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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 9'659.08 -1.51 -0.02% 17.05.2019
SPI 11'672.21 -7.62 -0.07% 17.05.2019
SLI Swiss Leader Pr 1'494.09 -3.67 -0.25% 17.05.2019

Chart SMI

Top/Flop SMI

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Name +/-%
CieFinRichemont N +2.84%
Givaudan N +0.50%
Swisscom N +0.48%
Roche Hldg G +0.43%
Novartis N +0.31%
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Name +/-%
Adecco Group N -1.44%
Alcon N -0.93%
Zurich Insur Gr N -0.70%
Swiss Life Hldg N -0.69%
Sika N -0.67%

Aktuelle News

  • 17.05.2019 Aktien Schweiz Schluss: Leichte Abgaben nach guter Handelswoche

    Aktien Schweiz Schluss: Leichte Abgaben nach guter Handelswoche

    17.05.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat zum Wochenschluss leicht im Minus geschlossen. Der Leitindex SMI notierte fast den ganzen Handelstag über deutlich in der Verlustzone, im späten Handel holte er die Verluste im Schlepptau einer sich erholenden Wall Street allerdings noch fast auf.

    Insgesamt seien die Anleger angesichts des weiter schwelenden Handelsstreits der USA mit China weiter verunsichert, hiess es im Markt. Zudem hätten wohl einige Investoren nach einer insgesamt guten Handelswoche Gewinne mitgenommen. Für etwas Entlastung sorgte die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump allfällige Sonderzölle auf Autoimporte gegen die EU und Japan um ein halbes Jahr verschob. Zudem wurden in den USA starke Zahlen zur Konsumentenstimmung publiziert.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,02 Prozent im Minus bei 9'659,08 Punkten. Für die gesamte Handelswoche resultierte damit ein deutliches Plus von 2,0 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gab am Freitag 0,25 Prozent auf 1'494,09 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) sank 0,07 Prozent auf 11'672,21 Punkte. Von den 30 grössten Titeln schlossen 23 im Minus und sieben im Plus.

    Im Fokus standen die Richemont-Aktien (+2,8%) nach Vorlage des Jahresergebnisses 2018/19 des Luxusgüterkonzerns. Trotz anfänglicher Kursabgaben beendeten sie den Handel als klar stärkste SMI-Werte. Richemont konnte im vergangenen Geschäftsjahr dank Akquisitionen stark wachsen, lag mit seinen Gewinnzahlen aber unter den Erwartungen. Händler verwiesen darauf, dass die Titel zuletzt wegen des Handelsstreits stark unter Druck geraten waren.

    Die deutlichsten Abgaben im SMI/SLI erlitten die Aktien des Chiphersteller AMS (-3,4%). Sie litten ebenso wie die Logitech-Aktien (-0,9%) unter einer schlechten Stimmung für Technologiewerte, nachdem grosse US-Chiphersteller wie Texas Instruments und Nvidia vor einer Nachfrageschwäche gewarnt hatten.

    Tiefer schlossen auch Partners Group (-2,3% oder -17 Franken), allerdings wurden die Titel des Asset Managers ohne Dividende von 22 Franken gehandelt. Bei Temenos (-0,8% oder -1,45 Franken) waren die Abgaben zumindest zu einem Teil auf den Dividendenabgang von 0,75 Franken zurückzuführen.

    Schwach zeigten sich allerdings auch weitere zyklische Titel wie Adecco (-1,4%) oder Sika (-0,7%) aber auch die Bankentitel Julius Bär (-1,0%) sowie Credit Suisse (-0,6%) und UBS (-0,2%) schlossen im Minus. Die Grossbankenwerte dürften weiterhin unter den tiefen Zinsen gelitten haben, was für die Finanzindustrie schlechtere Geschäfte bedeutet.

    Alcon (-0,9%) gingen am Freitag nach den Gewinnen des Vortags mit Verlusten aus dem Handel. Im Nachgang zu den in der Nacht auf Donnerstag vorgelegten Quartalszahlen des Augenheilkundespezialisten trafen am Freitag allerdings einige wohlwollende Kommentare von Analystenseite ein. Der Ausblick für das Gesamtjahr stimme weiterhin mit den eigenen Erwartungen überein, kommentierte etwa das CS-Aktienresearch.

    Bei den defensiven Schwergewichten gaben Nestlé (-0,4%) nach dem am Vortag erreichten neuen Allzeithoch wieder etwas nach. Gestützt wurden die Indizes dagegen von den festeren Pharmatiteln Novartis (+0,3%) sowie Roche (+0,4%). Zu den Gewinnern gehörten auch die defensiven Swisscom-Titel (+0,5%) und die bereits am Vortag starken Aktien des Liftherstellers Schindler (+0,8%).

    Am breiten Markt standen Stadler Rail (+2,8%) im Fokus. Laut Medienberichten kann der Thurgauer Zugbauer auf einen Grossauftrag der Berliner Verkehrsbetriebe für bis zu 1'500 neue U-Bahnwagen rechnen. Unklar blieb allerdings, ob der unterlegene Konkurrent Siemens noch juristische Schritte gegen die Auftragsvergabe einleiten will.

    HBM Healthcare (+4,3%) legten bei klar überdurchschnittlichen Handelsvolumen klar zu. Die auf den Gesundheitssektor fokussierte Beteiligungsgesellschaft vermeldete für ihr Geschäftsjahr 2018/19 einen Gewinnsprung nicht zuletzt dank einer deutlichen Wertsteigerung einer chinesischen Beteiligung. Die Gesellschaft erhöht nun ihre Dividende.

    tp/kw

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  • 17.05.2019 Richemont-Aktien drehen nach schwachem Beginn ins Plus

    Richemont-Aktien drehen nach schwachem Beginn ins Plus

    17.05.2019 | 13:11:55

    Zürich (awp) - Die Aktien der Richemont-Gruppe haben am Freitag nach schwachem Handelsbeginn am späten Morgen ins Plus gedreht und sind nun grösster Gewinner unter den Schweizer Blue Chips. Der Luxusgüterkonzern befindet sich im Umbruch und hat für das Geschäftsjahr 2018/19 durchzogene Zahlen publiziert, die allerdings Händlern zufolge schwer einzuordnen sind.

    Bis um 13.05 Uhr rücken Richemont um 1,1 Prozent auf 71,88 Franken vor, während Konkurrent Swatch an der Börse um 1,3 Prozent nachgeben und der Leitindex SMI 0,46 Prozent verliert. Im frühen Geschäft fielen Richemont noch bis auf 69,40 Franken zurück.

    Händler meinten, der Vorzeichenwechsel im Handel mit Richemont-Aktien sei weniger mit Fakten zu erklären. Möglicherweise hätten aber Anleger die tieferen Notierungen zu Engagements genutzt. Schliesslich seien die Titel in den vergangenen Wochen im Sog der Unsicherheiten um den Handelsdisput zwischen den USA und China unter Druck gekommen. Erste Erholungstendenzen davon waren bereits in der laufenden Woche zu sehen.

    Im Zahlenkranz hoben Händler und Analysten das besser als erwartet ausgefallene, rein organische Wachstum des Schmuck- und Uhrenkonzerns hervor. Dagegen hat Richemont die Vorgaben der Analysten zum Betriebs- und zum Reingewinn verfehlt. Die Resultate seien allerdings nur schwer zu schätzen gewesen, sagte ein Händler. Der Grund dafür seien mehrere Sonderfaktoren wie etwa die kaum abschätzbaren Goodwill-Abschreibungen auf den zugekauften Online-Aktivitäten.

    Richemont hatte im Verlauf des Geschäftsjahres den Onlinehändler Yoox-Net-a-Porter (YNAP) vollständig übernommen und die britische Plattform Watchfinder.com gekauft. Dadurch kletterte der Umsatz um satte 27 Prozent nach oben und die Neubewertung von YNAP-Aktien, die Richemont vor der Übernahme bereits gehalten hatte, liessen den Reingewinn in die Höhe schnellen. Auf das Betriebsergebnis wiederum lasteten die Verluste des Segments "Online Distributors".

    In einer Analystenkonferenz betonte das Management um CEO Jérôme Lambert mehrfach, dass die Transformation der Gruppe und der damit verbundene Aufbau der Online-Aktivitäten ein langfristiges Projekt sei. Dabei scheine Richemont die Kosten für den Aufbau im Griff zu haben, glaubt ein weiterer Händler. Zudem habe das Management positive Hinweise zu den Arbeiten rund um das Joint Venture mit Alibaba geliefert.

    mk/ra

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  • 17.05.2019 Aktien Schweiz: Gewinnmitnahmen und Handelskonflikt belasten

    Aktien Schweiz: Gewinnmitnahmen und Handelskonflikt belasten

    17.05.2019 | 11:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist auf bestem Wege, die Handelswoche auf Tagessicht so zu beenden, wie er sie begonnen hat - im Minus. Laut Börsianern nehmen Investoren nach dem an sich guten Lauf in dieser Woche vor dem Wochenende Gewinne mit. Immerhin schwelten derzeit verschiedene politische Gefahrenherde, so dass sich niemand zu stark positionieren wolle.

    Zu den Unabwägbarkeiten zählt auch weiterhin der Handelsstreit zwischen den USA und China. Am Markt werde mehr oder weniger darauf gewartet, ob und wie China auf die jüngsten Schritte von US-Präsident Donald Trump gegen den Technologiekonzern Huawei reagiert. Aber auch die anstehende Europawahl und Themen wie der Brexit und Italiens Verschuldung haben die ganze Woche schon im Hintergrund geschwelt und könnten jederzeit wieder zu einem heissen Thema werden, sagt ein Börsianer.

    Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 11.15 Uhr 0,43 Prozent auf 9'618,79 Punkte. Aktuell wäre das für die ganze Woche ein Plus von 1,5 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt um 0,64 Prozent nach auf 1'488,14 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) steht 0,44 Prozent tiefer bei 11'627,90 Punkten. Von den 30 Top-Werte fallen 27 zurück, während ABB, Swisscom und Richemont im Plus notieren.

    Optisch gesehen gehören Partners Group (-3,2% oder -24 Fr.) und Temenos (-1,8% oder -3,05 Fr.) zu den grössten Verlierern. Allerdings sind ihre Kursabgaben teilweise auf die Dividende zurückzuführen, die beide an ihre Aktionäre ausgeschüttet haben. So sind es bei Partners Group 22 Franken je Aktie, und Temenos schüttet für das zurückliegende Geschäftsjahr 0,75 Franken je Titel aus.

    Zu den grössten Verlierern zählten über weite Strecken auch die Aktien von Richemont (+0,7%) nach Zahlen, bis sie zuletzt mit einem fulminanten Richtungswechsel zum grössten Gewinner wurden. Zwar sind die Genfer nicht zuletzt dank Akquisitionen stark gewachsen, die Gewinnzahlen lagen aber deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Konkurrent Swatch lässt mit -1,1 Prozent weiter Federn.

    Für beide Unternehmen sind auch die Handelsdiskussionen zwischen China und USA eine tendenzielle Belastung, da sie stark von asiatischen Markt abhängen.

    Der Handelsstreit wird zusammen mit negativ aufgenommenen Branchennachrichten auch bei den beiden Technologiewerten AMS (-2,7%) und Logitech (-1,3%) als Grund für die schwächere Tendenz angeführt.

    Darüber hinaus trennen sich Investoren verstärkt auch von Werten, die zuletzt gut gelaufen sind. Hierzu zählen etwa die Papiere des Augenheilkunde-Spezialisten Alcon, die um 1,0 Prozent nachgeben. Die ehemalige Novartis-Tochter hatte in der Nacht auf Donnerstag Zahlen vorgelegt. Seit ihrem Börsendebut Anfang April hatten die Titel in der Spitze mehr als 15 Prozent hinzugewonnen.

    Dass Investoren insgesamt etwas vorsichtiger sind, ist gut in den Kursen der eher defensiven Pharmaschwergewichte abzulesen. Sowohl Novartis (-0,1%) als auch Roche (-0,3%) halten sich etwas besser als der Gesamtmarkt. Auch das Plus der Swisscom-Aktie (+0,1%) zeigt, dass Anleger stärker auf weniger konjunktursensible Titel setzen.

    Das dritte Schwergewicht, Nestlé (-0,5%), fällt dagegen mit dem Markt zurück. Allerdings hatten die Papiere am Vortag auch zu den grössten Gewinnern gezählt und mit der Schlussauktion erstmals die Schwelle von 100 Franken überschritten.

    Nachrichten gab es dagegen vor allem aus den hinteren Reihen. Dabei fallen vor allem Stadler Rail (+2,6%) positiv aus. Laut Presseberichten könnte das Unternehmen vor einem Milliardenauftrag aus Berlin stehen.

    Deutlich fester präsentieren sich aus der Gesundheitsbranche noch Polyphor (+4,3%) nachdem sie angekündigt haben, neue Daten am Fachkongress ASCO zu präsentieren. Noch stärker reagieren HBM (+4,6%) auf die vorgelegten Zahlen 2018/19 und eine Dividendenerhöhung.

    hr/ys

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  • 17.05.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Gewinnmitnahmen und Handelskonflikt belasten

    Aktien Schweiz Eröffnung: Gewinnmitnahmen und Handelskonflikt belasten

    17.05.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt geht es zum Wochenschluss zunächst abwärts. Angesichts der bisherigen Kursgewinne in dieser Woche nähmen Investoren nun Gewinne mit, heisst es im Handel. Zudem stelle der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiterhin einen potenziellen Belastungsfaktor dar.

    Für den Leitindex SMI steht derzeit ein Wochenplus von immer noch 1,5 Prozent zu Buche. Das verleite Investoren dazu, ihre Gewinne der vorangegangenen drei Handelstage mitzunehmen. Hinzu komme der weiterhin schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China, der mit den jüngsten Schritten von US-Präsident Donald Trump gegen den Technologiekonzern Huawei eine neue Eskalationsstufe erreicht habe. Am Markt gehen die meisten Teilnehmer davon aus, dass China derzeit lediglich die Optionen abwäge, wie es darauf reagieren kann. Und dass eine Reaktion folgen werde, halten die meisten für wahrscheinlich.

    Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 9.20 Uhr 0,53 Prozent auf 9'609,69 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt um 0,67 Prozent nach auf 1'487,72 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) steht 0,46 Prozent tiefer bei 11'626,31 Punkten. Alle 30 Top-Werte fallen zurück.

    Ganz unten auf den Kurstafeln notieren die Aktien von Partners Group (-2,5% oder -18,40 Fr.) und Temenos (-1,5% oder -2,60 Fr.). Dabei fallen Partners Group nur optisch, da der Konzern an diesem Tag ex-Dividende von 22 Franken je Aktie Dividende gehandelt wird. Temenos zahlt für das zurückliegende Geschäftsjahr eine Dividende von 0,75 Franken.

    Mit Kursverlusten von 1,6 Prozent fallen auch die Aktien von Richemont nach Zahlen negativ auf. Analysten werten die Zahlen des Luxusgüterkonzerns als durchwachsen. Die Titel von Swatch werden mit -1,5 Prozent in Sippenhaft genommen.

    Dass der Markt nicht noch tiefer steht, ist den drei Schwergewichten Roche, Novartis und Nestlé zu verdanken, die mit Abgaben zwischen 0,3 und 0,4 Prozent etwas weniger stark als der Rest fallen.

    hr/ys

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  • 17.05.2019 Richemont-Aktien nach Jahreszahlen im Angebot

    Richemont-Aktien nach Jahreszahlen im Angebot

    17.05.2019 | 09:31:47

    Zürich (awp) - Für die Papiere des Luxusgüterkonzerns Richemont geht es am Freitag kräftig abwärts. Zwar sind die Genfer nicht zuletzt dank Akquisitionen stark gewachsen, die Gewinnzahlen lagen aber deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

    Die Aktien von Richemont büssen in einem schwachen Gesamtmarkt 1,5 Prozent auf 70,04 Franken ein. Am Donnerstag noch war es mit den Papieren im Zuge einer allgemeinen Erholung um 1,5 Prozent nach oben gegangen. Der am SMI gemessene Gesamtmarkt notiert zu Wochenschluss 0,48 Prozent tiefer.

    Dank der Vollübernahme von Yoox-Net-a-Porter (YNAP) und der britischen Plattform Watchfinder.com ist Richemont im Berichtsjahr um satte 27 Prozent gewachsen. Unter Ausklammerung der Übernahmen lag das organische Umsatzwachstum bei 8 Prozent und damit etwas über den durchschnittlich erwarteten 7 Prozent.

    Doch die "Digitalisierung" von Richemont hat ihren Preis: Das Segment "Online Distributors" schrieb hohe Verluste und es wurden Abschreibungen fällig. Das schmälerte die Bruttomarge und der Effekt schlug über den operativen Gewinn bis zum Reingewinn durch. In der Folge verfehlte Richemont die Erwartungen an die Gewinnzahlen.

    Während sowohl das Schmuckgeschäft und jenes mit Luxusuhren im Schlussquartal etwas mehr als erwartet zum Umsatz beigetragen haben, blieb der Gewinnbeitrag insbesondere aus dem Uhrengeschäft weit hinter den Erwartungen zurück. Mittlerweile bestreitet die wichtigste Ertragsquelle Richemonts - die Jewellery Maisons - den Konzern-EBIT im Alleingang, schreibt Vontobel-Analyst Rene Weber.

    Die Valoren von Richemont hatten in den letzten Wochen ohnehin einen eher schweren Stand. Unsicherheiten seien dabei insbesondere von der Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China ausgegangen, so heisst es weiter.

    ra/mk

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  • 17.05.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Gewinnmitnahmen nach starkem Vortag

    Aktien Schweiz Vorbörse: Gewinnmitnahmen nach starkem Vortag

    17.05.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt deutet sich zum Wochenschluss ein tieferer Auftakt an. Damit würde er den überwiegend schwächeren Vorgaben aus Asien folgen. Die Wall Street hatte am Donnerstag dagegen am Donnerstag dank guter Wirtschaftsdaten und Unternehmenszahlen im Plus geschlossen.

    Trotz der kurzzeitig gestiegenen Risikobereitschaft der Investoren mahnen zahlreiche Marktstrategen zur Vorsicht. Die Tatsache, dass China sich bisher nur kritisch über die Massnahmen der USA gegen den Technologiekonzern Huawei geäussert habe, sei eher als vorübergehende Pause in dem Konflikt zu werten. China verschaffe sich damit Zeit, über Gegenmassnahmen nachzudenken, erklärt ein Stratege. Im Zusammenhang mit dem Handelskonflikt sehen offenbar auch immer mehr Ökonomen ein steigendes Risiko für die US-Wirtschaft, wie jüngste Umfragen zeigen.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.25 Uhr um 0,51 Prozent tiefer bei 9'611,28 Punkten. Von den 20 SMI-Werten fallen alle Werte zurück. Die Spanne reicht dabei von -0,3 bis -1,5 Prozent.

    Unter den Blue Chips fallen die Aktien von Richemont nach Zahlen mit -1,5 Prozent am deutlichsten zurück. Dabei hat der Luxusgüterkonzern im Geschäftsjahr 2018/19 stark zugelegt. Allerdings lag das Unternehmen nur beim Umsatz im Rahmen der Erwartungen, mit den Gewinnzahlen hinkt der Konzern den Schätzungen hinterher.

    Daneben geht es auch für Zykliker wie ABB und LafargeHolcim (je -0,6%) abwärts. Ebenso verlieren die Aktien der beiden Grossbanken CS und UBS (je -0,6%) überdurchschnittlich. Gerade die Aktien der CS und von LafargeHolcim hatten bereits am Donnerstag nicht von der insgesamt guten Stimmung profitieren können und sich schwächer als der Gesamtmarkt entwickelt.

    Im breiten Markt stechen derweil die Aktien von Börsenneuling Stadler Rail hervor, die sich mit +2,5 Prozent gegen den schwächeren Trend stemmen. Händler verweisen auf Zeitungsberichte, wonach das Unternehmen möglicherweise einen Milliardenauftrag in Berlin erhalten könnte.

    hr/ys

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  • 17.05.2019 Morning Briefing - Markt Schweiz

    Morning Briefing - Markt Schweiz

    17.05.2019 | 08:40:00

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen für den laufenden Börsentag:

    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
    - Richemont 2018/19: Dividende 2,00 Fr./Aktie (VJ 1,90; AWP-Konsens: 2,07 Fr.)
                         Umsatz 14,0 Mrd EUR (AWP-Konsens: 13,95 Mrd)
                         Gewinn inkl. YNAP 2,79 Mrd EUR (AWP-Konsens: 2,93 Mrd)
                         EBIT von 1,94 Mrd EUR (AWP-Konsens: 2,09 Mrd)
                VRP: Sind in unsicherem Marktumfeld für Zukunft zuversichtlich
                         Umsatz wächst organisch in LW um 8% (AWP-Konsens: +7%)
                CEO: Aufbau der Alibaba-Kooperation ist auf Kurs
    - Novartis gesteht Verstoss gegen australischen Konsumentenschutz ein
    - HBM 2018/19: Definitiver Reingewinn von 209 Mio CHF (VJ 115,9 Mio)
                   Dividende von 7,50 Fr. je Aktie vorgeschlagen (VJ 7,00 Fr.)
    - Alpiq verkauft zwei tschechische Kohlekraftwerke für rund 280 Mio Euro
    - Banque Profil de Gestion: Umwandlung von Inhaber- in Namenaktien in Kraft
    - New Venturetec soll nach dem Willen einer Aktionärsgruppe aufgelöst werden
    - Polyphor kündigt neue Daten zu Krebskandidat Balixafortide am ASCO-Kongress an
    NEWS VON WICHTIGEN NICHT SIX-KOTIERTEN UNTERNEHMEN: 
    - 
    BETEILIGUNGSMELDUNGEN
    - 
    PRESSE FREITAG
    - 3-Mrd-Grossauftrag der Berliner Verkehrsbetriebe soll an Stadler gehen 
                                                                      (Tagesspiegel)
    ANSTEHENDE INFORMATIONEN VON UNTERNEHMEN
      Freitag:
    - Richemont: Webcast Ergebnis 2018/19
    - GV: Edisun Power, Phoenix Mecano
      Montag:
    - Keine Termine
      Dienstag:
    - Sonova: Ergebnis + BMK 2018/19
    - Temenos: Capital Markets Day
    - GV: Burkhalter, Kuros, Wisekey
    WICHTIGE ANSTEHENDE WIRTSCHAFTSTERMINE
    - EU: Verbraucherpreise April 2019 (11.00 Uhr)
    - US: Uni Michigan Verbrauchervertrauen Mai 2019 (16.00 Uhr)
          Frühindikatoren April 2019 (16.00 Uhr)
    - OECD: Schweizer Konjunkturaussichten (Dienstag)
    WIRTSCHAFTSDATEN
    - 
    SONSTIGES
    - Nächster Eurex-Verfall: HEUTE
    - Übernahmeangebote: 
      - Edmond Rothschild: Familie B. Rothschild bietet 17'945 Fr./Aktie (9.5.-6.6.)
      - Panalpina: DSV bietet 2,375 eigene Aktien pro Panalpina-Aktie (28.5.-26.6.)
    - Kapitalerhöhungen etc.: 
      - SGKB: Kapitalerhöhung mit Bezugsangebot und Aktienplatzierung (bis 23.5)
    EX-DIVIDENDE DATEN:
    per HEUTE:
    - Partners Group (22,00 Fr.)
    - Temenos (0,75 Fr.)
    - Orell Füssli (6,00 Fr.)
    per 20.05.:
    - LafargeHolcim (2,00 Fr. cash/shares)
    - Valiant (4,40 Fr.)
    - VAT (4,00 Fr.)
    per 21.05.:
    - Alpine Select (0,30 Fr.)
    - Edisun (1,00 Fr.)
    - Phoenix Mecano (17,00 Fr.)
    per 22.05.:
    - APG (10,00 Fr.)
    - Villars (8,00 Fr.)
    DEVISEN/ZINSEN (08.20 Uhr)
    - EUR/CHF: 1,1275
    - USD/CHF: 1,0088
    - Conf-Future: -1 BP auf 158,21% (Donnerstag)
    - SNB: Kassazinssatz -0,353% (Donnerstag)
    BÖRSENINDIZES
    - SMI vorbörslich: -0,51% auf 9'611 Punkte (08.20 Uhr)
    - SMI (Donnerstag): +1,90% auf 9'661 Punkte
    - SLI (Donnerstag): +1,79% auf 1'498 Punkte
    - SPI (Donnerstag): +1,83% auf 11'680 Punkte
    - Dow Jones (Donnerstag): +0,84% auf 25'863 Punkte
    - Nasdaq Comp (Donnerstag): +0,97% auf 7'898 Punkte
    - Dax (Donnerstag): +1,74% auf 12'310 Punkte
    - Nikkei 225 (Feitag): +0,89% auf 21'250 Punkte
    STIMMUNG
    - Zurückhaltung auf hohem Niveau, Gewinnmitnahmen erwartet
      Spannungen USA/China bleiben im Fokus
    

    ra/ys

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
SMI 9'659.08
DAX 12'238.94
DJ Industr Average 25'764.00
Rohoel Fass 72.21
Gold 1 Kg 41'515.50
SNB Kassazinssa 10J -0.350%
EUR/CHF 1.1283
USD/CHF 1.0108
Datenquelle:  SIX Financial Information AG