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  • 18:13:00 Aktien Schweiz Schluss: Leichte Abgaben zum Wochenstart

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Leichte Abgaben zum Wochenstart

    25.03.2019 | 18:13:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist so in die neue Börsenwoche gestartet, wie die vergangene Woche zu Ende gegangen ist: Nämlich mit roten Vorzeichen. Allerdings verlor der Leitindex SMI am Montag in einem insgesamt ruhigen Handel nur leicht an Wert. Während konjunkturabhängige Papiere und Bankaktien teilweise stark nachgaben, verlieh das defensive Schwergewicht Nestlé dem Gesamtmarkt etwas Halt.

    Den Anlegern schlagen derzeit Konjunkturängste und geopolitische Sorgen wieder verstärkt aufs Gemüt. Die Furcht vor einer Rezession in den USA habe viele Börsianer dazu bewogen, seit Jahresbeginn erzielte Kursgewinne ins Trockene zu bringen, hiess es am Markt. Die inverse Zinskurve auf US-Staatsanleihen verunsichere am Markt. Etwas Entlastung brachten am Berichtstag besser als erwartete Daten zum Geschäftsklima in Deutschland sowie der Bericht des US-Sonderermittlers Robert Mueller, der Präsident Trump in der Russland-Affäre eher entlasten dürfte.

    Der Swiss Market Index (SMI) verlor am Ende 0,15 Prozent auf 9'305,50 Punkte und konnte so die Marke von 9'300 Stellen halten, die zunächst zu Handelsbeginn gefallen war. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sank um 0,22 Prozent auf 1'424,31 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,22 Prozent auf 11'038,06 Zähler. Bei den 30 grössten Werten standen am Ende 20 Verlierer 10 Gewinnern gegenüber.

    News zu Unternehmen gab es am Montag kaum und die Anleger nahmen die Gelegenheit wahr, weitere Gewinne mitzunehmen. So etwa bei den Grossbankentiteln der UBS (-0,3%) und der Credit Suisse (-0,4%), die aber beide während des Tages noch stärker unter Druck gestanden hatten. Im Handel war angesichts der Konjunkturabschwächung von Verleiderverkäufen die Rede, die bei Julius Bär zu einem Minus von über einem Prozent führten.

    Am Ende der Blue-Chips-Tabelle lagen allerdings Technologiewerte wie jene des österreichischen Chipherstellers AMS (-3,7%), des Bankensoftwarespezialisten Temenos (-1,3%) oder des Computerzubehörherstellers Logitech (-1,2%). Schwach präsentierten sich etwa auch die Chemietitel Clariant (-1,1%) oder Lonza (-0,9%).

    Bei den Schwergewichten ging von den Pharmawerten Druck aus: Novartis verbilligten sich um 0,6 Prozent und die Genussscheine von Roche gaben um 0,2 Prozent nach. Nestlé (+0,2%) waren dagegen als sicherer Wert in unsicheren Zeiten gefragt. Und gute Dividendenzahler wie Swiss Life gewannen 0,5 Prozent.

    Für Vifor Pharma ging es leicht um 0,1 Prozent auf 132,80 Franken nach oben. Die Analysten von Barclays hatten das Kursziel um 10 auf 125 Franken erhöht. Weil weiterhin Unsicherheiten bestünden, bleibt die zuständige Analystin aber bei ihrer neutralen "Equal Weight"-Einstufung.

    Tagessieger waren Richemont (+0,8%). Jedoch hatten die Titel des Luxusgüterkonzerns wie auch jene des Branchennachbars Swatch (+0,3%) in diesem Jahr bislang einen schweren Stand.

    Am breiten Markt lohnte sich der Blick auf die Papiere der Immobilienentwickler Warteck Invest (+1,0%) und Cham Group (-2,7%), die beide Zahlen vorgelegt hatten. Und die Cybersecurity-Firma Wisekey (+1,4%) hatte 2018 ihren Verlust um rund einen Drittel verringert.

    Tiefer tendierten die Aktien von DKSH (-2,8%), die am Berichtstag mit Dividendenabschlag gehandelt wurden. Der Handelskonzern schüttete 1,85 Franken je Titel aus. Bereinigt um die Ausschüttung hätte sich der Kurs kaum bewegt.

    Alpiq gewannen am Ende 0,5 Prozent. Jens Alder, der Chef des Energiekonzerns, kritisierte in einem Interview die Schweizer Energiepolitik. Die Versorgungssicherheit des Landes sei gefährdet, wenn kein Stromabkommen mit der EU zustande komme, warnte der Manager. Gleichzeitig erteilte er dem Bau von Gaskraftwerken eine Absage.

    mk/cf

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  • 11:28:30 Aktien Schweiz: SMI dreht nach Ifo-Index ins Plus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI dreht nach Ifo-Index ins Plus

    25.03.2019 | 11:28:30

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hatte am Montag seine jüngste Abgaben in der ersten Handelsstunde deutlich ausgeweitet, bevor der vielbeachtete Ifo-Geschäftsklimaindex einen Umschwung brachte. Die jüngsten Konjunkturdaten aus Deutschland haben den Anlegern die schlimmsten Ängste vor einer konjunkturellen Eintrübung - oder gar einer Rezession - wieder etwas genommen. Es sind dennoch immer noch vor allem defensive Papiere, die gekauft werden.

    Zuletzt hatten Konjunkturängste den Anlegern aufs Gemüt geschlagen. Die Verkaufswelle schwappte danach von der Wall Street am Montagmorgen auch auf die asiatischen Börsen über. Nachdem zuvor die US-Notenbank mit einer moderateren Zinspolitik überrascht hatte, diese wurde als Zeichen für eine Abschwächung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität gesehen. Viele Anleger gingen daher dazu über, ihre seit Dezember aufgelaufenen Gewinne mitzunehmen. Gleichzeitig seien der Brexit und der Handelskonflikt zwischen den USA und China immer noch nicht aus der Welt.

    Der Swiss Market Index (SMI) steigt bis um 11 Uhr um 0,09 Prozent auf 9'327,72 Punkte. Während der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) 0,09 Prozent auf 1'426,12 Punkte verliert, legt der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,03 Prozent auf 11'065,31 zu. Bei den 30 grössten Werten stehen 22 Verlierer 8 Gewinnern gegenüber.

    Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich im März nach sechs Rückgängen in Folge erstmals wieder etwas verbessert. Das Ifo-Geschäftsklima gilt als wichtigstes Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft. Gleichzeitig stieg der Euro zum Schweizer Franken auf Tageshoch.

    Es sind dennoch vor allem konjunktursensitive Werte und Bankaktien, die mit den Verlusten in die neue Woche starten. Allen voran Lonza büssen 1,1 Prozent ein. Dahinter folgen Kühne+Nagel (-1,1%), Clariant (-0,8%) und Sika (-0,7%).

    Die höchsten Abgaben erleiden aber Technologiewerte. Die Papiere der Halbleiterherstellerin AMS sinken um 2,5 Prozent, die der Banksoftwareherstellerin Temenos um 1,1 Prozent und die der Mäuseherstellerin Logitech um 1,1 Prozent.

    Bei den Banken büssen Credit Suisse 0,7 Prozent, Julius Bär 0,9 Prozent und UBS vergleichsweise geringe 0,1 Prozent ein. Eine schwache Konjunktur trifft die Banken gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen steigt das Risiko, dass Unternehmen ihre Kredite nicht mehr bedienen oder zurückzahlen könnten. Zum anderen spricht eine schwache Konjunktur für tiefere Zinsen. Das wiederum drückt bei den Banken auf die Zinsmargen.

    Defensive Papiere halten sich deutlich besser - die Flucht der Anleger in Sicherheit hält an. So ziehen Swisscom um 0,7, Givaudan um 0,6 und Nestlé um 0,7 Prozent an. Auch solide Dividendenzahler wie Zurich Insurance (-0,1%), Swiss Re (-0,1%) und Swiss Life (+0,5%) halten sich vergleichsweise gut.

    Für Vifor Pharma (+0,2% auf 132,85 Franken) hat Barclays das Kursziel um 10 auf 125 Franken erhöht. Weil weiterhin Unsicherheiten bestünden, bleibt die zuständige Analystin aber bei ihrer neutralen "Equal Weight"-Einstufung. Während Roche (+0,5%) den SMI stützen, geben Novartis (-0,3%) etwas nach.

    Am breiten Markt lohnt sich der Blick auf die Papiere der Immobilienentwickler Warteck Invest (+0,5%) und Cham Group (unverändert), die beide Zahlen vorgelegt haben. Und die Cybersecurity-Firma Wisekey (+2,4%) hat 2018 ihren Verlust um rund ein Drittel verringert.

    Zumindest optisch tiefer tendieren die Aktien von BB Biotech (-3,8%) und DKSH (-1,8%), die am Berichtstag mit Dividendenabschlag gehandelt werden. BB Biotech schüttet 3,05 Franken je Anteil aus, DKSH 1,85 Franken. Bereinigt um die Ausschüttungen stehen beide Papiere aber im Plus.

    Alpiq notieren 0,3 Prozent höher. Jens Alder, der Chef des Energiekonzerns, kritisierte in einem Interview die Schweizer Energiepolitik. Die Versorgungssicherheit des Landes sei gefährdet, wenn kein Stromabkommen mit der EU zustande komme, warnte der Manager. Gleichzeitig erteilte er dem Bau von Gaskraftwerken eine Absage.

    ra/kw

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  • 09:30:01 Aktien Schweiz Eröffnung: Konjunktursorgen belasten weiter

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: Konjunktursorgen belasten weiter

    25.03.2019 | 09:30:01

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt kommt in der neuen Woche noch nicht zur Ruhe. Nach dem deutlichen Kursrutsch vom Freitag sind die Dividendenpapiere auch am Montag mit zum Teil deutlich tieferen Notierungen in den Handel gestartet. Zuletzt hatten Konjunkturängste den Anlegern aufs Gemüt geschlagen. Die Verkaufswelle schwappte danach von der Wall Street am Montagmorgen auch auf die asiatischen Börsen über.

    Besonders die schwachen Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland hatten den Anlegern die Laune verdorben. Nun müsse man sich wohl auf eine deutlich schleppendere Konjunkturerholung einstellen, erklärten Experten. Gleichzeitig seien der Brexit und der Handelskonflikt zwischen den USA und China immer noch nicht aus der Welt.

    Der Swiss Market Index (SMI) sinkt bis um 09.13 Uhr um 0,34 Prozent auf 9'287,42 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,52 Prozent auf 1'289,21 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,38 Prozent auf 11'020,09 Punkte.

    Es sind vor allem konjunktursensitive Werte und Bankaktien, die mit den höchsten Verlusten in die neue Woche starten. Allen voran Lonza büssen 1,3 Prozent ein. Dahinter folgen Adecco (-1,0%), Swatch (-0,8%), Richemont (-0,7%) und Sika (-0,6%).

    Bei den Banken büssen Credit Suisse 1,2 Prozent und UBS 1,4 Prozent ein. Händler verwiesen auf die jüngsten Zinsbeschlüsse rund um den Globus und den damit zusammenhängenden Rückgang der Anleiherenditen. "Steigt die Rendite, steigen die Bankaktien und umgekehrt", sagte ein Händler.

    Vergleichsweise gut halten sich die defensiven Schwergewichte Nestlé (+0,2%), Novartis (-0,4%) und Roche (-0,2%). Die Flucht der Anleger in Sicherheit hält an. Swisscom legen daher um 0,5 Prozent zu.

    Optisch deutlich tiefer tendieren die Aktien von BB Biotech (-4,5%) und DKSH (-4,8%); beide Papiere werden am Berichtstag mit Dividendenabschlag gehandelt.

    ra/kw

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  • 08:45:01 Aktien Schweiz Vorbörse: Weiter im Rückwärtsgang

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Weiter im Rückwärtsgang

    25.03.2019 | 08:45:01

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt kommt in der neuen Woche offenbar noch nicht zur Ruhe. Nach einem deutlichen Kursrutsch vom Freitag zeichnet sich auch am Montag, gemäss den vorbörslichen Indikationen, ein Handelsstart im Minus ab. Zuletzt hatten Konjunkturängste den Anlegern aufs Gemüt geschlagen. Die Verkaufswelle schwappte danach von der Wall Street am Montagmorgen auch auf die asiatischen Börsen über.

    Besonders die schwachen Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland hatten den Anlegern die Laune verdorben. Nun müsse man sich wohl auf eine deutlich schleppendere Konjunkturerholung einstellen, erklärten Experten. Gleichzeitig seien der Brexit und der Handelskonflikt zwischen den USA und China immer noch nicht aus der Welt.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnet Leitindex SMI steht um 08.20 Uhr 0,28 Prozent tiefer bei 9'293,63 Punkten.

    Im vorbörslichen Geschäft fällt praktisch kein Titel aus dem Rahmen: Die SMI-Werte tendieren mit Abschlägen zwischen 0,2 und 0,4 Prozent. Es sind vor allem konjunktursensitive Werte und Bankaktien, die im regulären Handel mit den höchsten Verlusten erwartet werden.

    Für Vifor Pharma (-0,2%) hat Barclays das Kursziel um 10 auf 125 Franken erhöht. Weil weiterhin Unsicherheiten bestünden, bleibt die zuständige Analystin aber bei ihrer neutralen "Equal Weight"-Einstufung. Vifor beendeten den Börsenhandel am Freitag auf 135 Franken.

    Am breiten Markt lohnt sich der Blick auf die Papiere der Immobilienentwickler Warteck Invest und Cham Group, die beide Zahlen vorgelegt haben. Und die Cybersecurity-Firma Wisekey hat 2018 ihren Verlust um rund ein Drittel verringert. Ascom fallen vorbörslich mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent auf. Der Technologiekonzern hat eine nicht-betriebsnotwendige Immobilie in Deutschland verkauft.

