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  • 11.07.2019 Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen in neun Monaten um 5,0 Prozent

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

    Story

    Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen in neun Monaten um 5,0 Prozent

    11.07.2019 | 08:00:00

    (ausführliche Fassung)

    Zürich (awp) - Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut hat sein Wachstum weiter beschleunigt. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 verkaufte der Konzern 1,6 Millionen Tonnen Schokolade, 5,0 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

    Wie erwartet habe sich das Wachstum der Verkaufsmenge im dritten Quartal beschleunigt, sagte Unternehmenschef Antoine de Saint-Affrique in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Plus habe 11 Prozent betragen, konkretisierte ein Unternehmenssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Damit übertraf Barry Callebaut den globalen Markt für Schokoladenerzeugnisse erneut deutlich, wie aus der Mitteilung weiter hervorging.

    Über den Zeitraum von September bis Mai insgesamt setzte Barry Callebaut 5,48 Milliarden Franken um, ein Plus von 5,7 Prozent. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten zwar bei Barry Callebaut eine Beschleunigung erwartet, allerdings keine so deutliche. Sie hatten im Schnitt mit einem Gruppenumsatz von 5,42 Milliarden Franken gerechnet sowie mit einem Volumen von 1,56 Millionen Tonnen entsprechend eines Zuwachses von 3,7 Prozent.

    Industriekunden kurbeln Geschäft an

    Zu Beginn des Geschäftsjahres war Barry Callebaut mit einem Plus bei den Verkaufsvolumen von 1,7 Prozent noch kaum vom Fleck gekommen. Auch nach einer Beschleunigung im zweiten Quartal auf 2,4 Prozent lag der Zuwachs noch deutlich unter den mittelfristig angepeilten 4 bis 6 Prozent. Die erst kürzlich verlängerten Mittelfristziele, die auch eine über dem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen beinhalten, wurden denn auch erneut bestätigt.

    Im dritten Quartal verliehen unter anderem der Zukauf des russischen Unternehmens Inforum sowie die Auslagerung der Schokoladenproduktion der britischen Burton an Barry Callebaut dem Konzern Schwung. Allein die industriellen Produkte steigerten die Verkäufe in den ersten neun Monaten um 6,3 Prozent.

    In der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) stiegen die Verkäufe unterstützt vom Wachstum der Industriekunden um 5,3 Prozent. In der Region Nord- und Südamerika betrug das Plus 6,0 Prozent, in Asien-Pazifik 10 Prozent. Auch dort beflügelten regionale Industriekunden das Geschäft.

    Höhere Rohwarenpreise

    Der Umsatz wurde zusätzlich von höheren Rohmaterialpreisen sowie einer Rechnungslegungsänderung beeinflusst, wie es im Communiqué hiess. Die Preise für Kakaobohnen stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahr im Schnitt um 4,0 Prozent.

    In nächster Zeit dürften sich Angebot und Nachfrage beim Kakao global die Waage halten, schrieb Barry Callebaut. Auch beim Zucker und den Milchprodukten war es mit den Preisen nach oben gegangen, beim Zucker um 46 Prozent, bei den Milchprodukten um 25 Prozent.

    Vorzeitige Rückzahlung

    Weiter gab Barry Callebaut bekannt, nach dem Einstieg in den Markt für Schuldscheindarlehen die ausstehende vorrangige Anleihe von 250 Millionen Euro, die eigentlich 2021 fällig wird, vorzeitig Anfang August zurückzuzahlen. Im Februar hat der Konzern sein erstes Schuldscheindarlehen über 600 Millionen Euro platziert.

    Die Einmalbelastung für den Nettofinanzaufwand schätzt das Unternehmen auf 33 Millionen Franken im laufenden Geschäftsjahr. Ab dem kommenden Geschäftsjahr dürfte sich der Nettofinanzaufwand um etwa 10 Millionen verbessern.

    tt/ys

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  • 11.07.2019 Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen um 5,0 Prozent

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

    Story

    Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen um 5,0 Prozent

    11.07.2019 | 07:16:33

    Zürich (awp) - Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut hat sein Wachstum weiter deutlich beschleunigt: In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 verkaufte der Konzern 1,6 Millionen Tonnen Schokolade, das sind 5,0 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

    Über den Zeitraum von September bis Mai setzte Barry Callebaut insgesamt 5,48 Milliarden Franken um, ein Plus von 5,7 Prozent. Wie erwartet habe sich das Wachstum der Verkaufsmenge im dritten Quartal beschleunigt, sagte Unternehmenschef Antoine de Saint-Affrique in einer Mitteilung vom Donnerstag.

    Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten zwar eine Beschleunigung erwartet, allerdings keine so deutliche. Sie hatten im Schnitt mit einem Gruppenumsatz von 5,42 Milliarden Franken gerechnet sowie mit einem Volumen von 1,56 Millionen Tonnen entsprechend eines Zuwachses von 3,7 Prozent.

    Zu Beginn des Geschäftsjahres war Barry Callebaut mit einem Plus bei den Verkaufsvolumen von 1,7 Prozent noch kaum vom Fleck gekommen. Auch nach einer Beschleunigung im zweiten Quartal auf 2,4 Prozent lag der Zuwachs noch deutlich unter den mittelfristig angepeilten 4 bis 6 Prozent. Die erst kürzlich verlängerten Mittelfristziele, die auch eine über dem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen beinhalten, wurden denn auch erneut bestätigt.

    Im dritten Quartal verliehen unter anderem der Zukauf des russischen Unternehmens Inforum sowie die Auslagerung der Schokoladenproduktion der britischen Burton an Barry Callebaut dem Konzern Schwung. Allein die industriellen Produkte steigerten die Verkäufe in den ersten neun Monaten um 6,3 Prozent. Der Umsatz wurde zusätzlich von höheren Rohmaterialpreisen sowie einer Rechnungslegungsänderung beeinflusst, wie es im Communiqué hiess.

    tt/ys

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  • 04.07.2019 Barry Callebaut bekommt neues Verteilzentrum in Belgien

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Barry Callebaut bekommt neues Verteilzentrum in Belgien

    04.07.2019 | 07:46:09

    Zürich/Lokeren (awp) - Barry Callebaut bekommt ein neues Verteilzentrum in Belgien. Im dritten Quartal 2021 soll der Bau, der auf über 60'000 Quadratmetern ein Tief- und ein vollautomatisches Hochregallager enthält, bereit sein.

    Das Verteilzentrum werde als logistische Drehscheibe für die weltweite Schokoladendistribution dienen, teilte Barry Callebaut am Donnerstag in einem Communiqué mit. Der Neubau werde von der Firma Warehouses De Pauw (WDP) realisiert, die eine Investition rund 100 Millionen Euro plane, hiess es weiter.

    Barry Callebaut werde das Verteilzentrum langfristig mieten. Damit könne der Schokoladenhersteller Aktivitäten von mehreren Standorten in Belgien an einem Ort bündeln. Dies werde die Effizienz der Produktdistribution erhöhen, schrieb der Zürcher Konzern.

    jb/kw

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  • 04.06.2019 Barry Callebaut: Oliver Delauny folgt Dirk Poelman als Chief Operating Officer

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    Barry Callebaut: Oliver Delauny folgt Dirk Poelman als Chief Operating Officer

    04.06.2019 | 07:21:57

    Zürich (awp) - Beim Schokoladen-Hersteller Barry Callebaut kommt es zu einem Wechsel auf dem Posten des Chief Operating Officers. Dirk Poelman, der den Posten inne hat, tritt per Ende August 2019 zurück. Ihm folgt Oliver Delauny nach, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Poelman, der während zehn Jahren den COO-Posten innegehabt hat, war insgesamt 35 Jahre für Barry Callebaut tätig und tritt nun in den Ruhestand.

    Um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, werde Poelman bis Ende Jahr noch bei der Firma bleiben. Sein Nachfolger Delauny ist derzeit Vizepräsident der Region OSCO EMEA (Europe, Middle East, Africa) und tritt den Posten zum 1. September an. Der Franzose mit Jahrgang 1963 wird wie sein Vorgänger in die Geschäftsleitung berufen, wie es heisst.

    pre/uh

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  • 30.04.2019 Nachhaltigkeit im Kakaoanbau soll gesteigert werden

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Lindt & Spruengli N --- --- --- --- --- ---
    Barry Callebaut N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Nachhaltigkeit im Kakaoanbau soll gesteigert werden

    30.04.2019 | 14:25:00

    Zürich (awp/sda) - Der Kakaoanbau soll nachhaltiger werden. Dafür setzt sich die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao (Kakaoplattform) ein. Am Dienstag traf sich der Verein in Zürich zu seiner ersten Mitgliederversammlung.

    2017 stammten rund 50 Prozent des in die Schweiz eingeführten Kakaos aus nachhaltigem Anbau. Bis 2025 sollen dieser Anteil auf 80 Prozent erhöht und der Fortschritt jährlich gemessen werden, teilte der Verein mit.

    Die Mitgliederunternehmen der Kakaoplattform importieren zusammen über 90 Prozent des Kakaos in die Schweiz. Während 2017 bereits 80 Prozent der in der Schweiz verarbeiteten Kakaobohnen aus nachhaltigem Anbau stammten, besteht beispielsweise bei der importierten Kakaobutter noch grosses Verbesserungspotenzial.

    Bisher kann gemäss Mitteilung erst bei 35 Prozent des in der Kakaobutter enthaltenen Kakaos ein nachhaltiger Anbau nachgewiesen werden. Ein Problem ist die mangelnde Rückverfolgbarkeit. Die Kakaoplattform hat deshalb zur Förderung der Rückverfolgbarkeit von Kakaobutter eine spezielle Arbeitsgruppe gegründet.

    Weitere Arbeitsgruppen bestehen zu den Themen bäuerliches Einkommen und Kinderarbeit, Entwaldung und Biodiversität, Zugang zu Finanzierung sowie Cadmiumaufnahme durch Kakaopflanzen.

    Gemeinsames Engagement für Nachhaltigkeit

    Die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao (Kakaoplattform) wurde 2017 lanciert. Die Akteure und Stakeholder des Schweizer Kakaosektors - Privatwirtschaft, Bund, NGOs und Forschungsanstalten - hatten eine gemeinsame Absichtserklärung mit zehn strategischen Zielen für mehr Nachhaltigkeit in der Kakaowertschöpfungskette unterzeichnet. Im Januar 2018 schlossen sich die Interessierten zum Verein Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao zusammen.

    Zu den Mitgliedern zählen der Branchenverband CHOCOSUISSE, Hersteller, Importeure und Händler von kakaohaltigen Produkten, Schweizer Detailhändler, das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Non-Profit-Organisationen sowie Forschungseinrichtungen. Zurzeit engagieren sich im Verein 58 Mitglieder. Die Mitgliederliste ist auf der Webseite www.kakaoplattform.ch publiziert.

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  • 18.04.2019 Barry Callebaut plant in Serbien den Bau einer Schokoladenfabrik

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Barry Callebaut plant in Serbien den Bau einer Schokoladenfabrik

    18.04.2019 | 18:16:55

    Zürich (awp) - Barry Callebaut plant im serbischen Novi Sad den Bau einer Schokoladenfabrik. Der Konzern hat dazu mit der serbischen Regierung und den Verantwortlichen der Stadt Novi Sad ein "Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Die hochmoderne Fabrik werde die erste von Barry Callebaut in Südosteuropa sein, teilte die Gruppe am Donnerstagabend mit.

    Wenn alles nach Plan verläuft wird die Fabrik im Jahr 2021 in Betrieb genommen. Barry Callebaut rechnet mit einem gesamten Investitionsvolumen des Projekts während fünf Jahren in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro. Die Fabrik werde jährlich maximal eine Produktionskapazität von über 50'000 Tonnen erreichen, hiess es weiter.

    mk/tp

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  • 11.04.2019 Barry Callebaut wächst mit Gourmet- und Spezialitätenprodukten

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Barry Callebaut wächst mit Gourmet- und Spezialitätenprodukten

    11.04.2019 | 18:42:49

    (2. Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs)

    Zürich (awp) - Barry Callebaut startet mit Schwung ins Ostergeschäft. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 haben die Verkäufe nämlich schneller zugenommen als noch im ersten. Vor allem die Geschäfte in Schwellenländern und mit Gourmet- und Spezialitätenprodukten verliehem dem weltgrössten Schokoladehersteller Schub.

    So wuchsen die Verkäufe in Schwellenländern in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahrs 2018/19 um 4,6 Prozent, wie Barry Callebaut am Donnerstag bekannt gab. Rund ein Drittel des Verkaufsvolumens erwirtschaftete Barry Callebaut in den aufstrebenden Ländern.

    Insgesamt verkaufte Barry Callebaut zwischen September und Februar 1,05 Millionen Tonnen Schokolade und Kakaobohnen sowie weitere Schokoladenzutaten. Das sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahreshalbjahr. Derweil legte weltweite Schokoladenmarkt lediglich um 1,5 Prozent zu.

    Mehr Umsatz mit Gourmetprodukten

    Da Barry Callebaut Preisveränderungen jeweils an die Kunden weitergibt, legte der Umsatz infolge höherer Rohwarenpreise mit 3,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken noch stärker zu. Barry Callebaut verkauft dabei seine Produkte nicht direkt an Endkonsumenten, sondern an Unternehmenskunden. Die Produkte des Konzerns stecken in jedem vierten Schokoladenerzeugnis, etwa in Oreo-Keksen, Ben&Jerrys-Eis oder Nestlés Kitkat.

    Bei den Kundengruppen kletterte das im Vergleich zu den Industriekunden noch kleine Geschäft mit Gourmet- und Spezialitätenprodukten stark und zwar um 4,1 Prozent. In diesem Zweig verkauft Barry Callebaut Couverture, Dekorationen und Spezialitäten an Chocolaterien, Bäckereien oder Köche.

    Ruby wächst

    Zufrieden zeigte sich Barry-Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique auch mit der Entwicklung des konzerneigenen neuen Schokoladentyps Ruby, der seit rund einem Jahr auf dem Markt ist. Die pinkfarbene Schokolade werde über mehr als 20 Marken und in mehr als 40 Märkten verkauft. "Ruby wächst und wächst", sagte er an einer Medienkonferenz in Zürich.

    Barry Callebaut profitiert zunehmend von Trends wie Premium-Schokolade, Veganismus und Gesundheit. "Es gibt nur wenige Player, die vegane oder zuckerfreie Schokolade auf einem hohen Niveau herstellen können", sagte der Konzernchef. Und je schwieriger die Herstellung sei, umso höher seien die Margen.

    Höherer Profit

    An den Verkäufen verdiente Barry Callebaut bereits im abgelaufenen Semester deutlich mehr - auch dank dem verbesserten Produktmix mit höhermargigen Produkten. Dazu kamen ein günstiges Marktlage und unterproportional steigende Kosten.

    Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog in der Folge um rund 9 Prozent auf 301,3 Millionen Franken an. Unter dem Strich verdiente der Konzern 199,1 Millionen Franken. Das ist gar ein Plus von 15 Prozent. Dazu trugen vor allem tiefere Steuern bei.

    Barry-Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique zeigte sich "sehr glücklich" über die Halbjahresresultate. Das Volumenwachstum von 2,4 Prozent etwa sei im Vergleich zu einem bereits sehr starken Vorjahr gelungen.

    Im Vorjahreszeitraum hatte der Schokoladenproduzent die Verkäufe noch um 8 Prozent gesteigert. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hatte er dann die Finanzgemeinde mit einem mageren Plus von 1,7 Prozent enttäuscht.

    Weitere Beschleunigung dank Auslagerungen

    Nun soll sich das Wachstum jedoch von Quartal zu Quartal beschleunigen. Dazu beitragen sollen auch neue Verträge mit Firmen, die ihre Produktion an Barry Callebaut auslagern. "Wir sind auf Kurs für unsere Mittelfristziele", sagte de Saint-Affrique. Es gebe eine gesunde Pipeline an Auslagerungsverträgen.

    Im Januar hatte Barry Callebaut bisherigen Mittelfristziele bis 2021/22 verlängert. Diese sehen im Schnitt ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen vor.

    An der Börse kamen die Zahlen von Barry Callebaut gut an. Die Aktien kletterten bis Börsenschluss um 1 Prozent, während der Gesamtmarkt SPI haudünn im Minus schloss. Analysten hoben insbesondere den über den Erwartungen liegenden Betriebsgewinn hervor. Wermutstropfen sei jedoch der negative freie Geldfluss. Dieser wurde vom Lageraufbau an Kakaobohnen belastet, sollte sich jedoch bis Jahresende normalisieren, wie es bei Barry Callebaut hiess.

    tt/jb

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  • 11.04.2019 Barry-Callebaut-Aktien im Aufwind nach Halbjahresresultaten

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Barry-Callebaut-Aktien im Aufwind nach Halbjahresresultaten

    11.04.2019 | 09:14:50

    Zürich (awp) - Die Aktien von Barry Callebaut werden am Donnerstag von der starken Gewinnentwicklung beflügelt. Der Schokoladenkonzern hat mit seinen Halbjahresresultaten die Erwartungen von Analystenübertroffen. Als Wermutstropfen bezeichnen die Experten allerdings die Entwicklung des freien Cashflows.

    Bis 9.10 Uhr gewinnen die Barry-Titel 2,8 Prozent auf 1'922 Franken. Die Papiere haben seit Jahresbeginn bereits über einen Fünftel zugelegt. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI steht derweil 0,07 Prozent tiefer.

    Analysten heben vor allem den höher als erwartet ausgefallenen Betriebsgewinn hervor. Der EBIT stieg von September bis Februar auf 301,3 Millionen Franken, der AWP-Konsens lag bei 291,9 Millionen. Barry Callebaut sei wiederum eine starke Entwicklung beim operativen Gewinn gelungen, auch begünstigt von der Entwicklung der Combined Ratio und einem tiefen Kakaobohnenpreis, kommentiert die ZKB ("Marktgewichten").

    Laut Baader Helvea ("Hold") war der starke Gewinn jedoch zumindest teilweise vom Markt erwartet worden. Goldman Sachs ("Buy") geht nun davon aus, dass die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr leicht angehoben werden. Allerdings werde das teilweise auf der anderen Seite von einer schwächeren Entwicklung beim freien Cashflow (FCF) ausgeglichen.

    Dieser lag im Berichtszeitraum im negativen Bereich, was allerdings mit einem Rechnungslegungseffekt zu tun hat. So müssen die Kakaobohnen in einer frühen Phase der Wertschöpfungskette erfasst werden. Dazu kommt ein saisonaler Effekt, da der Konzern die Bohnen früher gekauft hat. Dieser Effekt sollte sich laut Barry Callebaut aber bis zum Ende des Geschäftsjahres normalisieren. Es bleibe abzuwarten, ob sich der Abfluss in der zweiten Jahreshälfte umkehren könne, schreibt Vontobel ("Hold").

    Für eine positive Investorenreaktion sprechen laut der UBS ("Buy") weiter die Beschleunigung beim Verkaufsvolumen sowie der verbesserte Produktmix.

    tt/ra

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  • 11.04.2019 Barry Callebaut steigert Volumen und Gewinn im Halbjahr deutlich

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Barry Callebaut steigert Volumen und Gewinn im Halbjahr deutlich

    11.04.2019 | 08:28:34

    (ausführliche Fassung)

    Zürich (awp) - Barry Callebaut hat zur Jahresmitte bei seinen Schokoladenverkäufen nach einem schleppenden Jahresstart Tempo aufgenommen. Zudem verdiente der weltgrösste Schokoladenhersteller in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2018/19 deutlich mehr als im Vorjahreshalbjahr.

    Barry Callebaut verkaufte von September bis Februar 1,047 Millionen Tonnen Schokolade, ein Plus von 2,4 Prozent. Damit konnte der Konzern schneller wachsen als der globale Markt. Das Wachstum hatte sich im zweiten Quartal auf 2,8 Prozent beschleunigt von 1,7 Prozent im ersten Quartal, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Profitabilität gestiegen

    Barry-Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique zeigte sich an einer Telefonkonferenz "sehr glücklich" über die Resultate, da das Wachstum gegenüber einem bereits sehr starken Vorjahr gelungen sei. Auch dank höheren Rohwarenpreisen ging es mit dem Umsatz des weltgrössten Schokoladeherstellers mit 3,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken noch stärker bergauf. Ohne Währungseffekte wäre das ein Zuwachs von 6 Prozent.

    Auch die Profitabilität zog an: Der Bruttogewinn legte dank einem unterstützenden Marktumfeld und einem verbesserten Produktmix um 5,7 Prozent auf 584,8 Millionen zu. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um rund 9 Prozent auf 301,3 Millionen Franken.

    Damit sei das Volumenwachstum deutlich übertroffen worden, was vor allem dem höheren Bruttogewinn und dem verbesserten Kostenmanagement zu verdanken sei, schrieb Barry Callebaut.

    Niedrigere Steuern

    Unter dem Strich verdiente der Konzern 199,1 Millionen Franken, das ist gar ein Plus von 15 Prozent. Dazu trugen vor allem tiefere Steuern bei. Allerdings hatte im Vorjahr noch ein Einmaleffekt im Zusammenhang mit Steuerreformen in Belgien und den USA das Ergebnis belastet. Um diesen Effekt bereinigt wuchs der Reingewinn noch um knapp 9 Prozent.

    Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Finanzgemeinde bei Umsatz- und Gewinnzahlen übertroffen.

    Starkes Wachstum in Schwellenländern

    Noch im ersten Quartal hatte der Schokoladenproduzent die Markterwartungen klar enttäuscht. Allerdings stellte das Unternehmen damals eine Beschleunigung in den folgenden Quartalen in Aussicht. Denn mehr Unternehmen würden ihre Produktion an Barry Callebaut auslagern.

    Im ersten Halbjahr stieg das durch Auslagerungsverträge erzielte Verkaufsvolumen denn auch um 2,8 Prozent. Noch stärker wuchsen aber der Absatz in Schwellenländern (+4,6%) und Spezialitätenschokolade (+4,1%), wie aus den Präsentationsunterlagen für die Analysten- und Medienkonferenz hervorgeht.

    Für das laufende Geschäftsjahr per Ende August erwartet Konzern-Chef de Saint-Affrique eine weitere Beschleunigung der Verkaufsdynamik. "Daher sind wir zuversichtlich, dass wir unsere aktuellen Mittelfristziele erreichen können."

    Im Januar hatte Barry Callebaut bisherigen Mittelfristziele bis 2021/22 verlängert. Mittelfristig will Barry Callebaut ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen erzielen. Der Start ins zweite Halbjahr ist dem CEO zufolge gelungen. So stehe auch erst noch das wichtige Ostergeschäft bevor.

    Weiter erwägt Barry Callebaut, nach dem Einstieg in den Markt für Schuldscheindarlehen seine ausstehende vorrangige Anleihe von 250 Millionen Euro vorzeitig zurückzuzahlen. Diese würde eigentlich erst im Juni 2021 fällig. Im Februar hat der Konzern sein erstes Schuldscheindarlehen über 600 Millionen Euro platziert.

    tt/ra

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  • 11.04.2019 Barry Callebaut steigert Volumen und Gewinn deutlich im Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Barry Callebaut steigert Volumen und Gewinn deutlich im Halbjahr

    11.04.2019 | 07:27:42

    Zürich (awp) - Barry Callebaut hat zur Jahresmitte bei seinen Schokoladenverkäufen nach einem schleppenden Jahresstart Tempo aufgenommen. Zudem verdiente der weltgrösste Schokoladenhersteller in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2018/19 deutlich mehr als im Vorjahreshalbjahr.

    Barry Callebaut verkaufte von September bis Februar 1,047 Millionen Tonnen Schokolade, ein Plus von 2,4 Prozent. Auch dank höheren Rohwarenpreisen ging es mit dem Umsatz des weltgrössten Schokoladeherstellers mit 3,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken noch stärker bergauf. Ohne Währungseffekte wäre das ein Zuwachs von 6 Prozent, wie der Schokoladenhersteller am Donnerstag mitteilte.

    Auch die Profitabilität zog an: Der Bruttogewinn legte dank einem unterstützenden Marktumfeld und einem verbesserten Produktmix um 5,7 Prozent auf 584,8 Millionen zu. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um rund 9 Prozent auf 301,3 Millionen Franken. Damit sei das Volumenwachstum deutlich übertroffen worden, was vor allem höheren Bruttogewinn und dem verbesserten Kostenmanagement zu verdanken sei, schrieb Barry Callebaut.

    Niedrigere Steuern

    Unter dem Strich verdiente der Konzern 199,1 Millionen Franken, das ist gar ein Plus von 15,1 Prozent. Dazu trugen vor allem tiefere Steuern bei. Allerdings hatte im Vorjahr noch ein Einmaleffekt im Zusammenhang mit Steuerreformen in Belgien und den USA das Ergebnis belastet. Um diesen Effekt bereinigt wuchs der Reingewinn noch um knapp 9 Prozent.

    Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Finanzgemeinde bei Umsatz- und Gewinnzahlen übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 3,6 Milliarden Franken, einem Volumenwachstum von 2,4 Prozent, einem EBIT von 291,9 Millionen und einem Reingewinn von 194,9 Millionen Franken gerechnet.

    Noch im ersten Quartal hatte der Schokoladenproduzent die Markterwartungen klar enttäuscht. Allerdings stellte das Unternehmen damals eine Beschleunigung in den folgenden Quartalen in Aussicht. Grund dafür ist unter anderem, dass mehr Unternehmen ihre Produktion an Barry Callebaut auslagern.

    Für das laufende Geschäftsjahr per Ende August erwartet Barry-Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique laut Mitteilung eine weitere Beschleunigung der Verkaufsdynamik. "Daher sind wir zuversichtlich, dass wir unsere aktuellen Mittelfristziele erreichen können." Im Januar hatte Barry Callebaut bisherigen Mittelfristziele bis 2021/22 verlängert, die Ende Geschäftsjahr ausgelaufen wären. Mittelfristig will Barry Callebaut ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen erzielen.

    tt/ra

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  • 11.04.2019 Korr: Barry Callebaut steigert Volumen und Gewinn deutlich im Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Korr: Barry Callebaut steigert Volumen und Gewinn deutlich im Halbjahr

    11.04.2019 | 07:26:11

    (Halbjahreszeitraum im zweiten Abschnitt korrigiert: September bis Februar)

    Zürich (awp) - Barry Callebaut hat zur Jahresmitte bei seinen Schokoladenverkäufen nach einem schleppenden Jahresstart Tempo aufgenommen. Zudem verdiente der weltgrösste Schokoladenhersteller in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2018/19 deutlich mehr als im Vorjahreshalbjahr.

    Barry Callebaut verkaufte von September bis Februar 1,047 Millionen Tonnen Schokolade, ein Plus von 2,4 Prozent. Auch dank höheren Rohwarenpreisen ging es mit dem Umsatz des weltgrössten Schokoladeherstellers mit 3,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken noch stärker bergauf. Ohne Währungseffekte wäre das ein Zuwachs von 6 Prozent, wie der Schokoladenhersteller am Donnerstag mitteilte.

    Auch die Profitabilität zog an: Der Bruttogewinn legte dank einem unterstützenden Marktumfeld und einem verbesserten Produktmix um 5,7 Prozent auf 584,8 Millionen zu. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um rund 9 Prozent auf 301,3 Millionen Franken. Damit sei das Volumenwachstum deutlich übertroffen worden, was vor allem höheren Bruttogewinn und dem verbesserten Kostenmanagement zu verdanken sei, schrieb Barry Callebaut.

    Niedrigere Steuern

    Unter dem Strich verdiente der Konzern 199,1 Millionen Franken, das ist gar ein Plus von 15,1 Prozent. Dazu trugen vor allem tiefere Steuern bei. Allerdings hatte im Vorjahr noch ein Einmaleffekt im Zusammenhang mit Steuerreformen in Belgien und den USA das Ergebnis belastet. Um diesen Effekt bereinigt wuchs der Reingewinn noch um knapp 9 Prozent.

    Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Finanzgemeinde bei Umsatz- und Gewinnzahlen übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 3,6 Milliarden Franken, einem Volumenwachstum von 2,4 Prozent, einem EBIT von 291,9 Millionen und einem Reingewinn von 194,9 Millionen Franken gerechnet.

    Noch im ersten Quartal hatte der Schokoladenproduzent die Markterwartungen klar enttäuscht. Allerdings stellte das Unternehmen damals eine Beschleunigung in den folgenden Quartalen in Aussicht. Grund dafür ist unter anderem, dass mehr Unternehmen ihre Produktion an Barry Callebaut auslagern.

    Für das laufende Geschäftsjahr per Ende August erwartet Barry-Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique laut Mitteilung eine weitere Beschleunigung der Verkaufsdynamik. "Daher sind wir zuversichtlich, dass wir unsere aktuellen Mittelfristziele erreichen können." Im Januar hatte Barry Callebaut bisherigen Mittelfristziele bis 2021/22 verlängert, die Ende Geschäftsjahr ausgelaufen wären. Mittelfristig will Barry Callebaut ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen erzielen.

    tt/ra

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  • 11.04.2019 Barry Callebaut steigert Volumen und Gewinn deutlich im Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

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    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Barry Callebaut steigert Volumen und Gewinn deutlich im Halbjahr

    11.04.2019 | 07:23:21

    Zürich (awp) - Barry Callebaut hat zur Jahresmitte bei seinen Schokoladenverkäufen nach einem schleppenden Jahresstart Tempo aufgenommen. Zudem verdiente der weltgrösste Schokoladenhersteller in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2018/19 deutlich mehr als im Vorjahreshalbjahr.

    Barry Callebaut verkaufte von Januar bis Juni 1,047 Millionen Tonnen Schokolade, ein Plus von 2,4 Prozent. Auch dank höheren Rohwarenpreisen ging es mit dem Umsatz des weltgrössten Schokoladeherstellers mit 3,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken noch stärker bergauf. Ohne Währungseffekte wäre das ein Zuwachs von 6 Prozent, wie der Schokoladenhersteller am Donnerstag mitteilte.

    Auch die Profitabilität zog an: Der Bruttogewinn legte dank einem unterstützenden Marktumfeld und einem verbesserten Produktmix um 5,7 Prozent auf 584,8 Millionen zu. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um rund 9 Prozent auf 301,3 Millionen Franken. Damit sei das Volumenwachstum deutlich übertroffen worden, was vor allem höheren Bruttogewinn und dem verbesserten Kostenmanagement zu verdanken sei, schrieb Barry Callebaut.

    Niedrigere Steuern

    Unter dem Strich verdiente der Konzern 199,1 Millionen Franken, das ist gar ein Plus von 15,1 Prozent. Dazu trugen vor allem tiefere Steuern bei. Allerdings hatte im Vorjahr noch ein Einmaleffekt im Zusammenhang mit Steuerreformen in Belgien und den USA das Ergebnis belastet. Um diesen Effekt bereinigt wuchs der Reingewinn noch um knapp 9 Prozent.

    Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Finanzgemeinde bei Umsatz- und Gewinnzahlen übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 3,6 Milliarden Franken, einem Volumenwachstum von 2,4 Prozent, einem EBIT von 291,9 Millionen und einem Reingewinn von 194,9 Millionen Franken gerechnet.

    Noch im ersten Quartal hatte der Schokoladenproduzent die Markterwartungen klar enttäuscht. Allerdings stellte das Unternehmen damals eine Beschleunigung in den folgenden Quartalen in Aussicht. Grund dafür ist unter anderem, dass mehr Unternehmen ihre Produktion an Barry Callebaut auslagern.

    Für das laufende Jahr erwartet Barry-Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique laut Mitteilung eine weitere Beschleunigung der Verkaufsdynamik. "Daher sind wir zuversichtlich, dass wir unsere aktuellen Mittelfristziele erreichen können." Im Januar hatte Barry Callebaut bisherigen Mittelfristziele bis 2021/22 verlängert, die Ende Geschäftsjahr ausgelaufen wären. Mittelfristig will Barry Callebaut ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen erzielen.

    tt/ra

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  • 29.03.2019 Barry Callebaut baut Kakao-Verarbeitungskapazitäten in der Elfenbeinküste aus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Barry Callebaut baut Kakao-Verarbeitungskapazitäten in der Elfenbeinküste aus

    29.03.2019 | 08:12:59

    Zürich (awp) - Barry Callebaut baut mit der Einweihung einer neuen Anlage seine Kakao-Verarbeitungskapazitäten in der Elfenbeinküste deutlich aus. Die neue Mahlanlage, sie ist Teil einer Investition von 55 Millionen Franken, wird die Verarbeitungskapazität des Werks in Abidjan bis zum Jahr 2022 um mehr als 40 Prozent erhöhen.

    Sobald die Verarbeitungseinheit vollständig in Betrieb ist, wird Barry Callebaut in dem westafrikanischen Land 45 zusätzliche Mitarbeiter beschäftigen und 120 indirekte Arbeitsplätze schaffen, wie der weltgrösste Schokoladenproduzent am Freitag mitteilte.

    Die Elfenbeinküste ist der weltweit wichtigste Kakaoproduzent. Barry Callebaut ist mit der 1964 gegründeten Tochtergesellschaft SACO in dem Land vertreten. Die beiden wichtigsten Kakaomahlwerke des Konzerns stehen in der Elfenbeinküste.

    ra/tt

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  • 20.03.2019 Schweizer Nahrungsmittelhersteller bereit für den Brexit

    Betroffene Wertpapiere

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    Lindt & Spruengli N --- --- --- --- --- ---
    Barry Callebaut N --- --- --- --- --- ---

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    Schweizer Nahrungsmittelhersteller bereit für den Brexit

    20.03.2019 | 15:09:40

    (von Claire Kostmann, AWP)

    Zürich (awp) - Schweizer Lebensmittelhersteller fühlen sich für den Brexit gerüstet. Offizieller Termin für den Austritt Grossbritanniens aus der EU ist nach heutigen Stand der Dinge immer noch der 29. März - eine Verschiebung ist höchst wahrscheinlich. Wie auch immer: Nestlé und Co. halten sich bereit.

    Der Branchenprimus Nestlé etwa hat seine Vorräte in Grossbritannien aufgestockt. Priorität von Nestlé sei es, "den Konsumenten in Grossbritannien und anderen europäischen Ländern unabhängig von der endgültigen politischen Einigung weiterhin Zugang zu Nahrungsmitteln und Getränken zu gewähren", erklärte ein Firmensprecher.

    Auch der irisch-schweizerische Backwarenhersteller Aryzta hat zusätzliche Kühlhäuser für die Erhöhung der Lagerbestände organisiert und sich alternative Lieferanten für die wichtigsten Rohstoffe" besorgt. Trotzdem könnte es kurzfristig zu Engpässen kommen, was sich aber schätzungsweise 2019 mit weniger als 2 Prozent im operativen Gewinn EBITDA niederschlagen sollte.

    Alternative Lösungen

    Der Milchverarbeiter Emmi produziert für den britischen Markt den Caffè Latte und den Käse in der Schweiz, den Joghurt in Deutschland und die Desserts in Italien. Sollten sich aber aus einem "harten Brexit" Probleme ergeben, werde Emmi "alternative Produktionslösungen" prüfen, erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage. Grossbritannien gehöre aber "nicht zu den fünf wichtigsten Auslandsmärkten" Emmis.

    Barry Callebaut beliefert seinen britischen Partner Burton's mit jährlich mehr als 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade. Dieser sei "der ideale Partner", um die wachsende Nachfrage britischer Kunden "in allen möglichen Brexit-Szenarien" zu decken.

    Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli verzeichnete im vergangenen Jahr in Grossbritannien ein Wachstum von mehr als 11 Prozent auf 253 Millionen Franken. Die Insel ist für die Kilchberger damit mit einem Umsatzanteil von 5,7 Prozent der fünftgrösste europäische Markt.

    Handelsabkommen beruhigt

    Schlaflose Nächte bereitet der Brexit dem Lindt-Management aber nicht. Das Handelsabkommen der Schweiz mit Grossbritannien dürfte etwaigen Lieferproblemen vorbeugen, sagte etwa Konzernchef Dieter Weisskopf vor gut zwei Wochen an der Bilanzmedienkonferenz.

    Ende Februar wurde ein Handelsabkommen zwischen Bern und London unterzeichnet. Es tritt in Kraft, sobald das Vereinigte Königreich die EU ohne geregelten Scheidungsvertrag verlässt. Die Vereinbarung soll für die Schweiz und ihre Unternehmen eine harte Landung bestmöglich abfedern.

    ck/al/ra/rw

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  • 08.03.2019 Barry Callebaut eröffnet neuen Standort in China

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Barry Callebaut N 1'952.00 +2.00 +0.10% 2'064.00 1'504.00 15'679

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    Barry Callebaut eröffnet neuen Standort in China

    08.03.2019 | 07:57:41

    Zürich (awp) - Barry Callebaut (BC) treibt seine Expansion in China voran und hat dazu einen neuen Standort in Beijing/China eröffnet. Der weltgrösste Schokoladekonzern will damit die Vertriebsaktivitäten in den kleineren Millionenstädten des Riesenreiches intensivieren, wie er am Freitag mitteilte. BC unterstreiche damit die Absicht zum Ausbau der Präsenz in der Region und die strategische Bedeutung des chinesischen Marktes.

    China zählt für den Zürcher Konzern, der mehrheitlich im Besitz der Jacobs Holding und der Familie Jacobs steht, seit gut zehn Jahren zu den wichtigsten Zielmärkten. 2008 wurde in Suzhou eine Schokoladenfabrik eröffnet, wobei die Büros später nach Shanghai verlegt wurden. Der Standort in Shanghai werde derzeit ausgebaut und werde weiterhin der Hauptsitz von BC in China bleiben, heisst es weiter. Shanghai war ausserdem der Ausgangsort für die weltweite Lancierung 2017 von Ruby, dem vierten Schokoladentypus (nach schwarzer, weisser und Milchschokolade).

    Allerdings ist China bezüglich Schokoladenkonsum ein eher schwieriges Pflaster. Die dortige Schokoladenindustrie habe in jüngster Zeit zwar ein Verkaufsmengenwachstum verzeichnet, der Schokoladenkonsum pro Kopf stagniere aber bei 100 Gramm, so die Mitteilung. Laut des Branchen-Analysebüros Nielsen wuchs die Schokoladenbranche in China in den letzten zwölf Monaten volumenmässig um 4,5%.

    Zum neuen Standort in Beijing gehört auch eine zweite sogenannte Chocolate Academy von BC in China, die zweiundzwanzigste weltweit. Die Akademien dienen BC als Schulungs- und Ausbildungszentren für gewerbliche Anwender und Fachleute, die ihre Fähigkeiten in der Verarbeitung von Schokolade verbessern und mehr über neue Trends, Techniken und Rezepturen erfahren möchten.

    uh/cf

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG