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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DAX 11'804.03 -143.80 -1.20% 24.02.2017
ESTX50 EUR P 3'304.09 --- --- 24.02.2017

Chart DAX

Top/Flop DAX

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Name +/-%
Volkswagen Vz I +0.51%
Merck I +0.22%
Dt Lufthansa N +0.10%
HeidelbergCement I +0.05%
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Name +/-%
ProSiebenSat.1 N -3.02%
Commerzbank I -2.66%
BASF N -2.63%
Infineon Technolo N -2.40%
Deutsche Bank N -2.15%

Aktuelle News

  • 24.02.2017 Aktien Frankfurt Schluss: Kursrutsch dampft Dax-Wochengewinn ein

    Aktien Frankfurt Schluss: Kursrutsch dampft Dax-Wochengewinn ein

    24.02.2017 | 18:01:01

    FRANKFURT (awp international) - Die zunehmenden politisch motivierten Belastungen haben dem Dax am Freitag heftig zugesetzt. Auch von der schwächelnden Wall Street, wo die jüngste Gewinnsträhne zu reissen droht, kam keine Schützenhilfe.

    Nach einem verhaltenen Start weitete der deutsche Leitindex sein Minus aus und schloss 1,20 Prozent tiefer bei 11'804,03 Punkten. Damit schmolzen die Wochengewinne von zwischenzeitlich klar über zwei Prozent auf knapp ein halbes Prozent zusammen. Am Mittwoch war der Dax erstmals seit April 2015 wieder über 12'000 Punkte gestiegen, konnte sich aber ebenso wenig wie am folgenden Tag über der viel beachteten Marke behaupten.

    POLITISCHE SORGEN UND SCHWÄCHELNDE WALL STREET

    Laut Händlern schürten besonders die anstehenden französischen Präsidentschaftswahlen, bei denen Marine Le Pen vom rechten Front National Siegchancen eingeräumt werden, Ängste um den Zusammenhalt der Europäischen Union. Das bekamen auch die deutschen Nebenwerte-Indizes zu spüren: Der MDax der mittelgrossen Unternehmen sank um 1,05 Prozent auf 23'345,11 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 1,39 Prozent auf 1'885,81 Zähler.

    Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,90 Prozent auf 3'304,09 Punkte nach unten. In Paris und London fielen die nationalen Indizes ebenfalls deutlich zurück. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial gab zum europäischen Börsenschluss moderat nach.

    BASF-AUSBLICK ENTTÄUSCHT

    Bei Einzelwerten sorgten vor allem Geschäftsberichte für Bewegung. Die Aktien des Chemiekonzern BASF büssten wegen eines enttäuschenden Ausblicks 2,88 Prozent ein und gehörten zu den grössten Dax-Verlierern. Analysten sahen zudem die Resultate für das Schlussquartal 2016 bestenfalls leicht über den Erwartungen und angesichts der zuvor guten Kursentwicklung die Zeit für Gewinnmitnahmen gekommen.

    Bankentitel gerieten durch die anhaltenden Verluste der britischen Grossbanken Royal Bank of Scotland und Standard Chartered unter Druck: Für Commerzbank und Deutsche Bank ging es um knapp drei beziehungsweise über zwei Prozent bergab. Im marktbreiten Stoxx Europe 600 verlor der Subindex der Banken 1,39 Prozent.

    KURSSTURZ BEI NORDEX GEHT WEITER

    Beim Windturbinenhersteller Nordex setzte sich der Kurssturz ungebremst fort. Nachdem die Aktien wegen gesenkter Umsatzprognosen schon am Donnerstag fast 16 Prozent eingebüsst hatten, sackten sie vor dem Wochenende um weitere 19 Prozent ab. Ein Börsianer sprach von einem enormen Vertrauensverlust. Mehrere Analysten strichen ihre Kaufempfehlungen.

    Im SDax der geringer kapitalisierten Werte verbilligten sich die Aktien des Klinikbetreibers Rhön-Klinikum um 6,11 Prozent. Enttäuschende vorläufige Jahresresultate und die Aussicht auf eine weiter schwache Gewinnentwicklung vermiesten den Anlegern die Stimmung.

    ANALYSTENAUSSAGEN BELASTEN PROSIEBEN, SALZGITTER UND BRENNTAG

    Beim Medienkonzern ProSiebenSat.1 sorgte ein skeptischer Analystenkommentar für ein Minus von 3,46 Prozent, womit sie Schlusslicht im Dax waren. Kurzfristig schmälerten die weniger klare Strategie im E-Commerce-Geschäft sowie die Wachstumsaussichten im deutschen Fernsehgeschäft die Attraktivität der Papiere, schrieb Analyst Giasone Salati von der australischen Bank Macquarie. Bereits am Vortag hatten sie trotz ordentlicher Geschaftszahlen ihrer dreimonatigen Kurserholung bis Ende Januar weiter Tribut gezollt.

    Eine Abstufung drückte Salzgitter mit minus 5,35 Prozent ans MDax-Ende. Analyst James Gurry von der schweizerischen Bank Credit Suisse sind die Markterwartungen für das operative Geschäft des Stahlkonzerns zu optimistisch. Brenntag-Titel verloren 2,71 Prozent. Die Privatbank Berenberg die Wachstumschancen des Chemikalienhändlers nicht mehr ganz so rosig wie zuvor und strich die Kaufempfehlung für die Aktie, die sich seit Mitte November um rund ein Viertel verteuert hatte.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von plus 0,01 Prozent am Vortag auf minus 0,05 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,28 Prozent auf 143,37 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,32 Prozent auf 166,30 Zähler. Der Euro zeigte sich bei 1,0582 US-Dollar fast unverändert. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,0609 (Donnerstag: 1,0573) Dollar festgesetzt./gl/he

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  • 24.02.2017 Wdh Aktien Frankfurt: Dax weitet Verluste aus - Wochengewinn löst sich auf

    Wdh Aktien Frankfurt: Dax weitet Verluste aus - Wochengewinn löst sich auf

    24.02.2017 | 15:01:36

    (Beseitigt wurde im fünften Absatz ein überflüssiges Textfragment)

    FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitagnachmittag erheblich unter Druck geraten. Händler sprachen von politisch motivierten Belastungen. Besonders die französischen Präsidentschaftswahlen, bei denen Marine Le Pen vom rechten Front National Siegchancen eingeräumt werden, schürten Ängste um den Zusammenhalt der Europäischen Union. Zudem drohe die jüngste Gewinnsträhne an den US-Börsen vor dem Wochenende zu reissen, ergänzte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Negativ wirke auch der sich weiter stabilisierende Eurokurs.

    Bereits am Vormittag hatten Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Höhenflug dem Dax zugesetzt. Zuletzt notierte er 1,71 Prozent tiefer bei 11 743,02 Punkten, womit sich der bisherige Wochengewinn komplett in Luft aufzulösen droht. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex erstmals seit fast zwei Jahren die wichtige Marke von 12 000 Zählern überwunden, sich aber nicht darüber festsetzen können.

    Der MDax sank am Freitag um 1,50 Prozent auf 23 240,06 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 1,64 Prozent auf 1881,08 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es 1,43 Prozent auf 3286,12 Punkte nach unten.

    BASF -ZAHLEN ENTTÄUSCHEN

    Die BASF-Aktien reagierten auf die Bekanntgabe aktueller Geschäftszahlen mit einem Verlust von 3,4 Prozent und gehörten damit zu den unattraktivsten Dax-Werten. Operativ habe der Chemiekonzern im Schlussquartal etwas besser abgeschnitten als gedacht, schrieb Analyst Jeremy Redenius von Bernstein Research. Allerdings habe der Free Cashflow ebenso enttäuscht wie der Unternehmensausblick auf 2017. Auch Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank monierte die Geschäftsziele der Ludwigshafener für das laufende Jahr und fürchtet nun sinkende Marktprognosen.

    Anhaltende Verluste zweier britischer Grossbanken setzten die Aktien von Finanzwerten europaweit unter Druck. So gehörte der Stoxx 600 Banks mit einem Minus von 2,2 Prozent zu den schwächsten Branchenindizes. Aktien der Commerzbank lagen mit einem Verlust von 4,2 Prozent am Dax-Ende, jene der Deutschen Bank fielen um 3,2 Prozent.

    ABSTUFUNGEN BEI BRENNTAG UND SALZGITTER

    Die Brenntag-Titel fielen nach einer Analystenstudie um 2,7 Prozent. Die Privatbank Berenberg sieht die Wachstumschancen des Chemikalienhändlers nicht mehr ganz so rosig wie zuvor. Da sich zudem die Aktie seit Mitte November um rund ein Viertel verteuert hatte, stufte er das Papier von "Buy" auf "Hold" ab.

    Eine Abstufung auf "Underperform" durch die Credit Suisse lastete auf den Salzgitter-Papieren , die um mehr als 6 Prozent absackten. Analyst James Gurry hält die Markterwartungen für das operative Geschäft des Stahlkonzerns für zu optimistisch. Die Salzgitter-Anteilsscheine hatten in den vergangenen Monaten von höheren Stahlpreisen enorm profitiert. Seit dem Zwischentief vor einem Jahr hat sich ihr Kurs mehr als verdoppelt.

    NORDEX-KURSVERFALL SETZT SICH FORT

    Nach einem Kurseinbruch um fast 16 Prozent am Vortag sackten die Nordex-Aktien am Freitag um weitere 14,5 Prozent auf 14,18 Euro ab. Der Windkraftanlagenbauer hatte seine Umsatzprognosen zurechtgestutzt. Ein Börsianer sprach von einem enormen Vertrauensverlust. Die britische Investmentbank Barclays stufte die Titel von "Overweight" auf "Underweight" ab und strich das Kursziel von 24 auf 11 Euro zusammen. Die Commerzbank senkte ihr Votum von "Buy" auf "Hold" und das Kursziel von 30 auf 18 Euro. Auch zahlreiche andere Analysten reduzierten ihre Einstufungen und Kursziele.

    Die Aktien von Rhön-Klinikum reagierten mit einem Minus von 6,5 Prozent auf die Bekanntgabe vorläufiger Jahreszahlen. Der Erlös für 2016 und der Umsatz-Zielkorridor für 2017 hätten seinen Schätzungen entsprochen, sagte ein Händler am Morgen. Dagegen habe das letztjährige operative Ergebnis (Ebitda) des Klinikbetreibers seine Prognose deutlich verfehlt. Ein konkretes Gewinnziel für 2017 nannte Rhön nicht, geht aber davon aus, dass das Ebitda "deutlich niedriger ausfallen dürfte".

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von plus 0,01 Prozent am Vortag auf minus 0,05 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,28 Prozent auf 143,37 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,19 Prozent auf 166,08 Zähler. Der Kurs des Euro notierte etwas fester bei 1,0607 US-Dollar. Am Vortag hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,0573 Dollar festgesetzt./edh/

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  • 24.02.2017 Aktien Frankfurt: Dax weitet Verluste aus - Wochengewinn löst sich auf

    Aktien Frankfurt: Dax weitet Verluste aus - Wochengewinn löst sich auf

    24.02.2017 | 14:53:54

    FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitagnachmittag erheblich unter Druck geraten. Händler sprachen von politisch motivierten Belastungen. Besonders die französischen Präsidentschaftswahlen, bei denen Marine Le Pen vom rechten Front National Siegchancen eingeräumt werden, schürten Ängste um den Zusammenhalt der Europäischen Union. Zudem drohe die jüngste Gewinnsträhne an den US-Börsen vor dem Wochenende zu reissen, ergänzte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Negativ wirke auch der sich weiter stabilisierende Eurokurs - ein starker Euro erschwert den Export.

    Bereits am Vormittag hatten dem Dax Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Höhenflug zugesetzt. Zuletzt notierte er 1,71 Prozent tiefer bei 11 743,02 Punkten, womit sich der bisherige Wochengewinn komplett in Luft auflöste. Noch am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex erstmals seit fast zwei Jahren die wichtige Marke von 12 000 Zählern überwunden, sich aber nicht darüber halten können.

    Der MDax sank am Freitag um 1,50 Prozent auf 23 240,06 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 1,64 Prozent auf 1881,08 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es 1,43 Prozent auf 3286,12 Punkte nach unten.

    BASF -ZAHLEN ENTTÄUSCHEN

    Die BASF-Aktien reagierten auf die Bekanntgabe aktueller Geschäftszahlen mit einem Verlust von 3,4 Prozent und gehörten damit zu den unattraktivsten Dax-Werten. Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank monierte die Geschäftsziele der Ludwigshafener für das laufende Jahr.

    Anhaltende Verluste zweier britischer Grossbanken setzten die Aktien von Finanzwerten europaweit unter Druck. So gehörte der Stoxx 600 Banks mit einem Minus von 2,2 Prozent zu den schwächsten Branchenindizes mehr als 1 Prozent im Minus. Aktien der Commerzbank lagen mit einem Verlust von 4,2 Prozent am Dax-Ende, jene der Deutschen Bank fielen um 3,2 Prozent.

    ABSTUFUNGEN BEI BRENNTAG UND SALZGITTER

    Die Brenntag-Titel fielen nach einer Analystenstudie um 2,7 Prozent. Die Privatbank Berenberg sieht die Wachstumschancen des Chemikalienhändlers nicht mehr ganz so rosig wie zuvor.

    Eine Abstufung auf "Underperform" durch die Credit Suisse lastete auf den Salzgitter-Papieren , die um mehr als 6 Prozent absackten. Analyst James Gurry hält die Markterwartungen für das operative Geschäft des Stahlkonzerns für zu optimistisch. Die Salzgitter-Anteilsscheine hatten in den vergangenen Monaten von höheren Stahlpreisen enorm profitiert. Seit dem Zwischentief vor einem Jahr hat sich ihr Kurs mehr als verdoppelt.

    NORDEX-KURSVERFALL SETZT SICH FORT

    Nach einem Kurseinbruch um fast 16 Prozent am Vortag sackten die Nordex-Aktien am Freitag um weitere 14,5 Prozent auf 14,18 Euro ab. Der Windkraftanlagenbauer hatte seine Umsatzprognosen zurechtgestutzt. Ein Börsianer sprach von einem enormen Vertrauensverlust; zahlreiche Analysten senkten ihre Einstufungen und Kursziele.

    Die Aktien von Rhön-Klinikum reagierten mit einem Minus von 6,5 Prozent auf die Bekanntgabe vorläufiger Jahreszahlen. Ein konkretes Gewinnziel für 2017 nannte Rhön nicht, geht aber davon aus, dass das Ebitda "deutlich niedriger ausfallen dürfte".

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von plus 0,01 Prozent am Vortag auf minus 0,05 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,28 Prozent auf 143,37 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,19 Prozent auf 166,08 Zähler. Der Kurs des Euro notierte etwas fester bei 1,0607 US-Dollar. Am Vortag hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,0573 Dollar festgesetzt./edh/das

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  • 24.02.2017 Aktien Frankfurt: Gewinnmitnahmen zum Wochenausklang

    Aktien Frankfurt: Gewinnmitnahmen zum Wochenausklang

    24.02.2017 | 12:01:37

    FRANKFURT (awp international) - Nach dem jüngsten Höhenflug des deutschen Aktienmarktes haben die Anleger am Freitag Kasse gemacht. Der Dax weitete seine anfänglich minimalen Verluste bis zum späten Vormittag aus. Zuletzt notierte er 0,87 Prozent tiefer bei 11 843,63 Punkten. Damit deutet sich für den deutschen Leitindex ein Wochengewinn von nur noch rund 0,7 Prozent an. Am Mittwoch hatte der Dax erstmals seit fast zwei Jahren die wichtige Marke von 12 000 Zählern überwunden, sich aber nicht darüber festsetzen können.

    Der MDax sank am Freitag um 0,78 Prozent auf 23 410,12 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,92 Prozent auf 1894,77 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es 0,77 Prozent auf 3308,32 Punkte nach unten.

    Diese Konsolidierung komme angesichts der deutlichen Kursgewinne der vergangenen Wochen keineswegs überraschend und passe perfekt ins Bild, sagte Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar. "Mittel- bis langfristig zeigt der deutsche Leitindex eine stabile Aufwärtsbewegung."

    BASF-ZAHLEN ENTTÄUSCHEN

    Die BASF-Aktien reagierten auf die Bekanntgabe aktueller Geschäftszahlen mit einem Verlust von 3,2 Prozent und waren damit klares Schlusslicht im Dax. Operativ habe der Chemiekonzern im Schlussquartal etwas besser abgeschnitten als gedacht, schrieb Analyst Jeremy Redenius von Bernstein Research. Allerdings habe der Free Cashflow ebenso enttäuscht wie der Unternehmensausblick auf 2017. Auch Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank monierte die Geschäftsziele der Ludwigshafener für das laufende Jahr und fürchtet nun sinkende Marktprognosen.

    Die Brenntag-Aktien fielen nach einer Analystenstudie um 1,8 Prozent. Die Privatbank Berenberg sieht die Wachstumschancen des Chemikalienhändlers nicht mehr ganz so rosig wie zuvor. Da sich zudem die Aktie seit Mitte November um rund ein Viertel verteuert hatte, stufte er das Papier von "Buy" auf "Hold" ab.

    NORDEX-KURSVERFALL SETZT SICH FORT

    Nach einem Kurseinbruch um fast 16 Prozent am Vortag sackten die Nordex-Aktien am Freitag um weitere 12,6 Prozent auf 14,50 Euro ab. Der Windkraftanlagenbauer hatte seine Umsatzprognosen zurechtgestutzt. Ein Börsianer sprach von einem enormen Vertrauensverlust. Die britische Investmentbank Barclays stufte die Titel von "Overweight" auf "Underweight" ab und strich das Kursziel von 24 auf 11 Euro zusammen. Die Commerzbank senkte ihr Votum von "Buy" auf "Hold" und das Kursziel von 30 auf 18 Euro. Der Umstand, dass Nordex seine Ziele für 2018 erst vor fünf Monaten angehoben habe, beschädige die Glaubwürdigkeit des Managements in irreparabler Weise, schrieb Analyst Sebastian Growe. Auch zahlreiche andere Analysten reduzierten ihre Einstufungen und Kursziele.

    Die Aktien von Rhön-Klinikum reagierten mit einem Minus von knapp 7 Prozent auf die Bekanntgabe vorläufiger Jahreszahlen. Der Erlös für 2016 und der Umsatz-Zielkorridor für 2017 hätten seinen Schätzungen entsprochen, sagte ein Händler am Morgen. Dagegen habe das letztjährige operative Ergebnis (Ebitda) des Klinikbetreibers seine Prognose deutlich verfehlt. Ein konkretes Gewinnziel für 2017 nannte Rhön nicht, geht aber davon aus, dass das Ebitda "deutlich niedriger ausfallen dürfte"./edh/fbr

    --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

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  • 24.02.2017 Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Gewinnmitnahmen zum Wochenausklang

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Gewinnmitnahmen zum Wochenausklang

    24.02.2017 | 09:57:22

    FRANKFURT (awp international) - Eine gewisse Kaufzurückhaltung gepaart mit Gewinnmitnahmen hat den deutschen Aktienmarkt am Freitagmorgen etwas ins Minus befördert und damit an seine Vortagesverluste anknüpfen lassen. Negative Impulse kamen von den überwiegend schwächeren Fernost-Börsen, wenig Orientierung aus dem US-Handel. Unternehmensseitig finden die Geschäftszahlen des Chemiekonzerns BASF Beachtung. Am Nachmittag dürften von konjunktureller Seite die US-Neubauverkäufe und der Uni-Michigan-Index im Fokus stehen.

    Der Dax verlor im frühen Handel 0,28 Prozent auf 11 914,78 Punkte. Damit liefe es für den deutschen Leitindex auf einen Wochengewinn von rund 1,4 Prozent hinaus. In der abgelaufenen Woche hatte der Dax erstmals seit fast zwei Jahren die wichtige Marke von 12 000 Zählern überwunden, sich aber nicht darüber festsetzen können. Der MDax sank am Freitag um 0,37 Prozent auf 23 506,43 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,32 Prozent auf 1906,31 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es 0,20 Prozent auf 3327,28 Punkte nach unten.

    Einige Anleger hätten nach den jüngsten Kursgewinnen vermutlich erst einmal Kasse gemacht, sagte ein Börsianer. Dieser Rücksetzer komme angesichts der deutlichen Kursgewinne der vergangenen Wochen aber keineswegs überraschend und passe perfekt ins Bild, sagte Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar. "Mittel- bis langfristig zeigt der deutsche Leitindex eine stabile Aufwärtsbewegung."

    BASF-ZAHLEN ENTTÄUSCHEN

    Nach einer vorbörslich zunächst positiven Kursreaktion auf die jüngsten Geschäftszahlen drehten die Aktien des Chemiekonzerns BASF im Xetra-Handel deutlich ins Minus. Zuletzt notierten sie 2,9 Prozent tiefer und waren damit klares Schlusslicht im Dax. Operativ habe BASF im Schlussquartal etwas besser abgeschnitten als gedacht, schrieb Analyst Jeremy Redenius von Bernstein Research. Allerdings habe der Free Cashflow ebenso enttäuscht, wie der Unternehmensausblick auf 2017. Auch Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank monierte die Geschäftsziele der Ludwigshafener für das laufende Jahr und fürchtet nun sinkende Marktprognosen.

    Die Brenntag-Aktien fielen nach einer Analystenstudie um 1 Prozent ab. Die Privatbank Berenberg hat die Papiere des Chemikalienhändlers nach den jüngsten Kursgewinnen von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Die Anteilsscheine seien mittlerweile angemessen bewertet, schrieb Analyst Josh Puddle in einer Studie vom Freitag. Seit Mitte November haben sich die Brenntag-Titel um rund ein Viertel ihres Wertes verteuert.

    NORDEX-KURSVERFALL SETZT SICH FORT

    Nach einem Kurseinbruch um fast 16 Prozent am Vortag sackten die Nordex-Aktien am Freitag um weitere 13 Prozent auf 14,20 Euro ab. Der Windkraftanlagenbauer hatte seine Umsatzprognosen zurechtgestutzt. Ein Börsianer sprach von einem enormen Vertrauensverlust. Die britische Investmentbank Barclays stufte die Titel von "Overweight" auf "Underweight" ab und strich das Kursziel von 24 auf 11 Euro zusammen. Die Commerzbank senkte ihr Votum von "Buy" auf "Hold" und das Kursziel von 30 auf 18 Euro. Der Umstand, dass Nordex seine Ziele für 2018 erst vor fünf Monaten angehoben habe, beschädige die Glaubwürdigkeit des Managements in irreparabler Weise, schrieb Analyst Sebastian Growe.

    Die Aktien von Rhön-Klinikum reagierten massiv negativ auf die Bekanntgabe vorläufiger Jahreszahlen. Zuletzt verloren sie 8,7 Prozent und waren damit schwächster Wert im SDax. Der Erlös für 2016 und der Umsatz-Zielkorridor für 2017 hätten seinen Schätzungen entsprochen, sagte ein Händler am Morgen. Dagegen habe das letztjährige operative Ergebnis (Ebitda) seine Prognose deutlich verfehlt. Ein konkretes Gewinnziel für 2017 nannte Rhön nicht, geht aber davon aus, dass das Ebitda "deutlich niedriger ausfallen dürfte"./edh/fbr

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  • 24.02.2017 Aktien Frankfurt Ausblick: Nachgebende Tendenz zum Wochenausklang erwartet

    Aktien Frankfurt Ausblick: Nachgebende Tendenz zum Wochenausklang erwartet

    24.02.2017 | 08:24:34

    FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Freitag zur Eröffnung an seine Vortagesverluste anknüpfen. Negative Impulse kommen dabei von den überwiegend schwächeren Börsen in Fernost. Wenig Orientierung kam aus dem US-Handel, wo der Future auf den Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss am Vortag kaum vom Fleck kam. Von konjunktureller Seite dürften die Konsumstimmung der Universität Michigan sowie die US-Neubauverkäufe im Blickpunkt stehen. Unternehmensseitig finden die Geschäftszahlen des Chemiekonzerns BASF Beachtung.

    Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte am Morgen ein Minus von 0,24 Prozent auf 11 919 Punkte. Damit würde es für den deutschen Leitindex auf einen Wochengewinn von knapp anderthalb Prozent hinauslaufen. In der abgelaufenen Woche hatte der Dax erstmals seit fast zwei Jahren die wichtige Marke von 12 000 Zählern überwunden, sich aber nicht darüber festsetzen können. Einige Anleger hätten nach den jüngsten Kursgewinnen vermutlich erst einmal Kasse gemacht, sagte ein Börsianer. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wird am Freitag mit einem Gewinn von 0,18 Prozent erwartet.

    BASF-ZAHLEN ÜBERZEUGEN

    Der Chemiekonzern BASF scheint die Anleger mit seinen jüngsten Geschäftszahlen nicht ganz zu überzeugen. Die Papiere sanken vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate um 0,5 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs des Vortages. Das operative Ergebnis im vierten Quartal sei "in line" ausgefallen, der Ausblick auf 2017 habe jedoch etwas enttäuscht, sagte ein Händler in einer ersten Reaktion am Morgen.

    Die Aktien von Rhön-Klinikum reagierten hingegen negativ auf die Bekanntgabe vorläufiger Jahreszahlen und verloren auf Tradegate zuletzt 2,1 Prozent. Der Erlös für 2016 und der Umsatz-Zielkorridor für 2017 hätten seinen Schätzungen entsprochen, sagte ein Händler am Morgen. Dagegen habe das letztjährige operative Ergebnis (Ebitda) seine Prognose deutlich verfehlt. Ein konkretes Gewinnziel für 2017 nannte Rhön nicht, geht aber davon aus, dass das Ebitda "deutlich niedriger ausfallen dürfte".

    NORDEX MIT ZAGHAFTER ERHOLUNG NACH KURSEINBRUCH

    Nach einem Kurseinbruch um fast 16 Prozent im regulären Xetra-Handel haben sich Nordex-Aktien am Freitag vorbörslich etwas erholt. Auf der Plattform Tradegate wechselten die Papiere des Windkraftanlagenbauers zuletzt bei 16,84 Euro den Besitzer. Damit kosteten sie rund 1,5 Prozent mehr als auf Xetra. Nordex hatte seine Umsatzprognosen zurechtgestutzt. Ein Börsianer sprach am Donnerstagabend von einem enormen Vertrauensverlust und hielt es für riskant, auf eine Kurserholung zu setzen./edh/fbr

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  • 24.02.2017 Morning Briefing - International

    Morning Briefing - International

    24.02.2017 | 07:36:31

    FRANKFURT (awp international)

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    AKTIEN

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    DEUTSCHLAND: - LEICHT ABWÄRTS - Nach seinen Vortagesverlusten wird der Dax am Freitag etwas tiefer erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Start 0,06 Prozent im Minus auf 11 941 Punkte. Das Börsenbarometer hatte im Wochenverlauf die wichtige Marke von 12 000 Zählern überwunden, sich aber nicht darüber festsetzen können. Einige Anleger hätten nach den jüngsten Kursgewinnen vermutlich erst einmal Kasse gemacht, erklärte ein Börsianer.

    USA: - AUFWÄRTS - Weitere Rekorde an der Wall Street: Dow Jones Industrial , S&P 500 und Nasdaq 100 haben am Donnerstag erneut Höchststände erklommen. Hohe Gewinne gab es für die Anleger bei den meisten Standardwerten allerdings nicht zu bejubeln. Die Technologieaktien gingen nach ihrer jüngsten Rally sogar auf Tauchstation.

    ASIEN: - ABWÄRTS - Zum Wochenschluss verzeichnen die asiatischen Börsen grösstenteils weitere Kursverluste. An den Märkten mache sich politische Unsicherheit breit. Zuletzt hatte das Protokoll zur jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed die Stimmung unter den Anlegern belastet. Aussagen des neuen US-Finanzministern Steven Mnuchin stiessen auf ein geteiltes Echo. Viele Investoren würden deshalb nun die Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen nutzen, meinten Experten. Auf dem chinesischen Festland ging es mit den Kursen genauso nach unten wie in Japan. Dort konnte der Leitindex Nikkei auch nicht von einem schwächeren Yen profitieren.

    DAX                11.947,83 -0,42%
    XDAX              11.959,71 -0,30%
    EuroSTOXX 50       3.333,96 -0,16%
    Stoxx50               3.090,52 -0,29%
    DJIA               20.810,32 0,17%
    S&P 500               2.363,81 0,04%
    NASDAQ 100         5.332,37  -0,37%
    Nikkei 225              19.283,54   -0,5%
    

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    ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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    RENTEN: - AUFWÄRTS - Marktexperte Dirk Gojny von der National-Bank erwartet, dass der Bund-Future mit Gewinnen in den Tag starten könnte. Die politischen Risiken im Euro-Raum und den Vereinigten Staaten wirkten sich weiter stützend aus.

    Bund-Future     165,77  0,42%
    

    DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sich am Freitagmorgen kaum verändert. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0581 US-Dollar. Am Vortag war die Erholung des Eurokurses im New Yorker Handel ins Stocken geraten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0573 (Mittwoch: 1,0513) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9458 (0,9512) Euro.

    (Alle Kurse 7:04 Uhr)
    Euro/USD         1,0581  -0,01%
    USD/Yen             112,81  0,06%
    Euro/Yen         119,37  0,05%
    

    ROHÖL - SEITWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,61 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um zwei Cent auf 54,43 Dollar.

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    PRESSESCHAU

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    - Rocket-Internet-Anteilsverkauf erfolgte wegen "Interessenkonflikt", Interview mit Kinnevik-Chef Joakim Andersson, HB, S. 24

    - Die beiden US-Chemieriesen Dow Chemical und Dupont dürfen mit der Freigabe der Wettbewerbshüter in Europa rechnen, HB, S. 25

    - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret fordert: Risiken bei Zinsänderung müssen frühzeitig berücksichtigt werden, Gastbeitrag, HB, S. 72

    - Ex EWE-Chef Matthias Brückmann will die Firma verklagen, bei der er bis Mittwochabend noch Vorstandschef war, Interview, HB, S. 26

    - Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) ist in Verkaufsstimmung, FAZ, S. 27

    - Condor soll in die Gewinnzone zurück, Interview mit Condor-Chef Ralf Teckentrup, BöZ, S. 10

    - TAG-Finanzchef Martin Thiel hält die Aussichten für das operative Geschäft für "sehr gut", Interview, BöZ, S. 13

    - Airbus strebt Treffen mit Regierung über Zukunft des Militärtransportflugzeugs A400M an, Les Echos

    - Fraport prüft wegen Billigflieger-Boom frühere Eröffnung des neuen Terminals, WiWo

    - Telefónica: Verkauf von Kundendaten an Handelsketten und Einkaufszentren, WiWo

    - Ryanair-Chef Michael O'Leary will die Kooperation von Lufthansa und Air Berlin juristisch angreifen: "Wir reichen Beschwerden bei der EU und dem Kartellamt ein", Interview, WiWo

    - Neue Klagen erhöhen Druck auf TUIfly, WiWo

    - Bundesnetzagentur ermittelt gegen Deutsche Bahn, WiWo

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    dpa-AFX

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG