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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DJ Industr Average 25'194.74 +74.85 +0.30% 15:44:03
NASDAQ 100 7'391.62 -12.27 -0.17% 15:44:03
NASDAQ Comb Comp 7'854.58 -0.54 -0.01% 15:44:03
S&P 500 2'816.31 +6.76 +0.24% 15:49:03

Chart Dow Jones

Top/Flop Dow Jones

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Name +/-%
Johnson & Johnso Rg -1.32%
McDonald's Rg -1.05%
Nike -B- -0.98%
Microsoft Rg -0.85%
DowDuPont Rg -0.73%

Aktuelle News

  • 20:28:30 Aktien New York: Klare Richtung fehlt nach jüngsten Gewinnen

    Aktien New York: Klare Richtung fehlt nach jüngsten Gewinnen

    18.07.2018 | 20:28:30

    NEW YORK (awp international) - Die Wall Street hat sich nach ihrer zuletzt guten Entwicklung am Mittwoch orientierungslos gezeigt. Auch einige positiv aufgenommene Unternehmensnachrichten, schwache Daten aus dem Bausektor und der Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank Fed ("Beige Book") gaben dem US-Aktienmarkt keine klaren Impulse in die eine oder andere Richtung.

    Zuletzt stand der US-Leitindex Dow Jones Industrial 0,26 Prozent höher bei 25 185,57 Punkten. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,14 Prozent auf 2813,56 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq gab der am Vortag noch rekordhohe Auswahlindex Nasdaq 100 dagegen um 0,09 Prozent auf 7397,21 Punkte nach.

    Die Wohnungsbaubeginne hatten im Juni einen überraschend starken Rückgang erlebt: Sie waren so stark gesunken wie seit November 2016 nicht mehr. Zudem waren auch die Baugenehmigungen entgegen den Erwartungen rückläufig gewesen.

    Der Fed-Konjunkturbericht bewegte nach den jüngsten Aussagen des Notenbank-Vorsitzenden - wie bereits erwartet - die Kurse nicht. Jerome Powell hatte sich am Dienstag vor dem Senat positiv zur US-Wirtschaft und auch zur Zinspolitik geäussert und für Freihandel geworben. An diesem Mittwoch hielt er eine Rede vor dem Repräsentantenhaus. Diese enthielt laut Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK nicht mehr viel Neues.

    Unternehmensseitig standen einige Quartalsbilanzen im Fokus. Mit Morgan Stanley legte eine weitere der grossen US-Banken starke Zahlen vor, was die Aktien mit einem Kursplus von über 2 Prozent honorierten. Die Geschäfte an den Kapitalmärkten waren dank der florierenden US-Wirtschaft auch im zweiten Quartal gut gelaufen. Der Überschuss übertraf wie bei den meisten heimischen Konkurrenten die Erwartungen der Experten. Zudem seien die Erträge im Geschäft mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen überraschend stark gewesen, hiess es.

    Auch der Pharmakonzern Abbott Laboratories und die Fluggesellschaft United Continental überzeugten mit ihren Quartalsberichten und hoben zudem ihre Jahresziele an. Daraufhin legten die Anteilscheine beider Unternehmen um knapp 3 beziehungsweise fast 8 Prozent zu.

    Dagegen war bei einigen der Technologie-Schwergewichten nach den Bestmarken vom Vortag die Luft raus. Die Aktien des weltgrössten Online-Versandhändlers Amazon , der zuletzt wegen seines jüngsten Shopping-Events "Prime Day" im Fokus stand, verloren minimal. Über 36 Stunden lang hatten weltweit Prime-Mitglieder exklusiv besondere Rabattangebote erhalten, die Amazon trotz anfänglicher technischer Pannen Umsätze von bis zu 2 Milliarden US-Dollar beschert haben dürften, wie die Analysten von RBC schätzen.

    Die Titel des Online-Netzwerks Facebook traten ebenfalls auf der Stelle und zollten so ihrem Rekord vom Dienstag Tribut.

    Für die Aktien der Google-Mutter Alphabet ging es indes trotz der Nachricht, dass die EU-Kommission Google mit einer Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro überzieht, um 0,32 Prozent hoch - im Verlauf erreichte der Kurs ein Rekordhoch. Die EU will den Konzern zwingen, seine Kontrolle über das meistbenutzte Smartphone-System Android zu lockern und so mehr Wettbewerb zu ermöglichen. Die Strafe erscheine in Relation zum aktuellen Barmittelbestand des Internetkonzerns aber vergleichsweise gering, betonte Analyst Eric Sheridan von der schweizerischen Grossbank UBS. Auch auf die Nutzung von Googles App-Store erwartet der Experte kaum negative Auswirkungen.

    Kursverluste von 0,59 Prozent erlitten die Aktien von Texas Instruments . Der neue Chef des Chipkonzerns muss seinen Posten nach nur eineinhalb Monaten wieder räumen. Brian Crutcher habe gegen interne Verhaltensregeln verstossen, hiess es seitens des Unternehmens./gl/he

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  • 17:22:23 Aktien New York: Klare Richtung fehlt nach jüngsten Gewinnen

    Aktien New York: Klare Richtung fehlt nach jüngsten Gewinnen

    18.07.2018 | 17:22:23

    NEW YORK (awp international) - Die Wall Street hat sich nach ihrer zuletzt guten Entwicklung am Mittwoch orientierungslos gezeigt. Auch einige positiv aufgenommene Unternehmensnachrichten und schwache Daten aus dem Bausektor gaben dem US-Aktienmarkt keine klaren Impulse in die eine oder andere Richtung.

    Zuletzt stand der US-Leitindex Dow Jones Industrial 0,23 Prozent höher bei 25 177,07 Punkten. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,07 Prozent auf 2811,50 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq gab der am Vortag noch rekordhohe Auswahlindex Nasdaq 100 dagegen um 0,23 Prozent auf 7386,78 Punkte nach.

    Die Wohnungsbaubeginne hatten im Juni einen überraschend starken Rückgang erlebt: Sie waren so stark gesunken wie seit November 2016 nicht mehr. Zudem waren auch die Baugenehmigungen entgegen den Erwartungen rückläufig gewesen. Vom im weiteren Handelsverlauf anstehenden Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed ("Beige Book") sind nach den jüngsten Aussagen des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell ebenfalls kaum Impulse zu erwarten. Er hatte sich am Dienstag vor dem Senat zur US-Wirtschaft und zur Zinspolitik geäussert. An diesem Mittwoch hält er eine Rede vor dem Repräsentantenhaus.

    Unternehmensseitig standen einige Quartalsbilanzen im Fokus. Mit Morgan Stanley legte eine weitere der grossen US-Banken starke Zahlen vor, was die Aktien mit einem Kursplus von rund 3 Prozent honorierten. Die Geschäfte an den Kapitalmärkten waren dank der florierenden US-Wirtschaft auch im zweiten Quartal gut gelaufen. Der Überschuss übertraf wie bei den meisten heimischen Konkurrenten die Erwartungen der Experten. Zudem seien die Erträge im Geschäft mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen überraschend stark gewesen, hiess es.

    Auch der Pharmakonzern Abbott Laboratories und die Fluggesellschaft United Continental überzeugten mit ihren Quartalsberichten und hoben zudem ihre Jahresziele an. Daraufhin legten die Anteilscheine beider Unternehmen um gut 3 beziehungsweise über 7 Prozent zu.

    Dagegen war bei einigen der Technologie-Schwergewichten nach den Bestmarken vom Vortag die Luft raus. Die Aktien des weltgrössten Online-Versandhändlers Amazon , der zuletzt wegen seines jüngsten Shopping-Events "Prime Day" im Fokus stand, verloren 0,11 Prozent. Über 36 Stunden lang erhielten weltweit Prime-Mitglieder exklusiv besondere Rabattangebote, die Amazon trotz anfänglicher technischer Pannen Umsätze von bis zu 2 Milliarden US-Dollar beschert haben dürften, wie die Analysten von RBC schätzen.

    Die Titel des Online-Netzwerks Facebook zollten mit zuletzt minus 0,34 Prozent ebenfalls ihrem Rekord vom Dienstag Tribut. Für die Aktien der Google-Mutter Alphabet ging es um 0,23 Prozent bergab. Hier belastete zudem die Nachricht, dass die EU-Kommission Google mit einer Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro überzieht. Sie will den Konzern damit zwingen, seine Kontrolle über das meistbenutzte Smartphone-System Android zu lockern und so mehr Wettbewerb zu ermöglichen.

    Kursverluste von 0,65 Prozent erlitten die Aktien von Texas Instruments . Der neue Chef des Chipkonzerns muss seinen Posten nach nur eineinhalb Monaten wieder räumen. Brian Crutcher habe gegen interne Verhaltensregeln verstossen, hiess es seitens des Unternehmens./gl/he

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  • 16:05:15 Aktien New York: Wenig Bewegung nach jüngsten Gewinnen

    Aktien New York: Wenig Bewegung nach jüngsten Gewinnen

    18.07.2018 | 16:05:15

    NEW YORK (awp international) - Der Wall Street hat sich nach ihrer zuletzt guten Entwicklung am Mittwoch lethargisch gezeigt. Auch einige positiv aufgenommene Unternehmensnachrichten und schwache Daten aus dem amerikanischen Bausektor gaben dem US-Aktienmarkt keine klaren Impulse in die eine oder andere Richtung.

    Eine halbe Stunde nach dem Handelsstart stand der US-Leitindex Dow Jones Industrial 0,12 Prozent höher bei 25 150,03 Punkten. Der marktbreite S&P 500 trat derweil prozentual unverändert auf der Stelle, An der Technologiebörse Nasdaq sank der am Vortag noch rekordhohe Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,19 Prozent auf 7389,86 Punkte./gl/he

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  • 14:59:33 Aktien New York Ausblick: Dow kaum verändert nach vier Gewinntagen

    Aktien New York Ausblick: Dow kaum verändert nach vier Gewinntagen

    18.07.2018 | 14:59:33

    NEW YORK (awp international) - Überwiegend positive Unternehmensnachrichten dürften die Anleger an den US-Börsen am Mittwoch kaum zu weiteren Käufen verlocken. Schwache Daten aus dem Bausektor stimmen vorsichtig. Nach vier Handelstagen mit Gewinnen taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial rund eine Dreiviertelstunde vor dem Start an der New Yorker Wall Street auf 25 113 Punkte und damit 0,02 Prozent unter seinem Handelsschluss am Dienstag.

    Nachdem sich tags zuvor bereits Fed-Chef Jerome Powell vor dem US-Senat zur US-Wirtschaft und der Zinspolitik geäussert hatte, dürfte die Veröffentlichung des Konjunkturberichts der Notenbank im späteren Handelsverlauf nicht mehr allzu stark beachtet werden. Aktuelle Daten aus dem Bausektor hingegen enttäuschten: Die Wohnungsbaubeginne waren im Juni so stark gesunken wie zuletzt im November 2016 und auch die Baugenehmigungen waren entgegen den Erwartungen rückläufig.

    Unternehmensseitig dürften vor allem Geschäftsberichte grosser US-Konzerne in den Blick rücken. Unter den US-Banken überzeugte nun auch Morgan Stanley mit starken Quartalszahlen, was den Aktien ein vorbörsliches Plus von 3 Prozent bescherte. Die Geschäfte an den Kapitalmärkten liefen dank der florierenden US-Wirtschaft auch im zweiten Quartal gut. Der Überschuss übertraf wie bei den meisten anderen US-Banken die Erwartungen der Experten. Zudem seien die Erträge im Geschäft mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen überraschend stark gewesen, hiess es.

    Um vorbörslich rund 4 Prozent stiegen die Papiere der Fluggesellschaft United Continental . Sie hob nach einem robusten zweiten Quartal die Prognose für das laufende Jahr an.

    Abbott Laboratories rückten um 2 Prozent vor, nachdem auch der Pharmakonzern mit seinem Gewinn im abgelaufenen Quartal überzeugte und zudem die Jahresziele anhob.

    Die Aktien von Amazon hingegen zeigten sich vor dem Handelsstart nach ihrem Rekordlauf am Vortag fast unbewegt. Im Fokus steht der weltgrösste Online-Versandhändler aktuell wegen seines jüngsten Shopping-Events, dem "Prime Day". Über 36 Stunden lang erhielten weltweit Prime-Mitglieder exklusiv besondere Rabattangebote, die Amazon trotz anfänglicher technischer Pannen Umsätze von bis zu 2 Milliarden US-Dollar beschert haben dürften, wie die Analysten von RBC schätzen.

    Alphabet dürften hingegen schwächer starten. Sie gaben vorbörslich etwas mehr als ein halbes Prozent nach. Die EU-Kommission überzieht Google mit einer Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro und will den US-Konzern rasch zu mehr Konkurrenz auf Smartphones mit dem Android-System zwingen.

    Kursverluste von fast einem Prozent erlitten vorbörslich die Aktien von Texas Instruments . Der neue Chef des Chipkonzerns musste seinen Posten nach nur eineinhalb Monaten wieder räumen. Brian Crutcher habe gegen interne Verhaltensregeln verstossen, hiess es seitens des Unternehmens./ck/jha/

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  • 08:15:44 Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte Vortagesgewinne ausbauen

    Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte Vortagesgewinne ausbauen

    18.07.2018 | 08:15:44

    FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Mittwoch an seine tags zuvor erzielten Gewinne anknüpfen. Der X-Dax als vorbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex Dax signalisierte gut eine Stunde vor dem Handelsstart ein Plus von 0,34 Prozent auf 12 704 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Börsenbarometer der Eurozone dürfte ebenfalls höher in den Tag starten.

    Laut Händlern wirkt dabei der positive Einfluss von US-Notenbankchef Jerome Powell nach, der den Märkten am Vortag schon einen Schub versetzt hatte. Auf eine späte Rally beim Dax folgten Kurgewinne an der Wall Street. Der Leitindex Dow Jones Industrial konnte über 25 000 Punkte in Reichweite des Tageshochs aus dem Handel gehen. "Der Endspurt wird sich heute Morgen in Europa weiter positiv auswirken", sagte Marktbeobachter Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets.

    Powell sprach vor dem US-Senat von weiteren graduellen Leitzinsanhebungen, äusserte sich aber zurückhaltend zu den von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelskonflikten. Er warnte davor, Protektionismus belaste die wirtschaftliche Entwicklung. Die Zollkonflikte hatten die Märkte in den vergangenen Wochen immer wieder belastet, weshalb Anleger jeden Kommentar von wichtigen Entscheidern auf die Goldwaage legen.

    Auf Unternehmensseite rückt die Berichtssaison weiter in den Mittelpunkt, unter anderem mit Zahlen der Software AG . Analyst Knut Woller von der Baader Bank verwies vor allem auf die Lizenzumsätze, die nach einer negativen Überraschung im ersten Quartal wieder angesprungen seien. Woller sieht den Softwarekonzern damit auf einem guten Weg, um die gesteckten Jahresziele zu erreichen. Die Aktien notierten auf der Handelsplattform Tradegate mehr als 3 Prozent über dem Schlusskurs vom Dienstag.

    Im MDax der mittelgrossen Werte sind die Papiere von Brenntag einen Blick wert. Die Commerzbank hatte die Anteilsscheine des Chemikalienhändlers zum Kauf empfohlen. Auf Tradegate gewannen sie gut 2 Prozent./la/zb

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  • 17.07.2018 Aktien New York Schluss: Gewinne - Kursrekorde bei Facebook, Amazon & Co

    Aktien New York Schluss: Gewinne - Kursrekorde bei Facebook, Amazon & Co

    17.07.2018 | 22:24:37

    NEW YORK (awp international) - An der Wall Street hat sich am Dienstag eine freundliche Stimmung breit gemacht. Das galt vor allem an der Technologiebörse Nasdaq, wo die Kurse wachstumsstarker Unternehmen wie Facebook , Amazon und der Google-Holding Alphabet sämtlich neue Rekordstände meldeten.

    Der Nasdaq 100 Index rückte um 0,63 Prozent auf 7403,89 Punkte vor und damit ebenfalls auf ein Rekordhoch. Analyst Frank Wohlgemuth von der National-Bank sprach mit Blick auf die anstehenden Quartalszahlen von hohen Erwartungen der Investoren. Diese rechneten mit "hervorragenden Geschäften" grosser Technologiekonzerne.

    Der Dow Jones Industrial stieg um 0,22 Prozent auf 25 119,89 Punkte, nachdem er im frühen Handel noch leicht nachgegeben hatte. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,40 Prozent auf 2809,55 Punkte zu.

    Der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, stellte in einer Rede vor dem Bankenausschuss in Washington weitere schrittweise Anhebungen der Leitzinsen in Aussicht. Zudem sprach sich Powell für einen freien Handel aus. "Generell sind Länder stärker gewachsen, die offen für Handel sind", sagte Powell. Die von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelskonflikte hatten die Finanzmärkte zuletzt immer wieder belastet.

    Die Euphorie der Anleger für die Grossen der Internetbranche und der Social Media ist ungebrochen: Aktien von Facebook und Alphabet erreichten neue Rekordstände, nachdem sie seit Jahresbeginn jeweils um rund 17 Prozent zugelegt hatten. Am beeindruckendsten ist die Kursentwicklung von Amazon mit einem Aufschlag von fast 60 Prozent in diesem Jahr auf das Rekordhoch von 1851,69 Dollar.

    Mit Blick auf Alphabet und Facebook machte Analyst Mark Kelley von der Investmentbank Nomura noch immer Wachstumspotenzial bei der digitalen Werbung aus. Für die Platzhirsche Google und Facebook dürften die Stücke von diesem Kuchen besonders gross ausfallen, prognostizierte Kelley. Amazon profitiert derweil von der Erschliessung immer neuer Märkte.

    Selbst der anfangs um bis zu 14 Prozent eingebrochene Netflix-Kurs berappelte sich und lag zuletzt mit gut 5 Prozent im Minus. Enttäuschende Neukundenzahlen im zweiten Quartal belasteten den Kurs des Online-Videoanbieters. Allerdings hatte sich dieser seit Jahresbeginn verdoppelt, die Erwartungen an der Börse waren also hoch gesteckt. Die meisten Analysten hielten an ihren optimistischen Prognosen für Netflix fest.

    Der Konsumgüter- und Pharmakonzern Johnson & Johnson überzeugte die Anleger dagegen mit seinen Geschäftszahlen. Das Unternehmen profitierte vor allem vom Pharmageschäft. Die Anteilsscheine lagen mit plus 3,5 Prozent an der Spitze des Dow.

    Die Anteilsscheine des US-Krankenversicherers UnitedHealth gerieten unter Druck, obwohl der Konzern nach einem guten Quartal noch zuversichtlicher geworden war. Allerdings blieb der Mittelwert der Prognosespanne für den Gewinn je Aktie im Gesamtjahr unter den Erwartungen der Analysten. Der Kurs rutschte um 2,6 Prozent ab an das Ende des Dow.

    Aktien von Goldman Sachs gaben trotz guter Quartalszahlen leicht nach. Der Wechsel an der Spitze der Bank könnte für Vorsicht sorgen. Lloyd Blankfein wird Ende September als Chef zurücktreten und den Stab an den Vorstand David Solomon übergeben.

    Am US-Rentenmarkt traten richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen bei 100 4/32 Punkten auf der Stelle und rentierten mit 2,860 Prozent. Der Eurokurs gab nach und wurde im späten New Yorker Devisengeschäft bei 1,1662 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1707 (Montag: 1,1720) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8542 (0,8532) Euro./bek/jha/

    --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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  • 17.07.2018 Aktien New York: Gewinne - Neue Kursrekorde bei Facebook, Amazon & Co

    Aktien New York: Gewinne - Neue Kursrekorde bei Facebook, Amazon & Co

    17.07.2018 | 20:05:54

    NEW YORK (awp international) - An der Wall Street hat sich am Dienstag eine freundliche Stimmung durchgesetzt. Das galt vor allem an der Technologiebörse Nasdaq, wo die Kurse wachstumsstarker Unternehmen wie Facebook , Amazon und der Google-Holding Alphabet sämtlich neue Rekordstände meldeten. Der Nasdaq 100 Index rückte um 0,67 Prozent auf 7407,50 Punkte vor.

    Der Dow Jones Industrial stieg um 0,29 Prozent auf 25 137,19 Punkte, nachdem er mit leichten Verlusten in den Handel gegangen war. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,48 Prozent auf 2811,77 Punkte zu.

    Der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, stellte in einer Rede vor dem Bankenausschuss in Washington weitere schrittweise Anhebungen der Leitzinsen in Aussicht. Moderate Lohnerhöhungen dürften ihm zufolge jedoch nicht für eine hohe Inflation sorgen.

    Selbst der anfangs um bis zu 14 Prozent eingebrochene Netflix-Kurs berappelte sich und lag zuletzt noch mit 5,6 Prozent im Minus. Enttäuschende Neukundenzahlen im zweiten Quartal belasteten den Kurs des Online-Videoanbieters. Allerdings hatte sich der Aktienkurs seit Jahresbeginn verdoppelt, die Erwartungen an der Börse waren also hoch gesteckt. Die meisten Analysten hielten trotz der schwachen Abonnentenzahlen an ihren optimistischen Prognosen für Netflix fest.

    Die Euphorie der Anleger für die Grossen der Internetbranche und der Social Media ist ungebrochen: Aktien von Facebook und Alphabet erreichten neue Rekordstände, nachdem sie seit Jahresbeginn jeweils um rund 17 Prozent zugelegt hatten. Am beeindruckendsten ist die Kursentwicklung von Amazon mit einem Aufschlag von fast 60 Prozent in diesem Jahr auf das Rekordhoch von 1851,69 Dollar.

    Mit Blick auf Alphabet und Facebook machte Analyst Mark Kelley von der Investmentbank Nomura noch immer Wachstumspotenzial bei der digitalen Werbung aus. Für die Platzhirsche Google und Facebook dürften die Stücke von diesem Kuchen besonders gross ausfallen, prognostizierte Kelley. Amazon profitiert derweil von der Erschliessung immer neuer Märkte.

    Der Konsumgüter- und Pharmakonzern Johnson & Johnson überzeugte die Anleger dagegen mit seinen Geschäftszahlen. Das Unternehmen profitierte vor allem vom Pharmageschäft. Die Anteilsscheine lagen mit plus 3,6 Prozent an der Spitze des Dow.

    Die Anteilsscheine des US-Krankenversicherers UnitedHealth gerieten unter Druck, obwohl der Konzern nach einem guten Quartal noch zuversichtlicher geworden war. Allerdings blieb der Mittelwert der Prognosespanne für den Gewinn je Aktie im Gesamtjahr unter den Erwartungen der Analysten. Der Kurs rutschte um 2,7 Prozent ab an das Ende des Dow.

    Aktien von Goldman Sachs gaben um 1 Prozent nach. Zwar verdiente die Investmentbank dank guter Geschäfte an den Kapitalmärkten im zweiten Quartal deutlich mehr als erwartet. Der Wechsel an der Spitze der Bank könnte jedoch für Vorsicht sorgen. Lloyd Blankfein wird Ende September als Vorstandschef zurücktreten und den Stab an den Vorstand David Solomon übergeben./bek/jha/

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG