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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DJ Industr Average 24'784.21 -102.60 -0.41% 14:52:01
NASDAQ 100 6'950.00 -3.63 -0.05% 14:52:01
NASDAQ Comb Comp 7'423.50 -2.46 -0.03% 14:52:01
S&P 500 2'726.98 -6.31 -0.23% 14:57:01

Chart Dow Jones

Top/Flop Dow Jones

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Name +/-%
General Electric Rg +2.01%
Nike -B- +1.01%
McDonald's Rg +0.40%
3M Rg +0.28%
Home Depot Rg +0.26%
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Name +/-%
Exxon Mobil Rg -2.45%
Chevron Rg -1.70%
DowDuPont Rg -1.28%
Johnson & Johnso Rg -1.14%
JPMorgan Chase Rg -1.11%

Aktuelle News

  • 20:43:18 Aktien New York: Moderate Verluste - Trump trifft Kim nicht, mögliche Autozölle

    Aktien New York: Moderate Verluste - Trump trifft Kim nicht, mögliche Autozölle

    24.05.2018 | 20:43:18

    NEW YORK (awp international) - An der Wall Street ist es nach der zaghaften Stabilisierung vom Vortag am Donnerstag wieder etwas bergab gegangen. Schuld war US-Präsident Donald Trump: Er sagte das im Juni geplante Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ab, über das es schon zuletzt Unsicherheiten gegeben hatte. Zudem goss Trump nach der jüngsten Entspannung im internationalen Handelsstreit mit dem Auftrag, Einfuhrzölle auf ausländische Autos zu prüfen, wieder Öl ins Feuer. Weitere negative Nachrichten kamen vom amerikanischen Immobilienmarkt, wo sowohl die Verkaufszahlen bestehender Häuser als auch die Entwicklung der Preise enttäuschten.

    Der Dow Jones Industrial konnte seine Verluste im Handelsverlauf immerhin etwas eindämmen: Zuletzt stand er 0,30 Prozent im Minus bei 24 811,62 Punkten. Der marktbreite S&P-500-Index verlor noch 0,20 Prozent auf 2727,81 Punkte und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verringerte bei 6951,52 Zählern sein Minus auf 0,03 Prozent.

    Während Autoaktien in Asien und Europa unter den möglichen US-Importzöllen litten, ging es für die Papiere der heimischen Hersteller sichtbar bergauf: Ford und General Motors (GM) legten um jeweils rund anderthalb Prozent zu.

    Der US-Elektroautobauer Tesla konnte hingegen nicht von der Nachricht profitieren: Die Aktien verloren zuletzt noch 0,19 Prozent auf 278,54 US-Dollar, nachdem Unternehmenschef Elon Musk "die grossen Medienunternehmen" auf Twitter scharf angegriffen und ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt hatte.

    Die NordLB senkte derweil zum dritten Mal binnen weniger Wochen ihr Kursziel für die Aktie auf nunmehr 220 Dollar und bekräftigte ihre Verkaufsempfehlung. Analyst Frank Schwope zweifelt weiter daran, dass Tesla mit seinem "Model 3", dem Hoffnungsträger für den Massenmarkt, die ehrgeizigen Produktionsziele erreichen kann - und steht damit in seiner Zunft beileibe nicht allein da.

    Wenig Grund zur Freude hatten die Anleger auch beim Elektronikhändlers Best Buy: Ein enttäuschender Gewinnausblick auf das laufende Quartal drängte die jüngsten, überzeugenden Geschäftsresultate in den Hintergrund und liess die Papiere um über 7 Prozent absacken.

    Bei den Ölkonzernen drückten die weiter sinkenden Preise für den wichtigen Rohstoff auf die Stimmung: Im Dow belegten ExxonMobil und Chevron mit Kursabschlägen von rund 2 beziehungsweise anderthalb Prozent die letzten Plätze.

    Dagegen legten Celgene-Aktien um zweieinhalb Prozent zu. Der Krebsspezialist weitet sein bestehendes Aktienrückkaufprogramm aus.

    Die Aktien von Paypal schüttelten ihre Anfangsverluste ab und gewannen rund 1 Prozent, nachdem der Online-Bezahldienst auf einer unternehmenseigenen Anlegerveranstaltung eine deutliche Ausweitung seiner Partnerschaft mit Google bekannt gegeben hatte.Demnach kann Paypal bald als Zahlungsmöglichkeit bei Google Pay verwendet werden.

    Im Medien- und Unterhaltungsbereich machte der Online-Videodienst Netflix von sich reden: Er setzte mit einem Kursplus von fast zweieinhalb Prozent auf 353,20 Dollar seinen Rekordlauf fort. Mit einer Marktkapitalisierung von 153 Milliarden US-Dollar liegt Netflix nun knapp vor dem traditionsreichen Branchenriesen Walt Disney , der aktuell mit dem Kabelnetzbetreiber Comcast um die Übernahme eines Grossteils von Rupert Murdochs Medienkonzern 21st Century Fox konkurriert./gl/he

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  • 16:56:20 Aktien New York: Verluste - Trump trifft Kim nicht, mögliche Autozölle

    Aktien New York: Verluste - Trump trifft Kim nicht, mögliche Autozölle

    24.05.2018 | 16:56:20

    NEW YORK (awp international) - An der Wall Street ist es nach der zaghaften Stabilisierung vom Vortag am Donnerstag wieder bergab gegangen. Schuld an der schlechten Stimmung der Anleger war US-Präsident Donald Trump: Er sagte das im Juni geplante Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ab, über das es schon zuletzt Unsicherheiten gegeben hatte.

    Zudem goss Trump nach der jüngsten Entspannung im internationalen Handelsstreit durch eine Annäherung zwischen den USA und China mit dem Auftrag, Einfuhrzölle auf ausländische Autos zu prüfen, wieder Öl ins Feuer. Weitere negative Nachrichten kamen vom amerikanischen Immobilienmarkt, wo sowohl die Verkaufszahlen bestehender Häuser als auch die Entwicklung der Preise enttäuschten.

    Der Dow Jones Industrial weitete seine Verluste nach einem schwachen Start sukzessive aus: Zuletzt büsste er 0,77 Prozent auf 24 695,28 Punkte ein. Damit folgte der US-Leitindex der schwachen Entwicklung der asiatischen und europäischen Märkte, wo die Investoren ebenfalls in die Defensive gegangen waren. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,68 Prozent auf 2714,78 Punkte und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 0,67 Prozent auf 6906,95 Punkte.

    Während Autoaktien in Asien und Europa unter den möglichen US-Importzöllen litten, ging es für die Papiere der heimischen Hersteller etwas bergauf: Ford und General Motors (GM) legten um knapp ein beziehungsweise ein halbes Prozent zu.

    Der US-Elektroautobauer Tesla konnte hingegen nicht von der Nachricht profitieren: Die Aktien büssten 0,89 Prozent auf 276,58 US-Dollar ein, nachdem Unternehmenschef Elon Musk die grossen Medienunternehmen auf Twitter scharf angegriffen und ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt hatte.

    Die NordLB senkte derweil zum dritten Mal binnen weniger Wochen ihr Kursziel für die Aktie auf nunmehr 220 Dollar und bekräftigte ihre Verkaufsempfehlung. Analyst Frank Schwope zweifelt weiter daran, dass Tesla mit seinem "Model 3", dem Hoffnungsträger für den Massenmarkt, die ehrgeizigen Produktionsziele erreichen kann - und steht damit in seiner Zunft beileibe nicht allein da.

    Wenig Grund zur Freude hatten die Anleger auch beim Elektronikhändlers Best Buy: Ein enttäuschender Gewinnausblick auf das laufende Quartal drängte die jüngsten, überzeugenden Geschäftsresultate in den Hintergrund und liess die Papiere um sechseinhalb Prozent absacken.

    Bei den Ölkonzernen drückten die weiter sinkenden Preise für den wichtigen Rohstoff auf die Stimmung: Im Dow belegten ExxonMobil und Chevron mit Kursabschlägen von über zwei und anderthalb Prozent hintere Plätze.

    Dagegen legten Celgene-Aktien um fast 2 Prozent zu. Der Krebsspezialist weitet sein bestehendes Aktienrückkaufprogramm aus./gl/he

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  • 16:33:58 Aktien New York: Verluste - Trump trifft Kim nicht, mögliche Autozölle

    Aktien New York: Verluste - Trump trifft Kim nicht, mögliche Autozölle

    24.05.2018 | 16:33:58

    NEW YORK (awp international) - An der Wall Street ist es nach der zaghaften Stabilisierung vom Vortag am Donnerstag wieder bergab gegangen. Schuld an der schlechten Stimmung der Anleger war US-Präsident Donald Trump: Er sagte das im Juni geplante Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ab, über das es schon zuletzt Unsicherheiten gegeben hatte. Zudem goss Trump nach der jüngsten Entspannung im internationalen Handelsstreit durch eine Annäherung zwischen den USA und China mit dem Auftrag, Einfuhrzöllen auf ausländische Autos zu prüfen, wieder Öl ins Feuer.

    Knapp eine Stunde nach dem Börsenstart sank der US-Leitindex Dow Jones Industrial um 0,68 Prozent auf 24 718,60 Punkte. Damit folgte er der schwachen Entwicklung der asiatischen und europäischen Märkte, wo die Investoren ebenfalls in die Defensive gegangen waren. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,61 Prozent auf 2716,65 Punkte und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 0,54 Prozent auf 6915,88 Punkte./gl/he

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  • 14:43:52 Aktien New York Ausblick: Schwächer erwartet - Zollkonflikte lasten auf Stimmung

    Aktien New York Ausblick: Schwächer erwartet - Zollkonflikte lasten auf Stimmung

    24.05.2018 | 14:43:52

    NEW YORK (awp international) - Nach der leichten Stabilisierung vom Vortag zeichnen sich an der Wall Street am Donnerstag erneute Verluste ab. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial rund eine Stunde vor Handelsstart knapp 0,3 Prozent tiefer auf 24 820 Punkte.

    Bereits an den Börsen in Japan und China waren die Anleger weiter in die Defensive gegangen. In Europa schmolzen zwischenzeitliche Gewinne inzwischen ebenfalls zusammen. Nach der jüngsten Entspannung des internationalen Handelsstreits durch eine Annäherung zwischen den USA und China hat US-Präsident Trump mit dem Auftrag zur Prüfung von Einfuhrzöllen auf ausländische Autos wieder Öl ins Feuer gegossen. Autowerte in Asien und Europa gerieten unter Druck - Papiere von General Motors und Ford legten dagegen vorbörslich zu.

    Für die Aktien von Best Buy ging es dagegen um gut 2 Prozent abwärts. Der Elektronikhändler überzeugte zwar mit den Ergebnissen des abgelaufenen Quartals. Der für das laufende Quartal avisierte Gewinn liegt jedoch eher am unteren Rand der Analystenschätzungen.

    Die Papiere von Celgene legten dagegen zu. Der Krebsspezialist weitet sein bestehendes Aktienrückkaufprogramm aus./ag/mis

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  • 23.05.2018 Aktien New York Schluss: Kurse drehen nach Fed-Protokoll ins Plus

    Aktien New York Schluss: Kurse drehen nach Fed-Protokoll ins Plus

    23.05.2018 | 22:23:35

    NEW YORK (awp international) - Die Wall Street hat am Mittwoch nach Veröffentlichung des Protokolls zur letzten Sitzung der US-Notenbank Fed ihre Verluste abgeschüttelt und ins Plus gedreht. Der Leitindex Dow Jones Industrial stand zum Handelsende 0,21 Prozent höher bei 24 886,81 Punkten. Am Vortag hatte er noch unter Gewinnmitnahmen gelitten und war klar unter die jüngst wieder geknackte 25 000-Punkte-Marke gerutscht.

    Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es zur Wochenmitte letztlich um 0,32 Prozent auf 2733,29 Punkte hoch. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann sogar 0,87 Prozent auf 6953,63 Punkte.

    Einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Währungshüter im Juni steht offenbar nichts mehr im Wege. Die meisten Mitglieder halten eine baldige Anhebung für wahrscheinlich angemessen, wie aus dem Protokoll (Minutes) zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) vom 1. und 2. Mai hervorgeht.

    Die Fed hatte Anfang Mai bei ihrem allmählichen geldpolitischen Straffungskurs eine Pause eingelegt und den Leitzins unverändert innerhalb einer Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent gelassen. Für die kommende Sitzung Mitte Juni dagegen wird an den Finanzmärkten inzwischen fest mit einer Zinserhöhung gerechnet.

    Unterschiedliche Meinungen habe es jedoch zu der Frage gegeben, wie viele Zinserhöhungen in Zukunft angemessen seien, hiess es weiter in dem Protokoll. Ein moderater Anstieg der Inflation über die angepeilten zwei Prozent hinaus könne unterdessen sogar hilfreich sein. Steigende Zinsen signalisieren einerseits positive Konjunkturerwartungen, schmälern andererseits aber die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie etwa Staatsanleihen.

    Am Dow-Ende stach zur Wochenmitte der Industriekonzern General Electric (GE) nach düsteren Zukunftsaussagen von Unternehmenschef John Flannery mit einem Kursrutsch von über 7 Prozent heraus. Für die nun fast einjährige Amtszeit von Flannery steht eine Kurshalbierung und damit die mit Abstand schlechteste Entwicklung aller Dow-Mitglieder zu Buche.

    Flannery warnte auf einer Branchenveranstaltung, dass die Herausforderungen für das Traditionsunternehmen nicht so schnell weichen dürften. So könnte die schleppende Nachfrage für Gasturbinen die Aussichten des Kraftwerksgeschäfts noch auf Jahre hinaus trüben - ein Bereich, der aktuell auch dem deutschen Rivalen Siemens schwer zu schaffen macht.

    Geschäftszahlen des Juweliers Tiffany und des Einzelhändlers Target stiessen auf ein unterschiedliches Echo. Bei Tiffany konnten sich die Anleger dank des guten Umsatzwachstums im ersten Quartal, des angehobenen Jahresgewinnziels und des angekündigten, milliardenschweren Aktienrückkauf-Programms bei 126,64 US-Dollar über ein Rekordhoch der Papiere freuen. Zum Schluss behaupteten sie ein Plus von gut 23 Prozent auf 126,05 Dollar. Dagegen enttäuschte Target zu Jahresbeginn die Gewinnerwartungen - die Aktien büssten knapp 6 Prozent ein.

    Derweil geht der Bieterkampf um den Unterhaltungskonzern 21st Century Fox weiter, was dessen Papiere um 1,60 Prozent steigen liess. Der grösste US-Kabelanbieter Comcast bestätigte sein Interesse an Teilen des Unternehmens. Er ist eigenen Angaben zufolge mit seinen Vorkehrungen für ein höheres Gegenangebot zur Offerte des Entertainment-Riesen Walt Disney in einem fortgeschrittenen Stadium. Eigentlich hatte sich Disney bereits mit Fox auf dessen Übernahme für 52 Milliarden Dollar geeinigt. Die Aktien von Comcast und Disney verloren fast 2 beziehungsweise über 1 Prozent.

    Der Eurokurs rutschte angesichts wirtschaftlicher und politischer Sorgen erstmals seit Mitte November wieder unter 1,17 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch auf 1,1708 (Dienstag: 1,1794) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8541 (0,8479) Euro.

    Richtungweisende US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren profitierten derweil vom Interesse der Anleger an vergleichsweise sicheren Anlageformen: Sie kletterten 18 /32 Punkte auf 99 Punkte und rentierten mit 2,99 Prozent./gl/he

    --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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  • 23.05.2018 Aktien New York: Dow dämmt Verluste nur wenig ein nach Fed-Sitzungsprotokoll

    Aktien New York: Dow dämmt Verluste nur wenig ein nach Fed-Sitzungsprotokoll

    23.05.2018 | 20:54:10

    NEW YORK (awp international) - Der Dow Jones Industrial hat am Mittwoch nach Veröffentlichung des Protokolls zur letzten Sitzung der US-Notenbank Fed seine Verluste nur wenig eingedämmt. Zuletzt stand der New Yorker Leitindex noch 0,20 Prozent im Minus bei 24 784,92 Punkten. Damit knüpfte er an die Gewinnmitnahmen vom Vortag an, als er klar unter die jüngst wieder geknackte 25 000-Punkte-Marke gerutscht war.

    Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es um 0,04 Prozent auf 2723,43 Punkte nach unten. Dagegen drehte der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 nach der Protokoll-Veröffentlichung ins Plus und gewann 0,36 Prozent auf 6918,16 Punkte.

    Einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Währungshüter im Juni steht offenbar nichts mehr im Wege. Die meisten Mitglieder halten eine baldige Anhebung für wahrscheinlich angemessen, wie aus dem Protokoll (Minutes) zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) vom 1. und 2. Mai hervorgeht.

    Die Fed hatte Anfang Mai bei ihrem allmählichen geldpolitischen Straffungskurs eine Pause eingelegt und den Leitzins unverändert innerhalb einer Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent gelassen. Für die kommende Sitzung Mitte Juni dagegen wird an den Finanzmärkten inzwischen fest mit einer Zinserhöhung gerechnet.

    Unterschiedliche Meinungen habe es jedoch zu der Frage gegeben, wie viele Zinserhöhungen in Zukunft angemessen seien, hiess es weiter in dem Protokoll. Ein moderater Anstieg der Inflation über die angepeilten zwei Prozent hinaus könne unterdessen sogar hilfreich sein. Steigende Zinsen signalisieren einerseits positive Konjunkturerwartungen, schmälern andererseits aber die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie etwa Staatsanleihen.

    Am Dow-Ende stach zur Wochenmitte der Industriekonzern General Electric (GE) nach düsteren Zukunftsaussagen von Unternehmenschef John Flannery mit einem Kursrutsch von siebeneinhalb Prozent heraus. Für die nun fast einjährige Amtszeit von Flannery steht eine Kurshalbierung und damit die mit Abstand schlechteste Entwicklung aller Dow-Mitglieder zu Buche.

    Flannery warnte auf einer Branchenveranstaltung, dass die Herausforderungen für das Traditionsunternehmen nicht so schnell weichen dürften. So könnte die schleppende Nachfrage für Gasturbinen die Aussichten des Kraftwerksgeschäfts noch auf Jahre hinaus trüben - ein Bereich, der aktuell auch dem deutschen Rivalen Siemens schwer zu schaffen macht.

    Geschäftszahlen des Juweliers Tiffany und des Einzelhändlers Target stiessen auf ein unterschiedliches Echo. Bei Tiffany konnten sich die Anleger dank des guten Umsatzwachstums im ersten Quartal, des angehobenen Jahresgewinnziels und des angekündigten, milliardenschweren Aktienrückkauf-Programms bei 125,50 US-Dollar über ein Rekordhoch der Papiere freuen. Zuletzt behaupteten sie ein Plus von knapp 22 Prozent auf 124,57 Dollar. Dagegen enttäuschte Target zu Jahresbeginn die Gewinnerwartungen - die Aktien büssten fünfeinhalb Prozent ein.

    Derweil geht der Bieterkampf um den Unterhaltungskonzern 21st Century Fox weiter, was dessen Papiere um knapp anderthalb Prozent steigen liess. Der grösste US-Kabelanbieter Comcast bestätigte sein Interesse an Teilen des Unternehmens. Er ist eigenen Angaben zufolge mit seinen Vorkehrungen für ein höheres Gegenangebot zur Offerte des Entertainment-Riesen Walt Disney in einem fortgeschrittenen Stadium. Eigentlich hatte sich Disney bereits mit Fox auf dessen Übernahme für 52 Milliarden Dollar geeinigt. Die Aktien von Comcast und Disney verloren 1,74 beziehungsweise rund 1 Prozent./gl/he

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  • 23.05.2018 Aktien New York: Weitere Gewinnmitnahmen

    Aktien New York: Weitere Gewinnmitnahmen

    23.05.2018 | 17:13:18

    (ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Die Anleger an der Wall Street haben am Mittwoch zunächst erneut Gewinne mitgenommen. Neben dem weiter erstarkenden US-Dollar, der den Export amerikanischer Produkte ins Ausland erschweren kann, bremste die anhaltende Unsicherheit über das eigentlich Mitte Juni in Singapur geplante Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die Kaufbereitschaft der Anleger. Zudem warten sie auf das im weiteren Tagesverlauf anstehende Protokoll der jüngsten US-Notenbank-Sitzung, von dem sie sich Hinweise auf die weitere Zinsentwicklung erhoffen.

    Knapp anderthalb Stunden nach Handelsbeginn verlor der Dow Jones Industrial 0,55 Prozent auf 24 697,97 Punkte. Damit knüpfte der US-Leitindex an seine schwache Vortagsentwicklung an, als er klar unter die jüngst wieder geknackte 25 000-Punkte-Marke gerutscht war. Der marktbreite S&P-500-Index sank am Mittwoch um 0,51 Prozent auf 2710,61 Punkte und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 0,50 Prozent auf 6859,42 Punkte nach.

    Aktuelle Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten hatten keinen erkennbaren Einfluss auf die Aktienkurse. Während die Verkäufe neuer Häuser im April weniger stark gesunken waren als erwartet, wurde die erste Schätzung für den Anstieg im Vormonat halbiert. Die vom Markit-Institut ermittelten Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor fielen weitgehend erwartungsgemäss aus.

    Am Aktienmarkt stachen der Juwelier Tiffany und der Einzelhändler Target heraus. Bei Tiffany konnten sich die Anleger dank des guten Umsatzwachstums im ersten Quartal, des angehobenen Jahresgewinnziels und des angekündigten, milliardenschweren Aktienrückkauf-Programms bei 119,60 US-Dollar über ein Rekordhoch der Papiere freuen. Zuletzt behaupteten sie ein Plus von über 16 Prozent auf 118,81 Dollar. Dagegen enttäuschte Target zu Jahresbeginn die Gewinnerwartungen - die Aktien büssten knapp fünfeinhalb Prozent ein.

    Derweil geht der Bieterkampf um den Unterhaltungskonzern 21st Century Fox weiter, was dessen Papiere zumindest um 0,73 Prozent steigen liess. Der grösste US-Kabelanbieter Comcast bestätigte sein Interesse an Teilen des Unternehmens. Er ist eigenen Angaben zufolge mit seinen Vorkehrungen für ein höheres Gegenangebot zur Offerte des Entertainment-Riesen Walt Disney in einem fortgeschrittenen Stadium. Eigentlich hatte sich Disney bereits mit Fox auf dessen Übernahme für 52 Milliarden Dollar geeinigt. Die Aktien von Comcast und Disney verloren jeweils rund 2 Prozent.

    /gl/he

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
DJ Industr Average 24'784.16
NASDAQ 100 6'950.06
NASDAQ Comb Comp 7'423.55
S&P 500 2'726.98
ESTX50 EUR P 3'521.76
Rohoel Fass 78.79
Datenquelle:  SIX Financial Information AG