Logo money-net.ch
  • Markt news: Subind Namen o.Div

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 14.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: Gewinnmitnahmen von Schwergewichten abgefedert

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Gewinnmitnahmen von Schwergewichten abgefedert

    14.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag mit leichten Verlusten geschlossen; dies nach einem etwas richtungslosen Verlauf. Es war erst der zweite negative Handelstag seit Beginn des Monats Juni, das heisst die Marke von 10'000 Punkten bleibt in Reichweite. Angesichts der positiven Performance von über 3 Prozent im laufenden Monat ist es eher überraschend, dass die Gewinnmitnahmen nicht schon früher eingesetzt haben. Dass diese gesamthaft nicht deutlicher ausfielen, war vor allem den defensiven Schwergewichten zu verdanken.

    Diese hielten sich angesichts der Nervosität im Zusammenhang mit dem Spannungen im Nahen Osten nach dem Angriff auf zwei Tankschiffe vergleichsweise gut. Die besorgniserregende Lage sorgte dennoch für eine gewisse Verunsicherung. Abgesehen davon sei das Geschehen aber in ruhigen Bahnen verlaufen, sagte ein Händler, denn wegen der verkürzten Handelswoche im Anschluss an Pfingsten seien viele Marktteilnehmer in den Ferien gewesen. Keinen grossen Einfluss hatten per Saldo die am Nachmittag vorgelegten Konjunkturdaten aus den USA.

    Der Swiss Market Index (SMI) gab schliesslich 0,14 Prozent auf 9'847,61 Punkte nach. Im Wochenvergleich resultierte dennoch ein Plus von 1,0 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,41 Prozent auf 1'502,54 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,19 Prozent auf 11'894,1 Punkte. Von den 30 grössten Aktien gaben 22 nach, während deren 8 höher schlossen.

    Unter den Bluechips waren AMS (-7,6%) als grösster Verlierer und im breiten Markt weitere Technologiewerte von einer Umsatzwarnung des US-Konzerns Broadcom betroffen. Der Halbleiterkonzern rechnet wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China mit einer sinkenden Nachfrage nach Smartphones, Speicherchips und Halbleitern für Breitbandanwendungen. Die österreichische AMS ist von Nachfragerückgängen am Smartphone-Markt direkt betroffen, denn der wichtigste Kunde ist Apple. Bei den Nebenwerten gaben etwa VAT (-5,2%) und U-Blox (-7,1%) markant nach.

    Dahinter kam es bei ABB (-2,1%), Vifor Pharma (-1,5%) oder Logitech (-1,2%) zu nennenswerteren Gewinnmitnahmen.

    Auch UBS (-1,2%) büssten überdurchschnittlich ein. Die Bank kam vor dem Wochenende wegen einer flapsigen Bemerkung des Chefökonomen der Vermögensverwaltungssparte ins Gerede, was in der chinesischen Finanzbranche einen Sturm der Entrüstung auslöste.

    Stabil zeigten sich Richemont (+0,03%). Hier kam es jüngst zu Zukäufen von Richemont-Aktien durch ein Mitglied des Top-Managements, wobei es sich nur um VR-Präsident Johann Rupert handeln kann. Ob es auch in der ausklingenden Woche zu Zukäufen durch Rupert gekommen ist, ist unklar, da Management-Transaktionen erst nach einigen Tagen gemeldet werden müssen. In Marktkreisen wurden die Käufe indes als "kaum zu überbietender Vertrauensbeweis" in die Zukunft des Luxusgüterkonzerns angesehen.

    Auf der Gegenseite wurden Adecco (+1,8%) klarer Tagessieger, nachdem Morgan Stanley die Titel auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel deutlich erhöht hatte. Am Markt werde das "Selbsthilfepotenzial" und der Operating Leverage des Personalvermittlers unterschätzt, so der zuständige Analyst.

    Grössere Einbussen des Gesamtmarktes verhinderten die ebenfalls gesuchten Novartis (+0,5%) und Nestlé (+0,2%), während Roche (-0,1%) nur minimal nachgaben. Für Novartis hat Julius Bär die Empfehlung "Buy" bestätigt und das Kursziel erhöht.

    Im breiten Markt fielen DKSH mit einem markanten Abschlag von gut 10 Prozent auf. Die Titel litten einerseits unter einer Rückstufung durch die Credit Suisse auf "Underperform", was die Bank unter anderem mit den herausfordernden Bedingungen in Thailand sowie höheren Zinskosten und Wechselkursveränderungen begründete. Andererseits lasteten die anhaltenden Demonstrationen in Hongkong auf den Titeln des Vertriebsdienstleisters für Asien.

    cf/tt

    Drucken
  • 14.06.2019 Aktien Schweiz: SMI legt Verschnaufpause ein

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI legt Verschnaufpause ein

    14.06.2019 | 11:45:00

    Zürich (awp) - Nach der Rekordjagd der letzten Tage legt der Schweizer Aktienmarkt im Handel am Freitag vorerst eine Verschnaufpause ein. Mit einigen wenigen Ausnahmen werden bei den Schweizer Blue Chips Gewinne ins Trockene gebracht. Die anhaltenden Sorgen um den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie Unsicherheiten um die jüngsten Angriffe auf Öl-Tanker im Persischen Golf setzen besonders den Zyklikern zu. Demgegenüber geben die defensiven Schwergewichte dem Gesamtmarkt Halt.

    Die Stimmung am Markt sei angesichts der hohen Bewertungsniveaus von Vorsicht und Zurückhaltung geprägt, meinten Händler. Für Unruhe und steigende Ölpreise sorgen die Angriffe auf zwei Öl-Tanker. Die USA sieht den Iran als Schuldigen, Teheran weist die Vorwürfe zurück. Ansonsten sprechen Händler von einem noch ruhig laufenden Geschäft. Das könnte sich in der zweiten Tageshälfte mit der Publikation von US-Konjunkturdaten ändern. Auf dem Programm stehen Detailhandelszahlen, Produktionsdaten und Angaben zum Konsumklima.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 11 Uhr 0,10 Prozent tiefer bei 9'852,44 Punkten. Damit legt er auf dem Weg in Richtung der 10'000 Punkte eine Pause ein. Am gestrigen Donnerstag wurde das Allzeithoch bis auf 9'907 Punkte hochgeschraubt. Und seit letzter Woche legte der SMI um ein gutes Prozent zu.

    Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt aktuell 0,39 Prozent auf 1'502,89 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,16 Prozent auf 11'894,39 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien stehen 25 im roten Bereich und fünf ziehen an.

    Bei den Unternehmen tut sich an der Newsfront in diesen Tagen wenig. Unter die Räder kommen am Berichtstag die Aktien des Sensorenherstellers AMS. Sie verlieren 7,7 Prozent. Der Grund ist eine Umsatzwarnung des US-Chipkonzerns Broadcom, der wegen den Handelsstreitigkeiten mit einer rückläufigen Nachfrage unter anderem nach Smartphones rechnet. Der grösste Kunde von AMS ist Apple.

    Doch nicht nur AMS leiden unter den warnenden Aussagen von Broadcom. Auch Logitech (-1,5%) oder Titel wie jene des Navigations-Chipherstellers U-Blox (-6,1%), des Vakuumventil-Spezialisten VAT (-4,4%) oder der ebenfalls im Halbleitergeschäft tätigen Comet (-1,0%) verlieren im breiter gefassten Geschäft deutlich an Wert.

    Bei den Blue Chips werden auch bei Zyklikern wie Swatch (-1,3%) oder ABB (-1,2%), Pharmawerten wie Alcon (-1,5%) oder Vifor (-1,2%) sowie den Grossbanken UBS (-1,4%) und Credit Suisse (-0,8%) Gewinne mitgenommen. Die Luxusgüteraktien von Swatch dürften dabei unter den Protesten in Hongkong, wo in ruhigen Zeiten besonders viele Uhren und Schmuckstücke verkauft werden, leiden. Richemont gewinnen ungeachtet dessen um 0,7 Prozent dazu.

    Zu den wenigen Gewinnern zählen auch die Aktien von Adecco (+2,2%). Morgan Stanley hat die Empfehlung für den Zeitarbeitskonzern auf "Overweight" von "Equal-weight" hochgestuft. Die Analysten der US-Bank rechnen mit Verbesserungen bei der EBITA-Marge. Ebenfalls im Plus liegen die defensiven Nestlé (+0,1%), Novartis (+0,3%) und Roche (+0,5%).

    Am breiten Markt verlieren nebst den Tech-Aktien auch DKSH deutliche 6,5 Prozent. Credit Suisse hat die Papiere des Konzerns auf 'Underperform' von 'Neutral' herabgestuft. Sie führen in der Begründung die herausfordernden Bedingungen in Thailand sowie höhere Zinskosten und Wechselkursveränderungen an. Thailand ist für DKSH ein wichtiger Markt.

    Straumann büssen 1,1 Prozent ein. Der Hersteller von Dentalimplantaten verzichtet auf eine angedachte Kooperation mit Align Technology und muss daher weitere 16 Millionen US-Dollar an das US-Unternehmen zahlen. Die Aktie zählte mit einem Plus von 37 Prozent (Stand per Donnerstagabend) zu den am kräftigsten gestiegenen Aktien an der SIX.

    Auf der Gegenseite rücken Aevis, Addex oder Mobilezone ohne News um zwei Prozent und mehr vor.

    mk/ra

    Drucken
  • 14.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Auf Konsolidierungskurs - Anleger warten auf US-Daten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Auf Konsolidierungskurs - Anleger warten auf US-Daten

    14.06.2019 | 09:38:00

    Zürich (awp) - Nach dem jüngsten Anstieg auf ein weiteres Rekordhoch legt der Schweizer Aktienmarkt am Freitag eine Verschnaufpause ein. Die Anleger seien zwar weiterhin in guter Stimmung. Aber vor den zahlreichen am Nachmittag erwarteten US-Konjunkturzahlen und angesichts der geo- und handelspolitischen Spannungen verhielten sich Marktteilnehmer vorsichtig, sagen Händler.

    Die Konjunkturdaten sind für die Marktteilnehmer wichtig, weil sie Aufschluss über die Zins- und Geldpolitik der US-Notenbank Fed geben können. Derzeit gehen die Märkte von mehreren Zinssenkungen des Fed noch im laufenden Jahr aus. Sollten die Konjunkturdaten schlecht ausfallen, könnte diese Erwartung befeuert werden. Veröffentlicht werden unter anderem die Detailhandelsumsätze und Daten zur Industrieproduktion im Mai sowie eine Verbraucherumfrage der Uni Michigan im Juni.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.20 Uhr 0,26 Prozent tiefer bei 9'836,29 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt 0,36 Prozent auf 1'503,32 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,27 Prozent auf 11'881,28 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien stehen 25 im roten Bereich, zwei ziehen an und drei sind unverändert.

    Stark unter Druck stehen AMS (-4,4%). Händler verweisen auf eine Umsatzwarnung von Broadcom. Der Chiphersteller erwartet wegen des Handelskriegs der USA mit China weniger Umsatz. Dies belastet auch die Branchennachbarn VAT (-2,5%) und U-blox (-3,3%).

    Mit grossem Abstand folgt die Aktie von Vifor (-1,6%).

    Schwächer sind auch Swatch (-1,2%). Die Demonstrationen in dem für den Uhrenhersteller sehr wichtigen Markt Hongkong trübten die Geschäftsaussichten in den Augen der Anleger etwas ein, heisst es.

    Die Aktien des Pharmazulieferers Lonza fallen um 1,0 Prozent. Die Titel haben im Laufe der Woche ein Rekordhoch markiert.

    Die Banken Credit Suisse (-0,3%) und UBS (-0,7%) verlieren ebenfalls Terrain.

    Zu den wenigen Gewinnern zählen die Aktien von Adecco (+2,2%). Morgan Stanley hat die Empfehlung für den Zeitarbeitskonzern auf "Overweight" von "Equal-weight" hochgestuft.

    Ebenfalls im Plus ist der Chemiewert Clariant (+0,2%).

    Am breiten Markt verlieren DKSH 2,1 Prozent. Credit Suisse hat die Papiere des Handelskonzerns auf 'Underperform' von "'Neutral' herabgestuft.

    Straumann büssen 1,8 Prozent ein. Der Hersteller von Dentalimplantaten verzichtet auf eine angedachte Kooperation mit Align Technology und muss daher weitere 16 Millionen US-Dollar an das US-Unternehmen zahlen. Die Aktie zählt mit einem Plus von 37 Prozent (Stand per Donnerstagabend) zu den am kräftigsten gestiegenen Aktien an der SIX.

    pre/ra

    Drucken
  • 14.06.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Zunächst wenig verändert erwartet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Zunächst wenig verändert erwartet

    14.06.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - An der Schweizer Börse werden zum Wochenschluss zunächst keine stärkeren Kursausschläge erwartet. Die Anleger seien in guter Stimmung und ein weiterer Anstieg des SMI über die 10'000er Marke sei nur eine Frage der Zeit, sagt ein Händler. Aber vor den zahlreichen am Nachmittag erwarteten US-Konjunkturzahlen und angesichts der geo- und handelspolitischen Spannungen dürften sich die Marktteilnehmer vorsichtig verhalten.

    Die Konjunkturdaten sind für die Marktteilnehmer wichtig, weil sie Aufschluss über die Zins- und Geldpolitik der US-Notenbank Fed geben können. Derzeit gehen die Märkte von mehreren Zinssenkungen des Fed noch im laufenden Jahr aus. Sollten Konjunkturdaten in den USA am Nachmittag schlecht ausfallen, könnte diese Erwartung befeuert werden. Veröffentlicht werden unter anderem die Detailhandelsumsätze und Daten zur Industrieproduktion im Mai sowie eine Verbraucherumfrage der Uni Michigan im Juni.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht um 08.10 Uhr 0,11 Prozent höher bei 9'872,42 Punkten. Für sämtliche 20 SMI-Titel werden höhere Kurse genannt. Das Allzeithoch des SMI liegt seit dem gestrigen Donnerstag bei 9'906,77 Zählern.

    Die Aktien von Adecco gehen vorbörslich um 1,4 Prozent höher um. Händler verweisen darauf, dass Morgan Stanley die Empfehlung auf "Overweight" von "Equal-weight" hochgestuft hat.

    Die Aktien von AMS werden um 1,4 Prozent niedriger gestellt. Händler verweisen auf eine Umsatzwarnung von Broadcom. Der Chiphersteller erwartet wegen des Handelskriegs der USA mit China weniger Umsatz. Die Branchennachbarn VAT (-1,2%) und U-blox (-0,7%) sowie der Softwarehersteller Temenos (-0,6%) werden ebenfalls zu tieferen Kursen gehandelt.

    Für DKSH wird ein um 1,9 Prozent tieferer Kurs indiziert. Credit Suisse hat die Papiere des Handelskonzerns auf 'Underperform' von "'Neutral' herabgestuft.

    pre/ra

    Drucken
  • 13.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: Wenig verändert - 10'000er-Marke bleibt in Griffnähe

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Wenig verändert - 10'000er-Marke bleibt in Griffnähe

    13.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat nach dem jüngsten Rekordlauf am Donnerstag eine Atempause eingelegt und wenig verändert geschlossen. Nach einem vorübergehenden Vorstoss auf ein neues Rekordhoch bei 9'906,77 Zähler schmolzen die Gewinne aber wieder ab. Die "10" vor dem Hochkomma bleibt laut Händlern für den Leitindex aber in Greifweite.

    Keine stärkere Bremse für die hiesigen Aktien war die Schweizerische Nationalbank, die in ihrem Hinweis auf die globalen Risiken für die Weltwirtschaft noch etwas skeptischer geworden ist als bei ihrer letzten Lagebeurteilung. Die Veröffentlichung der geldpolitischen Beschlüsse der SNB bewegte mehr den Devisen- als den Aktienmarkt. Dabei hat der Franken aber entgegen den Absichten der Währungshüter leicht aufgewertet, und zwar sowohl gegenüber dem Euro als auch dem Dollar.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss mit 9'861,83 Punkten um 0,02 Prozent höher. Der Leitindex bewegte sich damit zwischen 9'906,77 und 9841,30 Zählern. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) beendete die Sitzung mit 1'508,74 Punkten um 0,03 Prozent niedriger. Der breite Swiss Performance Index (SPI) rückte um 0,04 Prozent auf 11'913,51 Punkte vor. 13 SLI-Titel legten zu und 17 gaben nach.

    Die Märkte würden von den Notenbanken gestützt, sagte ein Händler in Zürich. Diese wollten offenbar auf "Biegen und Brechen" verhindern, dass die Investoren nervös würden. Im Markt seien zwei bis drei Zinsschritte in den USA bis Ende Jahr eingepreist. "Das ist der Treibstoff, der die Börsen antreibt", sagte ein anderer Händler. Dass die Marke von 10'000 Punkten falle, sei nur eine Frage der Zeit.

    Gestützt wurde der Markt vor allem von den schwergewichtigen Pharmawerten und einigen zyklischen Titeln. Es waren aber in allen Sektoren Gewinner und Verlierer zu finden. Am meisten legten die konjunkturzyklischen LafargeHolcim (+1,7%) zu, die damit einen Teil der Vortageseinbusse aufholten. Die Aktie des Zementkonzerns hatte über vier Prozent an Wert eingebüsst, nachdem Grossaktionär Thomas Schmidheiny seinen Anteil reduziert hatte.

    Dahinter rangierte in der SMI/SLI-Liste mit Sika (+1,1%) ein weiterer Bauzulieferer an zweiter Stelle. Dann folgten der Chiphersteller AMS (+0,9%), der Hörgerätehersteller Sonova (+0,8%) sowie die Pharmariesen Novartis (+0,7%) und Roche (+0,4%). Roche berichtete am Morgen über positive Studienresultate für sein Medikament Rituxan zur Behandlung einer seltenen Hautkrankheit.

    Die Titel des Personalvermittlers Adecco (+0,6%) und des Logististikkonzerns Kühne + Nagel (+0,3%) reihten sich ebenfalls bei den Gewinnern ein.

    An der Spitze der Verlierer standen Swatch (-1,2%) und Richemont (-1,1%). Händler erklärten die Abgaben mit den Demonstrationen in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong. Dies dürfte den Absatz von Luxusgütern erschweren, wie dies bereits schon einmal vor einigen Jahren bei den Regenschirm-Demonstrationen der Fall gewesen sei, sagt ein Händler.

    Gewinnmitnahmen belasteten den Pharmazulieferer Lonza (-1,1%) und den Softwarehersteller Temenos (-0,8%).

    Auch bei den als defensiv eingestuften Lebensmitteltiteln Nestlé (-0,5%), denen erheblicher Teil der SMI-Performance im laufenden Jahr geschuldet ist, brachten Anleger einen Teil der Ernte ins Trockene, hiess es.

    Schwächer zeigten sich zudem die Banken UBS (-0,6%) und Credit Suisse (-0,2%). Die Nationalbank hatte mit ihrem am Morgen publizierten Stabilitätsbericht weitere Massnahmen zur Verhinderung einer Hypothekenkrise eingefordert, was den Sektor etwas belastet. Aber auch der Vermögensverwalter Julius Bär (-0,3%) konnte sich den Abgaben nicht entziehen.

    Am breiten Markt schossen die Aktien von U-Blox um 8,4 Prozent nach oben. Die Technologiefirma hatte jüngst eine neue Chipset-Plattform UBX-R5 vorgestellt, die für den Mobilfunkstandard 5G vorbereitet werden kann. Dies würdigte die ZKB mit einer positiven Studie. Die Aktie wurde mit dem Rating "Übergewichten" eingestuft.

    pre/tp

    Drucken
  • 13.06.2019 Aktien Schweiz: Höhenflug geht ungebremst fort - 10'000er-Marke in Griffweite

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Höhenflug geht ungebremst fort - 10'000er-Marke in Griffweite

    13.06.2019 | 11:26:05

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt lässt sich auch am Donnerstag auf seinem Höhenflug nicht stoppen. Nach einem verhaltenen Start mit leicht negativen Kursen zieht der SMI unter der Führung starker Pharmawerte auf seinem Rekordlauf weiter an und übertrifft erstmals die Marke von 9'900 Punkten. Die 10 vor dem Hochkomma rückt damit in Greifweite. Keine Bremse für die hiesigen Aktien ist auch die Schweizerische Nationalbank, welche in ihrem Hinweis auf die globalen Risiken für die Weltwirtschaft noch etwas skeptischer geworden ist als bei ihrer letzten Lagebeurteilung.

    "Es sind ganz klar die Notenbanken, welche die Märkte stützen", sagte ein Händler in Zürich. Diese wollten offenbar auf "Biegen und Brechen" verhindern, dass die Investoren nervös würden. Der SMI profitiere dabei zudem vom starken Lauf der Defensiven Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche. "Hierzulande wollen die Marktteilnehmer den SMI offenbar unbedingt über der Marke von 10'000 sehen. Aber der Fall kommt früher oder später und sicher nicht wenn es jemand erwartet", fügte er an.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 11.10 Uhr 0,40 Prozent höher bei 9'899,19 Punkten. Das Allzeithoch wurde mittlerweile auf 9'903 hinaufgeschraubt. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,27 Prozent auf 1'513,29 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,41 Prozent auf 11'957,83 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln stehen zwei Drittel höher.

    Etwas bewegt hat die SNB die Devisenmärkte. Dabei hat der Franken aber entgegen den Absichten der Währungshüter leicht aufgewertet, und zwar sowohl gegenüber dem Euro als auch dem Dollar.

    Am meisten legen dabei Sonova (+1,6%) zu. Das Überschreiten der Marke von 9'900 verdankt der SMI aber insbesondere Novartis (+1,4%) und Roche (+1,0%) auf den nächsten Plätzen. Roche hat am Morgen über positive Studienresultate für sein Medikament Rituxan zur Behandlung einer seltenen Hautkrankheit berichtet.

    Guten Gewinn verzeichnen darüber hinaus konjunktursensitive Aktien wie LafargeHolcim (+1,0%), Sika (+0,8%) oder Adecco (+0,7%).

    Vergleichsweise verhalten entwickeln sich die Grossbanken, von denen UBS (+0,1%) knapp im Plus stehen und CS (-0,1%) knapp im Minus. Julius Bär (+0,6%) halten sich etwas besser. Die Nationalbank hatte mit ihrem am Morgen publizierten Stabilitätsbericht weitere Massnahmen zur Verhinderung einer Hypothekenkrise eingefordert, was den Sektor etwas belastet. Die Finanzmarktaufsicht Finma mahnte zudem weitere Anstrengungen hinsichtlich des Erhalts wichtiger Funktionen innerhalb des Systems bei einer Krise an.

    Am stärksten unter Druck stehen derzeit die Luxusgüteraktien Swatch (-1,4%) und Richemont (-0,7%), welche von der unsicheren Entwicklung im Handelsstreit zwischen den USA und China gebremst werden.

    Moderate Abgaben von unter einem halben Prozent erleben Givaudan, Temenos oder auch die Chemie-Titel Lonza und Clariant.

    Im breiten Markt geben Ascom um 2,1 Prozent etwas auffälliger nach. CEO Holger Cordes hatte sich zwar in einem am Morgen publizierten Interview grundsätzlich zuversichtlich gezeigt, sich mit Blick auf das längerfristige Margenziel von 20 Prozent aber etwas zeitliche Flexibilität ausbedungen.

    Idorsia (+0,7%) erhalten von positiven Studienergebnissen zu einem Schlafmittel leichten Rückenwind und Stadler Rail von einem weiteren Auftrag für 16 Flirt-Züge aus Deutschland.

    cf/kw

    Drucken
  • 13.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Rally macht auf hohem Niveau Pause

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Rally macht auf hohem Niveau Pause

    13.06.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstag im frühen Geschäft etwas leichter. Das Sommerrally auf Rekordniveau macht damit zumindest vorübergehend eine kleine Pause. Im Juni hat der SMI erst einmal und dazu noch minim nachgegeben, das Allzeithoch des SMI liegt mittlerweile nur noch knapp unter 9'900 Punkten. Gestützt werden die Aktien weiterhin von den Aussichten auf eine anhaltend lasche Geldpolitik, denn die politischen Unsicherheiten um den Brexit oder vor allem auch die Sorgen wegen der globalen Handelsdispute sind keineswegs verschwunden,

    US-Präsident Trump hat sich zuletzt wieder zuversichtlich gezeigt, dass sich sein Land mit China auf ein Abkommen einigen könnte. Vor dem G20-Gipfel von Ende Monat dürfte diesbezüglich aber noch nichts Entscheidendes geschehen, entsprechend wird in Marktkreisen für die kommenden Tage mit einem eher zurückhaltenden Geschäft gerechnet.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.10 Uhr 0,13 Prozent tiefer bei 9'847,35 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt 0,24 Prozent auf 1'505,54 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,07 Prozent auf 11'901,29 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien stehen rund zwei Drittel im roten Bereich.

    Hierzulande steht am Berichtstag die SNB mit ihrem neuesten geldpolitischen Lagebericht im Zentrum. Das Interesse der Marktteilnehmer richtet sich dabei insbesondere auf die Inflationsprognose sowie auf die Wortwahl der Währungshüter, denn eine Änderung der Zinspolitik ist nicht zu erwarten.

    Am stärksten unter Druck stehen derzeit AMS (-1,8%).

    Etwas deutlicher büssen auch UBS (-1,3%), Julius Bär (-1,2%) und CS (-1,1%) an Terrain ein. Die Nationalbank hatte mit ihrem am Morgen publizierten Stabilitätsbericht weitere Massnahmen zur Verhinderung einer Hypothekenkrise eingefordert und die Finanzmarktaufsicht Finma mahnte weitere Anstrengungen hinsichtlich des Erhalts wichtiger Funktionen innerhalb des Systems bei einer Krise an, was den Sektor etwas belastet.

    Ansonsten zeigen sich die Aktien insgesamt wenig bewegt. Leichte Avancen verzeichnen die defensiven Roche und Novartis (je +0,3%), an der Spitze stehen Temenos (+0,5%).

    Im breiten Markt profitieren Idorsia (+2,3%) von Studiendaten, während Ascom (-1,1%) nach Äusserungen des CEO in einem Interview etwas zurückgebunden werden.

    cf/kw

    Drucken
  • 13.06.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Verschnaufpause auf hohem Niveau

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Verschnaufpause auf hohem Niveau

    13.06.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt könnte am Donnerstag mit seinem Sommerrally eine Pause einlegen. Die vorbörslichen Kurse zumindest deuten auf eine leicht negative Eröffnung. Zuvor hatte der SMI seit Monatsbeginn lediglich an einem Handelstag minim nachgegeben. Gestützt wurden die Aktien weiterhin von den Aussichten auf eine anhaltend lasche Geldpolitik. Die politischen Unsicherheiten um den Brexit oder vor allem auch die Sorgen wegen der globalen Handelsdispute sind zwar keineswegs verschwunden, die Investoren wollen aber trotzdem investieren. Und Aktien bleiben im Vergleich zu Obligationen favorisiert.

    US-Präsident Trump hat sich zuletzt wieder zuversichtlich gezeigt, dass sich sein Land mit China auf ein Abkommen einigen könnte. Vor dem G20-Gipfel von Ende Monat dürfte diesbezüglich aber noch nichts Entscheidendes geschehen, entsprechend wird in Marktkreisen für die kommenden Tage mit einem eher zurückhaltenden Geschäft gerechnet.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI notiert um 08.15 Uhr 0,04 Prozent tiefer bei 9'855,33 Punkten. Das Allzeithoch des SMI liegt seit dem gestrigen Mittwoch bei 9'882,4 Zählern.

    Hierzulande steht am Berichtstag die Schweizerische Nationalbank mit ihrem Sommer-Lagebericht im Fokus. Die Ökonomen erwarten zwar keine Änderung der bisherigen Geldpolitik, allenfalls könnte aber die Wortwahl der Währungshüter von Interesse sein und zumindest die Devisenkurse etwas bewegen.

    Im vorbörslichen Geschäft steht die grosse Mehrheit der gehandelten Aktien leicht im Minus, das heisst mit einem Abschlag im Bereich von 0,1 Prozent.

    Etwas aus der Reihe fallen ABB (-0,4%) sowie die Banken UBS und CS (je -0,3%). Und gegen den Trend werden Roche (+0,3%) nach einer Meldung über gute Studiendaten etwas höher gestellt.

    Im breiten Markt profitieren Stadler Rail (+0,9%) von einem neuen Auftrag, SIG Combibloc (+0,9%) von einer Kaufempfehlung, Idorsia (+0,4%) von Studiendaten und Ascom (+1,4%) von zuversichtlichen Äusserungen des CEO in einem Interview.

    cf/kw

    Drucken
  • 12.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI erklimmt neues Allzeithoch

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI erklimmt neues Allzeithoch

    12.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Börse ist es am Mittwoch gelungen, sich der Abwärtstendenz der globalen Aktienmärkte zu widersetzen. Der Leitindex SMI markierte am Nachmittag gar kurzzeitig ein neues Allzeithoch. Getragen wurde er von seinen defensiven Schwergewichten Roche und Novartis. Thema am Markt waren vor allem die Zinsen. Die grosse Frage sei, ob die US-Notenbank Fed bei der Anhebung der Zinsen im vergangenen Jahr übersteuert habe, sagte ein Börsianer. Bis September könne gar ein grosser Zinsschritt nach unten um 50 Basispunkte kommen, wenn das Umfeld schlechter werde, sagte er.

    Von einem weniger deutlichen Schritt geht die die Ratingagentur Standard & Poor's aus. Sie erwartet, dass das Fed in diesem Jahr eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte vornehmen wird. Bisher hatte S&P mit konstanten Zinsen für 2019 gerechnet. Der Wind habe aber gedreht, weil die Trump-Regierung an mehreren Fronten Handelskriege führe. Die Inflation in den USA ist im Mai ausserdem deutlicher zurückgegangen als erwartet. Die Teuerung dürfte dem Fed also auch keine Steine für allfällige Zinsschritte in den Weg legen, hiess es aus Marktkreisen.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss schliesslich 0,24 Prozent höher bei 9859,73 Punkten. Dabei erzielte er am späten Nachmittag mit 9'882,40 Zählern ein neues Rekordhoch. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) schloss kaum verändert bei 1'509,23 Zählern. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 0,22 Prozent auf 11'909,10 Punkte zu. 17 SLI-Titel legten zu und 13 gaben nach.

    Fester schlossen Lonza (+2,7% auf 336,40 Fr.). Der Broker Mainfirst hatte den Pharmazulieferer auf "Outperform" von "Neutral" hochgestuft. Das Kursziel lautet auf 385 Franken. Die Aktie hatte am Dienstag 2,6 Prozent gewonnen.

    Die Anteile des Swatch-Rivalen Richemont (+0,5% auf 80,30 Fr.) profitierten von einer Kurszielerhöhung auf 98 von 92 Franken durch HSBC. Die britische Bank empfahl den Luxusgüterhersteller zum Kauf.

    Positive "Apothekermeldungen" waren Novartis und Roche (je +0,7%) eine gute Stütze. Novartis hatte neue Studiendaten für Cosentyx bei Arthritis veröffentlicht. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat für das Roche-Mittel Mabthera für zwei Blutgefässerkrankungen den Status "priority review" gewährt.

    Auch die Aktien des Hörgeräteherstellers Sonova (+1,6%) legten zu und stiegen kurzzeitig gar auf den höchsten Stand in der Firmengeschichte. Wie die Statistiken zeigten, legte der Hörgerätehersteller im Mai im Geschäft mit US-Kriegsveteranen kräftig an Marktanteilen zu. Dies wecke Ergebnishoffnungen, hiess es am Markt.

    Das Schwergewicht Nestlé (+0,5%) schwang sich im Verlauf des Tages in die Gewinnzone auf.

    Den stärksten Abschlag verbuchten die Aktien von LafargeHolcim (-4,2%). Grossaktionär Thomas Schmidheiny hatte seinen Anteil auf 7,2 Prozent von 10,9 Prozent reduziert. Rund 2,4 Prozent davon war am Dienstag im Rahmen eines Block-Trades zu 48,70 Franken je Titel verkauft worden, berichteten Händler. Weitere 1,3 Prozent beinhalten eine derivative Struktur über Call-Optionen. Händler sprachen von einer günstigen Kaufgelegenheit. "Die Aktie gibt nach wegen des Anteilverkaufs und nicht aufgrund von schlechten Nachrichten", sagte ein Händler.

    Gewinnmitnahmen machten derweil den Anteilen der Banken Credit Suisse (-1,7%), UBS (-1,1%) und Julius Bär (-0,8%) zu schaffen.

    Auch die Technologiewerte AMS (-3,5%), Logitech (-1,0%) und Temenos (-2,1%), die am Vortag den Anstieg zusammen mit den Banken angeführt hatten, büssten einen Teil der jüngsten Gewinne ein.

    Die am breiten Markt gehandelten Technologietitel Meyer Burger (-3,6%), Sensirion (-0,8%) und U-blox (-2,2%) konnten sich dem negativen Branchentrend nicht entziehen.

    Die Aktien von Adval Tech (+0,6%) holten einen kleinen Teil der Vortageseinbusse auf. Der Autozulieferer hatte am Dienstag mehr als sieben Prozent verloren.

    kw/tp

    Drucken
  • 12.06.2019 Aktien Schweiz: Grenzen Verluste ein - Zinshoffnung stützt

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Grenzen Verluste ein - Zinshoffnung stützt

    12.06.2019 | 11:31:51

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse gibt zur Wochenmitte leicht nach. Händler sprechen von einer nicht unerwünschten Konsolidierung nach dem Kursanstieg auf ein neues Rekordhoch. Die Stimmung sei unverändert gut und werde von der Hoffnung auf tiefere Zinsen angetrieben. Möglicherweise erhielten die Zinssenkungserwartungen durch die US-Inflationsdaten, die am Nachmittag veröffentlicht werden, einen zusätzlichen Schub, heisst es am Markt.

    Der Markt wolle nach oben, lautet der Tenor. Daher verflüchtige sich der negative Einfluss der Meinungsschwankungen des US-Präsidenten Donald Trump im Zusammenhang mit dem Zollstreit jeweils nach kurzer Zeit wieder. Am Vortag war der Optimismus, den die einstweilige Einigung zwischen den USA und Mexiko im Zollstreit ausgelöst habe, wieder abgeebbt - weil Trump neuerliche Drohungen ausstiess. "Die Anleger nützen Schwächen meist zum Kauf, was hilft, die Verluste einzugrenzen", meint ein Händler.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert nach einem Tagestief bei 9'778,39 Zählern gegen 11.07 Uhr noch um 0,14 Prozent schwächer auf 9'821,73 Punkten. Am Dienstag hatte der Leitindex mit 9'871,44 Zählern ein neues Rekordhoch erreicht. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 0,33 Prozent auf 1'504,67 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,16 Prozent auf 11'864,01 Punkte. 18 SLI-Titel geben nach und zwölf legen zu.

    Den stärksten Abschlag verbuchen die Aktien von LafargeHolcim (-2,9%). Grossaktionär Thomas Schmidheiny hat seinen Anteil auf 7,2 Prozent von 10,9 Prozent reduziert. Rund 2,4 Prozent davon sei am Dienstag im Rahmen eines Block-Trades zu 48,70 Franken je Titel verkauft worden, berichten Händler. Weitere 1,3 Prozent beinhalten eine derivative Struktur über Call-Optionen. Händler sprechen von einer günstigen Kaufgelegenheit. "Die Aktie gibt nach wegen des Anteilverkaufs und nicht aufgrund von schlechten Nachrichten", sagt ein Händler.

    Gewinnmitnahmen machen den Anteilen der Banken Credit Suisse (-2,4%), Julius Bär (-1,9%) und UBS (-1,6%) zu schaffen.

    Auch die Technologiewerte AMS (-2,9%), Logitech (-1,9%) und Temenos (-1,3%), die am Vortag den Anstieg zusammen mit den Banken angeführt hatten, büssen einen Teil der jüngsten Gewinne ein.

    Bei den zyklischen Titeln fallen der Elektrotechnikkonzern ABB, der Logistiker Kühne + Nagel und der Uhrenhersteller Swatch gegen ein Prozent.

    Gegen den Trend fester sind Lonza (+2,4% auf 336,60 Fr.). Der Broker Mainfirst hat den Pharmazulieferer auf "Outperform" von "Neutral" hochgestuft. Das Kursziel lautet auf 385 Franken. Die Aktie hat am Dienstag 2,6 Prozent gewonnen.

    Auch die Aktien des Hörgeräteherstellers Sonova (+1,4%) stemmen sich gegen den Markttrend und steigen kurzzeitig auf den höchsten Stand in der Firmengeschichte. Wie die Statistiken zeigen, legte der Hörgerätehersteller im Mai im Geschäft mit US-Kriegsveteranen kräftig an Marktanteilen zu. Dies wecke Ergebnishoffnungen, heisst es am Markt.

    Die Anteile des Swatch-Rivalen Richemont (+0,9% auf 80,60 Fr.) profitieren von einer Kurszielerhöhung auf 98 von 92 Franken durch HSBC. Die britische Bank empfiehlt den Luxusgüterhersteller zum Kauf.

    Positive "Apothekermeldungen" gebe Novartis (+0,1%) und Roche (+0,2%) eine gute Stütze. Novartis hat positive Studiendaten für Cosentyx bei Arthritis veröffentlicht. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat für das Roche-Mittel Mabthera für zwei Blutgefässerkrankungen den Status "priority review" gewährt.

    Das Schwergewicht Nestle (+0,04%) schwingt sich im Verlauf in die Gewinnzone auf.

    Die am breiten Markt gehandelten Technologietitel Meyer Burger (-1,9%), Sensirion (-2,0%) und U-blox (-2,7%) können sich dem negativen Branchentrend nicht entziehen.

    Die Aktien von Adval Tech (+2,4%) holen einen Teil der Vortageseinbusse auf. Der Autozulieferer hat am Dienstag mehr als sieben Prozent verloren.

    pre/rw

    Drucken
  • 12.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Schwächer - Sorge um Zollstreit belastet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Schwächer - Sorge um Zollstreit belastet

    12.06.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse legt nach dem Rekordlauf vom Vortag am Mittwoch eine Verschnaufpause ein und gibt auf breiter Front nach. Negative Vorgaben aus dem Ausland lassen die Anleger laut Händlern vorsichtig agieren. Der Optimismus, den die einstweilige Einigung zwischen den USA und Mexiko im Zollstreit ausgelöst habe, sei wieder abgeebbt, nachdem US-Präsident Donald Trump im Handelskonflikt mit China wieder gedroht habe, heisst es am Markt.

    Kursweisende Impulse erwarten die Marktteilnehmer am Nachmittag von der Veröffentlichung der US-Inflationszahlen. Wenn diese geringer als erwartet ausfallen sollten, dürften die Zinssenkungserwartungen angeheizt werden, heisst es am Markt.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.10 Uhr um 0,53 Prozent schwächer auf 9'784,08 Punkten. Am Dienstag hatte der Leitindex mit 9'871,44 Zählern ein neues Rekordhoch erreicht. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 0,58 Prozent auf 1'500,80 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,36 Prozent auf 11'840,63 Punkte. 28 SLI-Titel geben nach und nur zwei legen zu.

    Deutlich tiefer sind LafargeHolcim (-3,1%). Grossaktionär Thomas Schmidheiny hat seinen Anteil auf 7,2 Prozent von 10,9 Prozent reduziert. Rund 2,4 Prozent davon sei am Dienstag im Rahmen eines Block-Trades zu 48,70 Franken je Titel verkauft worden, berichten Händler. Weitere 1,3 Prozent beinhalten eine derivative Struktur über Call-Optionen.

    Gegen den Trend fester sind Lonza (+1,5% auf 333,60 Fr.). Gemäss Händlern hat Mainfirst den Pharmazulieferer auf "Outperform" von "Neutral" hochgestuft. Das Kursziel laute auf 385 Franken. Die Aktie hat am Dienstag 2,6 Prozent gewonnen.

    Gewinnmitnahmen drücken die Aktien der Banken UBS (-1,1%), Credit Suisse (-1,2%) und Julius Bär (-1,1%). Die Technologiewerte AMS (-2,4%), Logitech (-1,5%) und Temenos (-1,0%), die am Vortag den Anstieg zusammen mit den Banken angeführt hatten, schwächen sich ebenfalls ab. Der Elektrokonzern ABB verliert 0,6 Prozent des Werts.

    Gegen den Trend leicht höher sind die Aktien des Hörgeräterherstellers Sonova (+0,04%).

    Positive "Apothekermeldungen" bewahren Novartis (-0,3%) und Roche (-0,6%) nicht vor schwächeren Kursen. Novartis hat positive Studiendaten für Cosentyx bei Arthritis veröffentlicht. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat für das Roche-Mittel Mabthera für zwei Blutgefässerkrankungen den Status "priority review" gewährt.

    pre/ra

    Drucken
  • 12.06.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Schwächer erwartet - Sorge um Zollstreit frischt auf

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Schwächer erwartet - Sorge um Zollstreit frischt auf

    12.06.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Nach dem Rekordlauf am Vortag wird die Schweizer Börse am Mittwoch schwächer gesehen. Negative Vorgaben aus Fernost und aus den USA, wo die Kursgewinne am Vortag nach einem festen Start zum Schluss wieder abgeschmolzen sind, dürften die Anleger vorsichtig stimmen, sagen Händler. Nach der einstweiligen Einigung zwischen den USA und Mexiko im Zollstreit sei der Optimismus wieder etwas geschwunden, auch weil US-Präsident Donald Trump im Handelskonflikt mit China erneut gedroht habe, heisst es am Markt.

    "Wir hatten einen Deal mit China und sie sind zurückgewichen", sagte Trump am Dienstag. Trump will sich mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping beim G20-Gipfel Ende Juni im japanischen Osaka treffen. Trump drohte, wenn Xi nicht komme, könnten alle Importe aus China in die USA mit Sonderzöllen belegt werden.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI notiert gegen 08.15 Uhr um 0,48 Prozent tiefer bei 9'788,43 Zählern. Am Dienstag ist der Leitindex um 0,89 Prozent gestiegen und hat bei 9'871,44 Zählern vorübergehend ein Rekordhoch erreicht.

    Kursweisende Impulse erwarten die Marktteilnehmer am Nachmittag von der Veröffentlichung der US-Inflationszahlen. Wenn diese geringer als erwartet ausfallen sollten, dürften die Zinssenkungserwartungen angeheizt werden, heisst es am Markt.

    Vorbörslich werden bei Julius Bär 19 der 20 SMI-Titel schwächer gestellt. Die Verluste belaufen sich mehrheitlich auf weniger als ein Prozent. Deutlich tiefer sind LafargeHolcim (-2,4%). Grossaktionär Thomas Schmidheiny hat seinen Anteil auf 7,2 Prozent von 10,9 Prozent reduziert. Rund 2,4 Prozent davon sei am Dienstag im Rahmen eines Block-Trades zu 48,70 Franken je Titel verkauft worden, berichten Händler. Eine zweite Tranche im Umfang von 1,3 Prozent beinhalte eine derivative Struktur über Call-Optionen.

    Gegen den Trend fester indiziert sind Lonza (+0,7% auf 330,90 Fr.). Gemäss Händlern hat Mainfirst den Pharmazulieferer auf "Outperform" von "Neutral" hochgestuft. Das Kursziel laute auf 385 Franken. Die Aktie hat am Dienstag 2,6 Prozent gewonnen.

    Positive "Apothekermeldungen" bewahren Novartis (-0,5%) und Roche (-0,4%) nicht vor schwächeren Kursen. Novartis hat positive Studiendaten für Cosentyx bei Arthritis veröffentlicht. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat für das Roche-Mittel Mabthera für zwei Blutgefässerkrankungen den Status "priority review" gewährt.

    pre/ra

    Drucken
  • 11.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI steigt erstmals über 9'800 Punkte

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI steigt erstmals über 9'800 Punkte

    11.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag klar zugelegt. Der SMI übertraf nach dem langen Pfingstwochenende das zuletzt Anfang Mai neu markierte Allzeithoch gar um gut 80 Punkte. Marktbeobachter verwiesen unter anderem auf die Pläne Chinas, Investitionen in Infrastrukturprojekte zu erleichtern, um die Konjunktur anzukurbeln. Hinzu komme die anhaltende Aussicht auf eine Zinssenkung in den USA. In diesem Zusammenhang wetterte der US-Präsident erneut gegen das Fed: Die Zinsen seien "viel zu hoch", twitterte Donald Trump. Zuversichtlich stimmte die Anleger indes auch die Einigung im Zollstreit der USA mit Mexiko.

    Diese schürte zudem Hoffnung mit Blick auf den Handelskonflikt mit China. Am G20-Gipfel Ende des Monats ist ein Treffen der Präsidenten geplant: "Ein Abendessen wird zwar nicht die Probleme lösen können, die sich in den vergangenen Wochen im Handelsstreit zwischen den USA und China aufgetan haben", kommentierte ein Marktbeobachter. "Die Märkte hoffen dennoch, dass Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege den Gesprächsfaden wieder aufnehmen, der im Mai abgerissen ist." Händler warnten insgesamt aber auch vor zu viel Optimismus. So mehrten sich etwa die Anzeichen, dass die Konjunktur in Europa an Schwung verliert.

    Der Swiss Market Index (SMI) stieg am Ende 0,89 Prozent auf 9'835,87 Punkte. Nachdem am Morgen das Anfang Mai zuletzt gesetzte Hoch von 9'787 Zählern geknackt worden ist, wurde am Dienstagnachmittag ein neuer Rekord bei 9'871 Punkten markiert.

    Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewann 1,22 Prozent auf 1'509,62 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,86 Prozent auf 11'883,11 Zähler. Von den 30 wichtigsten Titeln gaben einzig Nestlé und Swiss Re etwas ab.

    An der Spitze der Gewinner schlossen unter anderem AMS (+5,1%), Logitech (+3,3%) und Temenos (+3,2%). Eine starke Performance der US-Technologiewerte und eine positive Studie von Liberum zum Halbleitermarkt lieferten Unterstützung. Im Handel war zudem von aggressiven Deckungskäufen in den Aktien von AMS die Rede.

    Gefragt waren auch die Bankaktien: Julius Bär (+4,1%), Credit Suisse (+2,7%) und UBS (+1,9%) zogen deutlich an. Bei den Grossbanken kam es im allgemein freundlichen Umfeld zu einer klaren Gegenbewegung, nachdem sich die Grossbankenwerte in der vergangenen Woche seitwärts bewegt hatten und in den Wochen zuvor deutlich zurückgekommen waren. "Es darf nicht vergessen werden, Bankaktien sind unterbewertet und haben viel Aufholpotenzial", sagte ein Händler.

    Unterstützung kam am Dienstag zusätzlich von einer positiven Analyse. Die Bank of America Merrill Lynch bestätigte die Kaufempfehlungen für CS und UBS. Man bevorzuge die Schweizer Institute unter den europäischen Instituten, hiess es.

    Auch Sonova (+2,7%) und Lonza (+2,6%) legten deutlich zu. Zum Titel des Pharmazulieferers Lonza hiess es im Handel, der Titel sei charttechnisch nach oben ausgebrochen.

    Die grössten Treiber des SMI waren indes die schwergewichtigen Roche (+1,4%). Der Pharmakonzern wartete mit mehreren guten Nachrichten aus seiner Produktepalette auf. Novartis (+0,5%) legten ebenfalls etwas zu. Hinter dem Markt zurück blieben neben Nestlé (-0,2%) hingegen weitere defensive Werte wie Swisscom (+0,1%).

    Bei Swiss Re (-0,1%) dämpften Gewinnmitnahmen den Kurs. Der Titel war am Freitag im Zusammenhang mit den Börsenplänen der Tochter ReAssure im Aufwind gewesen. SGS (+0,2%) belasteten eine Rating-Herabstufung: Barclays senkte auf "Equal Weight" von "Overweight". Mit der Aktienkurserhöhung von 17 Prozent seit Jahresbeginn bestehe begrenztes Aufwärtspotential, lautete der Kommentar.

    Am breiten Markt stiegen - ebenfalls im Sog anziehender Technologiewerte in den USA - auch U-blox (+3,4%), Meyer Burger (+3,3%), VAT (+3,1%), Sensirion (+2,8%) und Kudelski (+1,9%) deutlich an.

    ys/tp

    Drucken
  • 11.06.2019 Aktien Schweiz: SMI steigt auf Rekordhoch -Zins- und Konjunkturhoffnung stützen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI steigt auf Rekordhoch -Zins- und Konjunkturhoffnung stützen

    11.06.2019 | 11:48:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse hat am Dienstag nach dem langen Pfingstwochenende nach einem freundlichen Start die Gewinne im Verlauf ausgebaut. Dabei steigt der Leitindex SMI erstmals über 9800 Zähler und markiert bei 9'829,09 Zählern ein neues Hoch. Händler begründeten die anziehenden Kurse einerseits mit der Aussicht auf eine Zinssenkung in den USA. Anderseits stimmten die Einigung im Zollstreit der USA mit Mexiko die Anleger zuversichtlich. Dazu kämen die Massnahmen Chinas zur Ankurbelung der Konjunktur hinzu, die vor allem den zyklischen Werten zugutekämen, heisst es am Markt.

    Die Händler warnen aber vor zu viel Optimismus. Es sei nicht sicher, wie lange der Deal zwischen den USA und Mexiko in Sachen Migration halten werde. Zudem drohten noch immer höhere US-Zölle auf Importe aus China. Auch mehrten sich die Anzeichen, dass die Konjunktur in Europa an Schwung verliere. Die Anlegerstimmung in der Eurozone gemessen am Sentix Index hat sich im Juni deutlich eingetrübt. Die erneute Eskalation im US-China-Handelsstreit belaste die Euroland-Konjunktur erheblich, hiess es beim Analysehaus Sentix, das die Umfrage durchführt. In Deutschland sei die Lage noch ernster, denn der Gesamtindex sei erstmals seit März 2010 wieder in den negativen Bereich gerutscht.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 11.00 Uhr um 0,81 Prozent höher auf 9'827,72 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 1,13 Prozent auf 1'508,24 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,78 Prozent auf 11'874,44 Zähler. 26 SLI-Titel werden zu höheren Kursen gehandelt und vier Titel schwächen sich leicht ab.

    An der Spitze der Gewinner stehen die Technologiewerte AMS (+4,5%), Logitech (+3,3%) und Temenos (+3,3%). Eine starke Performance der US-Technologiewerte und eine positive Studie von Liberum über den Sektor würden helfen, heisst es.

    Gefragt sind auch Bankaktien. Julius Bär (+3,1%), Credit Suisse (+2,5%) und UBS (+1,9%) ziehen deutlich an. Volatilere und bessere Märkte sorgten für mehr Börsenumsatz. Zudem versprächen höhere Kurse auch mehr Gebühren. "Und nicht zu vergessen, Bankaktien sind unterbewertet und haben viel Aufholpotenzial", sagt ein Händler. Ausserdem hat die Bank of America Merrill Lynch die Kaufempfehlungen für CS und UBS bestätigt.

    Zyklische Papiere profitierten von der Aussicht auf Fortschritte bei den Zollstreitigkeiten der USA mit anderen Ländern und der Aussicht auf Konjunkturprogramme Chinas, heisst es am Markt. Die Aktien von LafargeHolcim (+2,6%) profitieren zusätzlich von einer Hochstufung der Empfehlung auf "Neutral" von "Sell" durch UBS.

    ABB werden 1,6 Prozent höher bewertet. Händler erwähnen einen Bericht des Onlineportals "TheMarket", in dem David Samra, der Investmentchef des Artisan International Value Fund, eine Aufspaltung des Konzerns anregt.

    Gefragt sind auch Roche (+1,4%). Der Pharmakonzern wartete mit mehreren guten Nachrichten aus seiner Produktepalette auf. Rivale Novartis hinkt Roche mit plus 0,3 Prozent hinterher.

    Die Aktien von Lonza (+2,6%) zählen zu den Tagesgewinnern. Der Titel des Pharmazulieferers sei charttechnisch nach oben ausgebrochen, sagte ein Händler.

    Zu den wenigen Verlierern gehören die als defensiv geltenden Nestle (-0,4%), Givaudan (-0,1%) und Swisscom (-0,1%). Bei Swiss Re (-0,2%) dämpften Gewinnmitnahmen den Kurs. Der Titel war am Freitag im Zusammenhang mit den Börsenplänen der Tochter REAssure im Aufwind.

    Am breiten Markt gewinnen Cosmo-Aktien 2,0 Prozent. Die Pharmafirma ist mit dem US-Zulassungsantrag für das Narkose-Mittel Remimazolam einen Schritt weiter. Die Zulassungsbehörde FDA habe die Einreichung der sogenannten "New Drug Application" (NDA) akzeptiert. Damit kann nun der eigentliche Überprüfungsprozess beginnen.

    Im Sog der anziehenden Technologiewerte in den USA steigen auch Meyer Burger (+4,4%), VAT (+4,1%), Kudelski (+3,0%), Sensirion (+2,9%) und U-blox (+1,8%).

    pre/ra

    Drucken
  • 11.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: SMI steigt auf neues Hoch

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'502.54 -6.20 -0.41% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'891.10 -22.41 -0.19% 11'963.97 9'516.95 ---
    SMI 9'847.61 -14.22 -0.14% 9'906.77 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: SMI steigt auf neues Hoch

    11.06.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse startet am Dienstag nach dem langen Pfingstwochenende mit höheren Kursen in die neue Woche. Positive Vorgaben aus den USA und Asien heben den Leitindex auf ein neues Rekordhoch und sorgen für eine gute Stimmung, sagten Händler. Am Montag ruhte in der Schweiz, in Deutschland und Österreich der Handel. An den übrigen europäischen Aktienmärkten, in Asien und in den USA haben die Kurse leicht zugelegt. "Wir haben noch etwas nachzuholen", sagt ein Händler.

    Wie stark dieser Nachholeffekt sein wird, muss sich aber erst noch weisen. Die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung in den USA und eine Einigung im Zollstreit der USA mit Mexiko verliehen den Märkten zwar Rückenwind. Die Anleger blieben vorsichtig, weil nicht sicher sei, wie lange der Deal zwischen den USA und Mexiko in Sachen Migration halten werde, hiesst es am Markt. Ausserdem drohten noch immer höhere US-Zölle auf Importe aus China.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.15 Uhr um 0,42 Prozent höher auf 9'790,07 Punkten und erreicht bei 9790,11 Zählern ein neues Rekordhoch. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,62 Prozent auf 1'500,58 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,29 Prozent auf 11'816,59 Zähler. 25 SLI-Titel werden zu höheren Kursen gehandelt, 5 Titel schwächen sich ab.

    An der Spitze der Gewinner stehen die Technologiewerte AMS (+3,4%), Logitech (+2,2%) und Temenos (+2,0%). Eine starke Performance der US-Technologiewerte und eine positive Studie von Liberum über den Sektor würden helfen, heisst es.

    Die Aktien von LafargeHolcim (+1,4%) profitieren von einer Hochstufung der Empfehlung auf "Neutral" von "Sell" durch UBS.

    ABB werden 1,3 Prozent höher bewertet. Händler erwähnen einen Bericht des Onlineportals "TheMarket", in dem David Samra, der Investmentchef des Artisan International Value Fund, eine Aufspaltung des Konzerns anregt.

    Gefragt sind auch Roche (+0,8%). Der Pharmakonzern wartete mit mehreren guten Nachrichten aus seiner Produktepalette auf.

    Schwächer sind SGS (-0,5%). Barclays hat die Empfehlung für die Titel des Inspektionskonzerns auf "Equal Weight" von "Overweight" gesenkt.

    Am breiten Markt gewinnen Cosmo-Aktien 1,5 Prozent. Die Pharmafirma ist mit dem US-Zulassungsantrag für das Narkose-Mittel Remimazolam einen Schritt weiter. Die Zulassungsbehörde FDA habe die Einreichung der sogenannten "New Drug Application" (NDA) akzeptiert. Damit kann nun der eigentliche Überprüfungsprozess beginnen.

    pre/ra

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG