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Übersicht

Some text
Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
SMI 9'076.73 +3.81 +0.04% 28.06.2017
SPI 10'294.45 -3.51 -0.03% 28.06.2017
SLI Swiss Leader Pr 1'422.25 -0.80 -0.06% 28.06.2017

Chart SMI

Top/Flop SMI

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Name +/-%
UBS Group N +1.81%
Nestle N +1.30%
Swiss Life Hldg N +0.81%
CS Group N +0.58%
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Name +/-%
ABB N -1.35%
Sika I -1.35%
Zurich Insur Gr N -1.31%
Novartis N -0.97%
SGS N -0.55%

Aktuelle News

  • 28.06.2017 CAI beendet Aktienrückkauf über 2. Linie Ende Juni, dann Rückkauf via Put-Option

    CAI beendet Aktienrückkauf über 2. Linie Ende Juni, dann Rückkauf via Put-Option

    28.06.2017 | 19:49:00

    Pfäffikon (awp) - Castle Alternative Invest (CAI) beendet das seit Juni 2016 laufende Aktienrückkaufprogramm über eine zweite Handelslinie an der SIX am 30. Juni. Dann werde man voraussichtlich knapp 650'000 Namenaktien zurückgekauft haben, womit das von den Aktionären bewilligte Maximum voraussichtlich vollständig ausgeschöpft sein werde, teilt die an der SIX kotierte Beteiligungsgesellschaft am Mittwochabend mit. Die Rückkäufe erfolgten mit dem Zweck der Kapitalherabsetzung.

    Zugleich kündigt das Unternehmen einen neuen Aktienrückkauf via Put-Optionen an. Dabei sollen knapp 290'000 Titel erworben werden. Jeder Aktionär erhält pro Namenaktie unentgeltlich eine Put-Option zugeteilt. 30 Put-Optionen berechtigen zur Andienung einer Namenaktie zum Ausübungspreis von 17,70 CHF. Dies entspricht einer Prämie von knapp 9% zum heutigen Schlusskurs. Die Put-Optionen werden vom 3. Juli bis zum 17. Juli 2017 gehandelt. Es ist beabsichtigt, an der Generalversammlung 2018 die Vernichtung aller zurückgekauften Namenaktien zu beantragen.

    Wie es weiter heisst, erwägt der Verwaltungsrat ein neues Rückkaufprogramm über eine zweite Handelslinie im Anschluss an das Rückkaufprogramm via Put-Optionen zu lancieren.

    cp/

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  • 28.06.2017 Aktien Schweiz Schluss: SMI kaum verändert - Nestlé weiter im Aufwind

    Aktien Schweiz Schluss: SMI kaum verändert - Nestlé weiter im Aufwind

    28.06.2017 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch per Saldo kaum verändert geschlossen. Während die Papiere der Index-Schwergewichte Nestlé und UBS deutlich zulegten, büsste die Mehrheit der Titel an Terrain ein. Nestlé habe am Markt erneut eine Führungsrolle übernommen, hiess es im Handel. Die Kursgewinne nach dem am Dienstagabend angekündigten Aktienrückkaufprogramm hätten dafür gesorgt, dass der hiesige Markt den Einfluss der schwächeren Börsen in Übersee und Europa habe kompensieren können.

    Grundsätzlich zeigen sich die Marktteilnehmer derweil weiter eher vorsichtig. Der Markt befinde sich in einer Konsolidierungsphase, meinte ein Händler. Die Kursgewinne von Novartis in der Vorwoche und die jüngsten Aufschläge bei Nestlé hätten den SMI zwar wieder über die Marke von 9'000 Punkten gehievt, ohne diese Avancen stünde der Index aber klar darunter. Von einer richtigen Korrektur könne man aber auch nicht reden. Dies unterstreiche etwa die Tatsache, dass das Marktvolumen an den schwächeren Tagen eher verhalten sei, während es bei steigenden Kursen jeweils merklich anziehe.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss mit einem minimalen Plus von 0,04% auf 9'076,73 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verlor derweil 0,06% auf 1'422,25 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,03% auf 10'294,45 Zähler. Von den 30 wichtigsten Titeln notierten bei Handelsschluss 22 im Minus, sieben im Plus und einer (Julius Bär) unverändert.

    Das Hautgesprächsthema war laut Händlern erneut Nestlé (+1,3%). Der weltgrösste Nahrungsmittel-Hersteller hatte am Dienstag nach Börsenschluss eine Medienmitteilung zu den Schwerpunkten der Strategie veröffentlicht und dabei auch ein Aktienrückkaufprogramm über 20 Mrd CHF abgekündigt. Dieses soll bereits nächste Woche starten, allerdings mit Hauptgewicht auf den späteren Jahren 2019 und 2020. Damit will sich der Konzern genügend Geld frei halten für mögliche Zukäufe in wachstumsträchtigen Produktkategorien.

    Analysten zeigten sich in ihren Kommentaren weniger vom Inhalt als vom Zeitpunkt überrascht, nachdem der Hedgefonds Third Point sich vor kurzem beim Westschweizer Konzern eingekauft und erst am Sonntag Forderungen in diese Richtung publik gemacht hatte. Grundsätzlich habe Nestlé mit den Aussagen zur zukünftigen strategischen Stossrichtung den Nerv der Investoren getroffen, hiess es. Dass der Eindruck entstanden sein könnte, Nestlé reagiere auf die Forderungen des Hedgefonds, sei aber etwas unschön. Allerdings sind die Marktteilnehmer darin einig, dass der Konzern das Programm bereits in den letzten Wochen und Monaten ausgearbeitet und nun möglicherweise etwas früher kommuniziert hat als ursprünglich geplant.

    Grösster Gewinner zum Handelsschluss waren dann aber UBS (+1,8%). Die Papiere der grössten Schweizer Bank setzten damit ihren freundlichen Trend der vergangenen Tage fort. Auch europaweit bauten Bankaktien ihre jüngsten Gewinne weiter aus, nachdem die Vorgaben der Wall Street für die Branche ebenfalls freundlich gewesen waren. Die Titel der CS (+0,6%) hinkten etwas hinterher, schafften es am Nachmittag dann aber doch in die Gewinnzone. Die UBS könnte stärker als die CS von den anziehenden Renditen in den USA profitieren, meinte ein Händler als Erklärung. Weitere Finanztitel wie Swiss Life (+0,8%), Bâloise (+0,5%) oder Partners Group (+0,1%) gehörten zusammen mit dem Chemietitel Clariant (+0,5%) zu den weiteren Gewinnern bei den 30 Blue Chips.

    Bei den Abgaben war kein klares Muster zu erkennen. Grösster Verlierer waren die Titel des Hörgeräte-Herstellers Sonova (-1,5%), dahinter folgten diejenigen des Backwaren-Herstellers Aryzta (-1,4%) und des Technologie-Konzerns ABB (-1,4%). Überdurchschnittlich schwach zeigten sich auch die Pharma-Schwergewichte Novartis (-1,0%) und Roche (-0,3%).

    Im breiten Markt ging es vor allem für die GAM-Aktien abwärts (-4,8% auf 12,95 CHF). Der aktivistische Investor Rudolf Bohli stieg beim Vermögensverwalter aus und verkaufte dazu vorbörslich ein Paket von rund 3% oder 4,73 Mio Aktien zu 13,15 CHF pro Aktie, wie bekannt wurde.

    Die Aktien der Actelion-Nachfolgerin Idorsia (+4,1%) legten derweil weiter zu und notieren mittlerweile rund zwei Drittel höher als zum Start am vorletzten Freitag. Hier wurden zuletzt erneut umfangreiche Aktienkäufe durch eine Führungsperson gemeldet. Gesucht waren weiter auch Valartis (+3,2%), Gurit (+3,0%) oder Gavazzi (+1,5%), die alle drei zu den besten Werten in diesem Jahr gehören.

    uh/cp

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  • 28.06.2017 Afternoon Briefing - Markt Schweiz

    Afternoon Briefing - Markt Schweiz

    28.06.2017 | 16:30:00

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen für den laufenden Börsentag:

    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
    - Nestlé beschliesst Aktienrückkaufprogramm von bis zu 20 Mrd CHF bis 2020
             skizziert künftiges Wertschöpfungsmodell 
             Investitionsausgaben künftig auf Wachstumsbereiche fokussiert
             Nettoverschuldung im Verhältnis zu EBITDA von etwa 1,5 in 2020 erwartet
             nachhaltige Dividendenpraxis wird beibehalten
      Nestlé-Beteiligung L'Oreal verkauft The Body Shop an Natura Cosmesticos
      Nestleé: CS senkt Ausblick für Kreditrating 'Mid AA' auf 'negativ'
    - Bâloise übernimmt digitale Umzugsplattform MOVU - kein Preis
    - Swisscom erhöht Geschwindigkeit auf Schweizer Handynetz
    - GAM-Aktionär RBR von Rudolf Bohli hat Anteile am Markt platziert
    - Flughafen-Zürich-CFO und -CCO im AWP-Interview:
                Anzahl der Spitzentage wird im Sommer zunehmen
                Passagierwachstum wird sich ab 2019 normalisieren
                Vorvermietungsquote bei The Circle weiter bei 50%
    - Komax übernimmt französische Laselec - Marktsegment Aerospace gestärkt
    - AMS reicht GV-Beschluss nach - Aktionäre geben grünes Licht für Aktienrückkauf
    - BKW beruft Roland Küpfer in Konzernleitung als Leiter Geschäftsbereich Netze
    - Kudelski schliesst Lizenzvereinbarung mit Turner Broadcasting System
    - Luzerner Kantonalbank geniesst weiter Unterstützung des Kantons
    NEWS VON WICHTIGEN NICHT SIX-KOTIERTEN UNTERNEHMEN: 
    - Publicitas gründet neue Vermarktungsorganisation
    BETEILIGUNGSMELDUNGEN
    - Credit Suisse: Harris Associates erhöht Anteil auf 5,01%
    - DKSH: George Loening erhöht Anteil auf 3,01%
    - Cicor: Quaro Capital senkt Anteil auf 9,9%
    - Interroll: Swisscanto senkt Anteil unter 3%
    - Castle Alternative erhöht Eigenanteil auf 10,004%
    - Partners Group: Morgan Stanley meldet leicht höheren Anteil von 15,66%
    - Wisekey hält eigene Veräusserungspos. von 47%; Inside Secure mit Anteil 4,125%
    - Aryzta: BlackRock erhöht Anteil auf 3,22%
    PRESSE MITTWOCH
    - 
    ANSTEHENDE INFORMATIONEN VON UNTERNEHMEN
      Mittwoch:
    - SHL: aoGV zu Wahl von externen Verwaltungsräten
    - Ypsomed: GV
      Donnerstag:
    - Titlisbahnen: Ergebnis H1 2016/17
    - GV: Lem
      Freitag:
    - GV: 5EL, Swissmetal
    WICHTIGE ANSTEHENDE WIRTSCHAFTSTERMINE
    - CH: KOF Konjunkturbarometer (Freitag)
    - US: Energieministerium Ölbericht (Woche; 16.30 Uhr)
    WIRTSCHAFTSDATEN
    - CH: UBS-Konsumindikator steigt im Mai auf 1,39 Punkte von 1,34 Pkte im April
          CS-CFA-Indikator sinkt im Juni auf 20,7 Punkte (VM +30,8)
    - GB: Etwas weniger lockere Geldpolitik könnte laut BoE-Chef angezeigt sein
    SONSTIGES
    - Bundesrat: Gone-concern-Anforderungen auch für inlandorientierte TBTF-Banken
      Bundesrat will Sorgfaltspflichten gegen Geldwäscherei ausdehnen
    - Nächster Eurex-Verfall: 21.07.
    - SMI-Indexfamilie: Anpassung Regelwerk per 18.09.
    - Laufende Übernahmeangebote:
       - Lifewatch: BioTelemetry bietet 0,1617 eigene Aktien sowie 10,00 CHF 
                    oder 0,2350 eigene Aktien sowie 8,00 CHF in bar
                    (Nachfrist 15.6.-28.6.; Vollzug per 12.7.)
    - Dekotierungen: 
       - Actelion (Übernahme durch Johnson&Johnson, Termin noch unbekannt) 
       - Charles Vögele (Übernahme durch Sempione, Termin noch unbekannt)
       - Pax Anlage (Übernahme durch Basler Leben, Termin noch unbekannt)
    - IPO/Neukotierung an SIX: 
       - Zur Rose (am oder um 6.7.)
    EX-DIVIDENDE DATEN:
    per HEUTE:
    HBM (5,80 CHF)
    DEVISEN/ZINSEN (15.55 Uhr)
    - EUR/CHF: 1,1365
    - USD/CHF: 0,9596
    - Conf-Future: -47 BP auf 163,42%
    - SNB: Kassazinssatz -0,07%
    BÖRSENINDIZES (15.55 Uhr)
    - SMI: -0,23% auf 9'052 Punkte
    - SLI: -0,37% auf 1'418 Punkte
    - SPI: -0,30% auf 10'267 Punkte
    - Dax: -0,40% auf 12'621 Punkte
    - FTSE: -0,38% auf 7'406 Punkte
    - CAC40: -0,23% auf 5'246 Punkte
    - Dow Jones: +0,45% auf 21'406 Punkte
    - Nasdaq Comp: unv. auf 6'147 Punkte
    Schwächste Titel im SMI/SLI:
    - Sonova (-2,0%)
    - Sika (-1,8%)
    - Aryzta (-1,5%)
    - Vifor (-1,4%)
    - ABB (-1,3%)
    Stärkste Titel im SMI/SLI:
    - Nestlé (+1,1%)
    - UBS (+1,1%)
    - CS (+0,4%)
    - Swiss Life (+0,4%)
    - Bâloise (+0,1%)
    Auffällige Bewegungen SPI und übrige:
    - GAM (-4,0%)
    - HBM (-3,7%); ex-Div.
    - Temenos (-2,9%)
    - Lifewatch (-2,8%)
    - VAT (-2,6%)
    - Valartis (+3,2%)
    - Hügli (+2,7%)
    - Carlo Gavazzi (+2,7%)
    - Idorsia (+2,9%)
    - Gurit (+1,8%)
    

    hr/tp/cp

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  • 28.06.2017 Aktien Schweiz: SMI oszilliert um Nulllinie - Nestlé stützt

    Aktien Schweiz: SMI oszilliert um Nulllinie - Nestlé stützt

    28.06.2017 | 12:55:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt hat das Schwergewicht Nestlé einmal mehr die Führungsrolle übernommen. Die Kursgewinne nach dem am Vorabend angekündigten Aktienrückkaufprogramm sorgen dafür, dass sich der Leitindex SMI bis zum Mittag gegen den insgesamt schwächeren Einfluss der Börsen in Übersee und Europa stemmen kann. Er pendelt dabei in einer engen Spanne zwischen Plus und Minus.

    Der Markt befinde sich aktuell in einer Konsolidierung, erklärt ein Händler. So hätten die Kursgewinne von Novartis in der Vorwoche und die Aufschläge bei Nestlé am Montag und dem heutigen Mittwoch dabei geholfen, den SMI wieder über die Marke von 9'000 Punkten zu hieven. Dass es sich nicht um eine Korrektur handle, zeige die Tatsache, dass das Marktvolumen an den schwächeren Tagen verhalten sei, während es mit steigenden Kursen merklich anziehe. Für den Markt sei ein Anstieg in diesen eher homöopathischen Dosen gesünder als wenn der Markt heiss laufe, ergänzt der Händler.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 12.15 Uhr mit einem Plus von 0,04% bei 9'076,51 Punkten nahezu unverändert. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert 0,22% auf 1'419,99 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,04% auf 10'294,13 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 24 im Minus, vier im Plus und Bâloise unverändert.

    Bewegt zeigen sich zur Wochenmitte aber auch der Devisen- und Bondmarkt. So zieht der Euro zum US-Dollar auf Jahreshoch und auch der Franken steht zum US-Dollar so hoch wie zuletzt im August 2016. Sowohl hierzulande als auch in Europa und den USA gaben die Bondkurse zuletzt weiter ab, bzw. die Renditen zogen an.

    Das Hautgesprächsthema an diesem Tag ist ohne Frage erneut der Nahrungsmittelkonzern Nestlé (+1,8%). Am Dienstag nach Börsenschluss hatte der Konzern sein Strategie-Papier veröffentlicht. Demnach soll ein Aktienrückkaufprogramm kommende Woche starten. Ein grosser Teil der Transaktionen dürfte allerdings auf die Jahre 2019 und 2020 fallen. Damit wolle der Konzern genügend Geld frei halten für mögliche Zukäufe.

    Analysten zeigen sich in ihren ersten Kommentaren vor allem überrascht. Grundsätzlich habe der Konzern aber mit seinen Informationen zur zukünftigen strategischen Stossrichtung den Nerv der Investoren getroffen. Dass der Eindruck erweckt wird, Nestlé reagiere auf die Forderungen des US-Hedgefonds Third Point, sei eher unglücklich.

    Nestlé mittlerweile dichter auf den Fersen sind die Aktien der UBS (+1,2%). Sie setzen damit ihren freundlichen Trend der vergangenen Tage fort. Auch europaweit bauen Bankaktien ihre jüngsten Gewinne weiter aus, nachdem die Vorgaben der Wall Street für die Branche ebenfalls freundlich waren. Die Titel der CS (-0,2%) hinken dagegen hinterher. Wie ein Händler erklärt, könnten die UBS stärker als die CS von den anziehenden Renditen in den USA profitieren.

    Die übrigen Gewinner Julius Bär, Swiss Life und Partners Group und stammen allesamt ebenfalls aus dem Finanzsektor. Sie legen zwischen 0,6 und 0,3% zu.

    Besonders deutliche Abgaben ohne eigentliche Nachrichten verzeichnen vor allem Zykliker wie ABB (-1,5%), Schindler und LafargeHolcim (beide -1,0%). Überdurchschnittlich schwach schneiden auch die Aktien der anderen beiden Schwergewichte Novartis und Roche (beide -0,7%) ab.

    Im breiten Markt geht es vor allem für GAM-Aktien abwärts (-3,7% auf 13,10 CHF). Der aktivistische Investor Rudolf Bohli ist bei dem Vermögensverwalter wieder ausgestiegen. Verkauft wurde das Paket von rund 3% oder 4,73 Mio Aktien am Mittwochmorgen vorbörslich zu 13,15 CHF pro Aktie.

    Auffällig schwach entwickelt sich auch der Biotech- und Tech-Sektor. Angefangen mit Temenos über Cassiopea, BB Biotech und Meyer Burger, die zwischen 3,1 und 1,6% fallen, würden Papiere aus diesen Branchen unter den US-Vorgaben leiden, erklärt ein Marktteilnehmer.

    Die Aktien der Actelion-Nachfolgerin Idorsia (+1,9%) bilden eine der Ausnahmen. Hier wurden zuletzt wieder umfangreiche Aktienkäufe durch eine Führungsperson gemeldet.

    hr/tp

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  • 28.06.2017 Bundesrat senkt Bezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung

    Bundesrat senkt Bezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung

    28.06.2017 | 12:03:00

    Bern (awp/sda) - Unternehmen können Ausfälle wegen Kurzarbeit künftig nur noch während 12 Monaten bei der Arbeitslosenversicherung geltend machen. Das hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. Bisher war dies während 18 Monaten möglich.

    Im Januar 2016 hatte die Regierung beschlossen, den Unternehmen die maximale Höchstbezugsdauer von 18 Monaten zu gewähren. Damit sollten diese mehr Zeit bekommen, um sich an die neue Ausgangslage nach der Aufhebung der Euro-Kursuntergrenze anzupassen.

    Am Mittwoch hat der Bundesrat darauf verzichtet, die Verlängerung der Höchstbezugsdauer von 12 auf 18 Monate zu erneuern. Er anerkennt zwar weiterhin Währungsschwankungen als Begründung von Bezug von Kurzarbeitsentschädigung an, wie es in einer Mitteilung heisst.

    Weil sich die Wirtschaft aber positiv entwickle und die Arbeitslosigkeit zurückgehe, seien die Voraussetzungen für die Höchstbezugsdauer derzeit nicht mehr erfüllt. Dies sei nur bei "andauernder erheblicher" Arbeitslosigkeit möglich. Im Mai 2017 lag die Arbeitslosenquote in der Schweiz bei 3,1%.

    Festhalten will der Bundesrat vorerst an der verkürzten Karenzfrist. Die Dauer, die der Arbeitgeber selber decken muss, soll bis Ende 2018 einen Tag betragen. Die Verordnungsänderung trifft per 1. August in Kraft.

    UNTERNEHMEN SOLLEN KEINE STELLEN STREICHEN

    Der Bundesrat hatte Ende Januar 2015 beschlossen, dass Wechselkursschwankungen als Grund für Kurzarbeitsentschädigungen gelten können. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 3,5%. Damit sollte verhindert werden, dass Unternehmen kurzfristig Stellen streichen, weil sie nicht mehr genügend Arbeit für ihre Angestellten haben.

    Die Grundlage für die Entschädigung liefert das Arbeitslosenversicherungsgesetz. Darin ist vorgesehen, dass wirtschaftlich bedingte, voraussichtlich vorübergehende Arbeitsausfälle einen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung begründen können.

    mk

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  • 28.06.2017 GAM-Aktionär Bohli wieder ausgestiegen - Aktien deutlich im Minus

    GAM-Aktionär Bohli wieder ausgestiegen - Aktien deutlich im Minus

    28.06.2017 | 10:55:30

    (Ergänzt um weitere Informationen)

    Zürich (awp) - Beim Vermögensverwalter GAM ist der aktivistische Investor Rudolf Bohli wieder ausgestiegen. Bohli war erst in diesem Frühjahr bei GAM eingestiegen und hatte mit Forderungen ans Management für Wirbel gesorgt. Der Aktienmarkt reagiert am Donnerstag mit deutlichen Kursabgaben auf den Ausstieg des Investors.

    Ein Sprecher von Bohlis RBR Strategic Value Fonds bestätigte am Mittwoch gegenüber der AWP eine entsprechende Meldung der "Finanz und Wirtschaft". "Ich habe einen guten Gewinn gemacht und bin zufrieden", sagte Bohli gegenüber "Finanz und Wirtschaft". Er habe bei GAM Veränderungsvorschläge angebracht. Doch die Mehrheit der Aktionäre habe entschieden, nicht so weit gehen zu wollen. Dies respektiere er und wolle nicht nochmals mit den gleichen Forderungen zurückkommen, so der Investor.

    Dies habe aber zum Entschluss geführt, zuerst Aktien über die Börse zu verkaufen und nun das restliche Paket in einer Blocktransaktion am Markt zu platzieren, führte Bohli weiter aus.

    Ende Februar, als die GAM-Valoren noch bei 10,30 CHF notierten, vermeldete Bohli respektive sein RBR Strategic Value Fonds, einen Anteil von rund 3,3% an GAM. Verkauft wurde das Paket von 3% oder 4,73 Mio Aktien am Mittwoch vorbörslich zu 13,15 CHF pro Aktie. Das Angebot, das über die Credit Suisse als federführende Bank platziert wurde, soll gemäss einem Händler überzeichnet gewesen sein. Am Mittwochvormittag notieren die GAM Valoren auf 12,90 CHF, was einem Abschlag von 5,2% gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag entspricht.

    CEO-ABLÖSUNG GEFORDERT

    Einiges sei bei GAM erreicht worden, sagte der Investor gegenüber der Wirtschaftszeitung weiter: GAM habe einen Chief Restructuring Officer eingesetzt, und die Vergütungsanreize würden überprüft.

    Bohli hatte nach seinem Einstieg massive Kritik am GAM-Management erhoben und dies als unzureichend und ineffektiv bezeichnete. Entsprechen forderte er im Vorfeld der Generalversammlung vom April eine Neubesetzung des Verwaltungsrates sowie die Entlassung von CEO Alexander Friedman. Unterstützung erhielt Bohli dabei von den Stimmrechtsberatern ISS, Glass Lewis und anderen Aktionären.

    An der Generalversammlung scheiterte Bohli dann aber mit seinen Kandidaten für die Wahl in den Verwaltungsrat. Indes folgten die Aktionäre seiner Kritik am Vergütungsmodell für das Management.

    sig/tp

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  • 28.06.2017 GAM-Aktionär Bohli wieder ausgestiegen - Aktien deutlich im Minus

    GAM-Aktionär Bohli wieder ausgestiegen - Aktien deutlich im Minus

    28.06.2017 | 10:36:13

    Zürich (awp) - Beim Vermögensverwalter GAM ist der aktivistische Investor Rudolf Bohli wieder ausgestiegen. Bohli war erst in diesem Frühjahr bei GAM eingestiegen und hatte mit Forderungen ans Management für Wirbel gesorgt. Der Aktienmarkt reagiert am Donnerstag mit deutlichen Kursabgaben auf den Ausstieg des Investors.

    Ein Sprecher von Bohlis RBR Strategic Value Fonds bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung der "Finanz und Wirtschaft". "Ich habe einen guten Gewinn gemacht und bin zufrieden", sagte Bohli gegenüber "Finanz und Wirtschaft". Er habe bei GAM Veränderungsvorschläge angebracht. Doch die Mehrheit der Aktionäre habe entschieden, nicht so weit gehen zu wollen. Dies respektiere er und wolle nicht nochmals mit den gleichen Forderungen zurückkommen, so der Investor.

    Ende Februar, als die GAM-Valoren bei 10,30 CHF notierten, hielt Bohli respektive sein RBR Strategic Value Fonds, rund 3,3% an GAM. Verkauft wurde das Paket am Mittwoch vorbörslich zu 13,15 CHF pro Aktie. Das Angebot, das über die Credit Suisse als federführende Bank platziert wurde, soll gemäss einem Händler überzeichnet gewesen sein.

    Die GAM-Valoren verlieren bis gegen 10.10 Uhr 5,5% auf 12,85 CHF, während der Gesamtmarkt (SPI) 0,2% tiefer steht.

    sig/tp

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Indikatoren

Some text
Name Letzter Trend
SMI 9'076.73
DAX 12'647.27
DJ Industr Average 21'454.61
Rohoel Fass 47.31
Gold 1 Kg 38'563.00
SNB Kassazinssa 10J -0.070%
EUR/CHF 1.0919
USD/CHF 0.9599
Datenquelle:  SIX Financial Information AG