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DAX 11'952.41 -216.33 -1.78% 17:45:00
ESTX50 EUR P 3'327.20 -59.52 -1.76% 17:50:00

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Top/Flop DAX

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Vonovia N +0.91%
Beiersdorf I +0.79%
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Daimler N -6.77%
Covestro I -5.19%
thyssenkrupp I -4.60%
Infineon Technolo N -3.96%
Bayer N -3.67%

Aktuelle News

  • 18:09:25 Aktien Frankfurt Schluss: Zollstreit und Ifo-Index lösen Talfahrt aus

    Aktien Frankfurt Schluss: Zollstreit und Ifo-Index lösen Talfahrt aus

    23.05.2019 | 18:09:25

    FRANKFURT (awp international) - Der internationale Handelsstreit und die damit einhergehende Eintrübung der Wirtschaftsstimmung in Deutschland haben den Dax am Donnerstag wieder unter 12 000 Punkte gedrückt. Der hiesige Leitindex büsste am Ende 1,78 Prozent auf 11 952,41 Punkte ein. Der MDax der mittelgrossen Werte verlor 1,81 Prozent auf 25 118,93 Zähler.

    Nachdem zunächst schwächer als erwartete Stimmungsdaten aus der deutschen Industrie und dem Dienstleistungsgewerbe veröffentlicht worden waren, gesellte sich - ebenfalls für den Monat Mai - noch ein äusserst schwacher Ifo-Index dazu. Diesem zufolge hatten sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als von Analysten prognostiziert eingetrübt. Der Index war den tiefsten Stand seit Ende 2014 abgesackt.

    "Die fortwährenden Handelskonflikte zwischen den USA und China belasten nicht nur die Stimmung sondern haben auch handfeste Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Unternehmen", schrieb Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. Dies zeige auch die schlechtere Einschätzung der Unternehmen zur aktuellen Situation gegenüber dem April. Aussenwirtschaftlich gebe es derzeit kaum oder zu wenig Rückenwind für die deutsche Industrie. "Gut dass da noch der private Konsum und die florierende Bauwirtschaft sind." Diese seien nach wie vor wichtige tragende Säulen der deutschen Volkswirtschaft.

    Die jüngsten Konjunkturnachrichten verschreckten die Anleger. Im Dax gab es unter den 30 Einzelwerten nur 2 Gewinner: Die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia und des Konsumgüterherstellers Beiersdorf stiegen um jeweils knapp 1 Prozent. Beide Unternehmen bewegen sich in defensiven Branchen, die am wenigsten unter konjunkturellen Schwankungen leiden.

    Unter den schwachen Werten indes büssten die Aktien der Deutschen Bank mehr als 2 Prozent ein, nachdem sie zeitweise bei 6,35 Euro den tiefsten Stand ihrer Börsengeschichte erreicht hatten. Das einst so stolze Finanzinstitut will sein zuletzt verlustreiches Kapitalmarktgeschäft weiter stutzen. Die Investmentbank soll zudem nur noch solche Geschäfte machen, die mindestens entweder ausreichend profitabel oder als Dienstleistung für andere Geschäftsbereiche wichtig sind.

    Der Autobauer Daimler hatte seine Dividende ausgeschüttet, weshalb die Papiere nur optisch einen besonders schwachen Eindruck machten. Auch für die Anleger der Aareal Bank , des Versorgers Uniper oder der Commerzbank war Dividendentag.

    Im Nebenwerte-Index SDax sackten die Anteile von Pfeiffer Vacuum nach einem schwachen Ausblick um fast 5 Prozent ab. Der seit Ende vergangenen Jahres mehrheitlich zur Busch Gruppe gehörende Vakuumpumpenhersteller schliesst inzwischen nicht mehr aus, 2019 schlechter als im Vorjahr abzuschneiden.

    Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor 1,76 Prozent auf 3327,20 Punkte. Auch der französische Cac 40 und der FTSE 100 in London gaben deutlich nach. In New York lag der US-Leitindex Dow Jones Industrial ebenfalls recht stark im Minus.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,14 Prozent am Vortag auf minus 0,16 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,13 Prozent auf 143,53 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,25 Prozent auf 167,27 Punkte. Der Kurs des Euro gab nach. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1139 (Mittwoch: 1,1171) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8978 (0,8952) Euro./la/he

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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  • 14:48:18 Aktien Frankfurt: Zollstreit und miese Wirtschaftslaune sorgen für Talfahrt

    Aktien Frankfurt: Zollstreit und miese Wirtschaftslaune sorgen für Talfahrt

    23.05.2019 | 14:48:18

    FRANKFURT (awp international) - Der Handelskonflikt samt der damit einhergehenden Verschlechterung der Wirtschaftsstimmung in Deutschland haben am Donnerstag den Dax wieder unter 12 000 Punkte gedrückt. Bis zum Nachmittag büsste der deutsche Leitindex 1,58 Prozent auf 11 976,83 Punkte ein. Der MDax verlor 1,47 Prozent auf 25 205,15 Zähler, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,50 Prozent sank.

    "Der Ifo-Index ist zwar nur ein Spiegelbild der aktuellen geopolitischen Wirtschaftssituation, bestätigt aber die Einflüsse auf die deutsche Wirtschaft", sagte Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank mit Blick auf den Zollstreit und die Stimmungsdaten. "Nun warten die Anleger auf den Start der US-Börsen, zumal in letzter Zeit viele vor dem Wochenende zu oft auf dem falschen Fuss erwischt wurden." Deshalb könnte es laut Lipkow im weiteren Handelsverlauf und auch am Freitag zu verstärkten Gewinnmitnahmen kommen.

    Nachdem zunächst schwächer als erwartete Stimmungsdaten aus der deutschen Industrie und dem Dienstleistungsgewerbe veröffentlicht wurden, gesellte sich - ebenfalls für den Monat Mai - noch ein äusserst schwacher Ifo-Index dazu. Diesem zufolge trübten sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als von Analysten prognostiziert ein. Der Index sackte auf den tiefsten Stand seit Ende 2014.

    Das verschreckte die Anleger. Im Dax gab es unter den 30 Einzelwerten kaum Gewinner. Nur Papiere aus defensiven Branchen, die am wenigsten unter konjunkturellen Schwankungen leiden, hielten sich im Plus. So etwa die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia und des Konsumgüterherstellers Beiersdorf, die beide um 0,3 Prozent stiegen.

    Unter den schwachen Werten indes büssten die Aktien der Deutschen Bank 2,2 Prozent ein, nachdem sie zeitweise bei 6,35 Euro ein neues Rekordtief markiert hatten. Das einst so stolze Finanzinstitut will sein zuletzt verlustreiches Kapitalmarktgeschäft weiter stutzen. Die Investmentbank soll zudem nur noch solche Geschäfte machen, die mindestens entweder ausreichend profitabel sind oder als Dienstleistung für andere Geschäftsbereiche wichtig sind.

    Der Autobauer Daimler schüttete seine Dividende aus, weshalb die Papiere nur optisch einen besonders schwachen Eindruck machten. Auch für die Anleger der Aareal Bank , Uniper oder der Commerzbank ist Dividendentag.

    Im SDax sackten die Anteile des Vakuumpumpenherstellers Pfeiffer nach einem schwachen Ausblick um etwas mehr als 5 Prozent ab. Der seit Ende vergangenen Jahres mehrheitlich zur Busch Gruppe gehörende Konzern schliesst inzwischen nicht mehr aus, 2019 schlechter als im Vorjahr abzuschneiden. Steinhoff als Schlusslicht verloren etwas mehr als 6 Prozent. Der Bilanzskandal beim Möbelhändler wird zum Gegenstand einer Sammelklage beim Oberlandesgericht Frankfurt.

    Für die Anteile von CTS Eventim ging es nach vorgelegten Quartalszahlen zunächst auf Talfahrt. Um die Mittagszeit dann drehten sie in die Gewinnzone und legten zuletzt um rund 1 Prozent zu. Trotzdem hatte der Veranstalter und Ticketverkäufer die Erwartungen im ersten Geschäftsviertel leicht verfehlt.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,14 Prozent am Vortag auf minus 0,16 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,13 Prozent auf 143,53 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,11 Prozent auf 167,05 Punkte. Der Euro gab nach und kostete am frühen Nachmittag 1,1142 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1171 Dollar festgesetzt./ck/jha/

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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  • 11:55:25 Aktien Frankfurt: Zollstreit und miese Wirtschaftslaune sorgen für Talfahrt

    Aktien Frankfurt: Zollstreit und miese Wirtschaftslaune sorgen für Talfahrt

    23.05.2019 | 11:55:25

    FRANKFURT (awp international) - Der Handelskonflikt samt der damit einhergehenden Verschlechterung der Wirtschaftsstimmung in Deutschland haben am Donnerstag den Dax wieder unter 12 000 Punkte gedrückt. Zur Mittagszeit büsste der deutsche Leitindex 1,87 Prozent auf 11 941,31 Punkte ein. Der MDax verlor 1,52 Prozent auf 25 192,95 Zähler, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,73 Prozent sank.

    "Zu den bereits belastenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China hat sich nun noch die schlechtere Stimmungslage gesellt", sagte Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. "Der Ifo-Index ist zwar nur ein Spiegelbild der aktuellen geopolitischen Wirtschaftssituation, bestätigt aber die Einflüsse auf die deutsche Wirtschaft. Die Industrie ist in einer Rezession."

    Nachdem im frühen Handel zunächst schwächer als erwartete Stimmungsdaten für den Monat Mai aus der deutschen Industrie und dem Dienstleistungsgewerbe veröffentlicht wurden, gesellte sich etwas später auch der Ifo-Index dazu. So trübten sich diesem zufolge die Aussichten für die deutsche Wirtschaft im Mai deutlich stärker als von Analysten prognostiziert ein. Der Index erreichte den tiefsten Stand seit Ende 2014.

    Europaweit gaben sämtliche Branchen nach. Im Dax gab es unter den 30 Einzelwerten ebenfalls keine Gewinner. Zu den schwächsten Werten zählten im Zuge der Hauptversammlung die Aktien der Deutschen Bank , die bei 6,35 Euro ein neues Rekordtief markierten. Das einst so stolze Finanzinstitut will sein zuletzt verlustreiches Kapitalmarktgeschäft weiter stutzen. Die Investmentbank soll zudem nur noch solche Geschäfte machen, die mindestens entweder ausreichend profitabel sind oder als Dienstleistung für andere Geschäftsbereiche wichtig sind.

    Der Autobauer Daimler schüttete seine Dividende aus, weshalb die Papiere nur optisch einen schwachen Eindruck machten. Auch für die Anleger der Aareal Bank , Uniper oder der Commerzbank ist Dividendentag.

    Im SDax ging es für die Anteile des Vakuumpumpenherstellers Pfeiffer nach einem schwachen Ausblick um 4 Prozent abwärts. Der Konzern schliesst inzwischen nicht mehr aus, 2019 schlechter als im Vorjahr abzuschneiden. Steinhoff als Schlusslicht verloren etwas mehr als 6 Prozent. Der Bilanzskandal beim Möbelhändler wird zum Gegenstand einer Sammelklage beim Oberlandesgericht Frankfurt.

    Für die Anteile von CTS Eventim ging es nach vorgelegten Quartalszahlen um etwas mehr als 2 Prozent nach unten. Der Veranstalter und Ticketverkäufer hatte die Erwartungen im ersten Geschäftsviertel leicht verfehlt./ck/fba

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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  • 09:51:45 Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwach - Deutsche Bank auf Rekordtief

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwach - Deutsche Bank auf Rekordtief

    23.05.2019 | 09:51:45

    FRANKFURT (awp international) - Nach den kräftigen Verlusten zum Wochenauftakt und dem anschliessenden Erholungsversuch hat der Dax am Donnerstag wieder nachgeben. Die ersten Stimmungsindikatoren dieses Tages enttäuschten. Doch weiterhin ist der Handelskonflikt zwischen den USA und China der Hauptgrund, wenn es um die Sorgen und Hoffnungen der Anleger geht. Dieser sich wieder hochschaukelnde Streit "mit all den Äusserungen und Drohungen von beiden Seiten schafft zum Ende der Berichtssaison kein gutes Investmentklima in Europa, den USA oder auch in China", sagte Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank .

    Der Dax büsste im frühen Handel 1,27 Prozent auf 12 012,66 Punkte ein. Der MDax verlor 1,17 Prozent auf 25 283,39 Zähler, während der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Eurozone, um 1,12 Prozent 3348,72 Punkte sank.

    Die wirtschaftlichen Stimmungsindikatoren - die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor - fielen etwas schwächer als prognostiziert aus. Nicht positiv gestimmt sind Analysten auch für das Ifo-Geschäftsklima, das in Kürze bekannt gegeben wird, hier wird mit einem leichten Rückgang im Monatsvergleich gerechnet.

    Im Dax richten sich die Blicke auf die Deutsche Bank , deren Aktie am Tag der Hauptversammlung bei 6,35 Euro ein neues Rekordtief markierte und mit minus 3 Prozent zu den schwächsten Werten im Leitindex zählte. Der Autobauer Daimler indes schüttete seine Dividende aus, weshalb das Papier nur optisch einen schwachen Eindruck machte. Auch für die Anleger der Aareal Bank , Uniper oder der Commerzbank ist Dividendentag.

    Im SDax ging es für die Anteile des Vakuumpumpenherstellers Pfeiffer um 2,4 Prozent abwärts. Der Konzern schliesst inzwischen nicht mehr aus, 2019 schlechter als im Vorjahr abzuschneiden. "Die präzisierten Jahresziele enttäuschen vor allem ergebnisseitig", sagte ein Händler. Es sollte aber auch nicht vergessen werden, dass Grossaktionär Busch Kursrückschläge durchaus für weitere Aktienkäufe nutzen könnte.

    Um marktkonforme 0,6 Prozent gaben die Aktien von Gea zudem im MDax nach. Fonterra, der weltgrösste Exporteur von Milcherzeugnissen aus Neuseeland, hatte einen schwächeren Gewinnausblick gegeben und diesen mit einer schleppender als erwarteten Markterholung begründet. Die Milchindustrie zählt zur wichtigsten Kundengruppe der schwächelnden und mitten im Umbau steckenden Gea Group ./ck/fba

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  • 08:17:36 Aktien Frankfurt Ausblick: Vorsichtige Dax-Anleger haben wieder die Oberhand

    Aktien Frankfurt Ausblick: Vorsichtige Dax-Anleger haben wieder die Oberhand

    23.05.2019 | 08:17:36

    FRANKFURT (awp international) - Nach den kräftigen Verlusten zum Wochenauftakt und dem folgenden Erholungsversuch dürfte der Dax am Donnerstag wieder etwas nachgeben. Und weiter steht der Handelskonflikt zwischen den USA und China ganz oben, wenn es um die Sorgen und Hoffnungen der Anleger geht.

    Rund eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsstart signalisierte der X-Dax für den Leitindex ein Minus von 0,7 Prozent auf 12 080 Punkte. Das bisherige Wochentief liegt bei 11 993 Punkten. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Eurozone, dürfte den Donnerstag mit einem Abschlag von 0,6 Prozent beginnen.

    "Einen Konflikt, der so immens über Zolle und Firmen-Boykotte ausgetragen wird, hat die Weltwirtschaft lange nicht gesehen. Die Gefahr für die Weltwirtschaft ist massiv", sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners in Frankfurt und erwartet deutliche Bremsspuren beim Wirtschaftswachstum. Eine schnelle Lösung sei dennoch weiterhin nicht in Sicht. Daher drücke der erneut verschärfte Handelskonflikt auch hierzulande auf die Stimmung, und Vorsicht habe für die meisten Anleger wieder höchste Priorität.

    Bevor europaweit und insbesondere für Deutschland am Vormittag wichtige wirtschaftliche Stimmungsindikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes oder das Ifo-Geschäftsklima bekannt gegeben werden, stehen Unternehmen im Blick.

    So schliesst der Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer inzwischen nicht mehr aus, 2019 schlechter als im Vorjahr abzuschneiden. "Die präzisierten Jahresziele enttäuschen vor allem ergebnisseitig", sagte ein Händler. Es sollte aber auch nicht vergessen werden, dass Grossaktionär Busch Kursrückschläge durchaus für weitere Aktienkäufe nutzen könnte. Auf der Handelsplattform Tradegate indes büssten die Papiere vorbörslich im Vergleich zum Xetra-Vortagesschluss rund 5 Prozent ein.

    Zudem lädt nach der Commerzbank am Vortag nun die Deutsche Bank zur Hauptversammlung. Diese könnte zum Scherbengericht werden, denn Aufsichtsratschef Paul Achleitner droht harsche Kritik der Anteilseigner - bis hin zu einer Klatsche, wenn über die Entlastung des Kontrollgremiums für dessen Arbeit im Geschäftsjahr 2018 abgestimmt wird. Schliesslich ist von der einst stolzen Deutschen Bank wenig geblieben. 2018 brachte zwar den ersten Jahresgewinn seit 2014, doch der Jahresauftakt 2019 zeigte einmal mehr, wie angespannt die Lage bleibt.

    Zahlreiche Unternehmen schütten ausserdem an diesem Donnerstag ihren Dividenden aus, darunter Daimler , die Aareal Bank oder auch der Gebäudeimmobilienkonzern Alstria Office ./ck/mis

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  • 22.05.2019 Aktien Frankfurt Schluss: Dax arbeitet sich etwas weiter nach oben vor

    Aktien Frankfurt Schluss: Dax arbeitet sich etwas weiter nach oben vor

    22.05.2019 | 18:15:09

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Mittwoch nach einem durchwachsenen Kursverlauf seine Vortagesgewinne ausgebaut. Nachdem sich der deutsche Leitindex bereits am Dienstag dank einer Entspannung im Handelskonflikt ein wenig erholt hatte, schloss das Börsenbarometer nun 0,21 Prozent höher bei 12 168,74 Punkten. Der MDax der mittelgrossen Werte hingegen bewegte sich mit plus 0,03 Prozent auf 25 582,46 Zähler kaum vom Fleck.

    Deutlichere Gewinne verhinderte ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen, wonach die USA nach dem Smartphone-Hersteller Huawei auch anderen chinesischen Technologiefirmen ähnliche Beschränkungen auferlegen könnte. "Die Marktteilnehmer bleiben nervös, denn immer neue Gerüchte rund um den Handelsstreit der USA und China machen die Runde. Das vermiest den Investoren etwas die Kauflaune", sagte Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank.

    Da die Berichtssaison weitgehend beendet ist, standen mit Quartalszahlen nur noch vereinzelt Unternehmen im Blick. Der Berliner Wohnimmobilienkonzern Ado Properties war mit seinem Zahlenwerk und bestätigtem Jahresausblick einer der letzten. Laut einem Händler waren die vorgelegten Ergebniskennziffern etwas schwächer als erwartet ausgefallen. Die Aktien gaben im Nebenwerte-Index SDax um knapp ein Prozent nach.

    Die Papiere von Dialog Semiconductor verloren im MDax mehr als vier Prozent. Die Kursgewinne der vergangenen Monate hatte das Bankhaus Lampe als Grund genommen, um seine Kaufempfehlung für die Aktien des Chipentwicklers zu streichen.

    Dagegen sprangen die Anteile des Sportartikelherstellers Puma um gut 2 Prozent auf 558 Euro hoch. Eine Kurszielanhebung der US-Investmentbank Goldman Sachs auf 665 Euro hatte für gute Stimmung gesorgt. Beflügelt von einem positiven Kommentar des Analysehauses RBC setzten im Dax die Aktien des Branchenkollegen Adidas ihren Rekordlauf fort und kletterten um rund 2 Prozent.

    Die Commerzbank und der Autobauer Daimler rückten im Zuge ihrer Hauptversammlungen in den Blick. Nach der Absage einer Fusion mit der Deutschen Bank feilt die Commerzbank an ihrer Strategie. Zu Gerüchten über Fusionsgespräche mit der Grossbank ING sagte Vorstandschef Martin Zielke, es habe von den Niederländern keine konkreten Angebote zu Verhandlungen über einen Zusammenschluss gegeben. Die Aktien beschleunigten daraufhin ihren Abwärtskurs und büssten mehr als 3 Prozent ein.

    2,48 Prozent verloren am Dax-Ende die Daimler-Aktien. Der scheidende Vorstandschef Dieter Zetsche hatte zu seinem Abschied erneut einen klaren Sparkurs vorgegeben.

    Die Papiere von Wirecard indes behielten ihren Erholungskurs bei und bauten an der Dax-Spitze ihre Gewinne der vorangegangenen Tage um fast 6 Prozent aus. Auslöser für den aktuell guten Lauf der Anteile des Zahlungsabwicklers war eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank am Montag gewesen.

    Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone kam am Ende mit plus 0,01 Prozent auf 3386,72 Punkte kaum vom Fleck. Der Cac 40 in Paris gab etwas nach, während der FTSE 100 in London minimal höher schloss. In New York bewegte der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa leicht im Minus.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,15 Prozent am Vortag auf minus 0,14 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 143,34 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,15 Prozent auf 166,77 Punkte zu. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1171 (Dienstag: 1,1161) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8952 (0,8960) Euro./la/he

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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  • 22.05.2019 Aktien Frankfurt: Dax dreht in die Verlustzone - Handelsstreit belastet

    Aktien Frankfurt: Dax dreht in die Verlustzone - Handelsstreit belastet

    22.05.2019 | 14:56:15

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax ist bis zum Mittwochnachmittag nach einem weitgehend richtungslosen Verlauf in die Verlustzone gedreht. Druck kam am frühen Nachmittag insbesondere aus den USA, wo ein etwas schwächerer Börsenstart erwartet wird. Der deutsche Leitindex sank um 0,46 Prozent auf 12 088,05 Punkte. Der MDax verlor 0,31 Prozent auf 25 495,93 Zähler. Auch an anderen Börsen Europas ging es moderat abwärts.

    "Die Marktteilnehmer bleiben nervös, denn immer neue Gerüchte rund um den Handelsstreit der USA und China machen die Runde. Das vermiest den Investoren etwas die Kaufleute", sagte Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. "Es gibt aktuell viel Unsicherheit und zugleich kaum positive Impulse, und das wird uns wohl auch in den kommenden Tagen erhalten bleiben."

    Nachdem der Dax am Montag zunächst wieder unter die Marke von 12 000 Punkten gerutscht war, hatte er sich tags darauf dank einer gewissen Entspannung im Handelskonflikt wieder etwas erholt. Dass, wie nun die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung informierte Personen berichtete, die USA nach dem Smartphone-Hersteller Huawei auch anderen chinesischen Technologiefirmen ähnliche Beschränkungen auferlegen könnte, sorgte nun wieder für etwas Zurückhaltung. Da China allem Anschein nach aber gesprächsbereit bleibt, sei die Nervosität aktuell nicht allzu hoch. Andere Themen indes, etwa der Konflikt mit dem Iran oder auch das leidige Brexit-Thema, fänden kaum Beachtung.

    Da die Berichtssaison weitgehend beendet ist, stehen mit Quartalszahlen nur noch vereinzelt Unternehmen im Blick. Der Berliner Wohnimmobilienkonzern Ado Properties war mit seinem Zahlenwerk und bestätigtem Jahresausblick einer der letzten. Laut einem Händler fielen die vorgelegten Ergebniskennziffern etwas schwächer als erwartet aus. Die Aktie büsste als eines der Schlusslichter im SDax 1,7 Prozent ein.

    Die Papiere von Dialog Semiconductor verloren im MDax 3,6 Prozent. Die Kursgewinne der vergangenen Monate hatte das Bankhaus Lampe als Grund genommen, um seine Kaufempfehlung zu streichen. Dagegen sprangen die Anteile des Sportartikelherstellers Puma um 1,7 Prozent auf 555 Euro hoch. Eine Kurszielanhebung der US-Investmentbank Goldman Sachs auf 665 Euro sorgte für gute Stimmung. Beflügelt von einem positiven Kommentar des Analysehauses RBC setzten im Dax auch die Aktien der Konkurrentin Adidas ihren Rekordlauf fort und kletterten um 1,3 Prozent auf 261 Euro.

    Die Commerzbank und der Autobauer Daimler rückten im Zuge ihrer Hauptversammlungen in den Blick der Investoren. Nach der Absage einer Fusion mit der Deutschen Bank feilt die Commerzbank an ihrer Strategie. Gerüchte über angebliche Fusionsgespräche mit der niederländischen Grossbank ING verwies Vorstandschef Martin Zielke dabei ins Reich der Märchen. Die Aktien beschleunigten daraufhin ihren Abwärtskurs und verloren zuletzt 2,5 Prozent.

    Knapp 2 Prozent büssten im Dax die Daimler-Aktien ein. Der scheidende Vorstandschef Dieter Zetsche gab zu seinem Abschied erneut einen klaren Sparkurs vor. Zudem wurde betonte, dass Börsengänge der Sparten-AGs nicht zur Debatte stünden.

    Wirecard indes behielten ihren Erholungskurs bei und bauten ihre Gewinne der vorangegangenen Tage um weitere 3,6 Prozent aus. Auslöser für den aktuell guten Lauf der Anteile des Zahlungsabwicklers war eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank am Montag gewesen.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,15 Prozent am Vortag auf minus 0,14 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 143,34 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,11 Prozent auf 166,70 Punkte zu.

    Der Euro zeigte sich nur wenig verändert bei 1,1169 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1161 Dollar festgesetzt./ck/mis

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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Name Letzter Trend
ESTX50 EUR P 3'327.20
DAX 11'952.41
CAC 40 5'281.37
FTSE 100 7'231.04
DJ Industr Average 25'422.71
Rohoel Fass 67.76
EUR/USD 1.1180
Datenquelle:  SIX Financial Information AG