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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DAX 13'103.56 +35.48 +0.27% 15.12.2017
ESTX50 EUR P 3'560.53 +4.31 +0.12% 15.12.2017

Chart DAX

Top/Flop DAX

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Name +/-%
adidas N +2.48%
E.ON N +1.68%
Muenchener Rueckv N +1.39%
Bayer N +1.38%
Deutsche Bank N +1.10%
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Name +/-%
RWE I -2.28%
Henkel Vz I -1.21%
Deutsche Telekom N -0.76%
Commerzbank I -0.61%
Continental I -0.55%

Aktuelle News

  • 15.12.2017 Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne mit Rückenwind aus New York

    Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne mit Rückenwind aus New York

    15.12.2017 | 18:20:47

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat sich am Freitag nach zuletzt zwei Verlusttagen ein Stück weit erholt. Vor allem in den Schlussminuten setzte sich der Leitindex mit Rückenwind der freundlichen US-Börsen moderat in die Gewinnzone ab. Letztlich gewann er 0,27 Prozent auf 13 103,56 Punkte. Die sonst gewohnten Schwankungen am sogenannten "Hexensabbat", bei dem Futures und Optionen am Terminmarkt auslaufen, blieben dieses Mal weitestgehend aus.

    Aus den USA schwappte wieder steigende Zuversicht nach Europa über, dass die von Donald Trump versprochene Steuerreform doch noch zu einem Erfolg wird. Einmal mehr wurde der Markt zu Wochenschluss auch vom schwächer tendierenden Euro gestützt, der die deutschen Exporte verbilligen kann. Im Wochenvergleich hat der Dax aber dennoch ein Minus von knapp 0,4 Prozent erlitten. Er verharrte in den vergangenen Tagen weiter in seiner engen Spanne zwischen 12 800 und 13 250 Punkten, in der er nun schon über einen Monat gefangen ist.

    In der zweiten Börsenreihe waren die Vorzeichen derweil negativ. Der MDax schloss am Freitag 0,11 Prozent tiefer bei 26 043,16 Zählern. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,15 Prozent auf 2532,04 Punkte nach unten.

    Die Adidas-Aktien erholten sich mit gut 1,9 Prozent Plus von ihrem jüngsten Kursrutsch. Zuvor waren sie in dieser Woche in der Spitze um mehr als 8 Prozent gefallen, was Experten nach starkem Lauf in den vergangenen Jahren mit Umschichtungen der Anleger begründeten. Branchenintern setzten die Investoren neuerdings eher auf die Titel des US-Konkurrenten Nike , hiess es.

    Schwächster Dax-Wert waren die RWE-Aktien . Mit Einbussen von rund 2,7 Prozent setzten sie ihre Talfahrt nach einer Gewinnwarnung der Ökostrom-Tochter Innogy auch den dritten Tag in Folge fort. Seither haben sie nun schon rund 19 Prozent an Wert verloren. Die Innogy-Papiere schlossen derweil am Freitag im MDax kaum verändert.

    Für die Papiere der Deutschen Telekom war es kein Kurstreiber, dass die Bonner am niederländischen Mobilfunkmarkt künftig gemeinsam mit dem schwedischen Konkurrenten Tele2 antreten wollen. Die Titel gaben um 0,7 Prozent nach.

    Merck-Aktien dagegen rückten um ein halbes Prozent vor. Kreisen zufolge gibt es zahlreiche Interessenten am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten, das der Chemie- und Pharmakonzern zum Verkauf gestellt hat.

    Ansonsten standen noch die Papiere von SAP wegen vorgelegter Zahlen des US-Konkurrenten Oracle im Fokus. Zeitweise belastete ein schwacher Ausblick der Amerikaner auch bei SAP auf dem Kurs, weil dies laut Händlern auch die Erwartungen an das Cloud-Geschäft der Walldorfer ein wenig dämpfe. Letztlich konnten sich die Papiere des Softwareriesen aber mit 0,6 Prozent ins Plus retten.

    Weiterhin Turbulent ging es am Freitag bei den Steinhoff-Titeln zu, die nochmals um gut 6,5 Prozent absackten. Bei dem von einem Bilanzskandal erschütterten Möbelhersteller hat sich Hauptaktionär Christo Wiese von der Konzernspitze zurückgezogen.

    Für Aufsehen sorgten ansonsten noch die Papiere des Börsenneulings HelloFresh , die mit 12,67 Euro einen weiteren Rekordstand verbuchten. Sie schlossen 3,5 Prozent höher bei knapp 12 Euro. Verglichen mit dem Emissionspreis von 10,25 Euro haben Anleger der ersten Stunde inzwischen ungefähr 17 Prozent gewonnen.

    Der EuroStoxx 50 rettete sich am Ende knapp ins Plus auf 3560,53 Punkte. Währen der CAC 40 in Paris leicht nachgab, ging es für den FTSE in London um fast 0,6 Prozent nach oben. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial stand zum Börsenschluss in Europa in ähnlichem Masse im Plus wie der "Footsie".

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Vortag auf 0,14 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 141,59 Punkte. Der Bund-Future gab knapp um 0,02 Prozent auf 163,48 Punkte nach. Der Euro fiel auf 1,1780 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zuvor auf 1,1806 (Donnerstag: 1,1845) US-Dollar festgesetzt./tih/das

    --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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  • 15.12.2017 Aktien Frankfurt: Dax dreht ins Plus - Hexensabbat unspektakulär

    Aktien Frankfurt: Dax dreht ins Plus - Hexensabbat unspektakulär

    15.12.2017 | 15:02:35

    FRANKFURT (awp international) - Mit leichten Schwankungen und zuletzt freundlicher Tendenz hat sich der Dax am sogenannten Hexensabbat präsentiert. An diesem Freitag um 13 Uhr liefen an der Termin- und Optionsbörse Eurex Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Nach dem Verfall drehte der deutsche Leitindex ins Plus und notierte zuletzt 0,16 Prozent höher bei 13 088,92 Punkten. Damit deutet sich für das Börsenbarometer ein Wochenverlust von einem halben Prozent an.

    Der MDax sank am Freitag um 0,05 Prozent auf 26 058,13 Zähler. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,32 Prozent auf 2527,63 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg hingegen um 0,1 Prozent.

    Die leichte Aufwärtsbewegung sei sicher vom Verfall getrieben und markttechnisch bedingt, nicht von der Politik, sagte ein Händler mit Blick auf die Ankündigung der SPD, in Sondierungsgespräche mit CDU und CSU über eine Regierungsbildung eintreten zu wollen. "Dass es die Sozialdemokraten zumindest versuchen werden, war aus Marktsicht sicher das wahrscheinlichste Szenario", sagte der Händler. Aber erst wenn der Dax aus der Handelsspanne zwischen 12 800 und 13 241 Punkten ausbreche, bringe dies den "Befreiungschlag", fügte der Händler hinzu.

    Die Adidas-Aktien erholten sich ein Stück weit von ihrem jüngsten Kursrutsch und stiegen um 1,7 Prozent. Damit waren sie hinter Eon mit plus 2,6 Prozent zweitbester Dax-Wert. In dieser Woche waren sie in der Spitze um mehr als 8 Prozent gefallen. Experten hatten die jüngsten Abgaben zum Jahresende hin mit Umschichtungen der Anleger begründet, nachdem die Adidas-Papiere in den vergangenen Jahren einen starken Lauf hatten. Branchenintern setzten die Investoren neuerdings eher auf die Titel des US-Konkurrenten Nike , hiess es.

    Die Papiere der Deutschen Telekom reagierten mit minus 0,6 Prozent auf die Nachricht, wonach die Bonner und die schwedische Tele2 nun gemeinsam im niederländischen Mobilfunkmarkt gegen ihre Konkurrenten antreten. T-Mobile NL und Tele Netherlands bündeln ihre Geschäfte in einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Telekom 75 Prozent hält.

    Das offenbar rege Interesse am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten der Merck KGaA liess deren Aktionäre kalt: Die Merck-Papiere stagnierten zuletzt bei rund 90 Euro. Zu den Bietern in der ersten Runde gehörten der Nahrungsmittelkonzern Nestle , der Konsumgüter-Hersteller Reckitt Benckiser und der Arzneimittel-Produzent Mylan , schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Sparte könnte demnach umgerechnet bis zu 4,2 Milliarden Euro einbringen. Das wäre etwas mehr als zuletzt erwartet.

    Die Kursverluste der Oracle-Aktien am Vorabend nach schwachen Quartalszahlen lösten bei den Papieren des deutschen Konkurrenten SAP Gewinnmitnahmen aus. Zuletzt gaben SAP um 0,3 Prozent nach. "Die Zahlen von Oracle und vor allem der Ausblick auf das laufende dritte Geschäftsquartal könnten die Erwartungen an das Cloud-Geschäft ein wenig dämpfen", sagte ein Händler. Positiv für den SAP-Kurs sei allerdings das von Morgan Stanley von 102 auf 111 Euro erhöhte Kursziel, das der Aktie fast 15 Prozent Aufwärtspotenzial einräumt.

    Steinhoff-Titel setzten ihren Kurseinbruch der vergangenen beiden Handelstage fort und sackten um weitere 5,4 Prozent ab. Der von einem Bilanzskandal erschütterte Möbelhersteller macht einen personellen Schnitt, wobei Hauptaktionär, Aufsichtsratvorsitzender und Übergangschef Christo Wiese deutlich an Einfluss verliert: Er scheidet aus dem obersten Führungszirkel aus. Zudem hat sich seine Beteiligung von rund einem Viertel am Unternehmen etwas reduziert. Am Mittwoch hatte Steinhoff mitgeteilt, dass auch der Jahresabschluss 2016 neu erstellt werden muss, worauf die Aktien um mehr als 13 Prozent abgeschmiert waren.

    Die Papiere des Börsenneulings HelloFresh erreichten mit 12,67 Euro einen weiteren Rekordstand und notierten zuletzt 3,6 Prozent höher bei 12,00 Euro. Damit zogen die Aktien des Kochboxen-Anbieters in drei Handelstagen um fast 30 Prozent an. Bei HelloFresh endete am Dienstag die Schweigeverpflichtung der Analysten nach dem Börsengang im November, der nach zwischenzeitlichen Rückschlägen nun auch für die Anleger zum Erfolg wurde. Die Anleger der ersten Stunde liegen inzwischen knapp 24 Prozent vorne.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Vortag auf 0,14 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 141,59 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,01 Prozent auf 163,50 Punkte nach. Der Euro hielt sich ganz knapp über der Marke von 1,18 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank am Donnerstag auf 1,1845 Dollar festgesetzt./edh/jha/

    --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

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  • 15.12.2017 Bitcoin nimmt vor weiterem Future-Start Kurs auf 18'000 Dollar

    Bitcoin nimmt vor weiterem Future-Start Kurs auf 18'000 Dollar

    15.12.2017 | 12:05:15

    Frankfurt (awp/sda/reu) - Kurz vor dem Start eines weiteren Bitcoin-Futures geht die Kryptowährung wieder auf Rekordjagd. Ein Bitcoin verteuerte sich am Freitag um neun Prozent auf 17'738 Dollar und kostete so viel wie noch nie zuvor.

    Die renommierte US-Derivatebörse CME startet am Montag mit dem Handel eines Futures auf die Cyberdevise. Das Papier hat das Börsenkürzel BTC und entspricht fünf Bitcoin.

    Bereits am vergangenen Wochenende hatte die Chicagoer Lokalrivalin CBOE einen Bitcoin-Future aufgelegt und den Startschuss dafür gegeben, den Handel mit der Kryptowährung für institutionelle Kunden zugänglicher zu machen.

    Nun erwägt die CBOE die Einführung weiterer Finanzprodukte auf Bitcoin und andere Cyberwährungen, unter anderem stehen etwa Optionen auf Future-Kontrakte und Indexfonds (ETF) auf dem Plan. Die US-Technologiebörse Nasdaq und die Deutsche Börse denken ebenfalls über Bitcoin-Handelsprodukte nach.

    Zugleich warnen immer mehr Experten vor Investitionen in das virtuelle Geld. So betonte etwa der Präsident der britischen Aufsichtsbehörde FCA, Andrew Bailey, in einem Interview mit Bloomberg, Bitcoin-Anleger riskierten, ihr angelegtes Kapital ganz zu verlieren. Auch SNB-Direktionspräsident Thomas Jordan betonte diese Woche, Anleger müssten sich des Risikos bei Bitcoin-Geldanlagen bewusst sein.

    Für die Geldpolitik stellen die virtuellen Währungen dagegen kein Problem dar. "Am Ende des Tages weiss der Verbraucher womöglich nicht, wie ihm tatsächlich geschieht", sagte Timo Emden, Deutschlandchef des Brokers DailyFX. "Auf der einen Seite wird gewarnt, auf der anderen Seite kündigen Börsenbetreiber neue Produktplatzierungen um Bitcoin herum an."

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  • 15.12.2017 Aktien Europa: Von Euphorie keine Spur

    Aktien Europa: Von Euphorie keine Spur

    15.12.2017 | 11:51:00

    PARIS/LONDON (awp international) - An Europas Börsen herrscht am Freitag weiterhin gedämpfte Stimmung. Der EuroStoxx 50 driftete zuletzt mit 3548,34 Punkten um 0,22 ins Minus, während der französische Leitindex CAC 40 um 0,37 Prozent nachgab. Der britische FTSE 100 trat mit minus 0,03 Prozent auf der Stelle.

    "Es scheint so, als würden Investoren derzeit unter einem Enthusiasmus-Defizit leiden", schrieb CMC-Markets-Analyst Michael Hewson in einem Kommentar. Mit Blick aufs Jahresende werde an den Märkten weiterhin einen Gang runtergeschaltet, wobei in den letzten zwei Tagen eine Fülle von Notenbanksitzungen gekonnt umschifft wurden."

    Nach Einschätzung des Experten rücke stattdessen nun wieder die US-Steuerreform verstärkt in den Fokus der Anleger. Die Drohung des republikanischen Senators Marco Rubio, gegen das Gesetz zu stimmen, sollte es nicht zu Anpassungen kommen, habe gezeigt, dass der Ausgang hier durchaus noch ungewiss ist. Die Reform sieht unter anderem eine Senkung der Körperschaftssteuer von derzeit 35 auf 20 Prozent vor. Unternehmen könnten dadurch erheblich entlastet werden.

    Während der Handel zum Wochenausklang hin weitgehend ohne konjunkturellen Antrieb vonstatten gehen muss, haben immerhin zwei Einzelwerte aus Schweden für Gesprächsstoff gesorgt. So riss der Kurssturz des Modehändlers H&M die gesamte europäische Einzelhandelsbranche mit nach unten und machte sie zum schwächsten Sektor. Weil H&M im letzten Geschäftsquartal die Kunden in den Läden weggeblieben sind, verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 4 Prozent. Die Aktie brach zuletzt um mehr als 15 Prozent ein.

    Besser lief es hingegen für den Telekomanbieter Tele2 , dessen Niederlande-Geschäft von der deutschen Telekom übernommen wird. Dadurch soll die eigene Tochter in dem umkämpften Markt gestärkt werden. Die Nachricht beförderte die Aktie um 1,74 Prozent nach oben.

    Wenig Notiz wurde hingegen vom angekündigten Führungswechsel beim französischen Flugzeugbauer Airbus genommen. Nachdem das Unternehmen den Weggang des jetzigen Chefs Tom Enders im Frühjahr 2019 bekanntgegeben hatte, reagierten die Airbus-Anteile am Vormittag lediglich mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent.

    Auch der Etappensieg des Schweizer Pharmaunternehmens Novartis im Patentstreit um ein Krebsmittel sowie der gleichzeitige Rücktritt des Onkologie-Chefs Bruno Strigini hat die Anleger kaum aus der Ruhe gebracht. Zuletzt gab das Papier um 0,42 Prozent nach./kro/jha/

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  • 15.12.2017 Aktien Frankfurt: Dax orientiert sich an 13 000 Punkten zum 'Hexensabbat'

    Aktien Frankfurt: Dax orientiert sich an 13 000 Punkten zum 'Hexensabbat'

    15.12.2017 | 11:50:52

    FRANKFURT (awp international) - Der sogenannten Hexensabbat hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt in seinen Bann geschlagen. An diesem Freitag um 13 Uhr laufen an der Termin- und Optionsbörse Eurex Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Dieser vierteljährlich wiederkehrende "grosse Verfalltag" kann für grössere Kurssprünge sorgen. Denn Investoren versuchen oft kurz davor, die Kurse in die für sie günstige Richtung zu bewegen.

    Der Dax verlor am späten Vormittag 0,31 Prozent auf 13 027,52 Punkte. Damit deutet sich ein Wochenverlust von rund 1 Prozent an. Der MDax sank am Freitag um 0,21 Prozent auf 26 016,14 Zähler. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,55 Prozent auf 2521,85 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,2 Prozent.

    "Mit der Marke von 13 000 Punkten zum Verfall der Optionen am Terminmarkt dürfte sich die Mehrheit der Investoren schon angefreundet haben", glaubt Börsenkenner Jochen Stanzl von CMC Markets. Dieses Niveau sei die Mitte der Spanne von 12 800 bis 13 200 Punkten, in der sich der Dax in den vergangenen Wochen bewegt hatte. Was nach dem Verfalltermin passiert, sei aber unklar. Für eine Jahresendrally und einen Ausbruch über die 13 200 Zähler fehlten die Impulse. Vielmehr bestehe das Risiko, dass es zu Gewinnmitnahmen kommt, die den Leitindex unter die Unterstützungsmarke bei 12 954 Punkten drücken könnten, fürchtet Stanzl.

    Die Adidas-Aktien erholten sich ein Stück weit von ihrem jüngsten Kursrutsch und stiegen um 1,3 Prozent. Damit waren sie hinter Eon mit plus 1,7 Prozent der zweitbeste Dax-Wert. In der ablaufenden Woche waren sie in der Spitze um mehr als 8 Prozent gefallen. Experten hatten die jüngsten Abgaben zum Jahresende hin mit Umschichtungen der Anleger begründet, nachdem die Adidas-Papiere in den vergangenen Jahren einen starken Lauf hatten. Branchenintern setzten die Investoren neuerdings eher auf die Titel des US-Konkurrenten Nike , hiess es.

    Die Papiere der Deutschen Telekom reagierten mit minus 0,7 Prozent auf die Nachricht, wonach die Bonner und die schwedische Tele2 nun gemeinsam im niederländischen Mobilfunkmarkt gegen ihre Konkurrenten antreten. T-Mobile NL und Tele Netherlands bündeln ihre Geschäfte in einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Telekom 75 Prozent hält.

    Das offenbar rege Interesse am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten der Merck KGaA liess deren Aktionäre kalt: Die Merck-Papiere ermässigten sich um 0,5 Prozent. Zu den Bietern in der ersten Runde gehörten der Nahrungsmittelkonzern Nestle , der Konsumgüter-Hersteller Reckitt Benckiser und der Arzneimittel-Produzent Mylan , schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Sparte könnte demnach umgerechnet bis zu 4,2 Milliarden Euro einbringen. Das wäre etwas mehr als zuletzt erwartet.

    Die Kursverluste der Oracle-Aktien am Vorabend nach schwachen Quartalszahlen lösten bei den Papieren des deutschen Konkurrenten SAP Gewinnmitnahmen aus. Zuletzt gaben SAP um 0,9 Prozent nach. "Die Zahlen von Oracle und vor allem der Ausblick auf das laufende dritte Geschäftsquartal könnten die Erwartungen an das Cloud-Geschäft ein wenig dämpfen", sagte ein Händler. Positiv für den SAP-Kurs sei allerdings das von Morgan Stanley von 102 auf 111 Euro erhöhte Kursziel, das der Aktie fast 15 Prozent Aufwärtspotenzial einräumt.

    Die Airbus-Aktien reagierten kaum auf die Meldung, dass Konzernchef Tom Enders seinen Job bei dem von Korruptionsermittlungen erschütterten Luftfahrtriesen im Frühjahr 2019 abgibt. Die französische Nummer zwei des Konzerns, Fabrice Brégier, wird im Februar 2018 zurücktreten. Seinen Job als Chef des wichtigen Verkehrsflugzeug-Geschäfts übernimmt Guillaume Faury, derzeit zuständig für die Helikopter-Sparte.

    Steinhoff-Titel setzten ihren Kurseinbruch der vergangenen beiden Handelstage fort und sackten um weitere 6 Prozent ab. Der von einem Bilanzskandal erschütterte Möbelhersteller macht einen personellen Schnitt, wobei Hauptaktionär, Aufsichtsratvorsitzender und Übergangschef Christo Wiese deutlich an Einfluss verliert: Er scheidet aus dem obersten Führungszirkel aus. Zudem hat sich seine Beteiligung von rund einem Viertel am Unternehmen etwas reduziert. Am Mittwoch hatte Steinhoff mitgeteilt, dass auch der Jahresabschluss 2016 neu erstellt werden muss, worauf die Aktien um mehr als 13 Prozent abgeschmiert waren./edh/jha/

    --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

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  • 15.12.2017 Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax geht mit Verlust in den Hexensabbat

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax geht mit Verlust in den Hexensabbat

    15.12.2017 | 10:04:28

    FRANKFURT (awp international) - Der sogenannte Hexensabbat hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt zunächst in die Flucht getrieben. An diesem Freitag laufen an der Termin- und Optionsbörse Eurex Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Dies kann am Kassamarkt für grössere Kurssprünge sorgen. Denn Investoren versuchen oft, zum Verfall die Kurse kurzfristig in die für sie günstige Richtung zu bewegen.

    Der Dax verlor im frühen Handel zuletzt 0,24 Prozent auf 13 036,37 Punkte. Damit deutet sich aktuell ein Wochenverlust von 0,9 Prozent an. Bereits seit Wochen pendelt der deutsche Leitindex in der Spanne zwischen 12 800 und 13 200 Punkten. Viele institutionelle Investoren seien am Verfalltag auf die Marke von 13 000 Punkten fixiert, hiess es. Laut Händlern könnte der Leitindex danach aus der genannten Spanne ausbrechen.

    Der MDax sank am Freitag um 0,36 Prozent auf 25 977,11 Zähler. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,83 Prozent auf 2514,78 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,1 Prozent.

    Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader sieht dennoch gute Chancen für eine Weihnachtsrally in der kommenden Woche, denn die EZB habe ein Festhalten an ihrem Kurs signalisiert. Insofern sei kein abrupter Stopp des liquiditätsfördernden Anleihekaufprogramms zu erwarten. Auch der wieder unter die Marke von 1,18 US-Dollar gesunkene Eurokurs sollte dem Dax Unterstützung geben, so Cutkovic. Ein schwächerer Euro macht die hiesigen Exporte in Länder ausserhalb der Eurozone lukrativer.

    Unter den Einzelwerten zeigten sich die Versorgerwerte etwas erholt von ihrer zuletzt steilen Talfahrt. So gewannen die Papiere von RWE an der Dax-Spitze 2,4 Prozent, gefolgt von Eon-Titeln mit plus 2,0 Prozent. Im MDax waren die Anteilscheine der RWE-Ökostromtochter Innogy mit einem Gewinn von 2,4 Prozent am stärksten gefragt. Nach einer Gewinnwarnung von Innogy waren die Aktien am Mittwoch und Donnerstag um knapp 20 Prozent eingebrochen.

    Die Papiere der Deutschen Telekom reagierten hingegen kaum auf die Nachricht, wonach die Bonner und die schwedische Tele2 nun gemeinsam im niederländischen Mobilfunkmarkt gegen ihre Konkurrenten antreten. T-Mobile NL und Tele Netherlands bündeln ihre Geschäfte in einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Telekom 75 Prozent hält.

    Das offenbar rege Interesse am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten der Merck KGaA liess deren Aktionäre zunächst unbeeindruckt. Die Merck-Papiere ermässigten sich um 0,1 Prozent. Zu den Bietern in der ersten Runde gehörten der Nahrungsmittelkonzern Nestle , der Konsumgüter-Hersteller Reckitt Benckiser und der Arzneimittel-Produzent Mylan , schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die Sparte könnte demnach umgerechnet bis zu 4,2 Milliarden Euro einbringen. Das wäre etwas mehr als zuletzt erwartet.

    Die Kursverluste der Oracle-Aktien am Vorabend nach schwachen Quartalszahlen lösten bei den Papieren des deutschen Konkurrenten SAP Gewinnmitnahmen aus. Zuletzt gaben SAP um 0,7 Prozent nach. "Die Zahlen von Oracle und vor allem der Ausblick auf das laufende dritte Geschäftsquartal könnten die Erwartungen an das Cloud-Geschäft ein wenig dämpfen", sagte ein Händler. Positiv für den SAP-Kurs sei allerdings das von Morgan Stanley von 102 auf 111 Euro erhöhte Kursziel, das der Aktie fast 15 Prozent Aufwärtspotenzial einräumt.

    Die Airbus-Aktien reagierten kaum auf die Meldung, dass Konzernchef Tom Enders seinen Job bei dem von Korruptionsermittlungen erschütterten Luftfahrtriesen im Frühjahr 2019 abgibt. Die französische Nummer zwei des Konzerns, Fabrice Brégier, wird im Februar 2018 zurücktreten. Seinen Job als Chef des wichtigen Verkehrsflugzeug-Geschäfts übernimmt Guillaume Faury, derzeit zuständig für die Helikopter-Sparte.

    Steinhoff-Titel setzten ihren Kurseinbruch der vergangenen beiden Handelstage fort und sackten um weitere 8,4 Prozent ab. Der von einem Bilanzskandal erschütterte Möbelhersteller macht einen personellen Schnitt, wobei Hauptaktionär, Aufsichtsratvorsitzender und Übergangschef Christo Wiese deutlich an Einfluss verliert: Er scheidet aus dem obersten Führungszirkel aus. Zudem hat sich seine Beteiligung von rund einem Viertel am Unternehmen etwas reduziert.

    Am Mittwoch hatte Steinhoff mitgeteilt, dass auch der Jahresabschluss 2016 neu erstellt werden muss, worauf die Aktien um mehr als 13 Prozent abschmierten. Seit Anfang des Monats waren die Steinhoff-Titel in der Spitze um fast 90 Prozent eingebrochen und zum "Pennystock" geworden - in der Vorwoche war es für das Papier zeitweise bis auf 0,35 Euro heruntergegangen./edh/jha/

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  • 15.12.2017 Aktien Frankfurt Ausblick: Grössere Schwankungen am Hexensabbat erwartet

    Aktien Frankfurt Ausblick: Grössere Schwankungen am Hexensabbat erwartet

    15.12.2017 | 08:22:34

    FRANKFURT (awp international) - Etwas niedriger dürfte der deutsche Aktienmarkt in den sogenannten Hexensabbat starten. An diesem Freitag laufen an der Termin- und Optionsbörse Eurex Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Dies kann am Kassamarkt für grössere Kursbewegungen sorgen. Denn Investoren versuchen oft, zum Verfall die Kurse kurzfristig in die für sie günstige Richtung zu bewegen.

    Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte eine Dreiviertelstunde vor Handelsstart ein Minus von 0,13 Prozent bei 13 051 Punkten. Am Donnerstag hatten sich die Dezember-Dax-Optionen zwischen 12 800 und 13 200 Punkten bewegt. In dieser Handelsspanne pendelt der Index schon seit mehreren Wochen. Händler schliessen aber nicht aus, dass der Leitindex nach dem Verfalltag aus dieser Spanne ausbricht. Für den EuroStoxx 50 zeichnet sich am Freitag zu Handelsbeginn ein Rückgang von 0,1 Prozent ab.

    Frische fundamentale Impulse könnten am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA geben. Veröffentlicht werden die Industrieproduktion im November sowie eine Stimmungsumfrage unter Unternehmen der Region New York im Dezember

    Unter den Einzelwerten dürften unter anderem die Papiere der Deutschen Telekom im Fokus stehen. Die Bonner und die schwedische Tele2 treten nun gemeinsam im niederländischen Mobilfunkmarkt gegen ihre Konkurrenten an. T-Mobile NL und Tele Netherlands bündeln ihre Geschäfte in einem Gemeinschaftsunternehmen. An der neuen Firma hält die Telekom 75 Prozent, die Schweden den Rest. Im vorbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate notierte die T-Aktie im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs vom Vortag zunächst kaum verändert.

    Einen Blick wert sein dürften auch die Papiere von SAP , nachdem der US-Konkurrent Oracle am Vorabend seine jüngsten Quartalszahlen veröffentlicht hatte. Obwohl Oracle Umsatz und Gewinn unerwartet deutlich gesteigert hatte, kamen die Zahlen bei den Anlegern schlecht an: Die Aktien fielen im nachbörslichen US-Geschäft um über 4 Prozent. SAP-Titel zeigten sich davon aber wenig beeindruckt und sanken auf Tradegate um lediglich 0,1 Prozent.

    Airbus-Chef Tom Enders gibt seinen Job an der Spitze des von Korruptionsermittlungen erschütterten Luftfahrtriesen im Frühjahr 2019 ab. Der Deutsche werde keine Verlängerung seines derzeitigen Vertrags anstreben, teilte Airbus mit. Die französische Nummer zwei des Konzerns, Fabrice Brégier, wird im Februar 2018 zurücktreten. Seinen Job als Chef des wichtigen Verkehrsflugzeug-Geschäfts übernimmt Guillaume Faury, derzeit zuständig für die Helikopter-Sparte. Die Airbus-Anteilsscheine stiegen auf Tradegate um 0,1 Prozent.

    Der von einem Bilanzskandal erschütterte Möbelhersteller Steinhoff macht einen personellen Schnitt. Hauptaktionär, Aufsichtsratsvorsitzender und Übergangschef Christo Wiese verliert dabei deutlich an Einfluss: Zum einen scheidet er aus dem obersten Führungszirkel aus, zum anderen sinkt sein Einfluss als grösster Aktionär. Steinhoff-Aktien sackten auf Tradegate um 9,2 Prozent ab, nachdem sie am Donnerstag bereits mehr als 13 Prozent an Wert verloren hatten. Am Mittwoch hatte Steinhoff mitgeteilt, dass der Jahresabschluss 2016 neu erstellt werden muss./edh/jha/

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ESTX50 EUR P 3'560.53
DAX 13'103.56
CAC 40 5'349.30
FTSE 100 7'490.57
DJ Industr Average 24'651.74
Rohoel Fass 63.23
EUR/USD 1.1749
Datenquelle:  SIX Financial Information AG