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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 9'666.89 +72.58 +0.76% 24.05.2019
SPI 11'685.87 +78.71 +0.68% 24.05.2019
SLI Swiss Leader Pr 1'482.89 +6.71 +0.45% 24.05.2019

Chart SMI

Top/Flop SMI

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Name +/-%
Novartis N +3.01%
Swiss Life Hldg N +2.06%
Swiss Re N +1.62%
Zurich Insur Gr N +1.42%
Adecco Group N +1.15%
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Name +/-%
Alcon N -0.73%
Geberit N -0.67%
Nestle N -0.32%
The Swatch Grp I -0.29%
Swisscom N -0.12%

Aktuelle News

  • 24.05.2019 GAM-Aktien nach Einstieg von George Soros über Investmentvehikel gesucht

    GAM-Aktien nach Einstieg von George Soros über Investmentvehikel gesucht

    24.05.2019 | 18:43:53

    (Mit Schlusskurs wiederholt)

    Zürich (awp) - Die Aktien von GAM notieren am Freitag im früheren Handel deutlich höher. Der Vermögensverwalter hat einen neuen Aktionär, hinter dem niemand geringerer als der ungarisch-stämmige US-Investor George Soros steckt.

    GAM-Aktien schossen bis Börsenschluss um 15,4 Prozent auf 4,67 Franken in die Höhe, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI um 0,7 Prozent zulegte. Im laufenden Jahr ist die GAM-Aktie damit um 21 Prozent geklettert.

    2018 waren die Titel um Dreiviertel eingebrochen. Besonders belastet hatte die Affäre um den im Sommer suspendierten Investmentmanager Tim Haywood, der später wegen angeblich schweren Fehlverhaltens entlassen wurde. Im Dezember erreichte die Aktie einen Tiefpunkt bei 2,76 Franken.

    Nun hält neu SFM UK Management LLP - SFM steht für Soros Fund Management - eine Beteiligung von 3 Prozent an GAM, wie aus einer Beteiligungsmeldung an die Schweizer Börse SIX vom Freitag hervorgeht. Entstanden ist die Meldepflicht am 16. Mai 2019 durch den Erwerb von Aktien. Ob die Position von 0 auf 3 Prozent aufgebaut wurde oder in den vergangenen Wochen sukzessive, ist nicht klar. Erst ab einer Schwelle von 3 Prozent muss ein Investor die Beteiligung offenlegen.

    Üblicherweise stehen die grossen Investmentgesellschaft im Kontakt mit den Unternehmen und führen eine umfassende "Due Diligence" durch, bevor sie sich für eine Investition entscheiden. Ein GAM-Sprecher wollte die Beteiligung auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.

    Die in London ansässige SFM UK Management ist eine Tochtergesellschaft des Soros Fund Management - dem Hedgefonds der Investoren-Legende George Soros - und versorgt diesen mit Investment Management Services.

    ys/uh

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  • 24.05.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI zum Wochenende mit klarem Plus

    Aktien Schweiz Schluss: SMI zum Wochenende mit klarem Plus

    24.05.2019 | 18:12:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse hat zum Wochenschluss klar im Plus geschlossen. Nach einer turbulenten Woche sorgten versöhnlichere Worte des US-Präsidenten am Freitag für etwas mehr Zuversicht unter den Anlegern. Donald Trump hatte in Aussicht gestellt, den Streit um den Telekomausrüster Huawei in den Handelsgesprächen mit China zu lösen. "Ich kann mir vorstellen, dass Huawei in irgendeine Form eines Handelsabkommens einbezogen wird", sagte er. Der Handelskrieg zwischen den USA und China und Sanktionen der USA gegen Huawei hatten die Börsen zuletzt belastet.

    In diesem Kontext vermochte die Nachricht aus Grossbritannien, dass Premierministerin Theresa May ihren Rücktritt einreicht, die Märkte nicht zu verunsichern. Sie war zuvor drei Mal mit ihrem EU-Austrittsabkommen im britischen Parlament gescheitert und könnte nun von Ex-Aussenminister Boris Johnson abgelöst werden. Insgesamt verlief der Handel vor dem langen Wochenende in den USA und in Grossbritannien eher in ruhigen Bahnen, sagten Händler. In den Vereinigten Staaten wird am Montag der Memorial Day gefeiert. In der Schweiz bleiben die Börsen erst am Donnerstag wegen Auffahrt zu.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,76 Prozent im Plus bei 9'666,89 Punkten. Damit hat sich der hiesige Leitindex über die gesamte Handelswoche hinweg kaum verändert (+0,1%). Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewann am Freitag 0,45 Prozent auf 1'482,89 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,68 Prozent auf 11'685,87 Punkte. Von den 30 grössten Titeln schlossen 18 im Plus und 12 im Minus.

    An der Spitze der Gewinnerliste standen bei Börsenschluss Novartis mit plus 3,0 Prozent. Die Vortagesgewinne wurden damit noch ausgebaut. Novartis habe mit den am 1. Tag des Investorentreffens gezeigten Präsentationen überzeugt, hiess es. Zudem wolle der Pharmariese trotz der Abspaltung von Alcon (-0,7%) an der Dividendenhöhe festhalten. Die Genussscheine von Rivale Roche legten ebenfalls klar zu, hinkten aber mit plus 0,6 Prozent etwas hinterher.

    Kräftige Anstiege verbuchten auch die als dividendenstark geltenden Versicherungsaktien Swiss Life (+2,1%), Swiss Re (+1,6%) und Zurich (+1,4%). Auch zyklische Aktien wie Adecco (+1,2%), Schindler (+0,8%) oder Clariant (+0,4%) setzten zu einer Erholung an.

    Die zuletzt arg gebeutelten Aktien des Sensorenherstellers AMS (-0,3%) verloren erneut leicht an Wert. Logitech schwächten sich um 0,8 Prozent ab. Technologiewerte waren zuletzt im Zuge des "Huawei-Banns" in den USA stark unter Druck.

    Die Anteile von Swatch (-0,3%) verloren leicht an Wert, während Richemont (+0,7%) fester notierten. Gewinnmitnahmen belasteten die Aktien von Sonova (-1,5%). Der Kurs des Hörgeräteherstellers war nach der Bilanzvorlage am Dienstag und Mittwoch kräftig gestiegen.

    Julius Bär verloren 1,3 Prozent. Die Vermögensverwaltungsbank hatte in den ersten vier Monaten 2019 zwar von der guten Entwicklung der Finanzmärkte profitiert und die verwalteten Vermögen auf einen neuen Rekordstand gesteigert. Die Neugeldzuflüsse blieben zum Jahresbeginn allerdings unter den eigenen Zielsetzungen. Schwächer präsentierten sich ausserdem Partners Group (-0,1%). Die Grossbanken Credit Suisse und UBS (je +0,1%) schlossen leicht im Plus.

    Am breiten Markt gewannen GAM (+15%) massiv. Der Asset Manager hat mit SFM UK einen neuen Aktionär erhalten, der zum Reich des Milliardärs George Soros gehört. Bei den Aktien von Valora (+3,2%) kam es nach einer Hochstufung auf 'Hold' von 'Sell' durch Baader Helvea zu Käufen.

    Air Tech brachen um 76 Prozent auf einen Wert unter einem Rappen ein. Die in Nachlassstundung stehende Firma will sich von der Börse zurückziehen. Ausserdem traten der Konzernchef Jean-Baptiste Lucas und Finanzchef Emmanuel Walter zurück.

    kw/cf

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  • 24.05.2019 BKW-Generalversammlung erteilt Verwaltungsrat nur kleinen Klaps

    BKW-Generalversammlung erteilt Verwaltungsrat nur kleinen Klaps

    24.05.2019 | 17:30:00

    Bern (awp/sda) - Die Aktionäre des Berner Energiekonzerns BKW haben am Freitag die umstrittenen Topsaläre des Managements abgesegnet. Dies zeichnete sich ab, nachdem der Kanton Bern als Hauptaktionär Einlenken signalisierte.

    Tags zuvor hatte der Regierungsrat die Entwicklung der Topsaläre bei der BKW kritisiert. Von einem Reputationsrisiko für den Berner Energieversorger war in der Mitteilung der Regierung die Rede. Sie forderte deshalb vom BKW-Verwaltungsrat eine Überprüfung des Vergütungsmodells.

    Dieser sicherte die Überprüfung zu. Dies bewog den Kanton Bern, für die Generalversammlung Zustimmung zu den Anträgen des Verwaltungsrats zu signalisieren. Mit dieser Ankündigung wurde die Generalversammlung "entschärft", denn die Managerlöhne hatten zuvor in der Bevölkerung breit für Unmut gesorgt.

    Saftiger Gehaltsanstieg

    Namentlich BKW-CEO Suzanne Thoma geriet ins Kreuzfeuer der Kritik. Sie erhielt für das Geschäftsjahr 2018 eine Vergütung von 2,03 Mio. Franken, doppelt so viel wie im Vorjahr. Dass die Chefin eines staatsnahen Unternehmens über zwei Millionen verdient, liess die Emotionen in der Bevölkerung hoch gehen.

    Der Verwaltungsrat musste sich Kritik gefallen lassen, dass er es bei der Erarbeitung des Vergütungsmodells an Fingerspitzengefühl habe mangeln lassen. Auch der Regierungsrat reagierte ungewöhnlich scharf.

    Verwaltungsratspräsident Urs Gasche betonte am Freitag vor der Generalversammlung, dass das Vergütungsmodell seinerzeit unter Mitwirkung der Kantonsvertretung erarbeitet wurde und seit langem bekannt und kommuniziert sei.

    Die BKW müsse auch im Personalmarkt im Wettbewerb bestehen, führte Gasche aus. Daher sei damals beschlossen worden, das Grundsalär der CEO schrittweise an das Marktniveau anzugleichen. Ein Gutteil davon wird der CEO in Form von Aktien ausbezahlt.

    Im vergangenen Jahr stieg der Aktienkurs der BKW um 18 Prozent, nachdem er bereits in den beiden Vorjahren kräftig zugelegt hatte. Dies erklärt laut Gasche einen weiteren Teil des aussergewöhnlichen Saläranstiegs. "Da wurden wir von unserem eigenen Erfolg wohl etwas überrascht", bemerkte der BKW-Verwaltungsratspräsident. Als dritten Grund nannte Gasche auch noch einen Sondereffekt: Nachleistungen in die Pensionskasse.

    Das neue Vergütungsmodell soll gemäss Gasche mehr Planbarkeit bringen, um unerwartete Effekte in Zukunft zu vermeiden. Es soll noch vor der Generalversammlung des kommenden Jahres vorliegen.

    Nur ein kritisches Votum

    So hoch die Emotionen in der Bevölkerung gingen, so unspektakulär behandelte die Generalversammlung das Thema. Zwei Wortmeldung gab es zu den Topsalären - ein flammendes Plädoyer für die Vergütungen und CEO Suzanne Thoma und ein einziges kritisches Votum.

    Der Votant störte sich daran, dass die Regierung habe intervenieren müssen, bevor die BKW sich in der Frage des Vergütungsmodells bewegt habe. Gasche entgegnete, dass es weder angezeigt noch nötig sei, eine Feuerwehrübung zu starten. "Wir schiessen nicht plötzlich aus der Hüfte", sagte Gasche. Die Überprüfung des Vergütungsmodells werde sorgfältig durchgeführt.

    Die konsultative Abstimmung über den Vergütungsbericht zeigte dann aber, dass im Plenum doch einige auf den Nein-Knopf des Abstimmungsgerätchens gedrückt hatten. Dennoch: über 86 Prozent stimmten dem Vergütungsbericht zu, etwas über 13 Prozent lehnten ihn ab. Alle übrigen Entscheide des Tages gingen mit über 96, 98 oder gar 99 Prozent Zustimmung über die Bühne.

    Die Generalversammlung genehmigte die Rechnung und erteilte dem Verwaltungsrat Entlastung. Die BKW steigerte im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um 7 Prozent auf 2,6 Mrd. Franken. Das Betriebsergebnis liegt mit 417 Mio. Franken rund 10 Prozent über dem Vorjahr. Ohne Sondereffekt aus dem Primatwechsel der Pensionskasse sind es 364 Mio. Franken. Der Reingewinn liegt bei 203 Mio. Franken.

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  • 24.05.2019 Novartis-Aktien profitieren von Analystenlob nach Investorentag

    Novartis-Aktien profitieren von Analystenlob nach Investorentag

    24.05.2019 | 12:01:54

    Zürich (awp) - Novartis-Aktien gehören auch am Tag nach der zweitägigen Investorenveranstaltung in Boston weiter zu den Favoriten der Anleger. Dem Pharmaunternehmen ist es gelungen, auch bei den Analysten einen guten Eindruck zu hinterlassen. Die Experten werten die Aussagen als Beleg, dass mit weiterem stabilen Wachstum zu rechnen ist.

    Mit einem Kursplus von 2,0 Prozent auf 86,35 Franken gehören die Novartis-Aktien am Freitagvormittag gegen 11.30 Uhr zu den grössten Gewinnern unter den Blue Chips. Der Leitindex SMI gewinnt zeitgleich 0,85 Prozent hinzu.

    Die Analystenreaktionen fallen durch die Bank positiv aus. Wie es etwa Eric Le Berrigaud von Bryan Garnier zusammenfasst, bietet Novartis mehr Aufwärts- als Abwärtspotenzial. Insgesamt hätten die beiden Tage den Eindruck eines sehr gut geführten Unternehmens hinterlassen. Zudem habe das Management durchblicken lassen, dass die Margenziele im besten Fall noch vor 2022 erreicht werden könnten.

    Bei der DZ Bank betont Analyst Elmar Kraus, dass Novartis sich im Zuge der Neuausrichtung auf sechs Therapiefelder konzentriere. Dabei lege der Konzern einen klaren Fokus auf innovative Therapien und digitale Technologien. Die Umsatzentwicklung in den kommenden Jahren dürfte gestützt sein durch die breite Pipeline und die darin enthaltenen möglichen Blockbuster.

    hr/tp

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  • 24.05.2019 Aktien Schweiz: Erholt sich von den jüngsten Verlusten

    Aktien Schweiz: Erholt sich von den jüngsten Verlusten

    24.05.2019 | 11:35:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Börse tendiert am Freitag mehrheitlich fester. Händler sprechen von einer technischen Erholung von den jüngsten Abgaben. Das Geschäft verlaufe in relativ ruhigen Bahnen. Vor dem langen Wochenende in den USA und in Grossbritannien wollten die Anleger ihre Risiken zurückfahren und stellten daher offene Positionen glatt, heisst es weiter. Am Montag bleiben die Börsen in den USA und in London wegen Feiertagen geschlossen.

    Nach wie vor steht der Markt im Banne des Handelsstreits der USA mit China, wobei eine schnelle Lösung nicht in Sicht scheint. Der Markt reagiere in diesem Zusammenhang jeweils sehr nervös. Da aber weiterhin damit gerechnet werde, dass es früher oder später zu einer Einigung kommen werde, hielkten sich die Verluste jeweils in Grenzen und würden rasch wieder aufgeholt. Sollte der Konflikt aber weiter eskalieren, könnte es durchaus dazu kommen, dass die Anleger ihre Geduld verlieren. "Aber so weit sind wir noch nicht", sagt ein Händler. Neben dem Zollstreit spielen auch der Brexit und die Europa-Wahl eine wichtige Rolle.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 11.05 Uhr 0,65 Prozent höher bei 9'656,26 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,48 Prozent auf 1'483,33 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,56 Prozent auf 11'672,09 Zähler. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 22 im Plus und acht im Minus. Händler sehen den SMI weiterhin in einer Bandbreite zwischen 9'400 und 9'800 Punkten. Sollte er aus dieser Handelsspanne ausbrechen, sei mit einer grösseren Bewegung zu rechnen. "Noch oben und nach unten", sagt ein Händler.

    An der Spitze der Gewinne steht der Pharmawert Novartis mit plus 1,9 Prozent und baut damit die Vortagesgewinne aus. Novartis habe mit den am 1. Tag des Investorentreffens gezeigten Präsentationen überzeugt, heisst es. Zudem wolle der Pharmariese trotz der Abspaltung von Alcon (+0,3%) an der Dividendenhöhe festhalten. Zudem könne der Konzern, wenn die Lancierungen neuer Produkte wie erwartet verlaufe, seine Margenziele eher erreichen. Die Genussscheine von Rivale Roche legen ebenfalls klar zu, hinken aber mit plus 0,8 Prozent etwas hinterher.

    Kräftige Anstiege verbuchen auch die als dividendenstark geltenden Versicherungsaktien Swiss Life (+1,6%), Swiss Re (+1,4%) und Zurich (+0,9%). Auch zyklische Aktien wie Adecco (+1,2%), Clariant (+1,0%), LafargeHolcim (+0,9%) und Schindler (+0,6%) setzen zu einer Erholung an.

    Die zuletzt arg gebeutelten Aktien des Sensorenherstellers Ams (+0,7) können einen kleinen Teil der jüngsten Einbussen aufholen. Logitech schwächen sich um 0,2 Prozent ab. Technologiewerte waren zuletzt im Zuge des "Huawei-Banns" in den USA stark unter Druck.

    Die Anteile von Swatch (-0,4%) verlieren leicht an Wert, während Richemont (+0,6%) fester notieren. Gewinnmitnahmen belasten die Aktien von Sonova (-0,9%). Der Kurs des Hörgeräteherstellers war nach der Bilanzvorlage kräftig gestiegen.

    Julius Bär verlieren 0,8 Prozent. Die Vermögensverwaltungsbank hat in den ersten vier Monaten 2019 zwar von der guten Entwicklung der Finanzmärkte profitiert und die verwalteten Vermögen auf einen neuen Rekordstand von 427 Milliarden Franken gegenüber 382 Milliarden per Ende 2018 gesteigert. Die Neugeldzuflüsse blieben zum Jahresbeginn allerdings unter den eigenen Zielsetzungen. Schwächer präsentieren sich ausserdem Partners Group (-0,5%). Die Grossbanken Credit Suisse (+0,6%) und UBS (+0,6%) holen verlorenes Terrain auf.

    Am breiten Markt gewinnen GAM (+9,9%) deutlich. Der Asset Manager hat mit SFM UK einen neuen Aktionär erhalten, der zum Reich des Milliardärs George Soros gehört. Bei den Aktien von Valora (+4,4%) komme es nach der Hochstufung auf 'Hold' von 'Sell' durch Baader Helvea zu Käufen, heisst es.

    Air Tech brechen knapp 80 Prozent ein. Die in Nachlassstundung stehende Firma will sich von der Börse zurückziehen. Ausserdem treten der Konzernchef Jean-Baptiste Lucas und Finanzchef Emmanuel Walter zurück.

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  • 24.05.2019 Julius Bär-Aktien geben nach Zahlen deutlich nach

    Julius Bär-Aktien geben nach Zahlen deutlich nach

    24.05.2019 | 10:19:04

    Zürich (awp) - Die Julius Bär-Aktien haben am Freitag an der Schweizer Börse nach einem positiven Auftakt klar ins Minus gedreht. Der Vermögensverwalter hat vorbörslich durchzogene Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Besonders die Verlangsamung des Neugeldzuflusses aber auch eine enttäuschende Bruttomarge werden von Analysten kritisch kommentiert.

    Gegen 9.50 Uhr notieren Julius Bär um 1,4 Prozent im Minus auf 40,60 Franken, womit sie im insgesamt positiven Swiss Leader Index (+0,4 Prozent) der 30 grössten Schweizer Titel klar das Schlusslicht bilden. Umgesetzt sind bis dahin allerdings erst knapp 180'000 Titel, das Durchschnittsvolumen der letzten Monate lag bei etwa 1,3 Millionen Aktien pro Tag.

    Die Analysten von Goldman Sachs bezeichnen die von Julius Bär vorgelegten Resultate für die ersten vier Monate als durchzogen. So seien etwa die Bruttomargen trotz wieder etwas höherer Kundenaktivitäten klar unter den Erwartungen ausgefallen. Entsprechend bekräftigen die Experten der US-Investmentbank ihr Anlagerating "Neutral".

    Immerhin sei das Ausmass der positiven Markt- und Währungseffekte im Vorfeld unterschätzt worden, lägen doch die verwalteten Vermögen mit 427 Milliarden Franken klar über den Erwartungen des Marktes, kommentiert die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Im Gegenzug habe aber die Bruttomarge auch die niedrigsten Vorhersagen der Analysten verfehlt und liege "Lichtjahre" unter dem Vorjahreswert. Die Bär-Aktie stehe und falle derzeit mit dem Gesamtmarkt, entsprechen dränge sich ein Engagement in den Titeln nicht auf, meinen auch die ZKB-Analysten.

    Angesichts des "unerwartet schwachen" Jahresauftakts des Vermögensverwalters sehen die Vontobel-Analysten nun ihre eigenen Prognosen für das Gesamtjahr 2019 als zu optimistisch an. Mit der gedrückten Bruttomarge dürften die Umsätze in den ersten vier Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 10 Prozent zurückgegangen sein, schätzen sie. Zwar gab Julius Bär keine Gewinnzahlen bekannt, Vontobel schätzt den Vorsteuergewinn aber um etwa 25 Prozent tiefer als im Vorjahr.

    tp/ra

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  • 24.05.2019 GAM-Aktien nach Einstieg von George Soros über Investmentvehikel gesucht

    GAM-Aktien nach Einstieg von George Soros über Investmentvehikel gesucht

    24.05.2019 | 09:49:15

    Zürich (awp) - Die Aktien von GAM notieren am Freitag im früheren Handel deutlich höher. Der Vermögensverwalter hat einen neuen Aktionär, hinter dem niemand geringerer als der ungarisch-stämmige US-Investor George Soros steckt.

    GAM legen gegen 9.30 Uhr 7,9 Prozent auf 4,37 Franken zu, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI lediglich leicht im Plus steht. Im laufenden Jahr notiert die GAM-Aktie aktuell 13 Prozent höher und bleibt damit hinter dem Gesamtmarkt zurück (SPI +18,6%).

    2018 waren die Titel um Dreiviertel eingebrochen. Besonders belastet hatte die Affäre um den im Sommer suspendierten Investmentmanager Tim Haywood, der später wegen angeblich schweren Fehlverhaltens entlassen wurde. Im Dezember erreichte die Aktie einen Tiefpunkt bei 2,76 Franken.

    Nun hält neu SFM UK Management LLP - SFM steht für Soros Fund Management - eine Beteiligung von 3 Prozent an GAM, wie aus einer Beteiligungsmeldung an die Schweizer Börse SIX vom Freitag hervorgeht. Entstanden ist die Meldepflicht am 16. Mai 2019 durch den Erwerb von Aktien. Ob die Position von 0 auf 3 Prozent aufgebaut wurde oder in den vergangenen Wochen sukzessive, ist nicht klar. Erst ab einer Schwelle von 3 Prozent muss ein Investor die Beteiligung offenlegen.

    Üblicherweise stehen die grossen Investmentgesellschaft im Kontakt mit den Unternehmen und führen eine umfassende "Due Diligence" durch, bevor sie sich für eine Investition entscheiden. Ein GAM-Sprecher wollte die Beteiligung auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.

    Die in London ansässige SFM UK Management ist eine Tochtergesellschaft des Soros Fund Management - dem Hedgefonds der Investoren-Legende George Soros - und versorgt diesen mit Investment Management Services.

    ys/uh

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SMI 9'666.89
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