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Übersicht

Some text
Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 8'938.12 +113.45 +1.29% 17:30:02
SPI 10'685.24 +116.44 +1.10% 17:30:02
SLI Swiss Leader Pr 1'469.18 +13.83 +0.95% 17:30:02

Chart SMI

Top/Flop SMI

Some text
Name +/-%
Novartis N +3.15%
CieFinRichemont N +2.34%
Sika N +1.81%
UBS Group N +1.49%
ABB N +1.29%
Some text
Name +/-%
SGS N -3.71%
Geberit N -0.46%
The Swatch Grp I -0.44%
Lonza Grp N -0.07%
Swisscom N -0.04%

Aktuelle News

  • 18:38:25 Aktien Europa Schluss: Weitere Gewinne dank guter Unternehmenszahlen

    Aktien Europa Schluss: Weitere Gewinne dank guter Unternehmenszahlen

    18.07.2018 | 18:38:25

    PARIS/LONDON (awp international) - An Europas Aktienbörsen ist es zur Wochenmitte weiter bergauf gegangen. Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK sah Nachwirkungen bereits am Dienstag positiv aufgenommener Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell als Kursstütze. Zudem sorgten die Geschäftsbilanzen einiger Unternehmen für gute Stimmung.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,80 Prozent im Plus bei 3485,08 Punkten und erreichte damit den höchsten Stand seit einem Monat. Gleiches galt für den Pariser CAC 40 , der um 0,46 Prozent auf 5447,44 Punkte zulegte. Der Londoner FTSE 100 gewann 0,65 Prozent auf 7676,28 Zähler.

    Powell hatte sich am Dienstag vor dem US-Senat positiv zur US-Wirtschaft geäussert und für Freihandel geworben. Seine Rede am Mittwoch vor dem Repräsentantenhaus habe derweil nicht mehr viel Neues enthalten, erklärte Analyst Hewson.

    Aus Branchensicht gab es am europäischen Aktienmarkt fast nur Gewinner. Am besten schnitten die Technologiewerte ab: Deren Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 stieg dank erfreulicher Nachrichten mehrerer Index-Mitglieder um 2,53 Prozent. Schlusslicht in der Übersicht war mit minus 0,13 Prozent der Einzelhändler-Index.

    Vor allem die Geschäftszahlen von ASML und Ericsson >SE0000108656> überzeugten. Der niederländische Ausrüster der Chipindustrie hatte im zweiten Quartal besser als erwartet abgeschnitten. Vor allem die Umsätze mit dem neuen Lithografiesystem, das mit ultravioletter Strahlung arbeitet (EUV), überraschten positiv. Gleiches galt für den Ausblick auf das dritte Quartal. Entsprechend sprangen die ASML-Aktien mit plus 8,14 Prozent an die EuroStoxx-Spitze und näherten sich wieder ihrem Rekordhoch aus dem Juni.

    Die Ericsson-Titel legten um 8,52 Prozent zu und erreichten den höchsten Stand seit April 2016, nachdem der Netzwerkausrüster für das zweite Quartal operative Fortschritte berichtet hatte. Dass die Schweden tiefer in die roten Zahlen gerutscht waren, störte die Anleger offenbar nicht. Im Kielwasser dieser Kursentwicklung zogen die Aktien des finnischen Konkurrenten Nokia um fast 4 Prozent an.

    Mit plus 3,15 Prozent Spitzenreiter im Zürcher Leitindex SMI war der Pharmakonzern Novartis . Er hatte bei Umsatz und Ergebnis ebenfalls stärker zugelegt als erwartet. Jefferies-Analyst Ian Hilliker lobte insbesondere die Umsätze mit den Medikamenten Cosentyx und Entresto. Zudem sei die Augenheil-Sparte Alcon, die Novartis an die Börsen bringen will, das nunmehr sechste Quartal in Folge gewachsen.

    Positive Unternehmensnachrichten kamen auch aus London. Dort ging es für die Titel der Billigfluggesellschaft Easyjet dank einer angehobenen Gewinnprognose um über 2 Prozent hoch. Derweil überzeugte der Bergbaukonzern BHP Billiton mit seiner Eisenerzproduktion im abgelaufenen Geschäftsjahr: Dessen Anteilscheine zogen um fast 3 Prozent an./gl/he

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  • 18:15:00 Aktien Schweiz Schluss: Starke Novartis ziehen SMI über 8'900 Punkte

    Aktien Schweiz Schluss: Starke Novartis ziehen SMI über 8'900 Punkte

    18.07.2018 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch deutlich im Plus geschlossen, wobei der Leitindex SMI im Handelsverlauf auch die zuletzt im Mai erreichte Marke von 8'900 Punkten überschritt. Für Auftrieb sorgte vor allem das Schwergewicht Novartis nach starken Quartalszahlen des Pharmakonzerns. Generell würden die bisher meist überzeugenden Zwischenberichte wie auch positive Nachrichten aus der Wirtschaft für gute Stimmung im Börsenhandel sorgen, so ein Marktanalyst.

    Weiterhin wirkten auch die Aussagen des US-Notenbankchefs Powell vom Dienstag zum guten Gang der US-Wirtschaft nach. Die Investoren vertrauten zudem darauf, dass die angekündigten Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed "schrittweise und ohne Hast" durchgeführt würden, hiess es. Am späteren Mittwochabend dürfte auch noch das "Beige Book", also der Konjunkturbericht des Fed, auf einiges Interesse stossen.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,29 Prozent im Plus auf 8'938,62 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewann 0,95 Prozent auf 1'469,18 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 1,10 Prozent auf 10'685,24 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notierten zum Handelsschluss 22 im Plus, sechs im Minus und zwei unverändert.

    Ein guter Teil des SMI-Zuwachses war auf die starken Novartis-Titel (+3,2%) zurückzuführen. Der Pharmakonzern hatte am Morgen sehr gut aufgenommene Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt. Hervorgehoben wurden in den Kommentaren am Markt unter anderem die guten Verkäufe der neuen Medikamente. Auch der Ausblick stimme zuversichtlich, hiess es.

    Die Titel des Konkurrenten Roche (+1,2%), der seine Zahlen kommende Woche vorlegt, legten ebenfalls deutlich zu. Roche vermeldete aus den USA für die Medikamente Tecentriq und Avastin den Status Therapiedurchbruch für eine Kombinationstherapie.

    Dagegen rutschten Swatch (-0,4%) im Handelsverlauf ins Minus, nachdem der Uhrenkonzern am Morgen - wie üblich unangekündigt - seine Semesterzahlen vorgelegt hatte. Mit einem neuen Umsatzrekord und einem Gewinnsprung konnte Swatch die Erwartungen der Analysten insgesamt übertreffen. Die Kursabgaben wurden am Markt vor allem mit Gewinnmitnahmen erklärt, nachdem die Swatch-Aktien im laufenden Jahr bereits knapp 20 Prozent zugelegt haben.

    Beflügelt von den Swatch-Ergebnissen wurden dafür die Titel des Uhren- und Schmuckkonzerns Richemont(+2,3%): Nach den guten Zahlen des Konkurrenten helle sich der Ausblick für Richemont markant auf, hiess es am Markt. Positiv angemerkt wurde ausserdem, dass der Swatch-Konkurrent mit seiner Internet-Expansion nun auf der Höhe der Zeit sei.

    Klare Kursgewinne gab es ausserdem für die Grossbankentitel UBS (+1,5%) und CS (+1,2%). In den USA hatte mit Morgan Stanley ein weiteres Geldhaus starke Quartalszahlen vorgelegt. Am kommenden Dienstag wird auch die UBS ihre Quartalsergebnisse präsentieren, die CS folgt eine Woche darauf. Zulegen konnten auch die zuletzt schwachen Titel des Vermögensverwalters Julius Bär (+0,8%), der seine Zahlen Anfang kommender Woche vorlegt.

    Klare Abgaben erlitten am Mittwoch dagegen SGS (-3,7%), obwohl der Warenprüfkonzern mit seinem Umsatzwachstum die Prognosen übertraf. Analysten sprachen aber von einem insgesamt gemischt ausgefallenen Zahlenset. Auch hier dürften die Anleger zudem nach der starken Kursperformance der vergangenen Monate Gewinne mitgenommen haben, hiess es im Handel.

    Am breiten Markt standen Georg Fischer (+1,7%) nach der Veröffentlichung der Semesterzahlen im Fokus. Auch der Industriekonzern konnte dabei die Erwartungen klar übertreffen, entsprechend positiv fielen die Kommentare aus. Die Panalpina-Aktien (+1,2%) konnten dagegen nach dem deutlichen Rückgang vom Vortag wieder Boden gut machen.

    Die Titel des Vakuumventil-Spezialisten VAT (+4,5%) legten ebenfalls deutlich zu, die Ratingagentur Moody's hatte am Vorabend das Kreditrating des Unternehmens heraufgestuft.

    tp/uh

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  • 18:13:00 Aktien Schweiz Schluss: Starke Novartis ziehen SMI über 8'900 Punkte

    Aktien Schweiz Schluss: Starke Novartis ziehen SMI über 8'900 Punkte

    18.07.2018 | 18:13:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch deutlich im Plus geschlossen, wobei der Leitindex SMI im Handelsverlauf auch die zuletzt im Mai erreichte Marke von 8'900 Punkten überschritt. Für Auftrieb sorgte vor allem das Schwergewicht Novartis nach starken Quartalszahlen des Pharmakonzerns. Generell würden die bisher meist überzeugenden Zwischenberichte wie auch positive Nachrichten aus der Wirtschaft für gute Stimmung im Börsenhandel sorgen, so ein Marktanalyst.

    Weiterhin wirkten auch die Aussagen des US-Notenbankchefs Powell vom Dienstag zum guten Gang der US-Wirtschaft nach. Die Investoren vertrauten zudem darauf, dass die angekündigten Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed "schrittweise und ohne Hast" durchgeführt würden, hiess es. Am späteren Mittwochabend dürfte auch noch das "Beige Book", also der Konjunkturbericht des Fed, auf einiges Interesse stossen.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,29 Prozent im Plus auf 8'938,62 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewann 0,95 Prozent auf 1'469,18 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 1,10 Prozent auf 10'685,24 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notierten zum Handelsschluss 22 im Plus, sechs im Minus und zwei unverändert.

    Ein guter Teil des SMI-Zuwachses war auf die starken Novartis-Titel (+3,2%) zurückzuführen. Der Pharmakonzern hatte am Morgen sehr gut aufgenommene Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt. Hervorgehoben wurden in den Kommentaren am Markt unter anderem die guten Verkäufe der neuen Medikamente. Auch der Ausblick stimme zuversichtlich, hiess es.

    Die Titel des Konkurrenten Roche (+1,2%), der seine Zahlen kommende Woche vorlegt, legten ebenfalls deutlich zu. Roche vermeldete aus den USA für die Medikamente Tecentriq und Avastin den Status Therapiedurchbruch für eine Kombinationstherapie.

    Dagegen rutschten Swatch (-0,4%) im Handelsverlauf ins Minus, nachdem der Uhrenkonzern am Morgen - wie üblich unangekündigt - seine Semesterzahlen vorgelegt hatte. Mit einem neuen Umsatzrekord und einem Gewinnsprung konnte Swatch die Erwartungen der Analysten insgesamt übertreffen. Die Kursabgaben wurden am Markt vor allem mit Gewinnmitnahmen erklärt, nachdem die Swatch-Aktien im laufenden Jahr bereits knapp 20 Prozent zugelegt haben.

    Beflügelt von den Swatch-Ergebnissen wurden dafür die Titel des Uhren- und Schmuckkonzerns Richemont(+2,3%): Nach den guten Zahlen des Konkurrenten helle sich der Ausblick für Richemont markant auf, hiess es am Markt. Positiv angemerkt wurde ausserdem, dass der Swatch-Konkurrent mit seiner Internet-Expansion nun auf der Höhe der Zeit sei.

    Klare Kursgewinne gab es ausserdem für die Grossbankentitel UBS (+1,5%) und CS (+1,2%). In den USA hatte mit Morgan Stanley ein weiteres Geldhaus starke Quartalszahlen vorgelegt. Am kommenden Dienstag wird auch die UBS ihre Quartalsergebnisse präsentieren, die CS folgt eine Woche darauf. Zulegen konnten auch die zuletzt schwachen Titel des Vermögensverwalters Julius Bär (+0,8%), der seine Zahlen Anfang kommender Woche vorlegt.

    Klare Abgaben erlitten am Mittwoch dagegen SGS (-3,7%), obwohl der Warenprüfkonzern mit seinem Umsatzwachstum die Prognosen übertraf. Analysten sprachen aber von einem insgesamt gemischt ausgefallenen Zahlenset. Auch hier dürften die Anleger zudem nach der starken Kursperformance der vergangenen Monate Gewinne mitgenommen haben, hiess es im Handel.

    Am breiten Markt standen Georg Fischer (+1,7%) nach der Veröffentlichung der Semesterzahlen im Fokus. Auch der Industriekonzern konnte dabei die Erwartungen klar übertreffen, entsprechend positiv fielen die Kommentare aus. Die Panalpina-Aktien (+1,2%) konnten dagegen nach dem deutlichen Rückgang vom Vortag wieder Boden gut machen.

    Die Titel des Vakuumventil-Spezialisten VAT (+4,5%) legten ebenfalls deutlich zu, die Ratingagentur Moody's hatte am Vorabend das Kreditrating des Unternehmens heraufgestuft.

    tp/uh

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  • 11:30:00 Aktien Schweiz: Gewinne etwas abgebaut- Novartis gesucht

    Aktien Schweiz: Gewinne etwas abgebaut- Novartis gesucht

    18.07.2018 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich Mittwochvormittag weiterhin freundlich. Allerdings wurden die Kursgewinne seit dem frühen Handel etwas abgebaut. Im Fokus der Markteilnehmer liegen die Zwischenabschlüsse verschiedener Unternehmen, wobei insbesondere jener von Novartis auf positive Resonanz stösst. Derzeit können sich die Anleger wieder auf die Berichtssaison konzentrieren, nachdem Fed-Chef Powell mit seinem Rechenschaftsbericht vor dem Senat die jüngst verunsicherten Märkte mit positiven Aussagen zum Freihandel und zur US-Wirtschaft zu beruhigen vermochte.

    Die Konzentration der Anleger könnte aber rasch wieder gestört werden, da nicht auszuschliessen ist, dass US-Präsident Donald Trump die nächste Stufe im Handelskrieg mit China zünden könnte. Impulse erhalten könnte der Markt am Nachmittag durch Konjunkturdaten (unter anderem Kapazitätsauslastung, Industrieproduktion), die in den USA veröffentlicht werden.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt bis um 10,50 Uhr um 0,67 Prozent auf 8'884,1 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt 0,41 Prozent auf 1'461,34 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,58 Prozent auf 10'629,94 Punkte. Von den 30-Titeln im SMI/SLI stehen 23 im Plus, einer notiert unverändert (Zurich Insurance) und sechs verzeichnen Verluste.

    Die grössten Avancen verbuchen dabei weiterhin mit 1,8 Prozent Novartis vor Richemont mit ebenfalls +1,8 Prozent und Logitech mit +1,0 Prozent. Der Pharmakonzern ist auch im zweiten Quartal solide gewachsen. Beim Ausblick bestätigt der Konzern die Ziele für die Gruppe.

    Richemont profitieren vom guten Halbjahresbericht des Branchennachbarn Swatch (+0,1 Prozent). Der weltgrösste Uhrenkonzern hatte im ersten Halbjahr einen Umsatzrekord erzielt und einen Gewinnsprung gemacht. Die Erwartungen der Finanzgemeinde wurden übertroffen. Analysten sprachen von starken Semesterergebnissen.

    Roche legen 0,8 Prozent zu. Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde für eine Kombinationstherapie den Status Therapiedurchbruch erhalten.

    Die grössten Abgaben verzeichnen SGS mit -4,1 Prozent, obwohl der Warenprüf-, Zertifizierungs- und Inspektionskonzern mit seinem Umsatzwachstum die Prognosen der Analysten übertraf. Anleger würden nach der starken Kursperformance der vergangenen Monate nun Gewinne mitnehmen, hiess es dazu im Handel.

    Im breiten Segment stehen Georg Fischer (+2,5 Prozent) nach der Veröffentlichung der Semesterzahlen im Fokus. Der Industriekonzern hat mit den vorgelegten Zahlen zum ersten Halbjahr die Erwartungen der Analysten klar übertroffen und zeigt sich auch im Ausblick sehr zuversichtlich.

    Panalpina verlieren 2,0 Prozent. Der US-Broker Goldman Sachs zeigt sich enttäuscht über die vom Transport- und Logistikunternehmen am Dienstag vorgelegten Resultate für das zweite Quartal.

    sig/rw

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  • 11:10:13 Aktien Europa: Optimismus setzt sich mit starken Quartalsberichten fort

    Aktien Europa: Optimismus setzt sich mit starken Quartalsberichten fort

    18.07.2018 | 11:10:13

    PARIS/LONDON (awp international) - Die Anleger an Europas Aktienmärkten sind am Mittwoch weiter optimistisch geblieben. Händlern zufolge wirkten die Aussagen des US-Notenbankpräsidenten nach. Zudem gab es zum Start in die Berichtssaison viele positive Überraschungen.

    Der EuroStoxx 50 baute seine moderaten Vortagesgewinne aus. Am späteren Vormittag legte der Leitindex der Eurozone um 0,60 Prozent auf 3477,41 Punkte zu. In Paris rückte der Cac-40 um 0,46 Prozent auf 5447,46 Punkte vor. Der britische FTSE 100 stieg um 0,54 Prozent auf 7667,22 Zähler.

    Jerome Powell habe "sehr klar formuliert, dass die Fed die Risiken für den wirtschaftlichen Ausblick als weitgehend ausgeglichen ansieht", hoben die Experten der Postbank mit Blick auf die Aussagen des Fed-Chefs vom Vortag hervor. Auch nach Ansicht von Analyst Michael van Dulken von Accendo Markets hat Powell das Vertrauen an den Börsen vorerst wieder hergestellt. Wie Powell vor dem US-Senat gesagt hatte, bleibt der Arbeitsmarkt in den USA in den kommenden Jahren mit der richtigen Geldpolitik stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent. Er sprach daher von weiteren graduellen Leitzinsanhebungen.

    Zu den von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelskonflikten äusserte sich der Fed-Chef zurückhaltend. Protektionismus, so warnte er allerdings, belaste die wirtschaftliche Entwicklung. Anleger fürchten seit geraumer Zeit eine Eskalation des Zollstreits, insbesondere zwischen den USA und China, aber auch zwischen den USA und Europa, der das weltweite Wirtschaftswachstum bremsen könnte.

    Mit ihren Quartals- oder Produktionszahlen überzeugten ASML , Novartis, Easyjet , BHP Billiton und auch Ericsson . An der EuroStoxx-Spitze gewannen die Anteile von ASML knapp 6 Prozent und in Stockholm ging es für Ericsson sogar um etwas mehr als 9 Prozent hoch. Während der schwedische Netzwerkausrüster im zweiten Quartal zwar tiefer in die Verlustzone gerutscht war, erzielte er dennoch operativ Fortschritte. Der niederländische Ausrüster der Chipindustrie überzeugte vor allem mit seinen Umsätzen mit dem neuen Lithografiesystem, das mit ultravioletter Strahlung arbeitet (EUV). Zudem hätten auch die Erwartungen von ASML an das dritte Jahresviertel positiv überrascht, hiess es.

    Novartis legte - wie ASML - bei Umsatz und Ergebnis ebenfalls stärker zu als von Analysten erwartet. Jefferies-Analyst Ian Hilliker lobte beim Schweizer Pharmakonzern insbesondere die Umsätze mit den Medikamenten Cosentyx und Entresto. Zudem sei die Augenheil-Sparte Alcon, die Novartis an die Börsen bringen will, das nunmehr sechste Quartal in Folge gewachsen. Als einer der Spitzenwerte im SMI gewannen die Papiere zuletzt knapp 2 Prozent.

    Anleger am Londoner Aktienmarkt konnten sich ebenso freuen. Positive Überraschungen hielten auch Easyjet und BHP bereit. So hob Easyjet trotz europaweiter Lotsenstreiks und höherer Anlaufkosten am Flughafen Berlin-Tegel die Gewinnprognose für das Gesamtgeschäftsjahr an. Kräftig gestiegene Passagierzahlen und Ticketerlöse hatten bereits im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni zu positiven Überraschungen beigetragen. Der anglo-australische Bergbaukonzern BHP überzeugte mit seiner Eisenerzproduktion im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18. Beide Aktien legten an der FTSE-Spitze um 2,7 Prozent zu./ck/fba

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  • 09:59:26 SGS Aktien: SGS nach Zahlen unter Druck

    SGS Aktien: SGS nach Zahlen unter Druck

    18.07.2018 | 09:59:26

    Zürich (awp) - Die Aktien des Warenprüfkonzerns SGS sind am Mittwoch nach zunächst gutem Beginn in die Verlustzone abgerutscht. Analysten sprechen von einem gemischt ausgefallenen Zahlenset: Während die Gruppe schneller als erwartet wächst, gibt es zur Entwicklung der Ergebnisse auch kritische Stimmen. Ausserdem dürften einige Anleger nach der starken Kursperformance der vergangenen Monate nun Gewinne mitnehmen.

    SGS büssen an der Börse bis um 09.45 Uhr 2,9 Prozent auf 2'540 Franken ein, wogegen der Gesamtmarkt (SMI) mit der kräftigen Unterstützung des Schwergewichts Novartis um 0,71 Prozent in die Höhe klettert. Noch vor gut einer Woche haben die SGS-Titel bei 2'683 Franken ein Allzeithoch erreicht, nachdem es davor mit dem Kurs steil nach oben gegangen war. Gewinnmitnahmen seien vor diesem Hintergrund nicht auszuschliessen, meinen Händler.

    Mit Blick auf die Halbjahreszahlen sprechen Analysten derweil zumeist von einem soliden Abschluss. Zu überzeugen vermochte das beschleunigte organische Wachstum der Gruppe. Das Wachstum habe nach einigen Jahren mit verhaltener Dynamik spürbar angezogen, meint Daniel Bürki von der ZKB. Dies sei auch dank der Erholung der Rohstoffpreise möglich gewesen.

    In den nicht-energiebezogenen Bereiche habe SGS dagegen enttäuscht, heisst es bei der Bank Vontobel. Und zudem habe sich das Wachstum auch noch nicht so wie gewünscht in der Steigerung der Marge gezeigt. Unter dem Strich belaste überdies die Untersuchung in Brasilien das Geschäft, wo es um Unregelmässigkeiten bei der Bewertung von Umsätzen geht. Eine Rückstellung von 47 Millionen Franken bei einem Umsatzvolumen in Brasilien von 200 Millionen sei signifikant, so der Vontobel-Analyst.

    mk/rw

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  • 09:30:00 Aktien Schweiz Eröffnung: Gewinne - Novartis stützen mit starken Zahlen

    Aktien Schweiz Eröffnung: Gewinne - Novartis stützen mit starken Zahlen

    18.07.2018 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Mittwoch im frühen Handel fester. Nachdem US-Notenbankchef Jerome Powell mit seiner Rede vor dem Kongress am Dienstag wieder für etwas Ruhe im Markt sorgte, können sich die Anleger voll der laufenden Berichtssaison widmen. Diese hat am heutigen Mittwoch beim Schwergewicht Novartis gute Zahlen geliefert.

    Fed-Chef Powell habe mit seinem Rechenschaftsbericht vor dem Senat für "keine Überraschungen" gesorgt, heisst es in einem Kommentar. Powell tritt weiter für ein mässiges Tempo bei künftigen Zinsschritten ein und sieht keine Anzeichen für eine steigende Inflation. Zudem erklärte er, höhere Zölle wären schlecht für die US-Wirtschaft aber auch für andere Länder. Das beruhigte die Investoren, deren Gemüter in jüngster Zeit durch überraschende Äusserungen und Aktionen von US-Präsident Donald Trump immer wieder in Wallung gebracht wurden.

    Der Swiss Market Index (SMI) avanciert bis um 9.15 Uhr um 0,75 Prozent auf 8'890,64 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,5 Prozent auf 1'462,65 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,6 Prozent auf 10'631,76 Punkte.

    Die grössten Avancen verbuchen dabei mit 2,6 Prozent Novartis. Der Pharmakonzern ist auch im zweiten Quartal solide gewachsen. Beim Ausblick bestätigt der Konzern die Ziele für die Gruppe.

    Die anderen beiden Schwergewichte Nestlé und Roche legen lediglich 0,2 Prozent respektive 0,8 Prozent zu. Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde für eine Kombinationstherapie den Status Therapiedurchbruch erhalten.

    Deutlich fester notieren auch Richemont mit +2,1 Prozent. Der Branchennachbar Swatch (+0,7 Prozent) hatte vorbörslich für das erste Halbjahr einen Rekordumsatz und einen Gewinnsprung ausgewiesen. Der Start ins zweite Halbjahr scheint geglückt, setzte sich doch den Angaben des Unternehmends die positive Entwicklung im Juli bisher fort.

    SGS büssen dagegen deutliche 1,8 Prozent ein, obwohl der Warenprüf-, Zertifizierungs- und Inspektionskonzern mit seinem Umsatzwachstum die Prognosen der Analysten übertraf.

    Im breiten Segment stehen Georg Fischer (+0,9 Prozent) nach der Veröffentlichung der Semesterzahlen im Fokus. Der Industriekonzern steigerte den Umsatz und den Gewinn markant. Zudem stellt die Gesellschaft für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum deutlich über der eigenen mittelfristigen Zielsetzung in Aussicht.

    Panalpina verlieren 2,0 Prozent. Der US-Broker Goldman Sachs zeigt sich enttäuscht über die vom Transport- und Logistikunternehmen am Dienstag vorgelegten Resultate für das zweite Quartal.

    sig/rw

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Name Letzter Trend
SMI 8'938.12
DAX 12'765.94
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Rohoel Fass 72.90
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG