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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 8'567.88 --- --- 22.03.2017
SPI 9'500.13 --- --- 22.03.2017
SLI Swiss Leader Pr 1'358.14 --- --- 22.03.2017

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Aktuelle News

  • 22.03.2017 Aktien Schweiz Schluss: SMI schliesst erneut im Minus

    Aktien Schweiz Schluss: SMI schliesst erneut im Minus

    22.03.2017 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch klar im Minus geschlossen. Der Leitindex SMI verharrte den ganzen Tag im roten Bereich und erlitt somit den zweiten Tag in Folge klare Verluste; seit Anfang Woche hat er nun schon rund 1,5% nachgegeben. Als Grund für die Einbussen galten immer grössere Zweifel, ob US-Präsident Donald Trump seine Wahlversprechen wird halten können. Keine Hilfe war ausserdem der stärker werdende Franken.

    Konkreter Auslöser für die Zweifel an Trumps Politik waren laut einem Händler mögliche Probleme bei der Umsetzung der geplanten Änderungen im Gesundheitswesen, die auch die angekündigte Steuerreform verzögern könnten. Dies hatte am Vorabend an den US-Börsen zu den grössten Verlusten seit letztem Herbst geführt, was die Börsenstimmung auch hierzulande vor allem zu Handelsbeginn markant trübte. Diese hellte sich erst etwas auf, als sich am Nachmittag in New York zu Handelsbeginn die Kurse stabilisierten.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,55% tiefer auf 8'567,88 Punkten; vorübergehend war der Leitindex im frühen Handel bis auf 8'523 Punkte gefallen. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verlor 0,59% auf 1'358,14 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,57% auf 9'500,13 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln beendeten 23 den Handelstag im Minus, sechs im Plus und einer (SGS) unverändert.

    Die grössten Verluste unter den Blue Chips erlitten Dufry (-2,4%), und auch weitere Zykliker wie Kühne+Nagel (-1,6%) und Adecco (-1,1%) waren nicht gefragt. Vor allem erstere hatten sich bislang im Jahresverlauf überdurchschnittlich gut geschlagen.

    Um mehr als 2% büssten erneut Galenica (-2,2%) ein, die schon am Vortag nach einer kritischen Analystenstudie unter die Räder gekommen waren. Nur leicht besser schnitten Aryzta (-1,9%) ab, die somit ihrem Ruf als wenig rentable Aktie einmal mehr gerecht wurden.

    Deutlich im Minus schlossen ausserdem die beiden Grossbankentitel von CS (-1,8%) und UBS (-1,7%) sowie weitere Finanztitel wie Swiss Re und Swiss Life (je -1,1%). Bereits am Vorabend waren an den US-Börsen die Titel von Grossbanken deutlich abgesackt, weil die von Trump in Aussicht gestellte Bankenregulierungen möglicherweise noch länger auf sich warten lassen. Währenddessen bezeichnete CS-Chef Tidjane Thiam in einem Interview den Börsengang des Schweizer Geschäfts als "eine der Optionen" für die notwendige Kapitalbeschaffung. Früher hatte er noch als "strategischer Schritt" gegolten.

    Klar Einbussen verzeichneten auch die schwergewichtigen Novartis (-1,4%). Das Pharmaunternehmen hatte am Morgen einen Rückschlag in einer Studie mit dem Medikament Serelaxin bei Behandlung von akutem Herzversagen vermeldet, was für die meisten Analysten eine negative Überraschung war. Verschiedene Beobachter hatten dem Medikament zuvor ein jährliches Umsatzpotenzial von 1,3 bis 2 Mrd USD zugetraut, womit es den Status eines Blockbusters erreicht hätte.

    Deutlich Gewinne erzielten auf der anderen Seite lediglich Sika (+1,0%). Die UBS-Analysten hatten am Berichtstag ihre 'Buy'-Einstufung nach einem Treffen mit dem Management bestätigt.

    Avancen verzeichneten ausserdem die beiden Uhrenaktien Richemont (+0,8%) und Swatch (+0,6%). Sie profitierten von Aussagen von Branchenexperten im Vorfeld der Messe Baselworld. Vertreter der Branche rechnen für das laufende Jahr 2017 mit einer Rückkehr zu Wachstum, nachdem die Umsätze und Exporte 2016 eingebrochen waren. "Wir erwarten nach wie vor eine Stabilisierung der Uhrenexporte im Jahr 2017", sagte zum Beispiel der Präsident des Schweizerischen Uhrenverbands (FH).

    Leichte Gewinne verzeichnen ausserdem noch die defensiven Werte von Actelion (+0,2%) sowie von Roche und Sonova (je +0,1%).

    Am breiten Markt standen nach der Vorlage von Jahreszahlen Emmi (-1,4%), Meyer Burger (-1,2%) und Investis (-2,3%) im Fokus. Ausserdem richtete sich das Augenmerk auf die Papiere des Pharmaunternehmens Newron (+0,8%), welches am Vorabend von der US-Gesundheitsbehörde FDA grünes Licht für das Mittel Safinamide zur Behandlung von Parkinson erhalten hatte.

    rw/ra

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  • 22.03.2017 Afternoon Briefing - Markt Schweiz

    Afternoon Briefing - Markt Schweiz

    22.03.2017 | 16:30:00

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen für den laufenden Börsentag:

    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
    - Swisscom und Post kooperieren beim Netzwerk für das Internet der Dinge
    - UBS-CEO: Reiche UBS-Kunden sind weiterhin vorsichtig
    - UBS fordert auch von reichen europäische Kunden Strafzinsen
    - Novartis erleidet Rückschlag in Phase-III-Studie mit RLX030 (Serelaxin)
    - Clariant: S&P erhöht Kreditrating-Ausblick auf stabil von negativ - BBB-
    - Emmi 2016: EBIT bei 202,7 Mio CHF (AWP-Konsens: 198,4 Mio)
                 Reingewinn von 140,3 Mio CHF (AWP-Konsens: 133,6 Mio)
                 Dividende von 5,90 CHF pro Aktie (AWP-Konsens: 5,38; VJ 4,90 CHF)
           2017: Umsatzwachstum Konzern organisch 1 bis 2% erwartet
                 Verbesserte Ertragskraft soll stabilisiert werden
                 EBIT von 195 bis 205 Mio CHF und RG-Marge von 4,0-4,5% erwartet
            CEO sieht Start ins neue Jahr als "geglückt, aber nicht glorios"
                Umsatz Schweiz nach 2 Mte ca. auf VJ-Höhe, Europa etwas schwächer
                Wachstum weiterhin auch über Akquisitionen angestrebt
            VRP: Dividendenausschüttung ist nachhaltig
    - Meyer Burger 2016: EBITDA 10,5 Mio CHF (VJ -55,9 Mio)
                         EBIT -44,4 Mio CHF (VJ -128,7 Mio)
                         Konzernergebnis -97,1 Mio CHF (VJ -169,0 Mio)
                   2017: Deutliche Verbesserung der Profitabilität angestrebt
                         Umsatz auf Vorjahresniveau angestrebt
                    CEO: Rückkehr zur Profitabilität bleibt Hauptziel
                         Produktionskosten, Einkauf und Produktmix im Fokus
                         Alle Voraussetzungen für Erfolg sind vorhanden
    - Investis 2016: Betriebsertrag 161,9 Mio CHF (VJ 157,4 Mio)
                     EBITDA vor Neubewertung 28,7 Mio CHF (VJ 29,9 Mio)
                     Reingewinn 45,1 Mio CHF (VJ 44,6 Mio)
                     Dividende von 2,35 CHF pro Aktie vorgeschlagen
               2017: Solide Geschäftsentwicklung erwartet
               Dieter Sommer und Walter Eberle ab April in Geschäftsleitung
    - BKW spannt mit Start-up Smart-me im Bereich Strommessung zusammen
    - Implenia-Aktionäre stimmen an GV allen Anträgen zu
    - Schaffner erwartet im ersten Semester 2016/17 höheren EBIT als im Vorjahr
    - Kudelski-Tochter Conax liefert Cloud-Sicherheitssystem an Dubaier Pay-TV
    - Relief Therapeutics schliesst Kapitalerhöhung ab - löst 0,5 Mio CHF
    - Newron: Safinamide erhält FDA-Zulassung für Parkinson-Krankheit
    - Züblin: Iakov Tesis tritt mit sofortiger Wirkung aus dem Verwaltungsrat zurück
    - BKB: Regierungsrat erwartet durchschnittliche Ablieferung von mind. 45 Mio CHF
    NEWS VON WICHTIGEN NICHT SIX-KOTIERTEN UNTERNEHMEN: 
    - Mirabaud mit deutlich mehr Gewinn und stabilem Ertrag - AuM höher
    - Avaloq: Warburg Pincus erwirbt Anteil von rund 35%
    BETEILIGUNGSMELDUNGEN
    - Givaudan: BlackRock senkt Anteil auf 4,98%
    - Zurich Insurance: Capital Group hält 3,074%
    - Sonova: UBS Fund Management reduziert auf unter 3%
    - Valora: BlackRock-Anteil sinkt leicht auf 2,98%
    - Swissquote: George Mansour reduziert Anteil auf 1,37%
    - Forbo: Norges Bank meldet leicht tieferen Anteil von 2,75%
    - Temenos: Blackrock erhöht Anteil auf 3,27%, Norges Bank hält 2,77%
    - Allreal: BlackRock meldet Anteil von 3,02%
    - Mobilezone: UBS Fund Management hält 4,56%, Norges Bank 3,17%
    - Evolva hält eigene Veräuss.-positionen von 24,95% - Mark Angelo meldet 12,78%
    - Formulafirst meldet Eigenbesitz von 84,76%
    PRESSE MITTWOCH
    - Credit Suisse-CEO: IPO Schweizer Geschäft ist nur eine Option (FuW)
    - Walter Meier-VRP: Auch nach Fusion mit Tobler stabile Ausschüttung (FuW)
    - VP Bank offenbar an Kauf von asiatischer Einheit der CIC Bank interess. (FuW)
    ANSTEHENDE INFORMATIONEN VON UNTERNEHMEN
      Mittwoch:
    - GV: Implenia
      Donnerstag:
    - Baloise: Ergebnis + BMK 2016 
    - Airopack: Ergebnis 2016
    - Metall Zug: Ergebnis + BMK 2016
    - Warteck Invest: Ergebnis + BMK 2016
    - GV: DKSH, Givaudan, Leonteq
      Freitag:
    - Interroll: Ergebnis + BMK 2016
    - Cosmo: Ergebnis + BMK 2016
    - Credit Suisse: Publikation Geschäftsbericht 2016
    WICHTIGE ANSTEHENDE WIRTSCHAFTSTERMINE
    - CH: SNB-Referate Andréa Maechler und Dewet Moser (Donnerstag)
          SNB: Zahlungsbilanz und Auslandvermögen Q4 2016 (Freitag)
    WIRTSCHAFTSDATEN
    - Japans Exporte legen dritten Monat in Folge zu
    - Eurozone: Überschuss der Leistungsbilanz geht erneut zurück
    - US: FHFA-HAUSPREISINDEX JANUAR UNV GG VM (PROG +0,4%)
          VERKÄUFE BESTEHENDER HÄUSER FEBRUAR -3,7% GG VM (PROG -2,5%)
          BENZINBESTÄNDE -2,81 MIO AUF 243,5 MIO BARREL
          DESTILLATEBESTÄNDE -1,91 MIO BARREL AUF 155,4 MIO BARREL
    SONSTIGES
    - Nächster Eurex-Verfall: 21.04.
    - KTI Industries werden ab 29.3. in SPI aufgenommen
    - Laufende Übernahmeangebote:
       - Syngenta: ChemChina bietet 465 USD je Aktie plus 5 CHF Sonderdividende
                  (Angebotsfrist bis 28.4.2017 verlängert)
       - Pax Anlage: Bâloise bietet 1600 CHF je Aktie in bar
                 (Angebotsfrist 27.3.-26.4., Nachfrist 27.4.-11.5.2017)
       - Actelion: Johnson&Johnson offeriert 280 USD in bar
                  (Angebotsfrist 3.-30.3., Nachfrist 6.-21.4.2017)
       - Lifewatch: Aevis Victoria bietet 0,1818 eigene Aktien oder 10 CHF in bar
                  (Angebotsfrist 7.3.-10.4.2017)
    - Dekotierungen: 
       - Accu (28.4.2017, letzter Handelstag 27.04.2017)
       - Norinvest (28.4.2017, letzter Handelstag 27.04.2017)
       - Gategroup (Übernahme durch HNA, Termin noch nicht bekannt)
       - Looser (Übernahme durch Arbonia, Termin noch unbekannt)
       - Charles Vögele (Übernahme durch Sempione, Termin unbekannt)
    - IPO/Neukotierung an SIX: 
       - Galenica: Aufteilung in 2 kotierte Unternehmen (geplant im Q2 2017)
       - CS: Teil-IPO Schweizer Tochter (möglicherweise bis Ende 2017)
       - Idorsia (Actelion R&D; geplant im Q2 2017)
    EX-DIVIDENDE DATEN:
    per 23.3.:
    Also (2,25 CHF)
    CPH (0,65 CHF)
    SGS (70,00 CHF)
    per 24.3.:
    Kudelski (0,25 CHF)
    DEVISEN/ZINSEN (15.55 Uhr)
    - EUR/CHF: 1,0699
    - USD/CHF: 0,9891
    - Conf-Future: +38 BP auf 157,74% 
    - SNB: Kassazinssatz -0,02%
    BÖRSENINDIZES (15.55 Uhr)
    - SMI: -0,61% auf 8'563 Punkte
    - SLI: -0,73% auf 1'356 Punkte
    - SPI: -0,65% auf 9'492 Punkte
    - Dax: -0,49% auf 11'903 Punkte
    - FTSE: -0,80% auf 7'319 Punkte
    - CAC40: -0,37% auf 4'984 Punkte
    - Dow Jones: -0,26% auf 20'615 Punkte
    - Nasdaq Comp: +0,16% auf 5'803 Punkte
    Schwächste Titel im SMI/SLI:
    - Dufry (-2,6%)
    - CS (-1,9%)
    - Galenica (-1,9%)
    - UBS (-1,8%)
    - Kühne+Nagel (-1,7%)
    Stärkste Titel im SMI/SLI:
    - Sika (+1,3%)
    - Roche (+0,4%)
    - Richemont (+0,4%)
    - SGS (+0,3%)
    - Swatch (+0,3%)
    Auffällige Bewegungen SPI und übrige:
    - Tornos (-5,0%)
    - LLB (-4,4%)
    - Comet (-3,8%)
    - Komax (-3,6%)
    - Kardex (-3,3%)
    - 5EL (+21%)
    - Schaffner (+4,7%)
    - Hügli (+2,7%)
    - Edisun (+2,4%)
    - Valartis (+1,7%)
    

    ra/

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  • 22.03.2017 Aktien Schweiz: Weiter klar im Minus - Novartis nach Studien-Fehlschlag schwach

    Aktien Schweiz: Weiter klar im Minus - Novartis nach Studien-Fehlschlag schwach

    22.03.2017 | 12:45:42

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Mittwochmittag weiterhin klar im Minus. Die Indizes setzten nach Börseneröffnung zunächst den Kursrutsch vom Vortag fort, stabilisierten sich aber im Verlauf des Vormittags auf tiefem Niveau. Die hiesigen Börsenindizes vollzogen damit die klare Korrektur der US-Börsen vom Vorabend nach, wo die Bewertungen zuletzt sehr stark angestiegen waren. Auch die Aktienmärkte in Asien gaben in der Nacht auf Dienstag deutlich nach.

    Vermehrt werde auch hinterfragt, ob US-Präsident Donald Trump die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen könne, welche die Märkte seit seiner Wahl in ihn gesetzt hätten, hiess es. Insgesamt sehe er derzeit aber vor allem ein "Luft ablassen" nach einer zuletzt überkauften Situation an den Märkten, sagte ein Händler in Zürich. Den technischen Widerstand nach unten im SMI bei etwa 8'450 bis 8'500 Punkten sehe er als weiterhin intakt an. Am hiesigen Markt belasten die schwergewichtigen Novartis nach einem Fehlschlag in der Forschung zusätzlich.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 12 Uhr 0,65% tiefer bei 8'558,91 Punkten, nachdem er auf ein Tagestief von 8'522 gefallen war. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, sinkt um 0,82% auf 1'354,94 Stellen und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,67% auf 9'489,93 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 25 im Minus und fünf im Plus.

    Die deutlichsten Abgaben entfallen weiterhin auf die Grossbankenwerte UBS (-2,5%) sowie CS (-2,4%). Bereits am Vorabend waren an den US-Börsen die Titel von Grossbanken deutlich abgesackt, nachdem die von Trump in Aussicht gestellte Bankenregulierungen möglicherweise noch länger auf sich warten lassen. Währenddessen bezeichnete CS-Chef Tidjane Thiam in einem Interview den Börsengang des Schweizer Geschäfts als "eine der Optionen" für die notwendige Kapitalbeschaffung.

    Stark unter Druck stehen ausserdem eine Reihe von zyklischen Titeln, darunter Dufry (-1,9%) oder LafargeHolcim (-1,2%). Das UBS-Research hat das Rating für die Titel des Zementherstellers erhöht, bleibt aber beim Rating "Neutral" für die Titel. Die Uhrenwerte Richemont (-0,8%) sowie Swatch (-0,5%) geben etwa mit dem Gesamtmarkt nach, nachdem sie am Vortag noch unter schwachen Uhrenexportdaten gelitten hatten.

    Deutlich im Minus notieren auch Novartis (-1,2%). Das Pharmaunternehmen hat am Morgen einen Rückschlag in einer Studie mit dem Medikament Serelaxin bei Behandlung von akutem Herzversagen vermeldet, entsprechend zeigen sich die meisten Analysten enttäuscht. Verschiedene Beobachter hatten dem Medikament zuvor ein jährliches Umsatzpotenzial von 1,3 bis 2 Mrd USD jährlich zugetraut.

    Bei den beiden anderen SMI-Schwergewichten geben Nestlé (-0,2%) leicht nach, während Roche (+0,2%) etwas zulegen. Kursgewinne verzeichnen daneben auch SGS (+0,2%), Givaudan (+0,2%), Syngenta (+0,5%) sowie Sika (+1,0%).

    Am breiten Markt stehen die Titel des Milchverarbeiters Emmi (-2,4%) nach Vorlage des Jahresergebnisses weiter unter Druck, obwohl das Unternehmen dabei die Prognosen der Analysten vor allem beim Gewinn aber auch der Dividende übertroffen hat. Am Markt wurde von Gewinnmitnahmen gesprochen, nachdem die Aktie in den vergangenen Wochen recht stark zugelegt hatte.

    Meyer Burger (-1,2%) geben ebenfalls nach. Das seit langem kriselnde Solarunternehmen hat für das Geschäftsjahr 2016 einen Umsatzanstieg und erstmals seit 2011 einen positiven EBITDA vermeldet, unter dem Strich resultiert allerdings weiterhin ein klarer Verlust. Abgaben erleiden zudem die Titel der Immobiliengesellschaft Investis (-1,6%) nach Jahreszahlen 2016.

    Im Plus notieren dagegen die Aktien des Pharmaunternehmens Newron (+1,5%). Am Vorabend hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA dem Newron-Medikament Safinamide grünes Licht für die Behandlung von Parkinson erteilt. In der EU und in der Schweiz ist das Medikament bereits zugelassen.

    tp/cf

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  • 22.03.2017 Emmi-Aktien fallen trotz guter Zahlen - Gewinnmitnahmen belasten

    Emmi-Aktien fallen trotz guter Zahlen - Gewinnmitnahmen belasten

    22.03.2017 | 10:18:28

    Zürich (awp) - Die Emmi-Aktien stehen am Mittwochmorgen unter Abgabedruck. Das überrascht auf den ersten Blick, denn für die vom Milchverarbeiter vorbörslich vorgelegten Gewinnzahlen zum vergangenen Geschäftsjahr finden Analysten eigentlich nur lobende Worte und sehen ihre Schätzungen übertroffen. Der Titel hatte seit Anfang Februar allerdings relativ stark zugelegt, weshalb in Händlerkreisen von Gewinnmitnahmen die Rede ist. Zumal auch keine Unterstützung von einer positiven Überraschung komme.

    Emmi-Aktien verlieren gegen 9.45 Uhr 3,0% auf 639,00 CHF. Sie gehören damit zu den grössten Verlierern im breiten Markt. Allerdings haben die Aktien seit Anfang Februar auch einen starken Lauf hinter sich, der sie von seinerzeit 618,00 CHF bis auf 660,50 CHF an diesem Montag hatte steigen lassen. Seit Montag ging es dann allerdings rasant bis auf das bisherige Tagestief an diesem Mittwoch bei 635,50 CHF abwärts.

    Dem Milchverarbeiter sei es einmal mehr gelungen, die Markterwartungen zu übertreffen, kommentiert etwa der Vontobel-Analyst René Weber. Emmi habe eine starke Margenverbesserung erzielt. Diese zeige, dass die Effizienzmassnahmen ausserhalb der Schweiz griffen. Gleichzeitig reflektiere der Ausblick auf das laufende Jahr aber die anhaltenden Herausforderungen, gerade auf dem Heimatmarkt.

    Auch bei der ZKB zeigt sich Analyst Patrik Schwendimann von den vorgelegten Ergebnissen überzeugt. Er hebt mit Blick auf den Ausblick hervor, dass Emmi da vor allem beim EBIT etwas unter den Konsenserwartungen liege. Allerdings sei das Unternehmen für seine eher konservativen Einschätzungen bekannt.

    Für Analyst Andreas von Arx von Baader Helvea habe Emmi mit den vorgelegten Zahlen seinen Ruf untermauert, die eigenen Ziele zu erreichen. Beim Blick auf das laufende Jahr wertet er die Zurückhaltung ebenfalls eher als ein Zeichen dafür, dass sich der Milchverarbeiter der aktuellen Herausforderungen bewusst ist und diesen damit Rechnung trage.

    cp/hr/cf

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  • 22.03.2017 Aktien Schweiz Eröffnung: Weitere starke Abgaben - Schwache Grossbankenwerte

    Aktien Schweiz Eröffnung: Weitere starke Abgaben - Schwache Grossbankenwerte

    22.03.2017 | 10:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch im frühen Handel die Abwärtsbewegung vom Vortag nahtlos fortgesetzt. Der Leitindex SMI fällt derzeit in Richtung der Marke von 8'500 Punkten, nachdem er am Dienstagmittag noch die Marke von 8'700 gestreift hatte. Die hiesige Börse folgt damit den Vorgaben der US-Märkte, die am Vorabend den stärksten Kursrückgang seit einem halben Jahr verzeichnet hatte. Auch die Aktienmärkte in Asien haben in der Nacht auf Dienstag deutlich nachgegeben.

    Immer mehr US-Investoren bezeichneten die Bewertungen der US-Aktien inzwischen als hoch, hiess es am Markt. Zudem beginne man zu hinterfragen, ob US-Präsident Donald Trump die zahlreichen Erwartungen auch einigermassen erfüllen könne, welche die Märkte seit seiner Wahl in ihn gesetzt hätten, so ein Analyst. Nicht nur die Reform von "Obamacare" könnte sich verschieben, sondern auch Projekte wie Steuerentlastungen, angekündigte Infrastrukturausgaben oder die Aufweichung der Bankenregulierung könnten noch viel sehr Zeit in Anspruch nehmen.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.30 Uhr 0,92% im Minus bei 8'533,16 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, gibt um 1,06% auf 1'351,75 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) verliert 0,89% auf 9'469,20 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren deren 28 im Minus und nur 2 im Plus.

    Die heftigsten Abgaben im SMI erleiden die Grossbankenwerte CS (-2,4%) und UBS (-2,3%). Bereits an den US-Börsen hatten am Vorabend Titel von Grossbanken stark nachgegeben, nachdem das Fed bei den weiteren Zinserhöhungen einen eher langsameren Kurs einschlagen dürfte und die Aufweichung von Bankenregulierungen möglicherweise auf sich warten lässt. CS-Chef Tidjane Thiam hat derweil in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" einen Kapitalbedarf seiner Bank eingeräumt, den Börsengang des Schweizer Geschäfts bezeichnete er dabei als eine der Optionen und als "Rückversicherung" für die Investoren.

    Überdurchschnittlich unter Druck stehen auch Novartis (-2,0%). Das Pharmaunternehmen hat am Morgen einen Rückschlag in einer Studie mit dem Medikament Serelaxin bei Behandlung von akutem Herzversagen vermeldet. Die meisten Analysten zeigten sich vom negativen Ausgang der Studie enttäuscht. Für das Medikament hatten etwa die Analysten der Bank Vontobel ein jährliches Umsatzpotenzial von bis zu 2 Mrd USD jährlich zugetraut. Die beiden anderen SMI-Schwergewichte Roche (+0,2%) und Nestlé (-0,3%) stehen verhältnismässig leicht im Minus.

    Etwas stärker unter Druck stehen dagegen eine Reihe von zyklischen Titeln wie Dufry (-2,1%), Adecco (-1,7%) oder auch LafargeHolcim (-1,9%). Das UBS-Research hat das Rating für die Titel des Zementherstellers erhöht, bleibt aber beim Rating "Neutral" für die Titel. Die Uhrenwerte Richemont (-0,9%) sowie Swatch (-0,7%) geben etwa mit dem Markt nach, nachdem sie am Vortag noch unter schwachen Uhrenexportdaten gelitten hatten.

    Als einzige Bluechip können sich die Titel der Chemiekonzerne Givaudan (+0,1%) sowie Syngenta (+0,6%) halten. Für das Agrochemieunternehmen läuft bekanntlich ein Übernahmenangebot von ChemChina.

    Am breiten Markt stehen die Titel des Milchverarbeiters Emmi (-3,1%) nach Vorlage des Jahresergebnisses unter Druck, obwohl das Unternehmen dabei die Prognosen der Analysten vor allem beim Gewinn aber auch der Dividende übertroffen hat. Am Markt wurde von Gewinnmitnahmen gesprochen, nachdem die Aktie in den vergangenen Wochen recht stark zugelegt hatte.

    Meyer Burger (-1,2%) geben ebenfalls nach. Das seit langem kriselnde Solarunternehmen hat für das Geschäftsjahr 2016 einen Umsatzanstieg und erstmals seit 2011 einen positiven EBITDA vermeldet, unter dem Strich resultiert allerdings weiterhin ein klarer Verlust. Abgaben erleiden zudem die Titel der Immobiliengesellschaft Investis (-1,6%) nach Jahreszahlen 2016.

    Klar im Plus notieren dagegen die Aktien des Pharmaunternehmens Newron (+2,3%). Am Vorabend hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA dem Newron-Medikament Safinamide grünes Licht für die Behandlung von Parkinson erteilt. Die FDA hatte die Zulassung 2014 wegen formalen Fehlern zunächst abgelehnt.

    tp/cf

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  • 22.03.2017 Novartis-Aktien fallen nach enttäuschenden Daten zu Serelaxin zurück

    Novartis-Aktien fallen nach enttäuschenden Daten zu Serelaxin zurück

    22.03.2017 | 09:41:16

    Zürich (awp) - Ein Forschungs-Rückschlag bei Novartis belastet am Mittwochmorgen deren Aktien. Das Mittel Serelaxin zur Behandlung von akutem Herzversagen hat seine Studien-Ziele nicht erreicht. An der Börse reagieren Investoren entsprechend verschnupft. Immerhin hatten einige Analysten und auch Novartis selbst Hoffnung in das Mittel gesetzt. Einige Experten hatten ihm sogar Umsätze jenseits der Milliarden-Grenze und damit Blockbuster-Potenzial zugetraut.

    Gegen 9.30 Uhr kosten Novartis-Aktien 73,10 CHF. Das bedeutet einen Kursverlust von 1,8%. In den ersten Minuten waren die Papiere bis auf 72,50 CHF zurückgefallen. Der Leitindex SMI verliert zeitgleich 0,83%.

    Analysten zeigen sich negativ überrascht. Wie etwa Eric Le Berrigaud von Bryan Garnier in seinem ersten Kommentar hervorhebt, hatte das Mittel in früheren ersten Studien nämlich überraschend gute Resultate erzielt. "Entsprechend enttäuscht muss man bei Novartis angesichts dieser Ergebnisse sein", kommentiert der Experte.

    Zudem ruft er in Erinnerung, dass Novartis noch 2014 erklärt hatte, akutes Herzversagen solle neben der Onkologie, Dermatologie und Atemwegserkrankungen eines der Schwerpunktgebiete werden. Der Rückschlag bedeute nun, dass das bereits zugelassene Herzmittel Entresto diese Lücke ausfüllen müsse.

    Hinzu komme, dass Novartis jüngst Atemwegserkrankungen von der obersten Prioritätenliste gestrichen hatte, zudem sei das Echo auf die Zulassung für das Krebsmittel Kisqali (LEE011) eher gemischt ausgefallen und auch bei BAF312 gegen Multiple Sklerose gebe es noch offene Fragen. Insgesamt sehe er damit eher wenig positive Treiber für die Aktie.

    Etwas weniger kritisch zeigt sich der Jefferies-Analyst Jeffrey Holford in seiner Reaktion. Er betont, dass der Markt insgesamt eher niedriger Erwartungen an die Studie gehabt habe. Zu diesem Schluss kommt auch der ZKB-Analyst Michael Nawrath, der auf die eher niedrigen Konsens-Erwartungen abzielt.

    Analyst Vincent Meunier ergänzt in seinem ersten Kommentar, dass er damit rechne, dass die durchschnittlichen EPS-Schätzungen im niedrigen einstelligen Bereich gesenkt werden könnten, da die Analysten nun Serelaxin mehr oder weniger komplett aus ihren Modellen streichen werden.

    hr/cf

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  • 22.03.2017 Aktien Schweiz Vorbörse: Tiefer erwartet nach starkem US-Kursrutsch

    Aktien Schweiz Vorbörse: Tiefer erwartet nach starkem US-Kursrutsch

    22.03.2017 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Der Handel am Schweizer Aktienmarkt dürfte am Mittwoch nach dem schwachen Vortag mit weiteren Abgaben in den neuen Handelstag starten. Die US-Märkte hatten am Vorabend den stärksten Kursrückgang seit einem halben Jahr hinnehmen müssen, wobei sie auch noch nach Börsenschluss in Europa weiter nachgaben. Am Markt wurde von Gewinnmitnahmen, aber auch von zunehmenden Zweifeln an den Wahlversprechen von US-Präsident Donald Trump gesprochen. Auch die asiatischen Märkte sind in der Nacht deutlich ins Minus gerutscht.

    Die Investoren begännen in Frage zu stellen, ob Trump die zahlreichen Erwartungen auch nur einigermassen erfüllen könne, welche die Märkte seit seiner Wahl in ihn gesetzt hätten, kommentierte ein Marktanalyst. So zeichne sich nun ab, dass nicht nur die US-Gesundheitsreform sondern auch etwa die Umsetzung der in Aussicht gestellten Steuerentlastungen oder die Reform der Bankenregulierung noch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen könne. Belastend wirken auch die rückläufigen Ölpreise.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Swiss Market Index (SMI) notiert um 08.20 Uhr um 0,51% tiefer bei 8'571,30 Punkten.

    Unter Druck stehen vor allem die Grossbankenwerte UBS und CS (je -0,9%). Bereits an den US-Börsen hatten die Bankenwerte stark nachgegeben, nachdem das Fed nun bei den weiteren Zinserhöhungen einen eher langsameren Kurs einschlagen dürfte. CS-Chef Tidjane Thiam hat zudem in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" einen Kapitalbedarf seiner Bank eingeräumt. Den Börsengang des Schweizer Geschäfts bezeichnete er dabei als nur eine Option und als "Rückversicherung" für die Investoren.

    Überdurchschnittlich unter Druck stehen vorbörslich auch Novartis (-0,7%). Das Pharmaunternehmen hat am Morgen einen Rückschlag mit seinem Hoffnungsträger Serelaxin vermeldet. In einer Studie der späten Phase III ist das Ziel verfehlt worden, bei Beigabe des Medikaments zur Standardtherapie das Risiko eines kardiovaskulären Todes zu reduzieren oder eine Verschlimmerung des Herzversagens zu verhindern. Die beiden anderen SMI-Schwergewichte Roche und Nestlé (je -0,4%) geben dagegen leicht unter dem Gesamtmarkt nach.

    Etwas stärker unter Druck stehen daneben eine Reihe von zyklischen Titeln wie ABB (-0,7%), Adecco oder LafargeHolcim (je -0,6%). Das UBS-Research hat das Rating für die Titel des Zementherstellers erhöht, bleibt aber beim Rating "Neutral" für die Titel. Die Uhrenwerte Swatch und Richemont (-0,5%) liegen ebenfalls mit dem Markt im Minus, nachdem sie am Vortag noch unter schwachen Uhrenexportdaten gelitten hatten.

    Am breiten Markt werden Meyer Burger vorbörslich unverändert gestellt. Das Solarunternehmen hat für das Geschäftsjahr 2016 einen deutlichen Umsatzanstieg und erstmals seit 2011 einen positiven EBITDA vermeldet, unter dem Strich resultiert allerdings weiterhin ein klarer Verlust.

    Zahlen vorgelegt hat zudem der Milchverarbeiter Emmi (vorbörslich kein Kurs). Das Unternehmen hat dabei die Prognosen der Analysten vor allem beim Gewinn aber auch der Dividende übertroffen. Auch die Immobiliengesellschaft Investis hat die Ergebnisse für 2016 präsentiert und einen leicht höheren Gewinn bekanntgegeben.

    Positiv dürfte an der Börse die Nachricht des Pharmaunternehmens Newron aufgenommen werden, dass sein Medikament Safinamide grünes Licht von der US-Gesundheitsbehörde FDA für die Behandlung von Parkinson erhalten hat. Die FDA hatte die Zulassung 2014 wegen formalen Fehlern zunächst abgelehnt.

    tp/cf

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