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DAX 11'205.54 +286.92 +2.63% 18.01.2019
ESTX50 EUR P 3'134.92 --- --- 18.01.2019

Chart DAX

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Continental I +5.39%
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BASF N +4.40%
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Beiersdorf I -0.86%

Aktuelle News

  • 18.01.2019 Aktien Frankfurt Schluss: Euphorie - Dax wieder über 11200 Punkte

    Aktien Frankfurt Schluss: Euphorie - Dax wieder über 11200 Punkte

    18.01.2019 | 18:01:24

    FRANKFURT (awp international) - Neue Hoffnungen auf ein Ende des amerikanisch-chinesischen Handelskrieges haben den Dax am Freitag über die Marke von 11 200 Punkten katapultiert. Mit Leichtigkeit überwand der Leitindex bereits am Morgen die Hürde von 11 000 Zählern und baute seine Gewinne bis Handelsschluss weiter kräftig aus. Die Rally bescherte ihm schliesslich ein sattes Plus von 2,63 Prozent auf 11 205,54 Punkten.

    Auf Wochensicht bedeutet das für das deutsche Börsenbarometer einen Gewinn von rund 3 Prozent. Seit seinem Ende Dezember markierten Zweijahrestief hat sich der Dax damit inzwischen um knapp 8 Prozent erholt.

    Wie das "Wall Street Journal" am Donnerstagabend berichtet hatte, drängen Vertreter der Trump-Regierung auf eine Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen. Das US-Finanzministerium hatte dies zwar zügig dementiert, doch Anlegern reiche das Gerücht derzeit aus, um Aktien zu kaufen, sagte Experte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

    Charttechnisch sieht es für den Dax nun ebenfalls wieder deutlich besser aus, nachdem nicht nur die 11 000-Punkte-Hürde genommen wurde, sondern auch eine für Charttechniker wichtige Lücke bei knapp unter 11 200 Punkten geschlossen wurde.

    Stark zeigte sich am Freitag auch der Index der mittelgrossen Unternehmen MDax mit einem Zuwachs von 1,93 Prozent auf 23 175,11 Punkte. Europaweit ergab sich ein ähnlich beeindruckendes Bild: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 2,14 Prozent auf 3134,92 Punkte zu und auch in Paris und London wurden stattliche Gewinne eingefahren. In den USA stieg der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa um 1,2 Prozent.

    Am deutschen Aktienmarkt waren die Papiere von Hellofresh mit einem Kurssprung von 21,5 Prozent der Star. Der Kochboxen-Versender wuchs 2018 schneller als gedacht und der operative Verlust verringerte sich deutlicher als Experten erwartet hatten.

    Angetrieben von den Kursgewinnen der Hellofresh-Aktien legten auch die Papiere der Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet um 3,6 Prozent zu. Der Start-up-Entwickler hatte Hellofresh im November 2017 an die Börse gebracht und hält noch einen Anteil an dem Unternehmen von knapp unter 30 Prozent.

    Die Papiere des Zahlungsabwicklers Wirecard setzten an der Dax-Spitze mit plus 4,8 Prozent ihre Erholung fort. Auto- und Chemiewerte profitierten von der Hoffnung auf eine Lösung des Handelsstreits. Continental gewannen 4,5 Prozent. BMW , Daimler und Volkswagen zogen ebenfalls kräftig an. BASF legten um etwas mehr als 4 Prozent zu und Wacker Chemie stiegen nach Umsatzzahlen im MDax um fast 5 Prozent. Die wieder gestiegene Risikoneigung am Markt treibe die Zykliker an, sagten Börsianer.

    Die Aktien von Drägerwerk büssten im euphorischen Gesamtmarkt indes 1,6 Prozent ein. Das Medizintechnikunternehmen hatte am Nachmittag vorläufige Quartalszahlen und einen Ausblick auf 2019 veröffentlicht. Ein Händler sprach von einer Enttäuschung mit Blick auf die Profitabilität. Drägerwerk stellte für das neue Jahr eine Marge für den operativen Gewinn (Ebit) zwischen 1 und 3 Prozent in Aussicht, die Markterwartung lag dem Börsianer zufolge allerdings bei 3,5 Prozent.

    Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,08 Prozent am Vortag auf 0,11 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,39 Prozent auf 141,78 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,18 Prozent auf 164,06 Punkte. Der Euro sank am frühen Abend auf 1,1364 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1402 (Donnerstag: 1,1396) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8770 (0,8775) Euro./ck/fba

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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  • 18.01.2019 Aktien Frankfurt: Dax gelingt Befreiungsschlag über 11000 Punkten

    Aktien Frankfurt: Dax gelingt Befreiungsschlag über 11000 Punkten

    18.01.2019 | 14:38:42

    FRANKFURT (awp international) - Die Aussicht auf weitere Kursgewinne an der Wall Street hat den Dax am Freitag zusätzlich befeuert. Nachdem der deutsche Leitindex die runde Marke von 11 000 Zählern gleich zum Handelsstart hinter sich gelassen hatte, baute er am frühen Nachmittag die Gewinne auf mehr als 11 100 Punkte aus. Zuletzt stand er 2 Prozent höher bei 11 138,55 Punkten. In New York wird der Dow Jones Industrial ein halbes Prozent höher erwartet.

    Auf Wochensicht zeichnet sich für den Dax derzeit ein Gewinn von 2,3 Prozent ab. Seit seinem Ende Dezember markierten Zweijahrestief hat sich das Barometer inzwischen um mehr als 8 Prozent erholt.

    Die gute Stimmung am Markt erklären Händler mit neuer Hoffnung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit. So erwägen laut einem Bericht des "Wall Street Journals" vom Vortag einige Vertreter der Trump-Regierung Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen. Das US-Finanzministerium hatte diese Aussagen zwar zügig dementiert, doch Anlegern reiche das Gerücht derzeit aus, um Aktien zu kaufen, sagte Experte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

    Charttechnisch sieht es für den Dax nun wieder besser aus. Sein Abwärtstrend scheint zumindest vorerst gebrochen. Über 11 050 Punkten sei alles möglich, kommentierte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Stark zeigte sich auch der MDax der mittelgrossen Unternehmen mit einem Zuwachs von 1,96 Prozent auf 23 181,78 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte mit plus 1,77 Prozent in ähnlicher Grössenordnung zu.

    Am deutschen Aktienmarkt waren die Papiere von Hellofresh mit einem Plus von mehr als 18 Prozent der Star. Der Kochboxen-Versender wuchs 2018 schneller als gedacht. Zudem sei der operative Verlust deutlich niedriger ausgefallen, als Experten erwartet hatten, hiess es. Der Wettbewerb für Hellofresh nehme zwar zu, aber die Dynamik des Unternehmens zeuge von einer starken Marktposition, schrieb Analyst Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan.

    Im Kielwasser der hohen Kursaufschläge legten auch die Papiere von Rocket Internet um 3,1 Prozent zu. Der Start-up-Entwickler hatte Hellofresh im November 2017 an die Börse gebracht und erst vor kurzem seinen Anteil auf jetzt knapp unter 30 Prozent gesenkt.

    Die Papiere des Zahlungsabwicklers Wirecard setzten an der Dax-Spitze mit plus 5,6 Prozent ihre Erholung fort. Auto- und Chemiewerte profitierten von der Hoffnung auf eine Lösung des Handelsstreits. Continental gewannen 3,3 Prozent. BMW , Daimler und Volkswagen zogen ebenfalls kräftig an. BASF legten um mehr als 3 Prozent zu und Wacker Chemie nach Umsatzzahlen im MDax um fast 4 Prozent. Die wieder gestiegene Risikoneigung am Markt treibe die Zykliker an, sagten Börsianer.

    Eine Gewinnwarnung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair liess am Nachmittag die Anleger der Lufthansa relativ kalt, wie das Kursplus von 1,5 Prozent zeigt.

    Ins Minus mit zuletzt 0,9 Prozent drehten hingegen die Anteile von Morphosys . Am Vormittag hatten sie noch von der Chance auf eine noch breitere Anwendung des Antikörpers Guselkumab profitiert und zugelegt.

    Kursgewinne von 3 Prozent verbuchten die Anteile der im SDax notierten Shop Apotheke . Hier wirkte die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln positiv.

    Umstufungen bewegten auch am Freitag einige Kurse deutlich. So liess eine Hochstufung auf "Neutral" durch die Citigroup die Anteile des Dünger- und Salzkonzerns K+S um mehr als 5 Prozent steigen. Klöckner & Co rutschten indes zeitweise auf ein Tief seit 2009 und verbuchten zuletzt noch immer Verluste von 4,5 Prozent. Das Bankhaus Lampe hatte die Aktien des Stahlhändlers von "Kaufen" auf "Verkaufen" doppelt abgestuft und rechnet in diesem Jahr mit mehr Gegenwind als zunächst gedacht.

    Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,08 Prozent am Vortag auf 0,11 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,39 Prozent auf 141,78 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,15 Prozent auf 164,11 Punkte.

    Der Euro kostete zuletzt etwas mehr als 1,14 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1396 (Mittwoch: 1,1389) US-Dollar festgesetzt./ajx/mis

    --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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  • 18.01.2019 Aktien Frankfurt: Gute Laune nach Dax-Anstieg über 11000 Punkte hält an

    Aktien Frankfurt: Gute Laune nach Dax-Anstieg über 11000 Punkte hält an

    18.01.2019 | 11:51:44

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat sich am Freitag über der runden Marke von 11 000 Punkten etabliert. Gleich zum Handelsstart hatte der Leitindex diese Hürde genommen und seine Gewinne in der Spitze bis auf 11 049 Zähler ausgebaut.

    Gegen Mittag verbuchte der Dax ein Plus von 0,98 Prozent auf 11 025,26 Punkte. Damit zeichnet sich auf Wochensicht ein Gewinn von 1,3 Prozent ab. Er hat sich seit seinem Ende Dezember markierten Zweijahrestief inzwischen um mehr als 7 Prozent erholt.

    Neue Hoffnung auf Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit gab den Börsen vor dem Wochenende Auftrieb. Der MDax der mittelgrossen Unternehmen gewann zuletzt 1,18 Prozent auf 23 004,83 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 1 Prozent zu.

    Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge erwägen Vertreter der Trump-Regierung Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen. Zwar hatte das US-Finanzministerium diese Aussage am Vortag zügig dementiert und die Wall Street daraufhin einen Teil ihrer Kursgewinne wieder abgegeben, sie schloss aber dennoch klar im Plus. Auch an den Börsen Asiens ging es zum Wochenausklang nach oben.

    Ob die USA tatsächlich eine Senkung der Strafzölle gegen China erwögen, könne aktuell niemand sagen, schrieb Experte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners in einem Kommentar. Das Gerücht reiche den Anlegern derzeit aber schon aus, um Aktien zu kaufen. "Das zeigt, wie sehr sich die Stimmung an den Börsen seit Jahresbeginn verbessert hat."

    Am deutschen Aktienmarkt waren die Papiere von Hellofresh mit einem Plus von fast 18 Prozent der Star. Der Kochboxen-Versender wuchs 2018 schneller als gedacht. Zudem sei der operative Verlust deutlich niedriger ausgefallen, als Experten erwartet hatten, hiess es. Der Wettbewerb für Hellofresh nehme zwar zu, aber die Dynamik des Unternehmens zeuge von einer starken Marktposition, schrieb Analyst Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan.

    Im Kielwasser der hohen Kursaufschläge legten auch die Papiere von Rocket Internet um 2,7 Prozent zu. Der Start-up-Entwickler hatte Hellofresh im November 2017 an die Börse gebracht und erst vor kurzem seinen Anteil auf jetzt knapp unter 30 Prozent gesenkt.

    Die Papiere des Zahlungsabwicklers Wirecard setzten an der Dax-Spitze mit plus 3 Prozent ihre Erholung fort. Unter den grössten Gewinnern waren auch Bank- und Chemie-Aktien. Die wieder gestiegene Risikoneigung am Markt treibe Banken und Zykliker an, sagten Börsianer. Deutsche Bank verteuerten sich um 2,1 Prozent, BASF um 2 beziehungsweise 1,7 Prozent. Wacker Chemie stiegen nach Umsatzzahlen im MDax um gut 4 Prozent.

    Eine Gewinnwarnung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair liess den Kurs der Lufthansa zwischen Minus und Plus schwanken. Zuletzt notierten die Anteile so gut wie unverändert.

    Kursgewinne von 1,6 Prozent verbuchten die Anteile der im SDax gelisteten Shop Apotheke . Hier wirkte die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln positiv.

    Umstufungen bewegten auch am Freitag einige Kurse deutlich. So liess eine Hochstufung auf "Neutral" durch die Citigroup die Anteile des Dünger- und Salzkonzerns K+S um 4,4 Prozent steigen. Klöckner & Co rutschten zeitweise auf ein Tief seit 2009 und verbuchten zuletzt noch immer Verluste von 5,4 Prozent. Das Bankhaus Lampe hatte die Aktien des Stahlhändlers von "Kaufen" auf "Verkaufen" doppelt abgestuft und rechnet in diesem Jahr mit mehr Gegenwind als zunächst gedacht./ajx/fba

    --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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  • 18.01.2019 Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wieder über 11000 Punkte

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wieder über 11000 Punkte

    18.01.2019 | 09:56:25

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat zum Handelsstart am Freitag erstmals seit Anfang Dezember wieder die Marke von 11 000 Punkten übersprungen. Neue Hoffnung auf Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit gab Auftrieb. Zuletzt stieg der deutsche Leitindex um 0,81 Prozent auf 11 007,20 Punkte. "Ein Überschreiten der runden Marke könnte einigen Anlegern zusätzlich Mut machen", schrieb Experte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners in einem Kommentar.

    Auf Wochensicht deuten sich für den Dax Gewinne von etwas mehr als einem Prozent an. Er hat sich seit seinem Ende Dezember markierten Zweijahrestief inzwischen um gut 7 Prozent erholt. Der MDax der mittelgrossen Unternehmen gewann am Freitag 1,09 Prozent auf 22 983,27 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,90 Prozent zu.

    Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle der Trump-Administration Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen. Zwar hatte das US-Finanzministerium diese Aussage am Vortag zügig dementiert und die Wall Street daraufhin einen Teil ihrer Kursgewinne wieder abgegeben, sie schloss aber dennoch klar im Plus. Auch an den Börsen Asiens ging es zum Wochenausklang nach oben.

    Ob die USA tatsächlich eine Senkung der Strafzölle gegen China erwögen, könne aktuell niemand sagen, kommentierte Portfolio-Manager Altmann. Das Gerücht reiche den Anlegern derzeit aber schon aus, um Aktien zu kaufen. "Das zeigt, wie sehr sich die Stimmung an den Börsen seit Jahresbeginn verbessert hat."

    Am deutschen Aktienmarkt waren die Papiere von Hellofresh mit einem Plus von zeitweise 20 Prozent der Star. Der Kochboxen-Versender wuchs 2018 schneller als gedacht. Zudem sei der operative Verlust deutlich niedriger ausgefallen, als Experten erwartet hatten, hiess es. Im Kielwasser der hohen Kursaufschläge legten auch die Papiere von Rocket Internet um 2,7 Prozent zu. Der Start-up-Entwickler hatte Hellofresh im November 2017 an die Börse gebracht und erst vor kurzem seinen Anteil auf jetzt knapp unter 30 Prozent gesenkt. Der Wettbewerb für HelloFresh nehme zwar zu, aber die Dynamik des Unternehmens zeuge von einer starken Marktposition, schrieb Analyst Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan.

    Die Papiere der Deutschen Bank setzten sich mit einem Plus von 2,3 Prozent an die Spitze des Dax. Auch Chemiewerte wie BASF verteuerten sich deutlich. Die wieder gestiegene Risikoneigung am Markt treibe Banken und Zykliker an, sagten Börsianer.

    Eine Gewinnwarnung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair kratzte etwas am Kurs der Lufthansa . Die Aktien der deutschen Airline fielen um mehr als ein halbes Prozent.

    Die Aussicht auf eine möglicherweise noch breitere Anwendung des Antikörpers Guselkumab trieb die Anteile des Biotech-Unternehmens Morphosys an. Sie gewannen 1,2 Prozent. Morphosys winkten nun womöglich neue Meilensteinzahlungen, sagte ein Händler.

    Kursgewinne von 2,7 Prozent verbuchten die Anteile der Shop Apotheke . Hier wirkte die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln positiv.

    Umstufungen bewegten auch am Freitag einige Kurse deutlich. So liess eine Hochstufung auf "Neutral" durch die Citigroup die Anteile des Dünger- und Salzkonzerns K+S um 4,3 Prozent steigen. Klöckner & Co brachen dagegen um 6,7 Prozent ein. Das Bankhaus Lampe rät bei den Aktien des Stahlhändlers nun zum Verkauf./ajx/mis

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  • 18.01.2019 Aktien Frankfurt Ausblick: Neuer Anlauf auf 11000 Punkte im Dax - China-Hoffnung

    Aktien Frankfurt Ausblick: Neuer Anlauf auf 11000 Punkte im Dax - China-Hoffnung

    18.01.2019 | 08:14:13

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax dürfte am Freitag von neuer Hoffnung auf Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit profitieren. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax signalisierte knapp eine Stunde vor der Eröffnung ein Plus von 0,53 Prozent auf 10 978 Punkte. Damit rücken die 11 000 Zähler wieder in greifbare Nähe. "Ein Überschreiten der runden Marke könnte einigen Anlegern zusätzlich Mut machen", glaubt Experte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

    Auf Wochensicht deuten sich für den deutschen Leitindex Gewinne von knapp einem Prozent an. Er hat sich seit seinem Ende Dezember markierten Zweijahrestief inzwischen um rund 7 Prozent erholt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wird zum Börsenstart am Freitag 0,56 Prozent fester erwartet.

    Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle der Trump-Administration Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen. Zwar hatte das US-Finanzministerium diese Aussage am Vortag zügig dementiert und die Wall Street daraufhin einen Teil ihrer Kursgewinne wieder abgegeben, sie schloss aber dennoch klar im Plus. Auch an den Börsen Asiens ging es zum Wochenausklang nach oben.

    Ob die USA tatsächlich eine Senkung der Strafzölle gegen China erwögen, könne aktuell niemand sagen, kommentierte Portfolio-Manager Altmann. Das Gerücht reiche den Anlegern derzeit aber schon aus, um Aktien zu kaufen. "Das zeigt, wie sehr sich die Stimmung an den Börsen seit Jahresbeginn verbessert hat."

    Vorbörslich auffällig mit hohem Kursgewinn waren am deutschen Markt am Freitag die Papiere des Kochboxen-Versenders Hellofresh . Das Unternehmen wuchs 2018 schneller als erwartet. Auf der Handelsplattform Tradegate gewannen die Titel 14 Prozent zum Xetra-Schluss.

    Eine Gewinnwarnung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair setzte die Papiere der Lufthansa unter Druck. Sie gaben auf Tradegate um 0,6 Prozent nach.

    Dagegen liess eine Hochstufung auf "Neutral" durch die Citigroup die Anteile des Dünger- und Salzkonzerns K+S auf Tradegate um mehr als 3 Prozent steigen. Klöckner & Co verloren indes knapp 1 Prozent. Das Bankhaus Lampe rät bei den Aktien des Stahlhändlers nun zum Verkauf./ajx/mis

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  • 17.01.2019 Aktien Frankfurt Schluss: Moderate Verluste - 11000 Punkte bleiben Hürde

    Aktien Frankfurt Schluss: Moderate Verluste - 11000 Punkte bleiben Hürde

    17.01.2019 | 18:10:24

    FRANKFURT (awp international) - Die Marke von 11 000 Punkten bleibt für den Dax eine hohe Hürde. Nach leichten Gewinnen zur Wochenmitte gab der deutsche Leitindex am Donnerstag nun wieder etwas nach.

    Neue Hiobsbotschaften aus London zum Brexit oder ausbleibende positive Signale von den Handelsgesprächen zwischen den USA und China könnten die Abwärtsbewegung in den kommenden Tagen verschärfen, befürchtet Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. "Solange der Dax unter dieser psychologisch wichtigen Barriere bleibt, ist er anfällig für jegliche Art von negativen Impulsen", sagte er.

    Mit minus 0,12 Prozent auf 10 918,62 Punkte erholte sich das Börsenbarometer allerdings weitgehend von seinem Verlusten im Tagesverlauf. Unterstützung kam von den US-Börsen, die ihr Minus zum Handelsschluss in Europa ebenfalls verringerten oder sogar ins Plus drehten. Für den Index der mittelgrossen Unternehmen MDax ging es um 0,20 Prozent auf 22 735,42 Punkte nach unten.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büsste 0,26 Prozent auf 3069,35 Punkte ein und auch in Paris und London wurden moderate Verluste verbucht.

    Die Aktien der Deutschen Bank standen nach weiteren Zahlen aus der US-Bankenbranche erneut im Fokus der Investoren. Doch nach den teils kräftigen Gewinnen der vorangegangenen Tage ging es nach den Enttäuschungen bei Morgan Stanley nun wieder bergab. Sie büssten als Dax-Schlusslicht 4,1 Prozent ein. Bereits am Vormittag waren sie nach den Aussagen der französischen Societe Generale über ein schwaches Kapitalmarktgeschäft im letzten Quartal 2018 unter Druck geraten.

    Mit minus 1,2 Prozent war der gesamte europäische Bankensektor der schwächste Sektor in Europa. Im MDax verloren die Commerzbank -Anteile 3,4 Prozent.

    Beiersdorf rutschten nach Umsatzzahlen um marktkonforme 0,3 Prozent ab. Der Nivea- und Tesa-Hersteller war 2018 dank guter Geschäfte in allen Bereichen gewachsen - und das trotz des starken Euro.

    Im MDax setzten sich die Metro-Anteile mit Gewinnen von 6,6 Prozent an die Index-Spitze. Die im Weihnachtsquartal erwirtschafteten Umsätze des Handelskonzerns kamen bei Analysten und Händlern gut an. Gelobt wurde vor allem die Entwicklung in Russland und Asien.

    Die Symrise-Papiere stiegen nach der Vorstellung eines Strategieplans bis 2025 um 1,4 Prozent. In diesem Zeitraum will der Aromen- und Duftstoffhersteller seine Erlöse in etwa verdoppeln.

    Verkaufsempfehlungen von Merrill Lynch für ProSiebenSat.1 und RTL liessen indes die Papiere der beiden Medienkonzerne um jeweils 5,1 Prozent absacken. Die US-Bank sieht einen sich beschleunigenden Trend hin zu Online-Video-Angeboten. Dieser belaste das Werbegeschäft der klassischen TV-Anbieter, hiess es.

    Ein überraschend vorsichtiger Ausblick des Apple -Zulieferers Taiwan Semiconductor (TSMC) zog die Papiere aus der europäischen Halbleiterbranche in Mitleidenschaft: Hierzulande sanken Infineon um 2,2 Prozent, Siltronic um 5,7 Prozent und Aixtron um 4,3 Prozent.

    Südzucker gewannen als Top-Wert im SDax 5,1 Prozent, nachdem die Privatbank Berenberg ihre Verkaufsempfehlung gestrichen hatte. Die aufgrund der langen Dürreperiode 2018 geringere Ernte dürfte sich positiv auf die Zuckerpreise auswirken, erwartet Analyst James Targett.

    Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,07 Prozent am Vortag auf 0,08 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,06 Prozent auf 142,34 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,22 Prozent auf 164,33 Punkte. Der Euro wurde am frühen Abend mit 1,1385 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1396 (Mittwoch: 1,1389) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8775 (0,8780) Euro./ck/he

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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  • 17.01.2019 Aktien Frankfurt: Dax verliert 11000 Punkte aus den Augen - Bankenwerte schwach

    Aktien Frankfurt: Dax verliert 11000 Punkte aus den Augen - Bankenwerte schwach

    17.01.2019 | 14:42:12

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Donnerstag den Kontakt zur runden Marke von 11 000 Punkten abreissen lassen. Am Nachmittag notierte der Leitindex bei 10 886,23 Punkten und damit 0,41 Prozent unter seinem Vortagesschluss.

    Mit dem Rutsch unter die Unterstützung von 10 900 Punkten habe der Dax den Kampf um die 11 000er Marke erst einmal aufgegeben, somit habe sich die charttechnische Situation wieder verschlechtert, analysierte Experte Jochen Stanzl von CMC Markets die Lage. Neue Hiobsbotschaften aus London zum Brexit oder ausbleibende positive Signale von den Handelsgesprächen zwischen den USA und China könnten in den kommenden Tagen den Abwärtstrend im Dax beschleunigen, fürchtet er.

    Für den Index der mittelgrossen Unternehmen MDax ging es um 0,51 Prozent auf 22 664,54 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büsste 0,47 Prozent ein.

    Die Aktien der Deutschen Bank rutschten nach enttäuschenden Zahlen der US-Bank Morgan Stanley auf ihr Tagestief und standen zuletzt noch 3,7 Prozent tiefer. Bereits am Vormittag hatten sie unter Druck gestanden, nachdem die Societe Generale über ein schwaches Kapitalmarktgeschäft im letzten Quartal 2018 berichtet hatte. Anleger sorgten sich zudem weiter über eine möglicherweise schwache Profitabilität der Deutschen Bank im vierten Quartal.

    Der europäische Bankensektor war mit minus 1,3 Prozent der schwächste der Stoxx-600-Übersicht. Im MDax verloren die Commerzbank -Anteile 3,6 Prozent.

    Beiersdorf verloren nach Umsatzzahlen 0,7 Prozent. Der Nivea- und Tesa-Hersteller wuchs 2018 dank guter Geschäfte in allen Bereichen - und das trotz des starken Euro. Allerdings sei die nachlassende Dynamik im Schlussquartal ein eher negatives Signal für 2019, erklärte Analyst Andrew Wood von Bernstein Research.

    Im MDax setzten sich mit plus 5,3 Prozent die Metro-Anteile an die Index-Spitze. Die Erlös-Kennziffern des Handelskonzerns kamen bei Analysten wie Händlern gut an. Gelobt wurde die Entwicklung in Russland und Asien. So konnte Metro im wichtigen Russland-Geschäft, welches zuletzt stark schwächelte, den Abschwung bremsen.

    Verkaufsempfehlungen von Merrill Lynch für ProSiebenSat.1 und RTL setzten die Papiere beider Medienkonzerne unter Druck. Sie sackten um rund 5 beziehungsweise mehr als 4 Prozent ab. Der sich beschleunigende Trend hin zu Online-Video-Angeboten belaste das Werbegeschäft der klassischen TV-Anbieter, schrieb Analyst Adrien de Saint Hilaire in einer aktuellen Studie.

    Ein überraschend vorsichtiger Ausblick des Apple -Zulieferers Taiwan Semiconductor (TSMC) zog die Papiere aus der europäischen Halbleiterbranche in Mitleidenschaft. Hierzulande sanken Infineon um 2,3 Prozent, Siltronic um 6,6 Prozent und Aixtron um fast 4 Prozent.

    Schwach präsentierten sich zudem die Aktien der Autobauer. Volkswagen und Daimler verloren jeweils mehr als 1,7 Prozent. Händler verwiesen auf einen Medienbericht, wonach US-Präsident Donald Trump dazu neigt, neue Einfuhrzölle auf Autos zu erheben. Das Zoll-Thema belastet den Autosektor seit Monaten.

    Südzucker gewannen als Top-Wert im SDax 5 Prozent, nachdem die Privatbank Berenberg ihre Verkaufsempfehlung gestrichen hatte. Eine geringere Ernte infolge der Dürre in Europa dürfte eine deutlich niedrigere Produktion nach sich ziehen, während zuvor noch von einem Überangebot ausgegangen worden sei, schrieb Analyst James Targett. Dies stütze die Erholung der Zuckerpreise.

    Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,07 Prozent am Vortag auf 0,08 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,06 Prozent auf 142,34 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,02 Prozent auf 164,65 Punkte. Der Euro wurde zuletzt mit 1,1387 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1389 (Dienstag: 1,1424) US-Dollar festgesetzt./ajx/fba

    --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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Name Letzter Trend
ESTX50 EUR P 3'134.92
DAX 11'205.54
CAC 40 4'875.93
FTSE 100 6'968.33
DJ Industr Average 24'706.35
Rohoel Fass 62.32
EUR/USD 1.1370
Datenquelle:  SIX Financial Information AG