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  • 19.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: Zurückhaltung vor dem Entscheid der US-Notenbank

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Zurückhaltung vor dem Entscheid der US-Notenbank

    19.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Nach einem merklichen Kurssprung am Vortag hat sich am Schweizer Aktienmarkt am Mittwoch eher wenig getan. Der Leitindex SMI pendelte lange Zeit um seinen Vortagesschluss. Kurz vor Handelsschluss verlor er jedoch etwas deutlicher an Wert. Die am Vortag nach einem Sturmlauf erstmals geknackte Marke von 10'000 Punkten blieb schliesslich klar ausser Reichweite, vor allem weil die defensiven Indexschwergewichte verkauft wurden. Lockere geldpolitische Signale des EZB-Präsidenten Mario Draghi hatten zuvor am Dienstag geholfen, die Indizes nach oben zu katapultieren.

    Die Anleger setzen seit einiger Zeit auf ähnliche Signale der US-Notenbank Fed. Im weiteren Tagesverlauf steht deren Sitzungsergebnis auf der Agenda. Aktuell glauben nur 20 Prozent der Marktteilnehmer an einen Zinsschritt schon heute Abend, sagte ein Börsianer. Die anderen 80 Prozent rechneten zumindest mit konkreten Hinweisen, dass das Fed zwischenzeitlich nicht seine Meinung geändert habe, was das Thema Zinssenkungen angeht. Notenbankchef Jerome Powell und andere US-Notenbanker hatten zuvor immer wieder auf die Möglichkeit einer Zinssenkung hingewiesen.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,27 Prozent tiefer bei 9'961,65 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sank um 0,05 Prozent auf 1'459,58 Zähler. Der breite Swiss Performance Index (SPI) fiel um 0,26 Prozent auf 12'024,03 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien verbuchten 15 höhere und 14 tiefere Kurse. Schindler schlossen unverändert.

    Für das Minus im Leitindex waren insbesondere die defensiven Schwergewichte Novartis (-0,5%) und Nestlé (-1,1%) verantwortlich. Die Papiere waren im bisherigen Jahresverlauf gut gelaufen und sind jeweils vor allem in unsicheren Zeiten gefragt. Zudem habe die zum Wochenschluss bevorstehende SMI-Revision mit der Deckelung der Gewichtung der drei Schwergewichte bei 18 Prozent bereits im Vorfeld einen gewissen Einfluss gehabt, sagten Händler.

    Auch andere defensive Papiere lagen im Angebot. Givaudan verloren 1,6 Prozent, Alcon 0,5 Prozent, Swisscom 0,3 Prozent und Lonza 0,1 Prozent.

    Am anderen Ende der Skala standen vor allem Aktien aus dem Technologiebereich. So ging es mit AMS (+3,4%) nach oben; das gleiche Bild bot sich bei den im breiten Markt kotierten Inficon (+0,6%), Kudelski (+2,2%), U-Blox (+5,1%) und VAT (+3,0%). Händlern zufolge profitierte der Sektor einmal mehr von der Hoffnung auf eine gütliche Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China.

    Höher schlossen trotz der Aussicht auf tiefere Zinsen die Bankaktien von Credit Suisse (+1,2%), UBS (+0,9%) und Julius Bär (+1,6%). Die Citigroup hatte für die UBS ihr Kursziel erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

    Gewinne verzeichneten auch die Aktien der Luxusgüterkonzerne Richemont (+0,3%) und Swatch (+0,8%). Swatch seien technisch überverkauft und reif für eine Erholung, wurde am Markt kommentiert. Hinweise, wie das Geschäft für die Uhrenfirmen läuft, dürften die am (morgigen) Donnerstag erwarteten Schweizer Aussenhandelszahlen geben.

    Auch andere Zykliker standen auf den Kaufzetteln der Börsianer. So zogen etwa Clariant um 1,4 Prozent an, Kühne+Nagel um 1,6 Prozent. Das liess sich allerdings nicht von SGS sagen, dessen Papiere 1,3 Prozent einbüssten. ODDO BHF hatte für den Warenprüfer eine Verkaufsempfehlung ausgegeben.

    Am breiten Markt sackten Bell um deutliche 7,4 Prozent ab. Der Fleischverarbeiter rechnet wegen der stark gestiegenen Schweinepreise mit einem tieferen operativen Ergebnis. Konkurrent Orior (-2,4%) sagte auf Anfrage, dass er von dieser Problematik nicht betroffen sei. Auch Analysten sagten, Orior sei viel weniger von den Schweinefleischpreisen und der Grillsaison abhängig.

    Obseva (+3,8%) profitierte dafür deutlich von Fortschritten mit der Studie zu Nolasiban, diejenigen von Sulzer (+4,6%) von einem positiven UBS-Kommentar.

    kw/rw

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  • 19.06.2019 Aktien Schweiz: Schwergewichte belasten - Warten auf die US-Notenbank

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Schwergewichte belasten - Warten auf die US-Notenbank

    19.06.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Nach dem deutlichen Kurssprung vom Dienstag bleiben die Anleger am Schweizer Aktienmarkt zur Wochenmitte gut gelaunt. Am Vortag hatte der Leitindex nach einem Sturmlauf erstmals die Marke von 10'000 Punkten geknackt. Weil die defensiven Indexschwergewichte am Berichtstag aber verkauft werden, legen die Indizes wieder den Rückwärtsgang ein.

    Als Grund für die Zuversicht der Anleger wird im Handel vor allem die Aussicht auf weiterhin geöffnete Geldschleusen der Zentralbanken genannt. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Dienstag lockere geldpolitische Signale ausgesandt. Vor der mit Spannung erwarteten Sitzung der US-Notenbank bleiben die Anleger am Mittwochabend. Es könnte sogar auf einen Zinssenkungswettstreit zwischen den beiden Notenbanken hinauslaufen, sagen Marktteilnehmer.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 11.00 Uhr 0,45 Prozent tiefer bei 9'943,97 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt 0,22 Prozent auf 1'521,62 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,42 Prozent auf 12'004,94 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien verbuchen 13 höhere und 17 tiefere Kurse.

    Im Technologiebereich geht es mit AMS (+1,7%) und Logitech (+0,6%) nach oben; das gleiche Bild bietet sich bei den im breiten Markt kotierten Inficon (+0,7%), Kudelski (+1,0%), U-Blox (+0,8%) und VAT (+1,7%). Am Dienstag waren bereits in den USA Technologiewerte besonders stark gefragt. Händlern zufolge profitiert der Sektor einmal mehr von der Hoffnung auf eine gütliche Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China.

    Höher notieren trotz der Aussicht auf tiefere Zinsen die Bankaktien Credit Suisse (+0,2%), UBS (+0,6%) und Julius Bär (+1,4%). Die Deutsche Bank hat für beide Grossbankenaktien das Kursziel gesenkt. Aber die Citigroup hat für die UBS heute ihr Kursziel erhöht und ihre Kaufempfehlung bestätigt.

    Gewinne verzeichnen auch die Aktien der Luxusgüterkonzerne Richemont (+0,1%) und Swatch (+1,4%). Swatch seien technisch überverkauft und reif für eine Erholung, wird am Markt kommentiert. Hinweise wie das Geschäft für die Uhrenfirmen angesichts des Zollstreits der USA mit China läuft, dürften die am (morgigen) Donnerstag erwarteten Schweizer Aussenhandelszahlen geben.

    Auch andere Zykliker stehen auf den Kaufzetteln der Börsianer. So ziehen etwa Clariant um 1,6 Prozent an, Kühne+Nagel um 1,0 Prozent, ABB um 0,5 Prozent und Schindler um 0,3 Prozent. Das lässt sich allerdings nicht von SGS sagen, dessen Papiere 1,3 Prozent einbüssen. ODDO BHF hat neu für den Warenprüfer eine Verkaufsempfehlung ausgegeben. Dabei ging es direkt von "Buy" auf "Reduce" runter.

    Für das Minus im Leitindex sind aber insbesondere die defensiven Schwergewichte Roche (-0,6%), Novartis (-0,8%) und Nestlé (-0,9%) verantwortlich. Die Papiere sind im bisherigen Jahresverlauf gut gelaufen und waren vor allem in unsicheren Zeiten gefragt. Zudem habe die zum Wochenschluss bevorstehende SMI-Revision mit der Deckelung der Gewichtung der drei Schwergewichte bei 18 Prozent bereits im Vorfeld einen gewissen Einfluss, sagen Händler.

    Auch andere defensive Papiere liegen im Angebot. Givaudan verlieren 1,1 Prozent, Swisscom 0,8 Prozent, Lonza 0,7 Prozent und Alcon 0,6 Prozent.

    Am breiten Markt sacken Bell um deutliche 9,2 Prozent ab. Der Fleischverarbeiter rechnet wegen der stark gestiegenen Schweinepreise mit einem tieferen operativen Ergebnis.

    Das spürt auch - zumindest an der Börse - die ebenfalls im Fleischgeschäft tätige Lebensmittelgruppe Orior (Aktie -2,7%). Analysten waren allerdings davor, einen direkten Vergleich mit Bell anzustellen. Orior sei viel weniger von den Schweinefleischpreisen und der Grillsaison betroffen.

    ra/ys

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  • 19.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Warten auf Fed - Schwergewichte belasten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Warten auf Fed - Schwergewichte belasten

    19.06.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Vor der mit Spannung erwarteten Sitzung der US-Notenbank bleiben die Anleger am Mittwoch zunächst mal auf der vorsichtigen Seite. Am Vortag hatte der Leitindex nach einem Sturmlauf erstmals die Marke von 10'000 Punkten geknackt. Als Grund für den Kurssprung nannten Händler vor allem die Aussicht auf weiterhin geöffnete Geldschleusen der Zentralbanken. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Dienstag lockere geldpolitische Signale ausgesandt.

    Am Mittwoch steht nun die US-Notenbank im Fokus. Die Hoffnung ist jetzt, dass es das Fed der EZB gleichtut. Es könnte somit sogar auf einen Zinssenkungswettstreit zwischen den beiden Notenbanken hinauslaufen, sagen Marktteilnehmer. Im Vorfeld des Fed-Meetings und den Ankündigungen nach hiesigem Börsenschluss dürften sich die Anleger aber erst einmal zurückhalten, heisst es im Handel.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.15 Uhr 0,39 Prozent tiefer bei 9'949,18 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt 0,08 Prozent auf 1'523,71 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,37 Prozent auf 12'010,95 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien verbuchen 16 höhere und 14 tiefere Kurse.

    Deutlich höher notieren trotz der Aussicht auf tiefere Zinsen die Grossbankenaktien Credit Suisse (+0,3%) und UBS (+0,9%). Die Deutsche Bank hat für beide das Kursziel gesenkt. Aber die Citigroup hat für die UBS heute ihr Kursziel erhöht und ihre Kaufempfehlung bestätigt.

    Starke Gewinne verzeichnen auch die Aktien der Luxusgüterkonzerne Richemont (+0,7%) und Swatch (+1,6%). Am morgigen Donnerstag werden die neuesten Daten zu den Uhrenexporten publiziert. Und im Technologiebereich geht es mit AMS (+2,4%), Inficon (+0,7%), Logitech (+0,7%), U-Blox (+1,0%) oder VAT (+2,0%) und Kudelski (+2,0%) nach oben. Am Dienstag waren bereits in den USA Technologiewerte besonders stark gefragt.

    Für das Minus im Leitindex sind hingegen insbesondere die defensiven Schwergewichte Roche, Novartis (je -0,7%) und Nestlé (-1,1%) verantwortlich. Die Papiere sind im bisherigen Jahresverlauf gut gelaufen und waren vor allem in unsicheren Zeiten gefragt. Zudem habe die zum Wochenschluss bevorstehende SMI-Revision mit der Deckelung der Gewichtung der drei Schwergewichte bei 18 Prozent bereits im Vorfeld einen gewissen Einfluss, sagen Händler.

    Am breiten Markt notieren Bell deutliche 7,7 Prozent tiefer. Der Fleischverarbeiter rechnet wegen der stark gestiegenen Schweinepreise mit einem tieferen operativen Ergebnis. Die Preise für Schweinefleisch spielen für einige halt doch eine Rolle. Das dürfte auch die stark im Fleischgeschäft tätige Lebensmittelgruppe Orior (Aktie -1,9%) spüren.

    ra/ys

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  • 19.06.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Abwarten angesagt - Fed im Fokus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Abwarten angesagt - Fed im Fokus

    19.06.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse dürfte sich am Mittwoch erst einmal wieder eine Verschnaufpause gönnen. Am Vortag hatte der Leitindex nach einem Sturmlauf erstmals die Marke von 10'000 Punkten geknackt. Als Grund für den Kurssprung nannten Händler vor allem die Aussicht auf weiterhin geöffnete Geldschleusen der Zentralbanken. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Dienstag lockere geldpolitische Signale ausgesandt.

    Am Mittwoch steht nun die US-Notenbank im Fokus. Die Hoffnung ist jetzt, dass es das Fed der EZB gleichtut. Es könnte somit sogar auf einen Zinssenkungswettstreit zwischen den beiden Notenbanken hinauslaufen, erklären Marktteilnehmer. Im Vorfeld des Fed-Meetings und den Ankündigungen nach hiesigem Börsenschluss dürften sich die Anleger aber erst einmal zurückhalten, hiess es im Handel.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht um 08.23 Uhr 0,11 Prozent tiefer bei 9'977,76 Punkten. Für sämtliche 20 SMI-Titel werden niedrigere Kurse gestellt. Am Vortag hat der Leitindex um 1,39 Prozent höher geschlossen.

    Die Einbussen bei SMI-Werten belaufen sich auf bis zu 0,7 Prozent beim Warenprüfer SGS nach einer Verkaufsempfehlung durch ODDO BHF. Für die Grossbankenaktien Credit Suisse (-0,4%) und UBS (-0,1%) hat derweil die Deutsche Bank im Rahmen einer Branchenstudie jeweils das Kursziel gesenkt.

    Am besten schlagen sich noch technologie-lastige Werte wie AMS (+0,7%), Inficon (+0,4%), Temenos (+0,2%), U-Blox (+0,7%) oder VAT (+0,4%). Am Dienstag waren in den USA Technologiewerte besonders stark gefragt.

    Bell dürften mit deutlichen Abgaben in den regulären Handel starten - vorbörsliche Kurse werden für den Titel nicht gestellt. Der Fleischverarbeiter rechnet wegen der stark gestiegenen Schweinepreise mit einem tieferen operativen Ergebnis. Die Preise für Schweinefleisch spielt für einige halt doch eine Rolle.

    ra/ys

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  • 18.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: Zinshoffnungen hieven SMI erstmals über 10'000 Punkte

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Schluss: Zinshoffnungen hieven SMI erstmals über 10'000 Punkte

    18.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse hat am Dienstag erneut von Zinssenkungshoffnungen profitiert. Der Leitindex SMI schaffte genau eine Stunde vor Handelsschluss erstmals den Sprung über die Marke von 10'000 Punkten, konnte das Niveau aber zum Schluss knapp nicht verteidigen. Das neue Allzeithoch liegt nun bei 10'011,39 Punkten. Dabei hatte der Handelstag noch mit roten Vorzeichen begonnen. Auslöser für die Wende war eine Rede von EZB-Chef Mario Draghi.

    An der Zentralbankkonferenz im portugiesischen Sintra sagte Draghi, falls sich die wirtschaftlichen Perspektiven nicht besserten, sei ein zusätzlicher Stimulus erforderlich. Zusätzliche Zinssenkungen und weitere Anleihekäufe seien denkbar. Mit Spannung warten die Marktteilnehmer nun darauf, ob auch die US-Notenbank am Mittwochabend eine Lockerung signalisiert. Wegen der schwächeren Weltkonjunktur und politischer Risiken wird an den Finanzmärkten auf mehrere Zinssenkungen in diesem Jahr spekuliert. Am Donnerstag werden ausserdem die Bank von Japan und die Bank von England ihre Zinsentscheidungen veröffentlichen.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,39 Prozent höher auf 9'988,55 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) ging 1,46 Prozent höher bei 1'524,96 Zählern aus dem Handel und der breite Swiss Performance Index (SPI) gewann 1,31 Prozent auf 12'055,62 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien schlossen alle im Plus.

    Die stärksten Gewinne unter den Blue Chips verbuchten die Aktien des Bauchemiekonzerns Sika, des Computerzubehör-Herstellers Logitech (je +2,6%) und die Titel der Luxusgüterkonzerne Richemont (+2,2%) und Swatch (+2,5%). Bei Letzteren sorgte eine positive Marktstudie für Rückenwind. Die Beratungsfirma Bain rechnet im laufenden Jahr bei den Luxusartikeln mit einem Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent, vor allem getrieben durch die Nachfrage in Asien und insbesondere in China.

    Neben Sika konnten auch weitere Zykliker in einem starken Schlussspurt deutlich zulegen. Darunter etwa LafargeHolcim, Lonza, ABB (je +2,0%) oder Adecco (+1,9%). Diese Titel hatten vor allem im frühen Handel noch deutlich geschwächelt.

    Gefragt waren auch die Titel der Pharmakonzerne Novartis (+2,2%) und Roche (+1,6%). Die Aktien des Lebensmittelkonzerns Nestlé lagen mit einem Plus von 0,7 Prozent schon im hinteren Drittel der SMI-Liste. Händler attestierten den defensiven Schweizer Titeln eine gewisse Attraktivität als sicherer Hafen. Zudem habe die zum Wochenschluss bevorstehende SMI-Revision mit der Deckelung der Gewichtung der drei Schwergewichte bei 18 Prozent bereits im Vorfeld einen gewissen Einfluss.

    Die Werte der Versicherer Swiss Life (+0,6%), Swiss Re (+0,7%) und Zurich (+0,8%) bewegten sich im unteren Mittelfeld. Die Aussichten auf sinkende Zinsen sorgten hier eher für Zurückhaltung. Klar fester schlossen demgegenüber bei den Bankentiteln die Credit Suisse mit einem Plus von 2,1 Prozent. Da konnte UBS (+1,3%) nicht ganz mithalten.

    Neue Sorgen im Zusammenhang mit dem US-chinesischen Handelsstreit hatten zeitweise den Kurs von AMS deutlich belastet. Zum Handelsschluss schafften es aber auch diese Titel mit 0,1 Prozent noch knapp ins Plus. Der Wafer-Produzent Siltronic hatte seine Prognose gesenkt. Am Index-Ende lagen zudem die defensiven Swisscom-Titel mit plus 0,4 Prozent.

    Am breiten Markt schnellten die Aktien von Wisekey um 9,0 Prozent in die Höhe auf 2,40 Franken. Das Cybersicherheits-Unternehmen will eigene Aktien im Umfang bis maximal 10 Prozent des Aktienkapitals zurückkaufen.

    Die Aktien des Messebetreibers MCH Group legten um 4,4 Prozent zu. Die Aktie habe sehr viel an Wert verloren und habe nun ein gewisses Aufholpotenzial, sagte ein Händler. "Spekulativ kann man da ja schon einmal einen Finger hineinhalten", hiess es.

    Emmi hat eine Beteiligung in Brasilien ausgebaut. Das kam bei den Investoren nicht gut an und die Titel schlossen 0,3 Prozent tiefer. Auffällig waren zudem noch die Abgaben bei Meyer Burger (-2,6%), Valartis (-3,8%) oder Gurit (-2,3%).

    yr/rw

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  • 18.06.2019 Schweizer Leitindex SMI erstmals über 10'000 Punkten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

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    Schweizer Leitindex SMI erstmals über 10'000 Punkten

    18.06.2019 | 17:15:31

    Zürich (awp) - Der Schweizer Leitindex SMI hat erstmals die Marke von 10'000 Punkten überschritten. Am Dienstagnachmittag notiert der Index 1,57 Prozent im Plus bei 10'006 Zählern. Als Grund für den Kurssprung nennen Händler vor allem die Aussicht auf weiterhin geöffnete Geldschleusen der Zentralbanken.

    "Es gibt schlicht keine Alternative zu Aktien", heisst es bei Händlern. Insbesondere seitdem die Anleiherenditen praktisch auf Null-Prozent oder gar darunter gefallen sind, wird dies trotz der bestehenden Unsicherheiten als Grund ausgemacht.

    Der SMI ist im laufenden Jahr damit bisher um fast 19 Prozent gestiegen und hat andere namhafte Indizes wie den Weltleitindex Dow Jones Industrial oder den deutschen DAX, die um 13 Prozent respektive 17 Prozent höher stehen, hinter sich gelassen.

    Der meist beachtete Schweizer Börsenindex startete am 30. Juni 1988 mit einem Anfangsstand von 1'500 Punkten und setzte sich zunächst aus 24 Titeln zusammen. Später wurde er auf 30 Titel erweitert und im Jahre 2007 auf 20 Aktien reduziert.

    yr/rw

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  • 18.06.2019 Korr: Schweizer Leitindex SMI erstmals über 10'000 Punkten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

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    Korr: Schweizer Leitindex SMI erstmals über 10'000 Punkten

    18.06.2019 | 17:15:04

    (Jahreszahl im letzten Abschnitt korrigiert; 1988 statt 1998)

    Zürich (awp) - Der Schweizer Leitindex SMI hat erstmals die Marke von 10'000 Punkten überschritten. Am Dienstagnachmittag notiert der Index 1,57 Prozent im Plus bei 10'006 Zählern. Als Grund für den Kurssprung nennen Händler vor allem die Aussicht auf weiterhin geöffnete Geldschleusen der Zentralbanken.

    "Es gibt schlicht keine Alternative zu Aktien", heisst es bei Händlern. Insbesondere seitdem die Anleiherenditen praktisch auf Null-Prozent oder gar darunter gefallen sind, wird dies trotz der bestehenden Unsicherheiten als Grund ausgemacht.

    Der SMI ist im laufenden Jahr damit bisher um fast 19 Prozent gestiegen und hat andere namhafte Indizes wie den Weltleitindex Dow Jones Industrial oder den deutschen DAX, die um 13 Prozent respektive 17 Prozent höher stehen, hinter sich gelassen.

    Der meist beachtete Schweizer Börsenindex startete am 30. Juni 1988 mit einem Anfangsstand von 1'500 Punkten und setzte sich zunächst aus 24 Titeln zusammen. Später wurde er auf 30 Titel erweitert und im Jahre 2007 auf 20 Aktien reduziert.

    yr/rw

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  • 18.06.2019 Schweizer Leitindex SMI erstmals über 10'000 Punkten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

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    Schweizer Leitindex SMI erstmals über 10'000 Punkten

    18.06.2019 | 16:36:56

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Schweizer Leitindex SMI hat erstmals die Marke von 10'000 Punkten überschritten. Am Dienstagnachmittag notiert der Index 1,57 Prozent im Plus bei 10'006 Zählern. Als Grund für den Kurssprung nennen Händler vor allem die Aussicht auf weiterhin geöffnete Geldschleusen der Zentralbanken.

    "Es gibt schlicht keine Alternative zu Aktien", heisst es bei Händlern. Insbesondere seitdem die Anleiherenditen praktisch auf Null-Prozent oder gar darunter gefallen sind, wird dies trotz der bestehenden Unsicherheiten als Grund ausgemacht.

    Der SMI ist im laufenden Jahr damit bisher um fast 19 Prozent gestiegen und hat andere namhafte Indizes wie den Weltleitindex Dow Jones Industrial oder den deutschen DAX, die um 13 Prozent respektive 17 Prozent höher stehen, hinter sich gelassen.

    Der meist beachtete Schweizer Börsenindex startete am 30. Juni 1998 mit einem Anfangsstand von 1'500 Punkten und setzte sich zunächst aus 24 Titeln zusammen. Später wurde er auf 30 Titel erweitert und im Jahre 2007 auf 20 Aktien reduziert.

    yr/rw

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  • 18.06.2019 Börsenindex SMI überschreitet erstmals 10'000 Punkte

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

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    Börsenindex SMI überschreitet erstmals 10'000 Punkte

    18.06.2019 | 16:34:09

    Zürich (awp) - Der Schweizer Börsen-Leitindex SMI hat am Dienstag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 10'000 Punkten überschritten. Für Auftrieb an den Börsenplätzen in der Schweiz wie auch weltweit sorgen derzeit Hoffnungen auf Zinssenkungen durch die Notenbanken in den USA und in Europa.

    tp/yr

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  • 18.06.2019 Aktien Schweiz: Zinshoffnungen schieben SMI auf Rekordhoch - Banken schwach

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: Zinshoffnungen schieben SMI auf Rekordhoch - Banken schwach

    18.06.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Zinssenkungshoffnungen verleihen der Schweizer Börse Auftrieb. Der SMI macht frühe Verluste wett und steigt vorübergehend bis auf ein neues Rekordhoch von 9'909,17 Punkten. EZB-Chef Mario Draghi hat den Märkten laut Händlern mit seiner Eröffnungsrede auf einer Zentralbankkonferenz in Portugal neue Zinsfantasie eingehaucht. Mit Spannung warten die Marktteilnehmer nun darauf, ob auch die US-Notenbank eine Lockerung der Geldpolitik signalisiert.

    EZB-Chef Draghi sagte im portugiesischen Sintra, falls sich die wirtschaftlichen Perspektiven nicht bessern, sei ein zusätzlicher Stimulus erforderlich. Zusätzliche Zinssenkungen und weitere Anleihekäufe seien denkbar, sie gehörten zum Instrumentenkasten der EZB.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 11.00 Uhr um 0,49 Prozent höher bei 9'900,115 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legt 0,27 Prozent auf 1'507,04 Punkte zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,46 Prozent auf 11'953,61 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien verbuchen 20 höhere, 8 tiefere und zwei unveränderte Kurse.

    Nun blicken die Anleger verstärkt in die USA, wo die zweitägige Zinssitzung der amerikanischen Notenbank Fed beginnt. Resultate werden für Mittwochabend erwartet. Wegen der schwächeren Weltkonjunktur und politischer Risiken wird an den Finanzmärkten auf mehrere Zinssenkungen in diesem Jahr spekuliert. Am Donnerstag veröffentlichen ausserdem die Bank von Japan und die Bank von England ihre Zinsentscheidungen.

    Die stärksten Gewinne verbuchen Aktien des Luxusgüterkonzerns Richemont (+1,3%) und des Softwareherstellers Temenos (+1,2%). Auch der Uhrenproduzent Swatch (+0,4%) rückt vor. "Wenn die Zinsen immer weiter sinken und Obligationen nichts mehr hergeben, der Aktienmarkt stolz bewertet ist, gewinnen Luxusgüter wie hochpreisige Uhren und edler Schmuck wieder an Attraktivität", sagt ein Händler.

    Gefragt sind auch Firmen mit einem konjunkturstabilen Geschäftsmodell. Dazu zählen die Gesundheitswerte Alcon (+1,1%), Novartis (+1,0%), Sonova (+0,9%), Roche (+0,9%) und Vifor (+0,5%). Auch der Lebensmitteltitel Nestlé (+0,5%) gewinnt an Wert.

    Zu den Gewinnern zählen zudem die dividendenstarken Werte der Versicherer Swiss Life (+0,4%), Swiss Re (+0,3%) und Zurich (+0,2%). "Wenn die Zinsen weiter sinken suchen die Anleger nach einem Ersatz für den Coupon, den es bei den Anleihen schlicht nicht mehr gibt", sagt ein Händler.

    Neue Sorgen im Zusammenhang mit dem US-chinesischen Handelsstreit machen dagegen den Technologiewerten zu schaffen. AMS (-5,4%) sacken nach einer weiteren Prognosesenkung des deutschen Herstellers von Wafern für Halbleiterunternehmen Siltronic ab. Die weltweiten Unsicherheiten und die Exportbeschränkungen der US-Regierung gegenüber chinesischen Technologiekonzernen lasteten auf der Nachfrage in der Branche, hatte Siltronic am Montagabend mitgeteilt. "Dem kann sich auch AMS nicht entziehen", sagt ein Händler. Im Sog von AMS verlieren auch Logitech (-1,4%, Inficon (-0,8%), U-blox (-2,1%) und VAT (-3,5%) an Terrain.

    Ungefragt sind die Aktien der Banken Julius Bär (-1,7%), Credit Suisse (-1,0%) und UBS (-1,0%). Tiefere Zinsen, eine schwächelnde Konjunktur und damit verbunden geringere Umsätze im Zins- und Anlagegeschäft trübten die Ertragsaussichten der Branche, heisst es am Markt.

    Uneinheitlich sind zyklische Titel: Kühne+Nagel (-0,8%) und LafargeHolcim (-0,4%) geben nach. Sika (+1,0%) und Geberit (+0,4%) legen zu.

    Am breiten Markt schnellen die Aktien von Wisekey um 11 Prozent in die Höhe auf 2,44 Franken. Das Cybersicherheits-Unternehmen will eigene Aktien im Umfang bis maximal 10 Prozent des Aktienkapitals zurückkaufen.

    Die Aktien des Messebetreibers MCH Group gewinnen 6,5 Prozent. Die Aktie habe sehr viel an Wert verloren und habe nun ein gewisses Aufholpotenzial aufgebaut, sagt ein Händler. "Spekulativ kann man da ja schon einmal einen Finger hineinhalten", sagt ein Händler.

    pre/kw

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  • 18.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Bröckeln leicht ab - Vorsicht vor Notenbank-Treffen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Bröckeln leicht ab - Vorsicht vor Notenbank-Treffen

    18.06.2019 | 09:35:15

    Zürich (awp) - Vor den mit Spannung erwarteten Zentralbankereignissen im Laufe der Woche verhalten sich die Anleger vorsichtig. Nach einer gehaltenen Eröffnung bröckeln die Kurse im frühen Handel leicht ab. "Es ist Vorsicht angebracht", sagt ein Händler. Die Folgen des Handelsstreits werden immer deutlicher, heisst es am Markt.

    In den USA beginnt die zweitägige Zinssitzung der amerikanischen Notenbank Fed. Resultate werden für Mittwochabend erwartet. Wegen der schwächeren Weltkonjunktur und politischer Risiken wird an den Finanzmärkten auf mehrere Zinssenkungen in diesem Jahr spekuliert. Zudem eröffnet EZB-Präsident Mario Draghi am Morgen mit einer Rede im portugiesischen Sintra eine EZB-Konferenz. Am Donnerstag veröffentlichen ausserdem die Bank von Japan und die Bank von England ihre Zinsentscheidungen.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.15 Uhr 0,17 Prozent tiefer bei 9'835,01 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt 0,36 Prozent auf 1'497,53 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,12 Prozent auf 11'884,63 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien verbuchen 21 höhere und 9 tiefere Kurse.

    Deutlich unter Druck stehen die Aktien von AMS (-4,1%). Die Halbleiterbranche spürt zunehmend die Folgen des Handelskriegs der USA mit China. Der deutsche Hersteller von Wafern für Halbleiterunternehmen Siltronic hat zum zweiten Mal den Ausblick gesenkt. Die weltweiten Unsicherheiten und die Exportbeschränkungen der US-Regierung gegenüber chinesischen Technologiekonzernen lasteten auf der Nachfrage in der Branche, hatte Siltronic am Montagabend mitgeteilt. "Dem kann sich AMS nicht entziehen", sagt ein Händler. Im Sog von AMS verlieren auch Logitech (-1,4%) und U-blox (-2,1%) Terrain.

    Dahinter folgen zyklische Titel wie LafargeHoclim (-1,5%) und Clariant (-0,8%) und die Banken Credit Suisse (-1,4%), Julius Bär (-1,4%) und UBS (-1,3%).

    Einbussen verzeichnet auch der Uhrenhersteller Swatch (-1,1%), bei dem Händler auf die Demonstrationen in Hongkong verweisen.

    Bei den Gewinnern stehen Sonova (+0,4%) an der Spitze. Die Aktie des Hörgeräteherstellers holt Verluste vom Vortag auf. Der Titel wurde am Montag ex-Dividende gehandelt.

    Zu den Gewinnern zählen zudem die dividendenstarken Versicherer Swiss Re (+0,2%) und Zurich (+0,1%) sowie die als defensiv eingestuften Schwergewichte Nestle, Novartis und Roche (alle +0,1%). Japan hat zudem die personalisierte Medizin Rozlytrek von Roche als erstes Land zugelassen.

    Die Aktien von Wisekey schnellen um 13 Prozent in die Höhe auf 2,485 Franken. Das Cybersicherheits-Unternehmen will eigene Aktien im Umfang bis maximal 10 Prozent des Aktienkapitals zurückkaufen.

    pre/kw

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  • 18.06.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Schwächer gesehen - Vorsicht vor Notenbank-Treffen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Schwächer gesehen - Vorsicht vor Notenbank-Treffen

    18.06.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Die Anleger an der Schweizer Börse dürften am Dienstag einen Gang zurückschalten. "Es ist Vorsicht angebracht", sagt ein Händler. Im Laufe der Woche stehen mehrere Zentralbank-Ereignisse bevor. "Daher dürften die Kurse wohl eher etwas nachgeben."

    Dabei dürfte einem Auftritt von EZB-Präsident Mario Draghi im portugiesischen Sintra grosse Aufmerksamkeit zukommen. Draghi wird am Vormittag die Eröffnungsrede auf einer EZB-Konferenz halten und am Nachmittag an einer Diskussionsrunde teilnehmen. Draghi hatte die Konferenz in der Vergangenheit mehrfach für wegweisende Ankündigungen genutzt. In den USA beginnt die zweitägige Zinssitzung der amerikanischen Notenbank Fed. Resultate werden für Mittwochabend erwartet. Die Erwartungen sind hoch: Wegen der schwächeren Weltkonjunktur und politischer Risiken wird an den Finanzmärkten auf mehrere Zinssenkungen in diesem Jahr spekuliert. Zudem veröffentlichen die Bank von Japan und die Bank von England am Donnerstag ihre Zinsentscheidungen.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht um 08.10 Uhr 0,23 Prozent tiefer bei 9'829,04 Punkten. Für sämtliche 20 SMI-Titel werden niedrigere Kurse gestellt. Am Vortag hat der Leitindex um 0,04 Prozent höher geschlossen.

    Die Einbussen bei SMI-Werten belaufen sich auf bis zu 0,5 Prozent bei dem Elektrotechnikkonzern ABB. Dahinter folgen der Personalvermittler Adecco (-0,3%), die Grossbank UBS (-0,3%) und der Aromen- und Dufthersteller Givaudan (-0,3%). Am besten schlagen sich der Inspektionskonzern SGS (-0,2%) und der Lebensversicherer Swiss Life (-0,2%).

    Eine positive Produktmeldung verpufft bei Roche (-0,2%) zunächst. Japan hat die personalisierte Medizin Rozlytrek des Pharmakonzern als erstes Land zugelassen.

    Festere Kurse werden bei den Aktien von Wisekey erwartet. Das Cybersicherheits-Unternehmen will eigene Aktien im Umfang bis maximal 10 Prozent des Aktienkapitals zurückkaufen.

    pre/kw

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  • 17.06.2019 Aktien Schweiz Schluss: Konsolidierung nach neuen Rekorden - Warten auf das Fed

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Konsolidierung nach neuen Rekorden - Warten auf das Fed

    17.06.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel zum Wochenauftakt mehr oder weniger unverändert beendet. Der Leitindex pendelte am Montag den ganzen Handel über in einer Bandbreite von gut 50 Punkten um den Schluss vom vergangenen Freitag. Nach zwei Wochen mit kräftigen Gewinnen hat der Markt somit den Seitwärtsgang eingelegt. Der Leitindex SMI war am vergangenen Dienstag erstmals über 9'800 Punkte gestiegen und am Donnerstag erstmals über 9'900 Punkte.

    Der europäische Aktienhandel sei träge gewesen, nachdem über Nacht die eingetrübte Stimmung aus Asien übergeschwappt war, kommentierte ein Marktbeobachter. Sorgen mit Blick auf die Handelskonflikte sowie die Situation in Iran hielten an. Ausserdem verhielten sich die Anleger vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed vom Mittwoch vorsichtig. Experten rechnen zwar noch nicht mit einem Zinsschritt, halten aber entsprechende Hinweise in diese Richtung für gut möglich. Bis Ende Jahr werden am Markt insgesamt drei Zinssenkungen erwartet.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewann letztendlich 0,04 Prozent auf 9'851,57 Punkte. Das aktuelle Allzeithoch vom vergangenen Donnerstag liegt bei 9'907 Zählern. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) lag um 0,03 Prozent höher bei 1'502,99 Punkten und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,07 Prozent höher bei 11'899,36 Punkten. Von den 30 wichtigsten Aktien schlossen 14 höher, zwölf tiefer und vier unverändert.

    Die grössten Gewinne verbuchen die Bankenwerte Julius Bär und Credit Suisse (je +0,7%). UBS (-0,1%) hingegen gaben leicht nach. Das Research der DZ Bank verwies in einer Analyse auf Unsicherheiten über mögliche Strafzahlungen und zunehmenden Margendruck bei dem grössten Vermögensverwalter der Welt. Die Aktie habe seit Jahresbeginn schlechter als der europäische Bankaktienindex performt - obwohl das Management 300 Millionen US-Dollar einsparen will und sich optimistisch bezüglich möglicher Aktienrückkäufe von bis zu 1 Milliarde zeigt, hiess es. Die Grossbankentitel hatten in der Woche zuvor entgegen dem Trend nicht zugelegt.

    Höher tendierten zudem Givaudan (+0,7%), Adecco und Zurich (je +0,4%). Unter anderem legten auch Richemont (+0,3%) etwas zu. Beim Luxusgüterhersteller sorgten Käufe des Managements in der Vorwoche für Unterstützung, hiess es am Markt. Insiderkäufe seien ein klarer Vertrauensbeweis.

    Auch Sonova (+0,1% oder +0,20 Fr.) legten etwas zu, obwohl die Aktie Ex-Dividende von 2,90 Franken gehandelt wurde. "Nicht einmal die Dividendenzahlung stoppt den Titel", sagte ein Händler dazu. Mit einem Kursplus von mehr als 40 Prozent im laufenden Jahr zählt der Medizintechnikwert zu den am stärksten gestiegenen Schweizer Aktien.

    Am Schluss belasteten besonders die schwergewichtigen Roche (-0,3%) den Leitindex, während Novartis (-0,3%) das Gegenstück bildeten. Ganz am Tabellenende fanden sich indes LafargeHolcim (-1,4%). Klar tiefer schlossen auch Geberit (-1,0%). Beide Titel stehen im laufenden Jahr aber dennoch um die 20 Prozent im Plus.

    Am breiten Markt stachen derweil die Aktien von Hiag (-7,3%) negativ hervor. Die Anleger wendeten sich nach einer Gewinnwarnung von den Papieren der Immobilienfirma ab. Ein Projekt mit der SIX zur Entwicklung einer Cloud-Lösung für den Schweizer Finanzmarkt wurde abgesagt.

    Die Technologiewerte U-blox büssten 4,4 Prozent auf 70,25 Franken ein, nachdem Kepler Cheuvreux das Rating "Reduce" bestätigte und das Kursziel auf 73 von 85 Franken senkte. Händler sprachen zudem von Ergebnisängsten.

    ys/rw

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  • 17.06.2019 Aktien Schweiz: Treten an Ort - Ruhiger Handel vor US-Notenbank-Sitzung

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Treten an Ort - Ruhiger Handel vor US-Notenbank-Sitzung

    17.06.2019 | 11:40:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse bewegt sich am Montag in engen Spannen mehr oder weniger seitwärts. Vor der am Mittwoch erwarteten Veröffentlichung der geldpolitischen Beschlüsse der US-Notenbank Fed verhalten sich die Anleger vorsichtig. Das Geschäft verläuft dementsprechend ruhig. Eine Zinssenkung bereits diese Woche wäre eine sehr grosse Überraschung, heisst es am Markt. Die Erwartungen der Finanzmärkte auf tiefere Zinsen seien jedoch hoch. Bis Ende Jahr werden insgesamt drei Zinssenkungen erwartet. Insgesamt sei die Stimmung eigentlich gut, und auch die Charttechnik spreche für weitere Anstiege.

    Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank, stellt etwa die rhetorische Frage: "Was kümmern uns die Strafzölle von Präsident Trump, wenn das Fed es schon richten wird?" Neben der Zinsentscheidung wird die US-Notenbank am Mittwoch auch die Prognosen für die US-Wirtschaft und die Meinung der Mitglieder über den Zinspfad der nächsten Jahre bekanntgeben. Am Freitag könnte laut Händlern dann noch der bevorstehende grosse Eurex-Verfall das Geschäft beleben: "Wir gehen davon aus, dass der Verfall den Markt eher stützt. Wer weiss, vielleicht wird die Zehn vor dem Hochkomma beim SMI schon diese Woche Realität."

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 11.10 Uhr 0,15 Prozent höher bei 9'862,03 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) rückt um 0,19 Prozent auf 1'505,33 Punkte vor und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,15 Prozent auf 11'909,08 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien ziehen 19 an, zehn geben nach und AMS sind unverändert.

    An die Spitze der Gewinner setzen sich die Bankaktien Credit Suisse (+1,4%), UBS (1,0%) und Julius Bär (+1,3%). CS prüft eigenen Angaben zufolge Alternativen für das InvestLab. Man sei in fortgeschrittenen Gesprächen. Damit reagierte die Bank auf einen Bericht des Branchenportals "Inside Paradeplatz".

    Die Titel der Luxusgüterhersteller Richemont (+0,8%) und Swatch (+0,4%) legen ebenfalls zu. Swatch holt einen kleinen Teil der jüngsten Einbusse auf, die dem Uhrenhersteller wegen der anhaltenden Demonstrationen in Hongkong in der Vorwoche laut Händlern widerfahren sind. Bei Richemont sorgten Käufe des Managements in der Vorwoche für Unterstützung, heisst es. Insiderkäufe seien ein klarer Vertrauensbeweis, sagen Händler.

    Gefragt sind zudem die Versicherungswerte Swiss Re (+0,5%), Swiss Life (+0,4%) und Zurich (+0,4%).

    Die Verlierer werden hingegen von Sonova (-0,7% oder -1,60 Fr.) angeführt. Die Anteile des Hörgeräteherstellers werden allerdings ex-Dividende von 2,90 Franken je Aktie gehandelt. "Nicht einmal die Dividendenzahlung stoppt den Titel", sagt ein Händler. Mit einem Kursplus von mehr als 40 Prozent im laufenden Jahr zählt der Medizintechnikwert zu den am stärksten gestiegenen Schweizer Aktien.

    Schwächer präsentieren sich zudem die Papiere der als wenig konjunkturzyklisch geltenden Alcon (-0,6%), Lonza (-0,3%) und Givaudan (-0,3%). Die Pharmawerte Roche (-0,1%) und Novartis (-0,2%) ermässigen sich ebenfalls. Eine positive Meldung zum Medikament Cosentyx von Novartis bleibt damit zunächst ohne offensichtliche Wirkung.

    Die zyklischen Industrietitel LafargeHolcim (-0,3%), ABB (-0,1%), Geberit (-0,1%) und Schindler (-0,1%) sind ebenfalls etwas leichter.

    Am breiten Markt stechen die Aktie von Hiag (-8,1%) negativ hervor. Nach einer Gewinnwarnung wenden sich die Anleger von den Papieren der Immobilienfirma ab. Ein Projekt mit der SIX zur Entwicklung einer Cloud-Lösung für den Schweizer Finanzmarkt wurde abgesagt.

    Die Technologiewerte U-blox büssen 2,2 Prozent auf 71,90 Franken ein. Kepler Cheuvreux bestätigte das Rating "Reduce" und senkte das Kursziel auf 73 von 85 Franken.

    pre/ys

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  • 17.06.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Freundlicher Wochenauftakt - warten auf US-Notenbank

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'524.15 -0.81 -0.05% 1'533.03 1'251.69 ---
    SPI 12'024.03 -31.59 -0.26% 12'078.49 9'516.95 ---
    SMI 9'961.65 -26.90 -0.27% 10'011.39 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Freundlicher Wochenauftakt - warten auf US-Notenbank

    17.06.2019 | 09:40:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse startet mit freundlichen Kursen in die neue Woche. Zinshoffnungen nähren den Optimismus, heisst es am Markt. Händler verweisen auf die USA, wo am Freitag Konjunkturdaten der Hoffnung auf eine baldige Senkung der Leitzinsen durch die Notenbank Fed neue Nahrung gegeben hätten. Am Markt werden nun bis Ende Jahr bis zu drei Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) erwartet.

    Vor der am Mittwochabend erwarteten Veröffentlichung der Ergebnisse der Zinsberatungen des Fed dürften sich die Anleger zurückhalten, heisst es am Markt. Das Fed werde wahrscheinlich die Wirtschaftslage etwas zurückhaltender beurteilen und eher eine "flexible" als eine "geduldige" Haltung einnehmen, heisst es im täglichen Kommentar der Credit Suisse. Damit würden die Geldhüter den Weg für eine mögliche Kürzung in den kommenden Monaten ebnen. Nach Ansicht der CS dürfte das Fed wegen der steigenden Sorgen im Zusammenhang mit dem Handelsstreit und wegen der globalen Unsicherheiten im Juli aus "Sicherheitsgründen" eine Zinssenkung vornehmen.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.15 Uhr 0,22 Prozent höher bei 9'869,37 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt 0,23 Prozent auf 1'506,07 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,18 Prozent auf 11'911,94 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien stehen 19 im grünen Bereich, 10 geben nach und Lonza ist unverändert.

    An die Spitze der Gewinner setzen sich die Bankaktien Credit Suisse (+1,4%), UBS (1,0%) und Julius Bär (+0,8%).

    Dahinter folgt der Lebensversicherer Swiss Life (+0,6%) und Partners Group (+0,4%).

    Die Luxusgüterhersteller Richemont (+0,5%) und Swatch (+0,5%) legen ebenfalls zu. Swatch holt einen Teil der jüngsten Einbusse auf, die dem Uhrenhersteller wegen der anhaltenden Demonstrationen in Hongkong in der Vorwoche laut Händlern widerfahren ist. Bei Richemont sorgten Käufe des Managements für Unterstützung, heisst es.

    Die Verlierer werden von Sonova (-0,9%) angeführt. Sie werden allerdings ex-Dividende von 2,90 Franken je Aktie gehandelt.

    Etwas leichter präsentieren sich auch die Papiere der als wenig konjunkturzyklisch geltenden Givaudan (-0,1%), Alcon (-0,03%9, Roche (-0,02%) und Novartis (-0,02%). Damit bleibt eine positive Meldung zum Medikament Cosentyx von Novartis ohne Wirkung. Die zyklischen Industrietitel ABB, Geberit und Adecco sind minim leichter.

    pre/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG