Logo money-net.ch
  • Markt news: SPI

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 25.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI schliesst unverändert - Novartis verhindert Minus

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI schliesst unverändert - Novartis verhindert Minus

    25.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag nach einem unentschlossenen Verlauf genau auf dem Vortagesstand geschlossen. Die Anleger hielten sich zurück. Sie schwankten derzeit zwischen der Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen und der Furcht vor einer weiteren Eskalation im Handelsstreit und dem Iran-Konflikt hin und her, hiess es am Markt.

    Beim Handelsstreit dürfte sich die weitere Entwicklung am G20-Gipfel Ende Woche zeigen, wo die USA und China weitere Gespräche führen wollen. Keine Unterstützung gab es am Dienstag von der Konjunkturseite, fielen doch die Daten am Nachmittag enttäuschend aus. So hat sich die US-Konsumentenstimmung stärker als erwartet eingetrübt. Dafür bewahrten im Schweizer Markt gute Neuigkeiten für das Schwergewicht Novartis den SMI vor einem Minus.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss unverändert auf 9'898,90 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,12 Prozent auf 1'511,19 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 0,01 Prozent zu auf 11'956,70 Zähler. Bei den 30 wichtigsten Aktien waren die acht Gewinner klar in der Unterzahl.

    Gestützt wurde der SMI von Novartis (+0,8%). Ein Gericht in den USA hat in einem Streit um Generika des MS-Mittels Gilenya zugunsten des Pharmakonzerns entschieden. So dürfen demnach die dortigen Generikahersteller vorerst keine eigenen Nachahmerprodukte für das Mittel auf den Markt bringen.

    Für Bewegung im Pharmasektor sorgte zudem die Milliardenofferte des US-Pharmariesen AbbVie für den Botox-Hersteller Allergan. Die beiden anderen Schwergewichte Roche und Nestlé schlossen dabei praktisch unverändert.

    Unter den Tech-Titeln hielten sich bis am Abend einzig Temenos (+0,7%) im Plus. Wichtige Investoren erwarteten für das Unternhemen weitere bedeutende Marktanteilsgewinne im hartumkämpften Markt für Banken-Software, sagten Händler. Zudem hat Temenos einen Auftrag von der ägyptischen Banque du Caire erhalten. AMS dagegen kamen kaum vom Fleck, während Logitech (-1,0%) gar unter den grössten Verlieren zu finden war.

    Noch schlechter erging es nur Adecco (-1,3%). Einzelne Grossanleger verkauften ihre Positionen, da sie sich von Zyklikern trennen würden, war am Markt zu hören. Entscheidend seien nun die Signale vom europäischen Arbeitsmarkt. Sollte sich im laufenden Quartal die europäische Nachfrage nach Teilzeit-Arbeitskräften nicht belebt haben, könne bei den Adecco-Papieren auf längere Zeit nicht mit einer Erholung gerechnet werden, meinten Händler.

    Schwächer tendierten auch andere Aktien zyklischer Firmen und Banken, wie etwa ABB (-0,7%) oder Kühne+Nagel (-0,4%). Bei LafargeHolcim (-0,4%) liess die Beteiligungsreduktion eines weiteren Grossaktionärs aufhorchen. Nur zwei Wochen nach Grossaktionär Thomas Schmidheiny senkte auch der bekannte US-Substanzinvestor Harris Associates seinen Anteil. Diese Reduktion dürfte Händlern zufolge Signalwirkung haben.

    Bei den Finanzwerten fuhr Julius Bär mit 0,9 Prozent die grössten Verluste ein, aber auch UBS (-0,7%) und Credit Suisse (-0,4%) mussten Federn lassen. Bei den Luxusgütertiteln verloren Richemont 0,8 Prozent und Swatch 0,5 Prozent.

    Am breiten Markt fielen die Aktien des Messebetreibers MCH mit einem Plus von 16 Prozent auf. Swissquote (+2,1%) profitierten von der Erholung des Bitcoin. Die Onlinebank ist unter anderem im Handel mit Kryptowährungen stark.

    Rieter zogen um 0,3 Prozent an. Der Textilmaschinenhersteller hat einen Grossauftrag in Ägypten an Land gezogen.

    Die Bellevue Group (unv.) gab ihre anfänglichen Gewinne wieder ab. Die Gruppe diskutiert mit potentiellen Interessenten über den Verkauf ihrer Bank.

    tt/yr

    Drucken
  • 25.06.2019 Anziehende Pharmatitel treiben SMI an

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Novartis N --- --- --- --- --- ---
    SMI --- --- --- --- --- ---

    Story

    Anziehende Pharmatitel treiben SMI an

    25.06.2019 | 13:58:00

    Zürich (awp) - Der Leitindex SMI hat es am Dienstagmittag deutlich aus der Verlustzone geschafft und ein neues Tageshoch erreicht. Grund dafür sind die Pharmatitel, die von einem Gerichtsentscheid und der Ankündigung einer Milliardenfusion in den USA profitieren.

    Der SMI legt bis 13.35 Uhr 0,39 Prozent zu auf 9'937,87 Punkte, nachdem er noch fast den ganzen Morgen im Minus lag. Auftrieb geben vor allem die Pharmaschwergewichte Novartis (+1,2%) und Roche (+0,7%), die am Nachmittag Fahrt aufgenommen haben.

    Die Stärke von Novartis begründen Händler vor allem mit einem Gerichtsentscheid in den USA zum MS-Mittel Gilenya. So dürfen demnach die dortigen Generikahersteller vorerst keine eigenen Nachahmerprodukte für das Mittel auf den Markt bringen. Gilenya zählt zu den umsatzstärksten Medikamenten des Basler Pharmaherstellers.

    Uneins sind sich Händler, wie stark die Fusionsankündigung in den USA hilft. Der Pharmariese AbbVie will den Botox-Hersteller Allergan für rund 63 Milliarden Dollar übernehmen, wie am Dienstagmittag bekanntgegeben wurde. Das dürfte höchstens im Ansatz ein bisschen helfen, sagt ein Händler. Bei Novartis stehe klar der Gilenya-Entscheid im Vordergrund. Ein anderer Händler wiederum sieht die Fusion als Treiber.

    Im breiten Markt geht es unter anderem mit Santhera (+1,9%) und Basilea +(0,9%) nach oben. Im europäischen Handel ist die Healthcare-Branche derzeit der drittstärkste Sektor.

    tt/rw

    Drucken
  • 25.06.2019 Aktien Schweiz: Anfangsverluste nahezu aufgeholt - Novartis stützt

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Anfangsverluste nahezu aufgeholt - Novartis stützt

    25.06.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse setzt am Dienstag nach einer schwächeren Eröffnung zur Erholung an und macht die Verluste praktisch wett. Das Geschäft verläuft laut Händlern aber in weitgehend ruhigen Bahnen. Die Umsätze seien unterdurchschnittlich. Angeführt wird die Erholung vom Marktschwergewicht Novartis.

    Vor den Auftritten von Vertretern der US-Notenbank und US-Konjunkturzahlen im Laufe des Tages sowie vor dem Gipfel der G20-Staaten am Wochenende hielten sich die Anleger zurück, heisst es am Markt. Zudem sorgten sie sich wegen der zunehmenden Spannungen der USA mit Iran und des ungelösten US-chinesischen Handelskonflikts.

    Der Swiss Market Index (SMI) weist gegen 11.00 Uhr ein Minus von 0,11 Prozent auf 9'887,67 Punkte auf. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 0,17 Prozent auf 1'510,36 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,09 Prozent auf 11'944,27 Zähler. Bei den 30 wichtigsten Aktien stehen 18 Verlierern 11 Gewinner gegenüber. ABB sind unverändert.

    Die Anleger schwankten derzeit zwischen der Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen und der Furcht vor einer weiteren Eskalation im Handelsstreit und dem Iran-Konflikt hin und her, heisst es am Markt. "Das macht es extrem schwierig, sich richtig zu positionieren", so ein Händler. Daher hofften die Investoren auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping an dem G20-Gipfel. Eine Entspannung könnte die Markt beflügeln, heisst es am Markt. Die Weltwirtschaft leide zunehmend unter dieser Auseinandersetzung.

    An die Spitze der Gewinner setzen sich einmal mehr die volatilen Aktien von AMS (+1,3%). Am Vortag führten die Titel des Sensorenhersteller die Verlierer an.

    Dahinter folgen die Anteile von Partners Group (+0,7%), die an den Aufwärtstrend vom Vortag anknüpfen, den ein positiver Analystenkommentar unterstützt hatte.

    Temenos (+0,6%) werden spekulativ gesucht. Wichtige Investoren erwarteten weitere bedeutende Marktanteilsgewinne im hartumkämpften Markt für Banken-Software, heisst es. Zudem hat Temenos einen Auftrag von ägyptischer Banque du Caire erhalten.

    Eine starke Stütze des Marktes sind die Aktien des Schwergewichts Novartis (+0,3%). Händler erwähnen einen positiven Gerichtsentscheid in den USA. Dortige Generikahersteller dürfen vorerst keine eigenen Biosimilars des MS-Medikaments Gilenya vertreiben. Gilenya zählt zu den umsatzstärksten Medikamenten des Basler Pharmaherstellers.

    Die Genussscheine von Rivale Roche und der Lebensmitteltitel Nestle, das dritte Schwergewicht, holen anfängliche Verluste nahezu auf.

    Die Aktien des Uhrenherstellers Swatch (+0,1%) rücken derweil leicht vor. "Die Aktie ist zu einer Art Wette auf die Fortschritte der China-Gespräche geworden", sagt ein Händler.

    Schwächer tendieren vor allem Aktien zyklischer Firmen und Banken. Julius Bär halten die rote Laterne mit einem Minus von 1,2 Prozent in der Hand. Die Grossbanken Credit Suisse (-0,5%) und UBS (-0,7) schwächen sich ebenfalls ab.

    Konjunktursorgen dämpfen das Interesse der Anleger für die Papiere des Unterhaltungselektronikartikel-Herstellers Logitech (-0,9%). Auch die Papiere der Sanitärtechnikfirma Geberit (-0,4%), des Logistikkonzerns Kühne+Nagel (-0,4%) und von LafargeHolcim (-0,3%) geben nach. Harris Associated L.P. hat den Anteil am Zementriesen auf 2,96 von 4,99 Prozent gesenkt.

    Am breiten Markt geben die Anteile der Bellevue Group (unv.) anfängliche Kursgewinne wieder ab. Der Asset Manager prüft strategische Optionen für die Tochter Bank am Bellevue. Dabei sei auch ein Verkauf der Bank eine Option.

    Die Aktien von Rieter (+0,8%) profitieren von einem Grossauftrag über 180 Millionen Franken, den der Textilmaschinenhersteller an der Fachmesse ITMA aus Ägypten akquiriert hat.

    Die Aktien von Swissquote steigen um 2,4 Prozent. Händler erklären den Anstieg mit der Erholung des Bitcoin. Die Onlinebank ist stark unter anderem im Handel mit Kryptowährungen.

    pre/rw

    Drucken
  • 25.06.2019 Korr Aktien Schweiz Eröffnung: Schwächerer Start - Anleger halten sich zurück

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Korr Aktien Schweiz Eröffnung: Schwächerer Start - Anleger halten sich zurück

    25.06.2019 | 10:15:34

    (Die Aktien von LafargeHolcim werden nicht ex-Dividende gehandelt. Heute ist payment date.)

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse startet am Dienstag mit leichteren Kursen in den Handel. Die Anleger blieben in Deckung, sagen Händler. Wegen der zunehmenden Spannungen der USA mit Iran und des ungelösten US-chinesischen Handelskonflikts verhielten sie sich vorsichtig. Im Laufe des Tages könnten US-Konjunkturzahlen und die Auftritte von mehreren Vertretern der US-Notenbank Fed dem Markt neue Impulse geben.

    Mit Spannung warteten die Marktteilnehmer zudem auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping an dem G20-Gipfel in Japan am Wochenende. Sie erhoffen sich Fortschritte in der die Weltwirtschaft zunehmend lähmenden Auseinandersetzung.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.15 Uhr um 0,23 Prozent tiefer mit 9'875,94 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 0,20 Prozent auf 1'509,84 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,21 Prozent auf 11'930,23 Zähler. 20 der 30 wichtigsten Aktien geben nach, acht ziehen an und AMS und Givaudan sind unverändert.

    Die Anleger schwankten derzeit zwischen der Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen und der Furcht vor einer weiteren Eskalation in den Streitigkeiten der USA im Handel mit China und die zunehmenden Spannungen mit dem Iran hin und her, heisst es am Markt. "Das macht es extrem schwierig, sich richtig zu positionieren", so ein Händler.

    Schwächer tendieren vor allem Aktien zyklischer Firmen und Banken. An der Spitze stehen die Papiere der Bank Julius Bär (-0,8%). Die Grossbanken Credit Suisse, Julius Bär und UBS schwächen sich je 0,6 Prozent ab.

    Der Sanitärkonzern Geberit (-0,8%), der Unterhaltungselektronikartikel-Hersteller Logitech (-0,6%) und der Personalvermittler Adecco (-0,3%) sind ebenfalls in der Spitzengruppe der Verlierer zu finden. Die Aktien von LafargeHolcim sinken um 0,1 Prozent.

    Fester sind Partners Group (+0,5%), die an Aufwärtstrend vom Vortag fortsetzen. Sika (+0,3%), Sonova (+0,3%) und Temenos (+0,3%) ziehen ebenfalls an.

    Bei den als defensiv geltenden Schwergewichten ermässigen sich Nestlé (-0,4%) und Roche (-0,1%). Novartis (+0,1%) ziehen dagegen etwas an.

    Am breiten Markt stehen die Anteile der Bellevue Group (+1,4%) im Fokus. Der Asset Manager prüft strategische Optionen für die Tochter Bank am Bellevue. Dabei sei auch ein Verkauf der Bank eine Option.

    Die Aktien von Rieter (+1,0%) profitieren von einem Grossauftrag über 180 Millionen Franken, den der Textilmaschinenhersteller an der Fachmesse ITMA aus Ägypten akquiriert hat.

    pre/ra

    Drucken
  • 25.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Schwächerer Start - Anleger halten sich zurück

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Schwächerer Start - Anleger halten sich zurück

    25.06.2019 | 09:30:51

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse startet am Dienstag mit leichteren Kursen in den Handel. Die Anleger blieben in Deckung, sagen Händler. Wegen der zunehmenden Spannungen der USA mit Iran und des ungelösten US-chinesischen Handelskonflikts verhielten sie sich vorsichtig. Im Laufe des Tages könnten US-Konjunkturzahlen und die Auftritte von mehreren Vertretern der US-Notenbank Fed dem Markt neue Impulse geben.

    Mit Spannung warteten die Marktteilnehmer zudem auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping an dem G20-Gipfel in Japan am Wochenende. Sie erhoffen sich Fortschritte in der die Weltwirtschaft zunehmend lähmenden Auseinandersetzung.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.15 Uhr um 0,23 Prozent tiefer mit 9'875,94 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 0,20 Prozent auf 1'509,84 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,21 Prozent auf 11'930,23 Zähler. 20 der 30 wichtigsten Aktien geben nach, acht ziehen an und AMS und Givaudan sind unverändert.

    Die Anleger schwankten derzeit zwischen der Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen und der Furcht vor einer weiteren Eskalation in den Streitigkeiten der USA im Handel mit China und die zunehmenden Spannungen mit dem Iran hin und her, heisst es am Markt. "Das macht es extrem schwierig, sich richtig zu positionieren", so ein Händler.

    Schwächer tendieren vor allem Aktien zyklischer Firmen und Banken. An der Spitze stehen die Papiere der Bank Julius Bär (-0,8%). Die Grossbanken Credit Suisse, Julius Bär und UBS schwächen sich je 0,6 Prozent ab.

    Der Sanitärkonzern Geberit (-0,8%), der Unterhaltungselektronikartikel-Hersteller Logitech (-0,6%) und der Personalvermittler Adecco (-0,3%) sind ebenfalls in der Spitzengruppe der Verlierer zu finden.

    Fester sind Partners Group (+0,5%), die an Aufwärtstrend vom Vortag fortsetzen. Sika (+0,3%), Sonova (+0,3%) und Temenos (+0,3%) ziehen ebenfalls an.

    Bei den als defensiv geltenden Schwergewichten ermässigen sich Nestlé (-0,4%) und Roche (-0,1%). Novartis (+0,1%) ziehen dagegen etwas an.

    Die Aktien von LafargeHolcim sinken um 0,1 Prozent oder 0,06 Franken. Die Aktien werden ex-Dividende gehandelt. Die Aktionäre haben die Wahl zwischen einer Zahlung von 2,00 Fr. und einer Aktiendividende.

    Am breiten Markt stehen die Anteile der Bellevue Group (+1,4%) im Fokus. Der Asset Manager prüft strategische Optionen für die Tochter Bank am Bellevue. Dabei sei auch ein Verkauf der Bank eine Option.

    Die Aktien von Rieter (+1,0%) profitieren von einem Grossauftrag über 180 Millionen Franken, den der Textilmaschinenhersteller an der Fachmesse ITMA aus Ägypten akquiriert hat.

    pre

    Drucken
  • 25.06.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Abbröckelnde Kurse erwartet - Vorsichtige Anleger

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Abbröckelnde Kurse erwartet - Vorsichtige Anleger

    25.06.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - An der Schweizer Börse werden am Dienstag keine stärkeren Kursausschläge erwartet. Die Anleger dürften sich wegen der zunehmenden Spannungen der USA mit Iran und des US-chinesische Handelskonflikts nach Ansicht von Händlern zurückhalten. Daher könnten im Verlauf abbröckelnde Kurse nicht ausgeschlossen werden. Dafür sprechen laut Händlern auch negative Vorgaben von den Börsen in China und Japan.

    Ebenfalls für Zurückhaltung spricht, dass mehrere Vertreter der US-Notenbank Fed, darunter auch Präsident Jerome Powell, heute Dienstag Auftritte absolvieren und am Wochenende das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping an dem G20-Gipfel in Japan bevorsteht. Die Marktteilnehmer erhoffen sich Fortschritte in der die Weltwirtschaft zunehmend lähmenden Auseinandersetzung.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.25 Uhr 0,19 Prozent tiefer bei 9'880,00 Punkten. Am Vortag hat der Leitindex 0,24 Prozent auf 9'898,85 Punkte nachgegeben.

    Die Anleger schwankten derzeit zwischen der Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen und der Furcht vor einer weiteren Eskalation in den Streitigkeiten der USA im Handel mit China und die zunehmenden Spannungen mit dem Iran hin und her, heisst es am Markt. "Das macht es extrem schwierig, sich richtig zu positionieren", so ein Händler.

    Bis auf die Aktien von Nestle (+0,1%), für die JPMorgan die Kaufempfehlung bestätigt hat, notieren sämtliche SMI-Titel leicht tiefer.

    Die Aktien von LafargEHolcim (-0,1%/-0,05Fr.) werden ex-Dividende gehandelt. Die Aktionäre haben die Wahl zwischen einer Zahlung von 2,00 Fr. und einer Aktiendividende.

    Am breiten Markt stehen die Anteile der Bellevue Group im Fokus. Der Asset Manager prüft strategische Optionen für die Tochter Bank am Bellevue. Dabei sei auch ein Verkauf der Bank eine Option.

    Die Aktien von Rieter dürften von einem Grossauftrag profitieren. Der Textilmaschinenhersteller hat an der Fachmesse ITMA aus Ägypten einen Auftrag über 180 Millionen Franken erhalten.

    pre/rw

    Drucken
  • 24.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Abgaben - Anleger halten sich zurück

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Abgaben - Anleger halten sich zurück

    24.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag tiefer geschlossen, nachdem er noch am Morgen freundlich gestartet war. Die Anleger würden sich vor dem mit Spannung erwarteten Treffen der G20-Staaten am kommenden Wochenende vorsichtig verhalten. Dabei wird sich auch US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinpin treffen, um über den Handelsstreit zu sprechen.

    Die Kaufbereitschaft der Anleger wurde laut Händlern zudem durch die steigenden Spannungen zwischen den USA und Iran gedämpft. Dies sorgte für einen weiteren Anstieg des Ölpreises. Ausserdem waren Konjunkturzahlen aus Deutschland erneut schwach ausgefallen und der Autohersteller Daimler sprach zum dritten Mal eine Gewinnwarnung aus. "Das war dann alles etwas viel des Guten und trotz der berechtigten Aussicht auf Zinssenkungen beidseits des Atlantiks zogen sich die Anleger an den Rand des Geschehens zurück", sagte ein Händler. Ausserdem sorgten die zahlreichen Unruheherde für einen stärkeren Franken, was den hiesigen Börsenkursen meist ebenfalls abträglich ist.

    Der Swiss Market Index (SMI), der zunächst noch bis 9'973,55 Punkte gestiegen war, schloss um 0,24 Prozent tiefer auf 9'898,85 Punkten. In der Vorwoche hatte der Leitindex auf 10'062 Punkten noch ein Rekordhoch verbucht. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) ermässigte sich um 0,22 Prozent auf 1'512,93 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,23 Prozent auf 11'955,46 Zähler. Bei den 30 wichtigsten Aktien büssten 15 Terrain ein, 13 legten zu und zwei (SGS, Alcon) schlosen unverändert.

    Den stärksten Rückschlag verbuchten einmal mehr die stets zu volatilen Kursen gehandelten Aktien des Sensorenspezialisten AMS (-5,1%). Die Aktie hatte bereits am Freitag nach einer Gewinnwarnung des Chipzulieferers IQE kursmässig gelitten. In ihrem Sog verloren auch Sensirion (-2,5%) an Wert.

    Zu den stärksten Verlierern zählten ausserdem die Banken Credit Suisse (-1,1%) und UBS (-0,7%), bei denen einmal mehr der anhaltende Zins- und Renditerückgang erwähnt wurde. Am Freitag standen die beiden Grossbanken bereits unter Druck. Nach US-Handelsschluss am Freitag war bekannt geworden, dass die US-Töchter der beiden Grossbanken den ersten Teil des US-Belastungsstresstests grosser Geldinstitute bestanden haben. Die Ergebnisse des zweiten Teils des Stresstests werden am Donnerstag erwartet.

    Bei den Aktien zyklischer Firmen wie LafargeHolcim (-1,1%), Adecco (-0,8%) und ABB (-0,4%) wurden Konjunktursorgen ins Feld geführt. SGS (unv.) holten vorübergehende Einbussen auf. Der Warenprüf- und Inspektionskonzern verkauft in den USA die Petroleum Service Corporation (PSC) für 335 Millionen Dollar an Aurora Capital Partners. Analysten begrüssten den Verkauf.

    Es gab aber auch klare Gewinner bei den Zyklikern. Dazu zählten Kühne+Nagel (+1,0%), Sika (+0,7%) und Temenos (+0,5%). Die beiden Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch (beide +0,2%) wurden ebenfalls zu höheren Kursen bewertet.

    Bei den grossen Finanzwerten rückten die Aktien der Partners Group 0,7 Prozent vor. Händler erklärten sich den Anstieg mit einer Kaufempfehlung der Bank of America Merrill Lynch. Die Aktien hatten bereits am Freitag zugelegt.

    Auch die Titel von Swiss Life (+0,7%) und Julius Bär (+0,4%) hoben sich positiv ab. Die Privatbank profitierte von einem Analystenkommentar der Royal Bank of Canada.

    Keine Unterstützung kam von den Schwergewichten. Im Gegenteil, der Nahrungsmittelmulti Nestlé sank um 0,5 Prozent und der Pharmariese Roche verlor 0,3 Prozent seines Werts. Gegen den Trend gut gehalten waren Novartis (+0,1%).

    Die Gewinnwarnung von Daimler hinterliess auch hierzulande Spuren im Kurstableau. Von den Aktien der der Zulieferer Feintool (-2,8%) und Komax (-3,5%) trennten sich die Investoren. Etwas schwächer waren ausserdem Autoneum (-0,5) und Fischer (-0,4%).

    Dagegen zogen Santhera (+2,5%) an. Der Wirkstoff Idebenon des Pharmaunternehmens bleibt in einem Vorzugsprogramm der britische Arzneimittelbehörde MHRA.

    pre/yr

    Drucken
  • 24.06.2019 Aktien Schweiz: SMI findet keinen einheitlichen Trend - Investoren vorsichtig

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI findet keinen einheitlichen Trend - Investoren vorsichtig

    24.06.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt überwiegt zum Wochenstart die Vorsicht. Nachdem der Leitindex SMI zunächst noch fester in den Handel gestartet war, gab er im weiteren Handelsverlauf die Gewinne komplett ab und pendelt seither in einer engen Spanne um seinen Schlusskurs von Freitag. Schon die Vorgaben hatten unter dem Strich für einen eher verhaltenen Wochenauftakt gesprochen.

    Denn an sich hat sich an der grundsätzlichen Gemengelage nicht viel geändert: Die Spannungen zwischen den USA und Iran haben weiter Bestand. Sie wirken sich vor allem auf die Ölpreise aus, die zuletzt klar gestiegen sind. Zudem bleiben die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China ein wichtiger Einflussfaktor. Wenn das G20-Treffen Ende der Woche beginnt, sind auch Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Xi Jinping geplant. Schon im Vorfeld haben die beiden Volkswirtschaften die Verhandlungen wieder aufgenommen. Als Stimmungsdämpfer nennen Händler auch die jüngsten Nachrichten aus Deutschland. Nachdem zunächst der Autohersteller Daimler seine dritte Gewinnwarnung in diesem Jahr ausgesprochen hatte, haben sich auch die Aussichten für die deutsche Wirtschaft weiter verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima fiel auf den tiefsten Stand seit November 2014.

    Der Swiss Market Index (SMI) weist gegen 11.05 Uhr ein Plus von 0,30 Prozent auf 9'953,02 Punkte auf. Von seinem Rekordhoch bei 10'062 Punkten in der vergangenen Woche ist er damit noch einige Punkte entfernt. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,30 Prozent auf 1'520,79 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,41 Prozent auf 12'031,92 Zähler. Bei den 30 wichtigsten Aktien stehen 20 Gewinnern acht Verlierer gegenüber. Roche und Swatch sind unverändert.

    Die Gewinnerliste wird von den Aktien der Partners Group (+1,3%) angeführt. Hier verweisen Händler auf eine Studie der Bank of America Merrill Lynch, in der die Titel neu zum Kauf empfohlen werden sollen. Die Aktien hatten bereits am Freitag zu den grössten Gewinnern in der Finanzbranche gehört.

    Ebenfalls aus der Finanzbranche folgen noch die Titel von Julius Bär (+0,5%), die ebenfalls von einem Analystenkommentar profitieren. Hier hatte die Royal Bank of Canada Rating und Kursziel erhöht. Auch die Privatbank hatte sich schon am Freitag etwas besser als die Branche geschlagen.

    Insgesamt entwickeln sich die Finanzwerte zum Wochenstart aber eher uneinheitlich. Denn während Partners Group, Julius Bär und Swiss Life (+0,7%) hinzugewinnen, fallen die Aktien von UBS, CS und Zurich um 0,4 bis 0,1 Prozent zurück. Am Freitag hatten die beiden Grossbanken bereits zu den Verlierern gezählt. Erst nach US-Handelsschluss war bekannt geworden, dass die US-Töchter der beiden Grossbanken den ersten Teil des US-Belastungsstresstests grosser Geldinstitute bestanden haben.

    Unterstützung bekommt der Gesamtmarkt vor allem von den beiden Schwergewichten Nestlé (+0,8%) und Novartis (+0,5%). Roche (unverändert) treten dagegen auf der Stelle.

    Darüber hinaus greifen Investoren auch bei Zyklikern wie Temenos, Kühne+Nagel und SGS zu, die zwischen 1,3 und 0,8 Prozent steigen. SGS trennt sich in den USA von der Petroleum Service Corporation (PSC). Von Aurora Capital Partners hat der Konzern dafür 335 Millionen US-Dollar erhalten. In Analystenkreisen wird der Verkauf begrüsst.

    Kurskapriolen sind derweil bei AMS zu beobachten: Nachdem die Papiere des Halbleiterunternehmens im frühen Handel noch die Gewinnerliste mit Kursgewinnen von mehr als 2 Prozent angeführt hatte, sind sie mit -1,9 Prozent nun das Schlusslicht.

    Die Gewinnwarnung von Daimler macht sich hierzulande im breiten Markt bemerkbar. Zulieferer wie Autoneum (-1,1%) und Feintool (-0,9%) geben nach.

    Dagegen ziehen Santhera (+3,4%) zuletzt klar an. Der Wirkstoff Idebenon des Pharmaunternehmens bleibt in einem Vorzugsprogramm der britische Arzneimittelbehörde MHRA.

    hr/rw

    Drucken
  • 24.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Freundlicher Auftakt - Vorsicht aber weiter geboten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Freundlicher Auftakt - Vorsicht aber weiter geboten

    24.06.2019 | 09:33:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt fällt der Start in die neue Handelswoche zunächst freundlich aus. Damit kann sich der Schweizer Aktienmarkt den eher verhaltenen Vorgaben aus Übersee ein Stück weit entziehen. Die Wall Street hatte am Freitag knapp leichter geschlossen, während die Märkte in Asien überwiegend auf der Stelle treten.

    Händler verwiesen auf zahlreiche Einflussfaktoren, die grössere Kursbewegungen zunächst verhindern dürften. So bleiben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran ein Unsicherheitsfaktor. US-Präsident Donald Trump hatte für den heutigen Montag weitere Sanktionen gegen den Iran angekündigt. Die Ölpreise haben bereits in der vergangenen Woche klar angezogen. Zudem bleiben die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China ein wichtiger Einflussfaktor. Wenn das G20-Treffen Ende der Woche beginnt, sind auch Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Xi Jinping geplant.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt gegen 09.15 Uhr 0,45 Prozent auf 9'967,41 Punkte hinzu. Von seinem Rekordhoch bei 10'062 Punkten in der vergangenen Woche ist er damit noch einige Punkte entfernt. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,55 Prozent auf 1'524,62 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,44 Prozent auf 12'036,41 Zähler. Bei den 30 wichtigsten Aktien stehen 27 Gewinnern ein Verlierer gegenüber. UBS und Zurich sind unverändert.

    Zu den grössten Gewinnern zählen die beiden Finanzwerte von Partners Group (+2,4%) und Julius Bär (+1,7%), die beide von Analystenkommentaren profitieren. Laut Händlern wurden die Titel von Partners Group von Bank of America Merrill Lynch auf "Buy" hochgestuft. Bei Julius Bär sind es die Experten der Royal Bank of Canada, die Rating und Kursziel erhöht haben.

    Daneben zeigen sich noch AMS (+2,4%) und SGS (+1,1%) klar fester als der Markt. Bei SGS kommt der Verkauf der Sparte Petroleum Service Corporation (PSC) für 335 Millionen US-Dollar gut an.

    Grösster Verlierer sind aktuell die Aktien von Sonova (-0,9%). Auch hier bewegt ein Analystenkommentar. So hat Vontobel die Papiere auf "Reduce" abgestuft.

    hr/rw

    Drucken
  • 24.06.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Verhaltener Start erwartet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Verhaltener Start erwartet

    24.06.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt deutet sich am Montag ein verhaltener Start in die neue Handelswoche an. Damit dürfte er den Vorgaben aus Übersee folgen. So hatte die Wall Street am Freitag leicht tiefer geschlossen und auch in Asien halten sich Investoren zum Wochenanfang zurück.

    Nachdem in der Vorwoche zunächst noch die Aussicht auf neue Massnahmen der wichtigsten Zentralbanken die Kurse etwa hierzulande auf Rekordkurs geschickt hatte, überwogen in der zweiten Wochenhälfte wieder Handelssorgen und geopolitische Themen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das G20-Treffen Ende dieser Woche, wenn US-Präsident Donald Trump und Chinas Xi Jinping für Gespräche zusammentreffen. Zudem behalten Investoren die Entwicklung zwischen den USA und dem Iran im Auge, nachdem in der vergangenen Woche eine militärische Auseinandersetzung in letzter Minute vermieden wurde.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.20 Uhr nahezu unverändert bei 9'917,60 Punkten (-0,05%). Nachdem der Leitindex in der Vorwoche bei 10'062 Zählern im Wochenverlauf einen Rekord aufgestellt hatte, beendet er die Handelswoche am Ende mit einem Plus von 0,8 Prozent klar unterhalb dieser Marke.

    Zum Wochenauftakt zeigen sich in einem insgesamt nachrichtenarmen Umfeld unter den 20 SMI-Blue Chips erneut Finanzwerte etwas stärker bewegt. So geht es für die Papiere des Versicherers Zurich sowie der beiden Grossbanken UBS und CS um 0,4 bis 0,3 Prozent abwärts. Nachdem die beiden Notenbanken EZB und Fed in der Vorwoche die Tür für mögliche Zinssenkungen geöffnet hatten, litt die Branche unter der Aussicht auf sinkende Zinsen.

    Dagegen ziehen die Aktien der Partners Group (+1,8%) und Julius Bär (+1,5%) deutlich an. Bei Partners Group verweisen Händler auf Merrill Lynch, die das Rating für die Titel auf "Buy" erhöht haben sollen. Bei Julius Bär sind es die Experten der Royal Bank of Canada, die Rating und Kursziel erhöht haben.

    Aufwärts geht es auch für die Aktien von SGS, die 0,5 Prozent hinzugewinnen. Der Warenprüfkonzern trennt sich in den USA von der Petroleum Service Corporation (PSC). Die Sparte geht für 335 Millionen US-Dollar an Aurora Capital Partners.

    hr/rw

    Drucken
  • 21.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: Spannungen zwischen USA und Iran verderben Rekordlaune

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Spannungen zwischen USA und Iran verderben Rekordlaune

    21.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Dem Schweizer Aktienmarkt haben zum Wochenschluss die geopolitischen Spannungen zugesetzt. Die Rekordlaune der Vortage wurde von den wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran getrübt. So bestätigte US-Präsident Donald Trump, dass die USA den Abschuss einer US-Drohne mit einem Militärschlag vergelten wollten. Allerdings habe er 10 Minuten vor dem Start den Angriff wegen der befürchteten Todesopfer abgesagt.

    Auch der Handelsstreit dürfte den Aktienmarkt gebremst haben, verflüchtigten sich doch wieder Hoffnungen auf eine Entspannung. Händler gingen allerdings auch unabhängig von den politischen Faktoren aufgrund der kürzlich gesetzten Rekordmarke von Gewinnmitnahmen aus. Gleichzeitig warnten sie angesichts des Hexensabbats davor, die Bewegungen im Handelsverlauf überzubewerten. Beim grossen Eurex-Verfall laufen Options- und Futures-Kontrakte auf Indizes und Aktien aus. Dabei kann es mitunter zu stärkeren Kursschwankungen kommen.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,52 Prozent tiefer bei 9'926,14 Punkten und damit wieder unter der 10'000-Punkte-Marke, die er diese Woche erstmals geknackt hat. Auf Wochensicht resultierte dennoch ein Plus von 0,8 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,46 Prozent auf 1'517,01 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,56 Prozent auf 12'317,38 Stellen. Von den 30 wichtigsten Aktien standen bis zum Schluss 23 Gewinner sieben Verlierern gegenüber.

    Die grössten Verluste fuhren die Techwerte ein, die am Vortag noch kräftig noch zulegen konnten. Besonders AMS (-3,9%) litt unter einer Gewinnwarnung des britischen Halbleiterunternehmens IQE. Grund für den gesenkten Jahresausblick sind die Auswirkungen der US-Sanktionen gegen den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei. Aber auch Temenos (-2,1%) und Logitech (-1,8%) gaben nach.

    Am stärksten zogen allerdings die schwächelnden Schwergewichte den SMI nach unten. Roche (-1,3%), Novartis (-1,1%) und Nestlé (-0,5%) waren gemeinsam für fast zwei Drittel des Minus verantwortlich. Laut Händlern dürfte sich bei ihnen die zum Handelsschluss bevorstehende SMI-Revision bemerkbar gemacht haben, bei der das Gewicht der drei Grossen auf je rund 18 Prozent festgelegt wird.

    Bei Roche hatte zudem Tochter Genentech am Morgen bekanntgeben müssen, die in einer Phase-III-Studie gesteckten Ziele nicht erreicht zu haben. Im Fall von Novartis dürften sich zudem einige Investoren an der Empfehlung der unabhängigen US-Organisation ICER stören. Sie hatte in einer aktuellen Stellungnahme erklärt, dass sie den Listenpreis für das Multiple-Sklerose-Mittel Mayzent von Novartis als zu hoch erachtet. Die Empfehlungen von ICER fliessen oft in Vergütungs-Entscheidungen von Krankenversicherern ein.

    Deutlich besser hielten sich dagegen die Finanzwerte: Partners Group (+0,8%), Swiss Re (+0,4%), Zurich (+0,2%) und Julius Bär (+0,1%) gehörten zu den wenigen Gewinnern. Sie verzeichneten nach den Verlusten des Vortages wieder eine Erholung. Zugesetzt hatte ihnen die Aussicht auf noch tiefere Zinsen. Gegen Handelsschluss wieder ins Minus rutschten aber die Grossbankentitel UBS (-0,1%) und CS (-0,5%). Am Freitagabend stehen noch die Resultate des US-Bankenstresstests an.

    Ebenfalls nur knapp im Minus schlossen Sika (-0,1% auf 164,70 Fr.). Die Titel des Baustoffherstellers haben am Morgen bei 165,50 Franken ein neues Jahreshoch markiert. Am Freitag hat Citigroup die Abdeckung der Aktien aufgenommen und sogleich eine Kaufempfehlung abgegeben.

    Im breiten Markt fielen Biotechtitel wie Polyphor (-8,7%), Evolva (-4,1%) oder Basilea (-2,6%) mit Verlusten auf. Comet gaben nach dem Abgang von CEO René Lenggenhager um 3,5 Prozent nach.

    Orior (+6,3%) dagegen profitierten davon, dass sich der Lebensmittelproduzent anders als Fleischverarbeiter Bell (-1,3%) von der Schweinepest in China kaum beeinträchtigt sieht.

    tt/ra

    Drucken
  • 21.06.2019 Aktien Schweiz: SMI mit knappen Verlusten - Konsolidierung auf hohem Niveau

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI mit knappen Verlusten - Konsolidierung auf hohem Niveau

    21.06.2019 | 11:45:00

    Zürich (awp) - Zum Wochenschluss sind am Schweizer Aktienmarkt die Verlierer in der Überzahl. Nachdem der Leitindex SMI am Vortag noch bei 10'062 Punkten eine Rekordmarke gesetzt hatte, würden nun im begrenzten Rahmen Gewinne mitgenommen, kommentiert ein Händler. Allerdings könne sich die Stimmung sehr schnell auch wieder in die eine oder andere Richtung ändern, betont der Experte.

    Aktuell rückt die Unsicherheit stärker in den Mittelpunkt, etwa mit Blick auf die Beziehungen zwischen dem Iran und den USA. Offenbar hatte US-Präsident Donald Trump nach dem Abschuss einer US-Drohne durch den Iran für diesen Freitag Militärangriffe auf Ziele im Iran genehmigt, liess sie dann aber doch nicht ausführen. Gleichzeitig sei aber auch klar, dass die Aussicht auf Zinssenkungen durch die führenden Notenbanken Investoren mehr oder weniger in Aktien drängt, wollten sie noch eine Rendite erzielen. Zu den stützenden Faktoren zählen Marktakteure die jüngsten Daten zur Unternehmensstimmung in der Eurozone, die sich stärker als erwartet aufgehellt hat.

    Der Swiss Market Index (SMI) weist gegen 11.15 Uhr ein knappes Minus von 0,14 Prozent auf 9'964,96 Punkte auf. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,11 Prozent auf 1'522,43 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,19 Prozent auf 12'031,24 Zähler. Bei den 30 wichtigsten Aktien stehen 18 Verlierer 12 Gewinnern gegenüber.

    Gleichzeitig warnen Händler angesichts des Hexensabbats die Bewegungen im Handelsverlauf nicht überzubewerten. Beim grossen Eurex-Verfall laufen Options- und Futures-Kontrakte auf Indizes und Aktien aus. Dabei kann es mitunter zu stärkeren Kursschwankungen kommen.

    Die mit Abstand grössten Verluste erleiden AMS-Aktien, die sich um 2,5 Prozent verbilligen. Nachdem die Titel am Vortag noch von Hoffnungen auf eine Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit profitiert hatten, wurden diese zuletzt von chinesischen Medienberichten gedämpft. Ausserdem belasten gesenkte Umsatz- und Margenziele des Halbleiterunternehmens IQE die Branche europaweit. Dieser nannte die überraschend starken Auswirkungen der US-Sanktionen gegen den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei als Grund für die Warnung. Huawei gilt auch als Grosskunde von AMS.

    Mit Temenos (-1,1%) und Logitech (-0,7%) fallen noch weitere Vertreter aus der Technologie-Branche, die am Vortag noch auf den Einkaufslisten der Investoren gestanden hatten. Im breiten Markt werden auch Werte wie Inficon (-0,5%) und U-blox (-0,4%) in Sippenhaft genommen.

    Zu dem insgesamt etwas verhaltenen Bild tragen auch die drei Schwergewichte Nestlé, Roche und Novartis bei, die mit Abschlägen zwischen 0,3 und 0,4 Prozent fallen. Laut Händlern dürfte sich bei ihnen die zum Handelsschluss bevorstehende SMI-Revision bemerkbar machen, bei der das Gewicht der drei Grossen auf je rund 18 Prozent festgelegt wird.

    Im Fall von Novartis dürften sich zudem einige Investoren an der Empfehlung der unabhängigen US-Organisation ICER stören. Sie hatte in einer aktuellen Stellungnahme erklärt, dass sie den Listenpreis für das Mittel Mayzent von Novartis als zu hoch erachtet. Mayzent ist in den USA zur Behandlung von Multipler Sklerose zugelassen. Die Empfehlungen von ICER fliessen oft in Vergütungs-Entscheidungen von Krankenversicherern ein.

    Am oberen Ende der Kurstafeln sind dagegen mit Julius Bär (+1,2%), UBS (+0,9%), CS (+0,5%), Swiss Re (+0,3%) und Swiss Life (+0,1%) vor allem jene Vertreter aus der Finanzbranche zu finden, die am Vortag noch unter den Aussichten auf tiefere Zinsen gelitten hatten. Händler verweisen zudem auf die erwarteten ersten Ergebnisse des jüngsten US-Bankenstresstest. Diese werden nach US-Börsenschluss erwartet. Dabei haben die Aufseher in diesem Jahr auch fünf ausländische Geldhäuser untersucht, darunter auch die beiden Grossbanken UBS und CS.

    Im breiten Markt fallen zum Wochenschluss die Aktien von Orior mit +5,6 Prozent auf. Der Lebensmittelproduzent sieht sich von der Schweinepest in China kaum beeinträchtigt und erwartet für das erste Halbjahr eine leichte Verbesserung der Bruttomarge und beim EBITDA. In Analystenkreisen kommen die Aussagen gut an. Baader Helvea erhöht gar das Rating auf "Hold".

    Comet-Aktien (-4,5%) wiederum sind nach dem Abgang von CEO René Lenggenhager unter Druck gekommen.

    hr/ys

    Drucken
  • 21.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: SMI mit knappen Verlusten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: SMI mit knappen Verlusten

    21.06.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Dem Schweizer Aktienmarkt scheint nach seiner jüngsten Rekordjagd zum Wochenschluss die Puste auszugehen. Der Leitindex SMI pendelt im frühen Handel in einer engen Spanne um den Vortagesschluss. Am Vortag hatte er im Handelsverlauf noch bei 10'062 Punkten einen neuen Rekord aufgestellt, am Ende aber unter der 10'000er Marke geschlossen. Börsianer verweisen vor allem auf die Märkte in Asien, die sich der Zinssenkungseuphorie am Freitag nicht angeschlossen haben.

    Sie spiegelten dagegen die wieder stärker beachteten geopolitischen Risiken wider. So nehmen laut Börsianern die Sorgen um den US-chinesischen Handelsstreit wieder stärker zu. Mittlerweile wurde den Hoffnungen auf eine Einigung beim G20-Gipfel in der kommenden Woche durch chinesische Medienberichte ein Dämpfer erteilt. Aber auch die Angst vor einer Eskalation zwischen den USA und dem Iran gewinn an Gewicht. Darüber hinaus könnte es im Tagesverlauf wegen des Hexensabbats am Freitag generell zu stärkeren Kursschwankungen kommen. Beim grossen Eurex-Verfall laufen Options- und Futures-Kontrakte auf Indizes und Aktien aus.

    Der Swiss Market Index (SMI) weist gegen 09.20 Uhr ein knappes Minus von 0,14 Prozent auf 9'964,69 Punkte auf. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steht mit +0,02 Prozent nahezu unverändert bei 1'524,32 Punkten, während der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,19 Prozent auf 12'346,00 Punkte fällt. Bei den 30 wichtigsten Aktien stehen 17 Gewinnern 13 Verlierer gegenüber.

    Die grössten Abschläge erleiden die Aktien von AMS (-4,0%), nachdem sie am Vortag die Gewinnerliste angeführt hatten. Auch für Temenos (-0,9%) geht es für einen weiteren Technologiewert abwärts.

    Dagegen setzen Vertreter der Finanzbranche zur Erholung an. Mit Julius Bär (+1,3%), UBS (+1,2%), CS (+1,0%) und Swiss Life (+0,7%) stehen jene Werte im Plus, die am Donnerstag noch zu den grössten Verlieren gezählt hatten. Die Aussicht auf noch tiefere Zinsen hatte Finanzwerte europaweit belastet.

    hr/ys

    Drucken
  • 21.06.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Zurückhaltender Start nach Rekordjagd erwartet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Zurückhaltender Start nach Rekordjagd erwartet

    21.06.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich zum Wochenschluss ein eher verhaltener Auftakt ab. Nachdem der Leitindex SMI am Vortag noch ein neues Rekordhoch jenseits der 10'000er Marke markiert hatte, dürften die uneinheitlichen Vorgaben aus Übersee die Orientierung zunächst erschweren.

    Während an der Wall Street die Aussicht auf sinkende Zinsen die Aktienkurse beflügelte, gewannen in Asien die Sorgen um den US-chinesischen Handelsstreit, aber auch die Angst vor einer Eskalation zwischen den USA und dem Iran an Gewicht. Die Ölpreise hatten bereits am Donnerstag mit einem deutlichen Anstieg auf den Abschuss einer unbemannten US-Drohne durch den Iran reagiert. Darüber hinaus kann es wegen des Hexensabbats am Freitag generell zu stärkeren Kursschwankungen kommen. Beim grossen Eurex-Verfall laufen Options- und Futures-Kontrakte auf Indizes und Aktien aus.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI verliert gegen 08.20 Uhr 0,19 Prozent auf 9'959,51 Punkte. Auf Wochensicht zeichnet sich für den Leitindex abermals ein Plus von gut einem Prozent ab, nachdem er bereits die erste Juni-Woche im Plus beendet hatte.

    Von den 20 SMI-Titeln geben alle bis auf Sika (+0,7%) und die beiden Grossbanken UBS (+0,6%) und CS (+0,4%) vorbörslich nach. Bei Sika verweisen Händler auf die Citigroup. Sie hat demnach die Bewertung der Titel mit eine Kaufempfehlung gestartet.

    Die Aktien der beiden Grossbanken könnten sich nach den jüngsten Verlusten leicht erholen. Am Donnerstag hatten sie zu den grössten Verlieren gezählt. Die Aussicht auf noch tiefere Zinsen hatte Finanzwerte europaweit belastet.

    Zu den grössten vorbörslichen Verlierern zählen dagegen Zykliker wie ABB und Adecco, die beide um 0,4 Prozent zurückfallen.

    Noch grössere Ausschläge sind im breiten Markt bei den Comet-Aktien (-4,3%) zu sehen. Bei der Industriegruppe nimmt CEO René Lenggenhager nach nur knapp zwei Jahren im Amt den Hut.

    Bei dem Biopharmaunternehmen Cosmo (+1,7%) wiederum nimmt der Markt die jüngsten daten zum Reisedurchfall-Mittel Aemcolo freundlich auf.

    hr/ys

    Drucken
  • 20.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI schliesst im Plus, aber unter 10'000 Punkten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'511.19 -1.74 -0.12% 1'537.84 1'251.69 ---
    SPI 11'956.70 +1.24 +0.01% 12'149.75 9'516.95 ---
    SMI 9'898.90 +0.05 +0.00% 10'062.65 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI schliesst im Plus, aber unter 10'000 Punkten

    20.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Die Aussicht auf weiterhin weit offene Geldschleusen der Zentralbanken hat den Aktien am Donnerstag Auftrieb verliehen. Im Verlauf verlor der Markt aber an Schwung. Und der SMI schloss zwar etwas höher als am Tag zuvor, aber unter 10'000 Zählern.

    Wie schon die Europäische Notenbank (EZB) hat nun auch die US-Notenbank den Anlegern Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung gemacht. Das Fed habe die Erwartungen weiter angeheizt. Damit würden Aktien weiter an Attraktivität gewinnen, erklärte ein Händler. Anderseits schüre sie damit auch Konjunktursorgen. Vorsichtigere Stimmen wiesen allerdings darauf hin, dass Wachstumssorgen der Grund dafür seien, hiess es. Während niedrigere Zinsen für Aktieninvestitionen sprechen, setzen Konjunktursorgen den Geschäften der Firmen zu.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss nach einem neuen Verlaufs-Rekordhoch (10'062,65 Punkte) nur 0,17 Prozent höher bei 9'978,52 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) ermässigte sich um 0,01 Prozent auf 1'524,07 Zähler. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gewann dagegen 0,25 Prozent auf 12'054,39 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien notierten 16 im Plus und 14 im Minus.

    Der grosse Eurex-Verfall vom morgigen Freitag habe Schatten vorausgeworfen, sagten Händler. Bei einem Hexensabbat könne es immer wieder zu stärkeren Kursausschlägen kommen, weil Options- und Futures-Kontrakte auf Indizes und Aktien auslaufen.

    Zeitpunkt und Ausmass einer Zinssenkung des Fed dürften stark von der Entwicklung des US-chinesischen Handelsstreits abhängen, hiess es im Handel zudem. Hoffnung auf eine Annäherung der beiden Länder wurden von chinesischen Medien allerdings gedämpft. Eine sofortige Klärung der grossen Differenzen sei eher unwahrscheinlich. Zudem könnten die steigenden politischen Spannungen im Nahen Osten die Anleger noch zusätzlich zu Vorsicht veranlasst haben, hiess es in Händlerkreisen.

    Tagessieger bei den Blue Chips waren die Technologiewerte AMS (+5,2%) und Logitech (+2,2%) sowie der Uhrenhersteller Swatch (+2,2%). Rivale Richemont (+0,3%) hinkte dagegen etwas hinterher. Diese Werte profitierten von der Hoffnung auf Fortschritte im Handelsstreit. In ihrem Sog zogen auch kleinere Technologietitel wie U-blox, Sensirion, VAT, Meyer Burger und Inficon an. Bei den beiden Uhrenherstellern stützten zudem die starken Uhrenexporte. Besonders gut war die Nachfrage nach Schweizer Zeitmessern im wichtigen Markt China.

    Bei den Schwergewichten, die nach der starken Performance laut Händlern nicht mehr so im Rampenlicht standen, weil Investoren in etwas weniger dominante Titel umgeschichtet hätten, gewannen Nestlé (+0,9%), Roche (+0,6%) und Novartis (+0,2%) an Wert. Hier dürfte sich neben dem Verfall auch die zum Wochenschluss bevorstehende SMI-Revision, bei der das Gewicht der drei Grossen auf je rund 18 Prozent festgelegt wird, die Kurse beeinflusst haben, sagten Händler.

    Gefragt waren auch die zyklischen Sika (+1,2%), ABB (+0,8%) und Adecco (+0,8%) sowie Clariant (+0,5%) und Givaudan (+0,5%).

    Die Aussicht auf noch tiefere Zinsen verdarb den Anlegern hingegen den Appetit auf Finanzwerte. Im Einklang mit ihren europäischen Konkurrenten büssten die Banken UBS (-2,6%), CS (-2,2%) und Julius Bär (-0,5%) und der Versicherer Swiss Re (-0,3%) Terrain ein. Der Lebensversicherer Swiss Life (+0,04%) und Zurich Insurance (-0,2%) waren ebenfalls schwächer. "Der Rückgang der zehnjährigen Renditen der US-T-Bonds wird in diesem Zusammenhang als negatives Signal wahrgenommen", sagte ein Händler.

    Am breiten Markt hob eine Kaufempfehlung der Credit Suisse die Aktien von Landis & Gyr um 3,7 Prozent auf 82,60 Franken. Bei 84,45 Franken verbuchte der Titel der Messtechnikfirma ein Rekordhoch.

    Gesucht waren die Biotechwerte Obseva (+5,1%) und Addex (+4,1%). Anderseits trennten sich Investoren von Polyphor (-4,8%).

    Die Papiere der MCH Group verloren 4,3 Prozent. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Anstieg.

    pre/rw

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG