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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 8'874.35 -71.05 -0.79% 17:31:22
SPI 10'123.34 -77.97 -0.76% 17:31:22
SLI Swiss Leader Pr 1'416.40 -10.83 -0.76% 17:31:22

Chart SMI

Top/Flop SMI

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Name +/-%
CS Group N +0.49%
Swiss Life Hldg N +0.12%
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Name +/-%
Sika I -2.28%
Lonza Grp N -1.80%
ABB N -1.39%
Roche Hldg G -1.15%
Geberit N -1.09%

Aktuelle News

  • 18:10:00 Aktien Schweiz Schluss: Talfahrt setzt sich zum Wochenschluss fort

    Aktien Schweiz Schluss: Talfahrt setzt sich zum Wochenschluss fort

    18.08.2017 | 18:10:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag klar schwächer, aber über dem Tagestief geschlossen. Nach dem deutlichen Minus vom Vortag fiel der Leitindex SMI bereits zur Eröffnung weiter - und zwar gleich unter die Marke von 8'900 Zählern, wo er dann auch verharrte. Die deutlich gestiegene Risikoscheu sei überall zu spüren, kommentierte ein Marktbeobachter. Dies zeigte sich auch an der Volatilität, die seit Donnerstag deutlich zulegte: Der Schweizer VSMI stieg allein am Freitag weitere 19%.

    Neben der Terrorangst nach den Anschlägen in Spanien belasteten laut Händlern auch die seit ein paar Tagen wachsenden Zweifel an den Steuerreformen und Infrastrukturprogrammen in den USA, welche Präsident Donald Trump bei seiner Wahl angekündigt hatte. Die Stimmung der US-Konsumenten hellte sich derweil im August überraschend deutlich auf. In den kommenden Monaten ist denn auch trotz der politischen Schwierigkeiten von Donald Trump mit einem robusten Wachstum in den USA zu rechnen, hiess es. Blieben Überraschungen aus, dürfte das Fed im Dezember eine dritte Zinserhöhung vornehmen, so ein Analyst.

    Der Swiss Market Index (SMI) verlor letztendlich 0,79% auf 8'874,35 Punkte und rutschte damit trotz starkem Wochenauftakt unter den Schluss vom vergangenen Freitag bei 8'884 Punkten ab. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, schloss 0,76% tiefer bei 1'416,40 und der breite Swiss Performance Index (SPI) ebenfalls 0,79% bei 10'123,34 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Titel gingen bis auf zwei alle im Minus aus dem Handel.

    Am stärksten gaben Werte wie Sika (-2,3%), Aryzta (-2,2%) und Dufry (-1,9%) ab, ohne dass dazu allerdings fundamentale News vorhanden gewesen wären.

    Die grösste Belastung für den Index waren allerdings die Pharma-Schwergewichte Roche (-1,2%) und Novartis (-1,1%). In den USA haben Abgeordnete eine Untersuchung von Preisanstiegen bei Medikamenten gegen Multiple Sklerose eingeleitet, wovon auch die Basler Pharmaunternehmen betroffen sind. Insgesamt sieben Konzerne wurden aufgefordert, Stellung zu nehmen. Nachdem sich die Preise seit 2004 nahezu verfünffacht haben, wollen die Abgeordneten laut Medienberichten herausfinden, ob die Preise im Gleichschritt angehoben wurden. Das dritte SMI-Schwergewicht Nestlé (-0,5%) hielt sich derweil deutlich besser.

    Bei Geberit (-1,1%) setzte sich die starke Abwärtsbewegung vom Donnerstag fort. Die Titel des Sanitärkonzerns waren nach enttäuschenden Halbjahreszahlen um beinahe 6% eingebrochen. In Analystenkreisen teilen sich allerdings die Meinungen zum weiteren Kurspotenzial, wie verschiedene Analysen im Nachgang am Freitag andeuteten.

    Sonova (-0,4%), die zwischenzeitlich grösste Verlierer waren, haben ihre Einbussen bis zum Schluss klar eingedämmt. Zwischenzeitlich tendierten die Titel am Freitag gar im Plus. Die Aktie des Hörgeräteherstellers hatte am Vortag dank gut aufgenommener Produkte-News um knapp 5% zugelegt.

    Einzige Gewinner waren derweil CS (+0,5%) und Swiss Life (+0,1%). Guten halten konnten sich zudem noch Lindt&Sprüngli (-0,2%).

    Am breiten Markt gaben Straumann (-3,7%) einen Teil des starken Kursanstiegs vom Vortag wieder ab. Der Dentalimplantatehersteller hatte mit Halbjahreszahlen und der Bekanntgabe einer Übernahme an der Börse Fantasien geweckt. Am Berichtstag zog Straumann derweil den am Donnerstag nachbörslich angekündigten Verkauf eigener Aktien zurück, da der vom Markt geforderte Preisabschlag zu gross sei. Im Handel wurde aber auch von Gewinnmitnahmen nach der "Kursübertreibung des Vortags" (+11%) gesprochen.

    Kudelski (-4,8%) verbuchten derweil weitere Kurseinbussen nach dem Rücksetzer (-11%) am Donnerstag aufgrund eines Verlustes im ersten Halbjahr. Ausserdem legten aus der zweiten Reihe noch mehrere Firmen zum Wochenschluss Geschäftszahlen vor, wobei Schweiter (-4,1%) daraufhin unter Gewinnmitnahmen litten. Das Industrieunternehmen hatte zwar mit dem fortgeführten Geschäft die Verkäufe gesteigert, Analysten zeigten sich aber von der Profitabilität enttäuscht. Auch Mobilezone (-0,7%) und PSP (-0,3%) waren nach Zahlen etwas schwächer.

    Gurit (+0,2%) hingegen legten nach einer Gewinnsteigerung etwas zu, und auch Hügli (+0,1%) schlossen nach schwachen Zahlen und einer Ratingsenkung durch die ZKB dennoch gerade so im grünen Bereich.

    ys/uh

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  • 16:30:01 Afternoon Briefing - Markt Schweiz

    Afternoon Briefing - Markt Schweiz

    18.08.2017 | 16:30:01

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen für den laufenden Börsentag:

    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
    - Novartis und Roche wegen Medikamentenpreisen unter Lupe von US-Parlamentariern
    - Kühne+Nagel erhält von Daimler Auftrag in den USA
    - Straumann verzichtet auf angekündigten Verkauf von 400'000 eigenen Aktien
    - Schweiter H1: Umsatz fortgef. Geschäft 485,6 Mio CHF (AWP-Konsens: 489,3 Mio)
                    Reingewinn 129,5 Mio CHF (VJ 34,5 Mio)
                    EBITDA 52,6 Mio CHF (VJ 56,2 Mio)
                H2: Weiterhin positiver Umsatzverlauf erwartet
                    Operatives Ergebnis mindestens auf Höhe H1 erwartet
         CEO an MK: Entspannung bei Rohmaterialpreisen im H2 erwartet
                    Signifikantes Umsatzplus bei Architektur in China im H2 erw.
                    Über Sonderdividende muss Verwaltungsrat entscheiden
                    Bin insgesamt zuversichtlich für zweites Semester
    - Hügli H1: Umsatz 185,7 Mio CHF (AWP-Konsens: 189,2 Mio)
                EBITDA 21,1 Mio CHF (AWP-Konsens: 21,9 Mio)
                Reingewinn 10,9 Mio CHF (AWP-Konsens: 11,0 Mio)
          2017: EBITDA in Höhe Vorjahr erwartet
    - Gurit H1: Umsatz 175,2 Mio CHF (AWP-Konsens: 178,8 Mio)
                EBIT 21,2 Mio CHF (AWP-Konsens: 18,7 Mio)
                Reingewinn 15,3 Mio CHF (AWP-Konsens: 13,6 Mio)
          2017: Guidance bestätigt
    - PSP H1: Reingewinn vor Neubewertung 80,4 Mio CHF (AWP-Konsens: 80,0 Mio)
              Liegenschaftsertrag 136,4 Mio CHF (AWP-Konsens: 136,9 Mio)
              EBITDA vor Neubewertung 114,9 Mio CHF (AWP-Konsens: 113,3 Mio)
        2017: Guidance für EBITDA angehoben - neu mehr als 240 Mio CHF erwartet
              Leerstand per Ende Jahr von 8,5% erwartet (zuvor rund 9%)
         CEO an Call: Keine generelle Erholung bei Büro-Nachfrage erwartet
    - Mobilezone H1: Nettoumsatz 513 Mio CHF (VJ 523 Mio)
                     EBIT 18,4 Mio CHF (VJ 18,3 Mio)
                     Reingewinn 13,7 Mio CHF (VJ 12,3 Mio)
                 H2: Geschäft hängt auch von Verfügbarkeit des neuen iPhone ab
    - Alpine Select schreibt im ersten Semester wieder schwarze Zahlen
    NEWS VON WICHTIGEN NICHT SIX-KOTIERTEN UNTERNEHMEN: 
    -
    BETEILIGUNGSMELDUNGEN
    - Castle Alternative senkt Eigenanteil auf 4,036%
    - Flughafen Zürich: Blackrock meldet Anteil von 3,2%
    - Temenos: Norges Bank meldet höheren Anteil von 3,21%
    PRESSE FREITAG
    - 
    ANSTEHENDE INFORMATIONEN VON UNTERNEHMEN
      Freitag:
    - Castle Alternative: Ergebnis H1 (nachbörslich)
      Montag:
    - Metall Zug: Ergebnis H1 
      Dienstag:
    - Bossard: Ergebnis H1 (detailliert)
    - Schlatter: Ergebnis H1 (detailliert)
    - Luzerner KB: Ergebnis + MK H1
    - Orior: Ergebnis H1 (Conf. Call)
    - Huber + Suhner: Ergebnis + MK H1
    - VP Bank: Ergebnis + MK H1
    WICHTIGE ANSTEHENDE WIRTSCHAFTSTERMINE
    - US: Fed-Chef von Dallas, Kaplan, hält eine Rede in Dallas (ab 16.15 Uhr)
    - CH: EZV Aussenhandel/Uhrenexporte Juli (Dienstag)
    WIRTSCHAFTSDATEN
    - US: Konsumklima Uni Michigan August 97,6 Pkt (PROG 94,0)
    -
    SONSTIGES
    - Nächster Eurex-Verfall: HEUTE
    - SMI-Indexfamilie: Anpassung Regelwerk per 18.09.
           Indexanpassungen anlässlich ordentlicher Indexreview (ab 18.9.): 
           SMI:      Keine Anpassungen
           SLI:      Logitech ersetzen Lindt & Sprüngli N
           SMIM:     Galenica ersetzen Sulzer
    - Dekotierungen: 
       - Actelion (Übernahme durch Johnson&Johnson, Termin noch unbekannt) 
       - Charles Vögele (Übernahme durch Sempione, Termin noch unbekannt)
       - Pax Anlage (per 10. Oktober 2017)
    EX-DIVIDENDE DATEN:
    - 
    DEVISEN/ZINSEN (16.05 Uhr)
    - EUR/CHF: 1,1275
    - USD/CHF: 0,9596
    - Conf-Future: +20 BP auf 164,93%
    - SNB: Kassazinssatz -0,08% (-0,08%)
    BÖRSENINDIZES (16.05 Uhr)
    - SMI: -0,90% auf 8'865 Punkte
    - SLI: -0,92% auf 1'414 Punkte
    - SPI: -0,91% auf 10'108 Punkte
    - Dax: -0,46% auf 12'148 Punkte
    - FTSE: -1,08% auf 7'308 Punkte
    - CAC40: -1,02% auf 5'095 Punkte
    - Dow Jones: -0,20% auf 21'707 Punkte
    - Nasdaq: -0,17% auf 6'211 Punkte
    Schwächste Titel im SMI/SLI:
    - Aryzta (-2,5%)
    - Lonza (-2,1%)
    - Sika (-1,8%)
    - ABB (-1,4%)
    - Schindler (-1,3%)
    Stärkste Titel im SMI/SLI:
    - CS (unv.)
    - Swiss Life (-0,1%)
    - Swisscom (-0,3%)
    - Nestlé (-0,3%)
    - Partners Group (-0,3%)
    Auffällige Bewegungen SPI und übrige:
    - 5EL (-5,2%)
    - Kudelski (-4,8%)
    - Ams (-4,0%)
    - Schweiter (-3,8%)
    - Straumann (-3,6%)
    - BVZ (+4,8%)
    - SNB (+4,2%)
    - Züblin (+2,4%)
    - KB Wallis (+2,1%)
    - Molecular Partners (+1,5%)
    

    uh/

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  • 12:55:00 Aktien Schweiz: Talfahrt setzt sich zu Wochenschluss fort

    Aktien Schweiz: Talfahrt setzt sich zu Wochenschluss fort

    18.08.2017 | 12:55:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt setzt sich die am Donnerstag eingeleitete Talfahrt zu Wochenschluss fort. Der Leitindex SMI verliert am Freitag weiter an Boden und ist dabei unter 8'900 Zähler abgerutscht, nachdem er am Vortag bereits die Marke von 9'000 Punkte hatte preisgeben müssen. An der Börse wachsen die Zweifel, ob US-Präsident Donald Trump in der Lage ist, seinen Wirtschaftsplan umzusetzen. Zudem belasten nach dem Anschlag in Barcelona neu entfachte Terrorängste die Anlegerstimmung.

    Das Vertrauen der Anleger in Trump scheine allmählich zu schwinden, befürchtet ein Händler. Dessen Politik werde immer mehr zu einer Parodie. So hat der Präsident seine Pläne zur Gründung eines Infrastruktur-Rats mit Konzernchefs aus der Privatwirtschaft offenbar beerdigt. Erst am Vortag waren zwei bestehende Beratergremien abgeschafft worden, in denen Spitzenmanager sich mit Trump zu Wirtschaftsfragen ausgetauscht hatten. Weiter nährt der Terroranschlag in Barcelona die Furcht vor weiteren Anschlägen.

    Bis um 12.05 Uhr verliert der Swiss Market Index (SMI) mit 0,90% tiefer bei 8'864,51 Punkten und rutscht damit trotz sehr gutem Wochenauftakt unter das Niveau vom vergangenen Freitag ab. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert 0,92% auf 1'414,11 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,91% auf 10'108,19 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Titel liegen zur Berichtszeit alle im Minus.

    Im Blue Chips-Segment verzeichnen Zykliker und Finanztitel mit Blick auf die Terror- sowie auf Zinssorgen die grössten Abgaben: So geben Sonova um 1,7% oder Lonza um 1,6% mit am meisten nach. Die Titel des Hörgeräteherstellers hatten am Vortag dank gut aufgenommener Produkt-News noch um knapp 5% zugelegt. UBS büssen 1,0% ein, wogegen sich CS (-0,4%) besser halten. Und die Versicherungspapiere der Bâloise verbilligen sich trotz Kurszielerhöhung durch die Bank Vontobel um 1,2%. Die Basler werden Ende August über das erste Halbjahr berichten.

    Bei Geberit (-0,5%) setzt sich die Abwärtsbewegung des Vortages moderat fort. Die Titel des Sanitärkonzerns waren nach enttäuschenden Halbjahreszahlen um beinahe sechs Prozent eingebrochen. In Analystenkreisen teilen sich die Meinungen zum weiteren Kurspotenzial: Im Nachgang an die Zahlenpublikation haben UBS, Baader Helvea und Société Générale ihre Kursziele gesenkt, die CS, Kepler Cheuvreux und die Bank Vontobel erhöhten dagegen das Ziel. Der gestrige Kursrückgang biete eine gute Einstiegsgelegenheit, heisst es etwa bei Vontobel.

    Die Schwergewichte Nestlé (-0,8%), Novartis (-1,0%) und Roche (-0,9%) haben sich im Mittelfeld eingereiht. Am Donnerstag kurz vor Börsenschluss hatte die Meldung zu einer Untersuchung der Preise von Multiple Sklerose-Behandlungen in den USA für Unruhe gesorgt. Sowohl Novartis als auch Roche müssen nebst weiterer internationalen Pharmaunternehmen gegenüber US-Politikern die starken Preiserhöhungen erklären.

    Nur leichte Abgaben sind nebst der CS auch bei der Namenaktie von Lindt&Sprüngli (-0,3%) zu sehen. Allerdings hatte sich der Titel seit Beginn des dritten Quartals auch stark verbilligt.

    Im breiten Markt haben mehrere Firmen Geschäftszahlen vorgelegt, wobei die Aktien des Verbundwerkstoff-Spezialisten Schweiter (-3,9%) nach den News nun unter Gewinnmitnahmen leiden. Schweiter hatte zwar mit dem fortgeführten Geschäft die Verkäufe gesteigert, Analysten zeigten sich aber von der Entwicklung der Profitabilität enttäuscht.

    Besser halten sich nach Zahlen Hügli (-0,2%), PSP (-0,3%) oder Mobilezone (-0,7%). Gurit klettern entgegen den Trend um 2,1% in die Höhe. Der Spezialkunststoffhersteller hat im Halbjahr weniger Umsatz erzielt, überzeugte aber mit dem Gewinn.

    Straumann (-3,9%) geben einen Teil des starken Kursanstiegs vom Vortag wieder ab. Der Dentalimplantatehersteller hatte mit Halbjahreszahlen und der Bekanntgabe einer Übernahme an der Börse Fantasien geweckt. Am Berichtstag zog Straumann derweil den am Donnerstag nachbörslich angekündigten Verkauf eigener Aktien zurück, da der vom Markt geforderte Preisabschlag zu gross sei.

    Kudelski (-4,4%) verbuchen weitere Kurseinbussen nach dem gestrigen Rücksetzer. Der Verschlüsselungsspezialist hatte im ersten Halbjahr einen Verlust erlitten und die Bank Vontobel reduzierte am Berichtstag das Kursziel.

    mk/tp

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  • 11:50:25 Aktien Europa: Kurse leiden unter Barcelona-Anschlag und Unsicherheit über Trump

    Aktien Europa: Kurse leiden unter Barcelona-Anschlag und Unsicherheit über Trump

    18.08.2017 | 11:50:25

    PARIS/LONDON (awp international) - Europas Börsen haben am Freitag nach dem Terroranschlag in Barcelona deutlich nachgegeben. Marktexperten sahen indes noch mehr die zunehmende Verunsicherung über die Politik von US-Präsident Donald Trump als Kursbelastung.

    Gegen Mittag sank der EuroStoxx50 um 0,82 Prozent auf 3433,60 Punkte. Damit knüpfte der Eurozonen-Leitindex an seine moderaten Vortagsabschläge an. Damit rückt langsam wieder das Fünfmonatstief bei 3392,87 Punkten vom vergangenen Freitag wieder in den Blick - nur dank der positiven ersten Wochenhälfte steuert das Börsenbarometer aktuell auf ein Wochenplus von 0,82 Prozent zu.

    Auch die anderen europäischen Indizes standen am Freitag unter Druck. Der französische CAC-40-Index verlor 1,03 Prozent auf 5093,69 Punkte und der britische FTSE 100 sank um 0,99 Prozent auf 7314,64 Zähler. In Spanien ging es für den Ibex-35-Index um 1,20 Prozent bergab, womit die Verluste nur wenig höher als an den anderen europäischen Handelsplätzen ausfielen.

    Laut Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank drückte vor allem die nachlassende innenpolitische Unterstützung für Trump auf die Stimmung. Dies hatte am Donnerstag schon dem US-Leitindex Dow Jones Industrial den grössten Tagesverlust seit drei Monaten eingebrockt.

    In der europäischen Branchenübersicht gab es vor dem Wochenende nur Verlierer. Am schlimmsten traf es die Reise- und Luftfahrtunternehmen, da der Tourismus mit am meisten unter Terroranschlägen leidet: Der Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 sackte um 1,38 Prozent ab. Die Aktien von Fluggesellschaften wie Air France-KLM , IAG , Ryanair und Easyjet gehörten mit Abschlägen von 2 Prozent und mehr zu den grössten Verlierern an den europäischen Aktienmärkten.

    Am besten hielten sich noch die Aktien von Öl- und Gasunternehmen, deren Branchenindex lediglich um 0,32 Prozent nachgab. Auch die Indizes der als defensiv geltenden Energieversorger und Telekommunikationsfirmen hielten sich vergleichsweise gut./gl/fbr

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  • 10:15:00 Aktien Schweiz Eröffnung: Abgaben auf breiter Front - Sorgen um Trump und Terror

    Aktien Schweiz Eröffnung: Abgaben auf breiter Front - Sorgen um Trump und Terror

    18.08.2017 | 10:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt büsst am Freitag, am Tag des kleinen Eurexverfalls, weiter an Boden ein. Nachdem der Leitindex SMI am Donnerstag unter die Schwelle von 9'000 Stellen zurückgefallen war, hat er nun zu Handelsbeginn auch die Marke von 8'900 Punkten klar unterschritten. Die Vorgaben aus Asien und USA sind schwach: Am Vorabend hatten Befürchtungen um die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump sowie neu entfachte Terrorängste nach dem Anschlag in Barcelona an der Wall Street auf die Anlegerstimmung gedrückt.

    Das Vertrauen der Anleger in Donald Trump scheine allmählich zu schwinden, befürchtet ein Händler. Dessen Politik werde immer mehr zu einer Parodie. Die Investoren stellten sich die Frage, ob der US-Präsident überhaupt noch irgendetwas von dem erreiche, was er einst angekündigt hatte. Ein weiterer Belastungsfaktor ist der Terroranschlag in Barcelona. Die schreckliche Tat in der katalanischen Hauptstadt nähre die Furcht vor weiteren Anschlägen, so ein Händler. Den am Nachmittag auf dem Programm stehenden Konjunkturdaten (Uni Michigan Konsumentenvertrauen) trauen Händler nicht

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.30 Uhr 0,85% tiefer bei 8'869,63 Punkten und rutscht damit trotz sehr gutem Wochenauftakt auf das Niveau vom vergangenen Freitag ab. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert aktuell 0,92% auf 1'414,07 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,86% auf 10'113,07 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Titel liegen zur Berichtszeit alle im Minus.

    Im Blue Chips-Segment verzeichnen Zykliker und Finanztitel mit Blick auf die Terror- sowie auf Zinssorgen die grössten Abgaben: So geben Sonova um 1,9%, UBS und Credit Suisse sowie die Uhrenaktien von Swatch und Richemont um jeweils 1,1% nach. Bâloise rutschen trotz Kurszielerhöhung durch die Bank Vontobel um 1,3% ab. Die Basler werden Ende August über das erste Halbjahr berichten.

    Bei Geberit (-1,2%) setzt sich die Abwärtsbewegung des Vortages fort. Die Titel des Sanitärkonzerns waren am Vortag nach enttäuschenden Halbjahreszahlen um beinahe sechs Prozent eingebrochen. Im Nachgang haben UBS, Baader Helvea und Société Générale ihre Kursziele gesenkt, die CS und die Bank Vontobel erhöhten dagegen das Ziel. Der gestrige Kursrückgang biete eine gute Einstiegsgelegenheit, heisst es etwa bei Vontobel.

    Die Pharma-Schwergewichte Novartis (-0,9%) und Roche (-0,8%) haben sich im Mittelfeld eingereiht. Am Donnerstag kurz vor Börsenschluss hatte die Meldung zu einer Untersuchung der Preise von Multiple Sklerose-Behandlungen in den USA für Unruhe gesorgt. Sowohl Novartis als auch Roche müssen nebst weiterer internationalen Pharmaunternehmen gegenüber US-Politikern Stellung dazu beziehen. Nestlé sinken lediglich um 0,6% und Givaudan gar nur um 0,4%.

    Im breiten Markt haben mehrere Firmen Geschäftszahlen vorgelegt, wobei die Aktien des Verbundwerkstoff-Spezialisten Schweiter (-3,4%) am stärksten auf die News reagieren. Schweiter hatte zwar mit dem fortgeführten Geschäft die Verkäufe gesteigert, Analysten zeigten sich aber von der Entwicklung der Profitabilität enttäuscht. Über sinkende Ergebnisse berichtete der Nahrungsmittelhersteller Hügli. Die Aktie verliert 1,9%.

    Der Spezialkunststoffhersteller Gurit hat im Halbjahr weniger Umsatz erzielt, überzeugte aber mit dem Gewinn. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Handyverkäufer Mobilezone, der nun auf die Lancierung neuer iPhone-Modelle wartet. Sowohl die Titel von Gurit (-0,5%) als auch jene von Mobilezone (-0,3%) schneiden besser als der Gesamtmarkt ab. Das gelingt PSP (-1,0%) trotz solider Quartalszahlen nicht.

    Zu Wochenschluss stehen weiter auch Straumann im Fokus der Anleger. Nachdem die Titel des Dentalimplantateherstellers am Vortag nach Halbjahreszahlen und der Bekanntgabe einer Übernahme um über 11% zugelegt hatten, verlieren sie aktuell 3,2%. Am Berichtstag zog Straumann den am Donnerstag nachbörslich angekündigten Verkauf eigener Aktien zurück, da der vom Markt geforderte Preisabschlag von über 2% den Wert des übernommenen Geschäfts nicht widerspiegle, so die Begründung.

    Kudelski (-4,1%) verbuchen weitere Kurseinbussen nach dem gestrigen Rücksetzer. Der Verschlüsselungsspezialist hatte im ersten Halbjahr einen Verlust erlitten und die Bank Vontobel reduzierte am Berichtstag das Kursziel.

    mk/tp

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  • 09:42:37 Straumann verzichtet auf angekündigten Verkauf eigener Aktien - Titel geben nach

    Straumann verzichtet auf angekündigten Verkauf eigener Aktien - Titel geben nach

    18.08.2017 | 09:42:37

    (Ergänzt mit Aktienkursentwicklung)

    Basel (awp) - Der Dentalimplantatehersteller Straumann zieht einen am Vorabend angekündigten Verkauf eigener Aktien zurück. Man sei zum Schluss gekommen, dass der gebotene Preis den inhärenten Wert des bestehenden sowie des neu übernommenen Geschäftes nicht abbilde, schreibt Straumann in einer Mitteilung vom Freitag. Die Straumann-Aktien geben an der Börse am Freitag nach dem Höhenflug des Vortags deutlich nach.

    Bei dem am Donnerstagabend angekündigten Aktienverkauf hätten die Investoren konkret einen Abschlag von über 2% zum Schlusskurs vom Donnerstag verlangt, so Straumann. Die Straumann-Titel hatten am gestrigen Donnerstag nach gut aufgenommenen Halbjahreszahlen sowie dem Einstieg in die Kieferorthopädie um über 11% auf 609,50 CHF zugelegt.

    Die von den angefragten institutionellen Investoren abgegebenen Gebote hätten auch dieses positive Sentiment auf die Zahlen und die Wachstumsstrategie nicht reflektiert, schreibt Straumann in der Begründung für den Rückzug weiter.

    Straumann hatte am Donnerstag nach Börsenschluss angekündigt, 400'000 eigene Aktien zum Verkauf anzubieten, entsprechend rund 2,6% aller ausstehenden Anteilsscheine. Zum Schlusskurs von Donnerstag wären der Gesellschaft damit über 240 Mio zugeflossen.

    Mit den Mitteln wollte Straumann die am Donnerstag bekanntgegebenen Akquisitionen in den Bereichen Kieferorthopädie (ClearCorrect) und digitale Zahnmedizin (Dental Wings, Rapid Shape) finanzieren.

    Für die Finanzierung der Übernahmen wie auch für die Verwendung der eigenen Aktien würden nun verschiedene Optionen geprüft, erklärte ein Straumann-Sprecher auf Anfrage von AWP, ohne konkrete Angaben zu den Optionen zu machen.

    Die Straumann-Aktien geben am Freitag in einem insgesamt schwachen Gesamtmarkt (SPI -0,9%) einen Teil der Gewinne des Vortags wieder ab und notieren gegen 9.30 Uhr um 2,9% tiefer auf 591,50 CHF. Das bisherige Tagestief lag gar bei 584 CHF. Währenddessen lobt das ZKB-Aktienresearch am Freitag die am Vortag vorgelegten Straumann-Halbjahreszahlen und erhöht seine Gewinnschätzungen.

    gab/ra/tp

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  • 09:27:09 Sinkende Kurse - SMI rutscht zu Handelsbeginn klar unter 8'900 Punkte

    Sinkende Kurse - SMI rutscht zu Handelsbeginn klar unter 8'900 Punkte

    18.08.2017 | 09:27:09

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt büsst am Freitag, am Tag des kleinen Eurexverfalls, weiter an Boden ein. Nachdem der Leitindex SMI am Donnerstag unter die Schwelle von 9'000 Stellen zurückgefallen war, hat er nun zu Handelsbeginn auch die Marke von 8'900 Punkten klar unterschritten. Die Vorgaben aus Asien und USA sind schwach: Am Vorabend hatten Befürchtungen um die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump sowie neu entfachte Terrorängste nach dem Anschlag in Barcelona an der Wall Street auf die Anlegerstimmung gedrückt.

    Das Vertrauen der Anleger in Donald Trump scheine allmählich zu schwinden, befürchtet ein Händler. Dessen Politik werde immer mehr zu einer Parodie. Die Investoren stellten sich die Frage, ob der US-Präsident überhaupt noch irgendetwas von dem erreiche, was er einst angekündigt hatte. Ein weiterer Belastungsfaktor ist der Terroranschlag in Barcelona. Die schreckliche Tat in der katalanischen Hauptstadt nähre die Furcht vor weiteren Anschlägen, so ein Händler.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.15 Uhr 0,99% tiefer bei 8'857,18 Punkten und rutscht damit trotz sehr gutem Wochenauftakt auf das Niveau vom vergangenen Freitag ab. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert aktuell 1,08% auf 1'411,79 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,98% auf 10'101,06 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Titel liegen zur Berichtszeit alle im Minus.

    Im Blue Chips-Segment verzeichnen Zykliker und Finanztitel die grössten Abgaben. So geben Sonova um 1,7%, UBS und Credit Suisse um je 1,4% oder die Uhrenaktien von Swatch und Richemont um je 1,3% nach.

    mk/tp

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Indikatoren

Some text
Name Letzter Trend
SMI 8'874.35
DAX 12'165.19
DJ Industr Average 21'674.51
Rohoel Fass 52.72
Gold 1 Kg 39'854.50
SNB Kassazinssa 10J -0.080%
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG