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Deutsche Boerse N -1.43%
adidas N -0.94%
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E.ON N -0.74%
Siemens N -0.67%

Aktuelle News

  • 18.10.2017 Aktien Frankfurt Schluss: Wall Street treibt Dax und MDax auf Rekordhoch

    Aktien Frankfurt Schluss: Wall Street treibt Dax und MDax auf Rekordhoch

    18.10.2017 | 18:03:11

    FRANKFURT (awp international) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind zur Wochenmitte wieder in Rekordlaune gewesen. Sowohl der Leitindex Dax als auch der MDax erreichten am Mittwoch Bestmarken. Die Wall Street gibt mit immer höheren Rekordständen offensichtlich den Takt für die Börse hierzulande vor.

    Der Dax erreichte am Vormittag bei knapp unter 13 095 Punkten den höchsten Stand seiner fast 30-jährigen Geschichte. Mit einem Plus von 0,37 Prozent auf 13 043,03 Punkten ging er letztlich aus dem Handel. Für den Index mittelgrosser Unternehmen ging es um 0,35 Prozent auf 26 310,70 Punkte hoch, nachdem er im Handelsverlauf knapp unter 26 345 Punkten ein Rekordhoch erreicht hatte. Der Technologiewerte-Index TecDax beendete den Tag mit plus 0,22 Prozent auf 2519,44 Punkte.

    "Aktuell besteht noch kein Anlass zu verkaufen", kommentierte Marktexperte Jochen Stanzl von CMC Markets und auch Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus Axitrader sieht die Grundlagen für eine Fortsetzung der Rally weiter intakt. Er verwies dabei neben der positiven Stimmung an den Märkten auch auf den wieder niedrigeren Eurokurs . Eine schwächere Gemeinschaftswährung kann den Exporteuren das Leben erleichtern.

    Als Favorit im Dax stiegen die Anteilscheine von ProSiebenSat.1 um 1,74 Prozent. Sie profitierten von einer positiven Branchenstudie der Deutschen Bank zum Werbegeschäft in Deutschland und Grossbritannien. Am Index-Ende fielen die Papiere der Deutschen Börse um 1,83 Prozent, nachdem Warburg Research seine Kaufempfehlung einkassiert hatte.

    Im MDax zogen am Nachmittag die Aktien von Hochtief die Aufmerksamkeit auf sich. Nach einer kräftigen Berg- und Talfahrt beendeten sie den Handel mit einem Plus von 1,04 Prozent. Deutschlands grösster Baukonzern ist wie erwartet in das Rennen um den spanischen Mautstrassen-Betreiber Abertis eingestiegen und legte ein Gegengebot zur Offerte von Atlantia vor.

    Zudem berichtete Zalando über sein abgelaufenes Quartal, was die Aktien mit einem Abschlag von 3,77 Prozent belastete. Der Onlinemodehändler hatte im dritten Jahresviertel zwar noch einmal sein Wachstumstempo beschleunigt, doch drückten hohe Investitionen für den Geschäftsausbau stärker auf das Ergebnis als am Markt angenommen.

    Für die Anteilscheine von Borussia Dortmund (BVB) ging es im SDax um 3,43 Prozent nach unten. Dem aktuellen Bundesliga-Primus droht nach einer blamablen Vorstellung bei Aussenseiter Apoel Nikosia das vorzeitige Aus in der Champions League, womit dem Verein Millioneneinnahmen entgehen würden. Drei Tage nach der Niederlage gegen RB Leipzig musste das Team von Trainer Peter Bosz beim 1:1 auf Zypern einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen.

    Die Puma-Aktien dagegen schossen am Nachmittag dank eines starken Geschäftsberichts und angehobener Jahresziele um 4,06 Prozent an die Index-Spitze. Der Sportartikelhersteller hatte seinen guten Lauf im dritten Quartal fortgesetzt und zum dritten Mal seine Ziele für 2017 erhöht.

    Wie hierzulande, herrschte in ganz Europa eine überwiegend positive Stimmung: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,33 Prozent auf 3619,65 Zähler und auch die Börsen in Paris und London legten zu. In den USA sorgten gute Quartalsberichte für eine Fortsetzung der Rekordjagd von Dow & Co. Zum europäischen Handelsschluss zeigte sich dann aber nur noch der Leitindex Dow im Plus und legte dank kräftiger Kursgewinn von IBM um rund ein halbes Prozent zu.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,19 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,08 Prozent auf 141,62 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,28 Prozent auf 162,16 Punkte. Der Euro kostete am frühen Abend 1,1770 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1749 (Dienstag: 1,1759) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8511 (0,8504) Euro gekostet./ck/he

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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  • 18.10.2017 Deutsche Börse will Auswahlindex für kleine Unternehmen Anfang 2018 starten

    Deutsche Börse will Auswahlindex für kleine Unternehmen Anfang 2018 starten

    18.10.2017 | 15:16:53

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse zieht eine positive Bilanz für ihr seit dem 1. März existierendes Börsensegment Scale für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) und will es weiterentwickeln. Das Handelsvolumen der in Scale gewechselten Unternehmen habe sich in den ersten sieben Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 1,84 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, teilte die Deutsche Börse am Mittwoch mit. Im ersten Quartal 2018 soll nun ein Auswahlindex für Scale an den Start gehen. Darin sollen wie beim Dax 30 Unternehmen gelistet sein. Aktuell sind im Scale-Segment insgesamt 48 Unternehmen gelistet.

    Ziel sei bisher gewesen, Scale-Unternehmen an verschiedenen europäischen Standorten mit Investoren zusammenzubringen. "Mit dem Auswahlindex und dem Investor Targeting werden wir die Unternehmen in den nächsten Monaten noch stärker in den Fokus verschiedener Investorengruppen rücken", sagte der für das Börsensegment zuständige Deutsche-Börse-Manager Eric Leupold./oca/men/jha/

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  • 18.10.2017 Aktien Frankfurt: Dax und MDax schaffen Bestmarken - Wall Street treibt an

    Aktien Frankfurt: Dax und MDax schaffen Bestmarken - Wall Street treibt an

    18.10.2017 | 15:03:45

    FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmark hat sich zur Wochenmitte in Rekordlaune präsentiert. Sowohl der Leitindex Dax als auch der MDax , in dem die Papiere mittelgrosser Unternehmen vertreten sind, erreichten am Mittwoch Bestmarken. Aktuell gibt die Wall Street mit immer neuen Höchstständen den Takt für die Börse hierzulande vor.

    Der Dax stand zuletzt 0,50 Prozent höher bei 13 060,65 Punkten. Am Vormittag hatte das Börsenbarometer bei gut 13 094 Punkten den höchsten Stand seiner fast 30-jährigen Geschichte erreicht.

    Für den MDax ging es zuletzt um 0,37 Prozent auf 26 314,97 Punkte nach oben. Der Technologiewerte-Index TecDax zog um 0,70 Prozent auf 2531,45 Punkte an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte etwas moderater zu.

    "Die Grundlagen für eine Fortsetzung der Rally sind auf jeden Fall gegeben - eine positive Stimmung an den Märkten sowie ein schwächerer Euro ", schrieb der Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus Axitrader. Eine schwache Gemeinschaftswährung kann den Exporteuren das Leben erleichtern.

    Unter den Favoriten im Dax stiegen die Anteilsscheine von ProSiebenSat.1 um fast 2 Prozent. Die Analystin Laurie Davison von der Deutschen Bank schrieb in einer Branchenstudie zu europäischen TV-Gesellschaften, dass sich das Werbegeschäft in Deutschland und Grossbritannien zuletzt verbessert habe. Am Index-Ende fielen die Papiere der Deutschen Börse um knapp 1,5 Prozent, nachdem Warburg Research die Kaufempfehlung für die Aktien einkassiert hatte.

    Zudem präsentierte Zalando bereits frische Zahlen zum abgelaufenen dritten Quartal. Der Onlinemodehändler hatte zwar noch einmal sein Wachstumstempo beschleunigt. Hohe Investitionen zum Ausbau des Geschäfts jedoch drückten stärker auf das Ergebnis als die meisten Experten angenommen hatten. Die Aktien waren im frühen Handel um bis zu 4,76 Prozent auf den tiefsten Stand seit Anfang Oktober abgesackt. Zuletzt erholten sich die Papiere wieder etwas.

    Die Anteilsscheine von Dürr büssten 0,65 Prozent ein. Der Anlagen- und Maschinenbauer wird zwar beim Auftragseingang immer zuversichtlicher. Anleger könnten jedoch argumentieren, dass das Unternehmen Aufträge zulasten der Margen annimmt, nannte ein Händler einen möglichen Grund für das Kursminus.

    Für die Anteilsscheine von Borussia Dortmund ging es um rund 2,5 Prozent nach unten. Dem aktuellen Bundesliga-Primus droht nach einer blamablen Vorstellung bei Aussenseiter Apoel Nikosia das vorzeitige Aus in der Champions League. Drei Tage nach der Niederlage gegen RB Leipzig musste das Team von Trainer Peter Bosz beim 1:1 auf Zypern einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen. "Wenn die Dortmunder so früh schon ausscheiden, entgehen ihnen Millioneneinnahmen", sagte ein Händler.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,19 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,08 Prozent auf 141,62 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,23 Prozent auf 162,24 Punkte. Der Euro kostete zuletzt 1,1760 US-Dollar. Der Dollar kostete damit 0,8503 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1759 (Montag: 1,1803) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8504 (0,8472) Euro gekostet./la/ag

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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  • 18.10.2017 Aktien Frankfurt: Dax und MDax erreichen neue Rekordmarken - Wall Street treibt

    Aktien Frankfurt: Dax und MDax erreichen neue Rekordmarken - Wall Street treibt

    18.10.2017 | 12:16:25

    FRANKFURT (awp international) - Der Rekordjagd an der US-Börse hat dem Dax am Mittwoch eine weitere Bestmarke beschert. Der deutsche Leitindex erreichte am Vormittag bei gut 13 094 Punkten den höchsten Stand seiner fast 30-jährigen Geschichte. Zuletzt stand noch ein Plus von 0,72 Prozent auf 13 088,91 Punkte auf der Anzeigetafel.

    "Die Grundlagen für eine Fortsetzung der Rally sind auf jeden Fall gegeben - eine positive Stimmung an den Märkten sowie ein schwächerer Euro ", schrieb der Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus Axitrader. Eine schwache Gemeinschaftswährung kann den Exporteuren das Leben erleichtern.

    Der MDax, in dem die Aktien mittelgrosser Unternehmen vertreten sind, schloss sich nach einem verhaltenen Start der positiven Stimmung an deutschen Aktienmarkt an und stieg ebenfalls auf ein Rekordhoch. Zuletzt ging es um 0,33 Prozent auf 26 303,78 Punkte nach oben.

    Der Technologiewerte-Index TecDax zog zur Wochenmitte um 0,94 Prozent auf 2537,62 Punkte an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte etwas moderater zu. Der wichtigste wirtschaftliche Impuls dürfte zur Wochenmitte der Konjunkturbericht der US-Notenbank werden. Dieser wird allerdings erst nach Börsenschluss in Europa veröffentlicht.

    Unter den Favoriten im Dax stiegen die Anteilsscheine von ProSiebenSat.1 um knapp 1,5 Prozent. Die Analystin Laurie Davison von der Deutschen Bank schrieb in einer Branchenstudie zu europäischen TV-Gesellschaften, dass sich das Werbegeschäft in Deutschland und Grossbritannien zuletzt verbessert habe.

    Am Dax-Ende fielen die Papiere von HeidelbergCement um rund 1 Prozent und litten damit unter einem skeptischen Analystenkommentar der US-Bank JPMorgan. Rajesh Patki bleibt für die vor allem auf Schwellenländer fokussierten Baustoffkonzerne vorsichtig. Bei HeidelbergCement sieht er sowohl Risiken für die Jahresziele des Unternehmens als auch für die Markterwartungen.

    Zudem präsentierte Zalando bereits frische Zahlen zum abgelaufenen dritten Quartal. Der Onlinemodehändler hatte zwar noch einmal sein Wachstumstempo beschleunigt. Hohe Investitionen zum Ausbau des Geschäfts jedoch drückten stärker auf das Ergebnis als die meisten Experten angenommen hatten. Die Aktien waren im frühen Handel um bis zu 4,76 Prozent auf den tiefsten Stand seit Anfang Oktober abgesackt. Zuletzt erholten sich die Papiere wieder etwas.

    Die Anteilsscheine von Dürr büssten knapp 2,5 Prozent ein. Der Anlagen- und Maschinenbauer wird zwar beim Auftragseingang immer zuversichtlicher. Anleger könnten jedoch argumentieren, dass das Unternehmen Aufträge zulasten der Margen annimmt, nannte ein Händler einen möglichen Grund für das Kursminus.

    Für die Anteilsscheine von Borussia Dortmund ging es um knapp 4 Prozent nach unten. Dem aktuellen Bundesliga-Primus droht nach einer blamablen Vorstellung bei Aussenseiter Apoel Nikosia das vorzeitige Aus in der Champions League. Drei Tage nach der Niederlage gegen RB Leipzig musste das Team von Trainer Peter Bosz beim 1:1 auf Zypern einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen. "Wenn die Dortmunder so früh schon ausscheiden, entgehen ihnen Millioneneinnahmen", sagte ein Händler./la/ag

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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  • 18.10.2017 Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wieder über 13000 Punkten

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wieder über 13000 Punkten

    18.10.2017 | 10:10:05

    FRANKFURT (awp international) - Der anhaltende Rekordlauf an der Wall Street hat am Mittwoch den Dax wieder über die Marke von 13 000 Punkten gehievt. Der deutsche Leitindex rückte um 0,12 Prozent auf 13 011,07 Punkte vor. Damit bleibt das am Freitag erreichte Rekordhoch bei gut 13 036 Punkten in Reichweite.

    Der MDax , in dem die Aktien mittelgrosser Unternehmen vertreten sind, bewegte sich mit plus 0,01 Prozent auf 26 220,74 Punkte kaum vom Fleck. Er hatte am Dienstag noch eine historische Bestmarke erreicht.

    Bei dem Technologiewerte-Index TecDax stand zur Wochenmitte ein Plus von 0,04 Prozent auf 2514,92 Punkte zu Buche. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat nahezu auf der Stelle.

    Der wichtigste wirtschaftliche Impuls dürfte zur Wochenmitte der Konjunkturbericht der US-Notenbank werden. Dieser wird allerdings erst nach Börsenschluss in Europa veröffentlicht.

    Hierzulande präsentierte Zalando bereits frische Zahlen zum abgelaufenen dritten Quartal. Der Onlinemodehändler hatte zwar noch einmal sein Wachstumstempo beschleunigt. Hohe Investitionen zum Ausbau des Geschäfts jedoch drückten stärker auf das Ergebnis als die meisten Experten angenommen hatten.

    Am MDax-Ende verloren die Anteilsscheine von Dürr rund 2,5 Prozent. Der Anlagen- und Maschinenbauer wird zwar beim Auftragseingang immer zuversichtlicher. Anleger könnten jedoch argumentieren, dass das Unternehmen Aufträge zulasten der Margen annimmt, nannte ein Händler einen möglichen Grund für das Kursminus.

    Für die Anteilsscheine von Borussia Dortmund ging es um mehr als 4 Prozent nach unten. Dem aktuellen Bundesliga-Primus droht nach einer blamablen Vorstellung bei Aussenseiter Apoel Nikosia das vorzeitige Aus in der Champions League. Drei Tage nach der Niederlage gegen RB Leipzig musste das Team von Trainer Peter Bosz beim 1:1 auf Zypern einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen. "Wenn die Dortmunder so früh schon ausscheiden, entgehen ihnen Millioneneinnahmen", sagte ein Händler.

    Am Dax-Ende fielen die Papiere von HeidelbergCement um rund 1,5 Prozent und litten damit unter einem skeptischen Analystenkommentar der US-Bank JPMorgan. Rajesh Patki bleibt für die vor allem auf Schwellenländer fokussierten Baustoffkonzerne vorsichtig. Bei HeidelbergCement sieht er sowohl Risiken für die Jahresziele des Konzerns als auch für die Markterwartungen./la/ag

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  • 18.10.2017 Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Rekorde in den USA stützen den Dax

    Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Rekorde in den USA stützen den Dax

    18.10.2017 | 08:22:16

    FRANKFURT (awp international) - Mit dem Rückenwind aus den USA dürfte es am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte leicht aufwärts gehen. Knapp eine Stunde vor Eröffnung am Mittwoch stand der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex zuletzt 0,15 Prozent höher bei 13 014 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wird wenig verändert erwartet.

    Damit geht die schon zwei Wochen dauernde Hängepartie des Dax an der Marke von 13 000 Punkten in die nächste Runde. Gleichwohl bleibt das am Freitag erreichte Rekordhoch bei gut 13 036 Punkten in Reichweite.

    An der Wall Street hatten die wichtigsten Indizes am Vortag weitere Rekordstände erreicht. Die in den USA bereits auf Hochtouren laufende Saison der Quartalsberichte von Unternehmen steckt derweil hierzulande noch in den Startlöchern. Anleger müssen sich also noch etwas gedulden, bevor sie viele Fakten zum dritten Quartal und Signale für den weiteren Geschäftsverlauf bekommen.

    Der wichtigste wirtschaftliche Impuls dürfte der Konjunkturbericht der US-Notenbank werden. Dieser wird allerdings erst nach Börsenschluss in Europa veröffentlicht.

    Hierzulande präsentierte der Online-Modehändler Zalando bereits frische Zahlen zum abgelaufenen dritten Quartal. Auf der Handelsplattform Tradegate sackten die Aktien gegenüber dem Xetra-Handelsschluss am Dienstag um 3,65 Prozent ab. Die um Sondereffekte bereinigte Gewinnentwicklung enttäuschte die Anleger.

    Für die Anteilsscheine von Borussia Dortmund ging es auf Tradegate um rund 4 Prozent nach unten. Dem aktuellen Bundesliga-Primus droht nach einer blamablen Vorstellung bei Aussenseiter Apoel Nikosia das vorzeitige Aus in der Champions League. Drei Tage nach der Niederlage gegen RB Leipzig musste das Team von Trainer Peter Bosz beim 1:1 auf Zypern einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen.

    Die im Dax gelisteten Papiere von HeidelbergCement fielen auf Tradegate um fast 2 Prozent und litten damit unter einem skeptischen Analystenkommentar der US-Bank JPMorgan. Rajesh Patki bleibt für die vor allem auf Schwellenländer fokussierten Baustoffkonzerne vorsichtig. Bei HeidelbergCement sieht er sowohl Risiken für die Jahresziele des Konzerns als auch für die Markterwartungen./la/ag

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  • 17.10.2017 Aktien Frankfurt Schluss: Dax kann 13 000-Punkte-Marke nicht halten

    Aktien Frankfurt Schluss: Dax kann 13 000-Punkte-Marke nicht halten

    17.10.2017 | 18:12:06

    FRANKFURT (awp international) - Die Anleger sind am Dienstag in den letzten Handelsminuten in Deckung gegangen. Der Dax beendete den Tag 0,07 Prozent tiefer bei 12 995,06 Punkten. Im Tagesverlauf hatte der Leitindex die Marke von 13 000 Punkten noch verteidigt und am Nachmittag sogar dank erneuter Bestmarken an den US-Börsen wieder etwas Schwung erhalten.

    Die ZEW-Daten zu den Konjunkturerwartungen in Deutschland hatten kaum Impulse gebracht. Zwar hatte sich der Aufschwung fortgesetzt, doch Bankvolkswirte hatten mit einem noch etwas stärker als gemeldeten Zuwachs gerechnet.

    Einen Rekord stellte hingegen dank positiver Nachrichten zu Airbus und Hochtief der MDax bei rund 26 282 Punkten auf. Mit plus 0,29 Prozent auf 26217,83 Punkten ging der Index der mittelgrossen Werte schliesslich aus dem Handel, während der TecDax nachgab. Der Kursrutsch der Sartorius -Aktien belastete, so dass der Technologiewerte-Index um 1,02 Prozent auf 2513,87 Punkte fiel. Der Pharma- und Laborzulieferer hatte seine Jahresziele gekappt, was den erfolgsverwöhnten Aktionären gar nicht schmeckte. Die Papiere büssten am TecDax-Ende fast 8 Prozent ein.

    Der Flugzeughersteller Airbus hatte in der Nacht zum Dienstag die mehrheitliche Beteiligung an der Mittelstrecken-Flugzeugfamilie, der C-Serie, des kanadischen Wettbewerbers Bombardier bekanntgegeben. Analysten begrüssten die "industrielle Logik" hinter diesem Schritt. Die Airbus-Anteile reagierten mit einem Kursplus von fast 5 Prozent, womit sie die Spitze im MDax eroberten. Die Hochtief-Papiere gewannen an zweiter Stelle etwas mehr als 3 Prozent und profitierten von einer Studie das Analysehauses Mainfirst. Diese sieht für eine erfolgreiche Übernahme des spanischen Infrastrukturunternehmens Abertis nur eine Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent und stufte die Aktie von "Neutral" auf "Outperform" hoch.

    Erfreut nahmen Anleger auch das von 21,60 auf 29,00 Euro deutlich nach oben geschraubte Kursziel der US-Investmentbank Merrill Lynch für die Infineon-Aktie auf. Der Chiphersteller profitiere von den Megatrends der Elektro-Mobilität und der immer stärker zunehmenden Automatisierung im Fahrzeugbau, schrieb Analyst Adithya Metuku. In einem "Bullenszenario" könne sich der Aktienkurs von Infineon sogar mehr als verdoppeln. Die Aktien kletterten um rund 3 Prozent auf 22,37 Euro, nachdem sie zwischenzeitlich bei 22,58 Euro den höchsten Stand seit 2002 erreicht hatten.

    Europaweit gaben die meisten Börsen in den letzten Handelsminuten ihre moderaten Gewinne ab. Der EuroStoxx 50 konnte sich mit plus 0,04 Prozent auf 3607,77 Punkte dennoch knapp im Plus halten. In Paris und London hingegen wurde am Ende leichte Verluste verzeichnet. In den USA erreichten der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial und der Nasdaq 100 erneut Bestmarken und zeigten sich dann zum europäischen Handelsschluss nahezu unverändert. Dem Dow war es erstmals in seiner Geschichte gelungen, über die Hürde von 23 000 Punkten zu springen.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,20 Prozent am Vortag auf 0,18 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,11 Prozent auf 141,73 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,13 Prozent auf 162,65 Punkte vor. Der Euro sank am frühen Abend auf 1,1754 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1759 (Montag: 1,1803) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8504 (0,8472) Euro./ck/he

    --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG