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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DAX 11'364.17 -185.79 -1.61% 17:45:00
ESTX50 EUR P 3'305.73 -61.67 -1.83% 17:50:00

Chart DAX

Top/Flop DAX

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Name +/-%
RWE I +3.27%
Vonovia N +0.50%
adidas N +0.43%
E.ON N +0.35%
Deutsche Boerse N +0.31%
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Name +/-%
thyssenkrupp I -3.87%
Continental I -3.20%
Siemens N -3.15%
Bayer N -2.76%
BASF N -2.58%

Aktuelle News

  • 18:07:29 Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktursorgen der Anleger verstärken sich

    Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktursorgen der Anleger verstärken sich

    22.03.2019 | 18:07:29

    FRANKFURT (awp international) - Neue schwache Wirtschaftssignale haben die Anleger zu Wochenschluss in die Flucht getrieben. Der Dax weitete sein Minus am Freitag vor allem am Nachmittag aus, als sich auch die US-Börsen auf Talfahrt begaben. Der Leitindex ging 1,61 Prozent tiefer bei 11 364,17 Punkten aus dem Handel und besiegelte so einen Wochenverlust von 2,7 Prozent. Zunächst hatte er am Dienstag noch ein Hoch seit Oktober erreicht, nun steht er auf dem tiefsten Stand seit einem Monat.

    Als Grund für den verstärkten Kummer der Anleger galten schwache Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone. In Deutschland etwa war das Stimmungsbarometer für die Industrie im März auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren gefallen. Die neue Konjunkturangst erwischte viele Anleger auf dem falschen Fuss: Laut dem Helaba-Experten Markus Reinwand hatten sie zuletzt eher auf einen Aufschwung gesetzt, nun aber bremse die Unsicherheit den Risikoappetit.

    Im Sog dessen kam auch der MDax deutlich unter Druck. Der Index der mittelgrossen deutschen Werte büsste am Freitag 1,63 Prozent auf 24 711,11 Punkte ein. Auf europäischer Bühne rutschte der Eurostoxx am Ende sogar um 1,83 Prozent auf 3305,73 Punkte ab, die Leitindizes in Paris und London sackten jeweils sogar um runde 2 Prozent ab. In New York fiel der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa um 1,5 Prozent.

    Stahl- und Autowerte liessen angesichts der Konjunktursorgen Federn. In ersterem Sektor ging es allen voran für Salzgitter um mehr als 5 Prozent bergab, da half auch eine angehobene Dividende des neuerdings im SDax gelisteten Stahlkochers nicht. Im Dax gehörten Thyssenkrupp mit einem Abschlag von 3,5 Prozent zu den grossen Verlierern. Daimler , BMW und Volkswagen büssten im Leitindex zwischen 1,9 und 2,7 Prozent ein.

    An der Dax-Spitze waren RWE die grösste positive Ausnahme. Ein Analystenkommentar trieb die Aktien des Energiekonzerns mit einem Aufschlag von etwa 3 Prozent auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren, Eon rückten im Schlepptau um ein halbes Prozent vor. Alberto Gandolfi von Goldman Sachs zeigte sich am Freitag weiterhin überzeugt von den Aktien der beiden deutschen Versorger.

    Die Papiere des Sportartikelherstellers Adidas verteuerten sich nach Zahlen von Nike um 0,7 Prozent. Der US-Konkurrent enttäuschte zwar auf seinem heimischen US-Markt, international lief es laut Analyst Jürgen Kolb von Kepler Cheuvreux aber gut. Der Experte glaubt, dass Adidas von diesen Tendenzen profitiert.

    Schlusslicht im Dax waren jedoch die Anteile des Medizinkonzerns Fresenius mit einem Kursrutsch um 4,2 Prozent. Nach gutem Lauf seit Anfang Dezember waren sie zuletzt mehrmals an der 50-Euro-Marke gescheitert, nun setzten Gewinnmitnahmen ein. Verschärft wurde der Abwärtssog durch den Fall unter die 50-Tage-Linie, die Anlegern als mittelfristiger Indikator dient.

    Im MDax waren ProSiebenSat.1 mit 2,85 Prozent unter den Verlierern. Sie steuerten damit weiter auf ihr bisheriges Tief seit Ende 2011 zu. Nach Amazon und Netflix droht nun auch Apple dem TV-Konzern neue Streaming-Konkurrenz zu machen. Der iPhone-Hersteller hat am Montag eine Veranstaltung in seinem Hauptquartier in Cupertino angesetzt, bei dem es um einen neuen Videodienst gehen soll.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,03 Prozent am Vortag auf minus 0,07 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,19 Prozent auf 142,78 Punkte. Deutsche Anleihen profitierten von der Risikoscheu der Anleger, der Bund-Future gewann 0,64 Prozent auf 165,68 Punkte.

    Der Eurokurs dagegen ging belastet von den schwachen europäischen Konjunkturdaten auf Talfahrt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1287 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,1302 (Donnerstag: 1,1387) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8848 (0,8782) Euro./tih/fba

    --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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  • 14:43:00 Aktien Frankfurt: Schlechte Industrie-Stimmung überträgt sich auf den Dax

    Aktien Frankfurt: Schlechte Industrie-Stimmung überträgt sich auf den Dax

    22.03.2019 | 14:43:00

    FRANKFURT (awp international) - Eine deutlich eingetrübte Stimmung in der deutschen Industrie hat den Dax vor dem Wochenende ins Minus befördert. Am Freitagnachmittag stand der Leitindex 0,64 Prozent tiefer bei 11 476,22 Punkten. Nach der Erholung der vergangenen Monate bremsten die Wachstumsunsicherheiten den Risikoappetit an den Finanzmärkten, schrieben die Experten der Helaba.

    Ausgehend von seinem noch vor drei Tagen erreichten Hoch seit Oktober 2018 bei 11 823 Punkten hat der Dax nun schon fast 3 Prozent eingebüsst. Auch auf Wochensicht zeichnet sich ein Minus ab mit derzeit 1,8 Prozent.

    In Deutschland war der Einkaufsmanagerindex für die Industrie im März auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren gefallen. Die Unsicherheit hinsichtlich des Brexits und der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, die Schwäche der Autoindustrie und die generell nachlassende weltweite Nachfrage hätten in erheblichem Ausmass belastet, sagte Experte Phil Smith vom Forschungsinstitut Markit.

    Der Index der mittelgrossen Werte MDax sank zuletzt um 0,78 Prozent auf 24 925,99 Punkte. Der EuroStoxx 50 verlor gut 1 Prozent.

    An der Dax-Spitze gewannen die weiterhin stark schwankenden Aktien des Zahlungsabwicklers Wirecard 2,7 Prozent. RWE -Aktien profitierten von einem positiven Analystenkommentar der Grossbank Goldman Sachs und legten um 2,3 Prozent zu. Die Papiere des Sportartikelherstellers Adidas verteuerten sich nach Zahlen des US-Konkurrenten Nike um 1,2 Prozent. Nike hat angetrieben von starken Online-Verkäufen ein weiteres Quartal mit glänzenden Ergebnissen hinter sich. In New York standen Nike am Freitag dennoch klar im Minus, von Händlern begründet mit einem enttäuschenden Wachstum in Nordamerika.

    Schlusslicht im Dax mit minus 2,6 Prozent waren die Anteile des Medizinkonzerns Fresenius SE . Sie waren zuletzt mehrmals an der 50-Euro-Marke gescheitert. Nun droht der Rutsch unter das Zwischentief vor zwei Wochen bei 46,80 Euro.

    Stahlwerte wie Thyssenkrupp , Salzgitter und Klöckner & Co büssten in dem schwachen Umfeld für die Rohstoffbranche ebenfalls deutlich an Wert ein mit Abschlägen von teils mehr als 4 Prozent. Einem Händler zufolge schlagen in der Branche die wieder aufgeflammten Konjunktursorgen negativ durch.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,03 Prozent am Vortag auf minus 0,07 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,19 Prozent auf 142,78 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,52 Prozent auf 165,48 Punkte.

    Der Eurokurs ging belastet von den sehr schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone auf Talfahrt. Im Nachmittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1303 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1387 Dollar festgesetzt./ajx/mis

    --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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  • 11:46:07 Aktien Frankfurt: Maue Stimmung in der Industrie macht Dax zu schaffen

    Aktien Frankfurt: Maue Stimmung in der Industrie macht Dax zu schaffen

    22.03.2019 | 11:46:07

    FRANKFURT (awp international) - Eine deutlich eingetrübte Stimmung in der deutschen Industrie hat die Dax -Anleger am Freitag vertrieben. Erholt gestartet, drehte der Leitindex nach Veröffentlichung der Stimmungsdaten ins Minus. Gegen Mittag stand er 0,40 Prozent tiefer bei 11 504,14 Punkten. Die Furcht vor einer drohenden Konjunkturdelle machte sich abermals breit. Auf Wochensicht zeichnet sich für das Barometer aktuell ein Minus von 1,6 Prozent ab.

    Mit einer Abschwächung des Autosektors und der mit Brexit und chinesischen-amerikanischem Handelsstreit einhergehenden Unsicherheit spüre die Industrie in Deutschland kräftigen Gegenwind, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Es gebe derzeit nur wenig Grund für Optimismus.

    Dass der Brexit verschoben und damit vorerst auch ein chaotischer EU-Austritt Grossbritanniens abgewendet wurde, lässt die Anleger weitgehend kalt. "Der Brexit-Kaugummi zieht sich ins schier Unermessliche", kommentierten dies die Analysten des Bankhauses Donner & Reuschel.

    Der Index der mittelgrossen Werte MDax sank am letzten Handelstag der Woche zuletzt um 0,63 Prozent auf 24 962,93 Punkte. Der EuroStoxx 50 verlor 0,75 Prozent.

    Die RWE -Aktien setzten sich infolge eines positiven Analystenkommentars der Grossbank Goldman Sachs mit plus 2,9 Prozent an die Dax-Spitze. In einem trüben Marktumfeld waren auch europaweit die als defensiv geltenden Versorgertitel gefragt. Schlusslicht im Dax waren Siemens mit minus 2 Prozent, womit das Vortagesplus wieder dahin ist.

    Stahlwerte wie Thyssenkrupp , Salzgitter und Klöckner & Co büssten in einem insgesamt schwachen Umfeld für die Rohstoffbranche deutlich an Wert ein. Einem Händler zufolge schlagen in der Branche die wieder aufgeflammten Konjunktursorgen negativ durch.

    Techwerte erfreuten sich dagegen auch am Freitag Beliebtheit, nachdem es in den USA am Vortag kräftige Aufschläge an der Nasdaq gegeben hatte. Halbleiterwerte wie Infineon , Aixtron und Siltronic legten weiter zu.

    Die Aktien des Sportartikelherstellers Adidas stehen nach Zahlen des US-Konkurrenten Nike im Blick. Nike hat angetrieben von starken Online-Verkäufen ein weiteres Quartal mit glänzenden Ergebnissen hinter sich. Adidas gewannen im vorderen Dax-Feld 0,9 Prozent.

    Für die Anteile von Hapag-Lloyd ging es nach einem positiv aufgenommenen Ausblick um 2 Prozent hoch. Am Donnerstag waren sie auf Xetra noch um mehr als zwei Prozent gefallen. Da hatte die Reederei eine Dividendenkürzung von 57 auf 15 Cent je Aktie angekündigt./ajx/mis

    --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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  • 10:05:27 Aktien Frankfurt Eröffnung: Trübe Konjunkturdaten drücken Dax ins Minus

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Trübe Konjunkturdaten drücken Dax ins Minus

    22.03.2019 | 10:05:27

    FRANKFURT (awp international) - Eine trübe Stimmung in der deutschen Industrie hat die Dax -Anleger am Freitag vertrieben. Erholt gestartet, drehte der Leitindex nach Veröffentlichung der Stimmungsdaten ins Minus. Zuletzt stand er 0,50 Prozent tiefer auf 11 492,12 Punkten. Die Furcht vor einer drohenden Konjunkturdelle machte sich abermals breit.

    Bereits am Vortag war der Dax zeitweise unter die 11 500er-Marke gerutscht, konnte dann aber das Minus etwas eindämmmen. Auf Wochensicht zeichnet sich für das Barometer aktuell ein Minus von 1,7 Prozent ab. "Die Börsen sind auf der Suche nach einer Richtung", sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

    Dass der Brexit verschoben und damit vorerst auch ein chaotischer EU-Austritt Grossbritanniens abgewendet wurde, lässt die Anleger weitgehend kalt. "Der Brexit-Kaugummi zieht sich ins schier Unermessliche", kommentierten dies die Analysten des Bankhauses Donner & Reuschel.

    Der Index der mittelgrossen Werte MDax sank am letzten Handelstag der Woche bislang um 0,24 Prozent auf 25 061,94 Punkte. Der EuroStoxx 50 verlor 0,64 Prozent.

    Die Aktien des Sportartikelherstellers Adidas stehen nach Zahlen des US-Konkurrenten Nike im Blick. Nike hat angetrieben von starken Online-Verkäufen ein weiteres Quartal mit glänzenden Ergebnissen hinter sich. Allerdings hätten die Umsätze in Nordamerika enttäuscht, bemängelte ein Händler. Aber: Oft werde die Schwäche des einen als die Stärke des anderen interpretiert. Adidas gewannen im vorderen Dax-Feld 0,2 Prozent.

    Hochstufungen durch die US-Bank JPMorgan liessen die Papiere von Alstria Office im MDax und TLG Immobilien im SDax um 1,1 Prozent beziehungsweise 2,4 Prozent steigen. Der deutsche Büroimmobilienmarkt dürfte 2019 ein weiteres starkes Jahr erleben, schrieb Analyst Tim Leckie in einer aktuellen Studie.

    An der SDax-Spitze ging es für die Aktien von Hapag-Lloyd nach einem positiv aufgenommenen Ausblick um 3,1 Prozent hoch. Am Donnerstag waren sie auf Xetra noch um mehr als zwei Prozent gefallen. Da hatte die Reederei eine Dividendenkürzung von 57 auf 15 Cent je Aktie angekündigt./ajx

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  • 08:18:38 Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert - Eher ruhiger Wochenausklang

    Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert - Eher ruhiger Wochenausklang

    22.03.2019 | 08:18:38

    FRANKFURT (awp international) - Nach dem Rückschlag der vergangenen beiden Tage wird der Dax am Freitag zunächst stabil erwartet. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte gut eine Stunde vor dem Handelsbeginn einen nur geringen Aufschlag von 0,08 Prozent auf 11 559 Punkte. Auf Wochensicht würde dies ein Minus von etwas mehr als 1 Prozent bedeuten. Der EuroStoxx 50 wird mit 0,09 Prozent im Plus erwartet.

    Dass der Brexit verschoben und damit vorerst auch ein chaotischer EU-Austritt Grossbritanniens abgewendet wurde, lässt die Anleger weitgehend kalt. An der komplizierten Situation an sich habe sich nichts geändert, sagte ein Händler. So sieht der Kompromiss einen Aufschub des Brexit bis mindestens zum 12. April vor. Sollte das britische Unterhaus dem bereits ausgehandelten Brexit-Abkommen nächste Woche zustimmen, soll der Austritt am 22. Mai geregelt über die Bühne gehen. Gelingt das nicht, kann Grossbritannien bis zum 12. April neue Vorschläge machen. "Der Brexit-Kaugummi zieht sich ins schier Unermessliche", kommentierten die Analysten des Bankhauses Donner & Reuschel.

    Der Dax könnte derweil vor einer Richtungsentscheidung stehen. Nachdem der Index infolge des starken Laufs seit Jahresbeginn nun etwas nachgab, stellt sich laut dem Experten Andreas Büchler von Index-Radar die Frage, ob eine frühzeitige Stabilisierung komme oder sich der längerfristige Abwärtstrend durchsetzt.

    Unternehmensseitig ist die Nachrichtenlage zum Wochenausklang bislang ruhig. Im Blick stehen die Sportartikelhersteller Adidas und Puma nach den am Vorabend vorgelegten Zahlen des US-Konkurrenten Nike .

    Nike hat angetrieben von starken Online-Verkäufen ein weiteres Quartal mit glänzenden Ergebnissen hinter sich. Allerdings hätten die Umsätze in Nordamerika enttäuscht, bemängelte ein Händler. Er verwies darauf, dass Nike im aktuellen Quartal von einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich ausgehe, während Analysten mit 6 Prozent rechneten. Dies könnte zunächst belasten. Aber: Oft werde die Schwäche des einen als die Stärke des anderen interpretiert. Vorbörslich auf Tradgate gaben Adidas um 0,8 Prozent nach.

    Eine Hochstufung auf "Overweight" durch die US-Bank JPMorgan trieb die Papiere von TLG Immobilien im vorbörslichen Handel auf Tradegate an. Zudem veröffentlichen aus den hinteren Reihen der Dax-Familie einige Unternehmen ihre detaillierten Jahreszahlen. Unter ihnen standen vorbörslich auf Tradegate die Anteile der Container-Reederei Hapag-Lloyd deutlich höher.

    Die Konjunkturagenda bietet am Freitag die Einkaufsmanager-Indizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in der Eurozone./ajx/jha/

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  • 07:31:27 Morning Briefing - International

    Morning Briefing - International

    22.03.2019 | 07:31:27

    FRANKFURT (awp international)

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    AKTIEN

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    DEUTSCHLAND: - STABIL ERWARTET - Nach dem Rückschlag der vergangenen beiden Tage wird der Dax am Freitag zunächst stabil erwartet. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt auf dem Niveau seines Vortagesschlusses von rund 11 549 Punkten. Dass der Brexit verschoben und damit vorerst auch ein chaotischer EU-Austritt Grossbritanniens abgewendet wurde, liess die Anleger weitgehend kalt. An der komplizierten Situation an sich habe sich nichts geändert, sagte ein Händler. So sieht der Kompromiss einen Aufschub des Brexits bis mindestens zum 12. April vor.

    USA: - DEUTLICHE KURSGEWINNE - Die Wall Street hat sich am Donnerstag gut erholt von ihrem Vortagesverlust präsentiert. Beflügelt von rasanten Kursgewinnen der beiden Technologie-Schwergewichte Apple und Microsoft stieg der Dow Jones Industrial letztlich um 0,84 Prozent auf 25 962,51 Punkte. Im Verlauf übersprang der Leitindex mehrmals die vielbeachtete Marke von 26 000 Punkten, allerdings jeweils nur kurzzeitig.

    ASIEN: - ÜBERWIEGEND SCHWÄCHER - Die Aktienmärkte in Asien haben sich zum Wochenausklang überwiegend etwas schwächer präsentiert. Der CSI 300 , der die 300 wichtigsten Werte an den Festlandsbörsen enthält, büsste zuletzt 0,37 Prozent ein und der Hang Seng in Hongkong gab um 0,35 Prozent nach. Nach der Feiertagsruhe am Vortag trat der japanische Leitindex Nikkei 225 praktisch auf der Stelle.

    DAX                11.549,96    -0,46%
    XDAX              11.579,62     0,03%
    EuroSTOXX 50       3.367,40  -0,15%
    Stoxx50               3.119,94   0,20%
    DJIA               25.962,51 0,84%
    S&P 500               2.854,88 1,09%
    NASDAQ 100         7.493,27 1,52%
    

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    ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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    RENTEN:

    Bund-Future             164,75  0,08%
    

    DEVISEN:

    Euro/USD                 1,1378  0,04%
    USD/Yen               110,82  0,01%
    Euro/Yen                 126,08  0,03%
    

    ROHÖL:

    Brent                           67,81       -0,05 USD
    WTI                             59,90       -0,08 USD
    

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    PRESSESCHAU

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    bis 6.45 Uhr: - Fotodienst Pinterest beschleunigt geplanten Börsengang. Antrag soll bereits an diesem Freitag gestellt werden und Papiere sollen dann ab Mitte April an der New York Stock Exchange gehandelt werden, WSJ - Ifo-Chef Clemens Fuest mahnt: Politik muss sich bei möglicher Bankenfusion raushalten, Interview, Neue Osnabrücker Zeitung einer - Zahl der Hartz-IV-Bezieher aus Rumänien und Bulgarien seit 2014 verdreifacht, Rheinische Post - EU-Kommission ermittelt gegen 50 chinesische Unternehmen wegen illegaler Exportpraktikenkom, HB, S. 1, 6, 7 - Handelsblatt Research Institute erwartet Ende des Aufschwungs, HB, S. 8, 9 - Jeder sechste EU-Bürger lebt an der Armutsschwelle, Saarbrücker Zeitung - "Starke-Familien-Gesetz": Familienpolitischer Sprecher der FDP, Grigorios Aggelidis, kritisiert Ministerin Giffey für Namen des Gesetzes, Neue Osnabrücker Zeitung - Diesel-Gründer Renzo Rosso fand eigene Marke "einfach nicht mehr cool", Interview, HB Magazin, S. 19-27 - Standard Chartered bekommt wegen neuer Pensionsregelung für Vorstandschef Bill Winters Gegenwind von einigen Investoren, FT - Musikstreamingdienst Spotify ist in frühen Verhandlungen über neue Lizenzverträge mit Universal Music, Sony Music und Warner Music, FT

    bis 23.45 Uhr: - Im Brexit-Streit hat der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, den Druck auf die Regierung in London erhöht, Funke - Weiter Kritik aus der Union am Wehretat, Bild - Bei Banken-Fusion droht Schliessung von 500 Filialen, Bild - "Public to Private bleibt ein Trend in diesem Jahr" - Armin von Falkenhayn, Deutschlandchef der Bank of America Merrill Lynch, BöZ, S. 4 - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Carsten Linnemann fordern eine Rückbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft, Focus - SPD-Umweltpolitiker Carsten Träger für CO2-Steuer auf Strom, Focus

    bis 21.00 Uhr: - US-Aufseher erhöht Druck auf VW, HB, S. 16 - Autokonzerne wollen Regierung im April Konzept für Elektromobilität präsentieren, HB, S. 16 - VDA-Präsident fordert mehr Engagement für Elektromobilität, Interview, FAZ, S. 22 - "Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen wird im laufenden Jahr um rund ein Fünftel zurückgehen" - Macquarie-Europachef Rainer Langel, HB, S. 22 - Investoren drücken bei Bankenfusion aufs Tempo, HB, S. 25 - Britische Finanzaufsicht FCA warnt vor Störungen bei ungeregeltem Brexit, HB, S. 24

    /jha/

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  • 21.03.2019 Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktursorgen drücken die Anlegerstimmung

    Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktursorgen drücken die Anlegerstimmung

    21.03.2019 | 18:23:28

    FRANKFURT (awp international) - Wieder hochgekochte Konjunktursorgen haben am Donnerstag die Aktienmärkte ausgebremst. Der Dax zollte seiner bisherigen Rally in diesem Jahr seinen Tribut und rutschte zeitweise unter die Marke von 11 500 Punkten. Als die US-Börsen ihren schwächeren Start in Gewinne ummünzten, konnte sich der deutsche Leitindex zumindest vom Tagestief erholen. Am Ende stand noch ein Abschlag von 0,46 Prozent auf 11 549,96 Punkte auf der Kurstafel. Der Index der mittelgrossen Werte MDax konnte sich positiv abheben: Er schaffte es am Ende moderat mit 0,16 Prozent und 25 121,20 Punkten ins Plus.

    Anleger mussten nach dem jüngsten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed abwägen zwischen Konjunktursorgen auf der negativen und der Aussicht auf einen vorerst eingestellten geldpolitischen Straffungskurs der amerikanischen Währungshüter auf der positiven Seite. Sie entschieden sich dafür, dass die nach unten revidierten Wachstumserwartungen der Fed kein gutes Omen sind. Entlastend wirkte, dass es Kreisen zufolge im Handelskonflikt zwischen den USA und China in der kommenden Woche eine weitere Gesprächsrunde geben soll.

    Laut Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets findet derzeit an der Börse ein Tauziehen statt "zwischen denjenigen Anlegern, die die geldpolitischen Geschenke als eine Art Blankoscheck für den Aktienkauf interpretieren und jenen, die daraus bisher nicht eingepreiste, konjunkturelle Gefahren ablesen". An der Erholung vom Tagestief liest er ab, dass der positive Trend der vergangenen Wochen immer noch Bestand hat.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kämpfte im späten Handel um die Gewinnschwelle, blieb aber letztlich mit einem Abschlag von 0,15 Prozent auf 3367,40 Punkte leicht darunter. Auch beim Pariser Leitindex Cac stand am Ende ein knappes Minus zu Buche, während der Londoner FTSE 100 angetrieben vom schwachen britischen Pfund zulegte. In New York stand der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss mit 0,6 Prozent im Plus.

    Weiter nachgebende Aktien der Deutschen Bank und von Bayer trugen im Dax zur schwachen Kurstendenz bei. Bei den deutschen Grossbanken wirkt die vor wenigen Tagen gespürte Euphorie über Fusionsgespräche längst nicht mehr: Titel der Deutschen Bank blieben mit minus 4 Prozent auf Talfahrt. Die Aussicht auf die Zinspause in den USA kam in dem Sektor, für den niedrige Zinsen als nicht förderlich gelten, erschwerend hinzu.

    Noch deutlicher nach unten ging es im Dax lediglich für die 5,6 Prozent schwächeren Wirecard -Aktien, bei denen kritische Berichte im Zusammenhang mit Bilanzierungen in Asien nicht abebben. Auch HeidelbergCement gehörten nach der Zahlenvorlage mit 1,3 Prozent zu den Verlierern. Händlern zufolge verstimmte der Ausblick die Anleger.

    Auf der Sonnenseite standen die Aktien von Siemens und Infineon mit Kursgewinnnen von etwas mehr als 1 Prozent. Bei Siemens half eine Kreisemeldung, wonach der Konzern eine Fusion der Turbinen-Sparte mit asiatischen Partnern erwägt. Infineon wurde von einer allgemein guten Sektorstimmung im Chipbereich gestützt. Dafür verantwortlich gemacht wurden optimistische Aussagen des US-Speicherchipspezialisten Micron.

    Auch im Versorgerbereich ging es allgemein freundlich zu. RWE ragten im Dax mit einem Aufschlag von 3,5 Prozent besonders heraus. Im MDax rückten Uniper um mehr als 3 Prozent vor. Anleger wurden hier angelockt davon, dass der Finanzinvestor Elliott bei dem Energiekonzern weiter Druck ausübt. Der Hedgefonds fordert, dass Uniper einen Beherrschungsvertrag mit seinem finnischen Grossaktionär Fortum vorbereiten soll.

    Im SDax belastete ein unerwartet starker Gewinnrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr die Papiere der Hornbach Holding mit minus 4,3 Prozent. Noch deutlicher um fast 11 Prozent rutschten dort die Aktien von Koenig & Bauer ab. Nach der Zahlenvorlage fielen diese unter die 50-Tage-Linie, die Anleger gerne als Indikator für den mittelfristigen Trend heranziehen.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von plus 0,01 Prozent am Vortag auf minus 0,03 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,19 Prozent auf 142,51 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,21 Prozent auf 164,81 Punkte.

    Der Euro konnte seine Kursgewinne vom Vorabend nicht halten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1348 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1387 (Mittwoch: 1,1354) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8782 (0,8808) Euro./tih/fba

    --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
ESTX50 EUR P 3'305.73
DAX 11'364.17
CAC 40 5'269.92
FTSE 100 7'207.59
DJ Industr Average 25'502.32
Rohoel Fass 68.30
EUR/USD 1.1295
Datenquelle:  SIX Financial Information AG