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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 9'023.96 +109.82 +1.23% 18.01.2019
SPI 10'525.14 +116.20 +1.12% 18.01.2019
SLI Swiss Leader Pr 1'401.57 +20.92 +1.52% 18.01.2019

Chart SMI

Top/Flop SMI

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Name +/-%
Sika N +3.68%
Geberit N +2.60%
CieFinRichemont N +2.50%
Julius Baer Grp N +2.28%
ABB N +2.26%
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Name +/-%
Swisscom N -0.08%

Aktuelle News

  • 18.01.2019 Aktien Europa Schluss: EuroStoxx steigt auf Hoch seit Anfang Dezember

    Aktien Europa Schluss: EuroStoxx steigt auf Hoch seit Anfang Dezember

    18.01.2019 | 18:34:22

    PARIS/LONDON (awp international) - Neue Hoffnungen auf Fortschritte in den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen haben Europas Börsen am Freitag angetrieben. Zudem habe die Berichtssaison der Unternehmen diesseits des Atlantiks bisher keine grösseren Negativ-Schlagzeilen geliefert, schrieb ein Anlagestratege.

    Der EuroStoxx 50 zog um 2,14 Prozent auf 3134,92 Punkte an und bewegte sich damit wieder auf dem Niveau von Anfang Dezember letzten Jahres. Nach dem wechselhaften Kursverlauf der vergangenen Tage schaffte der Eurozonen-Leitindex damit ein Wochenplus von 2,11 Prozent - es war die dritte positive Woche in Folge nach dem schwachen Börsenjahr 2018.

    Der Pariser Cac 40 gewann am Freitag 1,70 Prozent auf 4875,93 Punkte. Für den britischen FTSE 100 ging es um 1,95 Prozent auf 6968,33 Zähler nach oben.

    Dem "Wall Street Journal" zufolge erwägen Vertreter der US-Regierung Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Finanzminister Steven Mnuchin sei ein Befürworter dieser Idee, während ihr der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer reserviert gegenüberstehe. Von der Meldung hatte zuvor schon die Aktienmärkte in den USA und Asien profitiert, auch wenn das Finanzministerium die Nachricht schnell dementiert hatte.

    Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg zudem unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, habe die Führung in Peking einen Ausgleich in der Handelsbilanz zwischen der USA und China angeboten. Diese solle durch jährlich steigende Importe von US-Waren erreicht werden.

    Im marktbreiten Stoxx Europe 600 wiesen am Freitag alle Branchenindizes positive Vorzeichen auf. Mit am besten schlugen sich die Banken mit einem Kursgewinn von 2,18 Prozent. Börsianer sprachen von einer "Risk-on"-Stimmung. Davon profitierten unter anderem Aktien und Branchen mit aus Investorensicht überdurchschnittlichen Chancen wie der Finanzbereich. Steigende Ölpreise liessen den Index der Öl- und Gaskonzerne um 2,16 Prozent zulegen.

    Dagegen hinkte der Index der Reise- und Freizeitunternehmen mit plus 1,16 Prozent dem Markt hinterher. Hier sorgte eine neue Gewinnwarnung von Ryanair für Gesprächsstoff. Der Billigflieger musste bei seiner Gewinnprognosen wegen des harten Preiswettkampfs in der Branche und deswegen sinkenden Ticketpreisen erneut zurückrudern. Die Aktien waren zeitweise um mehr als 5 Prozent gefallen. Allerdings erholten sie sich im Zuge des anziehenden Gesamtmarktes wieder und schlossen moderat im Plus.

    Die Anteilsscheine von Konkurrent Easyjet schlossen angesichts einer skeptischen Studie der US-Bank JPMorgan ebenfalls lediglich etwas höher. Die drei wichtigsten europäischen Billigflieger Ryanair, Wizz Air und Easyjet dürften zwar zu den langfristigen Profiteuren in der Branche gehören, schrieb Analyst David Perry. Kurzfristig aber seien sie konjunkturell und politisch mit heftigem Gegenwind konfrontiert und müssten Kapazitäten zurückfahren.

    Der Telekom-Index zeigte sich mit einem Plus von 1,27 Prozent ebenfalls relativ schwach. Die als defensiv geltende Branche ist für gewöhnlich eher in einem negativen Marktumfeld gefragt. Dazu belastete ein rund siebenprozentiger Kursrutsch der Telecom Italia nach vorläufigen Jahreszahlen. Ihr blies vor allem auf dem heimischen Markt der Wettbewerb ins Gesicht.

    ITV-Papiere zogen in einem guten Branchenumfeld um fast 3 Prozent an. Der britische Bezahlsender zähle weiterhin zu den wahrscheinlichsten Übernahmekandidaten in Europa, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg und berief sich auf eine eigene Befragung von Händlern, Analysten und Fondsmanagern./la/fba

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Wochenschlussspurt - über 9'000 Punkten

    Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Wochenschlussspurt - über 9'000 Punkten

    18.01.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Freitagshandel mit einem deutlichen Plus beendet. Für Kauflaune sorgt neuer Optimismus im Handelsstreit. Der Leitindex SMI legte nach einem bereits freundlichen Start im Tagesverlauf weiter zur und übersprang die Marke von 9'000 Punkten. Der Schlussspurt am letzten Handelstag der Woche sorgte auch auf Wochensicht für ein deutliches Plus.

    Medienberichten zufolge hat US-Finanzminister Steven Mnuchin vorgeschlagen, die Strafzölle auf chinesische Importe zu verringern oder ganz aufzuheben. Das US-Finanzministerium hatte diese Aussagen zwar zügig dementiert, doch Anlegern reichte das Gerücht offenbar, um Aktien zu kaufen, hiess es am Markt. Dies werde als Zeichen dafür gesehen, dass die US-Regierung eine baldige Lösung der Querelen mit China anstrebt. Davon profitierten hierzulande etwa Banken und Zykliker. Die US-Konjunkturdaten am Nachmittag waren gemischt ausgefallen. So hatte die US-Industrie ihre Produktion im Dezember stärker als erwartet gesteigert, der Konsumklimaindex aus Michigan enttäuschte hingegen.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewann 1,23 Prozent und schloss auf 9'023,96 Punkten und damit fast auf Tageshoch. Damit beträgt das Wochenplus gut 2,2 Prozent, seit Anfang Jahr ging es um knapp 7,1 Prozent nach oben. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) stieg um 1,52 Prozent auf 1'401,57 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,12 Prozent auf 10'525,14 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI schlossen 27 im Plus und nur drei im Minus.

    Bei den Blue-Chip-Zyklikern führten Sika (+3,7%) die Erholung an, die ihre Kursdelle damit endgültig abschüttelten. Die Publikation der ersten Eckdaten für 2018 hatte Anfang der Woche zu einer Kursschwäche geführt. Befeuert wurde die Erholung von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hatte etwa Baader Helvea das Kursziel leicht erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Clariant (+2,9%), Richemont (+2,5%), LafargeHolcim (+2,3%), ABB (+2,2%) und Kühne+Nagel (+2,1%) überdurchschnittliche Kursgewinne. Für Geberit (+2,6%) hatte Julius Bär zwar das Kursziel gesenkt, das "Buy"-Rating jedoch bestätigt. Die Umsatzdynamik habe im vierten Quartal wieder etwas zugenommen, hiess es.

    Deutlich nach oben strebten die ebenfalls zuvor schwachen Technologiewerte: Temenos (+3,8%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort und auch AMS (+5,1%), als stärkster SMI/SLI-Wert, und Logitech (+2,5%) legten deutlich zu.

    Die Bankaktien setzten zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewannen 2,2, UBS 1,8 und Julius Bär 2,4 Prozent hinzu. Die Papiere hatten am Donnerstag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Am unteren Ende der Top-30-Liste lagen Dufry, die um 3,8 Prozent abgaben. Der Reisedetailhändler hat den Abgang des Finanzchefs sowie eine Reorganisation des Unternehmens angekündigt. Das Ausscheiden des CFO wurde von Analysten bedauert. Die noch am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Vifor Pharma (-1,2%) und Sonova (-0,3%) schlossen ebenfalls im Minus.

    Nicht so recht auf Touren kamen angesichts der 'Risk-on'-Stimmung auch die Schwergewichte: Roche (+0,5%), Novartis (+0,9%) und Nestlé (+0,5%) blieben hinter dem Gesamtmarkt zurück. Die drei genannten Aktien bestreiten mehr als die Hälfte der SMI-Kapitalisierung und gelten als defensiv.

    Am breiten Markt fielen kleinere und mittlere Zykliker wie Huber+Suhner (+7,6%), Tornos (+6,4%) oder Schlatter (+5,7%) mit starken Aufschlägen auf. Auch GAM (+6,3%), VAT (+5,3%), Wisekey (+4,7%) oder Sensirion (+3,6%) konnten zulegen. Airtech (+6,6%) erholten sich etwas von dem Kurseinbruch vom Wochenstart.

    Die Valora-Aktien (-0,2%) legten nach einer zuletzt rasanten Aufwärtsbewegung eine Verschnaufpause ein. Am Donnerstag hatten Gerüchte über ein mögliches Interesse des Detailhändlers Coop am Kiosk- und Detailhandelskonzern die Papiere um 10 Prozent nach oben getrieben.

    Auch Zur Rose (-3,4%) konnten ihre frühen Gewinne nicht halten. Die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von deutschen Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Medikamente hatte im frühen Handel noch für Käufe gesorgt. Zur Rose ist im Nachbarland mit der Tochter Doc Morris präsent und hat vor wenigen Monaten Medpex übernommen, Deutschlands drittgrösste Onlineapotheke.

    Bei den Verlierern stachen New Value (-19%), Arundel (-8,3%), Aryzta (-4,6%) und Molecular Partners (-4,0%) heraus.

    yr/kw

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  • 18.01.2019 Aktien Europa: Neue Hoffnungen für US-chinesischen Konflikt geben Auftrieb

    Aktien Europa: Neue Hoffnungen für US-chinesischen Konflikt geben Auftrieb

    18.01.2019 | 11:50:27

    PARIS/LONDON (awp international) - Europas Börsen haben am Freitag dank neuer Hoffnungen auf Fortschritte in den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen deutlich zugelegt. Zudem habe die Berichtssaison der europäischen Unternehmen bisher keine grösseren Negativ-Schlagzeilen geliefert, schrieb ein Anlagestratege.

    Gegen Mittag gewann der EuroStoxx 50 1,01 Prozent auf 3100,27 Punkte. Nach dem wechselhaften Kursverlauf der vergangenen Tage steuert der Eurozonen-Leitindex damit auf ein Wochenplus von knapp ein Prozent zu - es wäre die dritte positive Woche in Folge nach dem schwachen Börsenjahr 2018. Der Pariser Cac 40 rückte am Freitag um 1,09 Prozent auf 4846,58 Punkte vor und der britische FTSE 100 ("Footsie") legte um 0,94 Prozent auf 6899,32 Zähler zu.

    Dem "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle des Beamtenapparates von US-Präsident Donald Trump Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Finanzminister Steven Mnuchin sei ein Befürworter dieser Idee, während ihr der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer reserviert gegenüberstehe. Von der Meldung hatte zuvor schon die Aktienmärkte in den USA und Asien profitiert, auch wenn die US-Indizes nach einem schnellen Dementi des Finanzministeriums nur einen Teil ihrer Gewinne hatten verteidigen können.

    Im marktbreiten Stoxx Europe 600 wiesen am Freitag fast alle Branchenindizes positive Vorzeichen auf. Mit am besten schlugen sich die Banken mit einem Kursgewinn von 1,39 Prozent. Börsianer sprachen von einer "Risk-on"-Stimmung. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen mit aus Investorensicht überdurchschnittlichen Risiken wie der Finanzbereich. Steigende Ölpreise liessen den Index der Öl- und Gaskonzerne um 1,37 Prozent zulegen.

    Dagegen war der Index der Reise- und Freizeitunternehmen mit minus 0,11 Prozent einziger Verlierer in der Übersicht. Hier sorgte eine neue Gewinnwarnung von Ryanair für schlechte Stimmung. Der Billigflieger musste bei seiner Gewinnprognosen wegen des harten Preiswettkampfs in der Branche und derswegen sinkenden Ticketpreisen erneut zurückrudern.

    Die Aktien sackten zeitweise bis zu fünf Prozent auf den tiefsten Stand seit Ende 2014. Zuletzt konnten sie sich etwas erholen und verloren etwas mehr als zwei Prozent. Die Titel von Konkurrent Easyjet büssten angesichts einer Abstufung durch die US-Bank JPMorgan fast drei Prozent ein.

    Der Telekomfirmen-Index zeigte sich mit einem Plus von 0,15 Prozent ebenfalls recht schwach. Die als defensiv geltende Branche ist für gewöhnlich eher in einem negativen Marktumfeld gefragt. Dazu belastete ein rund achtprozentiger Kursrutsch der Telecom Italia nach vorläufigen Jahreszahlen. Ihr blies vor allem auf dem heimischen Markt der Wettbewerb ins Gesicht.

    ITV-Papiere zogen in einem guten Branchenumfeld um fast drei Prozent an. Der britische Bezahlsender zähle weiterhin zu den wahrscheinlichsten Übernahmekandidaten in Europa, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg und berief sich auf eine eigene Befragung von Händlern, Analysten und Fondsmanagern./gl/zb

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz: Sehr freundlich zum Wochenschluss

    Aktien Schweiz: Sehr freundlich zum Wochenschluss

    18.01.2019 | 11:30:01

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist sehr freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Für die Kauflaune sorgt ein neuer Optimismus im Handelsstreit. Bereits im US-Handel hatte dieser die Kurse gestützt. Medienberichten zufolge hat US-Finanzminister Steven Mnuchin vorgeschlagen, die Strafzölle auf chinesische Importe zu verringern oder ganz aufzuheben. Dies wird am Markt als Zeichen dafür gesehen, dass die US-Regierung eine baldige Lösung der Querelen mit China anstrebt.

    In der Folge hat auch am hiesigen Aktienmarkt die Risikobereitschaft deutlich zugenommen. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen, die aus Investorensicht mit überdurchschnittlichen Risiken behaftet sind, wie etwa Banken und Zykliker. Die Firmenagenda ist derweil dünn, bevor kommende Woche die Berichtssaison an Fahrt aufnimmt. Mit der UBS wird am Dienstag ein erstes Schwergewicht zum Zahlenbericht antreten.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11 Uhr 0,64 Prozent höher bei 8'971,11 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,88 Prozent auf 1'392,79 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,55 Prozent auf 10'466,59 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI ziehen 26 an und nur vier verlieren an Wert.

    Bei den Einzelwerten setzten die Bankaktien zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewinnen 1,5, UBS 1,2 und Julius Bär 1,4 Prozent. Die Papiere hatten am Vortag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Sika (+2,8%) führen die Erholung der Zykliker an, die ihre Kursdelle endgültig abgeschüttelt haben. Diese wurde vor zehn Tagen mit der Publikation der ersten Eckdaten für 2018 erlitten. Befeuert wurde die Erholung in den letzten Tagen von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hat etwa Baader Helvea das Kursziel leicht erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Clariant (+1,9%), Kühne+Nagel (+1,8%), Geberit (+1,7%), Richemont und ABB (je +1,3%) sowie LafargeHolcim (+1,1%) überdurchschnittliche Kursgewinne.

    Deutlich nach oben streben die ebenfalls am Vortag schwachen Technologiewerte: AMS ziehen um 2,6 Prozent an und Logitech um 1,8 Prozent. Und Temenos (+2,2%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort.

    Am anderen Ende stehen die am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Vifor Pharma (-1,6%), Swisscom (-1,7%) und Sonova (-0,2%). Dufry büssen derweil 0,8 Prozent ein. Der Reisedetailhändler hatte am Morgen den Abgang des Finanzchefs sowie eine Reorganisation angekündigt. Das Ausscheiden des aktuellen Finanzchefs wird von Analysten bedauert.

    Nicht so recht auf Touren kommen angesichts der 'Risk-on'-Stimmung auch die Schwergewichte: Roche, Novartis und Nestlé tendieren mit jeweils plus 0,2 Prozent allesamt deutlich unter dem Gesamtmarkt. Die drei genannten Aktien bestreiten mehr als die Hälfte der SMI-Kapitalisierung und sind von Anlegern vor allem dann gesucht, wenn eine defensive Absicherung nötig ist.

    Am breiten Markt legen die Valora-Aktien (-2,9%) nach einer zuletzt rasanten Aufwärtsbewegung eine Verschnaufpause ein. Am Vortag hatten Gerüchte über ein mögliches Interesse des Detailhändlers Coop am Kiosk- und Detailhandelskonzern die Papiere um 10 Prozent nach oben getrieben.

    Auch Zur Rose (-0,8%) können ihre frühen Gewinne nicht halten. Die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von deutschen Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Medikamente hatte im frühen Handel noch für die Käufe gesorgt. Zur Rose ist in unserem Nachbarland mit der Tochter Doc Morris präsent und hat vor wenigen Monaten Medpex übernommen, Deutschlands drittgrösste Onlineapotheke.

    Bei den kleinen und mittleren Werten zählen mit Schlatter (+4,4%), Huber+Suhner (+3,8%) sowie Sensirion (+3,4%) weitere "Zykliker" zu den Gewinnern.

    ra/tt

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  • 18.01.2019 Sika führen Erholung der Zykliker an - Banken ebenfalls gesucht

    Sika führen Erholung der Zykliker an - Banken ebenfalls gesucht

    18.01.2019 | 10:24:02

    Zürich (awp) - Die Papiere des Bauzulieferers Sika haben ihre Kursdelle endgültig abgeschüttelt, die sie vor zehn Tagen erlitten hatten. Als Hauptgrund galten seinerzeit die mit den Umsatzzahlen 2018 gegebenen Indikationen zur Profitabilität im zurückliegenden Geschäftsjahr.

    Am Freitag ziehen die Sika-Valoren um deutliche 2,2 Prozent auf 133,40 Franken an, nachdem sie sich bereits am Vortag um 2,5 Prozent verteuert hatten. Am 8. Januar waren sie noch unter 120 Franken gefallen - nun stehen sie auf Jahreshoch. Das Vorjahreshoch liegt bei allerdings bei 149 Franken.

    Befeuert wurde die Erholung von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hat etwa Baader Helvea das Kursziel für Sika auf 165 von 163 Franken erhöht und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Tenor der Experten zu der vor zehn Tagen kommunizierten Grossakquisition in Frankreich ist ebenfalls positiv. Sie erhöhe Aufwärtspotenzial der Sika-Aktie, merkte etwa Credit Suisse an.

    Überhaupt hat die Bewegung, die angeblich in den Handelsstreit der USA mit China gekommen ist, die Risikobereitschaft der Anleger zu Wochenschluss deutlich erhöht. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen, die aus Investorensicht mit überdurchschnittlichen Risiken behaftet sind.

    So ziehen die Papiere der Credit Suisse, Julius Bär und UBS alle um 1,8 Prozent an.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Richemont und Clariant (je +1,7%), Swatch (+1,6%), Logitech und LafargeHolcim (je +1,4%) überdurchschnittliche Kursgewinne. Im breiten Markt zählen mit Schlatter (+4,4%), Huber+Suhner (+3,8%) sowie Schmolz+Bickenbach (+3%) weitere "Zykliker" zu den Gewinnern.

    ra/

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Sehr freundlicher Handelsstart

    Aktien Schweiz Eröffnung: Sehr freundlicher Handelsstart

    18.01.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist sehr freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet; Grund dafür ist die Hoffnung auf Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle der Trump-Administration Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen.

    Zwar kamen die US-Indizes gestern Abend nach einem schnellen Dementi des Finanzministeriums wieder zurück, verteidigten aber bis zum Schluss einen Teil der vorher erzielten Gewinne. Die Firmenagenda ist derweil dünn, bevor kommende Woche die Berichtssaison an Fahrt aufnimmt. Mit der UBS wird am Dienstag ein erstes Schwergewicht zum Zahlenbericht antreten.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 9.12 Uhr um 0,75 Prozent höher bei 8'981,02 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,90 Prozent auf 1'393,12 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,67 Prozent auf 10'478,89 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI ziehen 27 an und drei verlieren an Wert.

    Bei den Einzelwerten setzten die Bankaktien zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewinnen 1,5 und UBS 1,6 Prozent. Die Grossbanken-Papiere hatten am Vortag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Deutlich nach oben streben die ebenfalls am Vortag schwachen Technologiewerte: AMS ziehen um 1,8 Prozent an und Logitech um 1,2 Prozent. Und Temenos (+1,3%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort. Bei den zyklischen Papieren stechen ABB und Richemont (je +1,4%) heraus.

    Am andere Ende stehen die am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Swisscom (-0,4%), Sonova (-0,3%), Nestlé (+0,1%) und Vifor (-0,1%).

    ra/tt

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Fester erwartet - Entspannung im Handelsstreit?

    Aktien Schweiz Vorbörse: Fester erwartet - Entspannung im Handelsstreit?

    18.01.2019 | 08:45:01

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich zu Wochenschluss angesichts der Hoffnung auf Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit erneut ein freundlicher Handelstag ab. Der hiesige Leitindex blickt auf eine bereits dreitägige Gewinnserie zurück. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle der Trump-Administration Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen.

    Zwar kamen die US-Indizes gestern Abend nach einem schnellen Dementi des Finanzministeriums wieder zurück, verteidigten aber bis zum Schluss einen Teil der vorher erzielten Gewinne. Die Firmenagenda ist derweil dünn, bevor kommende Woche die Berichtssaison an Fahrt aufnimmt. Mit der UBS wird am Dienstag ein erstes Schwergewicht zum Zahlenbericht antreten.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Leitindex SMI notiert gegen 8.25 Uhr um 0,41 Prozent höher bei 8'950,82 Punkten. Die Blue Chips notieren allesamt mit Aufschlägen zwischen 0,4 und 0,6 Prozent.

    Am Freitag stehen auch nur wenige Wirtschaftsdaten an, die für Bewegung sorgen könnten. Allenfalls Produktionsdaten aus der US-Industrie und Daten zur Stimmung der amerikanischen Verbraucher ziehen grösseres Interesse auf sich. Zudem melden sich in Europa und den USA einige Notenbanker zu Wort.

    Bei den Einzelwerten könnten erste Positionsbezüge in UBS (+0,7%) vor der Zahlenpublikation vor den Zahlen stattfinden. Für den Konkurrenten Credit Suisse (+0,6%) hat das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Im Auge behalten sollte man auch die konjunktursensitiven und exportorientierte Werte. Denn sollte die tatsächlich eine Senkung der Strafzölle gegen China erwägen, wäre dies laut Beobachtern ein gutes Signal. ABB tendieren vorbörslich 0,7 Prozent fester; Adecco und LafargeHolcim ziehen um jeweils 0,6 Prozent an.

    Im breiten Markt lohnt sich ein Blick auf die Anteilsscheine der Versandapotheke Zur Rose, deren Kurse vorbörslich aber nicht gestellt werden. Denn offenbar sind die Apotheker in Deutschland nach monatelangem Widerstand unter Umständen bereit, den Fortbestand des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu akzeptieren. Für die Apotheker ist der Online-Handel eine unliebsame Konkurrenz. Ursprünglich hatte die deutsche Regierung ein Verbot angepeilt.

    ra/tt

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SMI 9'023.96
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG