Logo money-net.ch
  • Markt news: Swisscom N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 18.03.2019 Bundesrat will Swisscom nicht zur Filmförderung verpflichten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649

    Story

    Bundesrat will Swisscom nicht zur Filmförderung verpflichten

    18.03.2019 | 18:39:40

    Bern (awp/sda) - Der Bundesrat will die Swisscom nicht verpflichten, einen Teil ihres Profits in die Schweizer Filmförderung zu investieren. Eine gesetzliche Grundlage fehle.

    Für eine solche gebe es auch "keine Notwendigkeit", schreibt die Regierung am Montag und beantwortete damit zwei Fragen der SP-Nationalräte Jacques-André Maire (NE) und Matthias Aebischer (BE). Der Bundesrat wolle in den strategischen Zielen der Swisscom keine "medienpolitische Vorgaben wie etwa die Förderung von Schweizer Filmen machen".

    Gemäss Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) sind nur diejenigen Fernsehveranstalter verpflichtet, den schweizerischen Film zu fördern, welche auch Filme ausstrahlen. Die Swisscom sei kein schweizerischer Fernsehveranstalter und könne deshalb auch nicht zur Filmförderung verpflichtet werden, schreibt der Bundesrat.

    Swisscom ist hingegen am Bezahlfernsehsender Teleclub finanziell beteiligt, der gemäss Gesetz 4 Prozent seiner Bruttoeinnahmen für den Schweizer Film aufwendet. Für Aebischer und Maire geht das zu wenig weit, unter anderem auch, weil Swisscom sein Ultra-HD-Angebot gerne als "das grösste in der Schweiz" bewerbe.

    Drucken
  • 14.03.2019 Swisscom gibt Mehrheit an Energiefirma Tiko ab

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649
    SES N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Swisscom gibt Mehrheit an Energiefirma Tiko ab

    14.03.2019 | 09:48:45

    Zürich (awp) - Die Tiko Energy Solutions erhält mit dem französischen Energiekonzern Engie einen neuen Hauptaktionär. Dieser erwirbt zu einem nicht genannten Preis entsprechende Anteile von Swisscom und Repower, die Tiko 2012 als Gemeinschaftsunternehmen gegründet hatten. Mit dem Einstieg von Engie erfolge die Expansion in neue, internationale Märkte, hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

    Engie wird künftig 45,9 Prozent am Unternehmen halten, wie AWP auf Anfrage bei Swisscom erfuhr. Swisscom und Repower reduzieren ihre Anteile derweil auf 28,8 Prozent von 51 Prozent, respektive auf 19,8 Prozent von 36 Prozent. 5,3 Prozent (bisher 12 Prozent) bleiben in den Händen der Tiko-Mitarbeitenden.

    Die Gründungsfirmen werden weiterhin im Verwaltungsrat von Tiko vertreten sein. Der bisherige Verwaltungsratspräsident, Ueli Dietiker, tritt indes zurück.

    "Idealer Partner für Expansion"

    "Die Partnerschaft mit Engie ist der richtige Schritt für Tiko", sagte in der Mitteilung Heinz Herren, Leiter strategische Projekte bei Swisscom. Mit dem französischen Unternehmen sei der ideale Partner für den nächsten Expansionsschritt in weitere europäische und Überseemärkte gefunden worden.

    Engie ist den Angaben zufolge mit 150'000 Mitarbeitenden auf allen fünf Kontinenten tätig und erzielte 2017 einen Umsatz von rund 65 Milliarden Euro.

    Tiko wiederum beschäftigt rund 50 Mitarbeitende in Olten und ist gemäss Eigenangaben eine Pionierin in der intelligenten Energienutzung, indem sie Telekommunikations-, IT- sowie Energie-Know-how verbindet. Die Lösung von Tiko sei 2014 als zukunftsweisender Baustein für die Umsetzung der Schweizer Energiestrategie 2050 in die Liste der Leuchtturmprojekte des Bundesamtes für Energie (BFE) aufgenommen worden, hiess es weiter.

    sig/tt

    Drucken
  • 13.03.2019 Salt mit leicht weniger Umsatz und Betriebsgewinn im 2018

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649

    Story

    Salt mit leicht weniger Umsatz und Betriebsgewinn im 2018

    13.03.2019 | 14:51:40

    (Zusammenfassung)

    Renens (awp) - Salt hat im vergangenen Jahr zwar erneut einen leichten Knick bei Umsatz und Betriebsgewinn erlitten, an der Kundenfront aber Fortschritte gemacht. Die Fusion der Konkurrenten Sunrise und UPC bereitet Salt-Chef Pascal Grieder keine schlaflosen Nächte.

    "Wir sind sehr zuversichtlich in Bezug auf unsere Stellung im Schweizer Markt", sagte der neue Salt-Chef am Mittwoch vor den Medien in Renens VD. Salt habe die beste Festnetzinfrastruktur, die zufriedensten Kunden und die besten Preise.

    Daran ändere auch die Übernahme von UPC durch Sunrise für 6,3 Milliarden Franken nichts, durch die Sunrise Zugang zum Kabelnetz bekomme. Salt setze einen Akzent auf die Akquisition von Nicht-Mobilfunkkunden, indem man massiv in das Glasfasernetz investiere. Der bisherige reine Mobilfunker war im vergangenen März mit Kampfpreisen ins TV- und Internetgeschäft eingestiegen.

    Dabei benutzt das Unternehmen die Glasfaserleitungen von Stromversorgern. Das TV- und Internetgeschäft habe sich gut entwickelt. "Wir sind zufrieden", sagte Grieder, ohne Zahlen zu nennen. Zu den Auswirkungen der Elefantenhochzeit von Sunrise und UPC auf die Preise in der Schweiz wollte sich der Salt-Chef nicht konkret äussern.

    Weniger Umsatz und EBITDA

    2018 hat Salt etwas weniger umgesetzt und operativ verdient. Der Umsatz sank um 2,1 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) fiel um 0,8 Prozent auf 468,3 Millionen.

    Grund dafür ist zum einen die deutliche Senkung der Durchleitungsgebühren im Handynetz, die im Fachjargon Mobilfunkterminierungsgebühren genannt werden. Ohne diese Senkung, welche die Swisscom, Sunrise und Salt vereinbart haben, hätte der Umsatz zugenommen.

    Zum anderen sei der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde geschrumpft, schrieb Salt im Geschäftsbericht. Einen Teil des Rückgangs habe das neue TV- und Internetgeschäft wettgemacht.

    Beim Betriebsgewinn spielten noch Pensionsverpflichtungen eine Rolle, die im Vorjahr das Ergebnis nach oben getrieben hatten. Ohne diese wäre der EBITDA um 1,6 Prozent gestiegen, erklärte Salt.

    Reingewinn verdoppelt

    Unter dem Strich verdoppelte sich der Reingewinn beinahe auf 72,2 Millionen Franken. Dies ist massiv gesunkenen Abschreibungen und Amortisationen sowie viel tieferen Finanzkosten zu verdanken. Allerdings war im Vorjahr der Gewinn um fast zwei Drittel abgestürzt.

    Bei der Geschäftsgrundlage konnte sich Salt stabilisieren. Zwar nahm die Zahl der Prepaidkunden nach dem vorübergehenden Anstieg im Vorjahr wieder ab. Ihre Zahl schrumpfte um gut 5 Prozent auf 647'000.

    Dagegen legte Salt bei den lukrativen Abokunden weiter um 1 Prozent auf 1,236 Millionen zu. Zudem hat die Wechselrate von Abokunden markant abgenommen. Diese sei auf den tiefstem Niveau seit 2013, gab das Unternehmen bekannt.

    Überdies hat die Telekomanbieterin 15 neue Läden eröffnet, während 2 geschlossen wurden. Insgesamt hat Salt damit aktuell 100 Shops in der ganzen Schweiz. Bis Ende Jahr sollen noch drei weitere hinzukommen.

    Verlust von UPC und Coop Mobile

    Rückschläge hat Salt indes bei den Geschäftskunden erlitten. Coop Mobile hat im Januar 2019 auf das Mobilfunknetz der Swisscom gewechselt. Damit hat der drittgrösste Mobilfunkanbieter einen weiteren Grosskunden an den "blauen Riesen" verloren, nachdem bereits der Kabelnetzbetreiber UPC abgesprungen war.

    Allerdings gibt es einen gewichtigen Unterschied zwischen dem Wechsel von Coop Mobile und UPC zur Swisscom: Bei UPC mussten die Kunden nichts unternehmen und wurden automatisch umgestellt. Telekomexperten bezweifeln allerdings, dass viele Coop-Mobile-Kunden den Wechsel mitmachen. Auch Salt-Chef Pascal Grieder rechnet gemäss früheren Aussagen nicht mit einer Abwanderungswelle.

    Im laufenden Jahr geht der Preiskampf im Mobilfunk weiter, insbesondere bei der Benutzung des Handys im Ausland (Roaming). Hier haben die Swisscom, Sunrise und Salt in der jüngsten Zeit eine Reihe von neuen Abos lanciert.

    Im Fokus steht 2019 allerdings die Einführung der neuen Mobilfunkgeneration 5G. Alle drei Mobilfunker haben die dafür nötigen Frequenzen im Februar für rund 380 Millionen Franken ersteigert. Am meisten bezahlt die Swisscom mit 195,6 Millionen Franken, während Salt 94,5 Millionen auf den Tisch legt. Sunrise macht 89,2 Millionen Franken locker.

    Sunrise will 5G bis Ende März in 150 Städte und Orte bringen. Die Swisscom will bis Ende Jahr 60 Städte und Gemeinden punktuell mit 5G versorgen. Salt plant gemäss früheren Angaben, die 5G-Technologie im dritten Quartal einzuführen.

    jb/fr/ra

    Drucken
  • 13.03.2019 Swisscom Health erhält neuen Chef

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649

    Story

    Swisscom Health erhält neuen Chef

    13.03.2019 | 09:45:16

    Bern (awp) - Bei einer Tochtergesellschaft des Telekomkonzerns Swisscom kommt es zu einem Wechsel auf oberster Führungsebene. Die Swisscom Health AG hat per Oktober 2019 Markus Sager zum CEO ernannt. Er löst Thomas Bachofner ab.

    Bachofner wolle sich beruflich verändern, teilte die auf Gesundheitsdienstleistungen spezialisierte Swisscom-Tochter am Mittwoch mit. Man bedauere diesen Entscheid, da Bachofner wichtige Grundlagenarbeit für das weitere Wachstum im Gesundheitsmarkt geleistet habe. Man verliere mit ihm einen ausgewiesenen Strategen und Manager.

    Nun erfolge mit Sager als neuem CEO eine geordnete Nachfolgeregelung. Bisher führte Sager die Comfone AG, einen KMU im Bereich Roaming. Swisscom Health beschäftigt in Zürich und Bern rund 130 Mitarbeitende.

    sta/uh/ra

    Drucken
  • 11.03.2019 Swisscom und Deutsche Börse spannen für Digital-Asset-Plattform zusammen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Deutsche Boerse N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Swisscom und Deutsche Börse spannen für Digital-Asset-Plattform zusammen

    11.03.2019 | 15:58:54

    Bern (awp) - Der Telekomkonzern Swisscom und die Deutschen Börse wollen gemeinsam eine Digital-Asset-Plattform aufbauen. Mit an Bord ist auch das in der Schweiz und Singapur ansässige Fintech Sygnum. Die ersten Produkte der "Blockchain-Börse" sollen noch im Laufe dieses Jahres eingeführt werden.

    "Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse und Sygnum ist ein grosser Schritt für die Entwicklung eines umfassenden Ökosystems für Digital Assets", sagte Swisscom-Digitalchef Roger Wüthrich-Hasenböhler am Montag an einer Telefonkonferenz. In der Übertragung von Vermögenswerten auf Blockchains, auch "Tokenisierung" genannt, sehe man hohes Potenzial.

    Als mögliche Anwendungsbeispiele nannte Wüthrich-Hasenböhler Industriegüter und Immobilien, aber auch Kunstgegenstände.

    Digital Assets haben "hohes Potenzial"

    Der Vorteil von DLT-basierten Systemen bestehe unter anderem darin, dass etwa Aktien oder eben digitale Vermögenswerte direkt übertragbar seien, erläuterte Mathias Imbach, Gründungpartner und CEO des Sygnum-Ablegers in Singapur. Das Projekt befinde sich aber noch im Konzeptstadium, betonte Imbach gegenüber der Nachrichtenagentur AWP.

    Um einen Marktplatz für digitale Vermögenswerte zu lancieren, tüfteln die Kooperationspartner daher noch an einer neuen Finanzplatzinfrastruktur. Diese soll auf der sogenannten Distributed Ledger-Technologie (DLT) basieren. Bei DLT handelt es sich um eine "Technik der verteilten Kassenbücher".

    SIX ebenfalls in den Startlöchern

    Das Konglomerat rund um die Swisscom ist mit ihren Ideen einer Blockchain-Börse nicht alleine. Erst letzte Woche konkretisierte die Schweizer Börsenbetreiberin SIX ihre Pläne zum Start einer auf DLT basierenden Handelsplattform.

    Die SDX genannte "Blockchain-Börse" soll noch in diesem Jahr an den Start gehen. Vor dem regulären Handelsstart wolle man aber erst noch die Lizenz der Finanzmarktaufsicht Finma abwarten, sagte Mediensprecher Jürg Schneider letzte Woche zu AWP.

    Im Gegensatz zur SIX konzentriere sich die Plattform von Swisscom und Co. vordergründig auf noch nicht kotierte Unternehmen. Für eine Zusammenarbeit mit der SIX sei man aber offen, betonte Wüthrich-Hasenböhler.

    Bankenlizenz abwarten

    Eine Hürde muss das Projekt von Swisscom und Co. noch meistern: Der Partner Sygnum hat von der Finma noch ebenfalls keine Banklizenz erhalten. Das in der Schweiz und Singapur ansässige Fintech hat laut eigenen Angaben bereits 2018 eine Banken- und Wertpapierhandelslizenz nach Schweizer Recht bei der Finma beantragt.

    "Wir sind zuversichtlich, dass der Entscheid positiv ausfällt", sagte Imbach dazu. Neben Sygnum haben sich auch weitere Unternehmen wie die Bank Seba oder das Genfer Startup Mt Pelerin um den Erhalt einer solchen ersten Schweizer "Krypto-Bank-Lizenz" der Finma beworben.

    sta/ra

    Drucken
  • 08.03.2019 Mobilezone schafft trotz lahmender iPhone-Verkäufe Rekordergebnis

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Mobilezone schafft trotz lahmender iPhone-Verkäufe Rekordergebnis

    08.03.2019 | 12:48:28

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Trotz lahmender iPhone-Verkäufe hat der Handyanbieter Mobilezone im vergangenen Jahr erneut ein Rekordergebnis geschafft. Umsatz und Gewinn erreichten die höchsten Werte in der Firmengeschichte. Eine Fortsetzung der Rekordjagd ist ungewiss. 2019 soll der Gewinn in etwa das Niveau von 2018 erreichen.

    Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 4,8 Prozent auf 52,5 Millionen Franken zu. Dies sei bereits die siebte Steigerung des EBIT hintereinander, sagte Konzernchef Markus Bernhard am Freitag vor Medien und Analysten in Zürich.

    Unter dem Strich erzielte Mobilezone einen Reingewinn von 39,5 Millionen Franken. Das sind 12,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies sei die grösste Steigerung in der Firmengeschichte, sagte Bernhard. Allerdings war im Vorjahr der Reingewinn wegen einer einmaligen Steuerbelastung in der Schweiz eingeknickt.

    Rekorde auf allen Ebenen

    Insgesamt hat Mobilezone 2018 auf allen Ebenen neue Rekordergebnisse aufgestellt. Dennoch konnte der Konzern mit einem EBIT von 52,5 Millionen Franken das eigene Ziel von 55 bis 60 Millionen Franken nicht ganz erreichen, das er vor einem Jahr angekündigt hatte.

    "Wir waren bis November noch relativ zuversichtlich, dass wir das packen werden", sagte Bernhard. Die Monate November und Dezember seien aber enttäuschend gewesen. Schuld seien die wenig innovativen neuen iPhones, die Apple bereits im September lanciert habe, sagte Bernhard: "Dann kam aber nichts mehr."

    Dagegen habe Apple ein Jahr zuvor gleich zwei iPhones auf den Markt gebracht: Zunächst im September das iPhone 8 und im November dann das iPhone X, das eine grosse Nachfrage erlebt und die Leute in die Läden gelockt habe.

    2018 seien dagegen im November und Dezember die Besucherzahlen in den Shops abgeflaut. Die gedämpfte Nachfrage bei den iPhones habe 2 bis 3 Millionen Franken Betriebsgewinn gekostet, sagte Bernhard.

    Handelssparte verdient mehr

    Das Gewinnplus ist der Sparte Handel zu verdanken, die den Betriebsgewinn um 17 Prozent auf 43,3 Millionen Franken verbesserte. Das Segment Handel beinhaltet die Aktivitäten in den Schweizer Läden, das Online-Geschäft, das Firmenkundengeschäft und die Aktivitäten in Deutschland.

    Sowohl beim EBIT als auch beim Umsatz erwies sich vor allem die Übernahme des deutschen Telekomabo-Vermittlers TPHCom als Wachstumstreiber. Allein zum EBIT steuerte die neue Tochter 11,5 Millionen Franken bei. Der Umsatz stieg allerdings nur leicht um 1,8 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken, da der Grosshandel Federn lassen musste.

    Die Intensität des Wettbewerbes im Online-Geschäft in Deutschland habe wie erwartet nochmals zugenommen, schrieb Mobilezone. Zudem hatte der Konzern im 2017 wegen des günstigen Euro-Kurses viele iPhones über die deutsche Tochter an die Swisscom und in geringerem Ausmass auch an Sunrise verkauft. Denn beide Schweizer Telekomkonzerne hätten lieber in Deutschland eingekauft, weil ihnen der der Euro-Kurs besser geschmeckt habe, als den teureren Franken-Preis für die iPhones bei Apple zu bezahlen, sagte der neue Vize-Konzernchef Murat Ayhan.

    Diese Verkäufe seien 2018 wegen Vertragsänderungen weggefallen, da Swisscom und Sunrise nun wieder direkt bei Apple einkaufen würden. Das habe für einen Umsatzrückgang von rund 100 Millionen Franken im Grosshandel gesorgt, sagte Bernhard.

    Verkäufe in Läden laufen rund

    Dagegen konnte Mobilezone in den Schweizer Filialen mehr absetzen und den Umsatz mit Dienstleistungen wie Datentransfer, Einrichten von Smartphones oder Garantieverlängerungen steigern. Seit September würden auch wieder Salt-Abos verkauft, die Mobilezone vor zwei Jahren rausgeworfen hatte.

    Insgesamt hat Mobilezone 5 Läden in der Romandie geschlossen und besitzt schweizweit noch 119 eigene Shops. Bis Ende Jahr sollen es noch rund 115 Läden sein, sagte Bernhard.

    Im Service-Segment kletterte der Umsatz um 4,6 Prozent auf 96,3 Millionen Franken. Der EBIT schrumpfte dagegen von 12,1 Millionen auf 8,4 Millionen Franken. Das Segment beinhaltet die Mobilfunk- und Festnetzangebote von Talktalk sowie das Handyreparaturgeschäft in der Schweiz und in Österreich.

    Der Start ins 2019 war solide. Bis März sei der Geschäftsgang auf Vorjahresniveau. "Wir gehen davon aus, dass wir auch im laufenden Geschäftsjahr auf Stufe EBIT und Konzerngewinn ein Ergebnis erzielen werden, das mit dem abgeschlossenen Geschäftsjahr vergleichbar ist", sagte Bernhard. Mobilezone erwartet einen EBIT von 50 bis 55 Millionen Franken. Die Dividende soll unverändert auf 60 Rappen pro Aktie bleiben.

    jb/ra/tt

    Drucken
  • 28.02.2019 Sunrise schluckt Kabelnetzbetreiberin UPC für 6,3 Milliarden

    Sunrise schluckt Kabelnetzbetreiberin UPC für 6,3 Milliarden

    28.02.2019 | 15:44:32

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Zweiter Anlauf für eine Mega-Hochzeit in der Schweizer Telekombranche nach fast einem Jahrzehnt: Sunrise will UPC für 6,3 Milliarden Franken kaufen. Damit schliessen sich die Nummern zwei im Mobilfunk und im Festnetz zusammen, um der mächtigen Swisscom die Stirn zu bieten.

    "Wir können so den grössten Herausforderer der Swisscom im Schweizer Markt schaffen", erklärte Sunrise-Chef Olaf Swantee am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. "Wir haben alle Zutaten, um zu gewinnen." Man könne das Mobilfunknetz von Sunrise mit dem Kabelnetz von UPC kombinieren.

    Bisher ist Sunrise als zweitgrösster Telekomanbieter der Schweiz nur im Mobilfunk die Nummer zwei hinter der Swisscom. Im Festnetz liegt sie auf Platz drei hinter Branchenprimus Swisscom und der jetzigen Braut UPC, im TV-Geschäft ist sie gar nur die Nummer vier hinter der Swisscom, UPC und der Kabelnetzbetreiberin Quickline.

    Umgekehrt ist UPC als grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz nur im TV und Festnetz stark, leidet dort aber unter einem beschleunigten Aderlass an der Kundenfront. Dagegen ist die Mobilfunksparte trotz des steilen Wachstums immer noch sehr klein.

    Näherrücken an Swisscom

    Mit der Übernahme von UPC gewinnt Sunrise auch im Fernseh-, Internet- und Festnetztelefoniegeschäft deutlich an Gewicht und rückt der Swisscom näher. Gemeinsam mit UPC erreiche Sunrise im TV-Geschäft einen Marktanteil von 31 Prozent und im Internet einen Anteil von 30 Prozent. Im Mobilfunk betrage der gemeinsame Marktanteil knapp ein Viertel.

    Zudem erhält Sunrise mit UPC endlich ein eigenes Festnetz zu den Endkunden. Bisher muss sie es von der Swisscom oder den Stromversorgern mieten.

    Dies stärke den Wettbewerb, sagte Sunrise-Chef Swantee: Das Ziel der neuen Sunrise sei es, Marktanteile zu gewinnen. Dies gelte sowohl bei Privat- als auch bei Geschäftskunden. Auch hier würden sich UPC und Sunrise gut ergänzen. Während Sunrise bei grossen Unternehmen stark sei, habe UPC den Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gelegt.

    Allerdings ist der Abstand im Mobilfunk zum Platzhirsch Swisscom immer noch gross: Der "blaue Riese" kommt auf etwa 60 Prozent des Marktanteils. Bei den Geschäftskunden ist die Lage noch erdrückender. Dagegen ist der Unterschied im lukrativen TV-Geschäft mit 35 (Swisscom) zu 31 Prozent (Sunrise) Marktanteil nicht allzu gross.

    Swisscom muss vorerst wenig befürchten

    "Die Swisscom wird vorerst wenig befürchten müssen", urteilte Telekomexperte Ralf Beyeler vom Internetvergleichsdienst Moneyland. "Auch nach der Fusion bleibt die Swisscom mit Abstand der grösste Telekomanbieter der Schweiz. Die Swisscom hat eine sehr grosse Kundenbasis, für die ein Wechsel des Telekomanbieters nicht in Frage kommt."

    Dennoch wird die Swisscom die erstarkte Konkurrentin zu spüren bekommen: UPC hatte erst auf Anfang Jahr für ihr Mobilfunkangebot von Salt zum "blauen Riesen" gewechselt. Mit dem Kauf von UPC will Sunrise Bündelangebote nur noch mit Sunrise-Mobilfunkabos auf den Markt bringen. Damit dürfte dem Mobilfunkvertrag der Swisscom mit UPC der Boden weggezogen werden, der derzeit 146'000 Handykunden umfasst.

    Und im Breitbandinternet will Swantee Gas geben: Mit dem Kabelnetz von UPC erreicht Sunrise rund 60 Prozent der Haushalte mit einer Maximalgeschwindigkeit von derzeit bis zu 600 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), dessen Aufrüstung mit der neuen Technologie Docsis 3.1 auf das Spitzentempo 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) noch in diesem Jahr beginnen soll.

    Die ähnlich schnellen Glasfaseranschlüsse der Swisscom decken dagegen lediglich ein Drittel der Haushalte der Schweiz ab. Die restlichen Gebäude muss die Swisscom mit den langsameren Kupferleitungen versorgen.

    Wechsel vom Kupfer- zum Kabelnetz

    Aus Kostengründen werde die neu fusionierte Sunrise versuchen, möglichst viele Kunden an das Kabelnetz von UPC anzuschliessen, um weniger Mietleitungen bei der Swisscom und den Elektrizitätswerken bezahlten zu müssen, schätzt Beyeler. "Wir werden künftig weniger auf das Kupfernetz der Swisscom setzen", sagte Swantee im Gespräch.

    Bei den Glasfaserleitungen der Stromversorger wolle Sunrise aber nicht weniger Gas geben. Die Partnerschaften mit den Elektrizitätswerken seien ein starker Wert. "Das macht die Infrastruktur noch stärker", sagte Swantee.

    Welches TV-Angebot Sunrise künftig verwenden will, ist noch nicht klar. Zur Auswahl stehen das bisherige Sunrise-TV und die neue UPC-Plattform, die im Oktober auf den Markt kam. Bestehende Sunrise-Kunden könnten sich nun aber auch auf die Spiele der Schweizer Eishockeymeisterschaft freuen, deren Rechte bisher UPC inne hatte, sagte Swantee.

    Auswirkungen hat der Zusammenschluss allerdings auf die Beschäftigten. Es werde zu Stellenstreichungen im Management und in der Administration kommen. Es sei aber noch zu früh, das Ausmass des Abbaus zu beziffern, sagte Swantee.

    Auf der anderen Seite will Sunrise einen Teil der Dienstleistungen in die Schweiz holen, die für UPC derzeit in Amsterdam erledigt werden. Das dortige Team ist für die TV-Plattform, die Mobilfunkplattform, das Management der Kundenbeziehungen und die Erstellung der Rechnungen zuständig.

    Kein Veto der Weko befürchtet

    Auf die Frage, warum der Deal jetzt durchgeführt werde, antwortete Swantee: "Sunrise ist stark wie noch nie. Zudem war die Gelegenheit jetzt da und die gibt es später vielleicht nicht mehr." Ein Telekomexperte meinte, wenn Sunrise UPC nicht gekauft hätte, hätte Salt sich die Kabelnetzbetreiberin geschnappt.

    Swantee zeigte sich zuversichtlich, dass die Eidg. Wettbewerbskommission (Weko) dem Deal ihren Segen geben werde, anders als 2010. Damals hatten die Kartellwächter die geplante Fusion von Orange (heute Salt) und Sunrise verboten. Damals habe es sich um einen Zusammenschluss von zwei Firmen gehandelt, die vor allem im Mobilfunk stark gewesen seien. Dagegen sei der jetzige Zusammenschluss von Sunrise und UPC komplementär.

    jb/tt

    Drucken
  • 28.02.2019 Anleihe: Swisscom nimmt 160 Mio Fr. zu 0,5% bis 2029 auf

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649

    Story

    Anleihe: Swisscom nimmt 160 Mio Fr. zu 0,5% bis 2029 auf

    28.02.2019 | 11:43:32

    Zürich (awp) - Die Swisscom nimmt unter der Federführung von UBS und ZKB eine Anleihe zu folgenden Konditionen auf:

    Betrag:             160 Mio Fr.
    Zinssatz:           0,5%
    Emissionspreis:     100,635%
    Liberierung:        15.03.2019
    Laufzeit:           10 Jahre, bis 15.03.2029
    Rating:             A2/A/A/A- (Moody's/S&P/UBS/ZKB)
    Valor:              41'904'098 (2)
    Kotierung:          SIX Swiss Exchange, provisorischer Handel ab 14.03.2019
    

    sta/mk

    Drucken
  • 28.02.2019 Sunrise-Aktie nach UPC-Übernahmeankündigung stark unter Druck

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Sunrise-Aktie nach UPC-Übernahmeankündigung stark unter Druck

    28.02.2019 | 09:52:59

    Zürich (awp) - Die Sunrise-Aktien geben am Donnerstagmorgen nach der Ankündigung der Übernahme von UPC Schweiz stark nach. Die Analystengemeinde zeigt sich indes positiv gestimmt gegenüber dem 6,3 Milliarden schweren Zukauf.

    Im frühen Handel starteten die Sunrise-Papiere mit rund minus 8 Prozent in den Handelstag und verloren zunächst bis zu 12 Prozent. Gegen 9.45 Uhr beträgt der Abschlag noch 8,6 Prozent auf 73,90 Franken. Die Aktien des Platzhirsches Swisscom notieren derweil 0,67 Prozent tiefer bei 460,50 Franken. Der Gesamtmarkt tendiert gemessen am SPI 0,14 Prozent tiefer.

    Die Finanzgemeinde bewertet die angepeilte Übernahme derweil durchs Band als strategisch sinnvoll, wie etwa die Bank Vontobel in einem ersten Kommentar schreibt. Die geschätzten Gesamtsynergien von 2,8 Milliarden Franken lägen deutlich über den Schätzungen der Bank. Auf Basis der neuen Gesamtzahl der Aktien attestieren die Vontobel-Analysten den Sunrise-Titeln einen Fair Value von bis zu 114 Franken pro Aktie.

    Auch die Analysten von Jefferies bewerten den Deal angesichts des "bedeutenden und glaubwürdigen" Synergiepotenzial positiv, zumal die Transaktion einer "sehr starken industriellen Logik" folge. Zu bedenken sei aber, dass die Zustimmung für die erforderliche Kapitalerhöhung noch ausstehe und keine Selbstverständlichkeit sei.

    Die ZKB beschäftigt sich indes mit den Auswirkungen der geplanten Übernahme auf den Platzhirsch Swisscom: "Kurz- bis mittelfristig dürften Sunrise und UPC vor allem mit sich selbst beschäftigt sein, was Swisscom taktische Vorteile bringen könnte", so die Bank. Während der geschätzt dreijährigen Integrationsphase erwarte man eine höhere Wechselbereitschaft der Kunden. Die Swisscom-Papiere bleiben nach Ansicht der ZKB unterbewertet.

    sta/rw

    Drucken
  • 27.02.2019 UPC mit Umsatzrückgang im vergangenen Jahr

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    UPC mit Umsatzrückgang im vergangenen Jahr

    27.02.2019 | 23:49:36

    Zürich (awp) - Die Kabelnetzbetreiberin UPC hat im vergangenen Jahr erneut einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Der Gesamtumsatz schrumpfte um 3,7 Prozent auf 1,296 Milliarden Franken.

    Grund dafür sei der härtere Wettbewerb und die Kundenentwicklung in den vergangenen Quartalen, teilte die Tochter des Kabelnetzgiganten Liberty Global, die an Sunrise verkauft wird, am Mittwochabend in einem Communiqué mit. In den letzten zwölf Monaten hat UPC markant an Kunden verloren. Am grössten war der Aderlass im TV-Geschäft, wo 117'500 Kunden verlorengingen. Der Gesamtbestand an TV-Kunden schmolz auf 1,08 Millionen.

    Im Internet büsste UPC 49'000 Abonnenten ein und zählte noch gut 700'000 Kunden. In der Festnetztelefonie fiel der Bestand um gut 18'000 Kunden auf knapp 520'000. Einzig beim kleinen Mobilfunkgeschäft ging es weiterhin aufwärts. Hier konnte UPC 31'500 mehr Kunden anlocken und hatte Ende Dezember über 146'000 Handynutzer.

    Gegen Jahresschluss hat sich die Talfahrt von UPC beschleunigt. Im vierten Quartal sei der Umsatz um 5,1 Prozent geschrumpft, gab Liberty Global bekannt.

    Profitabilität gefallen

    Auch die Profitabilität hat massiv gelitten. Der Operating Cash Flow, den Liberty Global als eine Kennzahl für die operative Leistung ansieht, sackte im vergangenen Jahr bei UPC um über 10 Prozent ab.

    Dennoch ist die grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz deutlich profitabler als Sunrise, die UPC jetzt kauft. UPC hat einen bereinigten Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) von 637 Millionen Franken erzielt, wie aus dem Sunrise-Communiqué hervorgeht. Vorjahreszahlen wurden nicht genannt.

    Zum Vergleich: Sunrise hat lediglich einen bereinigten EBITDA von 601 Millionen Franken eingefahren. Dabei ist der Umsatz von Sunrise mit 1,876 Milliarden Franken wesentlich grösser als jener von UPC 1,296 Milliarden Franken.

    UPC mit Traummarge

    UPC erreicht damit eine bereinigte EBITDA-Marge von 49,1 Prozent. Davon können andere Schweizer Telekomkonzerne nur träumen. Sunrise kommt auf 32 Prozent, die Swisscom auf eine unbereinigte EBITDA-Marge von 36 Prozent.

    Gemeinsam erzielen Sunrise und UPC einen Umsatz von 3,173 Milliarden Franken. Der bereinigte EBITDA beläuft sich nach pro Forma-Zahlen auf 1,238 Milliarden Franken.

    jb/ra

    Drucken
  • 27.02.2019 Swisscom: Keine Sperrung für illegal zugängliche Filme im Internet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649

    Story

    Swisscom: Keine Sperrung für illegal zugängliche Filme im Internet

    27.02.2019 | 12:00:46

    Lausanne (awp/sda) - Der Anbieter eines Internetzugangs ist nicht dazu verpflichtet, den Zugriff auf Internet-Seiten mit illegal zugänglich gemachten Filmen zu sperren. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Zürcher Filmgesellschaft Praesens-Film gegen die Swisscom abgewiesen.

    Praesens-Film hatte 2015 gegen die Swisscom geklagt und verlangt, dass diese als Access Provider ihren Kunden mit technischen Massnahmen den Zugang zu bestimmten ausländischen Portalen sperrt, über die unrechtmässig zugänglich gemachte Filme direkt abgespielt (Streaming) oder heruntergeladen (Download) werden können.

    Die Filmgesellschaft verfügt in der Schweiz über die Urheberrechte an entsprechend angebotenen Filmen. Das Handelsgericht des Kanton Bern wies die Klage 2017 ab.

    Nutzer verletzen Urheberrecht nicht

    Das Bundesgericht wies die Beschwerde gegen den Entscheid des Handelsgerichts gemäss einem am Mittwoch publizierten Entscheid ab. Damit die Swisscom zum Sperren der fraglichen Internet-Seiten verpflichtet werden könnte, müsste sie laut dem Bundesgericht als Teilnehmerin einer Urheberrechtsverletzung Dritter einen rechtlich relevanten Beitrag zu dieser leisten. Das sei aber nicht der Fall.

    Die Lausanner Richter stellten fest, dass zunächst keine Urheberrechtsverletzung der Nutzer vorliege, die die Filme über den von der Swisscom zur Verfügung gestellten Zugang zum weltweiten Internet konsumierten. Das Urheberrechtsgesetz lasse diese Nutzung veröffentlichter Werke zum Eigengebrauch zu, unabhängig davon, ob die Quelle rechtmässig oder widerrechtlich zugänglich gemacht wurde.

    Nicht in Abrede gestellt wird, dass die Betreiber der fraglichen Internet-Portale und die Hoster, die die Filme auf dem Internet zugänglich machten, das Urheberrecht verletzten, stellt das Bundesgericht fest.

    Anbieter des Internetzugangs nicht verantwortlich

    Der Swisscom könne indessen kein konkreter Beitrag zu diesen Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Sie biete lediglich einen Zugang zum weltweiten Internet an. Die Filme würden nicht von ihr selbst zum Abruf freigegeben, sondern durch Dritte an unbekannten Orten im Ausland. Diese Dritten seien weder Kunden der Swisscom noch stünden sie sonst in einer Beziehung zu ihr, schreibt das Bundesgericht.

    Andernfalls würde eine Verantwortlichkeit sämtlicher Schweizer Access Provider für alle Inhalte begründet, die auf dem Internet urheberrechtswidrig zur Verfügung gestellt würden. Eine Einbindung der Access Provider zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im Internet mit geeigneten Verfahren und technischen Sperrmassnahmen wäre laut dem Bundesgericht durch den Gesetzgeber zu treffen. (Urteil 4A_433/2018 vom 8. Februar 2019)

    Drucken
  • 21.02.2019 Sunrise gibt Gas bei 5G-Ausbau und setzt auf suburbane und ländliche Orte

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Sunrise gibt Gas bei 5G-Ausbau und setzt auf suburbane und ländliche Orte

    21.02.2019 | 17:17:11

    (Ergänzt um Erwartung von Sunrise zum Zeitpunkt der Gültigkeit des Auktionsresultats, 5. Abschnitt)

    Zürich (awp) - Sunrise gibt Gas beim 5G-Ausbau. Bis Ende März bringt der Telekomanbieter die neueste Mobilfunkgeneration in 150 Städte und Orte. Dabei hat sich Sunrise auf die Fahne geschrieben, mit 5G den digitalen Graben zwischen den Ballungszentren und den ländlichen Gebieten zu schliessen.

    Sunrise-Chef Olaf Swantee spricht von "Glasfaser durch die Luft". Haushalte und Firmen, die über keinen direkten Glasfaseranschluss verfügen, sollen über 5G Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet erhalten. Der Plan von Sunrise hat auch ganz praktische Gründe.

    Denn in den suburbanen und ländlichen Regionen hat Sunrise noch freie Kapazitäten auf den Antennen - ganz im Gegensatz zu den Städten. "In den grossen Städten sind bei vielen Standorten die Kapazitäten schon zu 90 Prozent ausgelastet. Wir können kaum noch ausbauen", sagte Swantee am Donnerstag nach der Bekanntgabe der Ausbaupläne zur Nachrichtenagentur AWP.

    Knackpunkt Strahlengrenzwerte

    Das hat mit der schweizerischen Strahlenschutzverordnung zu tun, die deutlich strenger ist als jene der EU: Die heute geltenden Grenzwerte lassen hierzulande eine intensivere Nutzung der Antennen nicht zu. Der Versuch der Telekomfirmen, den Gesetzgeber zu einer Erhöhung der Grenzwerte zu veranlassen, war im letzten Frühjahr im Parlament gescheitert. Neue Standorte wiederum kosten viel Zeit und Geld, weil es oftmals hartnäckigen Widerstand gegen den Bau neuer Antennen gibt.

    Grössere Städte verfügen zwar meist über eine bessere Versorgung durch die schnellen Glasfaser-Datenleitungen. Allerdings nutzen auch deutlich mehr Menschen die Netze, was besonders bei den Mobilfunknetzen auf das Tempo drücken kann. Am Plan, auch grössere Städte wie Zürich, Basel oder Genf auf 5G aufzurüsten, hält Sunrise aber grundsätzlich fest. Sunrise geht davon aus, dass das Auktionsresultat Mite März rechtskräftig wird und dann die Konzession eintrifft.

    Rivalinnen vage bei Zeitplänen

    Auch die anderen Telekomfirmen sehen den Ausbau von 5G durch die heutigen Grenzwerte erschwert. Es sei aufgrund dieser Grenzwerte sowie der zusätzlichen Frequenzen klar, dass neue Antennen gebaut werden müssten, schrieb Salt auf Anfrage. "Wir sind aber nach wie vor zuversichtlich, dass die Verordnung in einer Weise angepasst werden kann, dass auch in der Schweiz die Möglichkeiten von 5G voll genutzt werden können."

    Auch die Swisscom weist daraufhin, dass es eine Vielzahl neuer Antennenstandorte brauche, die schwierig zu finden seien. Wie stark sich deswegen die flächendeckende Einführung von 5G in der Schweiz verzögere, sei schwierig abzuschätzen, sagte ein Sprecher. Gleichzeitig könne das Potential von 5G nicht effizient genutzt werden, da notwendige Sendeleistung nicht zur Verfügung stehe.

    Die Swisscom will bis Ende Jahr 60 Städte und Gemeinden punktuell mit 5G versorgen. Die breite 5G-Erfahrung etwa durch einen Pilotversuch mit Industriepartner Ypsomed sowie die Lieferung erster 5G-Hard- und Software von Netzwerkausrüster Ericsson erlaube es, sobald als möglich 5G auf ihrem Mobilfunknetz einzuführen. Nötig dafür sei aber noch die Freigabe durch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Salt plant weiterhin, die 5G-Technologie im dritten Quartal einzuführen. Weitere Angaben macht das Unternehmen aber nicht.

    Aufholpotential auf dem Land

    Bei Sunrise dürfen sich vorerst vor allem Haushalte und Firmen in kleineren Städten und Orten über schnelleres Internet freuen: Beispielsweise Dietikon und Bülach im Kanton Zürich mit je 27'000 beziehungsweise 20'000 Einwohnern oder auch kleine Orte wie die Freiburger Gemeinde Autafond mit 74 Einwohnern.

    Laut Sunrise gibt es in solchen Orten noch grosses Aufholpotential: Denn 70 Prozent der Schweizer Haushalte und KMU verfügten über keinen Glasfaseranschluss bis in die Wohnung oder ins Büro.

    Für das Telekomunternehmen ist der 5G-Ausbau in diesen Regionen daher auch eine willkommene Gelegenheit, neue Kunden anzuziehen: "Mit der Sunrise-Internetbox können wir nun auch in Regionen gehen, wo wir keine Glasfaser haben", sagte Sunrise-Chef Swantee. Aus diesem Grund erhöht Sunrise bei diesen Angeboten auch die Preise nicht. Bei anderen Produkten dagegen können Kunden gegen einen Aufpreis 5G nutzen.

    Warten auf neue Smartphones

    Bis zur Jahresmitte will Sunrise zudem auch Netzwerklösungen für Unternehmen anbieten - also interne Datennetze, die auf 5G basieren. Bei Privatkunden geht es zudem vor allem darum, diesen neue Geräte anbieten zu können, die die Vorteile des neuen Mobilfunkstandards auch ausschöpfen können: Mehr Tempo, schnellere Reaktionszeiten und höhere Kapazitäten.

    Zum Vergleich: Mit 4G ist heute eine maximale Datenrate von 1 Gigabit pro Sekunde möglich. Mit 5G werden es einmal 20 Gbit/s.

    "Gestern hat Samsung angekündigt, das neue 5G-fähige Smartphone S10 Mitte Jahr auf den Schweizer Markt zu bringen", freute sich Swantee. "Ich erwarte, dass in den nächsten Monaten immer mehr Lieferanten mit neuen Geräten auf den Markt kommen werden." Die neue Technologie eröffnet vor allem auch neue Möglichkeiten für die Handys, wie beispielsweise Anwendungen für Virtual Reality und Künstliche Intelligenz.

    tt/ra

    Drucken
  • 13.02.2019 Swisscom prüft wegen Fachkräftemangel IT-Standort im Ausland

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649

    Story

    Swisscom prüft wegen Fachkräftemangel IT-Standort im Ausland

    13.02.2019 | 19:11:30

    Zürich (awp) - Die Swisscom prüft, im Ausland hochspezialisierte Jobs zu schaffen. Konkret könnte in den Niederlanden eine Einheit mit zunächst rund 40 Stellen aufgebaut werden, wie ein Sprecher des Telekomanbieters am Mittwoch einen Bericht des Onlineportals Watson bestätigte. Ein Entscheid sei aber noch nicht gefallen.

    Hintergrund der Gedankenspiele ist der IT-Fachkräftemangel in der Schweiz. Bereits heute blieben in der Schweiz Stellen für hochspezialisierte IT-Stellen über Monate unbesetzt, so der Sprecher weiter.

    Es würden mit einer solchen Einheit also keine Stellen verlagert, betonte er. Dies sei auch garantiert, weil auch dann Jobs erst in der Schweiz ausgeschrieben würden.

    Bei den Plänen geht es laut dem Sprecher auch nur um einen kleinen Bereich, für den es hochspezialisierte IT-Experten brauche. Dieser heisse in der Fachsprache DevOps und sei ein Zusammenarbeitsmodell in der Softwareentwicklung.

    rw/

    Drucken
  • 12.02.2019 Swisscom erhöht die Löhne für 2019 um 1,4 Prozent

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.10 +3.00 +0.62% 490.80 427.00 127'649

    Story

    Swisscom erhöht die Löhne für 2019 um 1,4 Prozent

    12.02.2019 | 14:24:06

    Zürich (awp) - Die Swisscom bezahlt ihren Mitarbeitenden ab April mehr Lohn. Sie hebt die Lohnsumme um 1,4 Prozent an. 2018 hatte es 1,1 Prozent mehr Lohn gegeben.

    Mitarbeitende "mit einer guten Leistung" erhielten mindestens 0,9 Prozent mehr Lohn, die restliche Lohnerhöhung erfolgt je nach Lohnband und Leistung, teilte der "blaue Riese" am Dienstag mit. Für Mitarbeitende im oberen Bereich des Lohnbandes würden Einmalzahlungen ausgerichtet.

    Die mit den Sozialpartnern Syndicom und Transfair ausgehandelte Lohnerhöhung komme den rund 14'000 Mitarbeitenden der Swisscom zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstünden. Mit diesem Abschluss werde auch der Teuerung Rechnung getragen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) beispielsweise rechnet für das laufende Jahr mit einer Inflationsrate von 0,5 Prozent.

    Die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband Transfair zeigten sich im Communiqué mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. Sie hoben besonders die allgemeine Gehaltserhöhung hervor sowie den Ausgleich der Teuerung.

    In den kommenden Jahren müssten weitere Anstrengungen unternommen werden, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden von den Lohnmassnahmen profitieren könnten, fügte Transfair an.

    tt/jb

    Drucken
  • 12.02.2019 Regulator verdonnert Swisscom zu Preissenkung für Salt und Sunrise

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Regulator verdonnert Swisscom zu Preissenkung für Salt und Sunrise

    12.02.2019 | 13:15:47

    (Zusammenfassung)

    Bern (awp) - Der Telekomregulator Comcom verdonnert die Swisscom zu Preissenkungen zugunsten von Sunrise und Salt. Denn der "blaue Riese" hat von seinen Konkurrentinnen jahrelang zu hohe Preise für die Mitbenutzung des Swisscom-Festnetzes verlangt. Die Swisscom prüft nun einen Rekurs vor dem Bundesverwaltungsgericht.

    Konkret hat die Eidgenössische Kommunikationskommission (Comcom) die Preise für die letzte Meile auf dem Kupfernetz von der Telefonzentrale bis zum Hausanschluss um 10 bis 25 Prozent tiefer festgesetzt, als die Swisscom angeboten hatte. Dabei geht es um die Jahre 2013 bis 2016, wie die Comcom in einer Mitteilung vom Dienstag schrieb.

    So hat die Swisscom beispielsweise im Jahr 2016 für eine Leitung zum Endkunden von Sunrise 12,70 Franken pro Monat verlangt. Die Comcom hat nun diesen Preis auf 11,20 Franken heruntergeschraubt. Auch für die Jahr 2013 bis 2015 verfügte der Regulator tiefere Preise.

    Kosten von Glasfasern als Grundlage

    Weil die Swisscom auf dem Kupfernetz marktbeherrschend ist, muss sie der Konkurrenz bestimmte Dienstleistungen zu kostenorientierten Preisen anbieten. Bei der Berechnung dieser Preise hat sich die Comcom aber nicht auf die realen Kosten, sondern auf hypothetische Kosten gestützt, die bei einem Netz mit der neuesten verfügbaren Technologie anfallen würden. Und das sind heute die Glasfasern.

    Denn neu sind nach einer Änderung der Fernmeldeverordnung für die Berechnung der Preise die Kosten der Glasfaserleitungen massgebend, auch wenn es etwa um Zugangspreise für Kupferleitungen geht. Und dies, obwohl das Glasfasernetz selber nicht reguliert ist, was heisst, dass die Swisscom hier ihrer Konkurrenz keine Leitungen anbieten muss.

    Für die Endkunden hat der Entscheid der Comcom keine direkte Auswirkung. Sie bekommen keine Rückerstattung. Allerdings könnte sich die Senkung in der Zukunft auswirken und zu tieferen Endkundenpreisen im Festnetz führen.

    Mietleitungen billiger

    Auch in anderen Bereichen hat die Comcom die Preise der Swisscom heruntergeschraubt. Die grösste Senkung verfügte sie bei den Mietleitungen, wo sie Reduktionen zwischen 65 und 80 Prozent verordnete. Die Swisscom habe unangebrachte Preise von der Konkurrenz verlangt, schrieb der Regulator.

    Dies sieht die Swisscom komplett anders: Die Senkungen der Comcom seien bei den Mietleitungen kaum nachvollziehbar, schrieb der Branchenprimus in einer Reaktion.

    Darüber hinaus hat die Comcom auch die Preise für die Netzzusammenschaltung (Interkonnektion) gesenkt, und zwar um durchschnittlich 10 Prozent.

    Nichts zu beanstanden gab es indessen bei den Preisen für die Nutzung von Kabelschächten der Swisscom. Auch bei der Mitbenutzung von Swisscom-Telefonzentralen durch die Konkurrenz (Kollokation) gab es keine oder höchstens geringe Anpassungen. Damit die Konkurrenten von der Swisscom Anschlussleitungen entbündeln können, müssen sie ihre eigenen technischen Geräte in den Telefonzentralen installieren und diese selbst betreiben. Im Fachjargon wird dies Kollokation genannt.

    Swisscom prüft Weiterzug

    Die Swisscom selbst prüft nun, ob sie sich gegen den Comcom-Entscheid zur Wehr setzen und die strittigen Grundsatzfragen ans Bundesverwaltungsgericht weiterziehen soll, wie es in einer Mitteilung des Telekomkonzerns hiess.

    Die Comcom habe mittels eigener Kostenmodellierung tiefere Zugangspreise als Swisscom bestimmt. Die Berechnungen der Swisscom basierten derweil auf Vorgaben des Bundesrats und Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts.

    In der Rechnung hat die Swisscom für allfällige Preissenkungen vorgesorgt und wegen der Risiken in den Verfahren Rückstellungen gebildet. Die finanziellen Auswirkungen dürften sich auf einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr belaufen, präzisierte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Der finanzielle Ausblick der Gruppe für das laufende Jahr bleibe indes unverändert.

    Sunrise profitiert am meisten

    Am meisten profitieren von dem Entscheid wird Sunrise, die im Jahr 2013 Klage bei der Comcom eingereicht hatte. Denn Sunrise hat mit Abstand am meisten entbündelte Leitungen von der Swisscom, die sich Ende 2016 gesamthaft auf 128'000 Anschlüsse beliefen.

    Salt ihrerseits hatte 2014 Klage eingereicht. Hauptgrund waren die Mietleitungen zu den Handyantennen.

    Sunrise und Salt wollten den Entscheid der Comcom nicht näher kommentieren. Zunächst müsse man die mehreren hundert Seiten im Detail prüfen, hiess es bei beiden. Auch zu den finanziellen Auswirkungen könne man nicht sagen.

    jb/tt

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG