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  • 21.02.2019 Reederei Moller-Maersk enttäuscht mit Gewinnprognose - Aktie sackt ab

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    Reederei Moller-Maersk enttäuscht mit Gewinnprognose - Aktie sackt ab

    21.02.2019 | 10:55:18

    KOPENHAGEN (awp international) - Die weltgrösste Container-Reederei Moller-Maersk hat mit ihrer Gewinnprognose für 2019 die Anleger an der Börse enttäuscht. Der operative Gewinn (Ebitda) dürfte im laufenden Jahr nach neuer Rechnungslegung rund 5 Milliarden US-Dollar erreichen, teilte der dänische Reederei-Konzern am Donnerstag in Kopenhagen mit. Auf vergleichbarer Basis wären dies aber nur 4 Milliarden Dollar und damit nur eine geringe Steigerung im Vergleich zu 2018. Analysten hatten jedoch mit deutlich mehr gerechnet.

    Die Aktie der Reederei geriet nach den Nachrichten in einen Abwärtsstrudel. Am Vormittag verlor das Papier an der Börse in Kopenhagen zeitweise mehr als elf Prozent an Wert.

    Im abgelaufenen Jahr steigerte der Konzern seinen Umsatz vor allem dank der Übernahme der deutschen Reederei Hamburg Süd um 26 Prozent auf 39 Milliarden Dollar. Unter dem Strich gelang Maersk die Rückkehr in die Gewinnzone: Der Überschuss belief sich auf 3,2 Milliarden Dollar nach einem Verlust von knapp 1,2 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn kletterte nach alter Rechnungslegung um knapp acht Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Die Gewinnprognose für 2019 liegt nach diesen Regeln nur bei 4 Milliarden Dollar.

    Die Aussichten für die Gesamtwirtschaft seien 2019 schlechter als im Vorjahr, sagte Maersk-Chef Søren Skou dem Sender Bloomberg TV. Ihm zufolge verbessert sich zwar das Verhältnis von Angebot und Nachfrage in der lange von Überkapazitäten und Insolvenzen gebeutelten Branche. Allerdings belasteten steigende Treibstoffpreise die Unternehmen. Skou sagte, er sehe keinen Grund, weshalb der Ölpreis fallen sollte.

    Unterdessen trennt sich Maersk von seinem eigenen Öl-Fördergeschäft. Ab dem 4. April soll der Bereich als eigene Einheit an der Börse gelistet werden. Die Maersk-Aktionäre werden damit direkte Anteilseigner des Förderunternehmens./stw/mis/tav

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  • 04.09.2018 Strengere Umweltvorschriften: Schifffahrtsindustrie unter Zeitdruck

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    Strengere Umweltvorschriften: Schifffahrtsindustrie unter Zeitdruck

    04.09.2018 | 14:39:34

    (Ausführliche Fassung)

    HAMBURG (awp international) - Die internationale Schifffahrtsindustrie steht bei der Erfüllung verschärfter Umweltvorschriften unter Zeitdruck. Vom 1. Januar 2020 an dürfen Schiffe nach Bestimmungen der International Maritime Organization (IMO) auf hoher See nur noch Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von 0,5 Prozent statt bisher 3,5 Prozent verbrennen oder müssen alternativ die Abgase vom Schwefel reinigen. "Jetzt geht es für die IMO und die Branche darum, den neuen Grenzwert konsequent umzusetzen", sagte IMO-Generalsekretär Kitack Lim am Dienstag bei der Eröffnung der internationalen Fachmesse SMM in Hamburg. In Nord- und Ostsee darf schon seit 2015 nur noch Treibstoff mit 0,1 Prozent Schwefelgehalt genutzt werden. "Das ist sehr erfolgreich", sagte Lim.

    Bei der SMM treffen sich bis Freitag Reeder, Werften-Manager, Zulieferer und Offshore-Ausrüster, um technische Entwicklungen zu erörtern. Bei der Leistungsschau sind rund 2300 Aussteller vertreten, 50 000 Besucher werden erwartet.

    "Wir werden es schaffen, aber wir müssen hart arbeiten", sagte der Vorsitzende der International Chamber of Shipping (ICS), Esben Poulsson, zur neuen Schwefelobergrenze. Ein regelkonformer Kraftstoff müsse von Mitte nächsten Jahres an überall verfügbar sein. Allerdings habe er hierzu noch keine konkreten Informationen aus der Mineralölindustrie. Auch zum Kraftstoff-Preis gebe es noch keine Angaben. Für Reedereien ist der Kraftstoff ein wesentlicher Kostenfaktor.

    Die internationalen Reedereien rechneten laut einer Umfrage von 2019 bis 2023 mit Aufwendungen von mehr als 250 Milliarden Dollar (215 Mrd Euro) für Investitionen und Betriebskosten im Bereich "Green Shipping", einer weniger umweltschädlichen Schifffahrt, berichtete Poulsson. Geschätzt wird, dass 2020 rund 2500 Seeschiffe mit Abgasreinigern (Scrubber) ausgerüstet sein werden, fünf Prozent der Welthandelsflotte.

    Ausserdem müssen derzeit in die mehr als 50 000 Seeschiffe Behandlungssysteme für Ballastwasser installiert werden. Sie sollen verhindern, dass mit dem Wasser aufgenommene Organismen beim Abpumpen der Ausgleichstanks im nächsten Hafen wieder in die Umwelt gelangen. In Deutschland lässt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Behandlungssysteme für Ballastwasser zu.

    Eine weitere Herausforderung für die Branche ist ihr Ziel, bis 2050 die Kohlendioxid-Emissionen (CO2) auf die Hälfte - im Vergleich zu 2008 - zu senken. "Es gibt schon Fortschritte", berichtet Poulsson. Trotz eines um 30 Prozent gestiegenen weltweiten Handelsvolumens seien in zehn Jahren die CO2-Emissionen der Schifffahrt um acht Prozent zurückgegangen.

    "Wir wissen noch nicht, welche Technologie uns für mehr Umweltschutz am besten voranbringt", sagte der Produktmanager Frank Starke von Caterpillar. "Motoren können Wasserstoff verbrennen, die Sicherheit und die Logistik sind hier jedoch die Herausforderungen." Für das 2050-Ziel müssten mehrere Technologien wie Batteriebetrieb oder LNG-Motoren (LNG verflüssigtes Erdgas) parallel weiterentwickelt werden, um das beste Ergebnis zu finden. "Wir brauchen Lösungen, die wir in den nächsten zehn Jahren in Gang bringen können", mahnte der ICS-Chef./akp/DP/mis

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  • 04.09.2018 Strengere Umweltvorschriften: Schifffahrt muss sich umstellen

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    Strengere Umweltvorschriften: Schifffahrt muss sich umstellen

    04.09.2018 | 11:32:02

    HAMBURG (awp international) - Die internationale Schifffahrtsindustrie wird sich wegen verschärfter Umweltvorschriften erheblich umstellen müssen. Vom 1. Januar 2020 an dürfen Schiffe nach Bestimmungen der International Maritime Organization (IMO) auf hoher See nur noch Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von 0,5 Prozent statt bisher 3,5 Prozent verbrennen oder müssen alternativ die Abgase vom Schwefel reinigen. "Jetzt geht es für die IMO und die Branche darum, den neuen Grenzwert konsequent umzusetzen", sagte IMO-Generalsekretär Kitack Lim am Dienstag bei der Eröffnung der internationalen Fachmesse SMM in Hamburg. In Nord- und Ostsee darf schon seit 2015 nur noch Treibstoff mit 0,1 Prozent Schwefelgehalt genutzt werden.

    Die weltweiten Reeder hätten akzeptiert, dass eine Verschiebung der weiteren Schwefelobergrenze keine Option sei, sagte der Vorsitzende der International Chamber of Shipping (ICS), Esben Poulsson. Allerdings müsse ein regelkonformer Kraftstoff von Mitte nächsten Jahres an gekauft werden können. Noch habe er keine konkreten Informationen aus der Mineralölindustrie, ob sie dann auch liefern könne. Die internationalen Reedereien rechnen laut einer Umfrage damit, von 2019 bis 2023 mehr als 250 Milliarden Dollar (215 Mrd Euro) für Investitionen und Betriebskosten im Bereich "Green Shipping", einer weniger umweltschädlichen Schifffahrt, aufwenden zu müssen, sagte Poulsson.

    An der SMM beteiligen sich Reedereien, Werften, Zulieferer und Offshore-Ausrüster. Bis Freitag präsentieren 2289 Aussteller ihre Produkte und Entwicklungen. 50 000 Besucher werden erwartet./akp/DP/mis

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  • 03.09.2018 Gewerkschaft Verdi kontrolliert wieder Arbeitszeiten auf Schiffen

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    Gewerkschaft Verdi kontrolliert wieder Arbeitszeiten auf Schiffen

    03.09.2018 | 07:23:35

    (Meldung durchgehend ergänzt)

    HAMBURG (awp international) - Die Gewerkschaft Verdi und die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) kontrollieren wieder die Arbeitsbedingungen von Seeleuten auf Handelsschiffen, die in deutschen Häfen festgemacht haben. Die Aktionswoche "Baltic Week" stehe von Montag an in der Tradition einer weltweiten Kampagne gegen Sozialdumping an Bord von "Billigflaggen"-Schiffen. Das teilte Verdi in Hamburg mit.

    Von Bremerhaven über Hamburg, Kiel und Wismar bis Rostock werde überprüft, ob Tarifverträge eingehalten werden. Angesichts der Herausforderungen durch Digitalisierung und Automatisierung in der maritimen Wirtschaft liege ein weiterer Schwerpunkt auf den Arbeitsbedingungen der Hafenarbeiter.

    2017 hatten sich die Arbeitnehmervertreter dafür eingesetzt, dass Seeleute keine Hafenarbeit wie das Laschen - also das Festzurren von Ladung - verrichten sollen. Diese Aktion sei erfolgreich gewesen, meinte ein Gewerkschaftsvertreter. In Hamburg, Bremen und Niedersachsen stehe die Thematik auf der politischen Agenda mit dem Ziel, die Hafenverordnungen anzupassen.

    Unter deutscher Flagge fuhren seit der Branchenkrise 2008 zunächst immer weniger Schiffe. Hohe Kosten und Vorschriften für die Beschäftigung waren Gründe hierfür. Daraufhin hatte der Gesetzgeber Erleichterungen beschlossen.

    Von den 2720 Schiffen der deutschen Handelsflotte (2012: 3800) fuhren 2017 nach Angaben des Verbands Deutscher Reeder (VDR) 178 unter deutscher Flagge. Das Gros - 686 Schiffe - war unter der Flagge Liberias gemeldet, dem weltweit grössten Schiffsregister. Der VDR hatte als Tarifpartner von Verdi erklärt, dass Seeleute von Tarifverträgen, Mindestlohn sowie verbindlichen Arbeits- und Sozialstandards profitierten. "Frühere Billigflaggen sind zu Qualitätsflaggen geworden", sagte Präsidiumsmitglied Ralf Nagel./akp/DP/mis

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  • 17.08.2018 Hohe Treibstoffkosten belasten Reederei-Riesen Maersk

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    Hohe Treibstoffkosten belasten Reederei-Riesen Maersk

    17.08.2018 | 09:26:54

    KOPENHAGEN (awp international) - Hohe Treibstoffpreise drücken das Geschäft beim weltgrössten Schifffahrtskonzern Maersk. Unter dem Strich fuhr das Unternehmen im ersten Halbjahr zwar einen Gewinn von 2,79 Milliarden US-Dollar (rund 2,45 Milliarden Euro) ein. Dieser wurde aber stark etwa vom Verkauf der Öl-Sparte beeinflusst. Verkäufe rausgerechnet steckt Maersk tief in den roten Zahlen: Der Verlust der verbleibenden Geschäftsbereiche stieg deutlich um mehr als das Doppelte auf 305 Millionen US-Dollar. "Für den Rest des Jahres erwarten wir eine Verbesserung unserer Profitabilität durch niedrigere Stückkosten und höhere Frachtraten", erklärte Unternehmenschef Søren Skou am Freitag./tam/DP/stk

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  • 17.05.2018 Reederei-Riese Maersk kündigt Sparmassnahmen an

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    Reederei-Riese Maersk kündigt Sparmassnahmen an

    17.05.2018 | 09:44:24

    KOPENHAGEN/HAMBURG (awp international) - Der weltgrösste Schifffahrtskonzern Maersk hat nach einem enttäuschenden ersten Quartal umgehend Sparmassnahmen angekündigt. "Unser Ergebnis vor allem in der Ozean-Sparte (Containerfracht und Hafenterminals) war ungenügend", erklärte Unternehmenschef Søren Skou am Donnerstag. Unter dem Strich fuhr Maersk zwar einen Gewinn von 2,75 Milliarden US-Dollar (derzeit rund 2,3 Milliarden Euro) ein. Dieser wurde aber stark vom Verkauf der Öl-Sparte beeinflusst. Alle Verkäufe rausgerechnet stieg der Verlust deutlich auf 239 Millionen US-Dollar.

    "Angesichts der aktuell schwierigen Marktbedingungen werden wir eine Reihe kurzfristiger Initiativen zur Verbesserung der Profitabilität starten", kündigte Skou an.

    Der Umsatz des dänischen Reederei-Riesen wuchs im ersten Quartal um 30 Prozent auf rund 9,25 Milliarden Dollar. Zwei Drittel der Steigerung machte die Übernahme der Reederei Hamburg Süd aus. Der Verkauf der Öl-Sparte spülte 2,6 Milliarden Dollar in die Kassen. Maersk will sich von einem Öl- und Reedereigiganten mehr zu einem zu einem Transport- und Logistikunternehmen entwickeln.

    In der Ozean-Sparte hätten sich hohe Bunkerkosten und Währungseffekte auf das Ergebnis ausgewirkt, erklärte Maersk. Seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018 bestätigte der Reederei-Gigant trotzdem. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll von zuletzt 3,5 auf 4 bis 5 Milliarden Euro steigen./tam/DP/jha

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  • 29.03.2018 Containerumschlag über deutsche Seehäfen leicht rückläufig

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    Containerumschlag über deutsche Seehäfen leicht rückläufig

    29.03.2018 | 11:12:08

    WIESBADEN (awp international) - Die deutschen Seehäfen spüren den Wettbewerbsdruck aus Rotterdam und Antwerpen und haben im vergangenen Jahr weniger Container umgeschlagen. Gegenüber dem Vorjahr ging der Umschlag um 0,5 Prozent auf 15,1 Millionen Standardcontainer (TEU) zurück, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Fast 95 Prozent entfallen auf die beiden Grosshäfen Hamburg und Bremerhaven. An der Spitze im Containerverkehr mit deutschen Seehäfen lag mit Abstand China (3,1 Millionen TEU) vor den USA (1,4 Millionen TEU) und Russland (0,7 Millionen TEU).

    Anders als der Containerumschlag hat der gesamte Güterumschlag in den Seehäfen um 1,1 Prozent auf 299,5 Millionen Tonnen zugenommen. In dieser Gesamtzahl enthalten sind nicht nur Waren, die in Containern transportiert werden, sondern auch Massengüter wie Getreide, Öl oder Kohle und Erz. Der Versand ins Ausland ging um 1,0 Prozent auf 116 Millionen Tonnen zurück, der Empfang aus dem Ausland stieg dagegen um 2,5 Prozent auf 165 Millionen Tonnen./egi/DP/mis

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG