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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DAX 11'419.48 +72.83 +0.64% 17:45:00
ESTX50 EUR P 3'319.53 +19.05 +0.58% 17:50:00

Chart DAX

Top/Flop DAX

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Wirecard I +26.26%
SAP I +2.28%
Deutsche Bank N +1.68%
Covestro I +1.62%
Deutsche Boerse N +1.57%
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HeidelbergCement I -2.01%
BMW I -1.38%
RWE I -1.24%
thyssenkrupp I -1.06%
Continental I -0.80%

Aktuelle News

  • 18:22:51 Aktien Frankfurt Schluss: Erholt nach Verlustserie - Wirecard-Kurssprung

    Aktien Frankfurt Schluss: Erholt nach Verlustserie - Wirecard-Kurssprung

    26.03.2019 | 18:22:51

    FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Dienstag wieder den Weg nach oben gefunden. Die Finanzmärkte hätten die Sorgen über den Zustand der Weltwirtschaft etwas abgeschüttelt, sagte Analyst David Madden von CMC Markets UK. Zudem stützte am Nachmittag die freundliche Entwicklung an der tonangebenden Wall Street.

    Dank seiner baldigen Erholung nach einem schwachen Handelsbeginn schloss der deutsche Leitindex 0,64 Prozent im Plus bei 11 419,48 Punkten. Damit fand eine viertägige Verlustserie erst einmal ein Ende. Im Fokus stand der Kurssprung von Wirecard nach den positiven Ergebnissen einer Untersuchung angeblicher Bilanzunregelmässigkeiten.

    Für den Index der mittelgrossen Werte MDax ging es am Dienstag um 0,86 Prozent auf 24 829,84 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,58 Prozent auf 3319,53 Punkte. In Paris und London schlossen die nationalen Indizes ebenfalls in positivem Terrain. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stand zum europäischen Handelsende knapp ein halbes Prozent im Plus.

    Die Wirecard-Aktien schossen am Nachmittag in der Spitze um fast 32 Prozent nach oben. Letztlich behaupteten sie einen Kursgewinn von rund 26 Prozent auf 125 Euro, womit sie unangefochtener Dax-Spitzenreiter waren.

    Der Zahlungsdienstleister sieht sich nach einer externen Untersuchung wegen Vorwürfen rund um die fehlerhafte Buchung von Umsätzen weitgehend entlastet. Die Prüfung durch die Kanzlei Rajah & Tann aus Singapur habe zu keinen Feststellungen zum sogenannten Round-Tripping (angebliche Scheinumsätze mit verschobenen Geldern) oder Korruption geführt, teilte das Unternehmen mit. Auch hätten sich keine Erkenntnisse zu einer strafrechtlichen Verantwortung der deutschen Konzernzentrale ergeben.

    In der "Financial Times" waren zuvor über Wochen hinweg Berichte erschienen, in denen einem Wirecard-Mitarbeiter Kontomanipulationen und Dokumentfälschungen vorgeworfen wurden. Diese Berichte hatten den Aktienkurs immer wieder einbrechen lassen.

    Direkt hinter Wirecard reihte sich Fresenius mit einem Kursplus von über dreieinhalb Prozent in der Gewinnerliste ein. Angetrieben von Übernahmefantasie im Sektor waren Gesundheitswerte europaweit führend. Ausgelöst wurde die Fantasie von Spekulationen über eine Offerte für den britischen Medizinprodukte-Hersteller Convatec, dessen Aktien in London um fast sechs Prozent anzogen. Zu den Profiteuren der Branchenspekulationen zählte auch der Pharma- und Laborausrüster Sartorius , dessen Aktien um fast zweieinhalb Prozent stiegen - das bedeutete einen der vorderen Plätze im MDax.

    Einer der Favoriten der Anleger im Nebenwerte-Index SDax war Nordex mit einem Kursplus von fast fünf Prozent. Der Windkraftanlagenhersteller überzeugte mit seinen Zielen für 2019. Bei Experten stiess vor allem der versprochene deutliche Umsatzanstieg nach dem schwachen Vorjahr auf Beifall.

    Bayer-Aktien weiteten hingegen die Verluste der vergangenen Tage um knapp ein Prozent auf 57,07 Euro aus - das bedeutete den niedrigsten Kurs seit fast sieben Jahren. Die Risiken wegen der vielen tausend Klagen aufgrund angeblicher Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup von Monsanto lassen die Anleger weiter Abstand von den Papieren des Agrarchemie- und Pharmakonzerns nehmen. Daran änderte auch die Schliessung einer anderen Rechtsbaustelle rund um den Gerinnungshemmer Xarelto nichts.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,08 Prozent am Montag auf minus 0,09 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,04 Prozent auf 142,88 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,13 Prozent auf 165,62 Punkte. Der Eurokurs sank leicht auf 1,1282 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1291 (Montag: 1,1325) US-Dollar festgesetzt./gl/he

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  • 15:00:59 Aktien Frankfurt: Dax mausert sich - Wirecard schiessen hoch

    Aktien Frankfurt: Dax mausert sich - Wirecard schiessen hoch

    26.03.2019 | 15:00:59

    FRANKFURT (awp international) - Am Dienstagnachmittag haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt wieder ein wenig aus der Deckung gewagt. Nach überraschend schwachen Zahlen vom US-Immobilienmarkt könnten Anleger auf eine in puncto Zinserhöhungen weiterhin vorsichtige US-Notenbank setzen. Der Dax stieg um 0,73 Prozent auf 11 429,33 Punkte.

    Die Baubeginne in den USA gingen im Februar stärker zurück als erwartet. Gleichzeitig sank die Zahl der Baugenehmigungen deutlicher als von Volkswirten prognostiziert. An der Wall Street legte der Dow Jones Industrial daraufhin im frühen Handel um ein Prozent zu. "Zinserwartungen bezüglich der Fed werden nicht geschürt", merkte die Helaba an. Eine geldpolitisch "lockere" US-Notenbank könnte den Aktienmärkten in die Karten spielen.

    Der MDax legte am Dienstag um knapp ein Prozent auf 24 838,65 Punkte zu. Der Index der mittelgrossen Werte war vor einer Woche auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober geklettert, bevor auch hier Anleger Kursgewinne mitnahmen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,7 Prozent.

    Aktien von Wirecard schossen am frühen Nachmittag um rund 25 Prozent nach oben. Zwischenzeitlich schnellte der Kurs sogar um fast ein Drittel hoch. Der Zahlungsdienstleister sieht sich nach einer Untersuchung wegen Korruptionsvorwürfen weitgehend entlastet. Die Prüfung durch eine Kanzlei aus Singapur habe kein sogenanntes Round-Tripping oder Korruption festgestellt, teilte der Dax-Konzern mit. Auch hätten sich keine Erkenntnisse über eine strafrechtliche Verantwortung der deutschen Konzernzentrale ergeben. Einzelne Angestellte in Singapur hätten sich jedoch möglicherweise nach lokalem Recht strafbar gemacht.

    In der "Financial Times" waren zuvor über Wochen hinweg Berichte erschienen, in denen einem Wirecard-Mitarbeiter Kontomanipulationen und Dokumentfälschungen vorgeworfen wurden. Diese Berichte hatten den Aktienkurs immer wieder einbrechen lassen.

    Bayer-Aktien weiteten die Verluste der vergangenen Tage noch aus. Ein Minus von knapp einem Prozent drückte den Kurs auf den niedrigsten Stand seit fast sieben Jahren. Die mit den vielen tausend Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup von Monsanto verbundenen Risiken lassen Anleger weiter Abstand von den Papieren des Agrarchemie- und Pharmakonzerns nehmen.

    Der Kurs von Airbus profitierte von einem Grossauftrag aus China. Insgesamt 300 Maschinen der Modelle A-320 und A-350 soll Airbus an die China Aviation Supplies liefern. Der Airbus-Kurs stieg an der MDax-Spitze um 2,3 Prozent.

    Grössere Kursausschläge gab es bei Nebenwerten. So stiegen die Papiere von Nordex um gut fünf Prozent auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Der Hersteller von Windkraftanlagen will im laufenden Jahr den Umsatz deutlich steigern. Seit Jahresbeginn sind Nordex um fast 80 Prozent nach oben geschnellt.

    Eine Verkaufsempfehlung der Berenberg-Bank belastete Zooplus . Die Aktien des Tierbedarfhändlers fielen um 7,5 Prozent. Langfristig könnten Kunden wohl zum Konkurrenten Amazon abwandern, argumentierte Analyst James Letten.

    Deutsche Wohnen legten um ein Prozent zu. Die Immobiliengesellschaft will den operativen Gewinn in diesem Jahr nochmals erhöhen.

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,08 Prozent am Montag auf minus 0,09 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,04 Prozent auf 142,88 Punkte. Der Bund-Future fiel um 0,13 Prozent auf 165,62 Punkte.

    Der Eurokurs gab leicht nach und notierte zuletzt bei 1,1288 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1325 Dollar festgesetzt, der Dollar hatte damit 0,8830 Euro gekostet./bek/jha/

    --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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  • 11:39:39 Aktien Frankfurt: Dax quält sich ins Plus - Bayer fallen weiter

    Aktien Frankfurt: Dax quält sich ins Plus - Bayer fallen weiter

    26.03.2019 | 11:39:39

    FRANKFURT (awp international) - Auch am Dienstag haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt nicht recht aus der Deckung getraut. Nach der ersten Handelsstunde testete der Dax das bisherige Tagestief bei 11 300 Punkten. Diese runde Marke hielt, woraufhin der Leitindex wieder nach obendrehte. Zuletzt verbuchte der Dax ein mageres Plus von 0,11 Prozent auf 11 359,29 Zähler.

    "Eine schwache Konjunktur und politische Risiken bedrohen das Wachstum der Unternehmensgewinne", sagte Chefstratege Richard Turnill vom US-Vermögensverwalter Blackrock. Das gelte vor allem für Europa. Für Investoren, die mehr auf Substanz als auf Wachstum setzten, seien Europas Aktien weniger attraktiv als etwa solche aus den USA, für die robuste Gewinne der Unternehmen sprächen.

    In dieses Bild passen jüngste Konjunkturdaten: Die Kauflaune der Verbraucher in Deutschland hat im März einen leichten Dämpfer erfahren. "Die Verunsicherungen durch den ungeklärten Brexit und die nach wie vor ungelösten Handelskonflikte scheinen in diesem Monat verstärkt bei den Verbrauchern angekommen zu sein", berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Ihr Konsumklimaindex für April ging leicht zurück.

    Der MDax legte am Dienstag um knapp ein halbes Prozent auf 24 734,97 Punkte zu. Der Index der mittelgrossen Werte war vor einer Woche auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober geklettert, bevor auch hier Anleger Kursgewinne mitnahmen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann ein Drittelprozent.

    Daten zum Immobilienmarkt in den USA im Februar und zum Verbrauchervertrauen im März können am Nachmittag neue Rückschlüsse auf den Zustand der US-Konjunktur geben und auch die Börsen bewegen.

    Bayer-Aktien weiteten die Verluste der vergangenen Tage noch aus. Ein Minus von 1,5 Prozent drückte den Kurs auf den niedrigsten Stand seit fast sieben Jahren. Die mit den vielen tausend Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup von Monsanto verbundenen Risiken lassen Anleger weiter Abstand von den Papieren des Agrarchemie- und Pharmakonzerns nehmen.

    Der Kurs von Airbus profitierte von einem Grossauftrag aus China. Insgesamt 300 Maschinen der Modelle A-320 und A-350 soll Airbus an die China Aviation Supplies liefern. Der Airbus-Kurs stieg an der MDax-Spitze um 2,2 Prozent.

    Grössere Kursausschläge gab es vor allem bei Nebenwerten. So stiegen die Papiere von Nordex um fast fünf Prozent auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Der Hersteller von Windkraftanlagen will im laufenden Jahr den Umsatz deutlich steigern. Seit Jahresbeginn sind Nordex um fast 80 Prozent nach oben geschnellt.

    Eine Verkaufsempfehlung der Berenberg-Bank belastete Zooplus . Die Aktien des Tierbedarfhändlers fielen um gut acht Prozent. Langfristig könnten Kunden wohl zum Konkurrenten Amazon abwandern, argumentierte Analyst James Letten.

    Deutsche Wohnen legten indes leicht zu. Die Immobiliengesellschaft will den operativen Gewinn in diesem Jahr nochmals erhöhen./bek/mis

    --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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  • 09:47:00 Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax kommt nicht in Schwung

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax kommt nicht in Schwung

    26.03.2019 | 09:47:00

    FRANKFURT (awp international) - Auch am Dienstag haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt nicht aus der Deckung getraut. Leichte Kursgewinne des Dax im frühen Handel gab dieser rasch wieder ab. Zuletzt handelte der Leitindex 0,1 Prozent niedriger bei 11 335,69 Punkten. Vom Fünfmonatshoch am Dienstag vergangener Woche hat er gut 4 Prozent verloren.

    "Die Richtungssuche an der Börse geht weiter", erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Einerseits witterten Schnäppchenjäger ihre Chance, andererseits sicherten sich Investoren aber auch gegen Kursverluste ab. "Es ist offensichtlich, dass mehr und mehr Anleger dem aktuellen Kursniveau misstrauen. Gleichzeitig haben viele Angst, ihre Aktienbestände zu früh zu reduzieren."

    Der MDax legte um 0,16 Prozent auf 24 658,30 Punkte zu. Der Index der mittelgrossen Werte war vor einer Woche auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober geklettert, bevor auch hier Anleger Kursgewinne mitnahmen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat am Dienstagmorgen auf der Stelle.

    Auch das Gezerre um den Brexit sorgt an den Börsen nicht für Beruhigung: Nach einer weiteren Schlappe für Premierministerin Theresa May wird das Unterhaus nun gegen den Willen der Regierung über Alternativen zum Brexit-Abkommen beraten.

    Daten zum Immobilienmarkt in den USA im Februar und zum Verbrauchervertrauen im März können am Nachmittag neue Rückschlüsse auf den Zustand der US-Konjunktur geben und auch die Börsen bewegen.

    Der Kurs von Airbus profitierte von einem Grossauftrag aus China. Insgesamt 300 Maschinen der Modelle A-320 und A-350 soll Airbus an die China Aviation Supplies liefern. Der Airbus-Kurs stieg um 1,4 Prozent.

    Bayer -Aktien weiteten die Verluste der vergangenen Tage noch aus. Ein Minus von 1,8 Prozent drückte den Kurs auf den niedrigsten Stand seit fast sieben Jahren. Die mit dem glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup von Monsanto verbundenen Risiken lassen Anleger weiter Abstand von den Aktien nehmen.

    Grössere Kursausschläge gab es vor allem bei Nebenwerten. So stiegen die Papiere von Nordex um 5,6 Prozent auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Der Hersteller von Windkraftanlagen will im laufenden Jahr den Umsatz deutlich steigern. Seit Jahresbeginn sind Nordex um fast 80 Prozent nach oben geschnellt.

    Eine Abstufung der Zooplus -Aktien von "Halten" auf "Verkaufen" durch die Berenberg Bank liess den Kurs des Tierbedarfhändlers um fast acht Prozent absacken. Langfristig dürften Kunden wohl zum Konkurrenten Amazon abwandern, argumentierte Analyst James Letten.

    Deutsche Wohnen verloren 0,6 Prozent. Die Immobiliengesellschaft will den operativen Gewinn in diesem Jahr nochmals erhöhen. Nach den jüngsten Kursgewinnen sieht die Deutsche Bank hier jedoch nicht mehr viel Potenzial nach oben und senkte die Papiere von"Kaufen" auf "Halten"./bek/jha/

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  • 08:10:49 Aktien Frankfurt Ausblick: Nach Rückschlag dürfte sich Dax stabilisieren

    Aktien Frankfurt Ausblick: Nach Rückschlag dürfte sich Dax stabilisieren

    26.03.2019 | 08:10:49

    FRANKFURT (awp international) - Nach dem jüngsten Rücksetzer am deutschen Aktienmarkt dürften sich die Kurse am Dienstag etwas befestigen: Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Leitindex Dax signalisierte knapp eine Stunde vor Handelsbeginn einen Kursgewinn von 0,2 Prozent auf 11 371 Punkte. Zuvor hatte der Dax vom Hoch am Dienstag vergangener Woche fast 4 Prozent verloren.

    Bereits an der Wall Street trat am Vorabend eine Stabilisierung ein, die am Morgen vor allem der japanische Nikkei fortsetzte. "Die Richtungssuche an der Börse geht weiter", erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Einerseits suchten Schnäppchenjäger ihre Chance, andererseits sicherten sich Investoren aber auch gegen Kursverluste ab. "Es ist offensichtlich, dass mehr und mehr Anleger dem aktuellen Kursniveau misstrauen. Gleichzeitig haben viele Angst, ihre Aktienbestände zu früh zu reduzieren."

    Das Brexit-Chaos sorgt derweil jedenfalls nicht für Beruhigung: Nach einer weiteren Schlappe für Premierministerin Theresa May wird das Unterhaus nun gegen den Willen der Regierung über Alternativen zum Brexit-Abkommen beraten.

    Daten zum Immobilienmarkt in den USA im Februar und zum Verbrauchervertrauen im März können am Nachmittag neue Rückschlüsse auf den Zustand der US-Konjunktur geben und auch die Börsen bewegen.

    Kursausschläge gab es im vorbörslichen Handel mit Nordex und der Deutschen Wohnen bei zwei Nebenwerten. Papiere von Nordex legten auf Tradegate um fast fünf Prozent zu im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag. Der Hersteller von Windkraftanlagen will im laufenden Jahr den Umsatz deutlich steigern.

    Deutsche Wohnen verteuerten sich vorbörslich um 0,6 Prozent. Die Immobiliengesellschaft will den operativen Gewinn in diesem Jahr nochmals erhöhen.

    Eine Abstufung der Zooplus-Aktien von "Halten" auf "Verkaufen" durch die Berenberg Bank liess den Kurs des Tierbedarfhändlers vorbörslich um 4,4 Prozent nachgeben./bek/jha/

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  • 07:33:05 Morning Briefing - International

    Morning Briefing - International

    26.03.2019 | 07:33:05

    FRANKFURT (awp international)

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    AKTIEN

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    DEUTSCHLAND: - KURSGEWINNE ERWARTET - Nach dem jüngsten Rückschlag von seinem Hoch seit Oktober dürfte sich der Dax am Dienstag etwas fangen: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt fast ein halbes Prozent höher auf 11 400 Punkte. Wachstumssorgen hatten den Dax in vier Tagen vom Zwischenhoch bei 11 823 Punkten um gut 4 Prozent zurückgeworfen. Bereits an der Wall Street trat am Vorabend eine Stabilisierung ein, die vor allem der japanische Nikkei am Morgen fortsetzte. "Die Richtungssuche an der Börse geht weiter", erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.

    USA: - STABILISIERT - Die US-Börsen haben sich nach ihren herben Verlusten vom Freitag zu Wochenbeginn stabilisiert. Die zuletzt wieder aufgeflammten Konjunktursorgen drückten allerdings weiter auf die Stimmung. Der Dow Jones Industrial , der im Handelsverlauf am Montag überwiegend leicht geschwächelt hatte, beendete den Tag dann aber 0,06 Prozent höher auf 25 516,83 Zählern. Der marktbreite S&P 500 verlor hingegen 0,08 Prozent auf 2798,36 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,12 Prozent auf 7316,96 Zähler.

    ASIEN: - DEUTLICHE KURSGEWINNE IN JAPAN - Die Aktienmärkte in Asien haben sich am Dienstag nach dem schwachen Wochenstart gefangen. Insbesondere in Japan legten die Kurse kräftig zu. Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss 2,2 Prozent höher, nachdem er zum Wochenstart noch um drei Prozent eingebrochen war. Die Stabilisierung an den Aktienmärkten in den USA sorgte für Schwung. Der CSI 300 , der die 300 wichtigsten Werte an den Festlandsbörsen enthält, büsste hingegen zuletzt 0,93 Prozent ein. Der Hang Seng in Hongkong gab um 0,11 Prozent nach.

    DAX                11.346,65 -0,15%
    XDAX              11.368,13  0,52%
    EuroSTOXX 50       3.300,48 -0,16%
    Stoxx50               3.071,23 -0,37%
    DJIA               25.516,83  0,06%
    S&P 500               2.798,36 -0,08%
    NASDAQ 100         7.316,96 -0,12%
    

    ----------

    ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

    ----------

    RENTEN:

    Bund-Future      165,52  -0,19%
    

    DEVISEN:

    Euro/USD         1,1307      -0,04%
    USD/Yen             110,13    0,14%
    Euro/Yen         124,53    0,10%
    

    ROHÖL:

    Brent                        67,40         +0,19 USD
    WTI                          59,27         +0,45 USD
    

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    PRESSESCHAU

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    bis 7.00 Uhr:

    - Reform der Schuldenbremse: IW-Direktor Michael Hüther schlägt staatlichen Investitionshaushalt vor, Interview, HB, S. 8

    - Bundesregierung pocht auf Menschenrechtsschutz durch Unternehmen, HB, S. 13

    - "Europa muss die Spielregeln ändern", Interview mir Nobelpreisträger Jospeph Stiglitz, S. 10

    bis 23.45 Uhr:

    - "Weg zur Einlagensicherung leichter", Gespräch mit ABI-Generaldirektor Giovanni Sabatini über EU-Gerichtsentscheidung zu Tercas-Stützung, BöZ, S. 3

    bis 21.00 Uhr:

    - VW-Tochter MAN Energy Solutions steigt bei Elektrolyse-Spezialisten H-Tec-Systems ein, HB, S. 20

    - Staatsanwaltschaft ermittelt wegen U-Boot-Verkaufs an Israel, HB, S. 21

    - ENBW erwartet Boom bei Gaswerken, FAZ, S. 22

    - "Privatsphäre unserer Kunden steht an erster Stelle", Gespräch mit Amazon-Technologievorstand Werner Vogels, FAZ, S. 19

    - Sparen für die Krise: 30 Dax-Konzerne wollen 100 000 Stellen abbauen und jährlich 20 Milliarden Euro einsparen, HB, S. 1/4.5

    - "Spahn hat ein schlüssiges Gesamtpaket vorgelegt", Gespräch mit TK-Chef Jens Baas, HB, S. 7

    - "Das gefährdet den Standort", IW-Chef Michael Hüther warnt davor, dass Deutschland weiter bei Investitionen spart, HB, S. 8

    - Europa braucht einen einheitlichen Preis für CO2, Gastbeitrag von Ex-Bundes-Finanzminister Hans Eichel und Ex-Wirtschaftsminister Edmond Alphandery, HB, S. 48

    /jha/

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  • 25.03.2019 Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktur und Brexit halten Kurse zurück

    Aktien Frankfurt Schluss: Konjunktur und Brexit halten Kurse zurück

    25.03.2019 | 18:08:01

    FRANKFURT (awp international) - Anleger am deutschen Aktienmarkt haben die Handbremse zum Wochenauftakt noch ein wenig angezogen. Enttäuschende Konjunkturdaten vom Freitag wirkten nach und die Ungewissheit über den Fortgang des Brexit sprach Beobachtern zufolge ebenfalls gegen Aktien. Der Dax schloss am Montag 0,15 Prozent niedriger auf 11 346,65 Punkten. Das war der niedrigste Schlusskurs seit Mitte Februar.

    Auch der unerwartet solide ifo-Geschäftsklimaindex im März konnte die Stimmung am Vormittag nur kurzzeitig etwas aufhellen. Stattdessen verwies Analyst James Hughes vom Broker Axitrader auf den US-Anleihemarkt. Dort war die Rendite langlaufender Papiere jüngst unter die Verzinsung von Papieren mit kurzen Laufzeiten gefallen. Dieses Phänomen gilt als Hinweis auf eine bevorstehende Rezession.

    Im Sog dessen gab zu Wochenbeginn auch der MDax nach. Der Index der mittelgrossen deutschen Werte verlor 0,38 Prozent auf 24 618,07 Punkte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,16 Prozent niedriger auf 3300,48 Zähler. London und Paris endeten ebenfalls im Minus. An der Wall Street lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss ebenfalls leicht im Minus.

    Im Dax waren Bayer-Aktien das Schlusslicht mit einem Kursverlust von fast drei Prozent. Sie fielen auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2012. Die US-Investmentbank Merrill Lynch strich nach einer Schlappe in einem Prozess rund um die Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup ihre Kaufempfehlung für die Titel des Pharma- und Agrarchemiekonzerns.

    Wacker Chemie fielen um 3,32 Prozent und zählten zu den grössten Verlierern im MDax. Die britische Investmentbank HSBC rät nicht mehr zum Kauf der Aktie. Die chinesische Billigkonkurrenz bei Polysilizium für die Solarindustrie mache dem Spezialchemiekonzern weiter zu schaffen, hiess es zur Begründung.

    RWE lagen an der Dax-Spitze mit einem Gewinn von 2,44 Prozent. Händlern zufolge profitiert der Versorger von immer niedrigeren Zinsen. Zudem würden die Papiere mit Blick auf die sinkenden Anleiherenditen als Anlagealternative immer attraktiver.

    Aktien von FMC gehörten mit einem Kursplus von 1,81 Prozent zu den Favoriten der Anleger im Dax. Die Anteilscheine des Dialysespezialisten profitierten von einer Kaufempfehlung der Commerzbank.

    Zu den Verlierern zählten hingegen die Papiere von Medienunternehmen. Die Einbussen reichten von 1,49 Prozent bei Axel Springer über 2,17 Prozent bei RTL bis zu 4,36 Prozent bei ProSiebenSat.1 . Börsianer begründeten die Kursschwäche mit den sich immer mehr eintrübenden konjunkturellen Aussichten: "Der Mediensektor bekommt die schlechteren Wachstumsaussichten als einer der ersten Sektoren zu spüren".

    Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,07 Prozent am Freitag auf minus 0,08 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,03 Prozent auf 142,82 Punkte. Der Bund-Future stieg am Abend um 0,07 Prozent auf 165,76 Punkte.

    Der Euro notierte zuletzt bei 1,1313 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1325 (Freitag: 1,1302) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8830 (0,8848) Euro gekostet./bek/he

    --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
ESTX50 EUR P 3'319.53
DAX 11'419.48
CAC 40 5'307.38
FTSE 100 7'196.29
DJ Industr Average 25'572.13
Rohoel Fass 67.97
EUR/USD 1.1281
Datenquelle:  SIX Financial Information AG