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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DAX 12'855.09 -121.75 -0.94% 17:45:00
ESTX50 EUR P 3'521.76 -20.06 -0.57% 17:50:00

Chart DAX

Top/Flop DAX

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Name +/-%
Infineon Technolo N +1.27%
Linde I +0.83%
Deutsche Boerse N +0.45%
Merck I +0.33%
SAP I +0.30%
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Name +/-%
Commerzbank I -5.43%
Deutsche Bank N -3.75%
HeidelbergCement I -3.15%
Daimler N -2.43%
Volkswagen Vz I -2.24%

Aktuelle News

  • 18:18:48 Aktien Frankfurt Schluss: Dax schwach nach Trumps Absage an Nordkorea

    Aktien Frankfurt Schluss: Dax schwach nach Trumps Absage an Nordkorea

    24.05.2018 | 18:18:48

    FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag nach einer weiteren "Hiobsbotschaft" von US-Präsident Donald Trump in die Knie gegangen. Ausgelöst wurde die klare Abwärtsbewegung am Nachmittag von der Nachricht, dass sich Trump nun doch nicht am 12. Juni mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un treffen wird. Nordkorea habe in seinen letzten Statements "enormen Ärger und offene Feindschaft" erkennen lassen, begründete der US-Präsident die Absage.

    Der bis zum Mittag freundlich und zeitweise wieder über der Marke von 13 000 Punkten notierende Dax rauschte im späten Handel merklich nach unten und büsste letztlich 0,94 Prozent auf 12 855,09 Punkte ein. Der MDax , der die Aktien mittelgrosser Unternehmen umfasst, verlor 0,57 Prozent auf 26 547,49 Punkte. Der zwischenzeitlich deutlich festere Technologiewerte-Index TecDax rettete zum Handelsende noch ein kleines Plus von 0,16 Prozent bei 2800,64 Punkten.

    "Die Liebesaffäre Trump/Kim ist vorbei", kommentierte Börsenexperte Jasper Lawler von der London Capital Group. "Die Unsicherheit ist an die Börsen zurückgekehrt", schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader.

    Aus Branchensicht standen vor allem Automobilaktien unter Druck, weil US-Präsident Donald Trump Einfuhrzölle auf ausländische Fahrzeuge prüfen lässt. "Importzölle auf Autos wären ein Albtraum für die deutsche Autoindustrie und würden massive Absatzeinbussen bedeuten", kommentierte dies Thomas Altmann, Leiter des Portfoliomanagements von QC Partners. Entsprechend standen die Papiere von Volkswagen , Daimler und BMW mit Verlusten zwischen 1,7 und 2,8 Prozent weit hinten im Dax-Tableau.

    Bei Daimler kam ein weiterer Belastungsfaktor hinzu: Der Autobauer hat nach Ansicht der Behörden die Abgasreinigung bei Diesel-Fahrzeugen manipuliert. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe bei Untersuchungen des Kleintransporters Mercedes-Benz Vito unzulässige Abschalteinrichtungen entdeckt, teilte das Bundesverkehrsministerium mit. Für weltweit knapp 6300 Fahrzeuge, darunter gut 1370 in Deutschland, sei ein Rückruf angeordnet worden. Daimler will das nicht hinnehmen und hat Widerspruch angekündigt.

    Für die zum Umtausch eingereichten Aktien von Linde ging es an der Dax-Spitze um 1,3 Prozent nach oben. Eine optimistische Analystenstudie gab der gesamten Chemiebranche am Donnerstag Rückenwind. Analyst Tom Jones rechnet mit weiter steigenden Gewinnschätzungen und verwies auf den Ölpreisanstieg, sinkende Zollschranken in China sowie weniger negative Währungseffekte als Gewinntreiber.

    Die Deutsche-Bank-Aktien schmierten trotz der Ankündigung eines verschärften Sparprogramms ab. Nach anfänglich schwankendem Verlauf tauchten die Anteilscheine des grössten deutschen Geldhauses am Nachmittag immer tiefer ab und büssten letztlich 4,79 Prozent auf 10,376 Euro ein. Mit einem Tagestief von 10,186 Euro hatten sie zwischenzeitlich den tiefsten Stand seit September 2016 markiert. Nach drei Verlustjahren in Folge will das Institut unter seinem neuen Vorstandschef Christian Sewing die Zahl der Vollzeitstellen von derzeit mehr als 97 000 auf deutlich unter 90 000 verringern.

    Im Sog der Deutsche-Bank-Aktien ging es mit den Commerzbank-Titeln noch tiefer nach unten. Sie verliessen die seit Wochen bestehende Handelsspanne zwischen 10 und gut 11 Euro und sackten unter die Marke von 10 Euro ab. Zum Handelsschluss betrug der Verlust 6,47 Prozent bei 9,495 Euro. Damit waren Commerzbank der grösste Verlierer im Dax . Bereits im frühen Handel hatten die Aktien Händlern zufolge unter einer kritischen Analystenstudie gelitten.

    Die Aktien von Gerresheimer legten um 1,35 Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im MDax. Mit einem Sprung bis auf 69,15 Euro hatten die Papiere des auf die Pharmaindustrie spezialisierten Verpackungsherstellers kurz zuvor den höchsten Stand seit Mitte Februar erreicht.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büsste 0,57 Prozent auf 3521,76 Punkte ein. Der FTSE 100 in London verlor rund 0,9 Prozent, der Pariser CAC 40 sank um 0,3 Prozent. Der Dow Jones Industrial in New York stand zum Börsenschluss am deutschen Markt rund ein halbes Prozent im Minus.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,33 Prozent am Vortag auf 0,35 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 140,21 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,32 Prozent auf 160,18 Punkte. Der Euro stieg zuletzt auf 1,1728 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1728 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8527 Euro gekostet./edh/he

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  • 15:06:34 Aktien Frankfurt: Dax verliert an Boden - Wieder unter 13 000 Punkten

    Aktien Frankfurt: Dax verliert an Boden - Wieder unter 13 000 Punkten

    24.05.2018 | 15:06:34

    FRANKFURT (awp international) - Nach einer freundlichen Tendenz am Donnerstagmittag ist der Dax wieder abgebröckelt. Der Leitindex sank wieder unter die von vielen Marktteilnehmern als bedeutsam erachtete Marke von 13 000 Punkten und notierte zuletzt 0,23 Prozent tiefer bei 12 947,42 Zählern. Händler verwiesen auf die politische Lage in Italien, wieder zunehmende Spannungen im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie auf den anziehenden Eurokurs. Ein starker Euro kann die Exporte hiesiger Unternehmen in Länder ausserhalb des Euroraums verteuern.

    Der MDax , der die Aktien mittelgrosser Unternehmen umfasst, verlor 0,09 Prozent auf 26 674,73 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax stieg zuletzt um 0,49 Prozent auf 2809,87 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeigte sich praktisch unverändert.

    "Die Unsicherheit ist an die Börsen zurückgekehrt", schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. "Die Entwicklungen in Italien könnten für die Europäische Union zu einem grossen Problem werden, das können die Aktienmärkte nicht länger ignorieren." Das Land steht vor einem "historischen Wandel": Nach einer fast drei Monate langen Hängepartie ist der Weg für die erste Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega endgültig frei.

    Aus Branchensicht standen vor allem Automobilaktien unter Druck, weil US-Präsident Donald Trump Einfuhrzölle auf ausländische Fahrzeuge prüfen lässt. "Importzölle auf Autos wären ein Albtraum für die deutsche Autoindustrie und würden massive Absatzeinbussen bedeuten", kommentierte dies Thomas Altmann, Leiter des Portfoliomanagements von QC Partners. Entsprechend standen die Papiere von Volkswagen , Daimler und BMW mit Verlusten zwischen 2,2 und 3,1 Prozent weit hinten im Dax-Tableau.

    Für die zum Umtausch eingereichten Aktien von Linde ging es an der Dax-Spitze um 2,4 Prozent nach oben. Eine optimistische Studie der Deutschen Bank branchenweit Rückenwind. Analyst Tom Jones rechnet mit weiter steigenden Gewinnschätzungen und verwies auf den Ölpreisanstieg, sinkende Zollschranken in China sowie weniger negative Währungseffekte als Gewinntreiber.

    Die Deutsche-Bank-Aktien sind trotz der Ankündigung eines verschärften Sparprogramms auf den tiefsten Stand seit Oktober 2016 gefallen. Nach anfänglich schwankendem Verlauf tauchten die Papiere zuletzt 3,3 Prozent nach unten ab und waren das Schlusslicht im Dax. Nach drei Verlustjahren in Folge will das Institut unter seinem neuen Vorstandschef Christian Sewing die Zahl der Vollzeitstellen von derzeit mehr als 97 000 auf deutlich unter 90 000 verringern. Allein im Aktiengeschäft sollen dabei etwa 25 Prozent der Stellen wegfallen.

    Die Anteilsscheine der Commerzbank zählten mit einem Minus von 3,2 Prozent ebenfalls zu dem schwächsten Dax-Werten. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hatte zuvor ihre bisher optimistische Haltung aufgegeben und die Aktie wegen schwacher Ertragsaussichten der Bank und deutlich gesenkter Gewinnschätzungen auf "Equal-weight" abgestuft. Analystin Giulia Aurora Miotto verwies dabei auf strukturelle Herausforderungen im Firmenkundengeschäft sowie das nach wie vor niedrige Zinsumfeld.

    Der Hedgefonds Elliott bestätigte eine "signifikante" Beteiligung am Industriekonzern Thyssenkrupp . Thyssenkrupp habe einen erheblichen Spielraum für operative Verbesserungen. Die Anleger goutierten die Aussagen mit einem Plus von 1,2 Prozent. Bereits am Dienstag waren die Papiere nach Spekulationen über einen Einstieg des Investors nach oben geschnellt.

    Die Aktien von Gerresheimer legten um 2,84 Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im MDax. Mit einem Sprung bis auf 69,15 Euro hatten die Papiere des auf die Pharmaindustrie spezialisierten Verpackungsherstellers kurz zuvor den höchsten Stand seit Mitte Februar erreicht.

    Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,33 Prozent am Vortag auf 0,35 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 140,21 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,08 Prozent auf 159,80 Punkte.

    Der Euro stieg zuletzt auf 1,1730 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1708 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8541 Euro gekostet./edh/mis

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  • 11:54:30 Aktien Frankfurt: Dax pendelt um Marke von 13 000 Punkten

    Aktien Frankfurt: Dax pendelt um Marke von 13 000 Punkten

    24.05.2018 | 11:54:30

    FRANKFURT (awp international) - Nach dem Kursrutsch zur Wochenmitte hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstagmittag verhalten positiv präsentiert. Der Dax pendelte im Verlauf um die von vielen Marktteilnehmern als bedeutsam erachtete Marke von 13 000 Punkten und notierte zuletzt 0,17 Prozent im Plus bei 12 998,59 Zählern. Am Mittwoch hatten unter anderem neu aufgeflammte Befürchtungen im Handelsstreit zwischen den USA und China den Leitindex deutlich ins Minus befördert.

    Der MDax , der die Aktien mittelgrosser Unternehmen umfasst, gewann 0,20 Prozent auf 26 752,10 Punkte. Besser sieht es für den TecDax aus: Der Technologiewerte-Index stieg zuletzt um 0,60 Prozent auf 2813,07 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um rund ein halbes Prozent zu.

    "Die Unsicherheit ist an die Börsen zurückgekehrt", schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. "Die Entwicklungen in Italien könnten für die Europäische Union zu einem grossen Problem werden, das können die Aktienmärkte nicht länger ignorieren." Das Land steht vor einem "historischen Wandel": Nach einer fast drei Monate langen Hängepartie ist der Weg für die erste Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega endgültig frei.

    Aus Branchensicht standen vor allem Automobilaktien unter Druck, weil US-Präsident Donald Trump Einfuhrzölle auf ausländische Fahrzeuge prüfen lässt. "Importzölle auf Autos wären ein Albtraum für die deutsche Autoindustrie und würden massive Absatzeinbussen bedeuten", kommentierte dies Thomas Altmann, Leiter des Portfoliomanagements von QC Partners. Entsprechend standen die Papiere von Volkswagen , Daimler und BMW mit Verlusten zwischen 1,8 und 2,7 Prozent auf den letzten drei Plätzen im Dax.

    Zu den attraktivsten Branchen am deutschen Markt und europaweit zählten Chemiewerte . Händlern zufolge sorgte eine optimistische Studie der Deutschen Bank branchenweit für Rückenwind. Analyst Tom Jones rechnet mit weiter steigenden Gewinnschätzungen und verwies auf den Ölpreisanstieg, sinkende Zollschranken in China sowie weniger negative Währungseffekte als Gewinntreiber für die Branchenwerte.

    Für die zum Umtausch eingereichten Aktien von Linde ging es an der Dax-Spitze um 2,3 Prozent nach oben. Die Papiere von BASF verteuerten sich um rund 1,3 Prozent. Analyst Sebastian Satz von der britischen Investmentbank Barclays glaubt an weiteres Wachstum der Ludwigshafener und hält die Markterwartungen für teils zu pessimistisch.

    Die Anteilsscheine der Commerzbank zählten mit einem Minus von 1,7 Prozent zu den Dax-Schlusslichtern. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hatte zuvor ihre bisher optimistische Haltung aufgegeben und die Aktie wegen schwacher Ertragsaussichten der Bank und deutlich gesenkter Gewinnschätzungen auf "Equal-weight" abgestuft. Analystin Giulia Aurora Miotto verwies dabei auf strukturelle Herausforderungen im Firmenkundengeschäft sowie das nach wie vor niedrige Zinsumfeld.

    Die Aktien der Deutschen Bank sanken um 0,6 Prozent. Das Finanzinstitut verschärft mit dem Abbau von Tausenden weiterer Arbeitsplätze seinen Sparkurs. Die Bank will vor allem ihr Aktiengeschäft umbauen, wo etwa 25 Prozent der Stellen wegfallen sollen.

    Der Hedgefonds Elliott bestätigte eine "signifikante" Beteiligung am Industriekonzern Thyssenkrupp . Thyssenkrupp habe einen erheblichen Spielraum für operative Verbesserungen. Die Anleger goutierten die Aussagen mit einem Plus von 1,1 Prozent. Bereits am Dienstag waren die Papiere nach Spekulationen über einen Einstieg des Investors nach oben geschnellt.

    Im MDax wurden 3 Werte mit einem Dividendenabschlag gehandelt. Es sind dies der Spezialchemiekonzern Evonik , das Immobilienunternehmen TAG Immobilien und der Immobilienfinanzierer Aareal Bank ./edh/mis

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  • 10:13:15 Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wenig bewegt - 'Unsicherheit ist zurück'

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wenig bewegt - 'Unsicherheit ist zurück'

    24.05.2018 | 10:13:15

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat nach dem Kursrutsch zur Wochenmitte einen Stabilisierungsversuch unternommen. Der deutsche Leitindex fand im frühen Handel am Donnerstag keine klare Richtung und stand zuletzt 0,02 Prozent im Plus bei 12 979,05 Punkten. Am Mittwoch hatten unter anderem neu aufgeflammte Befürchtungen im Handelsstreit zwischen den USA und China das Börsenbarometer nach unten gedrückt.

    Der Index der mittelgrossen Werte im MDax zeigte sich mit plus 0,09 Prozent auf 26 723,75 Punkte ebenfalls recht orientierungslos. Der Technologiewerte-Index TecDax hingegen stieg um 0,87 Prozent auf 2820,59 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wiederum legte nur moderat zur.

    "Die Unsicherheit ist an die Börsen zurückgekehrt", schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. "Die Entwicklungen in Italien könnten für die Europäische Union zu einem grossen Problem werden, das können die Aktienmärkte nicht länger ignorieren." Das Land steht vor einem "historischen Wandel": Nach einer fast drei Monate langen Hängepartie ist der Weg für die erste Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega endgültig frei.

    Hierzulande büssten die Autowerte Volkswagen , Daimler und BMW jeweils mehr als 2 Prozent ein, weil US-Präsident Donald Trump Einfuhrzölle auf ausländische Autos prüfen lässt. "Importzölle auf Autos wären ein Albtraum für die deutsche Autoindustrie und würden massive Absatzeinbussen bedeuten", kommentierte dies Thomas Altmann, Leiter des Portfoliomanagements von QC Partners.

    Ebenfalls zu den Schlusslichtern im Dax zählten die Anteilsscheine der Commerzbank mit einem Minus von mehr als 2 Prozent. Analystin Giulia Aurora Miotto von der US-Investmentbank Morgan Stanley kürzte ihre Schätzungen für den Vorsteuergewinn der Bank bis 2020. Damit trage sie den strukturellen Ertragsherausforderungen im Firmenkundengeschäft und niedrigeren Zinsen Rechnung.

    Die Aktien der Deutschen Bank aber gaben nur leicht nach. Das Finanzinstitut verschärft mit dem Abbau von Tausenden weiteren Jobs seinen Sparkurs.

    Zu den grössten Gewinnern am deutschen Markt und europaweit zählten Chemiewerte . So gewannen die Papiere von BASF rund 1,5 Prozent. Analyst Sebastian Satz von der britischen Investmentbank Barclays glaubt an weiteres Wachstum und hält die Markterwartungen für teils zu pessimistisch. Für die zum Umtausch eingereichten Aktien von Linde ging es an der Dax-Spitze um mehr als 2 Prozent nach oben.

    Der Hedgefonds Elliott bestätigte derweil eine Beteiligung an dem Industriekonzern Thyssenkrupp . Der Anteil überschreite dabei zwar zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht die meldepflichtige Schwelle, es handele sich aber um eine "signifikante Beteiligung". Thyssenkrupp habe einen erheblichen Spielraum für operative Verbesserungen. Die Anleger goutierten die Aussagen mit einem Plus von gut 1 Prozent. Bereits am Dienstag waren die Papiere nach Spekulationen über einen Einstieg des Investors nach oben geschnellt.

    Im MDax wurden 3 Werte mit einem Dividendenabschlag gehandelt. Es sind dies der Spezialchemiekonzern Evonik , das Immobilienunternehmen TAG Immobilien und der Immobilienfinanzierer Aareal Bank .

    An der TecDax-Spitze profitierten die Aktien des Zahlungsabwicklers Wirecard mit einem Plus von gut 3 Prozent von positiven Analystenkommentaren. Unter den Favoriten im Kleinwerteindex SDax zogen die Aktien von Jost Werke um mehr als 2 Prozent an. Der Lkw-Zulieferer war überraschend stark in das Jahr gestartet./la/mis

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  • 08:16:19 Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert nach Kursrutsch am Mittwoch

    Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert nach Kursrutsch am Mittwoch

    24.05.2018 | 08:16:19

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax dürfte sich nach dem Kursrutsch zur Wochenmitte zunächst stabilisieren. Rund eine Dreiviertelstunde vor dem Auftakt am Donnerstag signalisierte der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex eine 0,08 Prozent tiefere Eröffnung bei 12 966 Punkten. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeichnete sich ebenfalls eine kaum veränderte Eröffnung ab.

    Am Mittwoch noch war der Dax von einem Potpourri an Unsicherheitsfaktoren belastet worden. Nun gibt die im Späthandel stabilisierte Wall Street dem Leitindex die Tendenz vor. Der Dow Jones Industrial konnte am Mittwoch seine anfänglichen Verluste letztlich sogar mehr als ausgleichen, nachdem das am Vorabend vorgelegte Sitzungsprotokoll der Notenbank (Fed) den Passus enthielt, dass ein moderater Anstieg der Inflation über das Ziel hinaus hilfreich sein könnte, um die langfristigen Inflationserwartungen zu festigen. Laut Marktanalyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets dämpfte dies die Erwartungen an einen aggressiveren Zinserhöhungskurs.

    In Europa jedoch bleibt es bei der Unsicherheit um Italien, wo der Weg für die erste Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega endgültig frei ist.

    Hierzulande könnten am Donnerstag Autowerte wie BMW , Daimler und Volkswagen unter Druck geraten, weil US-Präsident Donald Trump Einfuhrzölle auf ausländische Autos prüfen lässt. Auf der Handelsplattform Tradegate verloren die drei deutschen Branchenvertreter bereits jeweils mehr als 1 Prozent gegenüber dem Xetra-Schlusskurs am Mittwoch.

    Unter den weiteren, im Dax notierten Aktien steht die Deutsche Bank im Fokus. Das Finanzinstitut verschärft mit dem Abbau von Tausenden weiteren Jobs seinen Sparkurs. Nach drei Verlustjahren in Folge will der Konzern unter seinem neuen Vorstandschef Christian Sewing die Zahl der Vollzeitstellen von derzeit mehr als 97 000 auf deutlich unter 90 000 verringern. Auf Tradegate gewannen die Papiere mehr als 1 Prozent.

    Die Deutsche Telekom will in den kommenden Jahren ihr Wachstumstempo halten. Die Dividende wird der Telekomkonzern künftig an die Entwicklung des Gewinns je Aktie koppeln. Für die T-Aktien ging es auf Tradegate minimal nach oben.

    Zudem könnten frische Analystenkommentare für Bewegung sorgen. So empfahl die US-Investmentbank Goldman Sachs die Papiere von ProSiebenSat.1 zum Verkauf. Analystin Lisa Yang rechnet im Zuge schwächerer Aussichten für Wachstum und Renditen damit, dass die Anteilsscheine des Medienkonzerns weiter abwerten. Auf Tradegate büssten die Papiere rund 1 Prozent ein.

    Zu BASF hingegen gab es einen positiven Kommentar der britischen Investmentbank Barclays. Die hohen Kursverluste der Aktien legten nahe, dass der Markt mit sinkenden Ergebnissen rechne, schrieb Analyst Sebastian Satz. Er allerdings glaubt, dass den Ludwigshafenern eine weitere Wachstumsphase bevorsteht - geprägt von steigenden Produktmengen, einer Margenerholung und auch Zu- und Verkäufen. Die Anteilsscheine legten auf Tradegate moderat zu./la/fba

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  • 07:49:04 Morning Briefing - International

    Morning Briefing - International

    24.05.2018 | 07:49:04

    FRANKFURT (awp international)

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    AKTIEN

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    DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT -Der Dax wird am Donnerstagmorgen kaum verändert erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Mittwochmorgen denkbar knapp mit 0,01 Prozent im Minus bei 12 975 Punkten - und damit in etwa auf seinem gedrückten Niveau vom Vortag, als er von einem Potpourri an Unsicherheitsfaktoren belastet wurde.

    USA: - IM PLUS - Die Wall Street hat am Mittwoch nach Veröffentlichung des Protokolls zur letzten Sitzung der US-Notenbank Fed ihre Verluste abgeschüttelt und ins Plus gedreht. Der Leitindex Dow Jones Industrial stand zum Handelsende 0,21 Prozent höher bei 24 886,81 Punkten. Am Vortag hatte er noch unter Gewinnmitnahmen gelitten und war klar unter die jüngst wieder geknackte 25 000-Punkte-Marke gerutscht.

    ASIEN: - ÜBERWIEGEND IM MINUS - Die meisten Märkte in Asien gaben zur Stunde ab, allen voran die in Japan. Die Märkte in Hongkong notierten leicht im Plus, diejenigen in China leicht im Minus.

    DAX                 12.976,84 -1,47%
    XDAX             13.008,88 -1,15%
    EuroSTOXX 50  3.541,82 -1,27%
    Stoxx50          3.136,23 -1,12%
    DJIA              24.886,81  0,21%
    S&P 500          2.733,29  0,32%
    NASDAQ 100    6.953,63  0,87%
    

    ----------

    ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

    ----------

    RENTEN:

    Bund-Future Schlusskurs  159,67  0,38%
    Bund-Future Settlement  159,76  -0,06%
    

    DEVISEN:

    Euro/USD         1,1709  0,10%
    USD/Yen             109,38  -0,64%
    Euro/Yen         128,07  -0,53%
    

    ROHÖL:

    Brent  79,44 -0,36 USD
    WTI  71,58 -0,26 USD
    

    ----------

    UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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    - BARCLAYS HEBT BASF AUF 'OVERWEIGHT' (EQUAL WEIGHT) - ZIEL 105 (96) EUR

    - CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR WIRECARD AUF 132 (85) EUR - 'NEUTRAL'

    - GOLDMAN SACHS: AUTO-ANALYST STEFAN BURGSTALLER GEHT - BMW, DAIMLER, VW SUSPENDED

    - GOLDMAN SENKT PROSIEBENSAT.1 AUF 'SELL' (NEUTRAL) - ZIEL 26,3 (33,3) EUR

    - JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR HAPAG-LLOYD AUF 45 (48) EUR - 'BUY'

    - MORGAN STANLEY SENKT COMMERZBANK AUF 'EQUAL-WEIGHT' (OVERWEIGHT)

    - MORGAN STANLEY SENKT COMMERZBANK-KURSZIEL AUF 12 (15,7) EUR

    - RBC CAPITAL HEBT ZIEL FÜR INDITEX AUF 32 (29) EUR - 'OUTPERFORM'

    - WDH/CFRA HEBT ZIEL FÜR ASTRAZENECA AUF 5000 (4700) PENCE - 'HOLD'

    - WDH/CFRA HEBT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 25 (22) EUR - 'HOLD'

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    PRESSESCHAU

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    bis 06.15 Uhr:

    - Washington erwägt neue Einfuhrzölle auf Autos von bis zu 25 Prozent, WSJ

    - Uber steigert Umsatz um 70 Prozent, WSJ

    - Mehr als eine Million Anträge auf Rente mit 63, Bild, S. 2

    - Koalition streitet über neuen EU-Datenschutz. Wirtschaftspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), fordert Nachbesserungen. SPD-Netzpolitikerin Saskia Esken sieht keine Notwendigkeit dafür, HB, S. 8, 9

    - DIHK-Chefjustitiar Stephan Wernicke warnt vor Abmahnwellen wegen neuer EU- Datenschutzregeln, HB, S. 8, 9

    bis 23.45 Uhr:

    - Chief Airlines Officer von Thomas Cook verordnet Fluglinien neue Struktur und denkt über Investoren nach, Gespräch mit Christoph Debus, BöZ, S. 7

    - US-Notenbankerin Loretta Mester dringt auf weitere Zinserhöhungen, BöZ, S. 1/5

    bis 21.00 Uhr:

    - Deutsche Bank richtet im Aufsichtsrat Ausschüsse für Strategie und Digitales ein, HB, S. 29

    - Adidas vergrault die Sporthändler, HB, S. 17-18

    - "Seat ist das Eingangstor für neue Kunden des VW-Konzerns", Gespräch mit Seat-Chef Luca de Meo, HB, S. 22-23

    - "Man kann nicht schrumpfen und erstklassig sein", Gespräch mit Barclays-Beratungsspartenchef Joe McGrath, HB, S. 30

    - "Zehn Prozent der Vermarktungserlöse aus E-Sport", Gespräch mit Schalke-04-Marketingvorstand Alexander Jobst, HB, S. 21

    - Bundestagskommission beschliesst neue Massnahmen gegen Hackerangriffe, HB, S. 9

    - Pflegexperten kritisieren Spahns Sofortprogramm, Funke

    - Angesichts der bundesweit ersten Diesel-Fahrverbote in Hamburg ab dem 31. Mai hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) die Autoindustrie an ihre Verantwortung erinnert, Funke

    - Studie des EU-Parlaments: Deutschland erhält unverhältnismässig wenig Gelder aus EU-Migrationsfonds, Funke

    - Familienunternehmerverbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée kritisiert DSGVO, HB, S. 8

    - Wirtschaft und Länder fordern Tempo bei Steuerpolitik, HB, S. 10

    - "Das hat die EU beschlossen und das gilt", Gespräch mit irischer Wirtschaftsministerin Heather Humphreys, HB, S. 13

    - Umfrage: Führungskräfte trauen der Regierung wenig zu, FAZ, S. 19

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    TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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    TERMINE UNTERNEHMEN
    07:00 D:   Deutsche Telekom                     Kapitalmarkttag 2018 (bis 25.5.)
    08:00 GB:  Kingfisher                           Trading Update Q1/18
    08:00 A:   Uniqa                                Q1-Zahlen
    09:00 A:   Erste Group Bank                     Hauptversammlung
    10:00 F:   BNP Paribas                          Hauptversammlung, Paris
    10:00 D:   Deutsche Bank                        Hauptversammlung, Frankfurt
    10:00 D:   SMA Solar                            Hauptversammlung, Kassel
    10:00 D:   Deutsche Real Estate                 Hauptversammlung, Berlin
    10:00 D:   OHB                                  Hauptversammlung, Bremen
    10:00 D:   Phoenix                              Jahreszahlen
    10:00 CH:  Swatch                               Hauptversammlung, Grenchen
    10:30 D:   Indus Holding                        Hauptversammlung, Köln
    11:00 D:   Amadeus                              Hauptversammlung, Frankfurt
    11:00 D:   United Internet                      Hauptversammlung, Frankfurt
    11:00 D:   Salzgitter                           Hauptversammlung, Braunschweig
    11:00 D:   Hornbach-Gruppe                      Bilanz-Pk, Frankfurt
    12:00 USA: Best Buy                             Q1-Zahlen
    12:00 GB:  Lloyds Banking Group                 Hauptversammlung
    16:00 USA: Morgan Stanley                       Hauptversammlung
    16:00 USA: McDonald's                           Hauptversammlung
    17:00 CH:  Zur Rose                             Hauptversammlung, Zürich
    17:00 USA: PayPal                               Investor Day
    22:01 USA: Autodesk                             Q1-Zahlen
    TERMINE UNTERNHEHMEN OHNE ZEITANGABE
          CH:  Wizz Air Holdings                    Jahreszahlen
          D:   Geratherm Medical                    Q1-Zahlen
          D:   Befesa                               Q1-Zahlen
          D:   Jost Werke                           Q1-Zahlen
          GB:  Shell                                Investor Meeting
          USA: Fitbit                               Hauptversammlung
    TERMINE KONJUNKTUR
    08:00 D:   Privatkonsum, Staatsausgaben, Bauinvestitionen Q1/18
    08:00 D:   Im- und Exporte Q1/18
    08:00 D:   BIP Q1/18 (endgültig)
    08:00 D:   GfK Verbrauchervertrauen 06/18
    08:45 F:   Geschäftsklima 05/18
    10:00 EU:  Europäische Zentralbank Pk zum Finanzstabilitätsbericht Mai 2018
               mit EZB-Vizepräsident Vítor Constâncio
    10:30 GB:  Einzelhandelsumsatz 04/18
    13:30 EU:  EZB Sitzungsprotokoll 26.4.18
    14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
    15:00 B:   Geschäftsklima 05/18
    15:00 USA: FHFA-Index 03/18
    16:00 USA: Wiederverkäufe Häuser 04/18
    20:00 USA: Philadelphia Fed Präsident Harker hält eine Rede in Dallas
    SONSTIGE TERMINE
    12:00 B:   EU-Kommission stellt Gesetzesvorschläge zur Förderung grüner
               Investments sowie für gebündelte Euro-Anleihen vor
          D:   14. Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft zum Thema
               "#Gesundheit2018 - Schöne neue Welt?" (bis 25.05.) Rostock
          GB:  Die britische Statistikbehörde ONS veröffentlicht Zuwanderungszahlen
          B:   Treffen der Eurogruppe, Brüssel
          RU:  Internationales Wirtschaftsforum St. Petersburg "SPIEF" (bis 26.05.)
    
    KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA
    EUROZONE
    08:00 Uhr
    Deutschland
    GfK-Verbrauchervertrauen
    Juni (Punkte)                             10,8                  10,8
    Deutschland
    Bruttoinlandsprodukt (BIP)
    1. Quartal
    2. Schätzung
    Quartalsvergleich                        +0,3                 +0,3
    Jahresvergleich
    Arbeitstäglich bereinigt                 +2,3                 +2,3
    Unbereinigt                              +1,6                 +1,6
    08:45 Uhr
    Frankreich
    Geschäftsklima INSEE
    Mai (Punkte)                             108                  108
    15:00 Uhr
    Belgien
    Geschäftsklima
    Mai (Punkte)                           ---                   1,0
    VEREINIGTES KÖNIGREICH
    Einzelhandelsumsätze
    April
    Monatsvergleich                       +0,9                 -1,2
    Jahresvergleich                        +0,2                +1,1
    USA
    14.30 Uhr
    Erstanträge Arbeitslosenhilfe         220                  222
    (Vorwoche, in Tsd)
    15.00 Uhr
    FHFA Hauspreisindex, März             +0,6                +0,6
    16.00 Uhr
    Wiederverkäufe Häuser, April          -0,9                 +1,1
    
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  • 23.05.2018 Aktien Frankfurt Schluss: Handelssorgen drücken Dax unter 13 000 Punkte

    Aktien Frankfurt Schluss: Handelssorgen drücken Dax unter 13 000 Punkte

    23.05.2018 | 18:08:11

    FRANKFURT (awp international) - Neu aufgeflammte Befürchtungen im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt in die Flucht getrieben. Der Leitindex Dax sackte am Mittwoch unter die viel beachtete Marke von 13 000 Punkten und schloss 1,47 Prozent tiefer bei 12 976,84 Punkten. Für den MDax , der die Aktien mittelgrosser Unternehmen repräsentiert, ging es um 1,07 Prozent auf 26 699,10 Punkte nach unten. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,78 Prozent auf 2796,27 Punkte.

    Begründet wurden die Verluste vor allem mit Äusserungen von US-Präsident Donald Trump, wonach er mit den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen unzufrieden sei. Dies hätten Anleger als Anlass genutzt, ihre Aktienpositionen nach den klaren Vortagesgewinnen zu bereinigen, sagte Börsenexperte David Madden vom Handelshaus CMC Markets.

    In dem sehr trüben Umfeld verzeichneten mit Ausnahme von SAP alle im Leitindex gelisteten Aktien Verluste. Am deutlichsten nach unten ging es mit den Papieren der Deutschen Lufthansa , die um 3,74 Prozent auf 24,18 Euro absackten. Die Anteilscheine der Fluggesellschaft hatten vergangenes Jahr um gut 150 Prozent zugelegt und waren damit der unangefochtene Überflieger unter den Dax-Werten gewesen. Nun nahmen Anleger Gewinne mit.

    Die Aktien von CTS Eventim setzten sich am Mittwoch mit einem Kursgewinn von gut 4 Prozent klar an der MDax-Spitze. Der Veranstalter und Ticketverkäufer war zum Jahresauftakt dank eines starken Tournee- und Festivalgeschäfts unerwartet kräftig gewachsen.

    Im TecDax gehörten die Papiere von Pfeiffer Vacuum mit einem moderaten Anstieg zu den wenigen Gewinnern. Der Pumpenspezialist hatte seine Prognosen für 2018 konkretisiert.

    Bei den Anteilscheinen des Automatisierungsspezialisten und TecDax-Neulings Isra Vision wurde ein Aktiensplit vollzogen. Die Aktionäre erhielten für jedes Papier vier weitere Anteile. Am Dienstag hatten die Isra-Aktien das Xetra-Hauptgeschäft mit 217,50 Euro beendet, was nach dem Split einem Kurs von 43,50 Euro entspräche. Die Papiere schlossen bei 46,00 Euro und verbuchten damit ein rechnerisches Plus von rund 6 Prozent.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büsste 1,27 Prozent auf 3541,82 Punkte ein. Auch der FTSE 100 in London und der Pariser CAC 40 verloren mehr als 1 Prozent. Der Dow Jones Industrial in New York hingegen gab zum Börsenschluss am deutschen Markt nur etwas nach.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,38 Prozent am Vortag auf 0,33 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,24 Prozent auf 140,36 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,37 Prozent auf 159,65 Punkte. Der Kurs des Euro gab nach: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1708 (Dienstag: 1,1794) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8541 (0,8479) Euro.

    /la/he

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
ESTX50 EUR P 3'521.76
DAX 12'855.09
CAC 40 5'548.45
FTSE 100 7'716.74
DJ Industr Average 24'800.26
Rohoel Fass 78.79
EUR/USD 1.1725
Datenquelle:  SIX Financial Information AG