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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 8'995.38 -5.43 -0.06% 21.09.2018
SPI 10'717.95 -10.88 -0.10% 21.09.2018
SLI Swiss Leader Pr 1'475.15 -1.96 -0.13% 21.09.2018

Chart SMI

Top/Flop SMI

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Name +/-%
SGS N +1.26%
Swiss Life Hldg N +0.88%
Swiss Re N +0.81%
The Swatch Grp I +0.64%
Zurich Insur Gr N +0.49%
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Name +/-%
Lonza Grp N -1.85%
Sika N -1.44%
Adecco Group N -0.83%
LafargeHolcim N -0.78%
Geberit N -0.59%

Aktuelle News

  • 21.09.2018 Aktien Schweiz Schluss: Vom starken Franken gebremst

    Aktien Schweiz Schluss: Vom starken Franken gebremst

    21.09.2018 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat zu Wochenschluss kaum verändert geschlossen. Während andere Börsen freundlich tendierten, und die US-Börsen neue historische Höchststände erreichten, machte den hiesigen Aktien neben Gewinnmitnahmen beim so genannten Hexensabbat vor allem der im Tagesverlauf deutlich erstarkte Schweizer Franken zu schaffen.

    Die schwierigen Brexit-Gespräche spielten laut Marktbeobachtern hierbei eine besondere Rolle. Die britische Premierministerin Theresa May hatte in einem überraschend anberaumten Fernsehauftritt ihre bisherigen Brexit-Pläne bekräftigt. Die Austrittsverhandlungen zwischen EU und Grossbritannien befänden sich in einer Sackgasse. "Kein Abkommen ist besser als ein schlechtes Abkommen", sagte sie. Darauf müsse sich Grossbritannien vorbereiten.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss um 0,06 Prozent tiefer auf 8'995,38 Punkten, damit resultiert im Wochenvergleich noch ein kleines Plus von 0,3 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) büsste 0,13 Prozent auf 1'475,15 ein und der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,10 Prozent auf 10'717,95 Zähler.

    Auf dem Vormarsch befanden sich am Freitag die Finanzaktien, wo allen voran die Versicherer Swiss Life (+0,9%) und Swiss Re (+0,8%) in der Gunst der Anleger standen. Auch Grossbanken Credit Suisse (+0,2%) waren gesucht, während UBS um 0,2 Prozent nachgaben.

    Händler begründen die steigenden Kurse mit der Aussicht auf anziehende Zinsen und Margen für den Sektor, insbesondere im US-Geschäft. Ausserdem seien die vom CS-Konzernchef Tidjane Thiam am vergangenen Wochenende angehobenen Gewinnerwartungen und der damit verbundene Vertrauenszuwachs wohl noch nicht vollends im Aktienkurs der Bank eingepreist.

    Gut unterwegs waren auch die Luxusgütertitel von Swatch (+0,6%) und Richemont (+0,4%). Die am Vortag publizierten Daten zur Uhrenexportstatistik im August hätten die Kurs weiter nach oben getrieben, hiess es im Handel. Vor allem die gute Entwicklung in den wichtigen Absatzmärkten Hongkong und China gab den Anlegern Zuversicht. Die grössten Gewinne gingen auf SGS mit plus 1,6 Prozent.

    Auf der anderen Seite tauchten Clariant um 3,2 und Adecco um 0,8 Prozent. Beim Chemiekonzern wurden die guten Gewinne dieser Woche eingestrichen, hiess es im Handel. Die Titel waren in dieser Woche wegen der Nachricht zur Kooperation mit dem saudischen Grossaktionär Sabic stark in die Höhe geklettert. Und Adecco leide weiter unter den am Investorentag vom Mittwoch geweckten Wachstumssorgen.

    Mit einem deutlich negativen Vorzeichen schlossen auch Lonza (-1,9%), Sika (-1,4%), Dufry (-1,3%) und Logitech (-1,3%).

    Belastet wurde der Leitindex von den defensiven Schwergewichten. Allen voran Nestlé büssten 0,3 Prozent ein. Novartis (-0,1%) und Roche (+0,04%) halfen dem Gesamtmarkt ebenfalls nur wenig.

    Zu Beginn der nächsten Woche werden an der Schweizer Börse Index-Anpassungen vorgenommen. Während die Zusammensetzung im SMI gleich bleibt, ersetzen ab Montag AMS (Kurs -2,1%) und Temenos (+0,3%) die Titel von Aryzta (-1,9%) und Bâloise (unverändert) im SLI. Allerdings sind die Umstellungen seit mehreren Wochen bekannt.

    AMS litten Händlern zufolge unter einem verhaltenen Ausblick des US-Branchenkollegen Micron Technology, welche die gesamte Halbleiterbranche bremste.

    Im breiten Markt stachen Papiere von Unternehmen heraus, die in diesem Jahr an die Börse gegangen sind. So büssten auf der einen Seite etwa Sensirion (-6,1%) und Medartis (-2,3%) deutlich an Wert ein. Auch die Papiere der Messebetreiberin MCH (-9%) und der Bank Valiant (-4,6%) wurden verkauft.

    ra/jb

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  • 21.09.2018 Aktien Schweiz: Weitere Gewinne - Freundliche Stimmung hält an "Hexensabbat" an

    Aktien Schweiz: Weitere Gewinne - Freundliche Stimmung hält an "Hexensabbat" an

    21.09.2018 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt rückt am Freitag weiter vor und knüpft damit nahtlos an die zuletzt freundliche Entwicklung an. Am Tag des grossen Verfalls an den Optionsmärkten verteidigt der Leitindex SMI die am Vortag zurückgewonnene Marke von 9'000 Punkten. Getragen wird die gute Stimmung von positiven Vorgaben aus den USA, wo am Vorabend sowohl der Dow Jones als auch der marktbreite S&P 500 Rekordstände erreichten. Insgesamt fehlen am Berichtstag richtungsweisende Impulse und auch am Nachmittag werden kaum mehr kurstreibende News erwartet.

    Gute Konjunkturdaten, wie zuletzt das überraschend starke Geschäftsklima in der Region Philadelphia, sorgten am Markt derzeit für Zuversicht, so ein Händler. Dies nähre die Hoffnung, dass der Handelsstreit die Unternehmen weniger stark treffen könnte, als bislang befürchtet. Während ansonsten Impulse fehlten, sei am Tag des sogenannten "Hexensabbat" in Einzelwerten mit unkontrollierten Kursbewegungen zu rechnen, hiess es. Gegen Quartalsende am jeweils dritten Freitag des entsprechenden Monats verfallen Optionen und Futures auf Indizes und auf Aktien. Das verleite Börsenprofis dazu, die Kurse der Basiswerte zu ihren Gunsten zu bewegen.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt bis um 10.50 Uhr 0,31 Prozent auf 9'028,48 Punkte. Seit Wochenbeginn hat der SMI um 0,7 Prozent zugelegt. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,30 Prozent auf 1'481,51 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,22 Prozent auf 10'752,56 Stellen. Dabei stehen im SLI 20 Gewinner 10 Verlierern gegenüber.

    An der Spitze der Blue Chips stehen die Luxusgütertitel der Swatch Group (+1,8%), gefolgt von Branchennachbar Richemont (+1,6%). Die am Donnerstag publizierten Daten zur Uhrenexportstatistik im August treiben die Kurs weiter nach oben. Vor allem die gute Entwicklung in den wichtigen Absatzmärkten Hongkong und Festlandchina geben den Anlegern Zuversicht, dass die gute Nachfrage nach Uhren in China anhalten wird.

    Weiter auf dem Vormarsch sind auch Finanzaktien: So gewinnen Credit Suisse 1,0 Prozent und UBS 0,8 Prozent. Die Bankenwerte waren bereits die Gewinner des gestrigen Handels. Händler begründen die steigenden Kurse mit der Aussicht auf anziehende Zinsen und Margen für den Sektor, insbesondere im US-Geschäft. Ausserdem seien die vom CS-Konzernchef Tidjane Thiam am vergangenen Wochenende angehobenen Gewinnerwartungen und der damit verbundene Vertrauenszuwachs wohl noch nicht vollends im Aktienkurs der Bank eingepreist, hiess es.

    Bei den Versicherern rücken Swiss Life um 1,0 Prozent auf 368,50 Franken vor, nachdem am Donnerstag bei 360 Franken ein gewichtiger Widerstand gefallen ist, wie ein Händler erklärte. Die Anleger hofften auf gute Zahlen zum dritten Quartal und damit verbunden verbesserten Dividendenaussichten. Bâloise und Zurich Insurance (je +0,9%) sind im Sektor ebenfalls gesucht.

    Nur mässige Unterstützung erhält der SMI mittlerweile von den Roche-Genussscheinen (+0,3%), die noch zu Beginn höher tendierten. Die beiden weiteren Schwergewichte Novartis (-0,2%) und Nestlé (+0,3%) tendieren uneinheitlich.

    Auf der Verliererseite fallen Adecco um weitere 0,4 Prozent zurück. Die Titel haben sich im Verlauf der Woche wegen der Wachstumssorgen stark verbilligt. Bei Clariant (-1,5%) dürften die Abgaben auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein. Die Titel waren in dieser Woche mit der Nachricht zur Kooperation mit dem saudischen Grossaktionär Sabic stark in die Höhe geklettert.

    Zu Beginn der nächsten Woche werden an der Schweizer Börse Index-Anpassungen vorgenommen. Während die Zusammensetzung im SMI gleich bleibt, ersetzen ab Montag AMS (Kurs -0,6%) und Temenos (-0,4%) die Titel von Aryzta (+1,6%) und Bâloise im SLI. Allerdings sind die Umstellungen seit mehreren Wochen bekannt.

    Am breiten Markt gewinnen Asmallworld 0,3 Prozent, nachdem das Netzwerk für Reiche eine Kooperation mit der Nobel-Hotelgruppe Jumeirah abgeschlossen hat.

    mk/cf

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  • 21.09.2018 Aktien Schweiz Eröffnung: SMI steigt weiter - Hoffnung um Handelsstreit

    Aktien Schweiz Eröffnung: SMI steigt weiter - Hoffnung um Handelsstreit

    21.09.2018 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag fester eröffnet und knüpft damit nahtlos an die zuletzt freundliche Entwicklung an. Am Tag des grossen Verfalls an den Optionsmärkten verteidigt der Leitindex SMI die am Vortag zurückgewonnene Marke von 9'000 Punkten. Getragen wird die gute Stimmung von positiven Vorgaben aus den USA, wo am Vorabend sowohl der Dow Jones als auch der marktbreite S&P 500 Rekordstände erreichten.

    Gute Konjunkturdaten, wie zuletzt das überraschend starke Geschäftsklima in der Region Philadelphia, sorgten am Markt für Zuversicht, so ein Händler. Dies nähre die Hoffnung, dass der Handelsstreit die Unternehmen weniger stark treffen könnte, als bislang befürchtet. Abzuwarten bleibt, ob allenfalls der grosse Verfall, auch "Hexensabbat" genannt, für Bewegung am Markt sorgt.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt bis um 09.15 Uhr 0,58 Prozent auf 9'053,14 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legt 0,57 Prozent auf 1'485,50 Punkte zur und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,46 Prozent auf 10'778,59 Stellen.

    Für UBS (+1,0%) und Credit Suisse (+1,1%) geht es weiter nach oben. Die Bankenwerte waren bereits die Gewinner des gestrigen Handels. Händler begründen die steigenden Kursen mit der Aussicht auf anziehende Zinsen und Margen für den Sektor, insbesondere im US-Geschäft.

    Starke Unterstützung erhält der SMI von den Roche-Genussscheinen (+0,8%). Nach zuletzt sinkenden Kursen, geht es für die Papiere des Pharmakonzerns nun ziemlich steil nach oben. Die beiden weiteren Schwergewichte Novartis und Nestlé rücken um je 0,3 Prozent vor.

    Auf der Gegenseite fallen Adecco um weitere 0,4 Prozent zurück. Die Titel haben sich im Verlauf der Woche mit Wachstumssorgen stark verbilligt.

    Am breiten Markt gewinnen Asmallworld 4,5 Prozent, nachdem das Netzwerk für Reiche eine Kooperation mit der Nobel-Hotelgruppe Jumeirah abgeschlossen hat.

    mk/cf

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  • 21.09.2018 Morning Briefing - Markt Schweiz

    Morning Briefing - Markt Schweiz

    21.09.2018 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen für den laufenden Börsentag:

    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
    - Galenica beruft Thomas Szuran als Produktechef in die Geschäftsleitung
    - BKW darf Alpiq fünf Prozent am Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) abnehmen
    - BEKB übernimmt Hypothekarportefeuille von Mobiliar von rund 400 Mio Fr.
    - Banque Profil de Gestion darf ins Geschäft mit Kollektivanlagen einsteigen
    - Asmallworld schliesst Partnerschaft mit Jumeirah Hotels
    NEWS VON WICHTIGEN NICHT SIX-KOTIERTEN UNTERNEHMEN: 
    -
    BETEILIGUNGSMELDUNGEN
    - Adecco: BlackRock meldet Anteil von 5,17%
    - Temenos: BlackRock hält Erwerbspositionen von rund 5%
    - U-blox: Credit Suisse Fund erhöht Anteil auf 10,17%
    - Castle Alternative: Fürst von Liechtenstein hält nun 7,5%
    PRESSE FREITAG
    - keine relevanten Nachrichten
    ANSTEHENDE INFORMATIONEN VON UNTERNEHMEN
      Freitag:   
    - Spice Private: Ergebnis H1 (nachbörslich)
      Montag:
    - Lonza: Capital Markets Day (bis 26.9)
      Dienstag:
    - keine Termine
    WICHTIGE ANSTEHENDE WIRTSCHAFTSTERMINE
    - EU: PMI Verarbeitendes Gewerbe/Dienste (10.00 Uhr)
    - US: PMI Verarbeitendes Gewerbe/Dienste (15.45 Uhr)
    - CH: SNB Zahlungsbilanz Q2 (Montag)
          KOF Consensus Forecast (Dienstag)
    WIRTSCHAFTSDATEN
    - 
    SONSTIGES
    - Nächster Eurex-Verfall: HEUTE
    - Übernahmeangebote: 
      - Bank Cler: BKB zu 52,00 CHF (Angebotsfrist 16.8. bis 3.10.)
    - IPO/Neukotierungen (angekündigt/erwartet):  
      - SIG Combibloc (per 28. September)
      - Fundamenta Real Estate (Termin noch offen, Wechsel von der Berner Börse)
    - Dekotierungen: 
      - Goldbach (Übernahme durch Tamedia, spätestens Frühjahr 2019)
      - Hügli (nach Übernahme durch Bell, Termin noch unbekannt)
    - Index-Anpassungen per 24.9.:
      - Keine Änderungen im SMI
      - AMS und Temenos ersetzen Aryzta und Bâloise im SLI
      - BB Biotech und VAT ersetzen DKSH und Galenica im SMIM
    EX-DIVIDENDE DATEN:
    -
    DEVISEN/ZINSEN (08.25 Uhr)
    - EUR/CHF: 1,1296
    - USD/CHF: 0,9592
    - Conf-Future: +11 BP auf 156,37% (Donnerstag)
    - SNB: Kassazinssatz +0,092% (Donnerstag)
    BÖRSENINDIZES
    - SMI vorbörslich: +0,32% auf 9'029 Punkte (08.20 Uhr)
    - SMI (Donnerstag): +0,68% auf 9'001 Punkte
    - SLI (Donnerstag): +0,82% auf 1'477 Punkte
    - SPI (Donnerstag): +0,82% auf 10'729 Punkte
    - Dow Jones (Donnerstag): +0,95% auf 26'657 Punkte
    - Nasdaq Comp (Donnerstag): +0,98% auf 8'028 Punkte
    - Dax (Donnerstag): +0,88% auf 12'326 Punkte
    - Nikkei 225 (Freitag): +0,82% auf 23'870 Punkte
    STIMMUNG
    - erneut freundlich nach guten Vorgaben, kaum Impulse
    

    cf/

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  • 21.09.2018 Aktien Schweiz Vorbörse: Weiter steigende Kurse erwartet

    Aktien Schweiz Vorbörse: Weiter steigende Kurse erwartet

    21.09.2018 | 08:42:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Freitag nach der zuletzt guten Entwicklung wiederum fester tendieren und so die im Leitindex SMI am Donnerstag zurückgewonnene Marke von 9'000 Punkten verteidigen. Die Vorgaben aus den USA und Asien sind gut: An der Wall Street ging es für die wichtigsten Indizes am Donnerstag nach Europaschluss weiter nach oben und sowohl der Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 erreichten neue Rekordstände.

    Nebst guten Konjunkturdaten, wie zuletzt das überraschend starke Geschäftsklima in der Region Philadelphia, mache sich die Hoffnung auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China breit, beschreibt ein Händler die freundliche Stimmung. Der Streit könnte die Unternehmen weniger stark treffen, als bislang befürchtet. Für leicht erhöhte Volatilität könnte der grosse Verfall am Optionenmarkt, auch "Hexensabbat" genannt, sorgen. Gegen Quartalsende am jeweils dritten Freitag des entsprechenden Monats verfallen Optionen und Futures auf Indizes und auf Aktien.

    Der SMI steht gegen 8.15 Uhr im vorbörslichen Handel von Julius Bär um 0,32 Prozent höher bei 9'029,48 Punkten. Die meisten vorbörslich gehandelten Titel gewinnen zwischen 0,3 und 0,5 Prozent. Ausschläge gibt es kaum, mit Ausnahme von Swatch (+0,8%). Dabei sind am Freitag auch kaum Unternehmensnews auszumachen, welche die Einzeltitel bewegen könnten.

    In diesem Umfeld rücken die Banken UBS und Credit Suisse vorbörslich um 0,5 bzw. 0,4 Prozent vor. Sie waren die Gewinner im gestrigen Handel. Händler begründeten die steigenden Kursen mit der Aussicht auf anziehende Zinsen, insbesondere im US-Geschäft. Dadurch wiederum könnten sich die Margen im Zinsdifferenzgeschäft verbessern.

    Die Schwergewichte Novartis und Nestlé werden um je 0,3 Prozent höher gehandelt. Und die ebenfalls defensiven Swisscom-Papiere (+0,2%) könnten im Handelsverlauf von einem positiven Bericht der UBS profitieren.

    Zu Beginn der neuen Woche werden an der Schweizer Börse Index-Anpassungen vorgenommen. Während die Zusammensetzung im SMI gleich bleibt, ersetzen ab Montag AMS (+0,4%) und Temenos (+0,4%) die Titel von Aryzta und Bâloise (je +0,3%) im SLI. Allerdings sind die Umstellungen seit mehreren Wochen bekannt. Eine leicht rückläufige Tendenz ist einzig bei Lindt&Sprüngli (-0,3%) zu sehen.

    Am breiten Markt schliesst derweil Börsenneuling Asmallworld (kein Kurs), ein Netzwerk für Reiche, eine Partnerschaft mit der Nobel-Hotelgruppe Jumeirah ab. Und die Apotheken-Gruppe Galenica (+0,3%) übergibt die Leitung des Bereichs Products & Brands ab Mitte Januar 2019 an Thomas Szuran, was allerdings an der Börse kaum für Gesprächsstoff sorgen dürfte.

    mk/cf

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  • 20.09.2018 Aktien Schweiz Schluss: SMI klettert mit Hilfe der Banken auf 9'000 Punkte

    Aktien Schweiz Schluss: SMI klettert mit Hilfe der Banken auf 9'000 Punkte

    20.09.2018 | 19:08:09

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Schwung des Vortages mitgenommen und am Donnerstag weiter zugelegt. Dem Leitindex SMI gelang dabei in einem an Impulsen armen Geschäft gar der Sprung auf die Marke von 9'000 Punkten. Da lag der Index zuletzt Anfang Monat. Kräftige Unterstützung erhielt der Markt von den Banken und vom Schwergewicht Nestlé. Auf der Gegenseite musste Adecco weitere Kurseinbussen hinnehmen. Am Nachmittag gaben erfreuliche Konjunkturdaten aus den USA den Aktien zusätzlichen Rückenwind.

    "Die aktuellen Krisen jagen den Anlegern keine Furcht ein", kommentierte ein Marktbeobachter das Geschehen an der Börse etwa mit Blick auf den Handelsstreit zwischen den USA und China. Die Einführung weiterer US-Zölle auf chinesischen Waren habe man erwartet und nun hofften die Anleger, dass keine weitere Eskalation mehr folgen werde. Gleichzeitig verbesserte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia stärker als gedacht. Der Philly-Fed-Index gilt als guter Indikator für die Entwicklung der US-Wirtschaft. In der Schweiz hat die Nationalbank wenig überraschend den von ihr in der Geldpolitik eingeschlagenen Kurs bekräftigt.

    Der Swiss Market Index (SMI) kletterte bis Börsenschluss um 0,68 Prozent in die Höhe auf 9'000,81 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) ging mit einem Plus von 0,82 Prozent auf 1'477,11 Zähler aus dem Handel und der breite Swiss Performance Index (SPI) gewann 0,62 Prozent auf 10'728,83 Stellen. Am Ende standen sich bei den 30 grössten Werten 20 Gewinner und 10 Verlierer gegenüber.

    Deutlich nach oben ging es wie bereits am Mittwoch mit Bankaktien: UBS (+3,0%), Credit Suisse (+2,5%) und Julius Bär (+2,3%) verteuerten sich an der Börse stark. Die freundliche Marktstimmung mit neuen Index-Rekorden an der Wall Street sowie die Aussicht auf höhere Zinsen in den USA gebe der Bankbranche Auftrieb, hiess es. Dort waren die Renditen der zehnjährigen US-Treasuries zuletzt wieder auf den höchsten Stand seit Mai gestiegen. Das stütze die Nachfrage nach Finanzaktien.

    Auch Clariant setzten die gute Performance der laufenden Woche fort und kletterten um 2,2 Prozent weiter in die Höhe. Bereits am Dienstag hatte der Konzern mit der Ankündigung gepunktet, künftig enger mit dem saudischen Grossaktionär Sabic zusammenarbeiten zu wollen.

    Auf der anderen Seite rutschten Adecco (-1,6%) ab und weiteten so die grossen Kursverluste des Vortages aus. Der Personaldienstleister hatte am Mittwoch die Anleger mit Aussagen zu dem sich verlangsamenden Wachstum enttäuscht. Im Nachgang zum Investorentag senkten einige Analysten ihr Adecco-Rating. Die Gewinnwarnung für das dritte Quartal markiere einen bedeutenden Trendwechsel in der Branche und für Adecco speziell, erklärte ein Analyst.

    Tiefer schlossen auch die volatilen Aryzta-Papiere (-4,6%), ohne dass es zum Backwarenkonzern News gegeben hätte. Vifor büssten lediglich 0,3 Prozent ein. Das Pharmaunternehmen hatte einige Veränderungen in der Führungsetage angekündigt, wobei Barbara Angehrn die neu geschaffene Funktion "Chief Business Officer" übernimmt.

    Bei den Schwergewichten belasteten die Roche-Genussscheine mit einem Abschlag von 0,6 Prozent die Entwicklung am SMI. Demgegenüber gewannen Novartis moderate 0,2 Prozent hinzu und Nestlé rückten gar um 1,0 Prozent vor. Der Nahrungsmittelkonzern will für den Bereich Hautpflege bis Mitte 2019 strategische Optionen prüfen, was am Markt gut aufgenommen wurde.

    Das anhaltende Wachstum der Uhrenexporte im August verhalf den Luxusgütertiteln Richemont (+2,1%) und Swatch (+1,4%) zu Kursgewinnen. Insbesondere die wichtigen Absatzmärkte Hongkong und China entwickelten sich besser als von Experten erwartet. Zuletzt hatten Wachstumssorgen die Aktienkurse von Schmuck- und Uhrenhersteller belastet.

    Am breiten Markt traten Lalique nach der Veröffentlichung des Halbjahresergebnis auf der Stelle. Deutlich ging es mit Aktien wie Obseva (+8,1%) oder Addex (+6,0%) nach oben, während Poenina 5,1 Prozent einbüssten.

    mk/jb

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  • 20.09.2018 Aktien Schweiz: SMI legt etwas zu - Dünnes Handelsvolumen

    Aktien Schweiz: SMI legt etwas zu - Dünnes Handelsvolumen

    20.09.2018 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt präsentiert sich am Donnerstag weiterhin moderat im Plus. Der Leinindex SMI steht zur Berichtszeit rund 30 Punkte über dem Vortagesschluss. Die Handelsvolumen seien sehr dünn, obwohl am Freitag der grosse Verfall ansteht und die Volumen üblicherweise ein, zwei Tage vorher höher ausfielen, sagte ein Händler am Donnerstag. Insgesamt setze sich aber die leicht bessere Stimmung vom Vortag fort.

    "Die aktuellen Krisen jagen den Anlegern keine Furcht ein", kommentierte ein Marktbeobachter das Geschehen an den europäischen Börsen. "Kaufen will aber auch kaum jemand." Viele warteten daher erst einmal an der Seitenlinie ab, ob die nächste Fahrt nach oben oder nach unten geht. Hierzulande stand derweil am Morgen die Geldpolitik im Mittelpunkt. Die SNB bleibt unverändert expansiv und erachtet den Franken weiter als hoch bewertet. Bezüglich Wachstum wurde die Prognose für das laufende Jahr auf "2,5 bis 3,0 Prozent" erhöht von zuletzt "rund 2 Prozent".

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt gegen 11.05 Uhr 0,33 Prozent auf 8'969 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steht 0,41 Prozent höher bei 1'471,16 Zählern und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,27 Prozent bei 10'692,10 Stellen. Dabei sind unter den 30 wichtigsten Aktien 17 im Plus, 9 im Minus und 4 unverändert.

    Deutlich unter die Räder kommen am Donnerstag erneut Adecco (-2,2% auf 52,98 Fr.). Die Titel waren am Mittwoch mit -6,2 Prozent klar abgestraft worden, nachdem das Unternehmen im bisherigen Verlauf des dritten Quartals langsamer gewachsen ist als zuletzt. Im Nachgang des Investorentags vom Vortag senkten am Donnerstag drei Institute ihr Rating: Mainfirst auf "Underperform" von "Neutral", Credit Suisse auf "Neutral" von "Outperform" und CFRA auf "Buy" von "Strong Buy".

    Der Mainfirst-Analyst streicht das Kursziel gar auf 48 von zuvor 62 Franken. Die Gewinnwarnung für das dritte Quartal markiere in seinen Augen einen bedeutenden Trendwechsel in der Branche und für Adecco speziell.

    Tiefer stehen ausserdem noch Aryzta (-1,5%) und Vifor (-0,7%). Beim letzeren Unternehmen kommt es auf der obersten Führungsetage zu zwei Veränderungen. Barbara Angehrn zieht übernimmt die neu geschaffene Funktion "Chief Business Officer". Auf der anderen Seite verlässt der Chef des Bereichs Relypsa, Scott Garland, das Gremium und wird interimistisch durch Patrick Treanor ersetzt.

    Deutliche Belastung für den SMI liefern zudem die schwergewichtigen Pharmawerte Roche (-0,4%). Novartis notieren indes unverändert, und Nestlé (+0,5%) gewinnen hinzu. Das Management des Lebensmittelkonzerns will für den Bereich Hautpflege bis Mitte 2019 strategische Optionen prüfen. Nach der Trennung vom Lebensversicherer Gerber Life vor einigen Tagen kommt nun die Sparte "Skin Health" auf den Prüfstand. Im Rahmen des laufenden Portfolioumbaus soll der Fokus noch deutlicher auf Nahrungsmittel, Getränke und gesundheitsunterstützende Produkte liegen.

    Die grössten Gewinne verbuchen aber erneut CS (+1,9) und UBS (+1,8%), nachdem die Grossbanken bereits am Vortag mehr als 2 Prozent zugelegt haben. Ein Händler verwies auf die Zinsdifferenz zu den USA. Dort waren die Renditen der zehnjährigen US-Treasuries zuletzt wieder auf den höchsten Stand seit Mai gestiegen. Das habe die Nachfrage nach Finanzaktien bereits am Vortag gestützt und wirke noch nach, so der Börsianer.

    Die neusten Zahlen zu den Exporten verhelfen zudem den Luxusgütertiteln Richemont (+1,4%) und Swatch (+0,8%) zu Gewinnen. Im August wurden erneut mehr Uhren ins Ausland verkauft als im Vorjahresmonat, wobei die Uhrenexporte auch beinahe das Niveau des Vormonats erreichten. Starkes Wachstum zeigten die wichtigen Absatzmärkte Hongkong und China.

    Am breiten Markt sind Lalique (-1,0%) nach der Veröffentlichung des Halbjahresergebnis etwas belastet. Schweiter (+0,5%) profitieren hingegen von einer Übernahme in Grossbritannien.

    ys/cf

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
SMI 8'995.38
DAX 12'430.88
DJ Industr Average 26'743.50
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Gold 1 Kg 36'910.00
SNB Kassazinssa 10J 0.086%
EUR/CHF 1.1266
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG