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  • 08.01.2019 SPS gewinnt neue Mieter für ehemalige OVS-Standorte

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

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    SPS gewinnt neue Mieter für ehemalige OVS-Standorte

    08.01.2019 | 08:02:00

    Zürich (awp) - Der Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) ist es gelungen, insgesamt acht ehemalige Standorte der OVS-Kleidergeschäfte neu zu vermieten. Die Betreiberin der Läden war im August 2018 Konkurs gegangen. Für alle Standorte habe man nun neue, langfristige Mietverträge abgeschlossen, teilte SPS am Dienstag mit.

    Zu den künftigen Mietern gehörten Bankinstitute, Lebensmittelläden sowie erneut Kleiderhändler. SPS werde aufgrund der veränderten Mieterstruktur an einigen Standorten bauliche Massnahmen treffen, hiess es weiter. Die Übergabe der Flächen an die Mieter soll 2019 abgeschlossen werden. Finanzielle Details wurden in der Meldung keine genannt.

    Sempione Fashion hatte im Dezember 2016 Charles Vögele und seine rund 140 Geschäftslokale übernommen. Allerdings musste das Unternehmen bereits Ende Juni 2018 allen rund 1200 Angestellten kündigen. Bereits seit Ende März hatte das Unternehmen sich in der Nachlassstundung befunden.

    Ausserdem gab SPS am Dienstag eine Neuvermietung innerhalb des Roten Turms in Winterthur bekannt. Per Anfang 2019 wird der bestehende Ankermieter Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) die letzten noch verfügbaren Flächen übernehmen.

    kw/tt

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  • 03.12.2018 Wincasa ernennt Ines Doherr zur neuen Personalchefin

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Wincasa N --- --- --- --- --- ---
    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

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    Wincasa ernennt Ines Doherr zur neuen Personalchefin

    03.12.2018 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Im Management des Immobiliendienstleisters Wincasa kommt es zu zwei Änderungen. Ines Doherr wird per 1. März 2019 Bereichsleiterin Human Resources und damit auch Geschäftsleitungsmitglied. Bereits per 1. Januar 2019 übernehme Steven Bruinsma die Leitung des neuen Bereichs Customer Relations, wie die Tochter von Swiss Prime Site (SPS) am Montag mitteilte.

    Ines Doherr tritt die Nachfolge von Hans-Peter Näf an, der in Frühpension geht. Doherr ist gemäss Mitteilung HR-Expertin und war zuletzt unter anderem für die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) als Leiterin Personalmanagement und für das Kantonsspital St. Gallen als Leiterin HR-Beratung tätig.

    Steven Bruinsma werde in seiner Funktion als Leiter des Bereiche Customer Relations direkt dem CEO unterstellt sein und erhalte Beisitz in der Geschäftsleitung von Wincasa, hiess es weiter. Bruinsma kennt laut Mitteilung viele Ansprechpartner auf Kundenseite und auch bei Wincasa bestens. Bevor er per 1. Januar 2018 als Senior Advisor Corporate Services innerhalb der Swiss Prime Site Gruppe zu Immoveris wechselte, war er bereits während vier Jahren in der gleichen Funktion bei Wincasa tätig.

    Wincasa ist eine Gruppengesellschaft von SPS und bewirtschaftet rund 235'000 Objekte mit einem Anlagewert von 67 Milliarden Franken. Die 1999 gegründete Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Winterthur ist an 27 Standorten in allen Landesteilen präsent.

    sig/rw

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  • 01.11.2018 Wdh: Personalrochade zwischen SPS Immobilien und Wincasa

    Betroffene Wertpapiere

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    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

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    Wdh: Personalrochade zwischen SPS Immobilien und Wincasa

    01.11.2018 | 12:16:58

    (Meldung vom Dienstag wiederholt; präzisiert die Zuständigkeit für 'Construction & Facility Management' statt 'Liegenschaftenverwaltung')

    Olten (awp) - Wincasa und Swiss Prime Site Immobilien nehmen personelle Wechsel in den jeweiligen Geschäftsleitungen vor. Beatrice Landolt übernimmt ab Februar 2019 die Bereichsleitung Construction & Facility Management bei Wincasa und wird damit Geschäftsleitungsmitglied. Die bisherige Stelleninhaberin Karin Voigt wechselt zeitgleich nach acht Jahren im Gegenzug zu SPS Immobilien und übernimmt dort in der Geschäftsleitung die Leitung des Portfolio Management.

    Landholt leitet seit 2016 bei SPS den Bereich Research & Scouting sowie das Konpetenzzentzum Betreutes Wohnen (Assisted Living), wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hiess. Zuvor war sie bei Seniocare tätig, die über die Tertianum Gruppe zu SPS kam.

    yr/uh/rw

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  • 30.10.2018 Personalrochade zwischen SPS Immobilien und Wincasa

    Betroffene Wertpapiere

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    Wincasa N --- --- --- --- --- ---
    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

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    Personalrochade zwischen SPS Immobilien und Wincasa

    30.10.2018 | 13:30:03

    Olten (awp) - Wincasa und Swiss Prime Site Immobilien nehmen personelle Wechsel in den jeweiligen Geschäftsleitungen vor. Beatrice Landolt übernimmt ab Februar 2019 die Bereichsleitung Liegenschaftsverwaltung (Construction & Facility Management) bei Wincasa und wird damit Geschäftsleitungsmitglied. Die bisherige Stelleninhaberin Karin Voigt wechselt zeitgleich nach acht Jahren im Gegenzug zu SPS Immobilien und übernimmt dort in der Geschäftsleitung die Leitung des Portfolio Management.

    Landholt leitet seit 2016 bei SPS den Bereich Research & Scouting sowie das Konpetenzzentzum Betreutes Wohnen (Assisted Living), wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hiess. Zuvor war sie bei Seniocare tätig, die über die Tertianum Gruppe zu SPS kam.

    yr/uh

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  • 24.10.2018 SPS bestätigt an Investorentag Ziele - Zukauf bei digitalen Dienstleistungen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

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    SPS bestätigt an Investorentag Ziele - Zukauf bei digitalen Dienstleistungen

    24.10.2018 | 06:43:40

    Genf (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) bestätigt die Ziele für das Gesamtjahr und ihren Kurs bei der Dividendenausschüttung. Geplant sei eine "attraktive Ausschüttung an die Aktionäre", heisst es in einer Medienmitteilung anlässlich des am Mittwoch stattfindenden Investorentags in Genf.

    Für das Geschäftsjahr 2018 wird weiter eine Steigerung des Betriebsertrags und des EBIT vor Neubewertungen erwartet, eine stabil tiefe Leerstandsquote von unter 5 Prozent sowie weiteres Wachstum des Immobilienportfolios, wie es weiter heisst.

    Den Fokus legt das Unternehmen jedoch auf die Projektpipeline im Kerngeschäft Immobilien. Diese weise ein Volumen von 2,0 Milliarden Franken auf und umfasse aktuell 15 Grossprojekte. Im Bau seien derzeit sechs Immobilien mit einer Investitionssumme von 800 Millionen, einer Mietzinserwartung in Höhe von 45 Millionen und einer Gesamtmietfläche von 157'000 Quadratmetern.

    Zwischen 2019 und 2026 seien zudem neun weitere Projekte mit einem Investitionsvolumen von 900 Millionen geplant. Aus den in Entwicklung stehenden Vorhaben werden 47 Millionen Mieterträge erwartet und die Nettorendite soll 5 Prozent betragen. "Mittels unserer Pipeline können wir das Mietwachstum selbst aktiv beeinflussen und gleichzeitig durch Verkäufe attraktive Kapitalgewinne generieren", wurde SPS-Chef Peter Lehmann in der Mitteilung zitiert.

    Zudem meldete das Unternehmen einen Zukauf der Dienstleistungstochter Wincasa. Per 19. Oktober wurde die digitale Dienstleistungsplattform "Streamnow" übernommen. Die Firma sei im Markt etabliert und biete Dienstleistungen rund um das Mieterverhältnis. Angaben zur Grösse des Unternehmens mit Sitz in Schlieren bei Zürich oder zum Kaufpreis wurden im Communiqué keine gemacht.

    yr/rw

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  • 02.10.2018 Credit Suisse will Sihlcity gestalterisch aufwerten

    Betroffene Wertpapiere

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    SPS N --- --- --- --- --- ---
    CS Group N --- --- --- --- --- ---

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    Credit Suisse will Sihlcity gestalterisch aufwerten

    02.10.2018 | 13:17:32

    (ausführliche Fassung)

    Zürich (awp) Durch einen Tausch von Immobilien wird die Credit Suisse alleinige Besitzerin des Einkaufszentrums Sihlcity in Zürich. Die grössere Handlungsfreiheit will die Grossbank dazu nutzen, das Shopping-Center baulich aufzuwerten. So soll zum Beispiel der Zugang zum Sihlufer verbessert werden.

    Sihlcity gehört seit dem 1. Oktober ganz der Credit Suisse dank eines Tauschgeschäfts. So übernimmt die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) im Gegenzug zu einer 24-prozentigen Anteil an Sihlcity zwei Immobilien in Zürich und den Anteil der CS am Hauptsitz der Swisscom in Worblaufen.

    Mit dem Tausch kann SPS den Anteil an Ladenflächen im Portfolio reduzieren und den Swisscom-Gebäude ganz übernehmen. Die Credit Suisse begründet den Tausch in ihrer Mitteilung vom Dienstag mit der zusätzlichen Handlungsfreiheit, die der Alleinbesitz von Sihlcity biete.

    Diesen grösseren Handlungsspielraum will die Grossbank dazu nutzen, Sihlcity gestalterisch und baulich aufzuwerten. Die neue Aussenraumgestaltung beziehe beispielsweise das Sihlufer stärker mit ein, sodass der Aussenbereich erlebbarer und besser mit dem Center vernetzt werde, schreibt die Credit Suisse auf Anfrage.

    Unverändertes Konzept

    Das Konzept von Sihlcity als urbaner Arbeits-, Einkaufs- und Freizeitort dagegen bleibt unverändert. Wie die Grossbank schreibt, werden jedoch zusätzliche Nutzungen und generelle Trends im Freizeitverhalten laufend analysiert und allenfalls adaptiert, um den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden auch zukünftig zu entsprechen.

    Sihlcity ist demnach nicht eines der vielen Schweizer Einkaufszentren, deren Zukunft in Frage gestellt ist. Zwar leidet auch Sihlcity unter dem Online-Shopping. Gemäss dem Marktforschungsinstitut GfK hat sich der Retailumsatz in diesem Areal von 2010 bis 2016 um rund 8 Prozent reduziert.

    Weil Sihlcity jedoch nicht nur ein Einkaufszentrum, sondern auch ein Arbeits- und Freizeitort ist - im Areal befinden sich unter anderem ein Dutzend Gastrobetriebe, ein Multiplexkino, ein Kulturhaus, ein Hotel, 16 Wohnungen und 24'000 m2 Bürofläche- , ist es laut CS erfolgreich.

    "Sihlcity ist kein Problemkind", sagt auch Markus Waeber von Swiss Prime Site auf Anfrage. Die Beteiligung am Zentrum habe SPS auch nicht aus mangelnder Rendite verkauft, sondern um klare Verhältnisse zu schaffen. "Um alleine bestimmen und schnell reagieren zu können, strebt SPS bei ihren Immobilien den vollständigen Besitz an", sagt er.

    Gestiegener Renditedruck

    Das hat auch eine aktuellen Hintergrund. In den letzten Jahren habe sich das Geschäft der Immobilienfirmen beschleunigt, sagt Marcel Hug, der Geschäftsführer des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft SVIT, auf Anfrage. "Wegen des gestiegenen Renditedrucks wird heute schneller gehandelt." Handeln könne dabei sowohl verkaufen wie umbauen heissen.

    Das zeigt eine andere Immobilie von Swiss Prime Site. Das Immobilienunternehmen baut zurzeit das Einkaufszentrum "Stücki" in Basel zu einem Wohn-, Arbeits- und Freizeitort um. Zuvor war das "Stücki" ein Sorgenkind im Portfolio von SPS.

    Das 2009 eröffnete Einkaufszentrum in Grenznähe kam wegen des Einkauftourismus nie richtig auf Touren. Die Detailhandelsflächen im Areal werden darum jetzt um 70 Prozent reduziert. Die Büro- und Laborflächen dagegen verdoppeln sich. In einem Teil des ehemaligen Shopping-Center wird ein Gigaplex-Kino mit 18 Kinosälen eingebaut.

    lie/ra

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  • 02.10.2018 Credit Suisse übernimmt SPS-Anteil an Sihlcity im Tauschgeschäft

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    CS Group N --- --- --- --- --- ---

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    Credit Suisse übernimmt SPS-Anteil an Sihlcity im Tauschgeschäft

    02.10.2018 | 07:31:52

    Zürich/Olten (awp) - Die Credit Suisse und die Immobiliengesellschaft SPS haben ein Tauschgeschäft vereinbart. So übernehmen zwei Immobilienfonds der Grossbank per 1. Oktober den 24-prozentigen Anteil von SPS am Einkaufszentrum Sihlcity in Zürich, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilen. Im Gegenzug gehen drei Immobilien in Zürich und Worblaufen an die Immobiliengesellschaft.

    Mit der Transaktion geht Sihlcity vollständig in Besitz der Credit Suisse über. Die Entwicklung des Einkaufszentrums soll weiter vorangetrieben werden und der "Charakter als eigenständiges kleines Quartier in Zürich" gefördert werden, schreibt die CS. In der Mitteilung von SPS wird der Fair Value des Anteils auf 198 Millionen Franken beziffert.

    Die drei ins Portfolio von SPS wechselnden Liegenschaften würden über eine hohe Standortqualität verfügen und seien voll vermietet, schreibt SPS. Teil der Transaktion sei unter anderem der Swisscom-Hauptsitz in Worblaufen, an dem SPS bereits zu 49 Prozent beteiligt war. Laut SPS liegt der Fair Value der drei Gebäude bei insgesamt rund 221 Millionen Franken.

    an/cf

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  • 26.09.2018 Swiss Prime Site: 97,7 Prozent der Bezugsrechte bei Kapitalerhöhung ausgeübt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Swiss Prime Site: 97,7 Prozent der Bezugsrechte bei Kapitalerhöhung ausgeübt

    26.09.2018 | 17:39:04

    Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) ist mit der Kapitalerhöhung in Form eines Bezugsrechtsangebot auf ein positives Echo gestossen. Bis zum Ende der Bezugsfrist am Mittwochmittag seien 97,7 Prozent der Bezugsrechte ausgeübt worden und somit 4,36 Millionen neue Namenaktien gezeichnet worden, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Die nicht bezogenen 103'193 neuen Namenaktien würden im Markt platziert.

    Im Rahmen des Offerte wurden 4,47 Millionen neue Namenaktien mit einem Nennwert von je 15,30 Franken angeboten. Die Ausübung von 16 Bezugsrechten berechtigte den Inhaber zum Bezug einer neuen Namenaktie gegen Zahlung des Bezugspreises von 74,00 Franken.

    SPS will mit dem zusätzlichen Kapital, konkret 330 Millionen Franken, ihre Wachstumsstrategie umsetzen - insbesondere die rund 2 Milliarden Franken umfassende Entwicklungspipeline von kommerziellen Immobilien in der Schweiz, wie es früher hiess. Darüber hinaus beabsichtigt Swiss Prime Site, ihr Anlageportfolio mit hochwertigen Immobilien an erstklassigen Standorten zu erweitern.

    Der erste Handelstag der neuen Namensaktien sei für den 28. September 2018 vorhergesehen, hiess es weiter.

    rw/

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  • 26.09.2018 SPS unterzeichnet mit Halter Mietvertrag für ehemaliges NZZ-Druckzentrum

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    SPS unterzeichnet mit Halter Mietvertrag für ehemaliges NZZ-Druckzentrum

    26.09.2018 | 06:27:39

    Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Side (SPS) hat einen Ankermieter für das ehemalige Druckzentrum der NZZ in Schlieren gefunden. Mit dem Zürcher Hoch- und Tiefbauunternehmen Halter sei ein langfristiger Mietvertrag für einen Grossteil der noch verfügbaren und bestehenden Flächen abgeschlossen worden, teilte SPS am Mittwoch mit. Halter werde die Flächen voraussichtlich im vierten Quartal 2020 beziehen.

    Das Areal erwarb Swiss Prime Site 2015. Es werde nun zu einem Zentrum für Innovation, Unternehmertum und Wissenstransfer weiterentwickelt, hiess es weiter. Bereits früher gewann SPS das international tätige Unternehmen Zühlke als einer der Mieter. Mit Halter sind nun rund 75 Prozent der aktuell verfügbaren Flächen vermietet.

    Halter ist gemäss Mitteilung seit 1918 im Immobilienmarkt tätig und gehört heute zu den führenden Unternehmen für Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz. Nach 100 Jahren verlegt die Gesellschaft ihren Hauptsitz von Zürich-West nach Schlieren. Auf einer Fläche von 5'000 m2 werden insgesamt rund 200 Arbeitsplätze für die Halter AG sowie die Schwesterunternehmen Halter Immobilien AG und Raumgleiter AG eingerichtet

    sig/tp

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  • 12.09.2018 Swiss Prime Site will Kapital um rund 330 Millionen Franken erhöhen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Swiss Prime Site will Kapital um rund 330 Millionen Franken erhöhen

    12.09.2018 | 17:14:17

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft (Swiss Prime Site SPS) will ihr Kapital um gut 330 Millionen Franken erhöhen. Mit dem Geld will sie vor allem ihre rund 2 Milliarden Franken umfassende Entwicklungspipeline von kommerziellen Immobilien in der Schweiz finanzieren.

    Darüber hinaus beabsichtigt Swiss Prime Site, ihr Anlageportfolio mit hochwertigen Immobilien an erstklassigen Standorten zu erweitern, wie die grösste Immobilienfirma der Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Das Aktienkapital werde durch die Ausgabe von bis zu 4'467'432 voll liberierten Namenaktien aufgestockt.

    Den Aktionären werde nach Börsenschluss am kommenden Montag ein Bezugsrecht auf jede Namenaktie eingeräumt. Die Ausübung der Bezugsrechte berechtige zum Erwerb einer neuen Namenaktie gegen Zahlung des Bezugspreises von 74 Franken. Dies bringe einen Bruttoerlös von 331 Millionen Franken, sofern alle Bezugsrechte ausgeübt würden.

    Ein Bankensyndikat werde den bestehenden Swiss-Prime-Site-Aktionären die neuen Namenaktien im Rahmen des Bezugsrechtsangebots im Zeitraum vom 18. bis 26. September 2018, zur Zeichnung anbieten. Die Bezugsrechte können vom 18. bis zum 24. September 2018 an der Schweizer Börse gehandelt werden.

    Die Ergebnisse des Bezugsrechtsangebots würden am oder um den 26. September 2018 nach Handelsschluss bekannt gegeben, hiess es weiter. Der erste Handelstag der neuen Namensaktien sei für den 28. September 2018 vorhergesehen. Nach Abschluss der Transaktion hat Swiss Prime Site bis zu 75'946'349 Namenaktien.

    Aktie fällt

    Für die Bank Vontobel kommt die Kapitalerhöhung etwas früher als gedacht, dürfte der Umsetzung der Pipeline aber helfen. Analyst Stefan Schürmann erinnert daran, dass SPS bis 2021 Liegenschaften fertigstelle, die dann einen zusätzlichen Mietertrag von 45 Millionen mit einer Nettorendite von 5,0 Prozent generierten.

    Bis 2024 sollten dann Immobilien fertig werden, die 47 Millionen Mietertrag bei einer Rendite von 4,7 Prozent einspielen. Insgesamt weise das Pipeline-Portfolio mit einer durchschnittlichen Rendite von mehr als 4,5 Prozent eine höhere Rendite auf als das bestehende Portfolio mit 3,7 Prozent.

    Laut Baader Helvea hat SPS an einer Telefonkonferenz eine Verwässerung und damit einen Effekt auf die Dividende für 2018 ausgeschlossen, da eine Erhöhung der Ausschüttungsquote angestrebt werde. Zudem würden für weitere Transaktionen auch andere Finanzierungsoptionen geprüft, dennoch soll das genehmigte Kapital an der nächsten Generalversammlung 2019 erhöht werden.

    An der Börse sorgte die Nachricht am Mittwoch für Kursverluste. Die Titel schlossen 0,5 Prozent im Minus auf 86,85 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI um 0,4 Prozent zulegte.

    jb/dm/rw

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  • 12.09.2018 Swiss Prime Site will Kapital um rund 330 Millionen Franken erhöhen

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

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    Swiss Prime Site will Kapital um rund 330 Millionen Franken erhöhen

    12.09.2018 | 10:06:36

    (Ergänzt um Analystenkommentare und Aktienkurs)

    Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft (Swiss Prime Site SPS) will ihr Kapital um gut 330 Millionen Franken erhöhen. Mit dem Geld will sie vor allem ihre rund 2 Milliarden Franken umfassende Entwicklungspipeline von kommerziellen Immobilien in der Schweiz finanzieren.

    Darüber hinaus beabsichtigt Swiss Prime Site, ihr Anlageportfolio mit hochwertigen Immobilien an erstklassigen Standorten zu erweitern, wie die grösste Immobilienfirma der Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Das Aktienkapital werde durch die Ausgabe von bis zu 4'467'432 voll liberierten Namenaktien aufgestockt.

    Den Aktionären werde nach Börsenschluss am kommenden Montag ein Bezugsrecht auf jede Namenaktie eingeräumt. Die Ausübung der Bezugsrechte berechtige zum Erwerb einer neuen Namenaktie gegen Zahlung des Bezugspreises von 74 Franken. Dies bringe einen Bruttoerlös von 331 Millionen Franken, sofern alle Bezugsrechte ausgeübt würden.

    Ein Bankensyndikat werde den bestehenden Swiss-Prime-Site-Aktionären die neuen Namenaktien im Rahmen des Bezugsrechtsangebots im Zeitraum vom 18. bis 26. September 2018, zur Zeichnung anbieten. Die Bezugsrechte können vom 18. bis zum 24. September 2018 an der Schweizer Börse gehandelt werden.

    Die Ergebnisse des Bezugsrechtsangebots würden am oder um den 26. September 2018 nach Handelsschluss bekannt gegeben, hiess es weiter. Der erste Handelstag der neuen Namensaktien sei für den 28. September 2018 vorhergesehen. Nach Abschluss der Transaktion hat Swiss Prime Site bis zu 75'946'349 Namenaktien.

    Aktie fällt

    Für die Bank Vontobel kommt die Kapitalerhöhung etwas früher als gedacht, dürfte der Umsetzung der Pipeline aber helfen. Analyst Stefan Schürmann erinnert daran, dass SPS bis 2021 Liegenschaften fertigstelle, die dann einen zusätzlichen Mietertrag von 45 Millionen mit einer Nettorendite von 5,0 Prozent generierten.

    Bis 2024 sollten dann Immobilien fertig werden, die 47 Millionen Mietertrag bei einer Rendite von 4,7 Prozent einspielen. Insgesamt weise das Pipeline-Portfolio mit einer durchschnittlichen Rendite von mehr als 4,5 Prozent eine höhere Rendite auf als das bestehende Portfolio mit 3,7 Prozent.

    Laut Baader Helvea hat SPS an einer Telefonkonferenz eine Verwässerung und damit einen Effekt auf die Dividende für 2018 ausgeschlossen, da eine Erhöhung der Ausschüttungsquote angestrebt werde. Zudem würden für weitere Transaktionen auch andere Finanzierungsoptionen geprüft, dennoch soll das genehmigte Kapital an der nächsten Generalversammlung 2019 erhöht werden.

    An der Börse sorgte die Nachricht für Kursverluste. Im frühen Handel verloren die Titel 1,3 Prozent auf 86,20 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI mit 0,37 Prozent im Plus lag.

    jb/dm/rw

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  • 12.09.2018 Swiss Prime Site will Kapital um rund 330 Millionen Franken erhöhen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

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    Swiss Prime Site will Kapital um rund 330 Millionen Franken erhöhen

    12.09.2018 | 06:31:04

    Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site will ihr Kapital um gut 330 Millionen Franken erhöhen. Mit dem Geld will sie vor allem ihre rund 2 Milliarden Franken umfassende Entwicklungspipeline von kommerziellen Immobilien in der Schweiz finanzieren.

    Darüber hinaus beabsichtigt Swiss Prime Site, ihr Anlageportfolio mit hochwertigen Immobilien an erstklassigen Standorten zu erweitern, wie die grösste Immobilienfirma der Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Das Aktienkapital werde durch die Ausgabe von bis zu 4'467'432 voll liberierten Namenaktien aufgestockt.

    Den Aktionären werde nach Börsenschluss am kommenden Montag ein Bezugsrecht auf jede Namenaktie eingeräumt. Die Ausübung der Bezugsrechte berechtige zum Erwerb einer neuen Namenaktie gegen Zahlung des Bezugspreises von 74 Franken. Dies bringe einen Bruttoerlös von 331 Millionen Franken, sofern alle Bezugsrechte ausgeübt würden.

    Ein Bankensyndikat werde den bestehenden Swiss-Prime-Site-Aktionären die neuen Namenaktien im Rahmen des Bezugsrechtsangebots im Zeitraum vom 18. bis 26. September 2018, zur Zeichnung anbieten. Die Bezugsrechte können vom 18. bis zum 24. September 2018 an der Schweizer Börse gehandelt werden.

    Die Ergebnisse des Bezugsrechtsangebots würden am oder um den 26. September 2018 nach Handelsschluss bekannt gegeben, hiess es weiter. Der erste Handelstag der neuen Namensaktien sei für den 28. September 2018 vorhergesehen. Nach Abschluss der Transaktion hat Swiss Prime Site bis zu 75'946'349 Namenaktien.

    jb/rw

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  • 13.08.2018 Anleihe: SPS stockt 1%-Anleihe bis 2024 um 75 Mio Fr. auf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Anleihe: SPS stockt 1%-Anleihe bis 2024 um 75 Mio Fr. auf

    13.08.2018 | 16:20:00

    Zürich (awp) - Das Immobilienunternehmen SPS stockt unter Federführung der Banken ZKB, CS und UBS eine Anleihe zu folgenden Konditionen auf:

    Aufstockungsbetrag:  75 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Gesamtbetrag:        175 Mio Fr. 
    Zinssatz:            1%
    Emissionspreis:      100,425% plus Marchzinsen für 49 Tage
    Liberierung:         05.09.2018
    Laufzeit:            5,86 Jahre, bis 16.07.2024
    Valor:               39'863'331 (0)
    Kotierung:           SIX Swiss Exchange, prov. ab 04.09.2018
    

    rw/ra

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  • 09.08.2018 Immobiliengesellschaft SPS robust gewachsen im ersten Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

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    Immobiliengesellschaft SPS robust gewachsen im ersten Halbjahr

    09.08.2018 | 17:01:45

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Olten (awp) - Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) ist mit Schwung im ersten Halbjahr unterwegs gewesen. Ertrag und Gewinn legten deutlicher zu, als dies die Finanzgemeinde erwartet hatte. Die Leerstände sind so gering wie noch nie. In die zweite Jahreshälfte blickt SPS mit Zuversicht.

    Insgesamt konnte SPS von Januar bis Juni den Betriebsertrag um gut 10 Prozent auf 585,3 Millionen Franken steigern. Der Betriebsgewinn (EBIT) vor Neubewertungen kletterte um 10,8 Prozent auf 197,8 Millionen Franken.

    Unter dem Strich erzielte SPS einen Reingewinn von 152 Millionen Franken. Das sind 7,8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie das grösste Immobilienunternehmen der Schweiz am Donnerstag bekannt gab. Ohne Neubewertungen hätte der Reingewinn gar um gut 15 Prozent zugelegt, sagte Finanzchef Markus Meier an der Medien- und Analystenkonferenz.

    So tiefe Leerstände wie noch nie

    Dabei profitiere SPS von einer tieferen Leerstandsquote, die auf 4,7 Prozent fiel. Das sei so tief wie noch nie, sagte SPS-Chef René Zahnd am Rande im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Ende Dezember hatte die Leerstandsquote noch bei 5,2 Prozent gelegen.

    SPS habe Flächen von über 96'000 Quadratmetern Grösse neu oder wiedervermietet. Das entspreche zweieinhalbmal der Grösse des Prime Towers, sagte Zahnd.

    Die Mieterträge stiegen im ersten Halbjahr um 4,2 Prozent auf 240,9 Millionen Franken. Neben den tieferen Leerständen hätten auch Zukäufe von Liegenschaften und die Fertigstellung von Immobilien wie etwa das Motel One in Zürich oder Riantbosson Centre in Meyrin dazu beigetragen. Auch habe man Mieterhöhungen durchsetzen können, hiess es weiter.

    Erwartungen übertroffen

    Mit den Zahlen hat SPS die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Schnitt mit weniger Mietertrag, Betriebs- und Reingewinn gerechnet. Die Aktie schloss am Donnerstag 0,9 Prozent tiefer auf 89,10 Franken.

    Im der Sparte Dienstleistungen nahm der Betriebsertrag um 7,2 Prozent auf 382,5 Millionen Franken zu. Dabei habe der Immobiliendienstleister Wincasa dank der Einführung von verschiedenen Dienstleistungen den Umsatz gesteigert.

    Dagegen ging beim Warenhaus Jelmoli der Umsatz leicht zurück. Das erste Halbjahr ist traditionell das schwächere. Das Hauptgeschäft macht Jelmoli von September bis Dezember. Gelitten hat das Geschäft mit Damenmode und Damenschuhen.

    Dieses werde nun neu aufgestellt, sagte Jelmoli-Chef Franco Savastano. Man wolle mehr Premium- und Luxusmarken anbieten. Dann dürfte das Geschäft wieder im oberen einstelligen Prozentbereich wachsen.

    Herrenmode deutlich gewachsen

    Bei der Herrenmode und Herrenschuhen habe die Neuausrichtung schon Erfolg gezeigt. Im ersten Halbjahr habe man ein Wachstum von über 10 Prozent erzielt, sagte Savastano. Angesichts der Kosten für den Ausbau der Onlineaktivitäten wäre es ein Erfolg, wenn Jelmoli 2018 operativ ein Ergebnis in der Höhe des Vorjahres erreichen würde. 2017 hatte das Warenhaus den Betriebsverlust von 11,2 auf 1,8 Millionen Franken gesenkt.

    Die Tertianum-Wohn- und Pflegezentren für alte Menschen verbesserten den Betriebsertrag um gut 10 Prozent. Man habe im Frühling einen neuen Standort in Unterterzen eröffnet. Der Betriebsgewinn werde im zweiten Halbjahr deutlich zulegen, erklärte Zahnd.

    Zuversicht für 2018

    Für das Gesamtjahr zeigt sich SPS zuversichtlich und hält an den bisherigen Zielen fest. Für das Gesamtjahr 2018 rechnet der SPS-Chef mit einer Steigerung des Betriebsertrags um rund 8 Prozent. Auch der Betriebsgewinn (EBIT) vor Neubewertungen solle steigen. Bei der Leerstandsquote erwartet Swiss Prime Site nach der Halbjahresbestmarke eine Stabilisierung unter der Marke von 5 Prozent.

    Wiederkehrende Erträge aus Immobilienentwicklungen würden ebenfalls einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsgewinn leisten, hiess es weiter. Die Projektpipeline mit einem Volumen von über 2 Milliarden Franken biete Raum für ein weiterhin ertragsreiches Wachstum.

    Beim Segment Dienstleistungen rechnet SPS mit zusätzlichem Wachstum. "Das Unternehmen hält an seiner bisherigen Ausschüttungspolitik fest", schrieb die Gesellschaft.

    jb/tp

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  • 09.08.2018 Immobiliengesellschaft SPS robust gewachsen im ersten Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SPS N 82.65 -1.50 -1.78% 93.777778 77.20 232'034

    Story

    Immobiliengesellschaft SPS robust gewachsen im ersten Halbjahr

    09.08.2018 | 13:53:51

    (Zusammenfassung)

    Olten (awp) - Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) ist mit Schwung im ersten Halbjahr unterwegs gewesen. Ertrag und Gewinn legten deutlicher zu, als dies die Finanzgemeinde erwartet hatte. Die Leerstände sind so gering wie noch nie. In die zweite Jahreshälfte blickt SPS mit Zuversicht.

    Insgesamt konnte SPS von Januar bis Juni den Betriebsertrag um gut 10 Prozent auf 585,3 Millionen Franken steigern. Der Betriebsgewinn (EBIT) vor Neubewertungen kletterte um 10,8 Prozent auf 197,8 Millionen Franken.

    Unter dem Strich erzielte SPS einen Reingewinn von 152 Millionen Franken. Das sind 7,8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie das grösste Immobilienunternehmen der Schweiz am Donnerstag bekannt gab. Ohne Neubewertungen hätte der Reingewinn gar um gut 15 Prozent zugelegt, sagte Finanzchef Markus Meier an der Medien- und Analystenkonferenz.

    So tiefe Leerstände wie noch nie

    Dabei profitiere SPS von einer tieferen Leerstandsquote, die auf 4,7 Prozent fiel. Das sei so tief wie noch nie, sagte SPS-Chef René Zahnd am Rande im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Ende Dezember hatte die Leerstandsquote noch bei 5,2 Prozent gelegen.

    SPS habe Flächen von über 96'000 Quadratmetern Grösse neu oder wiedervermietet. Das entspreche zweieinhalbmal der Grösse des Prime Towers, sagte Zahnd.

    Die Mieterträge stiegen im ersten Halbjahr um 4,2 Prozent auf 240,9 Millionen Franken. Neben den tieferen Leerständen hätten auch Zukäufe von Liegenschaften und die Fertigstellung von Immobilien wie etwa das Motel One in Zürich oder Riantbosson Centre in Meyrin dazu beigetragen. Auch habe man Mieterhöhungen durchsetzen können, hiess es weiter.

    Erwartungen übertroffen

    Mit den Zahlen hat SPS die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Schnitt mit weniger Mietertrag, Betriebs- und Reingewinn gerechnet. Die Aktie sank um 0,8 Prozent. Derweil lag der Gesamtmarkt SPI um 0,2 Prozent im Minus.

    Im der Sparte Dienstleistungen nahm der Betriebsertrag um 7,2 Prozent auf 382,5 Millionen Franken zu. Dabei habe der Immobiliendienstleister Wincasa dank der Einführung von verschiedenen Dienstleistungen den Umsatz gesteigert.

    Dagegen ging beim Warenhaus Jelmoli der Umsatz leicht zurück. Das erste Halbjahr ist traditionell das schwächere. Das Hauptgeschäft macht Jelmoli von September bis Dezember. Gelitten hat das Geschäft mit Damenmode und Damenschuhen.

    Dieses werde nun neu aufgestellt, sagte Jelmoli-Chef Franco Savastano. Man wolle mehr Premium- und Luxusmarken anbieten. Dann dürfte das Geschäft wieder im oberen einstelligen Prozentbereich wachsen.

    Herrenmode deutlich gewachsen

    Bei der Herrenmode und Herrenschuhen habe die Neuausrichtung schon Erfolg gezeigt. Im ersten Halbjahr habe man ein Wachstum von über 10 Prozent erzielt, sagte Savastano. Angesichts der Kosten für den Ausbau der Onlineaktivitäten wäre es ein Erfolg, wenn Jelmoli 2018 operativ ein Ergebnis in der Höhe des Vorjahres erreichen würde. 2017 hatte das Warenhaus den Betriebsverlust von 11,2 auf 1,8 Millionen Franken gesenkt.

    Die Tertianum-Wohn- und Pflegezentren für alte Menschen verbesserten den Betriebsertrag um gut 10 Prozent. Man habe im Frühling einen neuen Standort in Unterterzen eröffnet. Der Betriebsgewinn werde im zweiten Halbjahr deutlich zulegen, erklärte Zahnd.

    Zuversicht für 2018

    Für das Gesamtjahr zeigt sich SPS zuversichtlich und hält an den bisherigen Zielen fest. Für das Gesamtjahr 2018 rechnet der SPS-Chef mit einer Steigerung des Betriebsertrags um rund 8 Prozent. Auch der Betriebsgewinn (EBIT) vor Neubewertungen solle steigen. Bei der Leerstandsquote erwartet Swiss Prime Site nach der Halbjahresbestmarke eine Stabilisierung unter der Marke von 5 Prozent.

    Wiederkehrende Erträge aus Immobilienentwicklungen würden ebenfalls einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsgewinn leisten, hiess es weiter. Die Projektpipeline mit einem Volumen von über 2 Milliarden Franken biete Raum für ein weiterhin ertragsreiches Wachstum.

    Beim Segment Dienstleistungen rechnet SPS mit zusätzlichem Wachstum. "Das Unternehmen hält an seiner bisherigen Ausschüttungspolitik fest", schrieb die Gesellschaft.

    jb/tp

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG