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  • 20.05.2019 Aktien Schweiz Schluss: Schwächer - Handelsstreit drückt SMI unter 9'600 Punkte

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Schwächer - Handelsstreit drückt SMI unter 9'600 Punkte

    20.05.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt war am Montag fest im Griff des Handelsstreits zwischen China und den USA und entsprechend auf breiter Front belastet. Sanktionen der US-Regierung gegen den chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei trübten die Stimmung merklich ein und dämpften die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Auseinandersetzungen. "Wir haben uns von einer Lösung des Streits weiter wegbewegt", sagte ein Händler. Zudem wurde die steigende Spannung zwischen den USA und dem Iran zunehmend als belastend eingestuft.

    US-Präsident Donald Trump hat Huawei von wichtiger Technologie abgeschnitten. Die Chinesen sind ein führender Ausrüster von Mobilfunk-Netzen und der zweitgrösste Smartphone-Anbieter der Welt. Mit den US-Sanktionen verliert die Firma auch den Zugang zu Chips aus dem Westen. Gemäss Insidern sollen Halbleiteranbieter Huawei bis auf weiteres nicht mehr beliefern. Am Markt wurden daher Gegenmassnahmen Chinas befürchtet. Zudem könnten die westlichen Firmen vom wichtigen Markt China abgeschnitten werden. Auch könnten westliche Produkte wie etwa das iPhone in China boykottiert werden, hiess es weiter.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,80 Prozent im Minus bei 9'582,08 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gab 1,12 Prozent auf 1'477,43 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,80 Prozent auf 11'578,95 Punkte. Von den 30 grössten Titeln schlossen 26 im Minus und vier höher.

    Stark unter Druck standen die Technologiewerte, die unter den negativen Branchennachrichten im Kontext zu Huawei Terrain einbüssten. Dies löste heftige Gewinnmitnahmen aus und liess AMS um über 13 Prozent einbrechen. Der Titel des Sensorenherstellers und Zulieferers für die Smartphone-Industrie hat im laufenden Jahr etwa 80 Prozent gewonnen. Wie sich die Huawei-Sanktionen auf Zulieferer wie AMS auswirken werden, könne noch nicht wirklich gesagt werden, hiess es dazu am Markt.

    Im Sog von AMS verloren auch die Technologiewerte Logitech (-3,0%) und Temenos (-2,3%) deutlich an Wert. Auch von den Aktien des stark auf China ausgerichteten Uhrenherstellers Swatch (-2,4%) trennten sich die Anleger.

    Zyklische Firmen wie Clariant (-2,3%), das Logistikunternehmen Kühne + Nagel (-1,9%) oder ABB (-1,7%) verloren ebenfalls deutlich an Terrain.

    Bei den Blue Chips büssten zudem Julius Bär (-4,7%) nach einer Abstufung auf "Neutral" durch die UBS kräftig an Wert ein. Im breiten Markt sorgt eine Verkaufsempfehlung der UBS für EFG (-6,5%) für noch stärkere Abgaben. Die Grossbanken Credit Suisse (-1,3%) und UBS (-0,7%) konnten die Einbussen noch ein wenig eingrenzen.

    Ein deutliches Minus von 4,6 Prozent oder 2,48 Franken wiesen die Aktien von LafargeHolcim auf. Der Baustoffkonzern wurde ex-Dividende von 2,00 Franken je Aktie gehandelt. LafargeHolcim hat die Aktivitäten in Malaysia verkauft und kann damit die Nettofinanzschulden um knapp 600 Millionen senken.

    Bei den Marktschwergewichten hielten sich Nestlé (-0,5%) und Roche (-0,1%) noch eingiermassen stabil, Novartis (-1,4%) dagegen standen unter Druck.

    Die Aktien des Hörgeräteherstellers Sonova ermässigten sich am Tag vor der Bekanntgabe des Jahresergebnisses 2018/19 um 0,4 Prozent.

    Unter den wenigen Gewinnern waren die dividendenstarken Aktien von Swisscom (+0,9%), Swiss Re (+0,7%) oder Schindler (+0,8%).

    Die Anteile von Richemont (+0,3%) wurden laut Händlern von positiven Analystenkommentaren gestützt. Der Luxusgüterkonzern hatte am vergangenen Freitag den Jahresabschluss 2018/19 veröffentlicht.

    Das Ja zur Schweizer Unternehmenssteuerreform vom gestrigen Sonntag wirkte sich auf die Aktien der Immobilienfirmen HIAG (+0,4%), PSP (+0,6%) und Mobimo (+0,2%) positiv aus. Allreal (-0,1%), Investis (-0,3%) und SPS (-0,1%) schwächten sich dagegen ab. Dank der Steuerreform können Immobilienfirmen latente Steuerverbindlichkeiten auflösen und die Steuersätze für viele Unternehmen werden reduziert.

    Investis kann wegen der Reform latente Steuern von 61 Millionen Franken auslösen, wie die auf Wohnimmobilien im Genferseeraum fokussierte Firma nach Börsenschluss mitteilte.

    pre/cf

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  • 20.05.2019 Aktien Schweiz: SMI beschleunigt Abwärtstrend - Fällt wieder unter 9'600 Punkte

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: SMI beschleunigt Abwärtstrend - Fällt wieder unter 9'600 Punkte

    20.05.2019 | 11:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat seinen Abwärtstrend am Montagvormittag beschleunigt. Laut Händlern hat China im Fall Huawei Gegenmassnahmen angekündigt. Damit erreicht der Handelsstreit zwischen den UDA und China eine weitere Eskalationsstufe.

    Nachdem US-Präsident Donald Trump Huawei in der vergangenen Woche auf eine Schwarze Liste gesetzt hatte, kündigt China nun Händlern zufolge Gegenmassnahmen an. In den USA hatten zuletzt verschiedene Unternehmen vermeldet, die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Netzausrüster und Smartphone-Anbieter einzuschränken. China will nun gegen genau diese Unternehmen vorzugehen. Die Marktreaktion zeigt, dass Investoren derzeit verstärkt "Schlagzeilen-getrieben" handeln. Neben dem Handelsstreit zwischen den USA und China gehört der Brexit zu den Dauerthemen. Aber auch die steigende Spannung zwischen den USA und dem Iran wird als tendenziell belastend eingestuft.

    Der Swiss Market Index (SMI) sackt gegen 11.15 Uhr um 0,74 Prozent auf 9'587,69 Punkte ab. Im Tief war er bis auf 9'579 Zähler durchgereicht worden. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt um 0,91 Prozent nach auf 1'480,42 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) steht 0,66 Prozent tiefer bei 11'594,97 Punkten. Von den 30 Top-Werte fallen 23 zurück, sechs legen zu und Geberit sind unverändert.

    laut Händlern befindet sich der Markt zudem aktuell in einer Konsolidierungsphase. Immerhin habe er alleine in der vergangenen Woche mehr als die Hälfte des jüngsten Rücksetzers aufgeholt.

    Die Kursverluste von AMS (-7,5%) sollten angesichts der rasanten Kurserholung von etwa 80 Prozent seit Jahresbeginn daher als eine Mischung aus Konsolidierung und belastenden Branchennachrichten gesehen werden. Wie zuletzt bekannt wurde, schränken US-Konzerne wie Google und andere weitere Technologiekonzerne ihre Zusammenarbeit mit Huawei nach der Entscheidung Trumps ein. Aber auch Chipkonzerne wie Qualcomm, Broadcom und Xilinx haben laut Berichten ihren Mitarbeitern mitgeteilt, dass Huawei bis auf weiteres nicht beliefert werde. Die Auswirkungen für Zulieferer wie AMS sind derzeit nicht wirklich absehbar.

    Weitere Technologieaktien wie Logitech (-2,0%) und Temenos (-1,4%) folgen dem schwächeren Branchentrend.

    Aber nicht nur die Technologiebranche leidet unter den anhaltenden Spannungen. Laut einem aktuellen Marktkommentar bekommen immer mehr europäische Unternehmen, die in China tätig sind, die Folgen der von beiden Seiten verhängten Strafzölle zu spüren.

    Ein deutliches Minus von 4,2 Prozent oder 2,26 Franken weisen auch die Aktien des Baustoffkonzerns LafargeHolcim auf. Allerdings wird der Konzern ex-Dividende gehandelt. Lafarge schüttet seinen Aktionären je Aktien 2,00 Franken aus. Die Nachricht, dass LafargeHolcim den Verkauf seiner Aktivitäten in Malaysia abgeschlossen und seinen gesamten Anteil an Lafarge Malaysia Berhad an YTL Cement Berhad für einen Unternehmenswert von 982 Millionen Franken verkauft.

    Deutlichere Verluste verzeichnen unter den Blue Chips Julius Bär (-2,7%) nach einer Abstufung auf "Neutral" durch die UBS. Im breiten Markt sorgt eine neu ausgesprochene Verkaufsempfehlung der UBS für EFG (-7,5%) für noch stärkere Abgaben. Generell habe sich der Ausblick für die Branche seit Anfang 2019 nicht verbessert und er senke seine Prognosen für die verwalteten Vermögen und die Nettoneugeldzuflüsse, erklärt der zuständige Analyst seine Schritte.

    Kursverluste von jeweils 0,8 Prozent bei den beiden Schwergewichten Nestlé und Novartis tragen zu der Marktschwäche bei. Roche bieten mit -0,2 Prozent bestenfalls einen gewissen Puffer.

    Unter den wenigen Gewinnern sind dividendensichere Werte wie Swiss Re, Swisscom und Zurich, zu finden, die zwischen 0,5 und 0,2 Prozent gewinnen.

    Im breiten Markt sind nach dem Ja zur Schweizer Unternehmenssteuerreform vor allem einige Immobilienfirmen auf der Gewinnerseite zu finden. So legen PSP (+0,8%), Allreal (+0,5%) und Mobimo (+0,2%) gegen den Trend zu.

    hr/rw

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  • 20.05.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Leichte Verluste - Bekannte Themen geben Ton an

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: Leichte Verluste - Bekannte Themen geben Ton an

    20.05.2019 | 09:42:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt startet mit leichten Abgaben in die neue Handelswoche. Wie es im Handel heisst, bestimmen altbekannte Themen das Marktgeschehen. Dazu zählt massgeblich der Handelsstreit zwischen den USA und China. Wie ein Stratege es nennt, ist der Markt derzeit stark Schlagzeilen-getrieben.

    Laut einem aktuellen Marktkommentar bekommen auch immer mehr europäische Unternehmen, die in China tätig sind, die Folgen der von beiden Seiten verhängten Strafzölle zu spüren. US-Präsident Donald Trump hatte die Auseinandersetzung damit angeheizt, dass er den Technologiekonzern Huawei auf die Schwarze Liste gesetzt hat. Aber auch seine verschärfte Rhetorik in Richtung Iran und der Brexit sorgen weiterhin für Vorsicht. Leicht positiv wird derzeit der Wahlsieg der australischen Regierung gesehen. Ebenso werden die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Japan insgesamt als tendenziell erfreulich gewertet.

    Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 9.20 Uhr 0,19 Prozent auf 9'641,12 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt um 0,35 Prozent nach auf 1'488,84 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) steht 0,10 Prozent tiefer bei 11'660,06 Punkten. Von den 30 Top-Werte fallen 16 zurück, zwölf legen zu und Geberit und Roche sind unverändert.

    Besonders deutlich geht es für den Baustoffkonzern LafargeHolcim mit -3,9 Prozent oder 2,08 Franken abwärts. Allerdings wird der Konzern ex-Dividende gehandelt. Lafarge schüttet seinen Aktionären je Aktien 2,00 Franken aus.

    Derweil gehören AMS (-4,0%) zu den Unternehmen, die tendenziell unter den Sanktionen gegen Huawei als Leidtragenden genannt werden. So schränken Google und andere amerikanische Technologiekonzerne ihre Zusammenarbeit mit dem chinesischen Netzausrüster und Smartphone-Anbieter ein. Aber auch Chipkonzerne wie Qualcomm, Broadcom und Xilinx haben laut Berichten ihren Mitarbeitern mitgeteilt, dass Huawei bis auf weiteres nicht beliefert werde.

    Weitere Technologieaktien wie Logitech (-1,4%) und Temenos (-1,0%) folgen dem schwächeren Branchentrend.

    Deutlichere Verluste verzeichnen unter den Blue Chips Julius Bär (-2,0%) nach einer Abstufung auf "Neutral" durch die UBS. Im breiten Markt sorgt eine neu ausgesprochene Verkaufsempfehlung der UBS für EFG (-4,0%) für noch stärkere Abgaben.

    Gefragt sind dagegen dividendensichere Werte wie Swiss Re, Swisscom und Zurich, die zwischen 0,5 und 0,2 Prozent gewinnen.

    hr/rw

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  • 20.05.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Knappes Minus zum Start erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Knappes Minus zum Start erwartet

    20.05.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt deuten die Vorzeichen zum Wochenstart eine leicht schwächere Eröffnung an. Dabei erschweren uneinheitliche Vorgaben aus Übersee eine Orientierung. Während die Wall Street am Freitag tiefer geschlossen hatte, verzeichnen die meisten Börsen Asiens am Montag knappe Kursgewinne.

    Investoren bleiben laut Händlern weiter vorsichtig mit ihren Engagements. Wie ein Stratege beschreibt, ist der Markt derzeit stark Schlagzeilen-getrieben. So sind der US-chinesische Handelskonflikt, der Brexit sowie die wachsende Spannung zwischen den USA und dem Iran mögliche Kurstreiber. Leicht positiv wird derzeit der Wahlsieg der australischen Regierung gesehen. Aber auch die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Japan sind unter dem Strich erfreulich ausgefallen.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.20 Uhr um 0,12 Prozent tiefer bei 9'631,57 Punkten. Von den 20 SMI-Werten treten die meisten auf der Stelle.

    Nur beim Baustoffkonzern LafargeHolcim fällt das Minus mit 3,1 Prozent oder 1,65 Franken vorbörslich deutlich überdurchschnittlich aus. Allerdings wird der Konzern ex-Dividende gehandelt. Lafarge schüttet seinen Aktionären je Aktien 2,00 Franken aus.

    Unter den Blue Chips geben sonst noch Zykliker wie Adecco und ABB mit 0,1 Prozent mit dem Markt nach. Die beiden Grossbanken tendieren derweil uneinheitlich: CS geben um 0,1 Prozent nach, während UBS mit +0,2 Prozent einzige Gewinner sind.

    Die drei Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche (alle unverändert) sichern den Markt nach unten etwas ab. Nachrichten liefert dabei lediglich der Konsumgüterkonzern Nestlé, der laut Medienberichten schon bald seine Nespresso-Kapseln auch im Detailhandel anbieten will.

    Deutlichere Verluste verzeichnen vorbörslich die Aktie von Julius Bär (-0,5%) nach einer Abstufung auf "Neutral" durch die UBS. Einerseits habe die Aktien seit Jahresbeginn deutlich zugelegt, so der zuständige Analyst. Andererseits sei er insgesamt vorsichtiger geworden mit seinen Erwartungen beispielsweise bei den Nettoneugeldzuflüssen.

    Diese Argumenten nennt der Experte auch in der Begründung für die neu ausgesprochene Verkaufs-Empfehlung für EFG-Aktien (-1,6%), die damit im breiten Markt noch deutlicher zurückkommen.

    hr/rw

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  • 17.05.2019 Aktien Schweiz Schluss: Leichte Abgaben nach guter Handelswoche

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Schluss: Leichte Abgaben nach guter Handelswoche

    17.05.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat zum Wochenschluss leicht im Minus geschlossen. Der Leitindex SMI notierte fast den ganzen Handelstag über deutlich in der Verlustzone, im späten Handel holte er die Verluste im Schlepptau einer sich erholenden Wall Street allerdings noch fast auf.

    Insgesamt seien die Anleger angesichts des weiter schwelenden Handelsstreits der USA mit China weiter verunsichert, hiess es im Markt. Zudem hätten wohl einige Investoren nach einer insgesamt guten Handelswoche Gewinne mitgenommen. Für etwas Entlastung sorgte die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump allfällige Sonderzölle auf Autoimporte gegen die EU und Japan um ein halbes Jahr verschob. Zudem wurden in den USA starke Zahlen zur Konsumentenstimmung publiziert.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,02 Prozent im Minus bei 9'659,08 Punkten. Für die gesamte Handelswoche resultierte damit ein deutliches Plus von 2,0 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gab am Freitag 0,25 Prozent auf 1'494,09 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) sank 0,07 Prozent auf 11'672,21 Punkte. Von den 30 grössten Titeln schlossen 23 im Minus und sieben im Plus.

    Im Fokus standen die Richemont-Aktien (+2,8%) nach Vorlage des Jahresergebnisses 2018/19 des Luxusgüterkonzerns. Trotz anfänglicher Kursabgaben beendeten sie den Handel als klar stärkste SMI-Werte. Richemont konnte im vergangenen Geschäftsjahr dank Akquisitionen stark wachsen, lag mit seinen Gewinnzahlen aber unter den Erwartungen. Händler verwiesen darauf, dass die Titel zuletzt wegen des Handelsstreits stark unter Druck geraten waren.

    Die deutlichsten Abgaben im SMI/SLI erlitten die Aktien des Chiphersteller AMS (-3,4%). Sie litten ebenso wie die Logitech-Aktien (-0,9%) unter einer schlechten Stimmung für Technologiewerte, nachdem grosse US-Chiphersteller wie Texas Instruments und Nvidia vor einer Nachfrageschwäche gewarnt hatten.

    Tiefer schlossen auch Partners Group (-2,3% oder -17 Franken), allerdings wurden die Titel des Asset Managers ohne Dividende von 22 Franken gehandelt. Bei Temenos (-0,8% oder -1,45 Franken) waren die Abgaben zumindest zu einem Teil auf den Dividendenabgang von 0,75 Franken zurückzuführen.

    Schwach zeigten sich allerdings auch weitere zyklische Titel wie Adecco (-1,4%) oder Sika (-0,7%) aber auch die Bankentitel Julius Bär (-1,0%) sowie Credit Suisse (-0,6%) und UBS (-0,2%) schlossen im Minus. Die Grossbankenwerte dürften weiterhin unter den tiefen Zinsen gelitten haben, was für die Finanzindustrie schlechtere Geschäfte bedeutet.

    Alcon (-0,9%) gingen am Freitag nach den Gewinnen des Vortags mit Verlusten aus dem Handel. Im Nachgang zu den in der Nacht auf Donnerstag vorgelegten Quartalszahlen des Augenheilkundespezialisten trafen am Freitag allerdings einige wohlwollende Kommentare von Analystenseite ein. Der Ausblick für das Gesamtjahr stimme weiterhin mit den eigenen Erwartungen überein, kommentierte etwa das CS-Aktienresearch.

    Bei den defensiven Schwergewichten gaben Nestlé (-0,4%) nach dem am Vortag erreichten neuen Allzeithoch wieder etwas nach. Gestützt wurden die Indizes dagegen von den festeren Pharmatiteln Novartis (+0,3%) sowie Roche (+0,4%). Zu den Gewinnern gehörten auch die defensiven Swisscom-Titel (+0,5%) und die bereits am Vortag starken Aktien des Liftherstellers Schindler (+0,8%).

    Am breiten Markt standen Stadler Rail (+2,8%) im Fokus. Laut Medienberichten kann der Thurgauer Zugbauer auf einen Grossauftrag der Berliner Verkehrsbetriebe für bis zu 1'500 neue U-Bahnwagen rechnen. Unklar blieb allerdings, ob der unterlegene Konkurrent Siemens noch juristische Schritte gegen die Auftragsvergabe einleiten will.

    HBM Healthcare (+4,3%) legten bei klar überdurchschnittlichen Handelsvolumen klar zu. Die auf den Gesundheitssektor fokussierte Beteiligungsgesellschaft vermeldete für ihr Geschäftsjahr 2018/19 einen Gewinnsprung nicht zuletzt dank einer deutlichen Wertsteigerung einer chinesischen Beteiligung. Die Gesellschaft erhöht nun ihre Dividende.

    tp/kw

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  • 17.05.2019 Aktien Schweiz: Gewinnmitnahmen und Handelskonflikt belasten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: Gewinnmitnahmen und Handelskonflikt belasten

    17.05.2019 | 11:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist auf bestem Wege, die Handelswoche auf Tagessicht so zu beenden, wie er sie begonnen hat - im Minus. Laut Börsianern nehmen Investoren nach dem an sich guten Lauf in dieser Woche vor dem Wochenende Gewinne mit. Immerhin schwelten derzeit verschiedene politische Gefahrenherde, so dass sich niemand zu stark positionieren wolle.

    Zu den Unabwägbarkeiten zählt auch weiterhin der Handelsstreit zwischen den USA und China. Am Markt werde mehr oder weniger darauf gewartet, ob und wie China auf die jüngsten Schritte von US-Präsident Donald Trump gegen den Technologiekonzern Huawei reagiert. Aber auch die anstehende Europawahl und Themen wie der Brexit und Italiens Verschuldung haben die ganze Woche schon im Hintergrund geschwelt und könnten jederzeit wieder zu einem heissen Thema werden, sagt ein Börsianer.

    Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 11.15 Uhr 0,43 Prozent auf 9'618,79 Punkte. Aktuell wäre das für die ganze Woche ein Plus von 1,5 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt um 0,64 Prozent nach auf 1'488,14 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) steht 0,44 Prozent tiefer bei 11'627,90 Punkten. Von den 30 Top-Werte fallen 27 zurück, während ABB, Swisscom und Richemont im Plus notieren.

    Optisch gesehen gehören Partners Group (-3,2% oder -24 Fr.) und Temenos (-1,8% oder -3,05 Fr.) zu den grössten Verlierern. Allerdings sind ihre Kursabgaben teilweise auf die Dividende zurückzuführen, die beide an ihre Aktionäre ausgeschüttet haben. So sind es bei Partners Group 22 Franken je Aktie, und Temenos schüttet für das zurückliegende Geschäftsjahr 0,75 Franken je Titel aus.

    Zu den grössten Verlierern zählten über weite Strecken auch die Aktien von Richemont (+0,7%) nach Zahlen, bis sie zuletzt mit einem fulminanten Richtungswechsel zum grössten Gewinner wurden. Zwar sind die Genfer nicht zuletzt dank Akquisitionen stark gewachsen, die Gewinnzahlen lagen aber deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Konkurrent Swatch lässt mit -1,1 Prozent weiter Federn.

    Für beide Unternehmen sind auch die Handelsdiskussionen zwischen China und USA eine tendenzielle Belastung, da sie stark von asiatischen Markt abhängen.

    Der Handelsstreit wird zusammen mit negativ aufgenommenen Branchennachrichten auch bei den beiden Technologiewerten AMS (-2,7%) und Logitech (-1,3%) als Grund für die schwächere Tendenz angeführt.

    Darüber hinaus trennen sich Investoren verstärkt auch von Werten, die zuletzt gut gelaufen sind. Hierzu zählen etwa die Papiere des Augenheilkunde-Spezialisten Alcon, die um 1,0 Prozent nachgeben. Die ehemalige Novartis-Tochter hatte in der Nacht auf Donnerstag Zahlen vorgelegt. Seit ihrem Börsendebut Anfang April hatten die Titel in der Spitze mehr als 15 Prozent hinzugewonnen.

    Dass Investoren insgesamt etwas vorsichtiger sind, ist gut in den Kursen der eher defensiven Pharmaschwergewichte abzulesen. Sowohl Novartis (-0,1%) als auch Roche (-0,3%) halten sich etwas besser als der Gesamtmarkt. Auch das Plus der Swisscom-Aktie (+0,1%) zeigt, dass Anleger stärker auf weniger konjunktursensible Titel setzen.

    Das dritte Schwergewicht, Nestlé (-0,5%), fällt dagegen mit dem Markt zurück. Allerdings hatten die Papiere am Vortag auch zu den grössten Gewinnern gezählt und mit der Schlussauktion erstmals die Schwelle von 100 Franken überschritten.

    Nachrichten gab es dagegen vor allem aus den hinteren Reihen. Dabei fallen vor allem Stadler Rail (+2,6%) positiv aus. Laut Presseberichten könnte das Unternehmen vor einem Milliardenauftrag aus Berlin stehen.

    Deutlich fester präsentieren sich aus der Gesundheitsbranche noch Polyphor (+4,3%) nachdem sie angekündigt haben, neue Daten am Fachkongress ASCO zu präsentieren. Noch stärker reagieren HBM (+4,6%) auf die vorgelegten Zahlen 2018/19 und eine Dividendenerhöhung.

    hr/ys

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  • 17.05.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Gewinnmitnahmen und Handelskonflikt belasten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: Gewinnmitnahmen und Handelskonflikt belasten

    17.05.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt geht es zum Wochenschluss zunächst abwärts. Angesichts der bisherigen Kursgewinne in dieser Woche nähmen Investoren nun Gewinne mit, heisst es im Handel. Zudem stelle der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiterhin einen potenziellen Belastungsfaktor dar.

    Für den Leitindex SMI steht derzeit ein Wochenplus von immer noch 1,5 Prozent zu Buche. Das verleite Investoren dazu, ihre Gewinne der vorangegangenen drei Handelstage mitzunehmen. Hinzu komme der weiterhin schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China, der mit den jüngsten Schritten von US-Präsident Donald Trump gegen den Technologiekonzern Huawei eine neue Eskalationsstufe erreicht habe. Am Markt gehen die meisten Teilnehmer davon aus, dass China derzeit lediglich die Optionen abwäge, wie es darauf reagieren kann. Und dass eine Reaktion folgen werde, halten die meisten für wahrscheinlich.

    Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 9.20 Uhr 0,53 Prozent auf 9'609,69 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt um 0,67 Prozent nach auf 1'487,72 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) steht 0,46 Prozent tiefer bei 11'626,31 Punkten. Alle 30 Top-Werte fallen zurück.

    Ganz unten auf den Kurstafeln notieren die Aktien von Partners Group (-2,5% oder -18,40 Fr.) und Temenos (-1,5% oder -2,60 Fr.). Dabei fallen Partners Group nur optisch, da der Konzern an diesem Tag ex-Dividende von 22 Franken je Aktie Dividende gehandelt wird. Temenos zahlt für das zurückliegende Geschäftsjahr eine Dividende von 0,75 Franken.

    Mit Kursverlusten von 1,6 Prozent fallen auch die Aktien von Richemont nach Zahlen negativ auf. Analysten werten die Zahlen des Luxusgüterkonzerns als durchwachsen. Die Titel von Swatch werden mit -1,5 Prozent in Sippenhaft genommen.

    Dass der Markt nicht noch tiefer steht, ist den drei Schwergewichten Roche, Novartis und Nestlé zu verdanken, die mit Abgaben zwischen 0,3 und 0,4 Prozent etwas weniger stark als der Rest fallen.

    hr/ys

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  • 17.05.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Gewinnmitnahmen nach starkem Vortag

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Gewinnmitnahmen nach starkem Vortag

    17.05.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt deutet sich zum Wochenschluss ein tieferer Auftakt an. Damit würde er den überwiegend schwächeren Vorgaben aus Asien folgen. Die Wall Street hatte am Donnerstag dagegen am Donnerstag dank guter Wirtschaftsdaten und Unternehmenszahlen im Plus geschlossen.

    Trotz der kurzzeitig gestiegenen Risikobereitschaft der Investoren mahnen zahlreiche Marktstrategen zur Vorsicht. Die Tatsache, dass China sich bisher nur kritisch über die Massnahmen der USA gegen den Technologiekonzern Huawei geäussert habe, sei eher als vorübergehende Pause in dem Konflikt zu werten. China verschaffe sich damit Zeit, über Gegenmassnahmen nachzudenken, erklärt ein Stratege. Im Zusammenhang mit dem Handelskonflikt sehen offenbar auch immer mehr Ökonomen ein steigendes Risiko für die US-Wirtschaft, wie jüngste Umfragen zeigen.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.25 Uhr um 0,51 Prozent tiefer bei 9'611,28 Punkten. Von den 20 SMI-Werten fallen alle Werte zurück. Die Spanne reicht dabei von -0,3 bis -1,5 Prozent.

    Unter den Blue Chips fallen die Aktien von Richemont nach Zahlen mit -1,5 Prozent am deutlichsten zurück. Dabei hat der Luxusgüterkonzern im Geschäftsjahr 2018/19 stark zugelegt. Allerdings lag das Unternehmen nur beim Umsatz im Rahmen der Erwartungen, mit den Gewinnzahlen hinkt der Konzern den Schätzungen hinterher.

    Daneben geht es auch für Zykliker wie ABB und LafargeHolcim (je -0,6%) abwärts. Ebenso verlieren die Aktien der beiden Grossbanken CS und UBS (je -0,6%) überdurchschnittlich. Gerade die Aktien der CS und von LafargeHolcim hatten bereits am Donnerstag nicht von der insgesamt guten Stimmung profitieren können und sich schwächer als der Gesamtmarkt entwickelt.

    Im breiten Markt stechen derweil die Aktien von Börsenneuling Stadler Rail hervor, die sich mit +2,5 Prozent gegen den schwächeren Trend stemmen. Händler verweisen auf Zeitungsberichte, wonach das Unternehmen möglicherweise einen Milliardenauftrag in Berlin erhalten könnte.

    hr/ys

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  • 16.05.2019 Aktien Schweiz Schluss: Sehr freundlich - SMI schliesst auf Tageshoch

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Sehr freundlich - SMI schliesst auf Tageshoch

    16.05.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag sehr freundlich geschlossen. Im Sog der Wall Street drehten die Indizes am Nachmittag erst richtig auf und beendeten den Tag nach einer starken Schlussauktion auf Tageshoch. Nach den jüngsten Kursverlusten sei es Zeit für eine Gegenbewegung gewesen, sagten Händler. Im Anlegerfokus stand weiterhin der Handelszwist zwischen den USA und China.

    Die Aussicht auf eine Verschiebung der geplanten US-Zölle auf Autos habe für eine gewisse Erleichterung gesorgt, hiess es. Zudem positionierten sich einige Marktteilnehmer schon jetzt vor dem Eurex-Verfall am morgigen Freitag, ergänzte ein Börsianer. Positive Signale kamen auch von der US-Konjunktur: So hatte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Mai stärker aufgehellt als erwartet. Zudem war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deutlicher gefallen als gedacht.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,90 Prozent höher bei 9'660,59 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legte um 1,79 Prozent auf 1'497,76 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 1,83 Prozent auf 11'679,83 Punkte zu. Auf 29 Gewinner kam im SLI eine unveränderte Aktie.

    Die Liste der grössten Gewinner umfasste Papiere aus verschiedensten Branchen. So zogen im Technologiesektor Temenos um 3,1 Prozent und Logitech um 2,2 Prozent an. Mit den konjunktursentiven Papieren des Lift- und Rolltreppenbauers ging es derweil um 2,8 Prozent nach oben. Händler verwiesen auf Berichte über ein Interesse des Rivalen Kone am Aufzugsgeschäft von ThyssenKrupp. Das wecke einerseits Fantasien für Konsolidierung innerhalb der Branche.

    Mit Swiss Life (+2,6%) und Swiss Re (+2,5%) waren auch zwei Versicherer gesucht, die für ihre solide Dividendenrendite bekannt sind. Und mit Roche (+2,6%) und Givaudan (+2,3%) standen auch defensive Papiere auf den Einkaufszetteln der Anleger. Roche konnte mit verschiedenen positiven Meldungen aufwarten.

    Alcon stiegen nach Erstquartalszahlen um 1,6 Prozent. Analysten sprachen zwar von "Licht und Schatten" in dem Zahlenkranz, unter dem Strich würden aber die positiven Aspekte überwiegen. Die Papiere der ehemaligen Mutter Novartis verteuerten sich um 1,5 Prozent.

    Nestlé verteuerten sich um 1,8 Prozent auf 100,42 Franken und überschritten damit erstmals die 100-Franken-Marke. Der Schlusskurs ist gleichzeitig das neue Allzeithoch. Der Nahrungsmittelkonzern verkauft seine Hautpflegesparte für 10,2 Milliarden Franken an ein Konsortium. Damit lösen die Westschweizer laut Analysten mehr als erwartet für den Bereich.

    Nicht mit dem Gesamtmarkt mithalten konnten die Bankaktien von Credit Suisse (+0,7%) und Julius Bär (unverändert). Der anhaltende Abwärtstrend der Renditen machte den Papieren laut Händlern weiterhin zu schaffen. Die Rendite des für die Bankaktien wichtigsten Taktgebers, der zehnjährigen US-Staatsanleihen, hat einen neuen Tiefstand im laufenden Jahr erreicht.

    Dass sich die UBS (+2,0%) diesem Trend entziehen konnten, führten Börsianer vor allem darauf zurück, dass sich die Anteile der Nummer Eins der Schweiz bisher deutlich schlechter entwickelte als die der Mitbewerber.

    Etwas weniger gut im Markt lagen auch Vifor (+0,5%) und LafargeHolcim (+0,6%). Letztere hatten am Vortag nach Quartalszahlen einen guten Lauf gezeigt.

    Im breiten Markt fielen derweil die Titel von Sunrise (+3,7%) nach Zahlen positiv auf. Der Telekomkonzern hat im ersten Quartal zwar weniger umgesetzt, aber mehr verdient. Als "solide" bezeichnen etwa die Experten von JPMorgan den Zahlenausweis.

    Meyer Burger zogen um 4,8 Prozent an. Händler sprachen von einer Erholung, nachdem der Grosskunde REC Group offenbar ein neues Solarmodul auf HJT-Maschinen des Solarzulieferers produziere.

    ra/kw

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  • 16.05.2019 SMI baut Kursgewinne weiter aus - Gegenbewegung auf jüngste Verluste

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    SMI baut Kursgewinne weiter aus - Gegenbewegung auf jüngste Verluste

    16.05.2019 | 13:48:22

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat seine Gewinne am Donnerstag sukzessiv ausgebaut. Am späten Mittag bewegt sich der Leitindex SMI auf Tageshoch. Händler sehen verschiedene Gründe für die Erholung. So sei nach den jüngsten Kursverlusten die Zeit für eine Gegenbewegung gekommen, heisst es etwa.

    Gegen 13.40 Uhr gewinnt der SMI 1,07 Prozent auf 9'582,61 Punkte hinzu. Er notiert damit in etwa auf Tageshoch, das er zuvor bei 9'584,69 Punkten gesetzt hatte. Auch für den SLI und den SPI geht es aktuell um jeweils gut ein Prozent aufwärts.

    Auch in Europa sind die wichtigsten Indizes wie Dax und FTSE mittlerweile klar im Plus. Sie hatten bis zum Mittag noch moderate Verluste verbucht. Händler verweisen zudem auf die Wall Street. Dort deuten die Futures aktuell ein Plus von mehr als 100 Punkten für den Leitindex Dow Jones zum Auftakt an.

    Neben der Gegenreaktion auf die Verluste der vergangenen Woche meint ein Händler auch, dass die Aussicht auf eine Verschiebung der geplanten US-Zölle auf Autos für eine gewisse Erleichterung sorge. Sie scheint damit gegenüber dem sonst wieder verschärften Ton der USA China gegenüber die Oberhand zu gewinnen.

    Zudem positionierten sich einige Marktteilnehmer schon jetzt vor dem Eurex-Verfall am morgigen Freitag, ergänzt ein weiterer Börsianer.

    hr/tt

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  • 16.05.2019 Aktien Schweiz: SMI knüpft an Vortagesgewinne an - Handelsstreit weiter im Fokus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: SMI knüpft an Vortagesgewinne an - Handelsstreit weiter im Fokus

    16.05.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt knüpft am Donnerstag mit gedrosseltem Tempo an seine Vortagesgewinne an. Händler sprechen allerdings von einem impulsarmen Handel: Unter anderem werfe der kleine Eurex-Verfall am morgigen Freitag schon seine Schatten voraus. Auch die Nachrichtenlage sei eher durchwachsen, heisst es von Händlern.

    Einerseits habe US-Präsident Donald Trump mit dem nationalen Notstand in der Telekommunikation den Handelskonflikt mit China weiter angeheizt. Er räumt damit der US-Regierung per Dekret umfassende Möglichkeiten ein, gegen ausländische Telekom-Unternehmen vorzugehen. Dies wird von Beobachtern als Schritt gegen China und das dort angesiedelte Unternehmen Huawei interpretiert. Aber auch die Entwicklung in Italien wird als beunruhigend beschrieben. Experten sprechen von einer desolaten Lage der italienischen Staatsfinanzen, die über kurz oder lang zu einer grösseren Konfrontation mit der EU führen könnte.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11.00 Uhr 0,35 Prozent höher bei 9'513,80 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) notiert bei 1'476,50 Zählern um 0,34 Prozent im Plus, und der breite Swiss Performance Index (SPI) gewinnt 0,37 Prozent auf 11'512,60 Punkte hinzu. Von den 30 Top-Werten gewinnen 22 hinzu, sechs verlieren und Sika und Richemont sind unverändert.

    Zu den grössten Gewinnern zählen am Vormittag die Aktien von Schindler, Partners Group und Logitech, die zwischen 0,8 und 1,5 Prozent steigen. Beim Lift- und Rolltreppenspezialisten Schindler verweisen Händler auf Berichte über ein Interesse des Rivalen Kone am Aufzugsgeschäft von ThyssenKrupp. Das wecke einerseits Fantasien für Konsolidierung innerhalb der Branche, andererseits entstünde durch den Zusammenschluss ein mächtiger Konkurrent.

    Daneben greifen Investoren aber auch bei einer Vielzahl der eher als defensiv eingestuften Werte zu. Dazu gehören etwa die Aktien der Swiss Life oder der Swiss Re (je +0,6%), aber auch der Swisscom (+0,5%). Laut Händlern werden sie in dem aktuell eher unsicheren geopolitischen Umfeld nicht zuletzt wegen ihrer stabilen Dividendenrenditen gesucht.

    In das defensive Feld passen auch die Anteilsscheine der Pharmaschwergewichte Roche (+0,5%), die nach verschiedenen Pipeline-Nachrichten gesucht sind und Novartis, die um 0,4 Prozent steigen. Hier hat die UBS ihre Schätzungen für die Genersatztherapie Zolgensma nach oben angepasst.

    Mit Alcon (+0,4%) hält sich auch die ehemalige Novartis-Sparte nach Quartalszahlen gut. Analysten sprechen zwar von Licht und Schatten in dem Zahlenkranz, unter dem Strich überwiegen aber die positiven Aspekte. Vor allem der Bereich für Augenchirurgie übertraf die Erwartungen.

    Nach einem etwas leichteren Start vollzog mittlerweile auch das dritte Schwergewicht, Nestlé, mit +0,3 Prozent eine Kehrtwende in die Gewinnzone. Der Konzern will seine Hautpflegesparte für rund 10 Milliarden Franken an ein Konsortium verkaufen. Laut Morgan Stanley wäre das mehr als bislang erwartet wurde.

    Auf der Verliererseite trennen sich Investoren vor allem von den Aktien der Credit Suisse (-0,8%) und von Julius Bär (-0,3%). Händler verweisen auf den anhaltenden Abwärtstrend der Anleihen-Renditen. Diese machten den Bankaktien zu schaffen. Dass sich die UBS (+0,8%) diesem Trend entzieht, führen Börsianer vor allem darauf zurück, dass sich die Anteile der Nummer Eins der Schweiz bisher deutlich schlechter entwickelte haben als die der Mitbewerber.

    Im breiten Markt fallen derweil die Titel von Sunrise (+3,2%) nach Zahlen positiv auf. Der Telekomkonzern hat im ersten Quartal zwar weniger umgesetzt, aber mehr verdient. Als solide bezeichnen etwa die Experten von JPMorgan den Zahlenausweis.

    Noch stärker fällt die Bewegung bei Meyer Burger (+4,7%) aus. Händler sprechen von einer Erholung, nachdem der Grosskunde REC Group offenbar ein neues Solarmodul auf HJT-Maschinen des Solarzulieferers produziert.

    hr/ys

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  • 16.05.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Kaum bewegt - Handelsstreit und Italien verunsichern

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: Kaum bewegt - Handelsstreit und Italien verunsichern

    16.05.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tritt am Donnerstag im frühen Handel auf der Stelle. Neben uneinheitlichen Vorgaben aus Übersee sei auch die Nachrichtenlage alles andere als einfach, heisst es im Handel. Dabei beziehen sich die Börsianer unter anderem auf die jüngsten Nachrichten aus den USA, wo US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand in der Telekommunikation erlassen hat.

    Damit räumt er der US-Regierung per Dekret umfassende Möglichkeiten ein, gegen ausländische Telekom-Unternehmen vorzugehen. Wie Händler erklären, wird dies als Schritt gegen China und das dort angesiedelte Unternehmen Huawei interpretiert. Des Weiteren wird am Markt die Entwicklung in Italien als beunruhigend beschrieben. Experten sprechen von einer desolaten Lage der italienischen Staatsfinanzen, die über kurz oder lang zu einer grösseren Konfrontation mit der EU führen könnte.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 9.15 Uhr 0,04 Prozent höher bei 9'484,15 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) notiert bei 1'472,42 Zählern um 0,07 Prozent im Plus, und der breite Swiss Performance Index (SPI) gewinnt 0,13 Prozent auf 11'485,20 Punkte hinzu. Von den 30 Top-Werten gewinnen 15 hinzu, zehn verlieren und fünf sind unverändert.

    Zu den grössten Gewinnern zählen Zykliker wie Schindler, LafargeHolcim (je +1,1%) und Adecco (+0,4%). Der Baustoffhersteller LafargeHolcim bekommt am Tag nach der Zahlenvorlage Rückenwind durch positive Analystenkommentare.

    Als tendenziell stützend erweisen sich die beiden Pharmaschwergewichte Roche (+0,2%) und Novartis (+0,1%). Während Roche von positiven Produktnews profitiert, hat bei Novartis die UBS ihre Schätzungen für die Genersatztherapie Zolgensma nach oben angepasst.

    Aufwärts geht es mittlerweile auch für den Börsenneuling Alcon (+0,4%). Nach der erstmaligen Zahlenpräsentation nach der Abspaltung von Novartis gewinnen die Titel 0,3 Prozent. Die Quartalsbilanz biete Licht und Schatten, heisst es in ersten Kommentaren.

    Auf der Verliererseite finden sich derweil Nestlé-Aktien (-0,2%). Der Konzern will seine Hautpflegesparte für rund 10 Milliarden Franken an ein Konsortium verkaufen. Laut Morgan Stanley wäre das mehr als bislang erwartet wurde.

    hr/ys

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  • 16.05.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Wenig verändert erwartet - Neue Runde im Handelsstreit

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Wenig verändert erwartet - Neue Runde im Handelsstreit

    16.05.2019 | 08:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Donnerstag wenig verändert in den Handel starten. Die Vorgaben aus Übersee geben wenig Orientierungshilfe: Während die Wall Street im Plus geschlossen hatte, tendieren die asiatischen Börsen uneinheitlich.

    Zwar sind Investoren einerseits erleichtert, dass US-Präsident Donald Trump die Entscheidung über Autozölle um bis zu sechs Monate verschieben will, gleichzeitig hat er aber die Spannungen zu China weiter angeheizt. Er hat den nationalen Notstand in der Telekommunikation erlassen, womit er der US-Regierung per Dekret umfassende Möglichkeiten einräumt, gegen ausländische Telekom-Unternehmen vorzugehen. Wie Händler erklären, wird dies als Schritt gegen China und das dort angesiedelte Unternehmen Huawei interpretiert.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.20 Uhr um 0,04 Prozent tiefer bei 9'477,18 Punkten. Von den 20 SMI-Werten fallen alle bis auf Nestlé zurück.

    Der Konsumgüterkonzern verhindert mit seinem vorbörslichen Plus von 0,4 Prozent denn auch, dass der Leitindex vorbörslich noch tiefer steht. Auslöser für die Gewinne ist die Nachricht, dass Nestlé seine Hautpflegesparte für rund 10 Milliarden Franken an ein Konsortium verkaufen könnte.

    Dagegen geben die Aktien von Börsenneuling Alcon - nach ihrer erstmaligen Zahlenpräsentation nach der Abspaltung von Novartis - um 0,2 Prozent nach. In der Nacht auf Donnerstag hatte die ehemalige Augenheilsparte des Pharmakonzerns über die Umsatz- und Gewinnentwicklung im ersten Quartal berichtet. Analysten zeigen sich in ihren ersten Reaktionen vor allem von der Entwicklung des Bereichs für augenchirurgische Produkte angetan.

    Neben Alcon geben auch die Grossbanken UBS und CS vorbörslich um jeweils 0,2 Prozent nach und auch die beiden Uhrenhersteller Richemont und Swatch verlieren je 0,2 Prozent. Die letzteren beiden Unternehmen reagieren wegen ihrer höheren Abhängigkeit vom asiatischen Markt in der Regel stärker auf Nachrichten zum Handelsstreit zwischen den USA und China.

    Auffällig sind zudem noch die Titel von Sunrise im breiten Markt (+0,9%) nach Zahlen. Der Telekomkonzern hat im ersten Quartal zwar weniger umgesetzt, aber mehr verdient. Als solide bezeichnen etwa die Experten von JPMorgan den Zahlenausweis.

    hr/ys

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  • 15.05.2019 Aktien Schweiz Schluss: Entspannung im Streit um US-Autozölle belebt den Markt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Entspannung im Streit um US-Autozölle belebt den Markt

    15.05.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch fester abgeschlossen. Über weite Strecken des Geschäfts hatte der Leitindex SMI an Wert verloren, ehe am Nachmittag eine Nachricht aus dem "Weissen Haus" in Washington für Entspannung sorgte. Medienberichten zufolge will US-Präsident Donald Trump die Einführung höherer Zölle auf Autos verschieben. Dies und die Aussicht auf eine Lösung in der Handelsdebatte der USA mit Kanada und Mexiko gaben den Finanzmärkten weltweit Auftrieb.

    Allerdings sind höhere US-Zölle auf Autos längst nicht vom Tisch, es handelt sich lediglich um einen Aufschub des Entscheids um bis zu sechs Monate, hiess es. Trump wolle offenbar angesichts des Handelskonflikts mit China vermeiden, auch mit der EU und Japan in Konflikt zu geraten. Allgemein bleibt die Stimmung an der Börse mit der Sorge vor einer Eskalation im sino-amerikanischen Handelsstreit angespannt. Zudem verunsichern der Konflikt der USA mit dem Iran, der steigende Ölpreis, die Budgetdiskussionen zwischen Italien und der EU sowie der Brexit die Anleger wieder stärker.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss den Handel zur Wochenmitte mit 0,82 Prozent im Plus bei 9'480,76 Punkten ab. Den Tiefpunkt erreichte der Index mit 9'361 Zählern am frühen Nachmittag. Mit seinem Schlussstand nimmt er Kurs auf die Marke von 9'500. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) rückte bis Handelsende um 0,71 Prozent auf 1'471,46 Stellen vor und der breite Swiss Performance Index (SPI) gewann 0,73 Prozent auf 11'470,12 Punkte. Von den 30 Top-Werten standen schliesslich 23 im Plus und fünf im Minus. Die Bankenwerte UBS und Julius Bär schlossen unverändert.

    Im Fokus der Anleger standen LafargeHolcim (+2,7%) mit Geschäftszahlen. Der Zement-Hersteller war im ersten Quartal stärker als erwartet gewachsen und hatte die Schätzungen der Analysten klar übertroffen. Überraschend konnte LafargeHolcim die Verkäufe in China, Australien und den Philippinen steigern und profitierte auch vom anhaltenden Bauboom in wichtigen europäischen Märkten. Die Aktien zählen bereits seit Jahresbeginn zu den grössten Gewinnern unter den Blue Chips.

    Stark nach oben ging es am Berichtstag auch für die Versicherungstitel der Zurich-Gruppe (+1,6%), der Swiss Re (+1,4%) und der Swiss Life (+1,3%). Und auch Papiere wie AMS (+1,6%), Logitech (+1,5%) oder Givaudan (+1,2%), welche mit den aufkommenden Handelssorgen in den letzten Tagen deutlich nachgegeben hatten, erholten sich.

    Rückenwind erhielt der Gesamtmarkt zu Handelsschluss hin noch von Nestlé. Die Titel des Nahrungsmittelkonzerns bauten die Avancen stark aus und gingen mit einem Plus von 1,3 Prozent aus dem Geschäft. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge soll Nestlé mit einem Konsortium um den Finanzinvestor EQT über den Verkauf seiner Hautpflege-Sparte verhandeln.

    Auf der anderen Seite der SLI-Tabelle büssten Schindler PS und Adecco um je 0,6 Prozent ein, während Alcon lediglich um 0,2 Prozent zulegten. Nach der starken Entwicklung seit der Abspaltung von Novartis (Aktie: +1,0%) und vor dem am späten Abend nach Börsenschluss in den USA erwarteten Quartalsbericht machte sich unter den Anlegern eine gewisse Vorsicht bemerkbar.

    Insgesamt ist die Nachrichtenlage von Seiten der Unternehmen zur Wochenmitte eher dünn. Am breiten Markt gaben Medacta nach anfänglichen Kursgewinnen um 0,6 Prozent auf 85,49 Franken nach. Mehrere Banken, darunter JPMorgan und UBS, hatten die Analyse für die Medizintechnikfirma jeweils mit dem Rating 'Neutral' aufgenommen. Bei JPMorgan beträgt das Kursziel 92,20 Franken und UBS setzte ein Ziel von 87 Franken fest. Banken, die am Börsengang einer Firma teilgenommen haben, dürfen sich erst nach Ablauf einer sechswöchigen Stillhaltefrist zu der Firma äussern.

    Des Weiteren erholten sich Tornos (+4,9%) oder Autoneum (+4,3%). Letztere profitierten von der Entspannung im Streit um Autozölle. Die Papiere von Georg Fischer verloren 2,4 Prozent. Kepler Cheuvreux hatte die Empfehlung für den Anlagenbauer auf "Reduce" von "Neutral" und das Kursziel gesenkt.

    mk/kw

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  • 15.05.2019 Aktien Schweiz: Kurse rutschen leicht ab - Anleger bleiben zurückhaltend

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'477.43 -16.66 -1.12% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 11'578.95 -93.26 -0.80% 11'772.01 9'516.95 ---
    SMI 9'582.08 -77.00 -0.80% 9'786.51 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: Kurse rutschen leicht ab - Anleger bleiben zurückhaltend

    15.05.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Die anfangs positive Stimmung an der Schweizer Börse hat sich im Verlauf zunehmend verflüchtigt und die Kurse sind mittlerweile in die Verlustzone abgerutscht. Die Anleger bleiben laut Händlern vorsichtig: "In einem Markt, der sich mit Aussagen zum Handelsstreit so leicht aus der Fassung bringen lässt, ist Zurückhaltung angesagt", sagt ein Börsianer am Mittwoch. Vor allem unter Berücksichtigung der doch eher stolzen Bewertung der meisten Aktien.

    Der Handelskonflikt der USA mit China scheine sich jedoch nach dem Zurückrudern von Präsident Donald Trump ein wenig beruhigt zu haben. Trump stellte Gespräche am Rande des Gipfels der G-20-Staaten Ende Juni in Japan mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Aussicht. Doch dafür seien die Spannungen der USA mit Iran, der steigende Ölpreis, die Budgetdiskussionen zwischen Italien und der EU sowie der Brexit wieder stärker in den Vordergrund gerückt, heisst es am Markt. "Es gibt so viele Unsicherheitsfaktoren, die alle eine grosse Auswirkung haben können."

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11.00 Uhr 0,07 Prozent niedriger bei 9'397,51 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt 0,14 Prozent auf 1'459,09 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,07 Prozent auf 11'378,53 Punkte. Von den 30 Top-Werten stehen 20 im Minus und zehn im Plus.

    Kurzfristige Impulse erwarten Händler von den US-Konjunkturzahlen am Nachmittag. Veröffentlicht werden unter anderem die Einzelhandelsumsätze und der Geschäftsklimaindex des Fed für den Grossraum New York. Davon erhoffen sich die Anleger Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Geldpolitik in den USA. Die Credit Suisse geht weiterhin davon aus, dass die Fed-Politik in diesem Jahr unverändert bleibt. "Aber die Risiken sind nun nach unten gerichtet", schreibt die Bank in ihrem täglichen Kommentar.

    Im Fokus der Anleger stehen LafargeHolcim (+2,1%). Der Zement-Hersteller ist im ersten Quartal stärker als erwartet gewachsen und hat die Schätzungen der von AWP befragten Analysten klar übertroffen. Auch im bisherigen Jahresverlauf gehören die Titel zu den grössten Gewinnern unter den Blue Chips.

    Fester sind zudem die Technologiewerte Logitech (+1,7%) sowie die Versicherer Swiss Life (+0,9%), Zurich (+0,7%) und Swiss Re (+0,6%). Leicht höher bewertet werden zudem die als defensiv eingestuften Titel von Swisscom (+0,5%), Givaudan (+0,2%), Sonova (+0,2%) und Nestlé (+0,2%).

    Auf der anderen Seite leiden Alcon (-2,1%) nach der starken Entwicklung seit der Abspaltung von Novartis und vor dem am späten Abend nach Börsenschluss in den USA erwarteten Quartalsbericht unter Gewinnmitnahmen.

    Ebenfalls schwächer sind Richemont (-1,1%), Swatch (-0,7%) und Schindler (-0,7%) sowie die Bankentitel Credit Suisse (-0,8%) und Julius Bär (-0,6%).

    Insgesamt ist die Nachrichtenlage von Seiten der Unternehmen zur Wochenmitte eher dünn. Am breiten Markt steigen Medacta um 2,2 Prozent auf 87,88 Franken. Mehrere Banken, darunter JPMorgan und UBS, haben die Analyse für die Medizintechnikfirma jeweils mit dem Rating 'Neutral' aufgenommen. Bei JPMorgan beträgt das Kursziel 92,20 Franken und UBS setzt ein Ziel von 87 Franken fest. Gemäss Händlern ist Morgan Stanley derweil optimistischer mit 'Overweight' und einem Kursziel von 111,00 Franken.

    Banken, die am Börsengang einer Firma teilgenommen haben, dürfen sich erst nach Ablauf einer sechswöchigen Stillhaltefrist zu der Firma äussern und Research veröffentlichen.

    Des Weiteren erholen sich zur Berichtszeit die Aktien von Adval Tech (+9,4%), Schaffner (+3,8%) und Tornos (+3,3%) von den jüngsten Einbussen.

    Die Papiere von Georg Fischer verlieren 2,4 Prozent auf 884 Franken. Kepler Cheuvreux hat die Empfehlung für den Anlagenbauer auf "Reduce" von "Neutral" und das auf 850 von 990 Franken gesenkt.

    pre/ys

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG