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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 8'870.03 -61.17 -0.68% 17:30:40
SPI 10'400.03 -83.77 -0.80% 17:30:40
SLI Swiss Leader Pr 1'380.12 -12.66 -0.91% 17:30:40

Chart SMI

Top/Flop SMI

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Name +/-%
Givaudan N +1.46%
Sika N +0.39%
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Name +/-%
CieFinRichemont N -2.41%
The Swatch Grp I -1.88%
CS Group N -1.66%
UBS Group N -1.55%
Julius Baer Grp N -1.53%

Aktuelle News

  • 18:15:39 Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Abgaben - Brexit-Wirren belasten

    Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Abgaben - Brexit-Wirren belasten

    15.11.2018 | 18:15:39

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt beendet den Donnerstagshandel mit Verlusten. Nach einem gehaltenen Start und anfänglichen Gewinnen am Morgen, rutschte der SMI schon früh ins Minus. Am Nachmittag verstärkte sich der Abwärtstrend mit einer schwachen Entwicklung an der Wall Street. Am Nachmittag sank der Leitindex unter die Marke von 8'900 Punkten und bewegte sich zeitweise sogar in Richtung 8'800 Punkte. Für Unsicherheit sorgte insbesondere die politische Lage in Grossbritannien.

    In London verteidigte Premierministerin Theresa May ihren Brexit-Deal mit der EU. Der Rücktritt mehrerer Minister und Staatssekretäre hat die britische Regierung jedoch in eine Krise gestürzt. May droht ein Misstrauensvotum aus der eigenen Tory-Fraktion und ob der Brexit-Entwurf im britischen Parlament überhaupt eine Mehrheit findet ist völlig ungewiss. Analysten sprachen angesichts der politischen Wirren von einer steigenden Gefahr eines ungeregelten Austritts. Gemischt ausgefallene US-Konjunkturdaten sorgten zunächst für keine grösseren Ausschläge, dann setzte sich aber auch an der Wall Street der Pessimismus durch.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,68 Prozent tiefer auf 8'870,03 Punkten (Tagestief 8'811). Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gab 0,91 Prozent auf 1'380,12 Zähler ab und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,80 Prozent auf 10'400,03 Zähler. Von den 30 wichtigsten Titeln schlossen 28 im Minus und nur zwei im Plus.

    Schwächster Wert unter den Top 30 waren Dufry (-3,0%), gefolgt von Sonova (-2,6%), Richemont (-2,4%) und Swatch (-1,9%). Sonova legt in der kommenden Woche Halbjahreszahlen vor ab und Marktteilnehmer halten es für möglich, dass der Hörgerätehersteller bei den Zielvorgaben zurückkrebsen muss.

    Auch Zykliker wie Lonza, Schindler, Adecco, Geberit, Kühne + Nagel oder LafargeHolcim verloren zwischen 1,4 bis 1,0 Prozent.

    Klar schwächer schlossen auch die Banken UBS (-1,6%), Julius Bär (-1,5%) und CS (-1,7%). Letztere hat Medienberichte über die Prüfung eines weiteren Stellenabbaus nach dem derzeit laufenden Sparprogramm dementiert. Derweil ermittelt die Wettbewerbskommission gegen Schweizer Finanzinstitute wegen des mutmasslichen Boykotts von Apple Pay und Samsung Pay. Zudem standen durch die Brexit-Wirren und die weiter schwelende Italien-Haushaltsfrage europaweit die Finanzhäuser stärker unter Druck, hiess es.

    AMS (-0,9%) schlossen erneut tiefer, nachdem der Aktienkurs bereits am Mittwoch um knapp 10 Prozent eingebrochen war. Der Halbleiterhersteller musste wie zuvor befürchtet aufgrund einer schleppenden Nachfrage seine Umsatz- und Gewinnziele deutlich zurückschrauben. Zeitweise hatte die Aktie im Tagesverlauf in einer Gegenbewegung eine starke Erholung gezeigt, was Marktteilnehmer jedoch mit Deckungskäufen aus dem Ausland erklärten.

    Die Schwergewichte Nestlé (-0,2%), Roche (-0,5%) und Novartis (-0,4%) gaben ebenfalls ab, auch wenn sich hier die Verluste eher in Grenzen hielten. Novartis widersprach Spekulationen über eine Abspaltung von Sandoz. Die Generika-Sparte solle ein Pfeiler des Konzerns bleiben, ein Verkauf sei derzeit nicht geplant, sagte ein Sprecher.

    Grösster Gewinner unter Blue Chips waren Givaudan (+1,5%). Im Handel war von Umschichtungen im europäischen Chemiesektor von konjunkturabhängigen in defensive Werte die Rede. Zu Letzteren zähle auch der Aromen- und Duftstoffhersteller. Daneben schafften es nur noch Sika (+0,4%) am Ende ins Plus.

    Am breiten Markt kamen EFG International (-6,3%) deutlich unter Druck. Der Vermögensverwalter hatte einen Rückgang der verwalteten Vermögen per Ende Oktober gemeldet, dies auch wegen der Integration der Tessiner Bank BSI.

    Klar zulegen konnten hingegen Zur Rose (+3,0%), nachdem die mittelfristigen Finanzziele erhöht wurden. Die Schweizer Apothekengruppe entwickle sich schnell und habe durch fünf Übernahmen deutlich an kritischer Grösse gewonnen, kommentiert die ZKB.

    yr/mk

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  • 11:30:02 Aktien Schweiz: Mittlerweile etwas tiefer - Brexit-Wirrungen

    Aktien Schweiz: Mittlerweile etwas tiefer - Brexit-Wirrungen

    15.11.2018 | 11:30:02

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnet am Donnerstag leichte Verluste. Nachdem sich der Markt bereits Hoffnungen auf einen doch noch geordneten Austritt Grossbritanniens aus der EU gemacht hatte, ist nun der britische Brexit-Minister aus Protest gegen die Pläne von Premierministerin Theresa May von seinem Amt zurückgetreten. Auch die Arbeitsministerin trat kurze Zeit später zurück, und britische Medien rechnen mit weiteren Rücktritten von Politikern in diesen Tagen, etwa des Handelsministers oder der Entwicklungshilfeministerin.

    "Was in einer Stunde möglich erscheint, ist wenige Stunden später schon wieder hinfällig", kommentiert ein Marktbeobachter am Donnerstag die Verhandlungen. Im Brexit gelte es jetzt, ein drohendes Chaos abzuwenden. Die britische Regierung hatte am Mittwochabend den Entwurf eines Austrittsvertrags mit der EU gebilligt, dem noch das Parlament zustimmen muss. Auch die Verhärtung der Fronten zwischen Rom und Brüssel im Streit um den italienischen Haushalt verunsichert die Investoren weiterhin. Am Nachmittag stehen noch verschiedene wichtige Konjunkturdaten aus der USA an.

    Der hiesige Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 10.55 Uhr 0,16 Prozent auf 8'917,20 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gibt 0,36 Prozent auf 1'387,79 Zähler ab und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,15 Prozent auf 10'467,59 Zähler. Von den 30 wichtigsten Titeln stehen 22 im Minus und acht im Plus.

    AMS (+2,9%) zeigen sich einmal mehr extrem volatil. Nach einer deutlich tieferen Eröffnung und einem neuen Jahrestief bei 25,22 Franken (-9,5%), notieren sie mittlerweile als grösster Gewinner. Damit erholen sie sich etwas von den Verlusten vom Vortag, als sie knapp 10 Prozent eingebüsst hatten. Am Donnerstag wurde offiziell, was zuvor am Markt bereits befürchtet worden war: Der Halbleiterhersteller muss wegen einer schleppenden Nachfrage seine Umsatz- und Gewinnziele deutlich zurückschrauben.

    Nach den Gewinnwarnungen anderer Apple-Zulieferer sei AMS allerdings nicht unerwartet gefolgt, schreibt ein UBS-Analyst. Das Klumpenrisiko Apple und weitere Risiken im Zusammenhang mit dem veränderten Konsumentenverhalten seien erhebliche Rückschläge, kommentierte zudem Vontobel die News.

    Gestützt wird der Markt indes besonders von den schwergewichtigen Nestlé (+0,8%) und Novartis (+0,2%). Der Pharmakonzern Novartis widersprach Spekulationen über eine Abspaltung von Sandoz. Die Generika-Sparte solle ein Pfeiler bleiben, ein Verkauf sei derzeit nicht geplant, sagte ein Sprecher. Roche (-0,2%) hingegen geben etwas ab.

    Deutlich zulegen können zudem noch Temenos (+2,3%).

    Derweil ermittelt die Wettbewerbskommission gegen Schweizer Finanzinstitute wegen des mutmasslichen Boykotts von Apple Pay und Samsung Pay. Die Behörde führte etwa bei Credit Suisse (-1,9%) und UBS (-1,6%) Razzien durch.

    Finanztitel waren am Vortag bereits in den USA unter Druck geraten, weil befürchtet wurde, dass die Regulierung der Bankenbranche verschärft wird, sobald die Demokratische Partei das Repräsentantenhaus kontrolliert. Die voraussichtliche Vorsitzende des Ausschusses für Finanzdienstleistungen sagte, dass sie sich schärfere Regeln für den Sektor wünscht. Nach dem Rücktritt des Brexit-Ministers sind am Donnerstag zudem britische Bankenwerte wie Barclays oder Royal Bank of Scotland deutlich unter Druck geraten.

    Deutlich tiefer notieren hierzulande zudem noch Sonova (-2,1%), Richemont (-1,6%) und Dufry (-1,5%).

    Am breiten Markt sind zudem EFG International (-4,8%) unter Druck. Der Vermögensverwalter vermeldete einen Rückgang der verwalteten Vermögen per Ende Oktober, auch wegen der Integration der Tessiner Bank BSI.

    Deutlich zulegen können hingegen Zur Rose (+4,8%), nachdem die mittelfristigen Finanzziele erhöht wurden. Die Schweizer Apothekengruppe entwickle sich schnell und habe durch fünf Übernahmen deutlich an kritischer Grösse gewonnen, kommentiert die ZKB.

    ys/kw

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  • 11:15:58 Aktien Europa: Brexit-Sorgen belasten EuroStoxx - Britische Bankaktien sacken ab

    Aktien Europa: Brexit-Sorgen belasten EuroStoxx - Britische Bankaktien sacken ab

    15.11.2018 | 11:15:58

    PARIS/LONDON (awp international) - Die Unsicherheit rund um Grossbritanniens Austritt aus der EU hat Europas Börsen am Donnerstag wieder eingeholt. Nachdem der britische Brexit-Minister Dominic Raab seinen Rücktritt erklärt hatte, drehte der EuroStoxx 50 ins Minus. Zuletzt gab der Leitindex der Eurozone um 0,37 Prozent auf 3193,59 Punkte nach. Für den französischen Cac 40 ging es um 0,53 Prozent auf 5041,75 Punkten nach unten.

    Der britische FTSE 100 ("Footsie") aber stieg um 0,22 Prozent auf 7049,06 Zähler - und zwar als Folge des sinkenden Pfund-Kurses. Eine schwächere Währung gilt häufig als Unterstützung für heimische Aktien, weil diese für ausländische Anleger dann günstiger werden. Zudem erhöht ein fallender Wechselkurs die Absatzchancen heimischer Waren, weil diese im Ausland günstiger werden.

    Brexit-Minister Raab hatte am Donnerstagvormittag seinen Rücktritt erklärt. Er könne nicht guten Gewissens den jüngst ausgehandelten Ausstiegsvertrag aus der Europäischen Union unterstützen, lautete seine Begründung. Zudem nahm die britische Arbeitsministerin Esther McVey ihren Hut.

    Bankanalysten meinten, der Rücktritt Raabs erschwere die ohnehin unsichere Zustimmung des britischen Parlaments zum Austrittsvertrag zusätzlich. Die Brexit-Sorgen trafen vor allem Aktien von Finanzinstituten hart: So sackten die Anteilsscheine der Royal Bank of Scotland und von Barclays am "Footsie"-Ende um jeweils knapp 7 Prozent ab.

    In Paris stiegen derweil die Papiere von Air France-KLM um gut 2 Prozent. Trotz der zurückliegenden umfangreichen Streiks habe sich die Fluggesellschaft solide entwickelt, schrieb die Expertin Ruxandra Haradau-Doser vom Analysehaus Kepler Cheuvreux.

    Unter den Favoriten im Cac 40 legten die Aktien von Bouygues um mehr als 1 Prozent zu. Der Mischkonzern war im dritten Quartal von den Problemen seiner Bausparte nicht so stark gebremst worden wie befürchtet.

    In Zürich machten die Anteilsscheine von AMS anfängliche Verluste von mehr als 9 Prozent wett und zogen um zuletzt gut 3 Prozent an. Die schleppende Nachfrage nach neuen iPhones von Apple trifft zwar nun auch diesen Halbleiterhersteller. Die neuen mittelfristigen Wachstums- und Profitabilitätsziele des Unternehmens aber erscheinen Börsianern zufolge durchaus erreichbar.

    Aus Branchensicht fielen Autowerte mit minus 1,89 Prozent an das Ende des europäischen Sektortableaus. Händler verwiesen darauf, dass der Automarkt der Region auch im Oktober einen herben Dämpfer erlitten hatte./la/jha/

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  • 10:00:00 AMS-Aktien schwenken trotz Gewinnwarnung auf Erholungskurs ein

    AMS-Aktien schwenken trotz Gewinnwarnung auf Erholungskurs ein

    15.11.2018 | 10:00:00

    Zürich (awp) - Die Titel des Chipherstellers AMS stehen zu Beginn des Donnerstagshandels zwar erneut unter starkem Abgabedruck, vermögen sich aber bereits in der ersten halben Handelsstunde zu erholen. Die durch AMS-Konkurrenten im Vorfeld bekannt gewordenen Warnungen bezüglich einer stockenden iPhone-Nachfrage, hätten erneute Abgaben im Zuge der eigenen Gewinnwarnung bereits eingepreist, so der Tenor der Marktbeobachter.

    AMS notieren gegen 9.40 Uhr rund 1,8 Prozent höher auf 28,37 Franken. Kurz nach der Eröffnung waren die Titel aber bis auf unter 26 Franken zurückgefallen. Alleine in dieser Woche ergeben sich Einbussen von rund 33 Prozent, auf Jahressicht ergibt sich ein Minus von rund 70 Prozent. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI notiert derweil mit 0,22 Prozent ebenfalls freundlicher.

    Das Klumpenrisiko Apple und weitere Risiken im Zusammenhang mit dem veränderten Konsumentenverhalten seien erhebliche Rückschläge für AMS, meinte etwa Vontobel in einem Kommentar. Die Bank führt die von AMS selbst eingeräumte geringere Nachfrage auf einen allgemein schwächeren Appetit der Kunden auf die kürzlich neu eingeführten iPhones zurück. Hinzu käme bei AMS der Abbau von Lagerbeständen von Komponenten. Generell geht Vontobel zudem von einer Verlängerung des Austauschzyklen von Smartphones aus, was die Nachfrage zukünftig verlangsamen dürfte. Die Bank korrigiert die Schätzungen nach unten und setzt neu ein Kursziel von 52 statt 91 Franken an.

    Auch die ZKB spricht von einem "stärker" als erwartet ausgefallenen Nachfragerückgang, der "vermutlich" durch tiefere iPhone-Volumen getrieben sei. Ein Grossteil der damit verbundenen Umsatzeinbussen dürften jedoch bereits eingepreist sein, so die ZKB. Zwar überarbeite man die Schätzungen, erachte die Titel "vor allem aus Bewertungsüberlegungen" aber immer noch als attraktiv. Die Einstufung bleibt bei "Übergewichten".

    sta/kw

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  • 09:30:00 Aktien Schweiz Eröffnung: Leichte Erholung - Brexit-Durchbruch

    Aktien Schweiz Eröffnung: Leichte Erholung - Brexit-Durchbruch

    15.11.2018 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnet am Donnerstag im frühen Handel moderate Gewinne, nachdem es für den SMI am Vortag deutlich abwärts gegangen ist. Für eine bessere Stimmung sorgt zum einen die gestiegene Zuversicht für einen geordneten Brexit. Die britische Regierung billigte am Mittwochabend den Entwurf eines Austrittsvertrags mit der Europäischen Union, allerdings muss noch das Parlament grünes Licht geben. Positive Signale kommen zudem auch aus Peking in Sachen Handelskonflikt mit den USA.

    Auf der Gegenseite verunsichert weiterhin die Verhärtung der Fronten zwischen Rom und Brüssel im Streit um den italienischen Haushalt. Marktteilnehmer befürchten eine neue Eurokrise: Dies sei angesichts des immensen Schuldenbergs Italiens durchaus verständlich, lautet ein Kommentar am Donnerstag. Zuletzt sei sogar das eine oder andere Mal das Wort "Italexit" gefallen. Die Sorge vor einem möglichen Austritts Italiens aus der Europäischen Union könnte die Finanzmärkte in Angst und Schrecken versetzen.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt gegen 09.15 Uhr 0,21 Prozent auf 8'949,56 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legt 0,19 Prozent auf 1'395,48 Zähler zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,18 Prozent auf 10'502,78 Zähler.

    Deutlich unter die Räder kommen einmal mehr AMS (-7,9%), die bereits am Vortag knapp 10 Prozent einbüssten. Jetzt wurde offiziell, was am Markt bereits befürchtet worden war: Der Halbleiterhersteller muss wegen der schleppenden Nachfrage seine Umsatz- und Gewinnziele deutlich zurückschrauben. Nach den Gewinnwarnungen anderer Apple-Zulieferer sei AMS allerdings nicht unerwartet gefolgt, schreibt ein UBS-Analyst.

    Derweil ermittelt die Wettbewerbskommission gegen Schweizer Finanzinstitute wegen des mutmasslichen Boykotts von Apple Pay und Samsung Pay. Die Behörde führte etwa bei Credit Suisse (+0,7%) und UBS (+0,4%) Razzien durch.

    ys/kw

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  • 08:45:00 Aktien Schweiz Vorbörse: Moderat festere Eröffnung erwartet

    Aktien Schweiz Vorbörse: Moderat festere Eröffnung erwartet

    15.11.2018 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt könnte sich am Donnerstag stabilisieren, nachdem es am Vortag deutlich abwärts ging. Die Chancen auf einen geordneten Brexit sind deutlich gestiegen. Die britische Regierung billigte am Mittwochabend den Entwurf eines Austrittsvertrags mit der Europäischen Union. Positive Signale kommen laut einem Marktbeobachter auch aus Peking. "Mit ersten Zugeständnissen gehen die Chinesen auf Donald Trump zu", sagte er mit Blick auf den schwelenden Handelskonflikt.

    Allerdings verunsichert weiterhin die Verhärtung der Fronten zwischen Rom und Brüssel im Streit um den italienischen Haushalt. Marktteilnehmer befürchten eine neue Eurokrise. Dies sei angesichts des immensen Schuldenbergs Italiens durchaus verständlich, lautet ein Kommentar am Donnerstag. Zuletzt sei sogar das eine oder andere Mal das Wort "Italexit" gefallen. Die Sorge vor einem möglichen Austritts Italiens aus der Europäischen Union könnte die Finanzmärkte in Angst und Schrecken versetzen.

    Der SMI gewinnt im vorbörslichen Handel von Julius Bär gegen 8.20 Uhr 0,10 Prozent auf 8'940,33 Punkte. Die meisten Bluechips tendieren zwischen 0,1 und 0,2 Prozent im Plus.

    Einzig AMS (-9,9%) stechen mit einem grossen Minus hervor. Der Halbleiterhersteller AMS muss wegen der schleppenden Nachfrage seine Umsatz- und Gewinnziele deutlich zurückschrauben. Die UBS überprüft nun das bisherige Rating "Neutral". Nach den Gewinnwarnungen anderer Apple-Zulieferer sei AMS allerdings nicht unerwartet gefolgt, schreibt der zuständige Analyst. Die neue Guidance sei weniger konkret und dürfte von den Investoren als erreichbarer eingeschätzt werden.

    Am breiten Markt sind zudem EFG International (-2,0%) unter Druck. Der Vermögensverwalter vermeldete einen Rückgang der verwalteten Vermögen per Ende Oktober. Gründe sind laut Unternehmen ein negativer Einfluss von Marktbewertungen und der Abfluss von 1,4 Milliarden Franken Vermögen durch die Integration der Tessiner Bank BSI. Der Rückgang liege im Rahmen der Erwartungen, hiess es.

    Derweil ermittelt die Wettbewerbskommission gegen Schweizer Finanzinstitute wegen des mutmasslichen Boykotts von Apple Pay und Samsung Pay. Die Behörde führte Razzien bei den Grossbanken Credit Suisse und UBS (Aktien vorbörslich je +0,2%), der Postfinance sowie den Kreditkartenfirmen Swisscard und Aduno durch.

    ys/kw

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  • 08:43:00 Morning Briefing - Markt Schweiz

    Morning Briefing - Markt Schweiz

    15.11.2018 | 08:43:00

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen für den laufenden Börsentag:

    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
    - Weko eröffnet Untersuchung gegen UBS, CS, Postfinance w. Mobile-Pay Absprachen
           Hausdurchsuchungen bei Aduno, CS, Postfinance, Swisscard und UBS
           Postfinance: Kooperieren mit Weko z. Klärung des Sachverhaltes
           CS: Überzeugt, dass sich die Weko-Vorwürfe als unbegründet erweisen
           CS: Sind im Gespräch mit anderen Anbietern wie Apple, Samsung und Google
    - AMS Q4: Umsatz von 480 bis 520 Mio Dollar erwartet
              Niedrige bis mittlere 2-stellige adj. Betriebsgewinnmarge
          Jährliches zweistelliges Umsatzwachstum in kommenden Jahren erwartet
          Anstieg der ber. op. Ergebnismarge in Richtung v 30% in kommenden Jahren
    - EFG International: Neugeldwachstum am unteren Ende der Zielbandbreite 2019
                         Assets under Management von 140,1 Mrd Franken
                         Sind auf Kurs für angestrebte Kostensynergien
    - Dätwyler: Jahresziele bestätigt - Umsatzziel von 1,35 bis 1,40 Mrd Fr.
    - Highlight Communications 9 Mte: Umsatz von 336,4 Mio Fr. 
                                      EBIT 14,1 Mio
    - Züblin H1: Mietertrag 4,1 Mio Fr. (VJ 4,0 Mio)
                 EBITDA 1,7 Mio Fr. (VJ 1,8 Mio)
                 Konzernergebnis 1,8 Mio Fr. (VJ -30,4 Mio)
        2018/19: Gute Akquisitionschancen sind rar
    - Zur Rose: Erhöhung der EBITDA-Zielmarge auf 5 bis 6 Prozent in 2022
                Bestätigung der Umsatz- und Ergebniserwartung für 2018
                Streben für 2019 Umsatz von mindestens 1,6 Milliarden Franken an
    - Barry Callebaut: S&P erhöht Rating auf "BBB-" von "BB+"
    - Mobilezone geht strategische Partnerschaft mit Philion SE
                 Philion übernimmt 30%-Beteiligung der Mister Mobile vom einsAmobile
    - Tamedia willigt auf Schiedsverfahren für Le Matin-Mitarbeitende ein
    - Orascom DH zeigt sich gegenüber Investoren zuversichtlicher für Ägypten
    NEWS VON WICHTIGEN NICHT SIX-KOTIERTEN UNTERNEHMEN: 
    -
    BETEILIGUNGSMELDUNGEN
    - Ceva Logistics: Deutsche Bank senkt auf <3%
    - Logitech: Norges Bank hält Anteil von 2,98%
    - Sunrise: Norges Bank hält Anteil von 2,84%
    - Orior: Credit Suisse Funds erhöht auf 5,31% und Swisscanto auf 5,431%
    - Landis+Gyr: UBS meldet <3%; JPMorgan erhöht auf 6,12%
    PRESSE DONNERSTAG
    - Tages-Anzeiger: Novartis will sich offenbar komplett von Sandoz trennen
    ANSTEHENDE INFORMATIONEN VON UNTERNEHMEN
      Donnerstag:
    - Dätwyler: Investorentag
    - Züblin: Conf Call zum Ergebnis H1 2018/19
      Freitag:
    - New Value: Ergebnis H1
      Montag:
    - Zur Rose: aoGV zu Kapitalerhöhung Medpex-Übernahme
    WICHTIGE ANSTEHENDE WIRTSCHAFTSTERMINE
    - EU: Handelsbilanz (11:00 Uhr)
    - US: Empire State Index (14:30 Uhr)
          Einzelhandelsumsatz (14:30 Uhr)
          Philly Fed Index (14:30 Uhr)
          Im- und Exportpreise (14:30 Uhr)
          Erstanträge Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr)
    WIRTSCHAFTSDATEN
    - 
    SONSTIGES
    - Nächster Eurex-Verfall: 16.11.
    - Aryzta: Kapitalerhöhung über 900 Millionen Franken (10 neue Aktien für 1 alte)
       Bezugsrechtechtehandel seit 7.11., Handel neue Aktien ab 19.11.
    - Übernahmeangebote: 
    - IPO/Neukotierungen (angekündigt/erwartet):  
      - Fundamenta Real Estate (Termin noch offen, Wechsel von der Berner Börse)
    - Dekotierungen: 
      - Goldbach (Übernahme durch Tamedia, spätestens Frühjahr 2019)
      - Hügli (nach Übernahme durch Bell, Termin noch unbekannt)
    EX-DIVIDENDE DATEN:
    -
    DEVISEN/ZINSEN (08.20 Uhr)
    - EUR/CHF: 1,1399
    - USD/CHF: 1,0054
    - Conf-Future: +2 BP auf 156,54% (Mittwoch)
    - SNB: Kassazinssatz +0,069% (Mittwoch)
    BÖRSENINDIZES
    - SMI vorbörslich: +0,10% auf 8'940 Punkte (08.20 Uhr)
    - SMI (Mittwoch): -0,93% auf 8'931 Punkte
    - SLI (Mittwoch): -0,86% auf 1'393 Punkte
    - SPI (Mittwoch): -0,94% auf 10'484 Punkte
    - Dow Jones (Mittwoch): -0,81% auf 25'081 Punkte
    - Nasdaq Comp (Mittwoch): -0,90% auf 7'136 Punkte
    - Dax (Mittwoch): -0,52% auf 11'413 Punkte
    - Nikkei 225 (Donnerstag): -0,2% auf 21'803 Punkte
    STIMMUNG
    - Moderat festere Eröffnung erwartet
    

    jb/kw

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Indikatoren

Some text
Name Letzter Trend
SMI 8'870.03
DAX 11'353.67
DJ Industr Average 25'010.66
Rohoel Fass 66.90
Gold 1 Kg 39'221.00
SNB Kassazinssa 10J 0.058%
EUR/CHF 1.1392
USD/CHF 1.0060
Datenquelle:  SIX Financial Information AG