    Zumindest optisch tiefer dürften die Aktien von BB Biotech und DKSH tendieren, die am Berichtstag mit Dividendenabschlag gehandelt werden. BB Biotech schüttet 3,05 Franken je Anteil aus, DKSH 1,85 Franken.

    ra/kw

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  • 22.03.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI beendet letzten Handelstag der Woche im Minus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Schluss: SMI beendet letzten Handelstag der Woche im Minus

    22.03.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Konjunkturängste haben den Anlegern an den Aktienmärkten am Freitag aufs Gemüt geschlagen. Miserable Wirtschaftsdaten aus Deutschland, Frankreich und anderen Ländern der Eurozone schürten neue Ängste vor einer schrumpfenden Weltwirtschaft schickten auch den Schweizer Leitindex SMI auf Talfahrt. Nach einem positiven Handelsstart drehte er rasch ins Minus und baute die Verluste im Tagesverlauf aus. Nach der Erholung der vergangenen Wochen hätten die Wachstumsunsicherheiten den Risikoappetit an den Finanzmärkten gebremst, kommentierte ein Börsianer das Geschehen.

    "Die Konjunkturpessimisten haben nun das Zepter übernommen", sagte ein anderer. Wegen der schwächelnden Weltwirtschaft waren zuvor zahlreiche Notenbanken auf einen wesentlich vorsichtigeren Kurs eingeschwenkt, allen voran die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB). In dem Umfeld schoss auch der Volatilitätsindex VSMI um über zwölf Prozent nach oben. Die Investoren scheinen sich also für schlechtere Tage zu wappnen. Darüber hinaus hielt der Brexit die Investoren auf Trab. Ein Chaos-Brexit nächste Woche ist vom Tisch. Eine Lösung ist aber nicht in Sicht.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,42 Prozent tiefer bei 9319,42 Punkten; auf Wochensicht resultierte ein Minus von 1,7 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gab 1,79 Prozent auf 1'427,44 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 1,32 Prozent auf 11'061,88 Zähler. Von den 30 SLI-Titeln notierten bei Handelsschluss allesamt im Minus.

    Die stärksten Einbussen verzeichneten entsprechend der von den schwachen Konjunkturdaten geprägten Umgebung zyklische Papiere wie ABB (-3,4%), Lonza (-2,9%) oder auch die Luxusgüteraktien Swatch (-2,5%) und Richemont (-2,2%).

    ABB wurden ausserdem von einer deutlichen Kurszielsenkung durch Baader Europe zusätzlich noch etwas handicapiert. Das bisherige Kursziel lag allerdings gleich um über 8 Franken über dem aktuellen Kursniveau. Die Empfehlung "Buy" wurde vom Institut denn auch bestätigt.

    Schwächer präsentierten sich auch Bankaktien wie UBS (-2,6%), Julius Bär (-2,8%) oder Credit Suisse (-3,1%). Die CS hatte am Morgen den Geschäftsbericht veröffentlicht, der ausser einer markanten Lohnerhöhung für den CEO und die Geschäftsleitung aber keine grossen Neuigkeiten enthalten hatte.

    Besser hielten sich in dem schwierigen Umfeld einige defensive Titel wie Swisscom (-0,2%), Roche (-0,5%) oder Novartis (-0,1%). Der letztgenannte Pharmakonzern hatte am Morgen die Pläne für die Abspaltung der Augenheilsparte Alcon konkretisiert. Demnach soll der Spin-Off am 09. April erfolgen. Die Ratingagentur Moody's hatte Alcon in einer Ersteinstufung bereits ein Emittentenrating von "Baa2" mit stabilem Ausblick erteilt.

    Wie bereits zuvor kommuniziert, sollen Novartis-Aktionäre für fünf Novartis-Aktien einen Alcon-Anteil erhalten. Laut Marktkennern könnten die Alcon-Valoren, die direkt in den SMI aufgenommen werden, die Papiere von Adecco (-3,9%) oder SGS (-1,9%) aus dem Leitindex verdrängen. Vor allem erstere litten denn am Berichtstag auch klar unter diesen Spekulationen.

    Auch im breiten Markt ging es zum Wochenschluss grösstenteils abwärts. Nach den Jahreszahlen büssten die Aktien der Messebetreiberin MCH Group (-7,9%) klar an Wert ein. Die Gruppe will nach einem Millionenverlust die Dividende streichen. Und auch für das laufende Jahr sind die Aussichten trüb - selbst unter Ausklammerung der Kosten für Restrukturierungen erwartet das Basler Unternehmen weitere Verluste.

    Stark bergab ging es ausserdem für die Aktien des Komponentenherstellers Schaffner (-6,5%) nach einer Gewinnwarnung. Dagegen kletterten Interroll (+5,7%) nach einem starken Ergebnis markant in die Höhe.

    Seine Börsenpläne konkretisiert hat zum Wochenschluss das Orthopädieunternehmen Medacta. Dessen Aktien sollen nach Plan ab dem 4. April an der SIX gehandelt werden.

    kw/tp

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  • 22.03.2019 Aktien Schweiz: Erholungsversuch von Eurokonjunkturdaten gestoppt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: Erholungsversuch von Eurokonjunkturdaten gestoppt

    22.03.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steht am Freitagvormittag im Minus. Nach einer freundlichen und breit abgestützten Eröffnung haben beinahe alle Blue Chips noch in der ersten Handelsstunde ins Minus gedreht. Der Erholungsversuch nach zwei schwächeren Tagen wurden von enttäuschenden Konjunkturdaten aus der Eurozone gestoppt, wie ein Händler in Zürich erklärte. Er hob insbesondere die unter 50 Punkte gefallenen Einkaufsmanagerindizes für die Industrie in Deutschland und Frankreich hervor. Dies deute auf eine schrumpfende Wirtschaft hin und nicht mehr auf eine wachsende und das habe in Börsenkreisen natürlich niemand gern.

    Darüber hinaus hält das Thema Brexit die Investoren auf Trab. Die EU gewährt den Briten den gewünschten Aufschub, allerdings lediglich um einige Wochen. An der Ausgangslage aus Sicht der Börsianer ändert sich damit nicht viel: Die Unsicherheit bleibt vorläufig gross. Der Kompromiss der EU sieht einen Aufschub des Brexits bis mindestens zum 12. April vor. Sollte das britische Unterhaus dem bereits ausgehandeltem Brexit-Abkommen nächste Woche zustimmen, soll der Austritt am 22. Mai geregelt über die Bühne gehen.

    Bis um 10.45 Uhr verliert der Swiss Market Index (SMI) 0,37 Prozent auf 9'418,78 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt 0,52 Prozent auf 1'445,86 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,30 Prozent auf 11'176,90 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln notieren 23 tiefer.

    Die schwachen Konjunkturdaten aus Europa haben also die Anleger erschreckt. Und ganz dem klassischen Schema entsprechend sind in der Folge die defensiven Werte gesucht, wogegen die konjunkturanfälligen gemieden werden.

    Die stärksten Einbussen verzeichnen entsprechend ABB (-1,9%), Adecco (-1,5%) und Lonza (-1,4%) oder auch die Luxusgüteraktien Swatch (-1,1%) und Richemont (-0,8%). ABB werden von einer deutlichen Kursziel durch Baader Europe zusätzlich noch etwas handicapiert. Das bisherige Kursziel lag allerdings gleich um über 8 Franken über dem aktuellen Kursniveau. Die Empfehlung "Buy" wurde vom Institut denn auch bestätigt.

    Schwächer präsentieren sich auch Credit Suisse (-1,1%). Die Bank hat am Morgen den Geschäftsbericht veröffentlicht, der ausser einer markanten Lohnerhöhung für den CEO und die Geschäftsleitung aber keine grossen Neuigkeiten enthalten hat.

    Knapp im Plus halten sich dagegen wie erwähnt einige defensive Titel wie Swisscom (+0,1%), Roche (+0,2%) und Novartis (+0,2%). Der letztgenannte Pharmakonzern hat am Morgen die Pläne für die Abspaltung der Augenheilsparte Alcon konkretisiert. Demnach soll der Spin-Off am 09. April erfolgen. Wie bereits zuvor kommuniziert, sollen Novartis-Aktionäre für fünf Novartis-Aktien einen Alcon-Anteil erhalten. Die Ratingagentur Moody's hat Alcon in einer Ersteinstufung bereits ein Emittentenrating von "Baa2" mit stabilem Ausblick erteilt.

    Und an der Spitze der SMI/SLI-Liste halten sich AMS (+1,3%), Logitech (+0,4%) und Temenos (+0,2%). Diese erhalten von einer guten Performance einiger Tech-Aktien am Vorabend in New York etwas Support.

    Nach Zahlen den Jahreszahlen büssen die Aktien der Messebetreiberin MCH Group (-4,5%) klar an Wert ein. Die Gruppe will nach einem Millionenverlust die Dividende streichen. Und auch für das laufende Jahr sind die Aussichten trüb - auch unter Ausklammerung der Kosten für Restrukturierungen erwartet MCH weitere Verluste.

    Noch stärker geht es für Schaffner (-6,1%) nach einer Gewinnwarnung nach unten. Dagegen klettern Interroll (+7,3%) nach einem starken Ergebnis markant in die Höhe.

    Seine Börsenpläne konkretisiert hat das Orthopädieunternehmen Medacta. Dessen Aktien sollen nach Plan ab dem 4. April an der SIX gehandelt werden.

    cf/tt

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  • 22.03.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Moderate Gewinne auf breiter Front

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: Moderate Gewinne auf breiter Front

    22.03.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Freitag im frühen Geschäft etwas fester. Nach zwei Tagen Verschnaufpause nimmt der SMI damit den Aufwärtstrend wieder auf, allerdings sind Aufschläge moderat. Die vorsichtige Haltung der amerikanischen Notenbank am Mittwoch und auch der SNB am Vortag vermochten die Investoren nicht nachhaltig zu verunsichern. Im Fokus steht dafür weiterhin der Brexit. Die EU gewährt nun also den Briten den gewünschten Aufschub, allerdings lediglich um einige Wochen. An der Ausgangslage aus Sicht der Börsianer ändert sich damit nicht viel: Die Unsicherheit bleibt vorläufig gross.

    Der Kompromiss der EU sieht einen Aufschub des Brexits bis mindestens zum 12. April vor. Sollte das britische Unterhaus dem bereits ausgehandeltem Brexit-Abkommen nächste Woche zustimmen, soll der Austritt am 22. Mai geregelt über die Bühne gehen. Gelingt das nicht, kann Grossbritannien bis zum 12. April neue Vorschläge machen.

    Der Swiss Market Index (SMI) zieht bis um 09.10 Uhr um 0,22 Prozent auf 9'474,54 Punkte an. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,27 Prozent auf 1'457,29 Punkte hinzu und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,23 Prozent auf 11'235,38 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln legen 26 zu.

    And er Spitze stehen derzeit AMS (+2,3%), gestützt von einer guten Performance einiger Tech-Werte in New York am Vorabend. Dahinter folgen Temenos (+1,1%) oder Swatch (+0,9%) bereits mit einigem Abstand.

    Novartis fallen mit einem Plus von 0,2 Prozent kaum auf. Der Pharmakonzern hat am Morgen die Pläne für die Abspaltung der Augenheilsparte Alcon konkretisiert. Demnach soll der Spin-Off am 09. April erfolgen. Wie bereits zuvor kommuniziert, sollen die Aktionäre für fünf Novartis-Aktien einen Alcon-Anteil erhalten.

    Eher am Ende der Tabelle sind Credit Suisse (+0,1%) zu finden. Die Bank hat am Morgen den Geschäftsbericht veröffentlicht, der ausser einer markanten Lohnerhöhung für den CEO und die Geschäftsleitung aber keine grossen Neuigkeiten enthalten hat.

    Für ABB (-0,1%) hat Baader Europe das Kursziel deutlich gesenkt, dabei aber die Kaufempfehlung bestätigt. Das bisherige Kursziel lag allerdings gleich um über 8 Franken über dem aktuellen Kursniveau.

    Nach Zahlen den Jahreszahlen büssen die Aktien der Messebetreiberin MCH Group (-5,5%) klar an Wert ein, noch mehr tun dies Schaffner (-6,1%) nach einer Gewinnwarnung. Dagegen klettern Interroll (+7,3%) nach einem starken Ergebnis in die Höhe.

    Seine Börsenpläne konkretisiert hat das Orthopädieunternehmen Medacta. Dessen Aktien sollen nach Plan ab dem 4. April an der SIX gehandelt werden.

    cf/tt

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  • 22.03.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Nach Verschnaufpause wieder etwas fester

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Nach Verschnaufpause wieder etwas fester

    22.03.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Freitag gemäss den vorbörslichen Kursen eine höhere Eröffnung ab. Damit wäre der leichte Abwärtstrend der vergangenen zwei Tage wieder gebrochen. Im Fokus steht am Berichtstag einmal mehr die Saga um den geplanten Austritt Grossbritanniens aus der EU. Diese gewährt den Briten den gewünschten Aufschub, allerdings lediglich um einige Wochen. An der Ausgangslage aus Sicht der Börsianer ändert sich damit nicht viel: Die Unsicherheit bleibt vorläufig gross. Die Bank of England hatte am Vortag einmal mehr davor gewarnt, dass die Ungewissheit negativ auf die Wirtschaft durchschlagen könnte.

    Der Kompromiss der EU sieht einen Aufschub des Brexits bis mindestens zum 12. April vor. Sollte das britische Unterhaus dem bereits ausgehandeltem Brexit-Abkommen nächste Woche zustimmen, soll der Austritt am 22. Mai geregelt über die Bühne gehen. Gelingt das nicht, kann Grossbritannien bis zum 12. April neue Vorschläge machen.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnet Leitindex SMI steht um 08.20 Uhr 0,18 Prozent höher bei 9'471,13 Punkten.

    Im vorbörslichen Geschäft fällt praktisch kein Titel aus dem Rahmen. Am ehesten fallen Novartis mit einem Plus von 0,4 Prozent auf. Der Pharmakonzern hat am Morgen die Pläne für die Abspaltung der Augenheilsparte Alcon konkretisiert. Demnach soll der Spin-Off am 09. April erfolgen. Wie bereits zuvor kommuniziert, sollen Novartis-Aktionäre für fünf Novartis-Aktien einen Alcon-Anteil erhalten. Die Ratingagentur Moody's hat Alcon in einer Ersteinstufung bereits ein Emittentenrating von "Baa2" mit stabilem Ausblick erteilt.

    Die Mehrheit der übrigen Titel legt im Bereich von 0,1 bis 0,2 Prozent zu. So etwa auch die Credit Suisse, welche am Morgen den Geschäftsbericht veröffentlicht hat. Ausser einer markanten Lohnerhöhung für den CEO und die Geschäftsleitung hat dieser aber keine nennenswerten Neuigkeiten enthalten.

    Für ABB (+0,2%) hat Baader Europe das Kursziel deutlich gesenkt, dabei aber die Kaufempfehlung bestätigt. Das bisherige Kursziel lag mit 27,30 Franken allerdings gleich um über 8 Franken über dem gestrigen Schlusskurs von 19,15 Franken. Das neue Ziel von 22,80 Franken scheint damit um einiges realistischer.

    Im Fokus stehen im breiten Markt Mikron nach dem Ausstieg des Grossaktionärs Veraison oder Schaffner nach einer Gewinnwarnung. Seine Börsenpläne konkretisiert hat das Orthopädieunternehmen Medacta. Dessen Aktien sollen nach Plan ab dem 4. April an der SIX gehandelt werden.

    cf/ra

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  • 21.03.2019 Aktien Schweiz Schluss: Tiefere Kurse - Banken nach Zinsbeschlüssen schwach

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Tiefere Kurse - Banken nach Zinsbeschlüssen schwach

    21.03.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag den Konsolidierungskurs fortgesetzt und schwächer geschlossen. Der ungewisse Ausgang der Handelsgespräche zwischen den USA und China, aber auch die Zinsentscheidungen des Fed am Mittwochabend und der SNB am Donnerstagmorgen sorgten für Verunsicherung. "Man weiss nicht, sollen wir uns über die weiterhin tiefen Zinsen freuen. Oder sollen wir uns wegen der offenbar schwächelnden Wirtschaft Sorgen machen", sagt ein Börsianer.

    Nach der EZB schaltete auch die US-Notenbank Fed bei der Geldpolitik einen Gang zurück. Dass das Fed nun komplett davon abgerückt sei, im laufenden Jahr die Zinsen anzuheben, habe viele Investoren auf dem Fuss erwischt, kommentierte ein Händler. Das deute darauf hin, dass die Wirtschaft schlechter laufe als zuletzt gedacht. Aber auch die SNB, die an ihrer Negativzinspolitik festhält, habe mit den gesenkten Inflationsprognosen Öl in das Sorgen-Feuer gegossen.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,10 Prozent tiefer auf 9'4654,05 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,30 Prozent auf 1'453,41 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) schloss unverändert auf 11'210,12 Punkten. Von den 30 SLI-Titeln beendeten den Handel elf mit Gewinn und 19 gaben nach.

    Zu den klaren Verlierern der anhaltenden Niedrig- bis Negativzinspolitik gehörten die grösseren Banken, die damit ihre schwache Vortagestendenz fortführten. Credit Suisse, Julius Bär und UBS verbuchten Abgaben zwischen 2,0 und 1,6 Prozent. Händler verwiesen auf die Zinsbeschlüsse des Fed und der SNB und den damit zusammenhängenden Rückgang der Anleihenrenditen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen gilt als Richtungsweiser für Bankaktienkurse. "Steigt die Rendite, steigen die Bankaktien und umgekehrt", sagte ein Händler. Schon am Mittwoch hatten Bankaktien in den USA mit Kursverlusten auf das Fed reagiert.

    Am Vortag hatte UBS-Chef Sergio Ermotti für lange Gesichter und schwache Bankaktien gesorgt. Angesichts eines schwachen Jahresstars hatte er sich pessimistischer zu den Gewinnzielen für das laufende Jahr geäussert. Dabei zähle das erste Quartal üblicherweise zu den besten im Jahr.

    Einbussen verzeichneten auch Aktien zyklischer Firmen, bei denen konjunkturpessimistische Anleger auf den Verkaufsknopf drückten. Die SNB zeige sich bezüglich des globalen Wirtschaftswachstums deutlich vorsichtiger als noch im Dezember, hiess es in einem Kommentar der UBS. "Wenn sich die europäische Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte erholt und das US-Wirtschaftswachstum weiterhin stabil bleibt, erwarten wir zu Beginn des nächsten Jahres eine erste Zinserhöhung der EZB, was auch der Nationalbank die Möglichkeit gibt, die Leitzinsen zu erhöhen." Positive Leitzinsen in der Schweiz sieht die UBS frühestens im Jahr 2021.

    LafargeHolcim (-1,2%), ABB (-1,0%), Schindler (-0,9%) und Kühne+Nagel (-0,6%) sowie Swatch (-0,4%) und Richemont (-0,3%) gaben nach. Die SGS-Aktien sackten um 1,0 Prozent ab. Goldman Sachs kappte Rating und Kursziel. Viele der positiven Aspekte seien bereits im Kurs enthalten.

    Gegen den Trend zulegen konnten die Halbleiter- und Technologiewerte AMS (+3,2%), Logitech (+1,2%) und Temenos (0,3%) sowie die Konsumwerte Nestlé (+0,8%) und Dufry (+0,8%). Bei den Pharmawerten gingen Novartis (+0,3%) höher und Roche (-0,1% und Vifor (-0,2%) tiefer aus dem Markt.

    Im breiten Markt rauschten die Aktien der Versandapotheke Zur Rose (-5,3%) nach enttäuscht aufgenommenen Zahlen in die Tiefe.

    Meyer Burger verloren 3,6 Prozent. Der Solarzulieferer hat die Erwartungen verfehlt. Im Frühhandel hatte die Aktie gar im zweistelligen Prozentbereich an Wert eingebüsst.

    Die Aktien des Motorradherstellers KTM Industries gewannen 4,8 Prozent. KTM-CEO und Mehrheitsaktionär Stefan Pierer und die indische Bajaj Auto International führen Gespräche über eine Beteiligung.

    Metall Zug (+2,2%) kam mit Zahlen und Umbauplänen gut an im Markt. Angedacht ist ein Börsengang der Haushaltsapparate der Marke "V-Zug".

    Gefragt waren auch U-blox (+1,8%) und VAT (+0,9%), die von den jüngsten positiven Angaben des US-Chiphersteller Micron profitiert hätten, hiess es am Markt.

    pre/tp

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  • 21.03.2019 Aktien Schweiz: Konsolidierungsmodus hält an - Niedrigzinsen belasten Banken

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Konsolidierungsmodus hält an - Niedrigzinsen belasten Banken

    21.03.2019 | 11:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt setzt am Donnerstag zunächst seinen Konsolidierungskurs vom Vortag weiter fort. Unsicherheiten wie die Handelsgespräche zwischen den USA und China, aber auch die Zinsentscheidung des Fed am Mittwoch und der SNB am Donnerstagmorgen sorgten für eine gewisse Unsicherheit.

    Dass die US-Notenbank nun komplett davon abgerückt sei, im laufenden Jahr die Zinsen anzuheben, habe viele Investoren auf dem Fuss erwischt, kommentiert ein Händler. Das deute darauf hin, dass die Wirtschaft womöglich nicht so rund laufe, wie zuletzt gedacht. Aber auch die SNB mit gesenkten Inflationsprognosen giesse Öl in das Sorgen-Feuer. Dennoch sei festzuhalten, dass sich die Märkte nach wie vor gut hielten. Immerhin hätten sie seit dem Jahreswechsel ihre Verluste von Ende 2018 grösstenteils abgebaut und hierzulande nehme der SMI immerhin sein Rekordhoch ins Visier.

    Gegen 10.55 Uhr gibt der Swiss Market Index (SMI) allerdings noch um 0,28 Prozent nach auf 9'436,39 Punkte. Seine früheren Verluste, die ihn kurzzeitig unter die 9'400er Marke gedrückt hatten, hat er mittlerweile grösstenteils aufgeholt. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,43 Prozent auf 1'451,38 Punkte, und der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt 0,19 Prozent ab auf 11'189,11 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln notieren 22 im Minus und acht im Plus.

    Zu den klaren Verlierern der anhaltenden Niedrig- bis Negativzinspolitik gehören die Finanzinstitute. Entsprechend stellen CS, UBS, Julius Bär, Zurich und die Swiss Re mit Abgaben zwischen 1,8 und 0,7 Prozent die grössten Verlierer. Gerade die Bankaktien setzen damit ihre schwache Vortagestendenz weiter fort.

    Händler verweisen auf die Zinsbeschlüsse des Fed und der SNB und den damit zusammenhängenden Rückgang der Anleiherenditen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen gilt als Richtungsweiser für Bankaktienkurse. "Steigt die Rendite, steigen die Bankaktien und umgekehrt", sagte ein Händler. Schon am Mittwoch hatten Bankaktien in den USA mit Kursverlusten auf das Fed reagiert.

    Hierzulande hatte schon am Vortag der UBS-Chef Sergio Ermotti für lange Gesichter und schwache Bankaktien gesorgt. Angesichts eines schwachen Jahresstars hatte er sich pessimistischer zu den Gewinnzielen für das laufende Jahr geäussert.

    Dichtauf folgen die SGS-Aktien mit -1,5 Prozent. Goldman Sachs hat Rating und Kursziel gekappt. Viele der positiven Aspekte seien bereits im Kurs enthalten.

    Mit Kühne+Nagel (-1,0%), Schindler, Geberit (beide -0,7%) und auch LafargeHolcim (-0,5%) fallen noch weitere Zykliker überdurchschnittlich zurück. Dass sich LafargeHolcim dabei etwas besser halten, wird am Markt einerseits mit den Zahlen von Konkurrent HeidelbergCement erklärt. Eine Kurszielerhöhung durch die Deutsche Bank sei eine weitere mögliche Stütze.

    Gegen den Trend zulegen können vor allem Halbleiter- und Technologiewerte wie AMS (+1,4%), Logitech und Temenos (beide +0,4%). Im breiten Markt fallen U-blox (+1,8%) und VAT (+0,9%) als weitere Branchenvertreter positiv auf. Händler verweisen auf Vorgaben aus Asien. Dort hatten Technologiewerte hoffnungsvoll auf die jüngsten Angaben vom US-Chiphersteller Micron reagiert.

    Kursgewinne von 0,7 Prozent bei Schwergewicht Nestlé stützen den Markt nach unten ab. Mit jeweils -0,2 Prozent fallen zudem die beiden Pharmaschwergewichte Roche und Novartis etwas weniger als der Gesamtmarkt.

    Im breiten Markt geht es nach enttäuscht aufgenommenen Zahlen für die Versandapotheke Zur Rose um 5,7 Prozent abwärts. Meyer Burger dämmen ihre Abgaben auf 4,2 Prozent ein. Der Solarzulieferer hat die Erwartungen verfehlt, was ihm zum Handelsstart prozentual zweistellige Verluste einbrockte.

    Metall Zug (+2,8%) kommt dagegen mit Zahlen und Umbauplänen besser an. Angedacht ist ein Börsengang der Haushaltsapparate der Marke "V-Zug".

    hr/ra

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  • 21.03.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Kursverluste setzen sich fort

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Kursverluste setzen sich fort

    21.03.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt knüpft am Donnerstag an seine Kursverluste zur Wochenmitte an. Am Markt wird vor allem die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed als Grund für die Zurückhaltung genannt. Aber auch das Thema Handelsstreit zwischen den USA und China ist nach den jüngsten Kommentaren von US-Präsident Donald Trump wieder höher auf der Agenda.

    Die US-Währungshüter hatten am Vorabend wie erwartet die Zinsen nicht verändert. Dagegen haben sie aber ihre Projektionen für weitere Zinsschritte im laufenden Jahr klar gekappt. Neu gehen sie von keiner weiteren Erhöhung aus. Hier waren Volkswirte im Vorfeld uneins, ob sie ihre Schätzungen nicht nur auf eine weitere senkt. Vor allem die Begründung sorge für Unsicherheit. So haben die Notenbanker eine sich abschwächende Wirtschaft als Hauptgrund genannt. Vor diesem Hintergrund warten Investoren umso gespannter auf die SNB und wie sie das wirtschaftliche Umfeld einschätzt.

    Der Swiss Market Index (SMI) fällt gegen 09.10 Uhr um 0,63 Prozent zurück auf 9'403,54 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,71 Prozent auf 1'447,31 Punkte, und der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt 0,49 Prozent ab auf 11'155,70 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln notieren 28 im Minus. Nur AMS steigen und Temenos sind unverändert.

    Zu den grössten Verlieren zählen UBS, CS und Julius Bär mit Verlusten zwischen 1,9 und 1,4 Prozent. Sie waren schon am Vortag die grössten Verlierer, nachdem sich der UBS-Chef Sergio Ermotti angesichts eines schwachen Jahresstars pessimistischer zu den Gewinnzielen für das laufende Jahr geäussert hatte.

    Händler verweisen zudem auf die schwachen Branchenvorgabe aus den USA. Dort waren nach dem Fed-Entscheid am Mittwoch die Renditen der zehnjährigen Treasuries auf den tiefsten Stand seit einem Jahr abgesunken. In der Regel reagiere die Finanzbranche dann mit Abgaben, kommentierte ein Börsianer.

    Dichtauf folgen die Aktien von SGS-Aktien mit -1,8 Prozent. Goldman Sachs hat Rating und Kursziel gekappt. Viele der positiven Aspekte seien bereits im Kurs enthalten.

    Besser als der Rest halten sich dagegen Halbleiter- und Technologiewerte wie AMS (+1,0%) und Temenos (unverändert). Händler verweisen auf Vorgaben aus Asien. Dort hatten Technologiewerte hoffnungsvoll auf die jüngsten Angaben vom Chiphersteller Micron reagiert.

    Im breiten Markt fallen Meyer Burger nach Zahlen mit einem Kurseinbruch um 8,0 Prozent auf. Der Solarzulieferer hat die Erwartungen verfehlt.

    hr/tt

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  • 21.03.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Erneut leichte Verluste erwartet - Fed wirft Fragen auf

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Erneut leichte Verluste erwartet - Fed wirft Fragen auf

    21.03.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Dem Schweizer Aktienmarkt dürfte erneut ein etwas tieferer Start in den neuen Handelstag bevorstehen. Zumindest sprechen die Vorgaben dafür. So hat die Wall Street am Ende im Minus geschlossen und auch in Asien haben die meisten Börsen bisher keine klare Richtung gefunden. In Japan bleibt der Markt wegen eines Feiertages ganz geschlossen.

    Auslöser für diese eher unruhigen Märkte ist die US-Notenbank Fed. Die US-Währungshüter hatten am Vorabend wie erwartet die Zinsen nicht verändert. Dagegen haben sie aber ihre Projektionen für weitere Zinsschritte im laufenden Jahr klar gekappt. Neu gehen sie von keiner weiteren Erhöhung aus. Hier waren Volkswirte im Vorfeld uneins, ob sie ihre Schätzungen nicht nur auf eine weitere senkt. Vor allem die Begründung sorge für Unsicherheit. So haben die Notenbanker eine sich abschwächende Wirtschaft als Hauptgrund genannt. Vor diesem Hintergrund dürften Investoren umso gespannter am Morgen auf die SNB warten und wie sie das wirtschaftliche Umfeld einschätzt.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnet Leitindex SMI verliert um 08.20 Uhr 0,19 Prozent auf 9'445,16 Punkte.

    Nach dem Zinsentscheid des Fed und vor allem den gekappten Projektionen des Fed sollten Investoren den Finanzsektor im Blick behalten. In den USA waren am Mittwoch die Renditen der zehnjährigen Treasuries auf den tiefsten Stand seit einem Jahr abgesunken. In der Regel reagiere die Finanzbranche dann mit Abgaben, kommentierte ein Börsianer.

    Vorbörslich fallen vor allem die Aktien der UBS (-0,9%), der CS (-0,8%) und von Julius Bär (-0,6%) erneut deutlich zurück. Sie waren schon am Vortag die grössten Verlierer, nachdem sich der UBS-Chef Sergio Ermotti angesichts eines schwachen Jahresstars pessimistischer zu den Gewinnzielen für das laufende Jahr geäussert hatte.

    Noch deutlicher fallen unter den 20-SMI-Titel vorbörslich nur noch SGS-Aktien (-1,8%). Goldman Sachs hat Rating und Kursziel gekappt. Viele der positiven Aspekte seien bereits im Kurs enthalten.

    Zu den wenigen vorbörslichen Gewinnern zählen dagegen Halbleiter- und Technologiewerte wie AMS, Temenos und VAT, die zwischen 0,4 und 1,7 Prozent hinzugewinnen. Händler verweisen auf die Vorgaben aus Asien. Der Chiphersteller Micron habe dort mit seinen jüngsten Aussagen für Hoffnung gesorgt.

    hr/tt

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  • 20.03.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI im Minus - Zurückhaltung vor US-Zinsentscheid

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI im Minus - Zurückhaltung vor US-Zinsentscheid

    20.03.2019 | 18:12:02

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat zur Wochenmitte Einbussen hinnehmen müssen. Nachdem der Leitindex SMI erst am Dienstag eine weitere Jahresbestmarke erreicht hatte, ging es am Mittwoch wieder abwärts. Der SMI war bereits am Morgen mit Abgaben gestartet und baute die Verluste bis Handelsschluss aus. Insbesondere schwächere Finanzwerte und einige Zykliker belasteten.

    In Vorfeld der US-Zinsentscheidung am Mittwochabend hielten sich die Anleger zurück. Zwar wurde vom Offenmarktausschuss der Notenbank Fed keine Anhebung erwartet, Hinweise auf den Zinskurs bis Jahresende aber schon. Auch die Handelsgespräche zwischen den USA und China blieben weiter Thema. China sei zuletzt etwas zurückgerudert, hiess es von Händlern. Die Hoffnung auf eine Einigung sei aber weiter hoch. Auch das Tauziehen um eine mögliche Brexit-Verschiebung im Vorfeld des EU-Gipfels trug zur Verunsicherung bei.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,66 Prozent tiefer auf 9'463,32 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verlor 1,03 Prozent auf 1'457,72 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,56 Prozent auf 11'210,25 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln beendeten den Handel nur zwei im Plus, einer (Lonza) unverändert und der Rest im Minus.

    Besonders deutlich ging es für Bank-Aktien abwärts. Julius Bär (-4,2%), CS (-3,3%) und UBS (-2,4%) fielen deutlich zurück. Nachrichten gab es dabei nur von der Grossbank UBS. Diese will angesichts der eher schwierigen Lage an den Finanzmärkten weiter sparen. Konzernchef Sergio Ermotti sprach am Mittwoch an einer Konferenz von zusätzlichen 300 Millionen US-Dollar kurzfristiger Kosteneinsparungen.

    Auch europaweit gehörten Bankaktien zu den grössten Verlieren, nachdem zu Wochenbeginn noch die Gespräche zwischen Deutscher Bank und Commerzbank für Rückenwind gesorgt hatten. Hier mehrten sich zuletzt aber auch kritische Stimmen.

    Zykliker und Tech-Aktien hatten angesichts der wieder aufflackernden Konjunktursorgen ebenfalls einen schweren Stand. Zu den grössten Verlierern zählten AMS (-3,6%), Logitech, Swatch (je -2,7%) oder Dufry (-2,3%). Auch die klassischen Konjunkturwerte Kühne+Nagel, ABB, Adecco oder Schindler waren mit -1,5 bis -1,3 Prozent unter Druck.

    Grössere Abgaben mussten Vifor Pharma (-2,7%) hinnehmen. Hier hatte Baader Helvea das Kursziel gesenkt. Der Analyst bestätigte aber die "Buy"-Bewertung und attestierte weiter deutliches Aufwärtspotenzial.

    Die drei Schwergewichte Nestlé (+0,1%), Roche (+0,3%) und Novartis (-0,3%) machen ihrem defensiven Ruf alle Ehre. Für Nestlé hatte Goldman Sachs das Kursziel angehoben. Für Novartis gab es von Kepler Cheuvreux eine Kurszielerhöhung und einen wohlwollenden Kommentar zur stärkeren Pharma-Ausrichtung.

    Ebenfalls klar besser als der Gesamtmarkt hielten sich Lonza (unv.) oder Sonova (-0,2%). Temenos (-0,1%) hatte Vertragsabschlüsse in den USA gemeldet.

    Im breiten Markt fielen Mikron (+1,4%) nach Jahreszahlen auf. Zeitweise stieg der Kurs um bis zu 6,8 Prozent. Das Unternehmen konnte mit der Dividende positiv überraschen und will auch in Zukunft profitabel wachsen. Conzzeta (-0,5%) enttäuschte ein wenig mit der Marge der Chemie-Sparte und dem Ausblick. Bei der Outdoor-Sparte Mammut wurden jedoch Fortschritte gemacht und ein kräftiges Wachstum erreicht.

    Meyer Burger schlossen am Tag vor der Zahlenpublikation 4,4 Prozent tiefer. Als grösster Tagesgewinner schwangen Huber+Suhner (+4,4%) nach oben aus.

    yr/tp

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  • 20.03.2019 Aktien Schweiz: SMI unterbricht Höhentour - Warten auf US-Zinsentscheid

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI unterbricht Höhentour - Warten auf US-Zinsentscheid

    20.03.2019 | 11:30:01

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt legt zur Wochenmitte eine Pause ein. Nachdem der Leitindex SMI erst am Vortag eine weitere Jahresbestmarke gesetzt und sich damit seiner Rekordmarke nochmals weiter angenähert hatte, geht es am Mittwoch abwärts. Dabei ist der Markt schon schwächer gestartet und hat sich seither in etwa auf dem Niveau aus dem frühen Handel gehalten.

    Am Morgen hatten Händler zunächst auf die jüngsten Nachrichten über die Handelsgespräche zwischen den USA und China verwiesen. Da hiess es, China sei zuletzt etwas zurückgerudert, was am Markt für Verunsicherung sorgte. Andere Stimmen hielten dagegen, dass die Hoffnung auf eine Einigung der beiden Volkswirtschaften weiter hoch sei. Zunächst steht aber an diesem Abend die US-Notenbank Fed im Fokus. Eine Zinsveränderung wird nicht erwartet, wohl aber Projektionen über die weitere Zinspolitik im laufenden Jahr.

    Der Swiss Market Index (SMI) fällt gegen 11.00 Uhr um 0,52 Prozent zurück auf 9'476,53 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,70 Prozent auf 1'462,44 Punkte, und der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt 0,41 Prozent ab auf 11'227,26 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln notieren 25 im Minus, drei fester und SGS und Nestlé unverändert.

    Besonders deutlich geht es für Bank-Aktien abwärts. Julius Bär, CS und UBS fallen zwischen 2,8 und 2,2 Prozent zurück. Nachrichten gibt es dabei nur von der Grossbank UBS. Diese will angesichts der eher schwierigen Lage an den Finanzmärkten weiter sparen. Konzernchef Sergio Ermotti sprach am Mittwoch an einer Konferenz von Morgan Stanley von zusätzlichen 300 Millionen US-Dollar kurzfristiger Kosteneinsparungen.

    Auch europaweit gehören Bankaktien zu den grössten Verlieren. Zu Wochenbeginn hatten zunächst die Berichte über Fusionsverhandlungen zwischen den beiden deutschen Konkurrenten Commerzbank und Deutsche Bank für Kursgewinne in der Branche gesorgt. Nun mehren sich aber die kritischen Stimmen, die einem solchen Zusammenschluss gegenüber eher skeptisch gestimmt sind.

    Neben den Banken trennen sich Investoren auch im grösseren Stil von den generell volatilen AMS-Aktien (-2,7%) sowie weiteren Zyklikern wie Logitech, Dufry und Swatch, die zwischen 1,9 und 1,7 Prozent nachgeben. Sie hatten am Vortag noch mit zu den grösseren Gewinnern gezählt.

    Ein Händler spricht zudem von einer gewissen Sektorrotation. Investoren wechselten derzeit aus Sektoren wie Technologie raus in defensivere wie beispielsweise Konsum.

    Dass sich defensivere Werte besser halten, zeigt sich auch anhand der drei Schwergewichte Nestlé (unverändert), Novartis (-0,1%) und Roche (-0,3%). Dabei standen Novartis mit einem Analystenkommentar und einer Kurszielerhöhung von Kepler Cheuvreux im Fokus. Der zuständige Experte hatte sich generell wohlwollend über die stärkere Pharma-Ausrichtung geäussert.

    Die Kursentwicklung von Sonova (+0,4%) und Swisscom (-0,1%) dürfte mit der Suche nach weniger konjunkturabhängigen Investments zu erklären sein. Temenos (+1,1%) wiederum werden nach verschiedenen Vertragsabschlüssen in den USA gesucht.

    Es sind aber vor allem die Aktien von Mikron, die im breiten Markt mit +5,1 Prozent hervorstechen. Das Unternehmen hat mit seiner Dividende positiv überrascht, heisst es.

    Auf der Verliererseite fallen unterdessen die Anteilsscheine vom Solarunternehmen Meyer Burger mit -4,6 Prozent auf. Einerseits litten die Titel auch unter der Rotation raus aus Technologiewerten. Zudem lege Meyer Burger am morgigen Donnerstag Zahlen vor. Davor herrsche am Markt eine gewisse Vorsicht.

    hr/rw

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  • 20.03.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: SMI mit Auftaktverlusten vor Fed-Entscheid

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'424.31 -3.13 -0.22% 1'508.05 1'251.69 ---
    SPI 11'038.06 -23.82 -0.22% 11'328.15 9'516.95 ---
    SMI 9'305.50 -13.92 -0.15% 9'582.91 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: SMI mit Auftaktverlusten vor Fed-Entscheid

    20.03.2019 | 09:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch im Rückwärtsgang in den Handel gestartet. Laut Marktteilnehmern sorgt eine Mischung aus Gewinnmitnahmen und Abwarten vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed für leichtere Notierungen.

    Immerhin hat der Leitindex SMI die vorangegangenen fünf Handelstage jeweils mit positiven Vorzeichen geschlossen und auch seine Rekordjagd weiter fortgesetzt. Erst am Dienstag war er seinem Allzeithoch erneut ein Stück näher gekommen und hatte bei 9'582,91 Zählern ein Jahreshoch erreicht. Das Hauptereignis an diesem Tag ist am Abend die Zinsentscheidung des Fed. Änderungen werden nicht erwartet, dagegen dürften die Prognosen für die weitere Politik der Währungshüter genau beachtet werden.

    Der Swiss Market Index (SMI) fällt gegen 09.20 Uhr um 0,48 Prozent zurück auf 9'480,12 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,62 Prozent auf 1'463,64 Punkte, und der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt 0,40 Prozent ab auf 11'227,95 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln notieren 25 im Minus, zwei fester und drei unverändert.

    Besonders deutlich geht es zunächst für Bank-Aktien abwärts. UBS, Julius Bär und CS fallen zwischen 2,3 und 1,9 Prozent zurück. Hier dürften auch Gewinnmitnahmen einsetzen, nachdem die Titel seit Wochenbeginn gesucht waren.

    Zudem geben die am Vortag stark gefragten Zykliker überdurchschnittlich ab. Dazu zählen neben Dufry (-1,9%) noch Logitech (-1,3%) und Swatch (-1,1%).

    Leichte Unterstützung kommt von den Schwergewichten Novartis (unverändert), Roche (-0,2%) und Nestlé (-0,3%), die unterdurchschnittlich nachgeben. Novartis hat von Kepler Cheuvreux einen positiven Kommentar erhalten.

    Es sind aber vor allem die Aktien von Mikron, die im breiten Markt mit +5,4 Prozent hervorstechen. Das Unternehmen hat mit seiner Dividende positiv überrascht, heisst es.

    hr/rw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG