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DAX 12'430.88 +104.40 +0.85% 21.09.2018
ESTX50 EUR P 3'430.81 --- --- 21.09.2018

Chart DAX

Top/Flop DAX

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E.ON N +3.19%
SAP I +2.18%
Muenchener Rueckv N +1.77%
Linde I +1.58%
Volkswagen Vz I +1.31%
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Infineon Technolo N -1.57%
Fresenius Medical I -1.14%
Vonovia N -0.90%
Covestro I -0.87%
RWE I -0.84%

Aktuelle News

  • 21.09.2018 Aktien Europa Schluss: Rekordjagd an der Wall Street nährt die Rally

    Aktien Europa Schluss: Rekordjagd an der Wall Street nährt die Rally

    21.09.2018 | 18:20:28

    PARIS/LONDON (awp international) - Die Rekordjagd an der Wall Street hat am Freitag auch die Anleger an Europas Börsen infiziert. Die Kurse legten auf breiter Front zu, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,81 Prozent auf 3430,81 Punkte auf das höchste Niveau seit Ende August.

    Vom jüngsten Tief von vor zwei Wochen hat sich der EuroStoxx um fast 5 Prozent erholt. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von 2,58 Prozent zu Buche. Ein noch deutlicheres Wochenplus hatte der Index zuletzt im März geschafft.

    Für den französischen Cac 40 ging es am Freitag um 0,78 Prozent auf 5494,17 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 ("Footsie") zog auch dank der Schwäche des Pfunds sogar um 1,67 Prozent auf 7490,23 Zähler an. Eine nachgebende Heimatwährung kann den Export britischer Waren ankurbeln.

    Das Pfund wiederum litt unter verschlechterten Aussichten für einen geordneten Austritt von Grossbritannien aus der Europäischen Union. Die Brexit-Verhandlungen befänden sich in einer Sackgasse, sagte Premierministerin Theresa May.

    Der US-Leitindex Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P 500 hatten sich zuletzt zu neuen Höchstmarken aufgeschwungen und dabei von positiven Konjunkturdaten profitiert. Mit diesem Rückenwind hatten dann auch die fernöstlichen Börsen kräftig zugelegt.

    Im Handelskonflikt zwischen den USA und China waren derweil keine neuen Drohungen zu vernehmen. "Insgesamt scheint der Streit an den Märkten etwas an Bedeutung zu verlieren", sagte Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba.

    Der Experte machte darauf aufmerksam, dass die Kursgewinne an Europas Börsen auch vom sogenannten grossen Verfall getrieben sein könnten. Zu diesem auch "Hexensabbat" genannten vierteljährlichen Termin liefen an den Derivatebörsen Optionen und Terminkontrakte auf die grossen Indizes aus. Investoren versuchen an diesem Tag oft, die Kurse in die für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen.

    Der Rohstoffsektor lag auf dem europäischen Branchentableau vorn mit einem Plus von 1,71 Prozent. Er gilt als besonders sensibel gegenüber konjunkturellen Entwicklungen.

    In der Halbleiterbranche schlossen STMicroelectronics und ASML gegen den Trend nur wenig verändert. Ein verhaltener Ausblick des grössten US-Herstellers von Memory-Chips Micron Technology hatte etwas auf die Stimmung gedrückt. Die Micron-Papiere verloren zuletzt in New York mehr als 2 Prozent.

    In die noch immer recht junge Branche der europäischen Essensauslieferer ist neuer Schwung gekommen. Der US-Fahrdienstvermittler Uber ist informierten Kreisen zufolge an einem Kauf des in London ansässigen Essenslieferdienstes Deliveroo interessiert. Diese Nachricht war für die Anleger des Kontrahenten Just Eat nur schwer verdaulich: Der Kurs des ebenfalls in London residierenden Online-Services für Essensbestellungen und -auslieferungen rutschte am "Footsie"-Ende um knapp 5 Prozent auf das tiefste Niveau seit rund einem Jahr. Deliveroo sei der aggressivste Wettbewerber von Just Eat, sagte Analyst Rob Joyce von Goldman Sachs, und könne gemeinsam mit Uber noch stärker werden.

    Ebenfalls an der Londoner Börse büssten die Papiere der Smiths Group mehr als 4 Prozent ein. Der Hersteller von Industrieanlagen war mit dem Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr hinter den Erwartungen zurückgeblieben./la/men

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  • 21.09.2018 Aktien Frankfurt Schluss: Weitere Dax-Erholung dank Wall-Street-Rekorden

    Aktien Frankfurt Schluss: Weitere Dax-Erholung dank Wall-Street-Rekorden

    21.09.2018 | 18:03:37

    FRANKFURT (awp international) - Dank weiter gut gelaunter Anleger hat der Dax am Freitag seine Erholung fortgesetzt. Trotz des auch "Hexensabbat" genannten, grossen Verfallstags an den Terminbörsen blieben heftigere Kursschwankungen aus.

    Im Kielwasser der rekordhungrigen Wall Street schloss der deutsche Leitindex 0,85 Prozent höher bei 12 430,88 Punkten. Gegenüber dem vergangenen Freitag legte er damit um rund zweieinhalb Prozent zu und schaffte so die zweite starke Woche in Folge. Börsenexperten trauen ihm trotz des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits überwiegend weitere Gewinne zu. Optimisten setzen sogar darauf, dass sich der Dax in den kommenden Wochen wieder seiner Bestmarke von 13 596 Punkten aus dem Januar nähern dürfte.

    Für den MDax der mittelgrossen Unternehmen ging es am Freitag hingegen nur um 0,07 Prozent auf 26 344,15 Punkte hoch, und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,28 Prozent auf 2816,83 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,81 Prozent auf 3430,81 Punkte vor. Auch die nationalen Indizes in Paris und London stiegen deutlich. Der erneut rekordhohe New Yorker Dow Jones Industrial verzeichnete zum europäischen Handelsende ein moderates Plus.

    Für die drei deutschen Börsenbarometer und den Kleinwerte-Index SDax war am heutigen Freitag der letzte Handelstag in der aktuellen Zusammensetzung: Am Montag treten grundlegende Änderungen in Kraft. Im Dax steigt lediglich die Commerzbank in den MDax ab und macht damit Platz für den bisher im TecDax notierten Zahlungsdienstleister Wirecard .

    Mehr ändert sich in den Nebenwerte-Indizes: Technologieaktien aus dem TecDax erhalten künftig auch Zugang zum MDax oder zum SDax. Daher wird der MDax von 50 auf 60 und der SDax von 50 auf 70 Werte aufgestockt. Der TecDax enthält weiterhin 30 Werte. 13 der bisherigen TecDax-Mitglieder sind künftig auch im MDax zu finden, während die drei Technologie-Schwergewichte SAP , Infineon und Deutsche Telekom aus dem Dax auch im TecDax vertreten sind.

    Vor dem Wochenenende bekam die zunächst weiter gute Stimmung in der Autobranche einen kleinen Dämpfer. Am Nachmittag wurde ein Bericht des Magazins "Der Spiegel" bekannt, wonach Bundeskanzlerin Angela Merkel sich auf eine Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge mit Stickoxid-Katalysatoren festgelegt hat. Während Volkswagen-Titel im Dax ein Kursplus von 1,23 Prozent behaupteten, reichte es bei Daimler und BMW letztlich für Gewinne von 0,70 beziehungsweise 0,53 Prozent.

    Dass die Bundesregierung laut Kreisen einem Zusammengehen der beiden grössten Geldhäuser Deutsche Bank und Commerzbank nicht abgeneigt wäre, gab deren Aktien etwas Schwung: Die Aktien des heimischen Branchenprimus schafften ein Plus von 1,60 Prozent, während die Commerzbank am letzten Tag ihrer Dax-Mitgliedschaft um 1,29 Prozent vorrückten.

    Im MDax schlossen die Aktien des Essenslieferdienstes Delivery Hero nach heftigen Schwankungen unauffällige 0,19 Prozent fester. Schuld an der Nervosität der Anleger war ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Der US-Fahrdienstvermittler Uber sei an einem Kauf des Rivalen Deliveroo interessiert, hiess es dort unter Berufung auf Insider. Damit würden die Amerikaner ihren eigenen Essenslieferdienst Uber Eats stärken. An der Börse wurden daraufhin abwechselnd Übernahmefantasien als Kurstreiber und der steigende Wettbewerbsdruck als negativer Faktor gespielt.

    Beim Handelskonzern Metro sorgte die Hoffnung auf eine Übernahme derweil für ein klares Plus von 2,34 Prozent. Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky hat seinen Metro-Anteil mit neun Prozent aus dem Besitz der Elektronikkette Ceconomy ausgebaut. Analysten halten nun innerhalb von neun Monaten ein Pflichtangebot an die übrigen Aktionäre für möglich.

    Im SDax erlitten Südzucker nach negativen Analystenkommentaren derweil Kurseinbussen von 4,38 Prozent. Infolge einer Gewinnwarnung war es für die Aktien des Zuckerkonzerns bereits am Vortag abwärts gegangen.

    Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,30 Prozent am Vortag auf 0,29 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,07 Prozent auf 140,54 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,09 Prozent auf 159,01 Punkte. Der Euro notierte bei 1,1740 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1759 US-Dollar festgesetzt./gl/men

    --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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  • 21.09.2018 Aktien Frankfurt: Kursgewinne nach Hexensabbat - Starke Wall Street treibt

    Aktien Frankfurt: Kursgewinne nach Hexensabbat - Starke Wall Street treibt

    21.09.2018 | 14:52:10

    FRANKFURT (awp international) - Die gute Stimmung am deutschen Aktienmarkt infolge der jüngsten Rekorde an der Wall Street hat am Freitag auch nach dem grossen Verfall von Terminkontrakten angehalten. Der Dax stand am Nachmittag 0,48 Prozent höher auf 12 385,80 Punkten, nachdem er am Vormittag bis auf 12 458 Punkte angezogen hatte. Damit zeichnet sich für den deutschen Leitindex die zweite starke Woche hintereinander ab.

    Um die Mittagszeit waren Terminkontrakte auf alle vier Derivate-Typen verfallen, also Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien. Zu diesen Terminen können Aktienkurse und auch Indizes auch ohne wesentliche Unternehmens- oder Konjunkturnachrichten spürbar schwanken. Wegen der mitunter teils wilden Zuckungen an den Märkten wurde der Begriff "Hexensabbat" geprägt.

    An der Wall Street hatten am Vortag der Leitindex Dow Jones Industrial wie auch der marktbreite S&P 500 neue Rekorde aufgestellt. In Asien gab es daraufhin ebenfalls kräftige Gewinne. Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets merkte an, dass der Dax den zuletzt stark gestiegenen Indizes in Japan und den USA hinterherhinke. Der japanischen wie auch der US-amerikanischen Wirtschaft gehe es gut. Weil es auch der deutschen Wirtschaft gut gehe, sei es vorstellbar, dass Investoren bald auch den Dax wiederentdeckten und beherzt zugriffen. Stanzl traut dem Dax in den nächsten Wochen einen Zuwachs von 1000 Punkten zu.

    Im Gegensatz zum aktuellen Aufschlag im Dax fiel am Freitag das Plus in den hinter ihm liegenden Indizes etwas bescheidener aus. So kletterte der MDax nur um 0,10 Prozent auf 26 350,55 Punkte nach oben. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,38 Prozent hoch auf 2835,59 Punkte. Der Leitindex der Eurozone EuroStoxx 50 gewann 0,48 Prozent.

    Vor dem Wochenende werden Dax, MDax & Co letztmals in alter Zusammensetzung gehandelt, bevor die Indexreform der Deutschen Börse ab Montag gravierende Änderungen bringt - unter anderem Doppellistings. Technologieaktien aus dem TecDax erhalten dann auch Zugang zum MDax und SDax . Daher wird der MDax von bisher 50 auf dann 60 Werte ausgeweitet. Der SDax wird von 50 auf 70 Werte aufgestockt. Der TecDax enthält weiterhin 30 Werte. Das Dax-Gründungsmitglied Commerzbank scheidet aus dem deutschen Leitindex aus. Der Zahlungsabwickler Wirecard rückt dafür in die erste Börsenliga auf.

    Mit Blick auf die Branchen waren Automobilwerte weiter gefragt. Volkswagen verteuerten sich als bester Dax-Wert um 1,7 Prozent. Daimler waren 1,3 Prozent mehr wert als am Vortag. Keine neuen Nachrichten von der Handelsstreit-Front sind in diesem Fall gute Nachrichten. Autowerte hatten unter dem Zollthema zuletzt arg gelitten.

    Im Fokus stand zudem der Essenslieferant Delivery Hero , dessen Aktien im MDax zuletzt wieder ihre Kursverluste in Gewinne wandelten und ein halbes Prozent höher notierten. Der US-Fahrdienstvermittler Uber ist Insidern zufolge an einem Kauf am Rivalen Deliveroo interessiert. An der Börse wurde teils die Branchenfantasie gespielt, teils stellten Marktteilnehmer auf den steigenden Wettbewerbsdruck ab.

    Die Aktien des Staplerherstellers Kion sprangen an der MDax-Spitze um 4,7 Prozent hoch. Im SDax erlitten Südzucker nach negativen Analystenkommentaren Kurseinbussen von 3,7 Prozent, nachdem es für sie infolge einer Gewinnwarnung bereits am Vortag abwärts gegangen war.

    Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,30 Prozent am Vortag auf 0,29 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,07 Prozent auf 140,54 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,07 Prozent auf 158,97 Punkte. Der Euro kostete zuletzt 1,1763 US-Dollar. Am Donnerstagnachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1769 US-Dollar festgesetzt./ajx/stw

    --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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  • 21.09.2018 Aktien Frankfurt: Wall-Street-Rekorde treiben vor Hexensabbat an

    Aktien Frankfurt: Wall-Street-Rekorde treiben vor Hexensabbat an

    21.09.2018 | 11:43:08

    FRANKFURT (awp international) - Die gute Laune der Anleger an der Wall Street hat am Freitag auch den deutschen Aktienmarkt erfasst. Sowohl der US-Leitindex Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 hatten am Vortag neue Rekorde aufgestellt. In Asien gab es ebenfalls Gewinne.

    Der Dax zog in der Spitze bis auf 12 458 Punkte an und stand gegen Mittag noch 0,57 Prozent höher auf 12 396,91 Punkten. Damit zeichnet sich für den deutschen Leitindex die zweite starke Woche hintereinander ab. Der Index der mittelgrossen Werte MDax verbesserte sich um 0,12 Prozent auf 26 357,61 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,23 Prozent hoch auf 2831,24 Punkte. Der Leitindex der Eurozone EuroStoxx 50 stand 0,67 Prozent höher.

    Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets traut dem Dax in den nächsten Wochen einen Zuwachs von 1000 Punkten zu. Den stark gestiegenen Indizes in Japan und den USA hinke das deutsche Barometer derzeit hinterher. Der Wirtschaft dieser Länder gehe es gut. Und weil es auch der deutschen Wirtschaft gut gehe, sei es vorstellbar, dass Investoren bald auch den Dax wiederentdeckten und beherzt zugriffen.

    An diesem Freitag müssen Anleger aber noch grössere Schwankungen einkalkulieren: Denn an den Terminbörsen ist um die Mittagszeit der grosse Verfall von Terminkontrakten, der Hexensabbat. Vom grossen Verfall sprechen Börsianer immer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien, auf denselben Tag fällt.

    "Spannend wird sein, ob die gute Stimmung an den Börsen auch über den Optionsverfall hinaus anhält", sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Es wäre nicht das erste Mal, dass sich das Börsenwetter nach einem grossen Verfalltermin ändert. Genau wie beim Wetter draussen können auch an der Börse schnell die ersten Herbststürme aufziehen", merkte der Portfolio-Manager an.

    Vor dem Wochenende werden zudem Dax, MDax & Co letztmals in alter Zusammensetzung gehandelt, bevor die Indexreform der Deutschen Börse ab Montag gravierende Änderungen bringt - unter anderem Doppellistings. Technologieaktien aus dem TecDax erhalten dann auch Zugang zum MDax und SDax. Daher wird der MDax von bisher 50 auf dann 60 Werte ausgeweitet. Der SDax wird von 50 auf 70 Werte aufgestockt. Der TecDax enthält weiterhin 30 Werte. Das Dax-Gründungsmitglied Commerzbank scheidet aus dem deutschen Leitindex aus. Der Zahlungsabwickler Wirecard rückt dafür in die erste Börsenliga auf.

    Unternehmensseitig steht vor dem Wochenende nicht viel auf der Agenda. Im Fokus steht der Essenslieferant Delivery Hero , dessen Aktien im MDax ihre Anfangsgewinne schnell abgaben und zuletzt 1,8 Prozent tiefer standen. Der US-Fahrdienstvermittler Uber ist Kreisen zufolge an einem Kauf am Rivalen Deliveroo interessiert. An der Börse wurde zunächst die Branchenfantasie gespielt, dann aber stellten Marktteilnehmer auf den steigenden Wettbewerbsdruck ab.

    Aus Branchensicht waren Finanz- und Automobilwerte weiter gefragt. Munich Re verbesserten sich um 1,1 Prozent. Commerzbank verbuchten an ihrem letzten Tag im Dax ein Plus von 0,5 Prozent. An der Dax-Spitze gewannen Daimler 1,8 Prozent. Im SDax verzeichneten Südzucker nach negativen Analystenkommentaren Kurseinbussen von mehr als 6 Prozent./ajx/fba

    --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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  • 21.09.2018 Aktien Europa: Hexensabbat schreckt Anleger nicht

    Aktien Europa: Hexensabbat schreckt Anleger nicht

    21.09.2018 | 11:23:35

    PARIS/LONDON (awp international) - Die Rekordjagd an der Wall Street hat am Freitag auch die Anleger an Europas Börsen infiziert. Die Kurse legten auf breiter Front zu, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,74 Prozent auf 3428,15 Punkte vor auf den höchsten Stand seit Ende August. Vom jüngsten Tief von vor zwei Wochen hat sich der Index um fast 5 Prozent erholt.

    Der Dow Jones Industrial und der S&P 500 hatten sich am Vorabend im späten Handel zu neuen Höchstmarken aufgeschwungen. Mit diesem Rückenwind hatten dann auch die fernöstlichen Börsen kräftig zugelegt.

    Im Handelskonflikt zwischen den USA und China waren bislang keine neuen Drohungen zu vernehmen. "Insgesamt scheint der Streit an den Märkten etwas an Bedeutung zu verlieren", sagte Analyst Christian Schmidt von der Helaba.

    Der Experte machte darauf aufmerksam, dass die Kursgewinne an Europas Börsen auch vom sogenannten grossen Verfall getrieben sein könnten. Zu diesem auch Hexensabbat genannten vierteljährlichen Termin laufen an den Derivatebörsen Optionen und Terminkontrakte auf die grossen Indizes aus. Investoren versuchen an diesem Tag oft, die Kurse in die für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen.

    Für den französischen Cac 40 ging es am Freitag um 0,76 Prozent auf 5493,09 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 gewann 0,88 Prozent auf 7432,56 Zähler.

    Der Automobilsektor lag auf dem europäischen Branchentableau vorn mit einem Plus von 1,6 Prozent. Er hatte in den vergangenen Monaten erheblich unter dem eskalierenden Protektionismus der USA und Chinas gelitten und befindet sich nun in einer Erholungsrally.

    In die noch immer recht junge Branche der europäischen Essensauslieferer ist neuer Schwung gekommen. Der US-Fahrdienstvermittler Uber ist informierten Kreisen zufolge an einem Kauf des in London ansässigen Essenslieferdienstes Deliveroo interessiert. Diese Nachricht war am Freitag für die Anleger des Kontrahenten Just Eat nur schwer verdaulich: Der Kurs des ebenfalls in London residierenden Online-Services für Essensbestellungen und -auslieferungen rutschte um 7 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr. Deliveroo sei der aggressivste Wettbewerber von Just Eat, sagte Analyst Rob Joyce von Goldman Sachs, und könne gemeinsam mit Uber noch stärker werden.

    Ebenfalls an der Londoner Börse büssten die Papiere der Smiths Group 6,4 Prozent ein. Der Hersteller von Industrieanlagen blieb mit dem Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr hinter den Erwartungen zurück. Die Investmentbank JPMorgan senkte die Aktie daraufhin von "Overweight" auf "Neutral".

    Papiere des italienischen Energiekonzerns Enel verteuerten sich um 2,3 Prozent, nachdem das französische Investmenthaus Exane BNP sie von "Neutral" auf "Outperform" gehoben hatte. Die Italiener könnten künftig mit den Gewinnen positiv überraschen, lautete die Begründung./bek/ag/fba

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  • 21.09.2018 Uber-Spekulationen setzen Essenslieferanten unter Druck

    Uber-Spekulationen setzen Essenslieferanten unter Druck

    21.09.2018 | 10:57:16

    (Ausführliche Fassung)

    SAN FRANCISCO (awp international) - Die Konsolidierungswelle unter den Essenslieferdiensten läuft. In der immer härter umkämpften Branche bahnt sich womöglich eine weitere Übernahme an: Der US-Fahrdienstvermittler Uber ist Kreisen zufolge an einem Kauf des britischen Essenslieferdienstes Deliveroo interessiert, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Vorabend unter Berufung auf eingeweihte Personen berichtete. Die Nachricht schickte am Freitagmorgen die Papiere des direkten Wettbewerbers Just Eat auf Talfahrt - der Kurs gab in der Spitze fast 9 Prozent ab.

    Auch die Papiere internationaler Konkurrenten reagierten. Die Aktien der niederländischen Takeaway.com mit der Marke Lieferando gaben mehr als eineinhalb Prozent nach. Im MDax rutschten die - vorbörslich noch gestärkten - Anteile an Delivery Hero zeitweise um fast drei Prozent ab. Zuletzt stand die Aktie noch mit rund eineinhalb Prozent im Minus. Das Berliner Unternehmen hatte Ende 2016 seine Tochter Hungryhouse an Just Eat verkauft.

    Laut Bloomberg befindet sich Uber allerdings erst in frühen Gesprächen, die in London ansässige Firma Deliveroo zu übernehmen. Die Verhandlungen könnten noch scheitern, auch weil Deliveroo und seine Investoren das Unternehmen möglichst unabhängig wissen wollten, hiess es im Bericht. Die beiden Unternehmen wollten sich Bloomberg zufolge nicht zu den Informationen äussern.

    Sollte Uber-Chef Dara Khosrowshahi jedoch Erfolg mit einem entsprechenden Deal haben, würde er das Standbein des Konzerns im Lieferdienstmarkt in Europa kräftig ausbauen können. Deliveroo ist in vielen europäischen Ländern vertreten, darunter auch in Deutschland. Uber hat bereits einen eigenen Essenslieferdienst namens Uber Eats im Angebot - vor allem in Nordamerika, aber auch in Europa. Die Amerikaner müssten für eine Übernahme aber wohl tief in die Portokasse greifen - zuletzt bewerteten Investoren Deliveroo mit mehr als 2 Milliarden US-Dollar.

    Der Essensliefermarkt ist im Moment heftig umkämpft, auch weil Grössen wie Uber oder der Online-Händler Amazon mit eigenen Angeboten vordringen. Dies zwingt die kleineren Unternehmen, stärker in ihr eigenes Geschäft zu investieren und sich auf die für sie lukrativen Märkte zu konzentrieren. Deshalb gibt es unter den Anbietern ein reges Hin- und Hergeschiebe von Unternehmensteilen.

    Analysten sehen nun Just Eat unter Druck für den Fall, dass Uber Deliveroo schlucken sollte. Nach Einschätzung der Experten der US-Bank JPMorgan müsste das britische Unternehmen dadurch mehr in seine Technologien und das Marketing investieren als ursprünglich geplant, um seinen Lieferdienst schnell zu verbessern. Der zunehmende Wettbewerb im Vereinigten Königreich bedeute aber auch weniger Wachstumsaussichten für das Unternehmen. So hätten die Wettbewerber Uber und Deliveroo allein in den vergangenen Monaten den Kreis der Partnerrestaurants in London und weiteren Städten um bis zu 45 Prozent vergrössert, schrieb JPM-Analyst Marcus Diebel.

    Delivery Hero hat bereits vor einigen Wochen angekündigt, mehr Geld in die Hand nehmen zu wollen, um seine Services besser auszubauen. Unternehmenschef Niklas Östberg will auch mehr Marketing betreiben, um die Kunden bei der Stange zu halten. Deshalb hat sich der deutsche Marktführer von seinem Ziel verabschiedet, zum Jahresende 2018 zumindest in einem Monat erstmals schwarze Zahlen zu schreiben. Stattdessen wird für das laufende Jahr nun sogar ein deutlich höherer Verlust als 2017 erwartet.

    Diese höheren Investitionen seien strategisch aber genau die richtige Entscheidung, um in der jungen Branche die Marktführerschaft zu stärken und sich gegen die Konkurrenz abzuschirmen, lobte Analyst Rob Joyce von Goldman Sachs in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

    Delivery Hero betreibt Marken wie "Foodora", "Lieferheld" und "Pizza.de" und ist aktuell in rund 40 Ländern präsent, hat sich aber bereits aus einigen Märkten wieder zurückgezogen. Neben Grossbritannien veräusserte Delivery Hero beispielsweise im Juni dieses Jahres sein Schweiz-Geschäft an Takeaway.com. Ausserdem will das Unternehmen auch in Frankreich, Italien sowie den Niederlanden die Segel streichen./tav/ag/fba

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  • 21.09.2018 Aktien Frankfurt Eröffnung: Wall-Street-Rekorde treiben an

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Wall-Street-Rekorde treiben an

    21.09.2018 | 10:06:16

    FRANKFURT (awp international) - Die gute Laune der Anleger an der Wall Street hat am Freitag auch den deutschen Aktienmarkt erfasst. Sowohl der US-Leitindex Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 hatten am Vortag neue Rekorde aufgestellt. In Asien gab es ebenfalls Gewinne.

    Der Dax zog in der ersten Handelsstunde um 0,64 Prozent auf 12 405,19 Punkte an. Damit zeichnet sich für den deutschen Leitindex die zweite starke Woche hintereinander ab. Der Index der mittelgrossen Werte MDax verbesserte sich um 0,19 Prozent auf 26 376,27 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,33 Prozent hoch auf 2834,01 Punkte. Der Leitindex der Eurozone EuroStoxx 50 stand 0,69 Prozent höher.

    Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets traut dem Dax in den nächsten Wochen einen Zuwachs von 1000 Punkten zu. Den stark gestiegenen Indizes in Japan und den USA hinke das deutsche Barometer derzeit hinterher. Der Wirtschaft dieser Länder gehe es gut. Und weil es auch der deutschen Wirtschaft gut gehe, sei es vorstellbar, dass Investoren bald auch den Dax wiederentdeckten und beherzt zugriffen.

    An diesem Freitag müssen Anleger aber erst einmal grössere Schwankungen einkalkulieren: Denn an den Terminbörsen ist der grosse Verfall von Terminkontrakten, der Hexensabbat. Vom grossen Verfall sprechen Börsianer immer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien, auf denselben Tag fällt.

    "Spannend wird sein, ob die gute Stimmung an den Börsen auch über den Optionsverfall hinaus anhält", sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Es wäre nicht das erste Mal, dass sich das Börsenwetter nach einem grossen Verfalltermin ändert. Genau wie beim Wetter draussen können auch an der Börse schnell die ersten Herbststürme aufziehen", merkte der Portfolio-Manager an.

    An diesem Freitag werden zudem Dax, MDax & Co letztmals in alter Zusammensetzung gehandelt, bevor die Indexreform der Deutschen Börse ab Montag gravierende Änderungen bringt - unter anderem Doppellistings. Das Gründungsmitglied Commerzbank scheidet dann aus dem deutschen Leitindex aus. Der Zahlungsabwickler Wirecard rückt dafür in die erste Börsenliga auf.

    Unternehmensseitig steht vor dem Wochenende nicht viel auf der Agenda. Im Fokus steht der Essenslieferant Delivery Hero , dessen Aktien im MDax ihre Anfangsgewinne schnell abgaben und zuletzt 1,5 Prozent tiefer standen. Der US-Fahrdienstvermittler Uber ist Kreisen zufolge an einem Kauf am Rivalen Deliveroo interessiert. An der Börse wurde zunächst die Branchenfantasie gespielt, dann aber stellten Marktteilnehmer auf den steigenden Wettbewerbsdruck ab.

    Aus Branchensicht waren Banken- und Automobilwerte weiter gefragt. Deutsche Bank rückten um 1,6 Prozent vor. Commerzbank verbuchten an ihrem letzten Tag im Dax ein Plus von 0,9 Prozent. An der Dax-Spitze gewannen Volkswagen 2,5 Prozent. Im SDax verzeichneten Südzucker nach negativen Analystenkommentaren Kurseinbussen von fünfeinhalb Prozent./ajx/fba

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