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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DAX 12'647.27 -23.75 -0.19% 28.06.2017
ESTX50 EUR P 3'535.70 --- --- 28.06.2017

Chart DAX

Top/Flop DAX

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Name +/-%
Dt Lufthansa N +4.48%
Commerzbank I +3.58%
thyssenkrupp I +2.13%
Deutsche Bank N +1.53%
BMW I +1.11%
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Name +/-%
RWE I -1.55%
Merck I -1.28%
Vonovia N -1.28%
BASF N -1.13%
Henkel Vz I -0.78%

Aktuelle News

  • 28.06.2017 Aktien Frankfurt Schluss: Dax schwächelt erneut - Euro-Auftrieb belastet

    Aktien Frankfurt Schluss: Dax schwächelt erneut - Euro-Auftrieb belastet

    28.06.2017 | 18:15:41

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Mittwoch erneut nachgegeben. Dabei passte sich der Leitindex den gesamten Tag über spiegelbildlich dem Auf und Ab des Euro an, der letztlich wieder spürbar in Richtung 1,14 US-Dollar stieg. Ein stärkerer Euro erschwert Exporte ausserhalb der Euroregion und drückt damit Aktien von Unternehmen, die einen Grossteil ihrer Waren im Ausland absetzen.

    Mit einem Abschlag von 0,19 Prozent auf 12 647,27 Punkte ging der Dax aus dem Handel. Damit erholte er sich im Tagesverlauf von anfänglich deutlicheren Verlusten. Der MDax , in dem mittelgrosse Unternehmen abgebildet sind, büsste 0,29 Prozent auf 24 824,96 Punkte ein. Für den TecDax ging es um kräftigere 1,09 Prozent auf 2220,94 Zähler nach unten, womit der deutsche Technologiewerte-Index die Verluste der technologielastigen US-Börsen vom Vorabend nachvollzog.

    Auch europaweit gaben die Börsen mehrheitlich moderat nach: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,07 Prozent auf 3535,70 Zähler und auch in Paris und London wurden Verluste verzeichnet. In den USA hingegen zeigten sich die wichtigsten Indizes zum europäischen Handelsschluss freundlich.

    KREISE: EZB FÜHLT SICH MISSVERSTANDEN

    Wie aus Notenbank-Kreisen bekannt wurde, sieht sich die Europäische Zentralbank (EZB) in Bezug auf die jüngsten Äusserungen ihres Präsidenten Mario Draghi missverstanden. Dessen Aussagen am Dienstag seien als ausgewogenes Statement gedacht gewesen, das einerseits das solide Wachstum im Euroraum und andererseits die Notwendigkeit einer weiteren geldpolitischen Unterstützung herausheben sollte, zitierte die Nachrichtenagentur Bloomberg mehrere mit der Sache vertraute Personen.

    Draghis Bemerkungen hatten am Vortag für starken Auftrieb beim Euro gesorgt, da sie als Hinweis auf eine weniger lockere Geldpolitik verstanden worden waren. Auf den Bloomberg-Bericht reagierte der Euro dann - allerdings nur kurzzeitig - wieder mit deutlichen Verlusten. Bis zum Abend setzte die Gemeinschaftswährung ihren Anstieg letztlich jedoch fort.

    HÄNDLER: 'MULMIGES GEFÜHL WÄCHST'

    Nach Ansicht von Händler Andreas Lipkow bekommen die Marktteilnehmer inzwischen zunehmend ein eher mulmiges Gefühl, wenn es um Äusserungen von Seiten der Notenbanken geht. "Auch wenn diese krampfhaft versuchen, die Auswirkungen eher gering zu halten, überwiegt derzeit doch die Skepsis", sagte er. Es scheine, als stünden die Zeiten des billigen Geldes vor einer Wende. Händler Thorsten Engelmann von der Equinet Bank verwies darauf, dass Märkte in nachrichtenarmen Zeiten nochmals sensibler auf Notenbank-Aussagen reagieren, besonders dann, wenn Einschätzungen anscheinend geändert würden.

    Unter den Einzelwerten im Dax standen vor allem die Papiere der Lufthansa und der Commerzbank im Blick. Für die Fluggesellschaft gab es erneut positive Analystenkommentare. Die Aktie stieg als Favorit im Dax mit einem Plus von 3,57 Prozent erstmals wieder seit April 2014 über 20 Euro. Mit einem Plus von 63 Prozent seit Jahresbeginn löste sie die RWE -Aktie als Spitzenreiter im Dax ab.

    BANKENWERTE ERNEUT STARK GEFRAGT

    Für die Anteilscheine der Commerzbank ging es um 3,21 Prozent nach oben. Neben den steigenden Erwartungen einer allmählichen Wende in der Geldpolitik der EZB, die auch die Aktien der Deutschen Bank mit plus 1,42 Prozent weiter Auftrieb gaben, stand der Digitalisierungs-Workshop der Commerzbank im Blick. Er stiess unter Analysten überwiegend auf positives Echo. Der Umbau des Geldhauses laufe insbesondere mit Blick auf die Kosten nach Plan, schrieb etwa der Experte Benjamin Goy von der Deutschen Bank.

    Die RWE-Aktien weiteten dagegen ihre Verlustserie auf inzwischen acht Handelstage aus. Sie gingen als Schlusslicht mit minus 2,36 Prozent aus dem Tag und verloren seit ihrem Zweijahreshoch bei 20,33 Euro am 19. Juni nun insgesamt knapp 12 Prozent. Ihr Plus seit Jahresbeginn verringerte sich damit auf 52 Prozent. Zum aktuellen Verkaufsdruck trug eine Studie der Commerzbank-Analystin Tanja Markloff bei. Die Expertin gab ihre bislang neutrale Einschätzung auf und rät nun, RWE-Positionen in den Depots zu reduzieren. Im Gefolge gaben auch die Eon -Aktien an diesem Tag nach und verloren 1,28 Prozent.

    VAPIANO-AKTIE FÄLLT AUF AUSGABEKURS

    Die Aktien des Börsenneulings Vapiano fielen auf ihren Ausgabepreis von 23,00 Euro zurück. Tags zuvor hatten die Papiere der Restaurantkette auf 24,00 Euro geschlossen.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,13 Prozent am Dienstag auf 0,21 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,37 Prozent auf 141,05 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,09 Prozent auf 163,40 Punkte. Der Euro wurde am Abend zu 1,1364 US-Dollar gehandelt. Die EZB hatte den Referenzkurs auf 1,1375 (Dienstag: 1,1278) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8791 (0,8867) Euro./ck/jha

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  • 28.06.2017 Aktien Frankfurt: Kursrutsch des Euro reduziert Verluste am Aktienmarkt

    Aktien Frankfurt: Kursrutsch des Euro reduziert Verluste am Aktienmarkt

    28.06.2017 | 15:06:25

    FRANKFURT (awp international) - Ein plötzlicher Kursrutsch des Euro am frühen Mittwochnachmittag hat die Laune der Anleger am deutschen Aktienmarkt etwas aufgehellt. Denn ein schwächerer Euro erleichtert den Export. Insgesamt aber drückte der jüngste Rückschlag an der Wall Street weiter auf die Stimmung. Der Leitindex Dax machte zwischenzeitliche Verluste von mehr als 1 Prozent wett und lag zuletzt noch 0,15 Prozent tiefer bei 12'652,19 Punkten.

    Der MDax der mittelgrossen Unternehmen büsste zuletzt 0,17 Prozent auf 24'855,93 Punkte ein, nachdem er am Dienstag bereits um fast 1,5 Prozent abgesackt war. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,96 Prozent auf 2'223,91 Zähler nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 bewegte sich kaum vom Fleck.

    DRAGHI FÜHLT SICH MISSVERSTANDEN

    Nach Informationen aus Notenbank-Kreisen sieht sich die Europäische Zentralbank bei den jüngsten Äusserungen ihres Präsidenten Mario Draghi missverstanden. Seine Aussagen von der Notenbankkonferenz in Sintra vom Dienstag seien als ausgewogenes Statement gedacht gewesen, das einerseits das solide Wachstum im Euroraum und andererseits die Notwendigkeit einer weiteren geldpolitischen Unterstützung herausheben sollte, zitierte die Nachrichtenagentur Bloomberg mehrere mit der Sache vertraute Personen.

    Draghis Bemerkungen vom Dienstag hatten für starken Auftrieb beim Euro und bei den Kapitalmarktzinsen gesorgt, weil sie als Hinweis auf eine weniger lockere Geldpolitik verstanden worden waren. Auf den Bloomberg-Bericht reagierte der Euro nun mit deutlichen Verlusten, was wiederum die Aktien stark exportorientierter Unternehmen stützte.

    In den USA hatte es am Vortag vor allem die als recht hoch bewertet geltenden Technologiewerte an der Börse Nasdaq erneut schwer erwischt. Eher gelassen blieben derweil die Experten des Börsenstatistik-Magazins Index-Radar: Aus der Vogelperspektive betrachtet bleibe der deutsche Aktienmarkt trotz der jüngsten Turbulenzen auch weiterhin in einem Aufwärtstrend.

    INFINEON UND SAP UNTER DRUCK

    Im Dax litten die Aktien der Technologiewerte Infineon und SAP mit Verlusten von jeweils knapp 1 Prozent besonders deutlich unter dem Kursrutsch an der Nasdaq. Im TecDax traf es die Papiere von SLM Solutions mit einem Minus von fast 4 Prozent heftig.

    Die Aktien der Lufthansa zogen derweil um 1,73 Prozent an. Bei der Fluggesellschaft reisst die Serie positiver Analystenkommentare nicht ab.

    Für die Anteilscheine der Commerzbank ging es um rund 2 Prozent nach oben. Der Digitalisierungs-Workshop des Finanzinstituts stiess unter Analysten auf ein eher positives Echo. Der Umbau des Geldhauses laufe insbesondere mit Blick auf die Kosten nach Plan, schrieb etwa der Experte Benjamin Goy von der Deutschen Bank.

    VAPIANO BLEIBEN ÜBER AUSGABEKURS

    Dem insgesamt aber negativen Trend am Aktienmarkt konnten sich auch die am Dienstag erfolgreich an der Börse gestarteten Anteilscheine von Vapiano nicht entziehen. Die Papiere der Restaurantkette büssten rund 4 Prozent ein, lagen damit aber noch knapp über ihrem Ausgabekurs von 23 Euro.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,13 Prozent am Dienstag auf 0,21 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,37 Prozent auf 141,05 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,24 Prozent auf 163,65 Punkte zu. Der Euro notierte zuletzt bei 1,1327 US-Dollar. Der Dollar kostete damit 0,8828 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1278 (Montag: 1,1187) US-Dollar festgesetzt.

    la/das

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  • 28.06.2017 Aktien Frankfurt: Dax reduziert Minus - Techwerte aber weiter unter Druck

    Aktien Frankfurt: Dax reduziert Minus - Techwerte aber weiter unter Druck

    28.06.2017 | 12:04:20

    FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat ein Mittwoch einen Teil seiner Tagesverluste wieder wettgemacht. Gleichwohl drückte der jüngste Kursrutsch an der Wall Street weiter auf die Stimmung. Der Leitindex Dax fiel bis zum Mittag noch um 0,50 Prozent auf 12 608,03 Punkte, nachdem er zuvor noch um mehr als 1 Prozent abgesackt war.

    Der MDax der mittelgrossen Unternehmen büsste zuletzt 0,58 Prozent auf 24 755,05 Punkte ein, nachdem er am Dienstag bereits um fast 1,5 Prozent abgesackt war. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 1,42 Prozent auf 2213,61 Zähler nach unten. Bei dem Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand ein Minus von rund 0,5 Prozent zu Buche.

    AUCH STARKER EURO BELASTET

    In den USA hatte es vor allem die Technologiewerte an der Börse Nasdaq erneut schwer erwischt. Zudem hatte die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, am Dienstagabend gewarnt, dass Aktien generell derzeit "einigermassen teuer" seien.

    Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader sah als Belastung zudem den starken Euro , der Exporte erschweren kann. Die Gemeinschaftswährung war zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit einem Jahr geklettert und notierte zuletzt bei 1,1360 US-Dollar.

    Eher gelassen blieben derweil die Experten des Börsenstatistik-Magazins Index-Radar: Aus der Vogelperspektive betrachtet bleibe der Markt trotz der jüngsten Turbulenzen auch weiterhin in einem Aufwärtstrend.

    RWE AM DAX-ENDE

    Im Dax litten die Aktien der Technologiewerte Infineon und SAP mit Verlusten von jeweils mehr als 1 Prozent besonders deutlich unter dem Kursrutsch an der Nasdaq. Im TecDax traf es die Papiere von SLM Solutions mit einem Minus von rund 4 heftig.

    Darüber hinaus sorgten auch skeptische Analystenkommentare für Mollstimmung. So merkte die Expertin Tanja Markloff von der Commerzbank kritisch an, dass die deutschen Versorgeraktien vor allem dank Übernahmespekulationen die Papiere der europäischen Wettbewerber abgehängt hätten. Mittlerweile aber liege das Kursniveau von RWE über dem fundamentalen Wert des Konzerns und die Risiken für das emissionsintensive Geschäft der Essener nähmen zu. Damit verloren RWE-Anteilscheine am Dax-Ende mehr als 1 Prozent.

    Die Aktien von Aurubis sackten als Schlusslicht im MDax um rund 3,5 Prozent ab. Analyst Christian Obst von der Baader Bank sieht mögliche Diskussionen um die Profitabilität des Kupferkonzerns im kommenden Geschäftsjahr aufkommen.

    COMMERZBANK AN DER DAX-SPITZE

    Der schwache Anleihemarkt mit in der Folge steigenden Renditen half hingegen einigen Bankaktien weiter auf die Sprünge. So stiegen die Papiere der Commerzbank an der Dax-Spitze um gut 2 Prozent. Die Anleger hofften damit, dass sich im Zuge einer steigenden Inflation auch die Gewinnmargen im klassische Einlagen- und Kreditgeschäft verbessern.

    Dem negativen Trend am Aktienmarkt konnten sich auch die am Dienstag noch erfolgreich an der Börse gestarteten Anteilscheine von Vapiano nicht entziehen. Die Papiere der Restaurantkette büssten knapp 4 Prozent ein, lagen damit aber noch knapp über ihrem Ausgabekurs von 23 Euro./la/das

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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  • 28.06.2017 Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste nach Rückschlag bei US-Techwerten

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste nach Rückschlag bei US-Techwerten

    28.06.2017 | 10:04:48

    FRANKFURT (awp international) - Der jüngste Kursrutsch an der Wall Street hat am Mittwoch auch den deutschen Aktienmarkt belastet. Der Leitindex Dax weitete seine Vortagesverluste aus und fiel um 0,81 Prozent auf 12'568,62 Punkte.

    Der MDax der mittelgrossen Unternehmen büsste 1,01 Prozent auf 24'647,27 Punkte ein, nachdem er am Dienstag bereits um fast 1,5 Prozent abgesackt war. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 1,63 Prozent auf 2'208,93 Zähler nach unten. Bei dem Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand ein Minus von knapp 1 Prozent zu Buche.

    ANLEGER NEHMEN GEWINNE MIT

    In den USA hatte es vor allem die Technologiewerte an der Börse Nasdaq erneut schwer erwischt. Sie hatten sich zwar in der Vorwoche wieder etwas gefangen, fanden aber angesichts fortwährender Diskussionen über das Bewertungsniveau der Highflyer nicht mehr zu alter Stärke zurück. Zudem hatte die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, am Dienstagabend gewarnt, dass Aktien generell derzeit "einigermassen teuer" seien.

    Für Börsianer bemerkenswert ist zudem der deutliche Sprung des VIX auf den höchsten Stand seit sechs Wochen. Ein Anstieg dieses auch als "Angstbarometer" bezeichneten Volatilitäsindex' spricht für zunehmende Unsicherheit der Investoren.

    Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader sah als Belastung zudem den starken Euro, der Exporte erschweren kann. Die Gemeinschaftswährung kletterte auf den höchsten Stand seit einem Jahr und notierte zuletzt bei 1,1386 US-Dollar. Generell seien die Anleger zu Beginn des Sommers eher an Gewinnmitnahmen interessiert, ergänzte der Experte. Die jüngsten Schwankungen könnten dazu führen, dass sich dieser Effekt nun verstärke.

    RWE AM DAX-ENDE

    Im Dax litten die Aktien der Technologiewerte Infineon und SAP mit Verlusten von jeweils mehr als 1 Prozent besonders deutlich unter dem Kursrutsch an der Nasdaq. Im TecDax traf es die Papiere von S&T, Siltronic und Evotec mit Abschlägen von jeweils mehr als 3 Prozent heftig.

    Darüber hinaus sorgten auch skeptische Analystenkommentare für Mollstimmung. So merkte die Expertin Tanja Markloff von der Commerzbank kritisch an, dass die deutschen Versorgeraktien vor allem dank Übernahmespekulationen die Papiere der europäischen Wettbewerber abgehängt hätten. Mittlerweile aber liege das Kursniveau von RWE über dem fundamentalen Wert des Konzerns und die Risiken für das emissionsintensive Geschäft der Essener nähmen zu. Damit verloren RWE-Anteilscheine am Dax-Ende rund 2 Prozent.

    AURUBIS SCHLUSSLICHT IM MDAX

    Die Aktien von Aurubis sackten als Schlusslicht im MDax um fast 4 Prozent ab. Analyst Christian Obst von der Baader Bank hatte zuvor seine Kaufempfehlung gestrichen. Obst sieht mögliche Diskussionen um die Profitabilität des Kupferkonzerns im kommenden Geschäftsjahr aufkommen. Ein Grund hierfür seien die inzwischen unter den Höchstständen des laufenden Jahres liegenden Schmelz- und Raffinierlöhne für Kupferkonzentrat.

    Dem negativen Trend am Aktienmarkt konnten sich auch die am Dienstag noch erfolgreich an der Börse gestarteten Anteilscheine von Vapiano nicht entziehen. Die Aktien der Restaurantkette büssten knapp 3 Prozent ein, lagen damit aber noch über ihrem Ausgabekurs von 23 Euro.

    la/das

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  • 28.06.2017 Aktien Frankfurt Ausblick: Verluste nach Wall-Street-Rutsch am Vorabend

    Aktien Frankfurt Ausblick: Verluste nach Wall-Street-Rutsch am Vorabend

    28.06.2017 | 08:14:27

    FRANKFURT (awp international) - Am deutschen Aktienmarkt könnte es nach dem Rückschlag an der Wall Street vom Vorabend weiter nach unten gehen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand rund eine Stunde vor dem Handelsstart am Mittwoch mit 0,71 Prozent im Minus bei 12'581 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wurde 0,5 Prozent tiefer erwartet.

    Vor allem die Technologiewerte an der US-Börse Nasdaq erwischte es erneut schwer. Sie hatten sich zwar zuletzt wieder etwas gefangen, fanden aber angesichts fortwährender Diskussionen über das Bewertungsniveau der Highflyer nicht mehr zu alter Stärke zurück. Zudem hatte die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, am Vorabend gewarnt, dass Aktien generell derzeit "einigermassen teuer" seien.

    'ANGSTBAROMETER' VIX STEIGT

    Ansonsten sorgte bei den Anlegern vor allem die Absage der Senatsabstimmung über die Krankenversicherungspläne der US-Republikaner für Mollstimmung. Damit bleibt unklar, ob die Partei des US-Präsidenten Donald Trump eines ihrer Kernversprechen aus dem Wahlkampf einlösen kann.

    Für Börsianer bemerkenswert ist zudem der deutliche Sprung des VIX auf den höchsten Stand seit sechs Wochen. Ein Anstieg dieses auch als "Angstbarometer" bezeichneten Volatilitäsindexes spricht für zunehmende Unsicherheit der Investoren.

    VAPIANO UND ROCKET INTERNET IM FOKUS

    Hierzulande könnte zudem ein negativer Analystenkommentar die Aktien von Aurubis belasten. Die Baader Bank hatte ihre Kaufempfehlung für die Papiere des Kupferkonzerns gestrichen. Auf der Handelsplattform Tradegate büssten die Anteilscheine mehr als 1 Prozent ein.

    Nach oben könnte es hingegen für die Aktien von Rocket Internet gehen. Nachdem die Restaurantkette Vapiano am Dienstag den Gang an die Börse gemeistert hatte und nun kaum verändert in den Handel starten dürfte, hoffen die Anleger auf ein ebenfalls erfolgreiches Debüt des Essens-Lieferdienstes Delivery Hero (Lieferheld, Pizza.de, Foodora). Das Unternehmen, dessen grösster Anteilseigner Rocket Internet ist, will am Freitag den Gang aufs Parkett wagen./la/das

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  • 28.06.2017 Morning Briefing - International

    Morning Briefing - International

    28.06.2017 | 07:35:36

    FRANKFURT (awp international)

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    AKTIEN

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    DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Nach dem Rückschlag an der Wall Street vom Vorabend dürfte es zur Wochenmitte auch für den Dax weiter abwärts gehen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Mittwoch rund zwei Stunden vor dem Start ein halbes Prozent tiefer auf 12 603 Punkte. Für Börsianer bemerkenswert ist der deutliche Sprung des VIX auf den höchsten Stand seit sechs Wochen. Ein Anstieg dieses auch als "Angstbarometer" bezeichneten Volatilitäsindexes spricht für zunehmende Unsicherheit der Anleger.

    USA: - RUNTER - Eingetrübte Wachstumsperspektiven für die US-Wirtschaft haben die Anleger an der Wall Street am Dienstag in die Flucht getrieben. Für Verkäufe sorgte zudem die verschobene Senatsabstimmung über den von der Trump-Regierung forcierten Rückbau der US-Gesundheitsreform Obamacare. Die Republikaner im US-Senat haben wegen einer unsicheren Mehrheit die Entscheidung darüber auf die erste Juli-Hälfte vertagt. Unter Druck standen einige schwergewichtete Technologieaktien, die den gesamten Sektor erheblich nach unten zogen.

    ASIEN: - IM MINUS - Die asiatischen Aktienmärkte sind der Wall Street am Mittwoch ins Minus gefolgt. Vor allem Technologieaktien wie Samsung litten. Insgesamt hielten sich die Verluste im späten Handel aber in Grenzen.

    DAX               12.671,02    -0,78%
    XDAX             12.598,11    -1,33%
    EuroSTOXX 50  3.538,32  -0,66%
    Stoxx50          3.191,53  -0,59%
    DJIA             21.310,66    -0,46%
    S&P 500          2.419,38  -0,81%
    NASDAQ 100    5.671,60  -1,83%
    Nikkei 225          20.164,61       -0,30% (7:00 Uhr)
    

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    ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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    RENTEN: - EINGETRÜBT - EZB-Chef Draghi habe Zinsspekulationen angeheizt, indem er sich konjunkturoptimistisch geäussert habe, schrieben die Experten der Helaba am Mittwochmorgen. Der Bund-Future sei dadurch erheblich unter Druck gekommen. Robuste US-Daten hätten später für weitere Verluste gesorgt. Das technische Bild habe sich zudem eingetrübt. Die Experten sehen den Bund-Future am Tage zwischen 162,50 und 164,00 schwanken.

    Bund-Future Schlusskurs  163,26  -1,16%
    Bund-Future Settlement  163,75  -0,30%
    

    DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Der Euro hat seine kräftigen Gewinne bis zum Mittwochmorgen verteidigen und zwischenzeitlich sogar ausbauen können. Auslöser der Euro-Rally waren Äusserungen von EZB-Präsident Mario Draghi. Diese wurden von den Marktakteuren als beginnende Abkehr von der jahrelangen, ultralockeren Geldpolitik interpretiert. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1346 US-Dollar gehandelt. Bei 1,1355 Dollar hatte der Euro in der Nacht den höchsten Stand seit August 2016 erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch auf 1,1278 (Montag: 1,1187) Dollar festgesetzt.

    (Alle Kurse 7:05 Uhr)
    Euro/USD         1,1346  0,07%
    USD/Yen          112,15  -0,18%
    Euro/Yen         127,25  -0,08%
    

    ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 46,54 US-Dollar und damit 11 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 19 Cent auf 44,05 Dollar.

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    PRESSESCHAU

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    - Ex-Top-Manager Heinz-Jakob Neusser von VW einigt sich im Streit um 
      Millionen-Boni, HB, S. 45 
    - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret über den Preisanstieg von Immobilien, den 
      Kreditboom durch niedrige Zinsen und die steigende Risikobereitschaft der 
      Geldinstitute: "Als Bankenaufseher mache ich mir ein wenig Sorgen", Interview,
      HB, S. 29 
    - Kartellamtschef Andreas Mundt: "Google-Entscheidung zeigt zentrale Rolle der 
      Wettbewerbsbehörden im Umgang mit den Internetgiganten", Interview, HB, S. 4 
    - US-Gigant AIG setzt auf das Cyber-Geschäft, Interview mit dem 
      AIG-Mitteleuropa-Chef Alexander Nagler, HB, S. 30 
    - Christina Stenbeck, Grossaktionärin der schwedischen Kinnevick-Gruppe, über 
      den neuen Fokus auf die Telekommunikation, Interview, FT, S. 13 
    - Eon-Chef Johannes Teyssen rechnet mit weiterer Branchenkonsolidierung 
      insbesondere unter den traditionellen Anbietern, FT, S.16 
    - Sprint, Charter und Comcast beginnen exklusive Gespräche 
    - Fusionsgespräche mit T-Mobile US verschieben sich, WSJ, S. B4 
    - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret rät Finanzinstituten in Deutschland zum 
      vorsichtigen Umgang mit Negativzinsen für Privatkunden, Spiegel 
    - Deutsche Bahn verkauft künftig Strom an Privatkunden, Welt, S. 11 
    - Tammo Diemer, Geschäftsführer der Finanzagentur des Bundes sieht in der hohen 
      Auslandsnachfrage ein Vertrauen in die Bonität Deutschlands, Interview, Welt. 
      S. 13 
    - Pharmakonzern Merck gewährt Mitarbeitern anlässlich des 350-jährigen Jubiläums
      eine Sonderprämie, BöZ, S. 7 
    - Die Bundesregierung gibt immer mehr Geld für externe Berater aus. 2016 waren 
      es 101 Millionen Euro, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 63 Millionen, 
      Bild. S.2 
    - Gazprom Gruppe will Anteil an türkischem Gashändler verkaufen, Kommersant
    
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  • 27.06.2017 Aktien Frankfurt Schluss: Sorgen vor strafferer Geldpolitik der EZB

    Aktien Frankfurt Schluss: Sorgen vor strafferer Geldpolitik der EZB

    27.06.2017 | 18:13:34

    FRANKFURT (awp international) - Sorgen über eine Verschärfung der Geldpolitik in Europa haben dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag zugesetzt. Zugleich stieg der Euro deutlich. Eine Prognosesenkung des Autozulieferers Schaeffler drückte darüber hinaus auf die Stimmung in der Automobilbranche. Der Dax büsste seine zu Wochenbeginn erzielten moderaten Gewinne wieder ein und fiel letztlich um 0,78 Prozent auf 12 671,02 Punkte.

    Der MDax verlor 1,44 Prozent auf 24 898,29 Punkte, während es für den Technologiewerte-Index TecDax um 0,97 Prozent auf 2245,44 Zähler abwärts ging. Europaweit sah es ähnlich aus: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büsste 0,66 Prozent auf 3538,32 Punkte ein, und auch in Paris und London wurden Verluste verzeichnet. In den USA kam der der Leitindex Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa mit plus 0,04 Prozent kaum vom Fleck. Die technologielastigen Nasdaq-Börsen verzeichneten zugleich moderate Verluste.

    AUSSAGEN VON DRAGHI TREIBEN EURO HOCH

    Die Europäische Zentralbank (EZB) scheint sich langsam, aber sicher in Richtung einer weniger lockeren Geldpolitik zu bewegen. So deuteten Fachleute die Äusserungen von EZB-Präsident Mario Draghi zur Eröffnung der alljährlichen Notenbankkonferenz im portugiesischen Sintra. Der Euro reagierte zugleich mit starken Kursgewinnen, was Aktien stark exportorientierter Unternehmen belastete. Zuletzt stieg die Gemeinschaftswährung auf 1,1335 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit vergangenem August.

    "Spätestens nach Draghis Rede am Vormittag haben auch die letzten auf noch mehr Liquidität hoffenden Anleger eingesehen, dass es bei weiter guter Datenlage Anpassungen in der Geldpolitik geben wird", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Zwar werde die EZB noch weiter auf dem geldpolitischen Gaspedal bleiben, aber der EZB-Präsident habe zugleich klar gemacht, dass die lockere Geldpolitik keine Einbahnstrasse sei.

    BANKENWERTE IM AUFWIND - SCHAEFFLER NACH GEWINNWARNUNG ABGESTRAFT

    Während die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank davon im Dax profitierten und um 4,90 Prozent und 3,19 Prozent zulegten, und auch die Titel der Deutschen Pfandbriefbank im MDax 2,20 Prozent gewannen, sackten die Papiere von Schaeffler mit minus 12,83 Prozent an das Ende des Index für mittelgrosse Werte.

    Der Autozulieferer hatte seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Begründet wurde dies mit Preisdruck im Automotive-Erstausrüstungsgeschäft sowie mit gestiegenen Kosten. Im Sog dessen verloren die Anteilscheine der Schaeffler-Beteiligung Continental als Dax-Schlusslicht 3,33 Prozent. Die Leoni -Papiere gaben um 3,70 Prozent nach.

    STADA-ÜBERNAHME GESCHEITERT

    Ebenfalls im Fokus stand die knapp gescheiterte Übernahme des Arzneiherstellers Stada . Die Finanzinvestoren Bain und Cinven verfehlten die für den Deal erforderliche Annahmequote knapp. "Die Frage ist, ob nun die vorherigen Interessenten Advent und Permira noch einmal auf den Plan treten", sagte ein Börsianer. Die geschürten neuen Kauffantasien begrenzten die Verluste der Aktie letztlich auf 3,03 Prozent. Bain und Cinven können theoretisch rein rechtlich erst 2018 ein weiteres Angebot für den Pharmakonzern vorlegen.

    Um 2,29 Prozent gaben die Papiere der Deutschen Telekom nach. Beim Poker um die Zukunft des US-Mobilfunkanbieters Sprint hat der Bonner Telekomkonzern offenbar Konkurrenz bekommen. Sprint verhandelt einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge derzeit mit den beiden US-Kabelanbietern Charter Communications und Comcast über eine engere Zusammenarbeit.

    BÖRSENDEBÜT VON VAPIANO DURCHWACHSEN

    Das Interesse am Markt richtete sich zudem auch auf den Börsengang der Restaurantkette Vapiano . Dieser fiel eher durchwachsen aus. Der erste Kurs hatte zwar bei 23,95 Euro und damit über dem Ausgabepreis von 23,00 Euro je Aktie gelegen. Zeitweise sackten die Papiere dann aber bis auf 22,50 Euro ab, bevor sie sich erholten und letztlich mit zuletzt 24,00 Euro auf Tageshoch schlossen.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,10 Prozent am Montag auf 0,13 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,17 Prozent auf 141,57 Punkte. Der Bund-Future verlor 1,07 Prozent auf 163,41 Punkte. Die EZB legte den Referenzkurs für den Euro am Nachmittag auf 1,1278 (Montag: 1,1187) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8867 (0,8939) Euro./ck/jha/

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
ESTX50 EUR P 3'535.70
DAX 12'647.27
CAC 40 5'252.90
FTSE 100 7'387.80
DJ Industr Average 21'454.61
Rohoel Fass 47.31
EUR/USD 1.1376
Datenquelle:  SIX Financial Information AG