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  • 09.01.2019 Eidgenossenschaft löst mit Anleihen 0,50%/2030 und 0,50%/2045 271,2 Mio Fr.

    Eidgenossenschaft löst mit Anleihen 0,50%/2030 und 0,50%/2045 271,2 Mio Fr.

    09.01.2019 | 12:15:00

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat zwei Anleihen laut Mitteilungen der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom Mittwoch zu folgenden Konditionen aufgestockt:

    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 27.05.2030 
    Betrag:          141,575 Mio Fr. 
    Total Gebote:    278,575 Mio Fr. 
    Emissionspreis:  106,15%
    Rendite:         -0,041%
    Liberierung:     23.01.2019
    ISIN:            44'008'129 (4)           
    Fungibel mit:    22'439'717 (1)    
    Eigentranche:    Keine     
    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 28.06.2045  
    Betrag:          129,650 Mio Fr. 
    Total Gebote:    157,150 Mio Fr. 
    Emissionspreis:  102,75%
    Rendite:         0,390% 
    Liberierung:     23.01.2019
    ISIN:            44'008'130 (2)           
    Fungibel mit:    34'495'849 (8)    
    Eigentranche:    Keine     
    

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  • 08.01.2019 Eidgenossenschaft stockt Anleihen 0,50%/2030 und 0,50%/2045 auf

    Eidgenossenschaft stockt Anleihen 0,50%/2030 und 0,50%/2045 auf

    08.01.2019 | 08:36:01

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft stockt laut Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) und der SNB vom Dienstag zwei bestehende Anleihen auf. Die Konditionen lauten wie folgt:

    Aufstockung:
    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 27.05.2030 
    Betrag:          wird aufgrund der eingegangenen Offerten festgelegt
    Auktion:         09.01.2019 (11 Uhr)
    Liberierung:     23.01.2019, Marchzins 236 Tage
    ISIN:            44'008'129 (4)           
    Fungibel mit:    22'439'717 (1)    
    Eigentranche:    Keine     
    Aufstockung:
    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 28.06.2045  
    Betrag:          wird aufgrund der eingegangenen Offerten festgelegt
    Auktion:         09.01.2019 (11 Uhr)
    Liberierung:     23.01.2019, Marchzins 205 Tage
    ISIN:            44'008'130 (2)           
    Fungibel mit:    34'495'849 (8)    
    Eigentranche:    Keine     
    

    rw/tt

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  • 12.12.2018 Eidgenossenschaft löst mit Aufstockung einer Anleihe 135,5 Millionen Franken

    Eidgenossenschaft löst mit Aufstockung einer Anleihe 135,5 Millionen Franken

    12.12.2018 | 11:40:12

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat eine bestehende Anleihe laut Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) vom Mittwoch zu folgenden Konditionen aufgestockt:

    Zinssatz:        0%
    Laufzeit:        bis 22.06.2029
    Betrag:          135,5 Mio Fr.
    Total Gebote:    683 Mio Fr.
    Emissionspreis:  100,75%
    Rendite:         -0,071%
    Liberierung:     19.12.2018
    ISIN:            44'008'128 (6)           
    Fungibel mit:    22'439'734 (6) 
    Eigentranche:    Keine
    

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  • 11.12.2018 Eidgenossenschaft stockt Anleihe 0%/2029 auf

    Eidgenossenschaft stockt Anleihe 0%/2029 auf

    11.12.2018 | 08:32:28

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft stockt laut Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) und der SNB vom Dienstag eine bestehende Anleihe auf. Die Konditionen lauten wie folgt:

    Zinssatz:        0%
    Laufzeit:        bis 22.06.2029 
    Betrag:          wird aufgrund eingegangener Offerten festgelegt
    Auktion:         12.12.2018 (11 Uhr)
    Liberierung:     19.12.2018
    ISIN:            44'008'128 (6)           
    Fungibel mit:    22'439'734 (6)    
    Eigentranche:    Keine 
    

    cf/

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  • 07.12.2018 Moody's bestätigt "Aaa" der Schweiz mit Ausblick "stabil"

    Moody's bestätigt "Aaa" der Schweiz mit Ausblick "stabil"

    07.12.2018 | 22:54:11

    London (awp) - Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit der Schweizerischen Eidgenossenschaft am Freitag mit der Bestnote "Aaa" und dem Ausblick stabil" bestätigt.

    Hintergrund sei die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Landes, welche die Kombination aus sehr hoher wirtschaftlicher und institutioneller Stärke und einem hohen Mass an wirtschaftlicher Vielfalt, Wohlstand und Flexibilität widerspiegle, heisst es in einer Mitteilung vom Freitagabend. Als zweiten Punkt nennt Moody's die sehr hohe Fiskalkraft der Schweiz, gestützt durch relativ niedrige und sich immer noch verbessernde Kennzahlen der Staatsverschuldung.

    Als Begründung für den stabilen Rating-Ausblick nennt Moody's die Erwartung, dass eine sehr effektives Regierungssystem und ein proaktiver politischer Rahmen es dem Land ermöglichen werden, sich den kurz- und längerfristigen Herausforderungen erfolgreich zu stellen. Dazu gehörten unter anderem die Umsetzung von Reformen des Körperschaftsteuersystems oder die Stärkung der Finanzierung der ersten und zweiten Säule des Rentensystems.

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  • 14.11.2018 Eidgenossenschaft löst mit Aufstockung einer Anleihe 111,2 Mio Fr.

    Eidgenossenschaft löst mit Aufstockung einer Anleihe 111,2 Mio Fr.

    14.11.2018 | 11:45:00

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat eine bestehende Anleihe laut Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) vom Mittwoch zu folgenden Konditionen aufgestockt:

    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 27.06.2032
    Betrag:          111,2 Mio Fr.
    Total Gebote:    351,45 Mio Fr.
    Emissionspreis:  103,500%
    Rendite:         0,238%
    Liberierung:     28.11.2018
    ISIN:            44'008'127 (8)
    - prov.          34'495'868 (8)
    Eigentranche:    Keine
    

    sta/

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  • 13.11.2018 Eidgenossenschaft stockt Anleihe 0,50%/2032 auf

    Eidgenossenschaft stockt Anleihe 0,50%/2032 auf

    13.11.2018 | 08:30:00

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft stockt laut Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) und der SNB vom Dienstag eine bestehende Anleihe auf. Die Konditionen lauten wie folgt:

    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 27.06.2032 
    Betrag:          wird aufgrund eingegangener Offerten festgelegt
    Auktion:         14.11.2018 (11 Uhr)
    Liberierung:     28.11.2018
    ISIN:            44'008'127 (8)           
    Fungibel mit:    34'495'868 (8)    
    Eigentranche:    Keine 
    

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  • 19.10.2018 Victorinox und Bund einigen sich

    Victorinox und Bund einigen sich

    19.10.2018 | 15:40:00

    Bern (awp/sda) - Im Rechtsstreit um die Marke "Swiss Military" haben sich Victorinox und armasuisse am Freitag geeinigt und einen Vergleich abgeschlossen. Die Parteien setzen damit ihre langjährige Partnerschaft fort.

    Victorinox, bekannt als Hersteller von Schweizer Taschenmessern, macht den Weg frei, damit armasuisse, das Beschaffungs- und Technologieunternehmen des Bundes die Marke "Swiss Military" in Nordamerika im Segment Parfümeriewaren registrieren lassen kann.

    Im Gegenzug erhält Victorinox von der Eidgenossenschaft für die USA und Kanada zu marktüblichen Bedingungen eine ausschliessliche langfristige Lizenz zur Vermarktung dieser Parfümerieartikel, wie die Parteien am Freitag mitteilten.

    Am Mittwoch hatte vor dem Handelsgericht in Bern der Prozess im Rechtsstreit um die Marke begonnen. Armasuisse machte geltend, dass das eidgenössische Parlament den Auftrag erteilt habe, Marken, die etwas mit der Armee zu tun haben, besser zu schützen.

    Victorinox hingegen stellte sich auf den Standpunkt, die Marke "Swiss Military" habe schon immer dem Unternehmen gehört. Der Bund habe dies auch mit einem Vertrag im Jahr 2004 anerkannt.

    Beide Seiten zeigten sich vor dem Handelsgericht aber bereit, Vergleichsverhandlungen zu führen, was in der Folge auch geschah.

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  • 21.09.2018 Fitch bestätigt Kreditrating der Schweiz mit "AAA" und Ausblick "stabil"

    Fitch bestätigt Kreditrating der Schweiz mit "AAA" und Ausblick "stabil"

    21.09.2018 | 21:41:22

    Zürich (awp) - Die Ratingagentur Fitch hat das Kreditrating der Schweiz mit der Höchstnote "AAA" bestätigt. Der Ratingausblick wird weiterhin mit "stabil" angegeben, wie Fitch am Freitagabend mitteilte.

    Die unveränderte Einstufung wird in einer Mitteilung mit der bedachten Wirtschafts- und Fiskalpolitik, einer weiterhin diversifizierten und wohlhabenden Wirtschaft und einem hohen Ausbildungsniveau der Bevölkerung begründet. Die Schweiz übertreffe die anderen mit "AAA" bewerteten Länder bei den meisten Rating-Indikatoren, hiess es. Das BIP pro Kopf etwa entspreche dem 1,4-Fachen des Medians der 'AAA'-Konkurrenten.

    Nach dem starken Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr schraubt Fitch nun die Prognosen für das BIP im Gesamtjahr 2018 auf 3,0 Prozent von 2,1 Prozent nach oben.

    Im nächsten Jahr sehe es allerdings anders aus. Denn wegen der Verteuerung des Frankens im Zuge weltpolitischer Spannungen und des Handelsstreits schraubt Fitch seine Prognosen zurück. Das Vertrauen von Unternehmen und Konsumenten sei hierzulande gefallen. Die Exporte und Investitionen dürften abnehmen, schrieb Fitch weiter. Das BIP dürfte nächstes Jahr lediglich noch um 1,9 Prozent wachsen und sich im 2020 auf ein Plus von 1,7 Prozent verlangsamen.

    Die Inflation werde laut Fitch bis Jahresende auf 1,2 Prozent anziehen. Im nächsten Jahr werde sie dann 1,4 Prozent erreichen. Die Ratingagentur rechnet nicht mit einer geldpolitischen Straffung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vor dem nächsten Jahr, da die Inflation unter dem Median der 'AAA'-Länder von 2,0 Prozent bleibe.

    jb

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  • 12.09.2018 Eidgenossenschaft löst mit Aufstockung einer Anleihe 201,15 Millionen Franken

    Eidgenossenschaft löst mit Aufstockung einer Anleihe 201,15 Millionen Franken

    12.09.2018 | 10:45:00

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat eine bestehende Anleihe laut Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) vom Mittwoch zu folgenden Konditionen aufgestockt:

    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 28.06.2045
    Betrag:          201,15 Mio Fr.
    Total Gebote:    318,70 Mio Fr.
    Emissionspreis:  98,60%
    Rendite:         0,556%
    Liberierung:     26.09.2018
    ISIN:            34'495'870 (4)
    - prov.          34'495'849 (8)
    Eigentranche:    Keine
    

    tp/

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  • 11.09.2018 Eidgenossenschaft stockt Anleihe 0,50%/2045 auf

    Eidgenossenschaft stockt Anleihe 0,50%/2045 auf

    11.09.2018 | 07:07:43

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft stockt laut Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) und der SNB vom Dienstag eine bestehende Anleihe auf. Die Konditionen lauten wie folgt:

    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 28.06.2045 
    Betrag:          wird aufgrund eingegangener Offerten festgelegt
    Auktion:         11.09.2018 (11 Uhr)
    Liberierung:     26.09.2018
    ISIN:            34'495'870 (4)           
    Fungibel mit:    34'495'849 (8)    
    Eigentranche:    Keine 
    

    ra/

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  • 16.08.2018 Automatisiertes Fahren bringt hohen volkswirtschaftlichen Nutzen

    Automatisiertes Fahren bringt hohen volkswirtschaftlichen Nutzen

    16.08.2018 | 11:04:37

    Bern (awp/sda) - Fahrerlose Fahrzeuge, die nicht in privatem Besitz sind: So dürfte die Mobilität der Zukunft aussehen. Gemäss einer Studie im Auftrag des Bundes könnte die Digitalisierung in der Mobilität einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen erzeugen.

    Die am Donnerstag veröffentlichte Studie beziffert den möglichen Nutzen auf jährlich mehrere Dutzend Milliarden Franken. Die unterstellten Annahmen seien indes mit Unsicherheiten behaftet, schreibt das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE). Um Kosten und Nutzen verlässlich zu bewerten, seien weitere Analysen nötig.

    Entscheidend für den volkswirtschaftlichen Nutzen ist gemäss den bisherigen Erkenntnissen, wie stark die Fahrzeugflotte mit vollautomatisierten, fahrerlosen Fahrzeugen durchdrungen ist und wie sich der Anteil geteilter Fahrzeuge entwickelt.

    Internetbasierte Angebote

    Der grösste Nutzen würde dann resultieren, wenn die Schweizer Fahrzeugflotte komplett aus vollautomatisierten und geteilten Fahrzeugen bestünde. Voraussetzung dafür ist, dass sich das automatisierte Fahren Hand in Hand mit einer Sharing economy entwickelt.

    Die Forscher sprechen von einer Mobilitäts-Servicewelt: Mobilitätsdienstleister würden über internetbasierte Plattformen Mobilitätslösungen anbieten, der private Fahrzeugbesitz wäre nicht mehr der Schlüssel zur Mobilität.

    Zeit für produktive Tätigkeiten

    Der Nutzen entsteht unter anderem dadurch, dass die Reisezeit im Auto für andere, produktive Tätigkeiten genutzt werden kann, dass es Tür-zu-Tür-Verbindungen gibt und dass ältere Personen vermehrt unterwegs sein können.

    Dank sinkender Unfallzahlen und weniger Staus können Kosten gespart werden. Allerdings entstehen auch zusätzliche Kosten durch Leerfahrten und höhere Anschaffungs- und Wartungskosten für automatisierte Fahrzeuge. Automatisiertes Fahren erfordert neue technische Infrastrukturen, Kommunikationsstandards sowie Steuerungs- und Koordinationsplattformen.

    Erst nach 2050

    Die Autoren der Studie haben auch die möglichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt untersucht. Die digitalisierte Mobilität könnte die Erreichbarkeit der ländlichen Räume erhöhen, allerdings auch deren Zersiedlung vorantreiben. Die Standortattraktivität der Städte dürfte steigen, weil der Raumbedarf für Fahrzeuge geringer wäre.

    Gemäss den befragten Expertinnen und Experten ist indes erst nach 2050 mit einer vollautomatisierten Fahrzeugflotte zu rechnen. Die Entwicklung dahin hänge von vielen Faktoren ab und sei schwierig abzuschätzen, heisst es in der Studie. Eine Rolle spielen etwa das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum und die künftigen Arbeitsformen, etwa die Verbreitung von Home Office.

    Wie hoch die Kosten und Nutzen für Infrastrukturen, ländliche und städtische Räume sowie Unternehmen sein werden, lässt die Vorstudie offen. Diese und weitere Fragen will das ARE in einer Hauptstudie klären.

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  • 08.08.2018 Schweiz-EU: SGB boykottiert Verhandlungen mit Schneider-Ammann

    Schweiz-EU: SGB boykottiert Verhandlungen mit Schneider-Ammann

    08.08.2018 | 14:05:05

    Bern (awp/sda) - Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) will nicht mit dem Bund über die Flankierenden Massnahmen verhandeln. Er lehnt das Ziel der geplanten Gespräche ab, da aus seiner Sicht der Lohnschutz geschwächt würde.

    Der Bundesrat hatte vor den Sommerferien zwar beschlossen, die Flankierenden Massnahmen (FlaM) zur Personenfreizügigkeit vorläufig nicht anzutasten. Er bestätigte die roten Linien für die Verhandlungen mit der EU über ein Rahmenabkommen.

    Gleichzeitig beschloss der Bundesrat aber, im Sommer die Sozialpartner zu konsultieren. Es gelte, über die "Auslegung" der roten Linien zu diskutieren, sagte Bundesrat Ignazio Cassis im Juli. Die Frage sei, wie das gleiche Ziel - der Lohnschutz - allenfalls mit anderen Instrumenten erreicht werden könne.

    Der SGB nimmt nun nicht an den Gesprächen teil, wie er am Mittwoch mittelte. Er stellt sich dagegen, weil er schon mit den Vorgaben nicht einverstanden ist. Diese liefen darauf hinaus, den Lohnschutz in der Schweiz substanziell zu schwächen, heisst es in der Mitteilung. Die Gegner der FlaM in der EU-Kommission und im Europäischen Gerichtshof (EuGH) würden zudem ein Mitspracherecht bei den Schweizer FlaM erhalten.

    Kein eigenständiger Lohnschutz

    Nach Darstellung des SGB hat das Wirtschaftsdepartement folgendes Ziel formuliert: Aus den Verhandlungen sollen Vorschläge resultieren, wie die FlaM in "einer von der EU akzeptierten Form" ausgestaltet werden könnten. Diese müssen zudem "vor einer allfälligen Einschätzung des EuGH Bestand haben".

    "Diese Vorgabe bricht mit allen bisherigen Beschlüssen, dass die Schweiz ihre europaweit höchsten Löhne eigenständig schützen kann", schreibt der SGB. Wenn die EU-Kommission und der EuGH Kompetenzen zu den FlaM erhielten, werde der Druck auf den Schweizer Lohnschutz massiv steigen. Länder wie Österreich oder Luxemburg hätten sie gezwungen, einen Teil ihrer Schutzmassnahmen aufzugeben, gibt der SGB zu bedenken.

    Nicht nur 8-Tage-Regel

    Bisher wurde vor allem über eine mögliche Aufweichung der sogenannten 8-Tage-Regel diskutiert. Gemäss dieser müssen Unternehmen aus der EU einen Auftrag in der Schweiz mindestens 8 Tage vorab den Schweizer Behörden melden. Das ermöglicht Lohnkontrollen - vor allem bei jenen, die nur kurz in der Schweiz arbeiten. Zur Diskussion steht nun eine kürzere Frist.

    Der SGB betont aber, es gehe um viel mehr als um die 8-Tage-Regel. Das Wirtschaftsdepartement (WBF) wolle beispielsweise den gesamten Lohnschutz über Gesamtarbeitsverträge zur Diskussion stellen. Das betreffe die Kontrollhäufigkeit, die Kautionen, die Massnahmen gegen die Scheinselbständigkeit sowie die Dienstleistungssperre.

    Schweizer Löhne in der Schweiz

    Für den SGB gibt es dazu nichts zu verhandeln. In der Schweiz müssten Schweizer Löhne bezahlt werden, schreibt er. Das habe der Bundesrat der Bevölkerung bei den Abstimmungen zu den bilateralen Verträgen versprochen. Entsprechend habe der Bundesrat auch beschlossen, die FlaM von den Verhandlungen zum Rahmenabkommen auszunehmen.

    Der SGB wirft den Bundesräten Johann Schneider-Ammann und Ignazio Cassis implizit vor, diesen Bundesratsentscheid zu missachten: "Die Abbaulogik der FDP-Bundesräte hat keine politische Grundlage", schreibt er. Der SGB werde an den Verhandlungen nicht teilnehmen, und er werde jeden Abbau des Lohnschutzes mit allen geeigneten Mitteln bis hin zu einem Referendum bekämpfen.

    mk

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  • 12.06.2018 Eidgenossenschaft legt neue Anleihe 0,5%/2032 auf

    Eidgenossenschaft legt neue Anleihe 0,5%/2032 auf

    12.06.2018 | 08:05:00

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Eidgenossenschaft stockt laut Mitteilung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) und der SNB vom Dienstag eine bestehende Anleihe auf. Die Konditionen lauten wie folgt:

    Aufstockung:
    Zinssatz:        0,50%
    Laufzeit:        bis 27.06.2032 
    Betrag:          wird aufgrund eingegangener Offerten festgelegt
    Auktion:         13.06.2018 (11 Uhr)
    Liberierung:     27.06.2018
    ISIN:            34'495'868 (8)    
    Eigentranche:    300 Mio Fr.  
    

    sig/rw

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  • 18.05.2018 S&P bestätigt "AAA/A-1+"-Rating für die Schweiz - Ausblick stabil

    S&P bestätigt "AAA/A-1+"-Rating für die Schweiz - Ausblick stabil

    18.05.2018 | 21:35:23

    Frankfurt (awp) - Die Ratingagentur Standard & Poor's hat das lang- und kurzfristige Kreditrating für die Schweiz mit "AAA/A-1+" und dem Ausblick "stabil" bestätigt. Die Schweizer Wirtschaft werde im Zeitraum 2018 bis 2021 in robuster Weise expandieren, insbesondere dank der starken Exporte und aufgrund des abnehmenden Drucks durch den Wechselkurs des Schweizer Frankens, heisst es, heisst es in einer Mitteilung der Ratingagentur vom Freitagabend.

    Gestützt würden die Ratings von den soliden fiskalischen und aussenwirtschaftlichen Überschüssen der Schweiz. Die Institutionen bildeten weiter den Anker für die stabile Entwicklung. Die Wirtschaft dürfte vom globalen Wachstum profitieren. Dies treibe die Nachfrage nach Schweizer Produkten und insbesondere Investitionsgütern. Die Kapazitätsauslastung liege leicht über dem langfristigen Mittelwert und der Arbeitsmarkt deute auf zunehmenden Druck auf der Angebotsseite.

    Die Ratingagentur prognostiziert ein Wirtschaftswachstum von 2,3% im Jahr 2018 und von 1,7% im Jahr 2019.

    Unsicherheit durch Vollgeldinitiative

    Die Ratingagentur nimmt in ihrer Bewertung auch die Vollgeldinitiative in den Blick. Solle das Referendum angenommen werden, würde dies einen fundamentalen und nicht erprobten Wechsel im monetären und Finanz-System des Landes bedeuten. Die Annahme der Initiative würde eine hohe Unsicherheit für den Bank-Sektor, die Rolle der SNB und möglicherweise die gesamte Wirtschaft bedeuten, so die Einschätzung von S&P. Jedoch würde die Umsetzung bei einer Annahme eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Dies hätten frühere Entscheidungen gezeigt.

    yr/

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG