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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DAX 12'430.97 +43.63 +0.35% 17:45:00
ESTX50 EUR P 3'521.36 +19.14 +0.55% 17:50:00

Chart DAX

Top/Flop DAX

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Deutsche Bank N +3.52%
Dt Lufthansa N +2.31%
Continental I +1.62%
thyssenkrupp I +1.22%
BASF N +1.08%
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Wirecard I -1.80%
Vonovia N -0.96%
SAP I -0.69%
RWE I -0.13%
Deutsche Telekom N -0.04%

Aktuelle News

  • 17:58:49 Aktien Frankfurt Schluss: Dax rettet nur Teil seiner Gewinne ins Ziel

    Aktien Frankfurt Schluss: Dax rettet nur Teil seiner Gewinne ins Ziel

    16.07.2019 | 17:58:49

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Dienstag seine zwischenzeitlich deutlicheren Gewinne nicht halten können. Auch mangels Rückenwinds von der Wall Street behauptete der deutsche Leitindex am Ende lediglich ein Plus von 0,35 Prozent auf 12 430,97 Punkte.

    Damit knüpfte er aber immerhin an seinen freundlichen Wochenauftakt nach der vorangegangenen Schwächephase an. Beim MDax der mittelgrossen Unternehmen reichte es letztlich für einen Kursanstieg von 0,25 Prozent auf 26 059,73 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verabschiedete sich 0,55 Prozent fester bei 3521,36 Zählern. In Paris und London legten die nationalen Indizes in einer ähnlichen Grössenordnung zu.

    Der amerikanische Dow Jones Industrial erklomm kurz nach dem Handelsstart in New York zwar erneut ein Rekordhoch. Zum europäischen Börsenschluss kam er aber kaum vom Fleck.

    Im Dax eroberten die Aktien der Deutschen Bank mit einem Plus von fast viereinhalb Prozent den ersten Platz. Ihnen half ein positiver Kommentar der Ratingagentur S&P zum Konzernumbau. Die Experten bezeichneten die Neuorganisation als nötig und zeigten sich überzeugt, dass das Management seine Ziele erreichen wird. Geschäftszahlen der US-Konkurrenten JPMorgan , Goldman Sachs und Wells Fargo gaben dem Aktienkurs ebenso wenig zusätzliche Impulse wie am Vortag die der Citigroup .

    Lufthansa-Titel zählten mit einem mehr als zweieinhalbprozentigen Kursanstieg ebenfalls zu den Favoriten der Anleger. Hier trieb die Aussicht auf eine geringere Zunahme der Kapazitäten in Europas Luftfahrtbranche. Der irische Billigflieger Ryanair kündigte an, das Kapazitätswachstum im Sommer 2020 zu drosseln.

    Bei Bayer stand nach zwischenzeitlich höheren Gewinnen am Ende nur ein Plus von 0,77 Prozent zu Buche. Eine geringere Strafe für den Agrarchemie und und Pharmakonzern in einem Glyphosat-Prozess in den USA sorgte in Leverkusen nicht unbedingt für Freudensprünge. Zwar reduzierte ein US-Richter den von Geschworenen geforderten Schadenersatz, am grundsätzlichen Problem für Bayer ändert das aber nichts.

    Immobilientitel gehörten unterdessen zu den grössten Verlierern. Händler verwiesen auf Nachwirkungen einer Meldung vom Vortag, derzufolge das Land Berlin mit dem Kauf hunderter Wohnungen in einer ehemaligen DDR-Prachtstrasse in Berlin den Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen ausgestochen hat. Die Schlappe für den MDax-Konzern ahndeten die Anleger mit einem Abschlag von fast anderthalb Prozent.

    Im Sog dieser Entwicklung litten auch andere Branchenpapiere. Aktien von Aroundtown wurden zudem durch eine Kapitalerhöhung geschwächt - sie verloren ebenfalls knapp anderthalb Prozent. Papiere des Dax-Mitglieds Vonovia gaben als einer der grössten Verlierer im Leitindex um 0,8 Prozent nach.

    Bei Drägerwerk drängten unterdessen etwas optimistischere Umsatzziele den Gewinneinbruch im zweiten Quartal in den Hintergrund: Die Aktien des Medizintechnikkonzerns legten um ein Prozent zu. Damit beendetet sie erst einmal die jüngste Verlustserie, die zu Wochenbeginn zeitweise im tiefsten Stand seit fast drei Monaten resultiert hatte.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,30 Prozent am Vortag auf minus 0,33 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,11 Prozent auf 144,74 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,03 Prozent auf 172,31 Punkte.

    Der Eurokurs sank zuletzt auf 1,1215 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs davor auf 1,1223 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8910 Euro gekostet./gl/he

    --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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  • 15:00:35 Aktien Frankfurt: Nur moderate Gewinne - Anleger warten auf Berichtssaison

    Aktien Frankfurt: Nur moderate Gewinne - Anleger warten auf Berichtssaison

    16.07.2019 | 15:00:35

    FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt tut sich nach dem freundlichen Wochenauftakt mit weiteren Gewinnen schwer. Teils positive aufgenommene Geschäftsberichte grosser US-Konzerne verliehen den Kursen hierzulande kaum Schwung.

    Am Nachmittag schaffte der Dax immerhin ein Plus von 0,33 Prozent auf 12 428,65 Punkte. Damit knüpfte er zwar an seine Vortagesgewinne, mit denen er eine sechstägige Schwächephase beendet hatte. Von neuen Höchstständen ist der hiesige Leitindex - anders als die rekordhungrige Wall Street - aber noch weit entfernt. Noch bescheidener entwickelte sich zuletzt der MDax der mittelgrossen Unternehmen mit einem Kursanstieg von 0,05 Prozent auf 26 005,64 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte zuletzt um 0,48 Prozent auf 3519,06 Punkte vor.

    "Die Investoren erwarten sich von der laufenden Berichtssaison vor allem einen besseren Einblick, wie sich der laufende Handelsstreit in der Geschäftsentwicklung der Unternehmen niederschlägt", sagte Marktbeobachter Milan Cutkovic vom Broker Axitrader. Am deutschen Aktienmarkt wachse nach den jüngsten Gewinnwarnungen namhafter Unternehmen wie etwa BASF und Daimler die Nervosität.

    Die Aktien der Deutschen Bank eroberten mit einem Plus von fast drei Prozent die Dax-Spitze. Ihnen half ein positiver Kommentar der Ratingagentur S&P zum Konzernumbau. Die Experten bezeichneten die Neuorganisation als nötig und zeigten sich überzeugt, dass das Management seine Ziele erreichen dürfte. Geschäftszahlen der US-Konkurrenten JPMorgan , Goldman Sachs und Wells Fargo gaben dem Aktienkurs ebenso wenig zusätzliche Impulse wie vortags die der Citigroup .

    Lufthansa -Titel zählten mit einem ähnlich klaren Kursanstieg ebenfalls zu den Favoriten der Anleger. Hier trieb die Aussicht auf eine geringere Zunahme der Kapazitäten in Europas Luftfahrtbranche. Der irische Billigflieger Ryanair kündigte an, das Kapazitätswachstum im Sommer 2020 zu drosseln.

    Bei Bayer stand zuletzt ein Plus von mehr als anderthalb Prozent zu Buche. Die Investoren erfreute, dass ein US-Richter eine von Geschworenen in einem Glyphosat-Prozess geforderte Strafe für den Agrarchemie- und Pharmakonzern deutlich reduzierte.

    Immobilientitel gehörten unterdessen zu den grössten Verlierern. Händler verwiesen auf Nachwirkungen der gestrigen Meldung, dass das Land Berlin mit dem Kauf hunderter Wohnungen in einer ehemaligen DDR-Prachtstrasse in Berlin den Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen ausgestochen hat. Die Schlappe für den MDax-Konzern ahndeten die Anleger mit einem Abschlag von fast einem Prozent.

    Im Sog dieser Entwicklung litten auch andere Branchenpapiere. Aktien von Aroundtown wurden zudem durch eine Kapitalerhöhung geschwächt - sie verloren gut zwei Prozent. Papiere des Dax-Mitglieds Vonovia gaben als einer der grössten Verlierer im Leitindex um über ein halbes Prozent nach.

    Bei Drägerwerk drängten unterdessen etwas optimistischere Umsatzziele den Gewinneinbruch im zweiten Quartal in den Hintergrund: Die Aktien des Medizintechnikkonzerns legten zuletzt um über anderthalb Prozent zu. Damit beendetet sie erst einmal die jüngste Verlustserie, die zu Wochenbeginn zeitweise im tiefsten Stand seit fast drei Monaten resultiert hatte.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,30 Prozent am Vortag auf minus 0,33 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,11 Prozent auf 144,74 Punkte. Der Bund-Future stagnierte bei 172,37 Punkten.

    Der Euro sank zuletzt auf 1,1216 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1269 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8874 Euro gekostet./gl/mis

    --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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  • 11:58:01 Aktien Frankfurt: Dax müht sich vor Bilanzreigen weiter ab

    Aktien Frankfurt: Dax müht sich vor Bilanzreigen weiter ab

    16.07.2019 | 11:58:01

    FRANKFURT (awp international) - Am deutschen Aktienmarkt ist wieder einmal Warten angesagt: Nach der Stabilisierung zu Wochenbeginn hielten sich die Anleger vor den am frühen Nachmittag anstehenden Bilanzen weiterer US-Grossbanken zurück. Die moderaten Gewinne zum Auftakt im Dax waren schnell verflogen und bis zum Mittag hielt sich der deutsche Leitindex eher lethargisch in einer engen Spanne um seinen Vortagesschluss. Zuletzt stand er mit 0,08 Prozent leicht im Minus bei 12 376,89 Zählern. Dabei mühte sich der Dax wie am Vortag an der charttechnischen Widerstandszone bei 12 400 Punkten ab.

    Wenig Bewegung gab es auch in den hinteren Börsenreihen: Der MDax der mittleren Werte trat zuletzt mit minus 0,10 Prozent bei 25 967,50 Zählern nahezu auf der Stelle. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kam kaum vom Fleck.

    Nach seiner sechstägigen Verlustserie hatte der Dax sich zu Wochenbeginn zwar wieder etwas fangen können. Der Rally an den US-Börsen, wo die Leitindizes am Vorabend neue Höchstkurse erklommen hatten, kann das wichtigste deutsche Börsenbarometer jedoch weiterhin nicht folgen. Nun hoffen die Anleger auf Impulse durch die Bilanzsaison. In den USA öffnen mit JPMorgan , Goldman Sachs und Wells Fargo gleich drei Grossbanken ihre Bücher.

    "Die Investoren erwarten sich von der laufenden Berichtssaison vor allem einen besseren Einblick, wie sich der laufende Handelsstreit in der Geschäftsentwicklung der Unternehmen niederschlägt", sagte Marktbeobachter Milan Cutkovic vom Broker Axitrader. Am deutschen Aktienmarkt wachse nach den jüngsten Gewinnwarnungen namhafter Unternehmen wie etwa BASF und Daimler jedoch die Nervosität.

    Im Dax standen am Mittag Lufthansa mit fast zweieinhalb Prozent Aufschlag an der Index-Spitze. Hier trieb die Aussicht auf eine geringere Zunahme der Kapazitäten in Europas Luftfahrtbranche. Der irische Billigflieger Ryanair kündigte an, das Kapazitätswachstum im Sommer 2020 zu drosseln.

    Den Papieren der Deutschen Bank verschaffte ein positiver Kommentar der Ratingagentur S&P zum Konzernumbau ein Kursplus von zwei Prozent. Die Experten bezeichneten die Neuorganisation als nötig und zeigten sich überzeugt, dass das Management seine Ziele erreichen dürfte.

    Seit dem Morgen hielten sich auch Bayer mit fast eineinhalb Prozent Aufschlag ganz oben in der Gunst der Anleger: Die Investoren erfreute, dass ein US-Richter eine von Geschworenen in einem Glyphosat-Prozess geforderte Strafe deutlich reduziert hat.

    Der Immobiliensektor gehörte unterdessen zu den grössten Verlierern in Deutschland und Europa. Händler verwiesen auf Nachwirkungen der gestrigen Meldung, dass das Land Berlin mit dem Kauf hunderter Wohnungen in einer ehemaligen DDR-Prachtstrasse in Berlin den Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen ausgestochen hat. Die Schlappe für den MDax-Konzern ahndeten die Anleger mit einem Abschlag von mehr als einem Prozent.

    Aktien des Branchenkollegen Aroundtown wurden durch eine Kapitalerhöhung geschwächt, sie verloren am MDax-Ende fast drei Prozent. Papiere der Gesellschaft Vonovia gaben in diesem Sog als einer der grössten Dax-Verlierer mehr als einen Prozent nach.

    Bei Drägerwerk drängten unterdessen die etwas optimistischeren Umsatzziele den Gewinneinbruch im zweiten Quartal in den Hintergrund gedrängt. Die Aktien des Medizintechnikkonzerns legten zuletzt um 1,29 Prozent zu. Damit beendetet sie erst einmal die jüngste Verlustserie, die zu Wochenbeginn zeitweise im tiefsten Stand seit fast drei Monaten resultiert hatte./tav/fba

    --- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---

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  • 11:28:45 Aktien Europa: EuroStoxx bleibt mit Mühe in der Gewinnzone

    Aktien Europa: EuroStoxx bleibt mit Mühe in der Gewinnzone

    16.07.2019 | 11:28:45

    PARIS/LONDON (awp international) - Der EuroStoxx 50 hat sich am Dienstag nur mühsam im Plus gehalten. Der Leitindex der Eurozone stand am späten Vormittag 0,20 Prozent höher bei 3509,12 Punkten.

    Am Montag bereits hatten gut aufgenommenen Konjunkturdaten aus China lediglich für etwas Schwung an den Märkten gesorgt. Die Börsianer warteten auf neue Impulse, die die nun langsam an Fahrt aufnehmende Berichtssaison liefern könnte, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter von QC Partners.

    Für den französischen Leitindex Cac 40 ging es um 0,22 Prozent auf 5590,57 Punkte nach oben. Der britische Leitindex FTSE 100 ("Footsie") stieg um 0,22 Prozent auf 7548,46 Punkte.

    In London setzten sich die Aktien von Burberry mit einem Plus von rund 9 Prozent an die Spitze des "Footsie". Der Luxusgüterhersteller hatte von guten Geschäften in Asien profitiert und so seinen Umsatz auf vergleichbarer Fläche überraschend deutlich gesteigert, wie die jüngsten Quartalszahlen zeigten.

    Knapp 1 Prozent verloren die Anteilsscheine von Rio Tinto . Verzögerungen beim mongolischen Projekt Oyu Tolgoi und steigende Investitionen überschatteten robuste Produktionszahlen des Bergbaukonzerns für das zweite Quartal, schrieb der Experte Tyler Broda vom Analysehaus RBC.

    Im EuroStoxx zählten die Papiere von CRH zu den Favoriten. Der irische Baustoffhersteller verkauft sein europäisches Vertriebsgeschäft an den Finanzinvestor Blackstone . Die Anteilsscheine von CRH stiegen um rund 1 Prozent.

    Um mehr als 4 Prozent zogen in Oslo die Aktien von Yara an. Der norwegische Düngerkonzern machte dank einer gestiegenen Produktion und niedrigerer Energiekosten im zweiten Jahresviertel einen Gewinnsprung.

    In Zürich verloren die Papiere von AMS knapp 2,5 Prozent. Nur wenige Stunden nach einem Übernahmeangebot an den in Bedrängnis geratenen Beleuchtungshersteller Osram zog sich der österreichische Halbleiterkonzern aus Premstetten wieder zurück. Der Konzern sah nach einer Evaluierung "keine ausreichende Basis" für eine Fortsetzung der Gespräche.

    Aus Branchensicht trieb die Aussicht auf eine geringere Zunahme der Kapazitäten in Europas Luftfahrtbranche die Kurse der Airlines kräftig an. Ryanair kündigte an, das Kapazitätswachstum im Sommer 2020 zu drosseln. Ursache hierfür seien die Verzögerungen der Auslieferungen der nach zwei Abstürzen mit einem Startverbot belegten 737 MAX von Boeing . Daraufhin legten die Aktien des Billigfliegers in London um gut 1 Prozent zu./la/fba

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  • 10:06:27 Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax kämpft vor Bilanzreigen um Boden

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax kämpft vor Bilanzreigen um Boden

    16.07.2019 | 10:06:27

    FRANKFURT (awp international) - Nach seiner jüngsten Stabilisierung ringt der Dax weiter mit der Marke von 12 400 Punkten. Von den moderaten Gewinnen kurz nach dem Auftakt blieb am Dienstagmorgen nach der ersten Handelsstunde nichts mehr übrig. Zuletzt verbuchte der deutsche Leitindex ein kleines Minus von 0,05 Prozent bei 12 381,50 Punkten. Die Börsianer warteten auf neue Impulse, die die nun an Fahrt aufnehmende Berichtssaison liefern könnte, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter von QC Partners.

    Nach seiner sechstägigen Verlustserie hatte der Dax sich zu Wochenbeginn wieder etwas fangen können. Der Rally an den US-Börsen, wo die Leitindizes am Vorabend neue Höchstkurse erklommen hatten, kann das wichtigste deutsche Börsenbarometer jedoch weiterhin nicht folgen. In den hinteren Börsenreihen trat der MDax der mittleren Werte am Dienstagmorgen zuletzt mit minus 0,07 Prozent ebenfalls nahezu auf der Stelle bei 25 975,33 Zählern. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kam kaum vom Fleck.

    In den USA öffnen zur Mittagszeit mit JPMorgan , Goldman Sachs und Wells Fargo gleich drei Grossbanken ihre Bücher - dies könnte auch die Kurse hierzulande beeinflussen. "Die Investoren erwarten sich von der laufenden Berichtssaison vor allem einen besseren Einblick, wie sich der laufende Handelsstreit in der Geschäftsentwicklung der Unternehmen niederschlägt", sagte Marktbeobachter Milan Cutkovic vom Broker Axitrader. Am deutschen Aktienmarkt wachse nach den jüngsten Gewinnwarnungen namhafter Unternehmen wie etwa BASF und Daimler jedoch die Nervosität.

    Im Dax waren am Morgen Bayer mit mehr als zwei Prozent Kursplus gefragt, nachdem zuvor ein US-Richter eine von Geschworenen in einem Glyphosat-Prozess geforderte Strafe deutlich reduzierte. Die Auseinandersetzungen um den im Krebsverdacht stehenden Unkrautvernichter haben Bayers Börsenwert allerdings binnen eines Jahres rasant geschrumpft. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern will im jetzigen Prozess in Berufung gehen.

    Lufthansa als weiterer Index-Favorit zogen unterdessen im Einklang mit der europaweit starken Branche um fast zwei Prozent an. Daimler gaben dagegen nach einer Verkaufsempfehlung durch die Investmentbank Goldman Sachs am Dax-Ende fast eineinhalb Prozent nach. Auch nach der jüngsten Gewinnwarnung der Stuttgarter sieht Analyst George Gallier von Goldman Sachs für dieses und nächstes Jahr noch immer Risiken.

    Der Immobiliensektor wurde durch diverse Nachrichten belastet. So hat etwa das Land Berlin in der Diskussion um steigende Mieten von einem privaten Eigentümer 670 Wohnungen gekauft, die ursprünglich an die Deutsche Wohnen gehen sollten. Die Schlappe für den MDax-Konzern ahndeten die Anleger mit einem Abschlag von mehr als einem Prozent. Aktien des Branchenkollegen Aroundtown wurden wiederum durch eine Kapitalerhöhung geschwächt, sie verloren am MDax-Ende fast drei Prozent. Papiere der Gesellschaft Vonovia gaben in diesem Sog als einer der grössten Dax-Verlierer mehr als ein Prozent nach.

    Nur für einen kurzen Aufreger sorgte die Aussicht auf eine Übernahmeschlacht für den Lichtspezialisten Osram . Nur wenige Stunden nach Bekanntwerden eines unverbindlichen Angebots an den in Bedrängnis geratenen Beleuchtungshersteller hatte sich der vergleichsweise kleine österreichische Halbleiterkonzern AMS wieder zurückgezogen. Die Osram-Aktien traten am Morgen bei 33,11 Euro nahezu auf der Stelle. Im ausserbörslichen Handel war der Kurs zuvor zeitweise über die von den beiden Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle gebotenen 35 Euro gestiegen./tav/fba

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  • 08:20:24 Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger hoffen auf Impulse durch Bilanzreigen

    Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger hoffen auf Impulse durch Bilanzreigen

    16.07.2019 | 08:20:24

    FRANKFURT (awp international) - Nach seiner jüngsten Stabilisierung dürfte der Dax auch am Dienstag zum Auftakt den Rücken gerade halten. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte rund eine Stunde vor dem Start allerdings nur ein sehr moderates Plus von 0,12 Prozent auf 12 402 Punkte. Die Börsianer warteten auf neue Impulse, die die nun an Fahrt aufnehmende Berichtssaison liefern könnte, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter von QC Partners. Für den EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone wurde ein hauchdünner Abschlag erwartet.

    Nach seiner sechstägigen Verlustserie hatte der deutsche Leitindex sich zu Wochenbeginn wieder etwas fangen können. Der Rally an den US-Börsen, wo die Leitindizes am Vorabend neue Höchstkurse erklommen hatten, kann der Dax jedoch weiterhin nicht folgen. Auch die fernöstlichen Börsen sendeten am Morgen keine klaren Signale.

    Aus charttechnischer Sicht dürfte nun kurzfristig die Marke von 12 300 Punkten wichtig für den Dax sein, sollte er unter Druck geraten. Hier fand der Index in den vergangenen drei Handelstagen in Schwächephasen stets gute Unterstützung. Dünn könnte die Luft dagegen ein Stück oberhalb von 12 400 Punkten werden, hier orten Beobachter eine Widerstandszone. Werden solche Widerstände überwunden, kann das allerdings auch für frischen Schwung sorgen.

    Die nächsten Impulse dürften um die Mittagszeit Quartalsberichte aus den USA liefern. Mit JPMorgan , Goldman Sachs und Wells Fargo öffnen gleich drei Grossbanken ihre Bücher. Der Konsumgüterriese Johnson & Johnson könnte mit seinen Ergebnissen Bewegung in die Kurse von Beiersdorf und Henkel bringen.

    Die Blick richten sich zudem auf den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer , nachdem ein US-Richter eine von Geschworenen in einem Glyphosat-Prozess geforderte Strafe deutlich reduzierte. Bayer will dennoch in Berufung gehen.

    Auch dürfte die frisch entbrannte Übernahmeschlacht um den Lichtspezialisten Osram die Fantasie der Börsianer beschäftigen. Die Aussichten auf eine mögliche Bieterschlacht um das Industrieunternehmen währte allerdings nur kurz. Nur wenige Stunden nach Bekanntwerden eines unverbindlichen Angebots an den in Bedrängnis geratenen Beleuchtungshersteller hatte sich der vergleichsweise kleine österreichische Halbleiterkonzern AMS wieder zurückgezogen.

    Auch Drägerwerk dürften nach einer angehobenen Umsatzprognose einen Blick wert sein, ebenso wie die Immobiliengesellschaft Aroundtown nach einer Kapitalerhöhung./tav/mis

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  • 07:35:25 Morning Briefing - International

    Morning Briefing - International

    16.07.2019 | 07:35:25

    FRANKFURT (awp international)

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    AKTIEN

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    DEUTSCHLAND: - STABIL - Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich am Dienstag im Zuge der langsam Fahrt aufnehmenden Berichtssaison ein stabiler Start ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex knapp zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,10 Prozent höher auf 12 400 Punkte. Der Rally an den US-Börsen, wo die Leitindizes am Vorabend neue Höchstkurse erklommen hatten, kann der Dax jedoch weiterhin nicht folgen. Die nächsten Impulse dürften um die Mittagszeit Quartalsberichte aus den USA liefern. Mit JPMorgan Chase, Goldman Sachs und Wells Fargo öffnen gleich drei Grossbanken ihre Bücher.

    USA: - GUT BEHAUPTET - Die Anleger an den US-Aktienmärkten haben sich zu Wochenbeginn mit neuen Engagements sehr zurückgehalten. Immerhin konnten sämtliche Leitindizes erneut Rekordhochs erzielen. Mit den Geschäftszahlen der US-Grossbank Citigroup startete am Montag der Aufgalopp zur aktuellen Quartalsberichtsaison der US-Unternehmen. Der Dow Jones Industrial bewegte sich sich über den Handelstag hinweg nur wenig, erreichte mit 27 364,69 Punkten im frühen Handel aber einen weiteren Höchststand.

    ASIEN: - DURCHWACHSEN - Die Börsen Asiens haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Während es in Hongkong für den Hang Seng um 0,1 Prozent nach oben ging, fiel der CSI 300 an Chinas Festlandsbörse um 0,35 Prozent. In Japan sank der Nikkei 225 am dortigen ersten Handelstag der Woche um mehr als ein halbes Prozent.

    DAX              12 387,34       +0,52%
    XDAX             12 412,15       +0,65%
    EuroSTOXX 50       3502,22       +0,13%
    Stoxx50            3184,55       +0,10%
    DJIA             27 359,16       +0,10%
    S&P 500            3014,30       +0,02%
    NASDAQ 100        7966,926       +0,30%
    

    ----------

    ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

    ----------

    RENTEN:

    Bund-Future         172,45       +0,05%
    

    DEVISEN:

    Euro/USD          1,12598        +0,02%
    USD/Yen           107,973        +0,05%
    Euro/Yen         121,5755        +0,07%
    

    ROHÖL:

    Brent               66,53        +0,05 USD
    WTI                 59,56        -0,02 USD
    

    ----------

    PRESSESCHAU

    ----------

    bis 7.00 Uhr:

    - In der Debatte über eine mögliche CO2-Steuer pocht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) darauf, die Situation von Berufspendlern zu bedenken - Interview mit DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach, Augsburger Allgemeine

    - SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach hält die Empfehlung einer Studie, von derzeit 1400 Krankenhäusern nur 600 grössere und bessere zu erhalten, für überzogen, Passauer Neue Presse

    - Pflegeverband befürwortet drastischen Abbau von Krankenhäusern, Welt, S. 1

    bis 23.45 Uhr:

    - Charles Schwab verhandelt über Kauf von USAA-Teilen für 2 Milliarden US-Dollar, WSJ

    - Der Aktienkurs eines Unternehmens sollte aus Sicht der Wirtschaftsprüfer in Deutschland nicht auf Dauer dem bilanziell ermittelten Buchwert hinterherhinken, Gespräch mit IDW-Vorstandssprecher Klaus-Peter Naumann, BöZ, S. 1/3

    - "Erhoffen uns Unterstützung von unseren US-Investoren", Gespräch mit Raisin-Finanzchef Frank Freund, BöZ, S. 2

    - "Macron hat die Schwäche der Bundeskanzlerin ausgenutzt", Gespräch mit Finanzexperte David Marsh über die nächste EZB-Präsidentin, das deutsche Wachstumsmodell und die Zukunft der Eurozone, BöZ, S. 4

    bis 21.00 Uhr:

    - Bundesfinanzministerium warnt vor Libra als Alternative zum Euro, Bild

    - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigt sein Gesetz zur Stärkung der Apotheken, HB, S. 1/4-5

    - "Wir werden einmal viel grösser sein als Wework", Gespräch mit Knotel-Gründer Amol Sarva, FAZ, S. 21

    - Neuer Eigner des Buchlogistikers KNV gibt sich optimistisch, gespräch mit Zeitfracht-Geschäftsführer Wolfram Simon-Schröter, FAZ, S. 24

    - Die Ausgrenzung der über 50-Jährigen wird zunehmend zum volkswirtschaftlichen Problem, Gastbeitrag von Telekom-Aufsichtsratsmitglied Stefanie Kreusel, HB, S. 48

    /mis

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
ESTX50 EUR P 3'521.36
DAX 12'430.97
CAC 40 5'614.38
FTSE 100 7'577.20
DJ Industr Average 27'360.02
Rohoel Fass 64.35
EUR/USD 1.1207
Datenquelle:  SIX Financial Information AG