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  • 20.01.2019 Presseschau vom Wochenende 3 (19./20. Januar)

    Presseschau vom Wochenende 3 (19./20. Januar)

    20.01.2019 | 18:00:37

    Bern (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ABB: CEO Ulrich Spiesshofer hat mit seinem Unternehmen nach dem Verkauf der Stromnetzsparte Grosses vor. "Beim Einsatz von Maschinenlernen und künstlicher Intelligenz wollen wir Geschichte schreiben", sagte er in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung". ABB sei im Robotergeschäft einmalig aufgestellt. Die Absicht, den Erlös aus dem Verkauf der Stromnetzsparte an die Aktionäre auszuschütten, bezeichnete Spiesshofer als "gegenwärtigen Plan". Er erinnerte an frühere Geschehnisse bei ABB, als ein Aktienrückkauf wegen Übernahmen zurückgestellt wurde. Es sei damals eine "bessere Alternative" aufgetaucht. (NZZ, S. 29 ; siehe auch separate Meldung)

    BARRY CALLEBAUT: Die Familie Jacobs und ihre Jacobs-Holding verabschiedet sich nicht vom Schokoladenkonzern Barry Callebaut. "Die Jacobs Holding bleibt Mehrheitsaktionärin", erklärte deren Sprecher gegenüber der "SonntagsZeitung". Er trat damit Befürchtungen von Investoren entgegen, dass sich die Familie zurückziehe - wie sie es vor Jahren beim Personaldienstleister Adecco getan hatte. Die Jacobs Holding hält 50,1 Prozent an Barry Callebaut. (SoZ, S. 38)

    VETROPACK: CEO Johan Reiter ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Der Hersteller von Glasverpackungen hat laut dem Chef seine Ziele erreicht, wie er der "Finanz und Wirtschaft" sagte. So habe seine Firma im zweiten Halbjahr 2018 ähnlich gut abgeschnitten wie im ersten. Für 2019 gab sich Reiter ebenfalls optimistisch. "Die positive Entwicklung für Glasverpackungen dürfte im laufenden Jahr weitergehen." (FuW, S. 8, siehe auch separate Meldung)

    SBB: CEO Andreas Meyer hat sich trotz anhaltender Probleme beim neuen Doppelstockzug "FV-Dosto" in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende" gegen strengere Auflagen der Politik bei Beschaffungen ausgesprochen. Das Gesetz sei bereits heute streng und verursache einen grossen Aufwand. Meyer schiebt die Schuld für die Verspätungen und technischen Probleme weiterhin dem Lieferanten in die Schuhe. "Die Gründe für die momentane Situation liegen klar bei Bombardier." Über Strafzahlungen für Bombardier werde "im Moment" nicht gesprochen, meinte er ausserdem. Gleichzeitig hielt Meyer fest: "Der Vertrag, den wir mit Bombardier abgeschlossen haben, ist ein harter Vertrag mit Strafzahlungen, die über das Übliche hinausgehen." (SaW, S. 2+3, siehe auch separate Meldung)

    MIGROS/DIGITEC GALAXUS: Der Detailhändler Migros und dessen Online-Tochter Digitec Galaxus rücken noch enger zusammen. Laut der "NZZ am Sonntag" wurde das Sortiment des Online-Warenhauses um 20'000 Produkte aus dem Migros-Universum erweitert, konkret mit Waren aus den Migros-Supermärkten sowie den Fachmärkten Micasa, Melectronics, Do it & Garden, Interio und Sportxx. (NZZaS, S. 23)

    MANOR: Die zur Maus-Frères-Gruppe gehörende Warenhauskette Manor, die in der letzten Wochen den Chef ausgewechselt hat, ist 2018 geschrumpft, wie die "NZZ am Sonntag" vermeldete. Demnach gingen die Verkäufe um 2,8 Prozent zurück und kamen in der Grössenordnung von 2,3 bis 2,4 Milliarden Franken zu liegen. Laut einem im Bericht zitierten Firmensprecher hat Manor 2018 gleichwohl profitabel gearbeitet. (NZZaS, S. 24)

    CH MEDIA: Das Medienunternehmen CH Media hat laut der "NZZ am Sonntag" die Nachfolge von Markus Gilli als Chef von Tele Züri, Tele Bärn und Tele M1 geregelt. Demnach wird Pascal Scherrer, derzeit Redaktionsleiter von Radio SRF 3, Geschäftsleiter und Oliver Steffen neuer Chefredaktor. (NZZaS, S. 11)

    WEF: Das am Dienstag beginnende Weltwirtschaftsforum (WEF) dürfte auch in den kommenden Jahren in Davos stattfinden. WEF-Gründer Klaus Schwab habe sich verpflichtet, mit dem Grossanlass für die kommenden Jahr in Davos zu bleiben, berichtete die "SonntagsZeitung" unter Berufung auf Tourismusdirektor Reto Branschi. "Im Herbst wurde mit dem WEF ein Vertrag für die nächsten drei Jahre mit der Option auf weitere drei Jahre unterzeichnet", wurde Branschi zitiert. Das WEF fand seit der Gründung 1971 mit einer Ausnahme in Davos statt. In der Vergangenheit hatte Klaus Schwab wiederholt mit dem Wegzug des WEF von Davos gedroht. (SoZ, S. 34)

    BANKEN: Die Schweizer Banken müssen sich laut einer Recherche der "SonntagsZeitung" auf eine starke Konkurrenz aus dem Ausland gefasst machen. Dass die neuen Anbieter Potenzial haben, zeigt eine beim Vergleichsdiensts Moneyland in Auftrag gegebene Erhebung. Er verglich die Bezahlkarten der ausländischen Anbieter Revolut und Transferwise mit den beliebtesten Schweizer Gratiskreditkarten. Bei deren Smartphone-Apps zieht Moneyland-Experte Ralf Beyeler ein klares Fazit: "Die Apps der ausländischen Anbieter sind den Schweizer Lösungen weit überlegen." (SoZ, S. 37)

    HANDELSSTREIT: Der Bundesrat ist wegen des Handelskonflikts beunruhigt. Dieser berge "das Risiko einer schweren Handels- und damit Weltwirtschaftskrise", schrieb die Landesregierung laut der "NZZ am Sonntag" in ihrem neuen Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik. Als Gegenmassnahme will der Bundesrat unter anderem das Netz an Freihandelsabkommen erweitern. Konkret werde ein Beitritt zur transpazifischen Handelspartnerschaft "sorgfältig geprüft". Dieser gehören derzeit zwölf Staaten an. Am WEF in Davos möchte der Bundesrat zudem die seit langem angestrebte Erneuerung des Freihandelsabkommens mit Japan lancieren. Hierfür strebt Ueli Maurer ein Treffen mit Japans Premierminister Shinzo Abe an. (NZZaS., S. 8+9)

    rw/

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  • 13.12.2018 Barry Callebaut ernennt Isabelle Esser zur neuen Personalchefin

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

    Story

    Barry Callebaut ernennt Isabelle Esser zur neuen Personalchefin

    13.12.2018 | 07:16:13

    Zürich (awp) - Barry Callebaut erhält eine neue Personalchefin. Der Zürcher Schokoladekonzern hat Isabelle Esser zur Chief Human Resources Officer und zum Mitglied des Executive Committee ernannt. Sie tritt ihren Job am 1. Februar an und wird direkt an CEO Antoine de Saint-Affrique berichten. Sie solle sicherstellen, dass die "Personalstrategie optimal auf die Unternehmensstrategie abgestimmt" ist, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

    Esser kommt vom britisch-niederländischen Unilever-Konzern, wo sie derzeit noch in der Division Global Foods & Refreshment tätig ist. Sie sei dabei unter anderem verantwortlich, dass die Forschung und Entwicklung im Nahrungsmittelbereich mehr Innovationen hervorbringt, heisst es. In ihrer über 25-jährigen Führungskarriere habe sie verschiedene Managementpositionen in den Bereichen Innovation und Forschung und Entwicklung in den Geschäftsbereichen Foods sowie Home & Personal Care von Unilever innegehabt.

    uh/cf

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  • 12.12.2018 Barry-Callebaut-GV genehmigt alle Anträge

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

    Story

    Barry-Callebaut-GV genehmigt alle Anträge

    12.12.2018 | 18:50:00

    Zürich (awp) - Die Aktionäre von Barry Callebaut haben an der Generalversammlung vom Mittwoch allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. So wurden unter anderem die für den Verwaltungsrat vorgeschlagenen Suja Chandrasekaran, Angela Wei Dong und Markus Neuhaus neu in das Gremium gewählt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

    Alle anderen Mitglieder wurden für ein weiteres Amtsjahr bestätigt, so auch der Präsident des Gremiums, Patrick De Maeseneire.

    cf/tp

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  • 10.12.2018 Barry Callebaut erhält Genehmigung und schliesst Deal mit Burton's Biscuits ab

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut erhält Genehmigung und schliesst Deal mit Burton's Biscuits ab

    10.12.2018 | 07:24:45

    Zürich (awp) - Der Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat eine angekündigte Transaktion in Grossbritannien abgeschlossen. Diese umfasst einen Liefervertrag mit der Burton's Biscuit Company sowie die Übernahme einer Fabrik.

    Der behördliche Genehmigungsprozess sei mittlerweile abgeschlossen, geht aus einer Mitteilung vom Montag hervor. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hatte zuvor untersucht, ob die Übernahme eines Teils des Geschäfts von Burton's Biscuits zu einer substantiellen Einschränkung des Wettbewerbs führe.

    Barry Callebaut hatte im September verkündet, dass mit Burton's Biscuit Company ein langfristiger Liefervertrag über mehr als 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade pro Jahr abgeschlossen sei. Gleichzeitig werden die Anlagen zur Schokoladeproduktion des Keksherstellers in der Nähe von Liverpool übernommen. Die Integration der Fabrik in Moreton werde ab sofort beginnen, heisst es am Montag weiter.

    Über die finanziellen Details der Vereinbarung war Stillschweigen vereinbart worden.

    Die Burton's Biscuit Company ist den Angaben zufolge der zweitgrösste Kekshersteller in Grossbritannien.

    ys/cf

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  • 09.12.2018 Barry Callebaut-CEO sieht in Asien grosses Potenzial für Schokoladenkonsum

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut-CEO sieht in Asien grosses Potenzial für Schokoladenkonsum

    09.12.2018 | 18:12:38

    Zürich (awp) - Der Schokoladekonzern Barry Callebaut sieht das grösste Potenzial für den Schokoladenkonsum in Asien. Während der jährliche Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz, Deutschland oder Grossbritannien zwischen acht und neun Kilo betrage, seien es in Japan 1,3 Kilo - vor allem dunkle Schokolade, sagte Barry Callebaut-CEO Antoine de Saint-Affrique in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende".

    In China betrage der Pro-Kopf-Konsum erst 100 Gramm, so der Barry-CEO. Allerdings sei Schokolade nicht Teil der traditionellen Essgewohnheiten der Chinesen. "Sie müssen den Geschmack erst noch entdecken." Das sei eine Evolution.

    CEO de Saint-Affrique verteidigte zudem das Ziel des Konzerns, erst bis im Jahr 2025 Kinderarbeit aus der Wertschöpfungskette zu verbannen. Oft gehe es um Kinder, die als Folge von Armut auf der Farm ihrer Eltern Arbeiten ausführten. Barry müsse sicherstellen, dass die Produktivität der Bauern und damit ihr Einkommen steige.

    Allerdings habe es auch mit der Kultur in Westafrika zu tun. "In Indonesien, wo auch Kakao angebaut wird, ist Kinderarbeit tabu". Zudem brauchten die Kinder Zugang zu Ausbildung. "Letztes Jahr haben wir 200'000 Bauern zum Thema Kinderarbeit weitergebildet", sagte der CEO.

    tp/

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  • 27.11.2018 Barry Callebaut baut Partnerschaft in Indonesien aus und baut neue Fabrik

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    Barry Callebaut baut Partnerschaft in Indonesien aus und baut neue Fabrik

    27.11.2018 | 06:39:46

    Zürich (awp) - Der Schokoladehersteller Barry Callebaut baut eine Liefervereinbarung mit dem indonesischen Lebensmittel- und Getränkehersteller Garudafood aus. Demnach werden zusätzlich 7'000 Tonnen Compound-Schokolade im Jahr an die Keksfabrik von Garudafood in Rancaekek geliefert.

    Mit dem Beginn der Lieferungen des zusätzlichen Volumens wird per Mitte 2019 gerechnet, wie Barry Callebaut am Dienstag mitteilte. Da der Vertrag langfristig ausgelegt ist, wird Barry Callebaut auf dem Gelände der Keksfabrik von Garudafood eine "Fabrik in der Fabrik" bauen und dafür 2,8 Millionen Franken investieren.

    Darüber hinaus sind weitere gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Innovation geplant. Die beiden Unternehmen arbeiten seit 2015 zusammen. Für den Standort in Gresik von Garudafood produziert Barry Callebaut über 10'000 Tonnen Compound-Schokolade.

    cf/ys

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  • 22.11.2018 Barry Callebaut: 3 Familien-Aktionäre stimmen Verkaufssperre bis 15.3.19 zu

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut: 3 Familien-Aktionäre stimmen Verkaufssperre bis 15.3.19 zu

    22.11.2018 | 19:55:00

    Zürich (awp) - Nach ihrem Verkauf eines riesigen Aktienpakets von Barry Callebaut haben die drei Familien-Aktionäre Renata Jacobs, Nathalie Albin-Jacobs und Nicolas Jacobs eine Verkaufssperre ihrer verbleibenden Anteile bis zum 15. März 2019 vereinbart. Dies teilte Barry Callebaut am Donnerstagabend in einem Communiqué mit.

    Die drei Familien-Aktionäre hatten am vergangenen Freitag ein Paket von 150'000 Barry Callebaut-Aktien an institutionelle Investoren veräussert. Damit wechselte ein Anteil von 2,7 Prozent am weltgrössten Schokoladenkonzern die Besitzer. Zum Schlusskurs vom letzten Donnerstag von 1'876 Franken entsprach das rein rechnerisch einem Wert von 281,4 Millionen Franken.

    Barry Callebaut sei an der Transaktion nicht beteiligt gewesen, hiess es. Die Jacobs Holding besitzt gemäss früheren Angaben 50,11 Prozent an dem Unternehmen.

    Der Verkauf durch die Familienmitglieder führte zu Spekulationen darüber, ob es mittelfristig auch Veränderungen beim Anteil der Jacobs Holding geben könnte. Hinter der Jacobs Holding ist Renata Jacobs im Geschäftsbericht als zweitgrösste Aktionärin von Barry Callebaut mit einer Beteiligung von mit 8,48 Prozent angegeben. Zudem wird Verwaltungsratsmitglied Nicolas Jacobs als Besitzer von 93'066 Aktien aufgeführt. Überdies ist Nicolas Jacobs auch Co-Verwaltungsratspräsident der Jacobs Holding.

    jb/

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  • 16.11.2018 Barry Callebaut-Aktien nach Anteilsverkauf von Jacobs-Familienmitgliedern tiefer

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    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

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    Barry Callebaut-Aktien nach Anteilsverkauf von Jacobs-Familienmitgliedern tiefer

    16.11.2018 | 09:30:47

    Zürich (awp) - Die Aktien des Kakao-Konzerns Barry Callebaut notieren am Freitag im frühen Handel deutlich tiefer. Einige Mitglieder der Jacobs Familie haben nach Aussagen von Goldman Sachs einen Anteil von 2,7 Prozent der Aktien verkauft, wie Reuters am Vorabend berichtet hat. Die Jacobs Holding besitze 50,1 Prozent an dem Unternehmen, betonte die US-Bank.

    Barry Callebaut notieren um 09.15 Uhr 4,6 Prozent tiefer auf 1'789 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI gewinnt aktuell 1,2 Prozent hinzu. Die Aktien des Unternehmens hatten Anfang des Jahres bei 2'086 Franken ein Allzeithoch erreicht und waren dann bis Ende Juli wieder bis auf 1'660 Franken zurückgefallen.

    Den Meldungen zufolge haben Renata Jacobs, Nathalie Albin-Jacobs und Nicolas Jacobs zusammen 150'000 Aktien verkauft. Zum Schlusskurs vom Donnerstag von 1'876 Franken entspricht das rein rechnerisch einem Wert von 281,4 Millionen Franken. Von Goldman Sachs wurde die Transaktion als "partielle Monetarisierung" charakterisiert. Ziel sei eine stärkere Diversifikation der Investitionen gewesen, bei gleichzeitigem Festhalten an dem Schweizer Unternehmen.

    Der Verkauf durch die Familienmitglieder könnte zu Spekulationen darüber führen, ob es mittelfristig auch Veränderungen bei dem von der Jacobs Holding gehaltenem Anteil geben könnte, schreibt der Analyst von Baader Helvea. Renata Jacobs sei mit 8,48 Prozent der zweitgrösste Aktionär von Barry Callebaut und laut Geschäftsbericht halte Verwaltungsratsmitglied Nicolas Jacobs 93'066 Aktien. Zudem sei Nicolas Jacobs auch Co-Verwaltungsratspräsident der Jacobs Holding.

    yr/tt

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  • 15.11.2018 S&P erhöht Rating für Barry Callebaut auf "BBB-" von "BB+"

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

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    S&P erhöht Rating für Barry Callebaut auf "BBB-" von "BB+"

    15.11.2018 | 08:10:00

    Zürich (awp) - Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut erhält eine höhere Einstufung seiner Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard&Poor's (S&P). S&P hat das Rating für den Schokoladenkonzern von BB+ zu BBB- erhöht.

    Zugleich seien auch alle Ratings für unbesicherte Anleihen des Unternehmens auf BBB- hochgestuft worden, teilte Barry Callebaut am Donnerstag mit. Der Ausblick für die Einstufungen sei stabil. Damit werden die Anleihen des Schokoladenkonzerns von S&P neu als unteres mittleres Investment eingestuft und nicht mehr länger als spekulative Anlage.

    Die Hochstufung spiegle die Fortschritte des Konzerns bei der operativen Leistung in Bezug auf Profitabilität und Cash-Flow-Generierung. Auch das Wachstumsmomentum in Schwellenländern und das über dem Branchenschnitt liegende Wachstum in reiferen Märkten unterstützten das Rating, schrieb Barry Callebaut.

    Erst Mitte September hatte auch die Agentur Moody's das Unternehmen mit einer Bewertung von Baa3 wieder auf "Investment Grade"-Status gesetzt.

    tt/kw

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  • 07.11.2018 Barry Callebaut mit süssestem Jahresresultat der Firmengeschichte

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

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    Barry Callebaut mit süssestem Jahresresultat der Firmengeschichte

    07.11.2018 | 13:38:31

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Barry Callebaut hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende August) das süsseste Resultat erzielt, seit es diesen Schokoladenhersteller gibt. Der Branchenprimus verkaufte so viele Kakao- und Schokoladeprodukte wie noch nie. Gleichzeitig klingelten die Kassen.

    "Wir hatten ein fantastisches Jahr", sagte Konzernchef Antoine de Saint-Affrique am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Der Absatz kletterte um gut 6 Prozent auf 2,04 Millionen Tonnen. Damit habe Barry Callebaut zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von 2 Millionen Tonnen geknackt. Erneut habe man das Wachstum des weltweiten Schokolademarkts von 1,8 Prozent markant übertroffen.

    "Seit vielen Jahren schlagen wir den globalen Schokoladenmarkt", sagte Saint-Affrique. Das Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr sei breit abgestützt gewesen. Alle Produktgruppen und Regionen hätten einen starken Beitrag geleistet.

    Rosarote Schoggi bringt Marge

    Die Tätigkeit des Konzerns mit Sitz in Zürich reicht etwa von der Beschaffung und Verarbeitung von Kakaobohnen bis hin zur Herstellung von Schokoladen, einschliesslich Füllungen, Dekorationen und Schokoladenmischungen. Kunden sind beispielsweise Confiseure oder andere Nahrungsmittelhersteller wie Nestlé oder die Schokoladeproduzenten Cadbury und Hershey's.

    So hatte Barry Callebaut im letzten Herbst nach zehn Jahren Entwicklung die rosa beerig-fruchtige Ruby-Schokolade vorgestellt, die ein wenig ähnlich wie Yogurette schmeckt. Anfang Jahr hat dann Barry-Grosskunde Nestlé die Ruby-Kitkat eingeführt, die deutlich teurer ist als die traditionelle Kitkat.

    Das Premiumprodukt Ruby-Schokolade wirft eine höhere Marge ab als herkömmliche Produkte. Neue Kreationen sind auch die vegane Magnum-Glacé oder zuckerarme Schokoriegel. Diese Beispiel zeigen, wie es Barry Callebaut schafft, den Gewinn von Jahr zu Jahr zu steigern.

    Neue Rekordgewinne

    Im vergangenen Geschäftsjahr erreichten die Gewinne neue Rekorde. So legte der Betriebsgewinn (EBIT) um 20,4 Prozent auf 554 Millionen Franken zu. Allerdings hat der Konzern die Vorjahreszahlen angepasst. Dadurch fielen die Vorjahreszahlen tiefer aus und das Gewinnwachstum höher. Ohne diese Veränderungen wäre der EBIT lediglich um 13,5 Prozent gestiegen.

    Unter dem Strich steigerte Barry Callebaut den Reingewinn auf 357,4 Millionen Franken. Das sind 27,1 Prozent mehr als im vorangegangenen Geschäftsjahr. Ohne die Anpassung hätte es ein Plus von 18 Prozent gegeben.

    Der Umsatz, der zu einem guten Teil von der Entwicklung des Kakaopreises abhängt, stieg derweil lediglich um 2,1 Prozent auf 6,95 Milliarden Franken. Die schwächere Zunahme als bei der Verkaufsmenge sei auf die tieferen Rohwarenpreise für Kakaobohnen oder Zucker zurückzuführen, die Barry für einen grossen Teil des Geschäfts an die Kunden weitergebe, hiess es. "Wir fokussieren uns auf die Volumen und die Profitabilität, nicht auf den Umsatz", sagte Saint-Affrique.

    Erwartungen übertroffen

    Damit hat Barry Callebaut die Erwartungen der Finanzgemeinde grösstenteils übertroffen, die mit weniger Wachstum, Umsatz und Betriebsgewinn gerechnet hatte. Analysten lobten die Zahlen als sehr stark. An der leicht höheren Schweizer Börse kletterte die Aktie bis gegen 13.30 Uhr um 1,9 Prozent.

    Und die Rekordjagd geht weiter: "Wir sind sehr zuversichtlich, die mittelfristigen Ziele zu erreichen", sagte Konzernchef Saint-Affrique. Diese sind ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine noch stärkere Steigerung des Betriebsgewinns.

    jb/rw

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  • 07.11.2018 Barry-Callebaut-Papiere deutlich höher nach guten Jahreszahlen

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    Barry-Callebaut-Papiere deutlich höher nach guten Jahreszahlen

    07.11.2018 | 09:58:00

    Zürich (awp) - Die Aktien von Barry Callebaut sind am Mittwochmorgen mit guten Gewinnen in den Handel gestartet. Der weltgrösste Schokoladekonzern hat vorbörslich seine Jahreszahlen veröffentlicht und dabei vor allem beim Wachstum und beim Betriebsgewinn über den Erwartungen abgeschlossen. Entsprechend positiv sind die Kommentare am Markt und bei Analysten.

    Um 9.45 Uhr gewinnen Barry Callebaut 2,7 Prozent auf 2'036 Franken, dies in einem ebenfalls freundlichen Gesamtmarkt (SPI +0,5%). Auch die bisher gehandelten Volumen sind leicht überdurchschnittlich.

    Barry Callebaut habe wie erwartet ein sehr gutes Jahresergebnis präsentiert, wobei vor allem das robuste Volumenwachstum - auch im vierten Quartal - überzeugt habe, schreibt die ZKB in einem Kommentar zu den Zahlen. Dies sei zudem bereits das zweite Jahr in Folge mit einem sehr starken Wachstum des bereinigten Gewinns pro Aktie. Und auch die Aussichten blieben intakt, wobei die Combined Ratio als wichtiger Faktor für die Profitabilität weiterhin Unterstützung biete.

    Der Broker Baader Helvea spricht in Bezug auf die Zahlen vor allem von einem guten Volumenwachstum im vierten Quartal trotz starker Vorjahresbasis. Die Gewinnzahlen seien derweil etwas gemischt, wobei der EBIT besser als erwartet, der Gewinn im Rahmen der Erwartungen und der freie Cashflow etwas darunter ausgefallen sei.

    Auch die Bank Vontobel bezeichnet das Zahlenset als insgesamt sehr stark. Das Ergebnis habe dabei von zwei Faktoren profitiert: vom positiven Effekt aus der Combined Ratio und dem Effekt des tieferen Kakaobohnen-Preises auf das Working Capital.

    Trotz der guten Zahlen wird der Aktie angesichts der relativ hohen Bewertung von Analystenseite nicht mehr allzu viel zugetraut. Bei der ZKB wird der Titel mit 'Marktgewichten', bei Baader Helvea mit 'Hold' (Kursziel 1800 Fr.) und bei Vontobel gar mit 'Reduce' (Kursziel 1600 Fr.) eingestuft. Der attraktive langfristige Investment-Case sei in der aktuellen Bewertung bereits voll reflektiert, heisst es etwa.

    uh/tp

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  • 07.11.2018 Barry Callebaut im Jahr 2017/18 mit Rekorden auf allen Ebenen

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    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

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    Barry Callebaut im Jahr 2017/18 mit Rekorden auf allen Ebenen

    07.11.2018 | 09:16:50

    (Ganze Meldung neu)

    Zürich (awp) - Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut (BC) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende August) auf allen Ebenen neue Rekorde aufgestellt. "Wir hatten ein fantastisches Jahr", sagte Konzernchef Antoine de Saint-Affrique am Mittwoch in einer Telefonkonferenz.

    Der Absatz kletterte um 6,3 Prozent auf 2,04 Millionen Tonnen. Damit habe Barry Callebaut zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von 2 Millionen Tonnen geknackt. Erneut habe man das Wachstum des weltweiten Schokolademarkts von 1,8 Prozent deutlich übertroffen.

    "Seit vielen Jahren schlagen wir den globalen Schokoladenmarkt", sagte Saint-Affrique. Das Wachstum im vergangenen Geschäfsjahr sei breit abgestützt gewesen. Alle Produktgruppen und Regionen hätten einen starken Beitrag geleistet. So legten die Schwellenländer um 9 Prozent zu, der Bereich Gourmet & Spezialitäten um knapp 8 Prozent und der Bereich Outsourcing um über 5 Prozent.

    Im Geschäftsbereich Global Cocoa, in dem BC Kakao-Ausgangsstoffe vertreibt, erhöhten sich die Verkaufsmengen um 4 Prozent. Das sei solide, schrieb der Konzern in einem Communiqué.

    Gewinn klettert markant

    Gleichzeitig klingelten erneut die Kassen. Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 20,4 Prozent auf 554 Millionen Franken zu. Allerdings hat der Konzern die Vorjahreszahlen angepasst. Man habe die konzerninternen Transaktionen überprüft und einige Zwischengewinne entlang der Wertschöpfungskette eliminiert, hiess es weiter.

    Dadurch fielen die Vorjahreszahlen tiefer aus und das Gewinnwachstum höher. Ohne diese Veränderungen wäre der EBIT lediglich um 13,5 Prozent gestiegen.

    Unter dem Strich steigerte Barry Callebaut den Reingewinn auf 357,4 Millionen Franken. Das sind 27,1 Prozent mehr als im gleichen vorangegangenen Geschäftsjahr. Ohne die Anpassung ergibt sich ein Plus von 18 Prozent.

    Der Umsatz, der zu einem guten Teil von der Entwicklung des Kakaopreises abhängt, stieg derweil lediglich um 2,1 Prozent auf 6,95 Milliarden Franken. Die schwächere Zunahme als bei der Verkaufsmenge sei auf die tieferen Rohwarenpreise zurückzuführen, die Barry für einen grossen Teil des Geschäfts an die Kunden weitergebe, hiess es. "Wir fokussieren uns auf die Volumen und die Profitabilität, nicht auf den Umsatz", sagte Saint-Affrique.

    Erwartungen übertroffen

    Damit hat BC die Erwartungen der Finanzgemeinde grösstenteils übertroffen und beim Reingewinn erfüllt. Analysten hatten im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP einen Absatz von 2,03 Millionen Tonnen und einen EBIT von 546 Millionen Franken vorhergesagt. Beim Reingewinn hatten sie mit 357 Millionen Franken gerechnet.

    Am Steigflug sollen auch die Aktionäre teilhaben. Barry Callebaut will die Dividende auf 24 Franken pro Aktie erhöhen. Im Vorjahr waren 20,00 Franken je Titel ausgeschüttet worden. Dies sei eine Steigerung um 20 Prozent in dem Jahr, in dem Barry Callebaut 20 Jahre Kotierung an der Schweizer Börse feiere, sagte der Konzernchef.

    In Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) konnte Barry Callebaut die Verkaufsmenge um 6,8 Prozent steigern. In Westeuropa habe das Geschäft mit Industrie- und mit Gourmetkunden stark zugelegt. Der wiederkehrende EBIT kletterte um 18 Prozent. Der Umsatz stieg im grössten Absatzgebiet um knapp 6 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken.

    In Nord- und Südamerika wuchsen die Verkäufe um 6 Prozent, während der EBIT um gut 8 Prozent stieg. Das stärkste Wachstum gelang in Asien und Pazifik mit einem Absatzplus von rund 16 Prozent und einer Betriebsgewinnsteigerung um gut ein Fünftel.

    Sehr zuversichtlich

    Insgesamt zeigte sich Saint-Affrique sehr zufrieden. "Wir sind sehr zuversichtlich, die mittelfristigen Ziele zu erreichen." Diese sind ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie ein über diesem Wachstum liegendes EBIT-Wachstum in Lokalwährungen. Die Visibilität beim Volumenwachstum sei gut und die globale Nachfrage gesund.

    Diese Ziele gelten noch bis Ende des laufenden Geschäftsjahres 2018/19. Neue Mittelfristziele werde man im ersten Halbjahr vorlegen, sagte Saint-Affrique.

    jb/uh

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  • 07.11.2018 Barry Callebaut wird drei neue Verwaltungsräte erhalten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

    Story

    Barry Callebaut wird drei neue Verwaltungsräte erhalten

    07.11.2018 | 07:32:58

    Zürich (awp) - Im Verwaltungsrat von Barry Callebaut kommt es zu einigen Neuzugängen. Der weltgrösste Schokoladekonzern schlägt der Generalversammlung vom kommenden 12. Dezember Suja Chandrasekaran, Angela Wei Dong und Markus Neuhaus zur Wahl als neue Verwaltungsratsmitglieder vor.

    Wie der Konzern am Mittwoch zusammen mit den Jahreszahlen 2017/18 mitteilte, stellt sich James (Jim) Donald, Mitglied des Gremiums seit 2008, nicht mehr zur Wiederwahl.

    Die australische, indische und amerikanische Staatsangehörige Suja Chandrasekaran ist den Angaben zufolge eine Technologie-Expertin und zurzeit als Chief Information and Digital Officer von Kimberly-Clark (K-C) tätig. Angela Wei Dong ist Chinesin. Sie verfügt über "umfassendes Know-how" im chinesischen Detailhandelsgeschäft und ist als General Manager Greater China bei Nike tätig.

    Der Schweizer Markus Neuhaus wiederum ist laut Mitteilung ein Experte in den Bereichen Recht und Unternehmenssteuern und derzeit u.a. Verwaltungsratspräsident von PwC Schweiz.

    Ausser Donald stellen sich alle anderen Mitglieder des Verwaltungsrats für eine weitere einjährige Amtsperiode zur Verfügung. Aktuell sitzen im Verwaltungsrat acht Personen, danach wären es somit zehn.

    uh/jb

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  • 07.11.2018 Barry Callebaut steigert Reingewinn 2017/18 deutlich

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

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    Barry Callebaut steigert Reingewinn 2017/18 deutlich

    07.11.2018 | 07:28:10

    Zürich (awp) - Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut (BC) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende August) mehr verkauft und verdient. Der Absatz kletterte um 6,3 Prozent auf 2,04 Millionen Tonnen.

    Damit habe man das Wachstum des weltweiten Schokolademarkts von 1,8 Prozent deutlich übertroffen, teilte Barry Callebaut am Mittwoch in einem Communiqué mit. Das Wachstum sei breit abgestützt gewesen.

    Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 20,4 Prozent auf 554 Millionen Franken zu. Allerdings hat der Konzern die Vorjahreszahlen angepasst. Ohne diese Veränderung wäre der EBIT lediglich um 13,5 Prozent gestiegen.

    Unter dem Strich steigerte Barry Callebaut den Reingewinn auf 357,4 Millionen Franken. Das sind 27,1 Prozent mehr als im gleichen vorangegangenen Geschäftsjahr. Ohne die Anpassung ergibt sich ein Plus von 18 Prozent.

    Der Umsatz, der zu einem guten Teil von der Entwicklung des Kakaopreises abhängt, stieg derweil um 2,1 Prozent auf 6,95 Milliarden Franken. Die schwächere Zunahme als bei der Verkaufsmenge sei auf die tieferen Rohwarenpreise zurückzuführen, die Barry für einen grossen Teil des Geschäfts an die Kunden weitergebe, hiess es.

    Erwartungen übertroffen

    Damit hat BC die Erwartungen der Finanzgemeinde grösstenteils übertroffen und beim Reingewinn erfüllt. Analysten hatten im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP einen Absatz von 2,03 Millionen Tonnen und einen EBIT von 546 Millionen Franken vorhergesagt. Beim Reingewinn hatten sie mit 357 Millionen Franken gerechnet.

    Konzernchef Antoine de Saint-Affrique zeigte sich in der Mitteilung zufrieden. Barry Callebaut habe erneut sehr starke Resultat gezeigt.

    Am Steigflug sollen auch die Aktionäre teilhaben. Barry Callebaut will die Dividende auf 24 Franken pro Aktie erhöhen. Im Vorjahr waren 20,00 Franken je Titel ausgeschüttet worden.

    Am Ausblick auf das angelaufene Geschäftsjahr 2018/19 hielt das Unternehmen fest: Ziele sei ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie ein über diesem Wachstum liegendes EBIT-Wachstum in Lokalwährungen.

    jb/uh

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  • 04.10.2018 Barry Callebaut übernimmt Inforum in Russland

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'600.00 +36.00 +2.30% 2'064.00 1'504.00 9'029

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    Barry Callebaut übernimmt Inforum in Russland

    04.10.2018 | 06:18:16

    Zürich (awp) - Barry Callebaut expandiert in Russland - dem volumenmässig zweitgrössten Schokoladenmarkt weltweit. Der weltgrösste Schokoladenhersteller übernimmt das Unternehmen Inforum. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

    Inforum setzte 2017 mit der Belieferung von Konsumentenmarken mit Schokolade, Glasuren und Füllungen umgerechnet 86 Millionen Franken (5,1 Milliarden Rubel) um. Das 1989 gegründete Unternehmen produziert an seinem Standort in Kasimov im Gebiet Ryazan und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeitende, die mit der Übernahme zu Barry Callebaut wechseln werden, wie der Schokoladekonzern am Donnerstag mitteilte.

    Barry Callebaut ist seit Ende der 1990er-Jahre in Russland tätig, zunächst allerdings nur als Importeur. Seit 2007 betreibt der Konzern eine Schokoladenfabrik im 60 Kilometer von Moskau entfernten Tschechow. In Moskau hat Barry Callebaut zudem ein Ausbildungszentrum für gewerbliche Anwender. Insgesamt arbeiten in Russland momentan rund 80 Mitarbeitende für den Schokoladenhersteller.

    Mit dem Zukauft will Barry Callebaut nun seine Präsenz und seine Produktionskapazitäten in Russland ausbauen. Russland sei gemessen am Volumen der weltweit zweitgrösste Markt für Schokolade. Die Russen essen gemäss Euromonitor jährlich 4,8 Kilogramm Schokolade. Das Volumenwachstum liege zudem laut der Marktforschungsfirma Nielsen deutlich über dem globalen Wachstum, schrieb Barry Callebaut.

    Inforum-Mitgründer Victor Voitov wird in der Übergangszeit als künftiger Verwaltungsratspräsident von Barry Callebaut NL Russland die Integration von Inforum in die Barry-Callebaut-Zeit unterstützen, hiess es weiter im Communiqué. Zuerst müssen aber noch die Wettbewerbsbehörden der Übernahme ihren Segen geben.

    tt/cf

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG