der Schweizer Markt gegen die eher schwache Tendenz der europäischen Leitbörsen. Dort sorgen Berichte über den chinesischen Smartphone-Hersteller und Netzausrüster Huawei für Unruhe. Demnach steht er in den USA anscheinend kurz vor einer Anklage wegen Industriespionage. Dies könne sich negativ auf die Handelsgespräche zwischen den beiden Parteien auswirken, befürchten Marktteilnehmer.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11.05 Uhr um 0,33 Prozent höher bei 8'903,38 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,27 Prozent auf 1'378,21 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,29 Prozent auf 10'389,15 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI gewinnen 18 hinzu, während 12 nachgeben.

    Das grösste Plus weisen die Aktien von Geberit aus, die sich um 2,2 Prozent verteuern. Das Sanitärtechnikunternehmen ist im Geschäftsjahr 2018 erneut gewachsen. Dabei hat die Dynamik gegen Ende des Jahres wieder etwas zugenommen. Wie es etwa bei Vontobel heisst, ist der Umsatz im Schlussquartal etwas höher als erwartet ausgefallen.

    Beim Lifescience-Unternehmen Lonza (+1,3%) reagieren Investoren freundlich auf das neu vergebene Kreditrating durch Standard & Poor's. Die Gesellschaft bewertet Lonza mit einem BBB+ Kreditrating und stabilem Ausblick.

    Dass sich der Gesamtmarkt im Plus hält, ist aber vor allem auf Nestlé (+0,8%) und Novartis (+0,7%) zurückzuführen. Von den gut 33 Punkten, die der SMI aktuell höher steht, machen sie allen 29 Punkte aus.

    Mit den Aktien der Swisscom (+0,5%) und der Swiss Life (+0,3%) gehören noch weitere defensive Titel zu den gefragteren Werten. Aber auch Zykliker wie Temenos, Sika und SGS werden mit Kursgewinnen zwischen 0,9 und 0,4 Prozent gesucht.

    Unter den Finanzaktien gelingt es im Handelsverlauf den Papieren von Julius Bär (+0,3%), die anfänglichen Verluste abzuschütteln und mit dem Markt ins Plus zu drehen. Die Aktien der CS (-0,1%) und der UBS (+0,1%) dämmen ihre frühen Verluste ein, bzw drehen ins Plus. Europaweit stehen Bankaktien im Blick, nachdem die französische Grossbank Société Générale am Morgen über einen Einbruch ihrer Kapitalmarktgeschäfte berichtet hatte.

    Deutlich abwärts geht es hingegen einmal mehr für Technologieaktien wie AMS (-2,2%) und Logitech (-0,7%). Hier verweisen Händler auf die Umsatzwarnung des weltgrössten Chipauftragsfertiger TSMC. Der Apple-Zulieferer geht davon aus, dass die Erlöse im ersten Quartal um rund 14 Prozent einbrechen dürften.

    Auch zahlreiche Zykliker wie ABB, Dufry und Schindler tendieren mit Kursverlusten zwischen 0,7 und 0,2 Prozent schwächer.

    Im breiten Markt zählen die Aktien von Vontobel (+2,2%) nach einer neu ausgesprochenen Kaufempfehlung der UBS zu den Favoriten. Allerdings steigen Asmallworld (+6,6%), New Venturetec (+6,0%) und auch Valora (+5,1%) noch etwas stärker.

    Das Gegenstück wiederum bilden etwa Interroll (-4,6%), Carlo Gavazzi (-4,1%) und Sensirion (-3,2%). Bei Interroll hat die Credit Suisse am Morgen das Kursziel gesenkt und dabei auf das unsichere makroökonomische Umfeld verwiesen.

    hr/tt

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  • 17.01.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: SMI durch Gewinnmitnahmen mit leichten Abgaben

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: SMI durch Gewinnmitnahmen mit leichten Abgaben

    17.01.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt startet am Donnerstag zunächst im Rückwärtsgang. Händler machen hierfür leichte Gewinnmitnahmen nach dem zuletzt freundlichen Lauf verantwortlich. Immerhin seien die Brexit-Abstimmung in Grossbritannien und auch das Misstrauensvotum gegenüber Premierministerin Theresa May ohne grössere Marktverwerfungen vonstattengegangen.

    Nun ergebe sich zwar die Frage, wie genau es mit dem Ausstieg Grossbritanniens aus der EU weitergehe, aber da scheine unter den Investoren eine gewisse Zuversicht zu herrschen. Derweil rückt das Thema Handelsstreit zwischen den USA und China wieder in den Fokus. So berichteten Medien, dass der chinesische Smartphone-Hersteller und Netzausrüster Huawei in den USA anscheinend kurz vor einer Anklage wegen Industriespionage steht. Dies könne sich negativ auf die Handelsgespräche zwischen den beiden Parteien auswirken, befürchten Marktteilnehmer.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 9.20 Uhr um 0,28 Prozent tiefer bei 8'849,07 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,43 Prozent auf 1'368,53 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,24 Prozent auf 10'333,66 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI geben 22 nach und acht gewinnen.

    Grösster Gewinner unter den Blue Chips sind die Aktien von Geberit mit einem Plus von 2,4 Prozent. Das Sanitärtechnikunternehmen ist im Geschäftsjahr 2018 erneut gewachsen. Dabei hat die Dynamik gegen Ende des Jahres wieder etwas zugenommen. Wie es etwa bei Vontobel heisst, ist der Umsatz im Schlussquartal etwas höher als erwartet ausgefallen.

    Mit deutlichem Abstand folgen aus dem defensiven Bereich noch die Aktien von Nestlé (+0,3%) und Swisscom (+0,1%).

    Die Verliererliste führen im frühen Handel die Aktien der Credit Suisse an, die um 1,7 Prozent nachgeben. Hier hatte sich die HSBC eher kritisch über kurzfristige Unsicherheiten etwa in den Bereichen Vermögensverwaltung und Investmentbanking geäussert. Aber auch die UBS (-1,2%) und Julius Bär (-1,1%) gehören ebenfalls zu grösseren Verlierern. Die französische Grossbank Société Générale hatte am Morgen mit einem Einbruch im Kapitalmarktgeschäft für negative Schlagzeilen gesorgt.

    hr/tt

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  • 17.01.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Etwas tiefer erwartet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Etwas tiefer erwartet

    17.01.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Donnerstag eine etwas tiefere Eröffnung ab. Damit dürfte der Leitindex SMI eher den asiatischen Vorgaben folgen als der Wall Street, die am Mittwoch im Plus geschlossen hatte. In Asien dagegen hätten Sorgen um die chinesische Wirtschaft zuletzt auf die Stimmung geschlagen.

    Dort hatte die chinesische Zentralbank am Mittwoch die Rekordsumme von umgerechnet knapp 73 Milliarden Euro in die Finanzbranche gepumpt. Damit wolle sie der sich abzeichnenden Abkühlung der Wirtschaft vorbeugen. Das sorge für eine gewisse Verunsicherung. Zudem berichteten Medien, dass Chinas Telekomausrüster-Gigant Huawei wegen angeblicher Ausspähung von Geschäftsgeheimnissen im Fokus einer strafrechtlichen Untersuchung der US-Justizbehörden stehe. Dies könne sich negativ auf die Handelsgespräche zwischen den USA und China auswirken, befürchten Marktteilnehmer.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Leitindex SMI notiert gegen 8.20 Uhr um 0,26 Prozent tiefer bei 8'850,77 Punkten.

    Unter den 20 SMI-Blue Chips stechen Geberit als einiger Gewinner mit einem vorbörslichen Plus von 0,8 Prozent hervor. Das Sanitärtechnikunternehmen ist im Geschäftsjahr 2018 erneut gewachsen. Dabei hat die Dynamik gegen Ende des Jahres wieder etwas zugenommen.

    Alle übrigen Werte geben dagegen nach, wobei vor allem Zykliker wie ABB, Adecco und auch die Grossbank UBS mit Abschlägen von jeweils 0,4 Prozent überdurchschnittlich fallen.

    Im breiten Markt fallen noch die Anteilsscheine von Vontobel mit +2,7 Prozent auf. Die UBS hat zuvor die Aktien neu zum Kauf empfohlen. Die Aktie erscheine ihm unterbewertet, da der starken Profitabilität nach der Notenstein-Akquisition und dem Wachstumsausblick zu wenig Rechnung getragen würde, schreibt der zuständige Analyst.

    Auch die Aktien des Stromzählerherstellers Gruppe Landis+Gyr gewinnen um 0,7 Prozent gegen den Trend. Das Unternehmen geht mit dem amerikanischen Unternehmen Sense eine Partnerschaft ein und beteiligt sich gleichzeitig finanziell an diesem.

    hr/jb

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  • 16.01.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI fester - Brexit-Turbulenzen stören Steigflug nicht

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI fester - Brexit-Turbulenzen stören Steigflug nicht

    16.01.2019 | 18:14:00

    Zürich (awp) - Die Brexit-Turbulenzen haben die Schweizer Anleger am Mittwoch nicht vom Aufwärtskurs abgebracht. Nach einem verhaltenen Start nahm der hiesige Aktienmarkt am Nachmittag dank des Rückenwindes von der Wall Street deutlich an Fahrt auf. Die Grossbanken erhielten Schub von den Gewinnsprüngen amerikanischer Finanzinstitute. Zudem beflügelten Übernahmefantasien die Kurse von mehreren Unternehmen. Die krachende Niederlage der britischen Premierministerin Theresa May mit ihrem Brexit-Abkommen im Unterhaus hatten die Investoren indes bereits so erwartet.

    "Der Brexit war am Mittwoch kein Thema mehr. Da wusste jeder, dass die Briten keine Lösung finden. Das ist in den Kursen eingepreist", sagte ein Händler. "Nun sind alle Optionen wieder auf dem Tisch", sagte ein Analyst: "Vom ungeordneten Brexit bis hin zu einem späteren oder gar keinem Brexit. Die Börse zumindest schwankt in ihren Erwartungen zwischen einer Fristverlängerung und einem zweiten Referendum." Mit einer Schocktherapie sei niemandem gedient, sagte ein Händler. Irgendjemand müsse die verfahrene Situation lösen. Deshalb mache auch das Misstrauensvotum der Labour-Opposition gegen May die Märkte nicht nervös. Eine neue Regierung in London wäre wahrscheinlich sogar besser, eine Lösung zu finden.

    Der Swiss Market Index (SMI) stieg um 0,56 Prozent auf 8'873,77 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legte gar um 1,08 Prozent auf 1'374,48 Zähler zu, weil hier das Gewicht der Börsenschwergewichte beschränkt ist, die sich am Mittwoch als Bremsklötze erwiesen. Der breite Swiss Performance Index (SPI) kletterte um 0,64 Prozent auf 10'358,72 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI zeigten alle bis auf vier Kursgewinne.

    An der Spitze der Gewinner im SMI/SLI stand der Halbleiterhersteller AMS (+8,6%). Die Titel von AMS, Temenos (+3,4%) und Bâloise (+2,7%) würden nach dem DSV-Angebot für Panalpina ebenfalls von Übernahmefantasien erfasst, sagte ein Marktteilnehmer. Angeblich zögen sich ausländische Leerverkäufer aus ihren Wetten gegen diese Unternehmen zurück.

    Am Morgen hatte der Logistikkonzern Panalpina ein Kaufangebot seines niederländischen Konkurrenten DSV erhalten, der 170 Franken je Titel bietet. Dies katapultierte den Panalpina-Kurs um 27,7 Prozent nach oben. Mit 175 Franken notierten die Aktien der Basler deutlich über dem Kaufangebot von DSV. Analysten rechnen nicht damit, dass bei dem Übernahmeversuch schon das letzte Wort gesprochen ist. Es dürfte ein besseres Kaufangebot geben, hiess es. Als möglicher Käufer wird Konkurrent Kühne+Nagel genannt, dessen Titel ebenfalls deutlich höher notierten (+3,1%). Die Aktien des Schweizer Logistikkonzerns Ceva, den DSV ursprünglich hatte kaufen wollen und damit gescheitert war, sanken dagegen um 0,2 Prozent.

    Die Grossbankenaktien Credit Suisse (+3,8%) und UBS (+3,1%) wurden von den Ergebnissen der US-Konkurrenten Goldman Sachs und Bank of America beflügelt. Beide amerikanischen Geldhäuser hatten glänzende Resultate vorgelegt. Dies zog auch Julius Bär (+3,5%) oder die Aktien des Fondsanbieters GAM (+1,9%) nach oben. Bei GAM kursierten wieder Übernahmegerüchte. Im Kielwasser zeigten auch die Versicherer klare Kursgewinne. So legten Swiss Life (+1,3%), Zurich (+0,9%) und Swiss Re (+0,7%) zu.

    Relativ schwach zeigten sich die defensiven Werte. So gaben Nestlé-Aktien um 0,6 Prozent nach und waren damit die drittgrössten Verlierer im SMI/SLI hinter dem Bauchemiekonzern Sika (-0,9%) und Lonza (-0,7%). Auch Roche (unv.) und Novartis (+0,4%) hielten sich unterdurchschnittlich, was den SMI deutlich bremste. Allerdings hatten die drei Börsenschwergewichte am Vortag deutliche Gewinne gezeigt.

    Im breiten Markt stürzten Airopack nach einer Gewinnwarnung um 59,4 Prozent ab. Die Zukunft des Unternehmens hänge davon ab, ob die im November angekündigte Rekapitalisierung auch durchgeführt werden könne, heisst es.

    Bei den Gewinnern standen hinter Panalpina Polyphor an der Spitze (+8,9%)

    jb/cf

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  • 16.01.2019 Aktien Schweiz: SMI leicht im Plus - Kurssprung für Panalpina nach Kaufangebot

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI leicht im Plus - Kurssprung für Panalpina nach Kaufangebot

    16.01.2019 | 11:40:01

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt reagiert wie auch die anderen Börsenplätze weltweit gelassen auf die Ablehnung des Brexit-Abkommens im britischen Parlament. Am späten Mittwochvormittag notieren die Indizes moderat im Plus. Der Ausgang der Abstimmung stelle ja auch keine Überraschung dar, sagte ein Händler. Nun sei aber wieder alles offen. Allerdings verlaufe der Handel sehr lethargisch, viele Investoren blieben weiterhin an der Seitenlinie.

    Eine Reihe von Kommentatoren sieht einen geregelten Austritt Grossbritanniens aus der EU auch weiterhin noch als möglich an. Aufgrund des derzeitigen Chaos sei es das Naheliegendste, den Austrittstermin zu verschieben und Zeit zu gewinnen, meinte etwa ein deutscher Marktanalyst. Zunächst muss sich britische Premierministerin Theresa May am Abend aber einem Misstrauensvotum stellen. Mehrheitlich wird erwartet, dass dieses abgelehnt wird.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 11.10 Uhr 0,11 Prozent im Plus auf 8'834,68 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legt derweil um 0,33 Prozent auf 1'364,25 zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) gewinnt 0,14 Prozent auf 10'307,20 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Werten notieren 21 im Plus und neun im Minus.

    Deutlichste Gewinner im SMI/SLI sind die Titel des Logistikers Kühne+Nagel (+3,2%). Dabei dürften Fusionsfantasien eine Rolle spielen. Am Morgen hatte die dänische DSV-Gruppe ein unaufgefordertes und unverbindliches Kaufangebot für den Basler Logistikkonzern Panalpina zu 170 Franken je Titel vorgelegt. Der Verwaltungsrat will das Angebot nun prüfen. Die am breiten Markt kotierten Panalpina-Aktien springen um 30 Prozent auf 178,10 Franken nach oben und notieren damit deutlich über den gebotenen Preis.

    Klare Avancen verzeichnen auch die Vifor-Pharma Aktien (+2,9%), die damit den seit Anfang Jahr anhaltenden Erholungskurs fortsetzen. Zulegen können zudem Temenos (+2,6%). Das Bankensoftwareunternehmen hat am Mittwoch Weiterentwicklungen für Produkte, darunter für die Kernbankenlösung T24, mitgeteilt.

    Klar im Plus zeigen sich auch die Grossbankenwerte UBS (+1,3%) und CS (+0,8%). Am Markt wird auf neue Spekulationen um einen Zusammenschluss der Deutschen Bank und der Commerzbank verwiesen. Am frühen Nachmittag werden in den USA zudem mit der Bank of America und Goldman Sachs weitere grosse Finanzhäuser ihre Zahlen für das vierte Quartal vorlegen. Auch die Aktien des Vermögensverwalters Julius Bär (+1,0%) notieren fester.

    Verhalten entwickeln sich dagegen die grosskapitalisierten Pharmawerten Novartis (+0,2%) und Roche (-0,1%), die am Vortag noch deutlich zugelegt hatten. Das dritte Börsenschwergewicht Nestlé (-0,5%) belastet die Indizes mit Abgaben.

    Abschläge gibt es zudem für die Titel des Liftherstellers Schindler (-0,4%), für welches die Royal Bank of Canada nach der jüngsten Aktienkursentwicklung das Rating auf "Sector Perform" von "Outperform" zurückgenommen haben. Abgaben erleiden zudem die Titel des Warenprüfkonzerns SGS (-0,5%) und des Bauchemieunternehmens Sika (-1,3%).

    Am breiten Markt profitieren OC Oerlikon (+4,4% auf 12,65 Fr.) von einer Kaufempfehlung durch die Deutsche Bank mit Kursziel 15,00 Franken. Der zuständige Analyst attestiert dem Industrieunternehmen eine gute Position in neuen Wachstumsmärkten und verweist auch auf den starken Cash-Bestand.

    Nach dem Kaufangebot für Panalpina kommen laut Händlern auch für weitere Unternehmen wieder einige Übernahmespekulationen auf. So werde auch wieder über eine mögliche Übernahme des angeschlagenen Asset Managers GAM (Aktien +1,8%) geredet. Zudem kursierten Gerüchte über ein allfälliges Interesse eines Detailhändlers am Kioskunternehmen Valora (Aktie +2,2%), wobei vor allem Coop ins Spiel gebracht wird.

    Einen Absturz um 57% auf noch 0,71 Franken erleiden die Titel des Verpackungshersteller Airopack. Dieser muss nach einer Untersuchung seine Zahlen aus dem Halbjahresbericht 2018 anpassen und korrigiert die Erwartungen für das vergangene Jahr entsprechend nach unten. Die Zukunft des Unternehmens hänge davon ab, ob die im November angekündigte Rekapitalisierung auch durchgeführt werden könne, heisst es.

    tp/uh

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  • 16.01.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Gelassenheit nach Brexit-Nein - Angebot für Panalpina

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Gelassenheit nach Brexit-Nein - Angebot für Panalpina

    16.01.2019 | 09:42:50

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch freundlich in den neuen Handelstag gestartet. Damit zeigt sich die hiesige Börse wie die übrigen Handelsplätze wenig beeindruckt von der erwarteten Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Parlament vom Vorabend. So hatten am Dienstagabend bereits die US-Börsen im Plus geschlossen, während sich die asiatischen Märkte in der Nacht uneinheitlich präsentieren.

    Marktteilnehmer sähen die Niederlage offenbar nicht als Schritt zu einem ungeordneten EU-Austritt Grossbritanniens, sondern setzten nun vielmehr auf einen Brexit-Aufschub, so ein weiterer Marktanalyst. Nach der verlorenen Brexit-Abstimmung muss sich die britische Premierministerin Theresa May am heutigen Mittwochabend aber zunächst einem Misstrauensvotum stellen. Mehrheitlich wird erwartet, dass dieses abgelehnt wird.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 9.20 Uhr 0,25 Prozent im Plus bei 8'846,48 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,43 Prozent auf 1'365,51 und der breite Swiss Performance Index (SPI) steigt 0,29 Prozent auf 10'322,52 Stellen. 25 der 30 Titel im SMI/SLI legen zu.

    Zu den deutlichsten Gewinnern zählen die Titel des Logistikers Kühne+Nagel (+1,8%). Dabei dürften Fusionsfantasien eine Rolle spielen. Am Morgen hatte die dänische DSV-Gruppe ein unaufgefordertes Kaufangebot für den Basler Logistikkonzern Panalpina zu 170 Franken je Titel vorgelegt. Der Panalpina-Verwaltungsrat will das Angebot nun prüfen. Die am breiten Markt kotierten Panalpina-Aktien springen um fast 30 Prozent auf 177,60 Franken an.

    Klar im Plus zeigen sich auch die Grossbankenwerte UBS (+1,0%) und CS (+0,9%). Am Markt wird auf neue Spekulationen um einen Zusammenschluss der Deutschen Bank und der Commerzbank verwiesen. Am frühen Nachmittag werden in den USA zudem mit der Bank of America und Goldman Sachs weitere grosse Finanzhäuser ihre Zahlen für das vierte Quartal vorlegen.

    Gebremst werden die Indizes dagegen von den grosskapitalisierten Pharmawerten Novartis (-0,1%) und Roche (-0,3%), die am Vortag die Indizes noch mit klaren Aufschlägen gestützt hatten. Das dritte Börsenschwergewicht Nestlé (+0,2%) legt knapp im Marktschnitt zu.

    Am breiten Markt profitieren OC Oerlikon (+3,6% auf 12,55 Fr.) von einer Kaufempfehlung durch die Deutsche Bank mit Kursziel 15,00 Franken. Der zuständige Analyst attestiert dem Industrieunternehmen eine gute Position in neuen Wachstumsmärkten und verweist auch auf den starken Cash-Bestand.

    tp/uh

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  • 16.01.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Fester erwartet - Gelassenheit nach Brexit-Abstimmung

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Fester erwartet - Gelassenheit nach Brexit-Abstimmung

    16.01.2019 | 08:45:01

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Mittwoch fester in den Handel starten. Damit reagieren die Märkte bisher gelassen auf die zu erwartete Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Parlament. Offensichtlich seien die Händler und die Investoren "gut vorbereitet" gewesen, heisst es in einem Kommentar. Die US-Börsen hatten am Vorabend im Plus geschlossen, während sich die asiatischen Märkte in der Nacht uneinheitlich präsentieren.

    Marktteilnehmer sähen die Niederlage offenbar nicht als Schritt zu einem ungeordneten EU-Austritt Grossbritanniens, sondern setzten nun vielmehr auf einen Brexit-Aufschub, so ein weiterer Marktanalyst. Nach der verlorenen Brexit-Abstimmung muss sich die britische Premierministerin Theresa May am heutigen Mittwochabend aber zunächst einem Misstrauensvotum stellen. Mehrheitlich wird erwartet, dass dieses abgelehnt wird.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Leitindex SMI notiert gegen 8.15 Uhr 0,27 Prozent höher bei 8'848,91 Punkten. Am Vortag hatte der SMI um 0,74 Prozent zugelegt. Alle 20 SMI-Titeln notieren vorbörslich im Plus.

    Am Schweizer Markt gibt es vor dem Start in die hiesige Bilanzsaison derweil nur wenige Neuigkeiten. Die grosskapitalisierten Pharmawerte Novartis (+0,3%) und Roche (+0,2%), die am Vortag die Indizes mit klaren Aufschlägen gestützt hatten, wie auch das Börsenschwergewicht Nestlé (+0,2%) legen etwa im Marktschnitt zu.

    Im Plus zeigen sich vorbörslich auch die Grossbankenwerte UBS (+0,8%) und CS (+0,3%). Am frühen Nachmittag werden in den USA mit der Bank of America und Goldman Sachs weitere grosse Finanzhäuser ihre Zahlen für das vierte Quartal vorlegen.

    Am breiten Markt stehen derweil die Panalpina-Titel (+21,3%) im Fokus. Das Logistikunternehmen hat am Morgen mitgeteilt, dass der dänische Logistikkonzern DSV ein unaufgefordertes und unverbindliches Kaufangebot über 170 Franken je Aktie vorgelegt hat, was einem Aufschlag von rund 24 Prozent auf den Schlusskurs vom Dienstag entspricht. Der Panalpina-Verwaltungsrat will das Angebot nun prüfen.

    tp/uh

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  • 15.01.2019 Aktien Schweiz Schluss: Fester - Nervosität vor Brexit-Abstimmung

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Fester - Nervosität vor Brexit-Abstimmung

    15.01.2019 | 18:13:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag fester geschlossen, wobei der Leitindex SMI auch die zum Wochenbeginn preisgegebene Marke von 8'800 Punkten wieder zurückerobern konnte. Zur guten Stimmung trugen vor allem positive Nachrichten aus China bei, wo die Regierung grössere Steuer- und Abgabensenkungen zur Ankurbelung der Konjunktur ankündigte.

    Im Vorfeld der erst am Abend anstehenden Brexit-Abstimmung im britischen Parlament sei der Handel aber von Vorsicht geprägt gewesen, hiess es im Markt. Das habe sich auch in unterdurchschnittlichen Handelsvolumen gezeigt. Marktteilnehmer erachteten eine Mehrheit im Parlament für das von Regierungschefin Theresa May mit der EU ausgehandelte Vereinbarung als unwahrscheinlich. Auch nach einem Nein" der britischen Parlamentarier seien aber wohl noch alle Optionen offen, meinte etwa ein Marktanalyst.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss am Dienstag 0,74 Prozent im Plus bei 8'624,73 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewann 0,55 Prozent auf 1'359,73 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,72 Prozent auf 10'292,77 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Werten schlossen 21 im Plus, acht im Minus und einer (SGS) unverändert.

    Die deutlichsten Kursgewinne im SMI/SLI entfielen auf Partners Group (+2,4%). Das auf Private Equity-Anlagen spezialisierte Finanzunternehmen konnte mit den am Morgen publizierten Angaben zum Neugeldzufluss und den verwalteten Vermögen überzeugen. Der Zahlenkranz zeige die geringe Störanfälligkeit des Geschäfts auf Kapitalmarktverwerfungen, lobten etwa die ZKB-Experten.

    Klar zulegen konnten auch die Aktien das Pharmaunternehmens Vifor (+2,4%) und des Hörgeräteherstellers Sonova (+1,0%). Die Analysten der Credit Suisse bekräftigten am Dienstag trotz etwas vorsichtigeren Annahmen ihr "Outperform"-Rating für die Vifor-Titel.

    Starke Unterstützung für die Indizes boten aber vor allem die deutlichen Gewinne der Pharma-Schwergewichte Novartis (+1,9%) und Roche (+1,4%), die damit ihre Verluste vom Wochenbeginn wieder wettmachten. Das dritte Börsenschwergewicht Nestlé (+0,7%) schloss ebenfalls fester.

    Zu den klareren Gewinnern gehörten auch Zykliker wie Sika (+1,1%), die von einer bekräftigten Kaufempfehlung der Analysten von HSBC profitierten. Avancen gab es zudem für die ABB-Aktien (+0,5%), für welche die Société Générale das Buy-Rating bestätigte. Mit der Veräusserung der Netzwerksparte an Hitachi dürfte ABB zu einem "fokussierteren Unternehmen" mit höheren Margen werden, kommentierten sie.

    Knapp im Plus schlossen die Grossbankenwerte UBS (+0,2%) und CS (+0,1%), die keine Unterstützung von den Jahreszahlen der US-Grossbanken JPMorgan und Wells Fargo erhielten. Beide US-Institute vermeldeten zwar deutlich gestiegener Gewinne 2018, verfehlten aber mit ihren Ergebnissen die Erwartungen der Experten.

    Die Uhrenwerte von Swatch und Richemont schlossen praktisch unverändert. Der Präsident des Schweizer Uhrenverbands (FH) erwartet für das laufende Jahr für die Branche trotz politischen und konjunkturellen Unsicherheiten weiteres Wachstum, wie er am Genfer Uhrensalon im Interview mit AWP sagte.

    Verluste erlitten auch die volatilen AMS (-0,8%) sowie die Aktien des Sanitärkonzerns Geberit (-1,3%), die von einem negativen Analystenkommentar belastet wurden. Deutlich im Minus schlossen auch Swiss Re (-1,5%). Der Rückversicherer hatte Schätzungen für die Schadenbelastungen im vierten Quartal bekannt gegeben, die klar über den Erwartungen des Marktes ausfielen.

    Am breiten Markt gehörten Lindt&Sprüngli (PS -5,3%) zu den schwächsten Titeln. Das Unternehmen hat mit seiner Umsatzentwicklung 2018 zwar die Erwartungen der Analysten getroffen, schlecht kam am Markt allerdings eine Senkung der Wachstumsziele an.

    Der Zahnimplantate-Spezialist Straumann (Aktien -0,2%) und der Laborausrüster Tecan (+0,6%) vermeldeten die Ernennung von neuen CEO. Neu organisiert wird auch die Geschäftsleitung des Chipherstellers U-Blox (Aktien -3,4%).

    tp/cf

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  • 15.01.2019 Aktien Schweiz: Moderat im Plus - Vorsicht vor Brexit-Abstimmung

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Moderat im Plus - Vorsicht vor Brexit-Abstimmung

    15.01.2019 | 15:22:13

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Dienstagnachmittag weiterhin moderat im Plus. Die Sorgen um die am Abend anstehende Brexit-Abstimmung im britischen Parlament drängt laut Beobachtern die positiven Nachrichten um geplante Konjunkturmassnahmen der chinesischen Regierung in den Hintergrund. Insgesamt sei das Marktgeschehen weiterhin von Vorsicht geprägt, was sich auch in den in den letzten Tagen rückläufigen Volumina zeige, hiess es im Handel.

    Das britische Unterhaus wird am Abend über das Austrittsabkommen mit der EU abstimmen. Es gilt dabei als unwahrscheinlich, dass die von Regierungschefin Theresa May ausgehandelte Vereinbarung eine Mehrheit erhält. Die Folgen einer Ablehnung gelten als höchst ungewiss. Die US-Börsen dürften gemäss Index Futures im Minus eröffnen. An der Wall Street lähmt auch der andauernde Teilstillstand der US-Regierung die Kaufbereitschaft der Anleger.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht um 15.05 Uhr 0,32 Prozent im Plus bei 8'788,36 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,1 Prozent auf 1'354,22 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,38 Prozent auf 10'257,34 Stellen.

    Weiterhin die deutlichsten Kursgewinne im SMI/SLI verzeichnen Partners Group (+2,7%). Das auf Private Equity-Anlagen spezialisierte Finanzunternehmen hat mit seinen am Morgen pubzlizierten Angaben zum Neugeldzufluss und den verwalteten Vermögen überzeugt. Der Zahlenkranz zeige die geringe Störanfälligkeit des Geschäfts auf Kapitalmarktverwerfungen, loben etwa die ZKB-Experten.

    Gut halten sich auch die Aktien das Pharmaunternehmens Vifor (+2,1%). Die Analysten der Credit Suisse haben ihr "Outperform"-Rating für die Titel bestätigt.

    Im Plus gehalten werden die Indizes hierzulande nicht zuletzt von klaren Gewinnen der Pharma-Schwergewichte Novartis (+1,3%) und Roche (+1,0%), die damit ihre Verluste zum Wochenbeginn teilweise wieder wettmachen. Das dritte Börsenschwergewicht Nestlé (+0,2%) legt nur moderat zu.

    Keine Unterstützung erhalten die Grossbankenwerte UBS (-0,3%) und CS (-0,1%) von den Zahlen der US-Grossbanken JPMorgan und Wells Fargo. Trotz deutlich gestiegener Gewinne 2018 haben beide Institute mit ihren Ergebnissen die Erwartungen der Experten verfehlt.

    Am breiten Markt gehören Lindt&Sprüngli (PS -4,6%) zu den schwächsten Titeln. Das Unternehmen hat mit seiner Umsatzentwicklung 2018 zwar die Erwartungen am Markt getroffen, schlecht kommt am Markt allerdings eine Senkung der Wachstumsziele an.

    tp/cf

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  • 15.01.2019 Aktien Schweiz: SMI im Plus - Nun aber unter 8'800 Punkten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI im Plus - Nun aber unter 8'800 Punkten

    15.01.2019 | 13:15:32

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Dienstagvormittag im Plus. Der Leitindex SMI hat allerdings einen schönen Teil der anfänglichen Gewinne abgegeben und ist unter die Marke von 8'800 Punkte gerutscht. Die nach wie vor positive Grundstimmung erklären Händler mit den Plänen der chinesischen Regierung, sich mit Steuersenkungen gegen die drohende Konjunkturabkühlung stemmen zu wollen. Das Marktgeschehen sei aber von Vorsicht geprägt, ist gleichzeitig zu hören.

    Ein Beleg dafür seien die in den letzten Tagen rückläufigen Volumina. Nach den markanten Kursgewinnen der ersten Handelstage 2019 wollten nun viele Investoren die Ergebnisse 2018 der Unternehmen abwarten, heisst es dazu. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sei der Brexit. Die wichtige Abstimmung im britischen Unterhaus, bei der sich eine Niederlage für Premierministerin Theresa May abzeichnet, dürfte heute gegen 20 Uhr hiesiger Zeit stattfinden.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt gegen 11 Uhr 0,23 Prozent auf 8'780,82 Punkte, im frühen Handel war er noch bis auf 8'839 Zähler gestiegen. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legt derweil um 0,25 Prozent auf 1'355,66 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,30 Prozent auf 10'249,77 Stellen zu. 20 der 30 SMI/SLI-Werten verzeichnen Kursgewinne.

    Die grössten Gewinne verzeichnen bei den Blue Chips Partners Group (+2,7%). Das auf Privatmarktanlagen spezialisierte Unternehmen hat 2018 erneut einen soliden Neugeldzufluss verzeichnet, wobei die Erwartungen der Analysten gut erfüllt wurden. Positiv kommentiert wird auch der Ausblick des Unternehmens. "Der Zahlenkranz zeigt die geringe Störanfälligkeit des Geschäfts für Kapitalmarktverwerfungen, solange diese nicht in eine ausgewachsene strukturelle Krise umschlagen", lautet das Fazit der ZKB-Experten.

    In der gleichen Grössenordnung legen AMS zu (+2,7%). Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben die Abdeckung des Titels wieder aufgenommen und empfehlen ihn zum Kauf. Mittelfristig seien die Wachstumschancen intakt, heisst es im Kommentar. Die AMS-Aktien hatten zuletzt wegen der geringeren Nachfrage nach den neusten Smartphone-Modellen von Grosskunde Apple markant an Wert eingebüsst.

    Gut halten sich auch die Vifor-Pharma-Papiere (+2,0%), nachdem die Credit Suisse die 'Outperform'-Einstufung mit einem weit über dem aktuellen Kurs liegenden Preisziel bestätigt hat. Mehr als 1 Prozent gewinnen ausserdem nur noch Temenos (+1,3%) sowie Dufry (+1,1%).

    Überdurchschnittlich schlagen sich die beiden Pharmaschwergewichte von Novartis und Roche, die um 0,8 und 0,6 Prozent anziehen. Der dritte Top-3-Titel Nestlé (-0,1%) hinkt dem Gesamtmarkt hingegen hinterher.

    Nur noch leichte Avancen verzeichnen die beiden Grossbankenpapiere der UBS und CS (je +0,2%). Die beiden Titel hatten sich am Vortag besser als der Gesamtmarkt geschlagen, wobei Händler auf den positiven Start der "Banken-Berichtssaison" in den USA verwiesen. Im Tagesverlauf werden bei den Titeln Quervergleiche zu den US-Instituten JP Morgan und Wells Fargo gezogen.

    Die Verliererliste wird derweil von Geberit (-1,8%) angeführt, wo ein weiterer negativer Analystenkommentar (Berenberg) belastet. Das Unternehmen wird am Donnerstag Umsatzzahlen publizieren. Klare Einbussen erleiden dahinter Swiss Re (-1,3%). Der Rückversicherer blickt auf ein kostspieliges Schlussquartal zurück. Die vorbörslich genannten Schadensschätzungen lagen über den Erwartungen des Marktes. An den Dividendenaussichten dürfte sich aber laut Beobachtern nicht viel ändern.

    Deutliche Abgaben von mehr als 1 Prozent verzeichnen ausserdem nur noch Swatch (-1,2%). Hier sorgt eine Verkaufsempfehlung der Société Générale für Druck.

    Am breiten Markt ist der Fokus auf Lindt&Sprüngli (PS: -4,1%) gerichtet, wobei die Zahlen und der gesenkte Ausblick schlecht ankommen. "Nur schon leicht negative Überraschungen werden in dieser Berichtsaison wohl brutal abgestraft", meint ein Händler dazu. Bei Straumann (-1,6%) und Tecan (+0,8%) kommen angekündigten Chefwechsels unterschiedlich gut an.

    rw/uh

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG