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Aktuelle News

  • 22.03.2017 Aktien Frankfurt Schluss: Dax sinkt - Trump-Kredit scheint aufgebraucht

    Aktien Frankfurt Schluss: Dax sinkt - Trump-Kredit scheint aufgebraucht

    22.03.2017 | 18:12:31

    FRANKFURT (awp international) - Die Geduld der Anleger mit den vollmundigen Wahlversprechen von US-Präsident Donald Trump scheint aufgebraucht. Das hat den Dax am Mittwoch weitere Punkte gekostet. Der Leitindex schloss 0,48 Prozent tiefer bei 11 904,12 Punkten, nachdem es im frühen Handel sogar bis auf 11 850,27 Punkte abwärts gegangen war.

    Der MDax der mittelgrossen Werte büsste 0,88 Prozent auf 23 172,16 Zähler ein. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,76 Prozent auf 1953,51 Punkte.

    Investoren sorgten sich, dass die bislang nur auf Versprechen beruhende Trump-Rally am Aktienmarkt zu weit gegangen sein könnte und verlangten nun Beweise, kommentierte Marktanalyst Mike van Dulken von Accendo Markets. Eine Korrektur seien die jüngsten Kursverluste an den weltweiten Aktienmärkten aber noch nicht, allenfalls ein Rückschlag. Die Postbank erklärte, seit Trumps Amtseinführung seien nun schon zwei Monate vergangen und nichts sei passiert.

    DEUTSCHE BÖRSE AM DAX-ENDE

    Am Dax-Ende verloren die zum Umtausch vorgesehenen Aktien der Deutschen Börse 2,90 Prozent. Händler verwiesen auf einen Medienbericht, demzufolge die EU mit Blick auf die geplante Fusion mit der Londoner Börse LSE bald ein formales Veto einlegen werde.

    Das Minus von 0,92 Prozent bei den Papieren des Autobauers Daimler ging hauptsächlich auf einen Medienbericht im Zusammenhang mit der Diesel-Problematik zurück. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung gegen Mitarbeiter des Autokonzerns ein, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person berichtete.

    KAPITALERHÖHUNG BELASTET CARL ZEISS MEDITEC

    Nach der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank stand zur Wochenmitte eine weitere Kapitalmassnahme im Fokus: Carl Zeiss Meditec sammelte mit der Ausgabe neuer Aktien 317 Millionen Euro bei institutionellen Investoren ein, um Zukäufe zu finanzieren. Die Papiere des Medizintechnik-Herstellers verloren im TecDax 4,99 Prozent.

    Noch grössere Kursverluste von 7,18 Prozent verzeichneten die Aktien von Medigene , womit sie am TecDax-Ende ihre Talfahrt vom Vortag fortsetzten. Wie zuvor an der Wall Street seien auch hierzulande Aktien von Biotechunternehmen im Zuge der aufkommenden Zweifel an den Wahlversprechen Trumps unter Druck geraten, sagte ein Händler. Das auf personalisierte Immuntherapien fokussierte Unternehmen Medigene wird am Donnerstag Bilanz fürs vergangene Jahr ziehen.

    UMSTUFUNGEN BELASTET VON TALANX UND SILTRONIC

    Als Schlusslicht im MDax litten die Anteile des Versicherers Talanx mit minus 3,90 Prozent unter einer Verkaufsempfehlung der DZ Bank. Im Kleinwerteindex SDax waren die Papiere von Hapag-Lloyd mit minus 6,98 Prozent der schwächste Wert . Zur Begründung verwiesen Marktbeobachter auf einen Bericht, wonach sich die US-Justiz die weltgrössten Container-Reedereien wegen des Verdachts auf Preisabsprachen vorgenommen habe.

    Der EuroStoxx 50 sank um 0,26 Prozent auf 3420,70 Punkte. Auch der CAC 40 in Paris sowie der FTSE 100 in London verzeichneten Abschläge. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial gab zum europäischen Handelsschluss ebenfalls leicht nach.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,21 Prozent am Vortag auf 0,15 Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,26 Prozent auf 141,67 Punkte zu. Der Bund-Future stieg um 0,36 Prozent auf 160,23 Punkte. Der Euro hielt sich über 1,08 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0807 (Dienstag: 1,0802) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9253 (0,9258) Euro./ajx/das

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  • 22.03.2017 Aktien Frankfurt: Kritischerer Blick auf Trumps Versprechungen

    Aktien Frankfurt: Kritischerer Blick auf Trumps Versprechungen

    22.03.2017 | 15:05:32

    FRANKFURT (awp international) - Zunehmende Zweifel an der schnellen Umsetzbarkeit der Wahlversprechen des US-Präsidenten haben am Mittwoch den Dax weitere Punkte gekostet. Die nur minimalen Verluste zum Handelsstart an der Wall Street halfen dem deutschen Leitindex allerdings, seine Verluste einzudämmen.

    Das Minus im Dax verringerte sich am Nachmittag auf 0,36 Prozent, was einen Punktestand von 11 918,94 bedeutete. Der MDax büsste 0,92 Prozent auf 23 160,40 Punkte ein. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,98 Prozent auf 1949,18 Punkte. Um 0,24 Prozent ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 abwärts.

    OPTIMISMUS SCHWINDET

    Bereits tags zuvor hatten Bedenken über die Politik von Donald Trump die Stimmung am deutschen und den internationalen Aktienmärkten belastet. An der Wall Street musste der Dow Jones den kräftigsten Verlust seit September hinnehmen und auch in Asien ging es merklich abwärts.

    "Die Anleger scheinen die Kursgewinne seit der Wahl von Trump neu zu bewerten", kommentierte Neil Wilson von ETX Capital. "Wird Trump liefern, was er versprochen hat und wodurch die Kursgewinne seit November ausgelöst wurden? Es sieht ganz danach aus, dass der Optimismus darüber inzwischen schwindet." Allein der Dax war seit Anfang November, als die Stimmung zunehmend zugunsten des Republikaners Trump ausschlug, in der Spitze bisher rund 18 Prozent gestiegen.

    KAPITALERHÖHUNG BEI CARL ZEISS MEDITEC

    Am Markt rückten zuletzt die zum Umtausch vorgesehenen Aktien der Deutschen Börse in den Fokus, die im Dax um 2,63 Prozent und damit an das Index-Ende fielen. Händler verwiesen auf einen Medienbericht, dem zufolge die EU mit Blick auf die geplante Fusion mit der Londoner Börse LSE bald ein formales Veto einlegen werde.

    Neben der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank stand zudem nun eine weitere Kapitalmassnahme im Fokus: Der Medizintechnik-Hersteller Carl Zeiss Meditec sammelte mit der Ausgabe von neuen Aktien 317 Millionen Euro bei institutionellen Investoren ein, um Zukäufe zu finanzieren. Nun sanken die Papiere im TecDax um 5,21 Prozent.

    Die Medigene-Aktien büssten sogar 6,87 Prozent ein und setzten damit ihre Talfahrt vom Vortag fort. Wie an der Wall Street gerieten auch hierzulande Aktien von Biotechunternehmen im Zuge der aufkommenden Zweifel an den Wahlversprechen Trumps unter Druck, sagte ein Händler. Das auf personalisierte Immuntherapien fokussierte Biotechunternehmen wird zudem am Donnerstag Bilanz ziehen. Im SDax waren die Papiere von Hapag Lloyd Schlusslicht mit minus 7,01 Prozent. Die US-Justiz hat sich die weltgrössten Container-Reedereien wie Hapag-Lloyd und den Branchenführer Møller-Maersk wegen des Verdachts auf Preisabsprachen vorgenommen. Ermittler des US-Justizministeriums seien in ein Treffen der 20 grössten Reedereien in San Francisco geplatzt, berichtete das "Wall Street Journal".

    UMSTUFUNGEN VON TALANX UND SILTRONIC

    Zudem zeigen einige Analystenkommentare Wirkung: So sprach die DZ Bank für die Papiere des Versicherers Talanx eine Verkaufsempfehlung aus, was die Aktien mit 3,20 Prozent belastete. Weitere Sanierungserfolge in der Industrieversicherung könnten sich als schwierig erweisen, hiess es. Die Credit Suisse empfiehlt hingegen Siltronic und hob das Kursziel der Aktien des Waferherstellers von 45 auf 73 Euro an. Der Aktie bescherte dies im TecDax ein Plus von 1,50 Prozent.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,21 Prozent am Vortag auf 0,15 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,26 Prozent auf 141,67 Punkte. Der Bund Future stieg um 0,35 Prozent auf 160,22 Punkte. Der Kurs des Euro pendelte um die Marke von 1,08 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0802 (Montag: 1,0752) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9258 (0,9301) Euro./ck/jha/

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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  • 22.03.2017 Aktien Frankfurt: Zweifel an Trumps Versprechungen sorgen für Verluste

    Aktien Frankfurt: Zweifel an Trumps Versprechungen sorgen für Verluste

    22.03.2017 | 12:00:03

    FRANKFURT (awp international) - Zunehmende Zweifel an der schnellen Umsetzbarkeit der Wahlversprechen des US-Präsidenten haben am Mittwoch den Dax weitere Punkte gekostet. Bereits tags zuvor hatten Bedenken über die Politik von Donald Trump die Stimmung belastet. An der Wall Street musste der Dow Jones den kräftigsten Verlust seit September hinnehmen und auch in Asien ging es merklich abwärts.

    Der deutsche Leitindex sank bis zur Mittagszeit um 0,56 Prozent auf 11 894,90 Punkte. Der MDax büsste 1,17 Prozent auf 23 103,91 Punkte ein. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 1,34 Prozent auf 1942,17 Punkte. Um 0,62 Prozent ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 abwärts.

    "Die Anleger scheinen die Kursgewinne seit der Wahl von Trump neu zu bewerten", kommentierte Neil Wilson von ETX Capital. "Wird Trump liefern, was er versprochen hat und wodurch die Kursgewinne seit November ausgelöst wurden? Es sieht ganz danach aus, dass der Optimismus darüber inzwischen schwindet." Allein der Dax war seit Anfang November, als die Stimmung zunehmend zugunsten des Republikaners Trump ausschlug, in der Spitze bisher rund 18 Prozent gestiegen.

    KAPITALERHÖHUNG BEI CARL ZEISS MEDITEC

    Am Markt rückte neben der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank eine weitere in den Fokus: Der Medizintechnik-Hersteller Carl Zeiss Meditec sammelte mit der Ausgabe von neuen Aktien 317 Millionen Euro bei institutionellen Investoren ein, um Zukäufe zu finanzieren. Nun sanken die Papiere im TecDax um 5,82 Prozent. Die Medigene-Aktien büssten sogar 6,65 Prozent ein und setzten damit ihre Talfahrt vom Vortag fort. Wie an der Wall Street gerieten auch hierzulande Aktien von Biotechunternehmen im Zuge der aufkommenden Zweifel an den Wahlversprechen Trumps unter Druck, sagte ein Händler. Das auf personalisierte Immuntherapien fokussierte Biotechunternehmen wird zudem am Donnerstag Bilanz ziehen.

    Papiere des Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich verloren nach anfänglich noch stärkerem Rutsch im MDax zuletzt 2,58 Prozent. Der Ausblick für 2017 kam bei Börsianern recht gut an. Jungheinrich ist eigenen Angaben zufolge gut in das neue Jahr gestartet und optimistisch für den weiteren Jahresverlauf.

    MLP , die in den SDax zurückgekehrt sind und dort die GfK-Papiere ersetzten, sanken um 1,10 Prozent. Allerdings hatten sie seit Bekanntwerden ihrer Nachrücker-Position in den vergangenen Tagen recht gut zugelegt. Schlusslicht im Nebenwerteindex waren jedoch Hapag Lloyd mit minus 6,76 Prozent. Das "Wall Street Journal" hatte am Vorabend von Ermittlungen in den USA gegen mehrere Reedereien berichtet.

    UMSTUFUNGEN VON TALANX UND SILTRONIC

    Zudem zeigen einige Analystenkommentare Wirkung: So sprach die DZ Bank für die Papiere des Versicherers Talanx eine Verkaufsempfehlung aus, was die Aktien mit 4,21 Prozent belastete. Weitere Sanierungserfolge in der Industrieversicherung könnten sich als schwierig erweisen, hiess es. Die Credit Suisse empfiehlt hingegen Siltronic und hob das Kursziel der Aktien des Waferherstellers von 45 auf 73 Euro an. Der Aktie bescherte dies im TecDax ein Plus von 1,72 Prozent./ck/ag

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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  • 22.03.2017 Aktien Frankfurt Eröffnung: Ernüchterung über Trumps Versprechungen

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Ernüchterung über Trumps Versprechungen

    22.03.2017 | 10:09:08

    FRANKFURT (awp international) - Zunehmende Zweifel an der schnellen Umsetzbarkeit der Wahlversprechen des US-Präsidenten haben am Mittwoch den Dax weiter belastet. Bereits tags zuvor hatten Bedenken über die Politik von Donald Trump die Stimmung belastet. An der Wall Street musste der Dow Jones den kräftigsten Verlust seit September hinnehmen und auch in Asien ging es merklich abwärts.

    Der deutsche Leitindex sank in der ersten Handelsstunde um 0,72 Prozent auf 11 875,73 Punkte. Der MDax büsste 1,33 Prozent auf 23 065,59 Punkte ein. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 1,54 Prozent auf 1938,14 Punkte. Um 0,67 Prozent ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 abwärts.

    Seit der Wahl Trumps waren die Märkte stark nach oben gelaufen. Allein der Dax gewann seit Anfang November, als die Stimmung zunehmend zugunsten des Republikaners ausschlug, in der Spitze bisher rund 18 Prozent. Nun aber realisierten selbst die grössten Optimisten langsam, dass Trump mit seinen Reformplänen in der Umsetzung Schwierigkeiten habe, sagte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Dies gelte sogar in Sachen Gesundheitssystem, wo es zumindest eine Art von Konsens gebe. Andere Reformen, etwa der Steuern oder der Bankenregulierung, sowie Infrastrukturausgaben könnten daher noch ferner in die Zukunft verschoben werden.

    KAPITALERHÖHUNG BEI CARL ZEISS MEDITEC

    Am Markt rückte neben der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank eine weitere in den Fokus: Der Medizintechnik-Hersteller Carl Zeiss Meditec hat mit der Ausgabe von 8,13 Millionen neuen Aktien 317 Millionen Euro bei institutionellen Investoren eingesammelt. Nun sanken die Papiere im TecDax um 6,21 Prozent.

    Mit seiner Jahresbilanz und einem von Händlern positiv eingeschätzten Ausblick auf das neue Jahr wartete der Verbindungstechnikspezialist Norma auf. Seine Papiere gaben dennoch entsprechend der Schwäche des Gesamtmarktes um 1,07 Prozent nach. Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich legte ebenfalls Zahlen vor, was den Aktien ein Minus von 2,20 Prozent einbrockte.

    SDAX-WERTE IM FOKUS

    Die Anteilsscheine der Immobiliengesellschaft Ado Properties dagegen setzten sich nach einem am Markt gelobten kräftigen Anstieg des Betriebsgewinns mit plus 1,33 Prozent an die Spitze des SDax. MLP , die heute in den SDax zurückkehrten und dort die GfK-Papiere ersetzen, sanken um 1,20 Prozent. Allerdings hatten sie seit Bekanntwerden ihrer Nachrücker-Position in den vergangenen Tagen recht gut zugelegt.

    Schlusslicht im Nebenwerteindex waren jedoch Hapag Lloyd mit minus 6,17 Prozent. Das "Wall Street Journal" hatte am Vorabend von Untersuchungen in den USA gegen mehrere Reedereien berichtet.

    UMSTUFUNGEN VON TALANX UND SILTRONIC

    Zudem zeigen einige Analystenkommentare Wirkung: So sprach die DZ Bank für die Papiere des Versicherers Talanx eine Verkaufsempfehlung aus, was die Aktien mit einem Minus von 2,86 Prozent belastete. Weitere Sanierungserfolge in der Industrieversicherung könnten sich als schwierig erweisen, hiess es. Die eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen im deutschen Privatkundengeschäft dürften zudem voraussichtlich nur sehr langsam Erfolge bringen. Die Credit Suisse empfiehlt nun Siltronic und hob das Kursziel der Aktien des Waferherstellers von 45 auf 73 Euro an. Der Aktie bescherte dies im TecDax ein Plus von 1,56 Prozent./ck/ag

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  • 22.03.2017 Aktien Frankfurt Eröffnung: Anleger ernüchtert über Trumps Versprechen

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Anleger ernüchtert über Trumps Versprechen

    22.03.2017 | 09:22:25

    FRANKFURT (awp international) - Zunehmende Zweifel an der schnellen Umsetzbarkeit der Wahlversprechen des US-Präsidenten haben am Mittwoch den Dax weiter belastet. Bereits tags zuvor hatten Bedenken über die Politik von Donald Trump auf die Stimmung gedrückt. An der Wall Street musste der Dow Jones den kräftigsten Verlust seit September hinnehmen und auch in Asien ging es merklich abwärts.

    Der deutsche Leitindex sank kurz nach dem Handelsstart um 0,75 Prozent auf 11 872,20 Punkte. Der MDax büsste 0,89 Prozent auf 23 168,38 Punkte ein. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 1,12 Prozent auf 1946,48 Zähler. Um 0,71 Prozent ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 abwärts.

    Seit der Wahl Trumps hatten die Märkte bisher nur eine Richtung gekannt: nach oben. Allein der Dax gewann seit Anfang November, als die Stimmung zunehmend zugunsten des Republikaners ausschlug, in der Spitze bisher rund 18 Prozent. Nun aber realisierten selbst die grössten Optimisten langsam, dass Trump mit seinen Reformplänen in der Umsetzung Schwierigkeiten habe, sagte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Dies gelte sogar in Sachen Gesundheitssystem, wo es zumindest eine Art von Konsens gebe. Andere Reformen, etwa der Steuern oder der Bankenregulierung, sowie Infrastrukturausgaben könnten daher noch ferner in die Zukunft verschoben werden./ck/ag

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  • 22.03.2017 Aktien Frankfurt Ausblick: Ernüchterung über Trumps Versprechungen

    Aktien Frankfurt Ausblick: Ernüchterung über Trumps Versprechungen

    22.03.2017 | 08:29:58

    FRANKFURT (awp international) - Zunehmende Zweifel an der schnellen Umsetzbarkeit der Wahlversprechen des US-Präsidenten Donald Trump dürften am Mittwoch den Dax weiter belasten. Bereits tags zuvor hatten die Bedenken über Trumps Politik die Stimmung belastet. An der Wall Street musste der Dow Jones den kräftigsten Verlust seit September hinnehmen und auch in Asien ging es merklich abwärts. Der X-Dax signalisiert nun für den deutschen Leitindex rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn ein Minus von 0,75 Prozent auf 11 873 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 dürfte um gut ein halbes Prozent schwächer starten.

    Seit der Wahl Trumps hatten die Märkte bisher nur eine Richtung gekannt: nach oben. Allein der Dax gewann seit Anfang November, als die Stimmung zunehmend zugunsten von Trump ausschlug, in der Spitze bisher rund 18 Prozent.

    Selbst die grössten Optimisten realisierten langsam, dass Trump sogar mit seinen Plänen für das Gesundheitssystem, wo es zumindest eine Art von Konsens gebe, Schwierigkeiten habe, sagte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Andere Reformen, etwa der Steuern oder der Bankenregulierung, sowie Infrastrukturausgaben könnten daher noch ferner in die Zukunft verschoben werden.

    KAPITALERHÖHUNG BEI CARL ZEISS MEDITEC

    Am Markt dürfte neben der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank eine weitere in den Fokus rücken: Der Medizintechnik-Hersteller Carl Zeiss Meditec will sich ebenfalls frisches Geld am Kapitalmarkt beschaffen. Wie die TecDax-Gesellschaft am Dienstagabend mitteilte, ist eine Kapitalerhöhung von bis zu 10 Prozent gegen Bareinlage geplant. Die bis zu gut 8,1 Millionen neuen Aktien werden in einem beschleunigten Verfahren ausschliesslich institutionellen Investoren zum Kauf angeboten. Die Papiere büssten vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate rund 5 Prozent ein.

    Mit der Jahresbilanz und einem Ausblick auf das neue Jahr wartete der Verbindungstechnikspezialist Norma auf - seine Papiere verbuchten ein vorbörsliches Plus von rund einem halben Prozent. Ein Händler sprach von ermutigenden Zielen für den Umsatz 2017 und vor allem für die Gewinnmarge. Geschäftszahlen werden zudem noch vom Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich erwartet.

    Auch Ado Properties hielten sich im schwächer erwarteten Gesamtmarkt nach vorgelegter Bilanz vorbörslich knapp im Plus. Der Immobilienkonzern meldete ein starkes Wachstum im abgelaufenen Jahr. Gelobt wurde am Markt vor allem der Betriebsgewinn des SDax-Unternehmens.

    MEHRERE UMSTUFUNGEN BEWEGEN

    Zudem zeigen einige Analystenkommentare Wirkung: So sparch die DZ Bank für die Papiere des Versicherers Talanx eine Verkaufsempfehlung aus. Weitere Sanierungserfolge in der Industrieversicherung könnten sich als schwierig erweisen, hiess es. Die eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen im deutschen Privatkundengeschäft dürften zudem voraussichtlich nur sehr langsam Erfolge bringen. Bei Tradegate ging es für die Aktie daraufhin um fast 5 Prozent abwärts.

    Die US-Bank JPMorgan empfahl derweil die Aktien von Wacker Chemie . Das unterschätzte, aber qualitativ hochwertige Chemiegeschäft liefere nun einen deutlich höheren Beitrag zum Gewinn als vor dem Siltronic-Anteilsverkauf. Ein Plus von 1 Prozent bedeutete dies für die Wacker-Aktie auf Tradegate. Die Credit Suisse empfahl Siltronic und hob das Kursziel der Aktien des Waferherstellers von 45 auf 73 Euro./ck/ag

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  • 22.03.2017 Morning Briefing - International

    Morning Briefing - International

    22.03.2017 | 07:47:25

    FRANKFURT (awp international)

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    AKTIEN

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    DEUTSCHLAND: - RÜCKSCHLAG SETZT SICH FORT - Zweifel an der schnellen Umsetzbarkeit der vollmundigen Wahlversprechen des US-Präsidenten Donald Trump dürften am Mittwoch auch den deutschen Aktienmarkt weiter belasten. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,78 Prozent tiefer auf 11 869 Punkte. Seit der Wahl Trumps hatten die Märkte bisher nur eine Richtung gekannt: nach oben. Bereits am Vortag hatten dann Bedenken bezüglich Trumps Politik den Dax belastet.

    USA: - STÄRKSTE VERLUSTE SEIT MONATEN - Die wichtigsten US-Indizes mussten am Dienstag die heftigsten Verluste seit dem vergangenen Herbst hinnehmen. Börsianer äusserten die Sorge, dass sich US-Präsident Donald Trump mit seiner geplanten Steuerreform und den angepeilten Änderungen im Gesundheitswesen kurzfristig womöglich nicht durchsetzen könnte. Dies versetzte der seit Anfang November laufenden Trump-Rally ihren stärksten Rückschlag.

    ASIEN: - DEUTLICHE VERLUSTE - Auch die Anleger in Asien schlossen sich den Bedenken in den USA und Europa an. Nach der jüngsten Gewinnserie ging es vor allem in Japan deutlich abwärts.

    DAX                11.962.13 -0.75%
    XDAX              11.904.03 -1.17%
    EuroSTOXX 50       3.429.62 -0.23%
    Stoxx50               3.122.85 -0.40%
    DJIA               20.668.01 -1.14%
    S&P 500               2.344.02 -1.24%
    NASDAQ 100         5.332.53 -1.49%
    Nikkei 225              19.041,38    -2.1%
    

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    ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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    RENTEN: - KURSGEWINNE - Laut der National-Bank sollte der Bund-Future von zunehmender Risikoscheu profitieren. Zuletzt habe die Erleichterung darüber belastet, dass gemäss der jüngsten Umfrageergebnisse die Wahrscheinlichkeit eines Wahlsieges der Rechten bei den französischen Präsidentschaftswahlen geringer geworden ist. Umfragen seien aber gerade nach den jüngsten Beispielen mit Vorsicht zu geniessen.

    Bund-Future     159.66  -0.22%
    

    DEVISEN: - EURO BLEIBT AM FEBRUAR-HOCH - Der Euro hält sich unmittelbar unter dem Februar-Hoch, das er tags zuvor nur um wenige Ticks verpasste. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0802 (Montag: 1,0752) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9258 (0,9301) Euro gekostet.

    (Alle Kurse 7:15 Uhr)
    Euro/USD         1.0802  -0.07%
    USD/Yen             111.51  -0.19%
    Euro/Yen         120.46  -0.27%
    

    ROHÖL - VERLUSTE - Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 50,60 US-Dollar. Das waren 36 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 39 Cent auf 47,85 Dollar.

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    PRESSESCHAU

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    - EU will US-Firmen Zugang zu öffentlichen Aufträgen möglicherweise erschweren, HB, S. 8

    - WDH/Wirtschaftsministerium in Sorge über Trumps Abschottungspolitik, FAZ, S. 17

    - VW will im Mai erstmals über Finanz-Quartalszahlen und Profitabilität der Kernmarke sprechen, FAZ, S. 22

    - WDH/'HB': Amazon verbündet sich bei frischen Lebensmitteln mit DHL, HB, S. 1, 16, 17

    - WDH/'HB': Deutsche Bank zahlt in Vergleich um Kaupthing-Pleite 450 Millionen, HB, S. 31

    - Frankfurt bei Brexit-Flucht bevorzugtes Ziel für Finanzunternehmen, Umfrage, FT, S. 3

    - Saudi Aramco will 2-Milliarden-Dollar-Anleihe ausgeben, FT, S. 13

    - Ölförderer Saudi-Arabien will sich schnell aus USA zugunsten anderer Märkte zurückziehen, WSJ, S. A1

    - Chinesischer Fosun-Konzern will mehr Immobilien im Ausland kaufen, Interview mit dem Chef der Fosun-Immobiliensparte, Alex Gong, FT, S. 17

    - Koalition entschärft Gesetz gegen Immobilienblase nach Kritik, HB, S. 9

    - WDH/Gabriel: Deutschland soll mehr Geld für EU geben, Gastbeitrag, FAZ, S. 1, 8

    - Grüne für Gehaltsgrenze bei der Deutschen Bahn, FAZ, S. 15 - Unionsfraktion stoppt Gesetz zu DWD-Wetter-App, FAZ, 16

    - WDH: Deutsche Post will Vorstandsgehälter neu regeln, Welt, S. 13

    - WDH: Konservative EU-Parlamentsfraktion EVP will besseren Schutz europäischer Firmen vor Übernahmen, Gespräch mit handelspolitischem Sprecher Daniel Caspary, Welt, S. 9

    - Bundeskartellamt prüft mögliche Unstimmigkeiten beim Verpackungsrecycling, Welt, S. 9

    - Grossbritanniens Premierministerin Theresa May will Schottland-Referendum ablehnen, The Times

    - WDH: Deutsche Rüstungsexporte in die Türkei abgelehnt, SZ, S. 7

    - Energiekonzerne Eon und Innogy bereiten sich auf erste Ausschreibung eines Meeres-Windparkprojekt der Bundesnetzagentur vor, BöZ, S. 1, 9

    - Zahl der Meldungen bei Whistleblower-Stelle der Finanzaufsicht BaFin steigt deutlich, Funke Mediengruppe

    - Credit-Suisse-Chef: Börsengang der Schweiz-Tochter ist nur eine Option für Zusatzkapital, Finanz und Wirtschaft (Schweiz)

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ESTX50 EUR P 3'420.70
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CAC 40 4'994.70
FTSE 100 7'324.72
DJ Industr Average 20'661.30
Rohoel Fass 51.00
EUR/USD 1.0791
Datenquelle:  SIX Financial Information AG