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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DJ Industr Average 27'349.41 -9.75 -0.04% 14:40:13
NASDAQ 100 7'921.54 -45.39 -0.57% 14:40:14
NASDAQ Comb Comp 8'219.18 -39.01 -0.47% 14:40:14
S&P 500 3'005.10 -9.20 -0.31% 14:45:13

Chart Dow Jones

Top/Flop Dow Jones

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Name +/-%
Dow Rg +2.87%
3M Rg +2.26%
Goldman Sachs Gr Rg +1.65%
JPMorgan Chase Rg +1.12%
Boeing Co Rg +0.79%
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Name +/-%
Intel Rg -1.88%
Johnson & Johnso Rg -1.72%
Microsoft Rg -1.60%
Exxon Mobil Rg -1.38%
Visa Rg-A -0.90%

Aktuelle News

  • 19:39:00 Aktien New York: Anleger bleiben zurückhaltend

    Aktien New York: Anleger bleiben zurückhaltend

    16.07.2019 | 19:39:00

    NEW YORK (awp international) - Wie bereits am Vortag haben die US-Aktienmärkte auch am Dienstag eine Atempause eingelegt. Im Anlegerfokus stehen neben einer Reihe von US-Konjunkturdaten auch Quartalszahlen von US-Unternehmen. Die Börsen liessen sich auch nicht von neuen Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell aus der Ruhe bringen.

    Der Dow Jones Industrial erklomm ein weiteres Rekordhoch, notierte zuletzt aber praktisch unverändert bei 27 359,46 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 verlor hingegen 0,21 Prozent auf 3008,04 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 sank um 0,36 Prozent auf 7938,18 Punkte.

    Die Umsätze im US-Einzelhandel waren im Juni stärker gestiegen als erwartet. Die Preise importierter Güter waren so stark gefallen wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Die Industrieproduktion hatte stagniert und die Kapazitätsauslastung war etwas gesunken. Die Lagerbestände waren im Mai erwartungsgemäss gewachsen. Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hatte sich im Juli überraschend aufgehellt: Der NAHB-Hausmarktindex legte leicht zu.

    Fed-Chef Powell erklärte erneut seine grundsätzliche Bereitschaft für eine Lockerung der Geldpolitik. Die Notenbank werde Abwärtsrisiken für die Wirtschaft "genau beobachten" und falls nötig "angemessen handeln", sagte Powell am Dienstag in Paris. Er verwies auf Handelskonflikte und das schwächere Weltwirtschaftswachstum. An den Finanzmärkten wird fest mit einer Leitzinssenkung der US-Notenbank Ende Juli gerechnet.

    Auf Unternehmensebene richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Berichtssaison der Finanzhäuser. So hatte die grösste US-Bank JPMorgan Chase im zweiten Quartal dank Sondererlösen und eines starken Geschäfts mit Privatkunden den Gewinn kräftig gesteigert. Die Schwäche im Handelsgeschäft mit Wertpapieren wie Anleihen und Aktien hielt allerdings an. Auch im klassischen Investmentbanking lief es nicht rund. Zudem rechnet JPMorgan mit einem schwächeren Kreditgeschäft im zweiten Halbjahr. Die Aktien legten um 0,4 Prozent zu.

    Die Investmentbank Goldman Sachs ringt zwar weiter mit einem schwachen Geschäft im Handel mit Zinsprodukten und Währungen sowie im Investmentbanking, so dass der Gewinn im zweiten Quartal zurückgegangen war. Experten hatten jedoch Schlimmeres befürchtet, so dass die Papiere um 1,1 Prozent stiegen.

    Der US-Kreditriese Wells Fargo hatte den Gewinn im zweiten Quartal dank Kostensenkungen im Jahresvergleich um satte 20 Prozent gesteigert. Die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - stagnierten jedoch. Die Anteilscheine verloren knapp 3 Prozent.

    Der Gesundheitskonzern Johnson & Johnson hatte im zweiten Quartal von einem Verkauf seines Desinfektionsgeschäfts profitiert und den Gewinn deutlich gesteigert. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie zog überraschend deutlich an. Allerdings musste das Unternehmen beim Gerinnungshemmer Xarelto deutliche Einbussen hinnehmen. Die Titel büssten 1,3 Prozent ein./edh/he

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  • 16:39:00 Aktien New York: Anleger bleiben zurückhaltend

    Aktien New York: Anleger bleiben zurückhaltend

    16.07.2019 | 16:39:00

    NEW YORK (awp international) - Wie bereits am Vortag haben die US-Aktienmärkte auch am Dienstag eine Atempause eingelegt. Im Anlegerfokus stehen neben einer Reihe neuer US-Konjunkturdaten auch einige Quartalszahlen von US-Unternehmen. Der Dow Jones Industrial erklomm ein weiteres Rekordhoch, notierte zuletzt aber nur 0,10 Prozent höher bei 27 386,45 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,02 Prozent auf 3013,63 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 sank um 0,11 Prozent auf 7957,85 Punkte.

    Die Umsätze im US-Einzelhandel waren im Juni stärker gestiegen als erwartet. Die Preise importierter Güter waren so stark gefallen wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Die Industrieproduktion hatte stagniert und die Kapazitätsauslastung war etwas gesunken. Die Lagerbestände waren im Mai erwartungsgemäss gewachsen. Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hatte sich im Juli überraschend aufgehellt: Der NAHB-Hausmarktindex legte leicht zu.

    Auf Unternehmensebene richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Berichtssaison der Finanzhäuser. So hatte die grösste US-Bank JPMorgan Chase im zweiten Quartal dank Sondererlösen und eines starken Geschäfts mit Privatkunden den Gewinn kräftig gesteigert. Die Schwäche im Handelsgeschäft mit Wertpapieren wie Anleihen und Aktien hielt allerdings an. Auch im klassischen Investmentbanking lief es nicht rund. Zudem rechnet JPMorgan mit einem schwächeren Kreditgeschäft im zweiten Halbjahr. Die Aktien legten um 0,4 Prozent zu.

    Die Investmentbank Goldman Sachs ringt zwar weiter mit einem schwachen Geschäft im Handel mit Zinsprodukten und Währungen sowie im Investmentbanking, so dass der Gewinn im zweiten Quartal zurückgegangen war. Experten hatten jedoch Schlimmeres befürchtet, so dass die Papiere um 1,7 Prozent stiegen.

    Der US-Kreditriese Wells Fargo hatte den Gewinn im zweiten Quartal dank Kostensenkungen im Jahresvergleich um satte 20 Prozent gesteigert. Die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - stagnierten jedoch. Die Anteilscheine verloren rund 1 Prozent.

    Der Gesundheitskonzern Johnson & Johnson hatte im zweiten Quartal von einem Verkauf seines Desinfektionsgeschäfts profitiert und den Gewinn deutlich gesteigert. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie zog überraschend deutlich an. Allerdings musste das Unternehmen beim Gerinnungshemmer Xarelto deutliche Einbussen hinnehmen. Die Titel waren mit einem Verlust von 1,5 Prozent das Schlusslicht im Dow./edh/he

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  • 16:14:54 Aktien New York: Anleger bleiben zurückhaltend

    Aktien New York: Anleger bleiben zurückhaltend

    16.07.2019 | 16:14:54

    NEW YORK (awp international) - Wie bereits am Vortag haben die US-Aktienmärkte auch am Dienstag eine Atempause eingelegt. Der Dow Jones Industrial erklomm im frühen Handel ein weiteres Rekordhoch, notierte zuletzt aber nur 0,02 Prozent höher bei 27 363,49 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,04 Prozent auf 3013,00 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 sank um 0,07 Prozent auf 7961,27 Punkte.

    Geprägt werden dürfte der Handelstag von einer Reihe neuer US-Konjunkturdaten und einigen Quartalszahlen von US-Unternehmen. So waren die Umsätze im Einzelhandel im Juni stärker gestiegen als erwartet. Die Preise importierter Güter waren im Juni so stark gefallen wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Die Industrieproduktion stagnierte im Juni und die Kapazitätsauslastung der gesamten Industrie sank etwas. Die Lagerbestände wuchsen im Mai erwartungsgemäss. Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hellte sich im Juli überraschend auf: Der NAHB-Hausmarktindex stieg leicht./edh/jha/

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  • 14:51:14 Aktien New York Ausblick: Indizes erklimmen in Trippelschritten neue Rekorde

    Aktien New York Ausblick: Indizes erklimmen in Trippelschritten neue Rekorde

    16.07.2019 | 14:51:14

    NEW YORK (awp international) - An der Wall Street geht die Rekordjagd wohl in eine neue Runde. Der Broker IG errechnete für den US-Leitindex Dow Jones Industrial rund eine dreiviertel Stunde vor Handelsbeginn am Dienstag ein Plus von 0,05 Prozent auf 27 372 Punkte. Bereits zu Wochenbeginn waren die Gewinne an den US-Börsen ähnlich schmal ausgefallen, wenngleich alle wichtigen Börsenindizes erneut historische Höchststände erklommen hatten.

    Am Dienstag nun rücken unter anderem US-Konjunkturdaten in den Fokus. So waren die Umsätze im Einzelhandel im Juni stärker gestiegen als erwartet.

    Auf Unternehmensebene richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Berichtssaison der Finanzhäuser. So steigerte die grösste US-Bank JPMorgan Chase im zweiten Quartal dank Sondererlösen und eines starken Geschäfts mit Privatkunden den Gewinn kräftig. Die Schwäche im Handelsgeschäft mit Wertpapieren wie Anleihen und Aktien hielt allerdings an, und auch im klassischen Investmentbanking, das etwa die Betreuung von Börsengängen umfasst, lief es nicht rund. Zudem rechnet JPMorgan angesichts wohl sinkender Zinsen mit einem schwächeren Kreditgeschäft im zweiten Halbjahr, so dass die Aktien im vorbörslichen US-Handel um knapp 2 Prozent fielen.

    Die Investmentbank Goldman Sachs ringt zwar weiter mit einem schwachen Geschäft im Handel mit Zinsprodukten und Währungen sowie im Investmentbanking, so dass der Gewinn im zweiten Quartal zurückging. Experten hatten jedoch Schlimmeres befürchtet, so dass die Papiere vorbörslich um gut 1 Prozent stiegen. Ferner legte auch die Bank Wells Fargo bereits vor Börseneröffnung ihre Geschäftszahlen vor.

    Der Gesundheitskonzern Johnson & Johnson profitierte im zweiten Quartal von einem Verkauf seines Desinfektionsgeschäfts und steigerte den Gewinn deutlich. Das um Sondereffekte wie den Verkauf und anderes bereinigte Ergebnis je Aktie zog zwar überraschend deutlich an. Allerdings musste das Unternehmen beim Gerinnungshemmer Xarelto deutliche Einbussen hinnehmen. Die Anteilsscheine gaben vorbörslich etwas nach./la/fba

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  • 15.07.2019 Aktien New York Schluss: Minigewinn zum Start der Berichtsaison

    Aktien New York Schluss: Minigewinn zum Start der Berichtsaison

    15.07.2019 | 22:21:18

    NEW YORK (awp international) - Die Anleger an den US-Aktienmärkten haben sich zu Wochenbeginn mit neuen Engagements sehr zurückgehalten. Immerhin konnten sämtliche Leitindizes erneut Rekordhochs erzielen. Mit den Geschäftszahlen der US-Grossbank Citigroup startete am Montag der Aufgalopp zur aktuellen Quartalsberichtsaison der US-Unternehmen.

    Der Dow Jones Industrial bewegte sich sich über den Handelstag hinweg nur wenig, erreichte mit 27 364,69 Punkten im frühen Handel aber einen weiteren Höchststand. Der Leitindex schloss mit einem Plus von 0,10 Prozent bei 27 359,16 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 legte um 0,02 Prozent auf 3014,30 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,30 Prozent auf 7966,93 Zähler.

    Die Citigroup hatte im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Die Erträge und der bereinigte Gewinn je Aktie übertrafen dabei die durchschnittlichen Analystenschätzungen. Allerdings waren die Einnahmen in der Handelssparte erneut kräftig gesunken und auch das klassische Investmentbanking hatte geschwächelt. Die Citigroup-Papiere schwankten nur im frühen Handel deutlicher und und schlossen mit einem Minus von 0,1 Prozent.

    Der US-Chiphersteller Broadcom hat laut Medienberichten seine milliardenschweren Pläne zur Übernahme des Sicherheitssoftwareherstellers Symantec ad acta gelegt. Symantec wolle keinen Preis unterhalb von 28 US-Dollar je Aktie akzeptieren, hiess es. Der Symantec-Aktienkurs stürzte um mehr als 10 Prozent ab. Broadcom-Papiere legten hingegen um 1 Prozent zu.

    Die Anteilscheine des Flugzeugbauers Boeing büssten 1 Prozent ein. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtete, könnte mehr Zeit als gedacht verstreichen, bis das Unternehmen den nach zwei Abstürzen mit einem Startverbot belegten Mittelstreckenjet 737 Max wieder in Betrieb nehmen kann. Immer mehr Mitarbeiter der US-Luftfahrtbehörde FAA sowie Branchenvertreter nähmen mittlerweile an, dass aus dem Neustart in diesem Jahr nichts werde, so die Zeitung.

    Einem weiteren WSJ-Bericht zufolge stimmte die US-Handels- und Verbraucherschutzbehörde FTC einem milliardenschweren Vergleich mit Facebook zu. Hintergrund sind die mehr als einjährigen Ermittlungen gegen den Online-Riesen wegen Datenschutzverstössen. Für die Facebook-Papiere ging es letztlich um 0,5 Prozent abwärts.

    Die Aktien von Gilead Sciences gewannen 2,7 Prozent. Das US-Biotech-Unternehmen erhöhte seine Beteiligung an der belgischen Galapagos . Zudem vereinbarten beide Seiten eine 10-jährige Forschungs- und Entwicklungskooperation. Galapagos-Papiere waren um fast 20 Prozent angesprungen.

    Der Eurokurs hielt sich im US-Handel recht stabil. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1258 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1269 (Freitag: 1,1253) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8874 (0,8887) Euro gekostet. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen um 10/32 Punkte auf 102 17/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,09 Prozent./edh/he

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  • 15.07.2019 Aktien New York: Start der Berichtsaison lässt Anleger kalt

    Aktien New York: Start der Berichtsaison lässt Anleger kalt

    15.07.2019 | 20:14:27

    NEW YORK (awp international) - Die Anleger an den US-Aktienmärkten haben sich zu Wochenbeginn kaum aus der Deckung gewagt. Zwar setzten sämtliche Leitindizes ihren Rekordkurs zunächst fort und erreichten im frühen Handel Höchststände, bröckelten aber rasch wieder ab. Mit den Geschäftszahlen der US-Grossbank Citigroup startete am Montag der Aufgalopp zur aktuellen Quartalsberichtsaison der US-Unternehmen.

    Der Dow Jones Industrial notierte im Verlauf zuletzt 0,10 Prozent tiefer bei 27 304,88 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 sank um 0,09 Prozent auf 3010,96 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,12 Prozent auf 7953,07 Zähler.

    Die Citigroup hatte im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Die Erträge und der bereinigte Gewinn je Aktie übertrafen dabei die durchschnittlichen Analystenschätzungen. Allerdings waren die Einnahmen in der Handelssparte erneut kräftig gesunken und auch das klassische Investmentbanking hatte geschwächelt. Die Papiere notierten zuletzt 0,2 Prozent fester.

    Die Anteilscheine des Flugzeugbauers Boeing büssten 1,0 Prozent ein. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet, könnte mehr Zeit als gedacht verstreichen, bis das Unternehmen den nach zwei Abstürzen mit einem Startverbot belegten Mittelstreckenjet 737 Max wieder in Betrieb nehmen kann. Immer mehr Mitarbeiter der US-Luftfahrtbehörde FAA sowie Branchenvertreter nähmen mittlerweile an, dass aus dem Neustart in diesem Jahr nichts werde, so die Zeitung. Einem weiteren WSJ-Bericht zufolge stimmte die US-Handels- und Verbraucherschutzbehörde FTC einem milliardenschweren Vergleich mit Facebook zu. Hintergrund sind die mehr als einjährigen Ermittlungen gegen den Online-Riesen wegen Datenschutzverstössen. Für die Facebook-Papiere ging es zuletzt um 0,6 Prozent abwärts.

    Die Aktien von Gilead Sciences gewannen 2,5 Prozent. Das US-Biotech-Unternehmen erhöhte seine Beteiligung an der belgischen Galapagos . Zudem vereinbarten beide Seiten eine 10-jährige Forschungs- und Entwicklungskooperation. Galapagos-Papiere waren um fast 20 Prozent angesprungen.

    Der US-Chiphersteller Broadcom hat laut dem US-Finanzsender "CNBC" milliardenschwere Pläne zur Übernahme des Sicherheitssoftwareherstellers Symantec ad acta gelegt. Symantec wolle keinen Preis unterhalb von 28 US-Dollar je Aktie akzeptieren, so CNBC. Der Symantec-Aktienkurs stürzte um mehr als 15 Prozent ab. Broadcom-Papiere legten hingegen um 1,7 Prozent zu./edh/he

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  • 15.07.2019 Airbus auf Rekord - Aktie erstmals mehr als 100 Milliarden Euro wert

    Airbus auf Rekord - Aktie erstmals mehr als 100 Milliarden Euro wert

    15.07.2019 | 18:11:24

    FRANKFURT/PARIS/NEW YORK (awp international) - Positive Analystenkommentare und Probleme von Boeing haben Airbus am Montag auf ein Rekordhoch getrieben. Zudem schaffte es der europäische Flugzeugbauer erstmals auf einen Börsenwert von mehr als 100 Milliarden Euro. Damit hinkt er dem Erzrivalen aus den USA allerdings weit hinterher.

    Zum Start in die neue Börsenwoche sprangen die Airbus-Titel um bis zu knapp 2 Prozent auf 129,90 Euro hoch. Auf diesem Niveau konnten sie sich letztlich nicht ganz behaupten: Mit einem Kursplus von 1,19 Prozent auf 129,20 Euro schlossen sie aber letztlich besser als der freundliche MDax . Seit Jahresbeginn hat die Aktie mehr als 50 Prozent an Wert gewonnen - und spielt damit für diesen Zeitraum im Index der mittelgrossen deutschen Unternehmen weit vorne mit.

    Im Gegensatz zu vielen Anlegern sieht Analyst David Perry von der US-Bank JPMorgan nur ein geringes Risiko, dass Airbus im kommenden Jahr eine Gewinnwarnung aussprechen muss. Zwar hätten viele europäische Industriekonzerne in den vergangenen Wochen sinkende Erträge in Aussicht gestellt, schrieb er in einer aktuellen Studie. Doch dies unterstreiche die Attraktivität der Airbus-Papiere als "sicherer Hafen". Perry geht von starken Ergebnissen des Flugzeugbauers für das erste Halbjahr 2019 aus.

    Entsprechend glaubt der Experte, dass die jüngsten Kursgewinne noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sind. Er zieht als Basis seiner Bewertung nun seine Schätzungen für das Jahr 2021 heran und errechnet daraus ein neues, höheres Kursziel von 163 Euro für die Aktie. Damit traut Perry dem Papier vom aktuellen Rekordhoch aus einen weiteren Anstieg um gut 25 Prozent sowie eine bessere Entwicklung als dem Sektor zu, weshalb er seine "Overweight"-Empfehlung beibehält. Er liegt mit seinem Ziel unter den Analysten, welche die Aktie beobachten, ganz vorn.

    Goldman Sachs ist derweil mit Blick auf die anstehenden Airbus-Zahlen optimistisch. Der Konzern dürfte ein starkes zweites Quartal hinter sich haben und auf einem guten Weg mit Blick auf die Jahresziele sein, schrieb Analyst Chris Hallam. Er hob seine Schätzungen für das Ergebnis je Aktie (EPS) der Jahre bis 2021 an und erhöhte das Kursziel auf 157 Euro. Zudem bleibt die Aktie auf der "Conviction Buy List" der US-Investmentbank.

    Die neuen Negativ-Schlagzeilen von Boeing dürften Airbus zusätzlich Auftrieb geben. Die Amerikaner könnten länger als bisher erwartet brauchen, bis sie ihren Mittelstreckenjet 737 Max wieder in Betrieb nehmen können. Immer mehr Mitarbeiter der US-Luftfahrtbehörde FAA sowie Branchenvertreter nehmen mittlerweile an, dass aus dem Neustart in diesem Jahr nichts wird, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Nach den zwei Abstürzen binnen weniger Monate und 346 Toten hatten sowohl die FAA als auch Boeing-Chef Dennis Muilenburg erklärt, sie erwarteten, dass das Flugverbot noch 2019 wieder aufgehoben werden könne. An der New Yorker Börse büssten Boeing-Papiere zuletzt rund 1,3 Prozent ein.

    Mit seiner erstmals zwölfstelligen Marktkapitalisierung lässt Airbus fast alle der 30 Dax-Konzerne hinter sich. Einzig der Softwareriese SAP ist an der Börse mit 148 Milliarden Euro deutlich mehr wert. Dass Airbus dennoch nicht im wichtigsten deutschen Aktienindex vertreten ist, liegt daran, dass ein Grossteil der Aktien an der Pariser Börse gehandelt wird und nicht auf dem elektronischen Handelssystem Xetra der Deutschen Börse. Im französischen Börsenbarometer Cac 40 sowie im Eurozonenleitindex EuroStoxx 50 , die beide von der Mehrländerbörse Euronext berechnet werden, zählt Airbus derweil zu den Schwergewichten.

    Dank Boeings Problemen mit dem Unglücksjet 737 Max könnte Airbus 2019 erstmals seit Jahren mehr Flugzeuge an die Kundschaft bringen als der US-Konzern. Das geht aus jüngst veröffentlichten Auslieferungszahlen beider Unternehmen hervor. Um Boeing den Rang als wertvollstes Börsenunternehmen der Branche abzulaufen, ist es aber noch ein weiter Weg. Denn ungeachtet des Kurseinbruchs der Boeing-Aktie kann der Konzern immer noch eine Marktkapitalisierung von rund 203 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 180 Milliarden Euro) vorweisen./gl/men/fba/gl/he

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
DJ Industr Average 27'349.21
NASDAQ 100 7'921.54
NASDAQ Comb Comp 8'219.18
S&P 500 3'005.15
ESTX50 EUR P 3'521.36
Rohoel Fass 64.35
Datenquelle:  SIX Financial Information AG