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Übersicht

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Name Letzter +/- +/-% Datum/Zeit
DJ Industr Average 25'585.69 +95.22 +0.37% 24.05.2019
NASDAQ 100 7'300.96 -6.97 -0.10% 24.05.2019
NASDAQ Comb Comp 7'637.01 +8.72 +0.11% 24.05.2019
S&P 500 2'826.06 +3.82 +0.14% 24.05.2019

Chart Dow Jones

Top/Flop Dow Jones

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Name +/-%
Boeing Co Rg +1.24%
Dow Rg +1.01%
JPMorgan Chase Rg +0.98%
American Express Rg +0.91%
Home Depot Rg +0.83%
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Name +/-%
Johnson & Johnso Rg -0.67%
McDonald's Rg -0.60%
Nike -B- -0.58%
Coca-Cola Co Rg -0.48%
Apple Rg -0.38%

Aktuelle News

  • 24.05.2019 Aktien New York Schluss: Stabile Kurse nach turbulenter Woche

    Aktien New York Schluss: Stabile Kurse nach turbulenter Woche

    24.05.2019 | 22:16:02

    NEW YORK (awp international) - Nach einer turbulenten Woche haben versöhnlichere Worte des US-Präsidenten am Freitag für ein wenig mehr Zuversicht unter Anlegern gesorgt. Der Dow Jones Industrial erholte sich um 0,37 Prozent auf 25 585,69 Punkte . Zwischenzeitlich hatte er die Gewinne fast gänzlich wieder abgegeben. Beobachter sprachen von einem verhaltenen Aktiengeschäft vor dem Feiertag "Memorial Day" am Montag, dann sind die US-Börsen geschlossen. Auf Wochensicht verlor der Dow 0,7 Prozent.

    Präsident Donald Trump hatte in Aussicht gestellt, den Streit um den Telekomausrüster Huawei in den Handelsgesprächen mit China zu lösen. "Ich kann mir vorstellen, dass Huawei in irgendeine Form eines Handelsabkommens einbezogen wird", sagte Trump. Immer neue Nachrichten zum Handelskrieg zwischen den USA und China und Sanktionen der USA gegen Huawei hatten im Laufe der Woche eine regelrechte Achterbahnfahrt an den US-Börsen zur Folge gehabt.

    Der breit gefasste S&P 500 stieg am Freitag um 0,14 Prozent auf 2826,06 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 gab um 0,10 Prozent auf 7300,96 Punkte nach.

    Die US-Börsen zeigten sich zuletzt kraftlos. Seit zwei Wochen schon schaffte es der Dow Jones Index nicht mehr zurück über die Hürde bei 26 000 Punkten. "Nennen wir das Kind beim Namen: Das Wachstum schwächelt", sagte Stratege Chris Hussy von Goldman Sachs . Die Unsicherheiten um den Welthandel spielten sicher eine Rolle. Vielleicht sei die Wirtschaft in den USA aber auch "etwas überanstrengt".

    Auf dem falschen Fuss erwischt wurden die Aktionäre von Foot Locker . Der Sportartikelhändler enttäuschte mit Quartalszahlen. Für die Aktien ging es um 16 Prozent abwärts auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr. Analyst Matthew Boss von JPMorgan bemängelte das gesenkte Wachstumsziel für den Gewinn in diesem Jahr. Experte Michael Binetti von Credit Suisse äusserte sich zudem negativ zu den jüngsten Aktienrückkäufen von Foot Locker, die seine Erwartungen nicht erfüllt hätten.

    Unter den Nebenwerten sorgten die Aktien der Workhorse Group für Aufsehen. Sie zogen um gut 11 Prozent an. US-Präsident Trump lobte den Verkauf eines Werks des Autobauers General Motors (GM) im Bundesstaat Ohio an das Unternehmen. GM habe die Fabrik "an ein sehr gutes Unternehmen verkauft", sagte Trump. Schon Anfang Mai hatten Kommentare Trumps zu diesem Verkauf den Workhorse-Kurs enorm nach oben getrieben.

    Papiere des Software-Produzenten Intuit gewannen 6,7 Prozent und lagen damit an der Spitze des Nasdaq 100. Das Unternehmen hatte mit der Gewinnprognose für das laufende Jahr die Schätzungen der meisten Analysten übertroffen. Im Sog von Intuit gewannen auch die Papiere des Cloud-Anbieters Workday 2,7 Prozent./bek/he

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  • 24.05.2019 Aktien New York: Stabile Kurse nach turbulenter Woche

    Aktien New York: Stabile Kurse nach turbulenter Woche

    24.05.2019 | 20:01:08

    NEW YORK (awp international) - Nach einer bislang turbulenten Woche haben versöhnlichere Worte des US-Präsidenten am Freitag für etwas mehr Zuversicht unter Anlegern gesorgt. Der Dow Jones Industrial erholte sich zuletzt um 0,48 Prozent auf 25 612,19 Punkte. Auf Wochensicht zeichnet sich somit für den Leitindex ein Minus von gut einem halben Prozent ab.

    Präsident Donald Trump hatte in Aussicht gestellt, den Streit um den Telekomausrüster Huawei in den Handelsgesprächen mit China zu lösen. "Ich kann mir vorstellen, dass Huawei in irgendeine Form eines Handelsabkommens einbezogen wird", sagte Trump. Immer neue Nachrichten zum Handelskrieg zwischen den USA und China und Sanktionen der USA gegen Huawei hatten im Laufe der Woche eine regelrechte Achterbahnfahrt an den US-Börsen zur Folge.

    Der breit gefasste S&P 500 stieg am Freitag um 0,38 Prozent auf 2833,08 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,37 Prozent auf 7334,85 Punkte.

    Zwischenzeitlich hatte der Dow die Gewinne fast gänzlich wieder abgegeben. Am kommenden Montag wird an den US-Börsen wegen des Feiertags "Memorial Day" nicht gehandelt. Angesichts der Unsicherheit, welche Nachrichten es in den kommenden Tagen zum Handelsstreit noch geben könnte, könnten Anleger im Tagesverlauf noch dazu verleitet werden, ihre Risikopositionen im Depot zu überdenken.

    Auf dem falschen Fuss erwischt wurden die Aktionäre von Foot Locker . Der Sportartikelhändler enttäuschte mit Quartalszahlen. Für die Aktien ging es um 16,3 Prozent abwärts auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr. Analyst Matthew Boss von JPMorgan bemängelte das gesenkte Wachstumsziel für den Gewinn in diesem Jahr. Experte Michael Binetti von Credit Suisse äusserte sich negativ zu den jüngsten Aktienrückkäufen von Foot Locker.

    Unter den Nebenwerten sorgten die Aktien der Workhorse Group für Aufsehen. Sie zogen um 7,6 Prozent an. US-Präsident Trump lobte den Verkauf eines Werks des Autobauers General Motors (GM) im Bundesstaat Ohio an das Unternehmen. GM habe die Fabrik "an ein sehr gutes Unternehmen verkauft", sagte Trump. Schon Anfang Mai hatten Kommentare Trumps zu diesem Verkauf den Workhorse-Kurs enorm nach oben getrieben.

    Papiere des Software-Produzenten Intuit gewannen 5,8 Prozent und lagen damit an der Spitze des Nasdaq 100. Das Unternehmen hatte mit der Gewinnprognose für das laufende Jahr die Schätzungen der meisten Analysten übertroffen./bek/he

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  • 24.05.2019 Aktien New York: Stabile Kurse - Trump gibt sich versöhnlich

    Aktien New York: Stabile Kurse - Trump gibt sich versöhnlich

    24.05.2019 | 16:37:36

    NEW YORK (awp international) - Nach einer bislang turbulenten Woche haben versöhnlichere Worte des US-Präsidenten am Freitag für etwas mehr Zuversicht unter Anlegern gesorgt. Der Dow Jones Industrial erholte sich im frühen Handel um 0,33 Prozent auf 25 575,19 Punkte. Auf Wochensicht zeichnet sich somit für den Leitindex ein Minus von knapp einem Prozent ab.

    Präsident Donald Trump hatte in Aussicht gestellt, den Streit um den Telekomausrüster Huawei in den Handelsgesprächen mit China zu lösen. "Ich kann mir vorstellen, dass Huawei in irgendeine Form eines Handelsabkommens einbezogen wird", sagte Trump. Der Handelskrieg zwischen den USA und China und Sanktionen der USA gegen Huawei hatten die US-Börsen zuletzt belastet.

    Der breit gefasste S&P 500 stieg am Freitag um 0,28 Prozent auf 2830,12 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,38 Prozent auf 7335,94 Punkte.

    Am kommenden Montag wird an den US-Börsen wegen des "Memorial Day" nicht gehandelt. Angesichts der Unsicherheit, welche Nachrichten in den kommenden Tagen vom Handelsstreit kommen, könnten Anleger im Tagesverlauf noch dazu verleitet werden, ihre Risikopositionen im Depot zu überdenken.

    Auf dem falschen Fuss erwischt wurden die Aktionäre von Foot Locker . Der Sportartikelhändler enttäuschte mit Quartalszahlen und einer gesenkten Gewinnprognose. Für die Aktien ging es um 16,3 Prozent abwärts auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr.

    Unter den Nebenwerten sorgten die Aktien der Workhorse Group für Aufsehen. Sie sprangen um 8,4 Prozent nach oben. US-Präsident Trump lobte den Verkauf eines Werks des Autobauers General Motors (GM) im Bundesstaat Ohio an das Unternehmen. GM habe die Fabrik "an ein sehr gutes Unternehmen verkauft", sagte Trump. Schon Anfang Mai hatten Kommentare Trumps zu diesem Verkauf den Workhorse-Kurs enorm nach oben getrieben.

    Papiere des Software-Produzenten Intuit gewannen 5,8 Prozent und lagen damit an der Spitze des Nasdaq 100. Das Unternehmen hatte mit der Gewinnprognose für das laufende Jahr die Schätzungen der meisten Analysten übertroffen./bek/he

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  • 24.05.2019 Aktien New York: Kurse erholen sich etwas - Trump gibt sich versöhnlich

    Aktien New York: Kurse erholen sich etwas - Trump gibt sich versöhnlich

    24.05.2019 | 16:06:00

    NEW YORK (awp international) - Nach einer bislang turbulenten Woche haben versöhnlichere Worte des US-Präsidenten am Freitag für etwas mehr Zuversicht unter Anlegern gesorgt. Der Dow Jones Industrial erholte sich im frühen Handel um 0,56 Prozent auf 25 632,60 Punkte. Auf Wochensicht zeichnet sich somit für den Leitindex ein leichtes Minus von einem halben Prozent ab.

    Präsident Donald Trump hatte in Aussicht gestellt, den Streit um den Telekomausrüster Huawei in den Handelsgesprächen mit China zu lösen. "Ich kann mir vorstellen, dass Huawei in irgendeine Form eines Handelsabkommens einbezogen wird", sagte Trump. Der Handelskrieg zwischen den USA und China und Sanktionen der USA gegen Huawei hatten die US-Börsen zuletzt belastet.

    Der breit gefasste S&P 500 stieg am Freitag um 0,47 Prozent auf 2835,42 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,64 Prozent auf 7354,93 Punkte./bek/he

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  • 24.05.2019 Aktien New York Ausblick: Solider Start - Trump gibt sich versöhnlich

    Aktien New York Ausblick: Solider Start - Trump gibt sich versöhnlich

    24.05.2019 | 15:04:41

    NEW YORK (awp international) - Ohne schlechte Neuigkeiten von Seiten des Handelsstreits zeichnet sich am Freitag an den New Yorker Börsen ein freundlicher Auftakt ab. Der Broker IG sieht den Leitindex Dow Jones Industrial eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsstart 0,34 Prozent höher bei 25 577 Punkten. Nach einem Wochenminus von bislang etwa 1 Prozent würde er so vor dem langen Wochenende nochmals ein kleines Aufbäumen versuchen.

    Ermutigend wirkten Entspannungssignale von Donald Trump im Handelsstreit. Der US-Präsident hatte in Aussicht gestellt, den in dieser Börsenwoche tonangebenden Streit um den Telekomausrüster Huawei in den Gesprächen mit China lösen zu können. Anleger schöpften daraufhin etwas Mut, auch wenn ein Ende des Streits damit kaum näher rückt. "Abwechselnd harte und beruhigende Worte sind zur Norm für den Stand der Verhandlungen mit China geworden", sagte ein Händler.

    Am kommenden Montag wird an den US-Börsen wegen des "Memorial Day" nicht gehandelt. Angesichts der Unsicherheit, welche Nachrichten in den kommenden Tagen vom Handelsstreit oder auch von den Europawahlen kommen, könnten Anleger im Tagesverlauf noch dazu verleitet werden, ihre Risikopositionen im Depot zu überdenken.

    Auf Unternehmensseite herrscht am Freitag im Sportartikelbereich Mollstimmung bei den Aktionären von Foot Locker . Enttäuschende Zahlen der Handelskette und ein gekürzter Gewinnausblick sorgten dafür, dass die Papiere im vorbörslichen US-Handel um 10 Prozent in den Keller gehen.

    Im Ölsektor könnten die Aktien von ExxonMobil oder Chevron von einer Erholung beim Ölpreis profitieren, vorbörslich war hier jedoch nur wenig Bewegung auszumachen. Marktbeobachter sprachen beim Öl von einer Gegenbewegung, nachdem der Preis für das "schwarze Gold" am Donnerstag regelrecht eingebrochen war - und die Branchenaktien schwer belastet hatte.

    Unter den Nebenwerten sorgten derweil die Aktien der Workhorse Group nach einigen Tagen Pause wieder für Aufsehen mit einem vorbörslichen Sprung nach oben um 12,5 Prozent. Hier schlugen Aussagen von US-Präsident Trump zum möglichen Kauf eines Werkes von General Motors im Bundesstaat Ohio durch Workhorse neue Wellen. Vor zwei Wochen hatten Gespräche darüber schon für ein Kursfeuerwerk bei Workhorse gesorgt./tih/fba

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  • 23.05.2019 Aktien New York Schluss: Nerven der Investoren liegen blank

    Aktien New York Schluss: Nerven der Investoren liegen blank

    23.05.2019 | 22:23:21

    NEW YORK (awp international) - Die Anfang Mai begonnene Talfahrt an den US-Börsen hat sich am Donnerstag noch beschleunigt. Die Furcht der Anleger vor einer Verschärfung des Handelskriegs zwischen den USA und China drückte schwer auf die Kurse. Der Dow Jones Industrial fiel um 1,11 Prozent auf 25 490,47 Punkte. Erst in der letzten Handelsstunde konnte er die Verluste etwas eindämmen. Sollte der Dow am Freitag weiter fallen, droht der tiefste Stand seit Februar.

    Investoren suchten ihr Heil stattdessen in als sicher geltenden Staatsanleihen: Zehnjährige US-Papiere stiegen auf den höchsten Stand seit Herbst 2017.

    "Wir bewegen uns immer weiter weg von einem Handelsabkommen der USA mit China", sagte Analyst David Mericle von Goldman Sachs. An dessen Stelle trete nun "ein Mix aus Zöllen und nichttarifären Massnahmen". China könnte auf die Sanktionen der USA mit neuen Zöllen kontern und US-Unternehmen in China das Leben schwer machen. "Die Lage eskaliert immer mehr?, sagte Mericle.

    Der breit gefasste S&P 500 büsste am Donnerstag 1,19 Prozent auf 2822,24 Zähler ein. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten, er schloss 1,52 Prozent schwächer auf 7307,93 Punkten.

    Erschwerend hinzu kam der immer schwächere Ölpreis: Ein Fass der US-Sorte WTI kostete am Donnerstag erstmals seit Ende März wieder weniger als 60 Dollar. Das drückte auf die Aktienkurse der Branche, deren Grosskonzerne in den Leitindizes schwer gewichtet sind. Aktien von Chevron , Exxon Mobil und Conoco Phillips fielen um 2,2 bis 5,6 Prozent. Der S&P Energiesektor war mit minus 3,1 Prozent der mit Abstand grösste Verlierer unter den Sektoren.

    Wegen des sich zuspitzenden Handelskrieges zogen sich Investoren erneut aus dem Technologiesektor zurück. Im Dow zählte mit IBM ein Technologietitel zu den grössten Verlierern mit einem Abschlag von 2,9 Prozent. An der Nasdaq gerieten die Kurse von Chip-Herstellern wie Nvidia , Qualcomm , Micron Technology, Broadcom und Applied Materials wieder unter Druck.

    Papiere von L Brands - nicht zuletzt bekannt durch die Dessous-Marke "Victoria's Secrets" - schossen hingegen nach starken Quartalszahlen und Jahreszielen um fast 13 Prozent nach oben. Analyst Michael Binetti von der Credit Suisse lobte vor allem das unter der Marke Bath & Body Works firmierende Geschäft mit Körperpflegeprodukten.

    Beim Kosmetikhersteller Avon Products ist die brasilianische Natura Cosmeticos mit ihrem Kaufangebot zum Zuge gekommen. Das liess Avon-Aktien um 3,2 Prozent zulegen, nachdem sie am Vortag bereits um fast 10 Prozent nach oben gesprungen waren. Inklusive Schulden beläuft sich das Volumen des Deals auf 3,7 Milliarden US-Dollar.

    Aktien des Datenspeicher-Anbieters NetApp brachen nach einem enttäuschenden Gewinn im vierten Quartal um gut 8 Prozent ein. Anteile von Best Buy büssten 4,8 Prozent ein, nachdem der Elektronikhändler vor steigenden Preisen gewarnt hatte in Folge von Zöllen auf Importe aus China.

    Der Eurokurs erholte sich im US-Devisenhandel etwas und notierte zuletzt mit 1,1180 US-Dollar. Zuvor war er auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1139 (Mittwoch: 1,1171) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8978 (0,8952) Euro gekostet. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen gewannen 20/32 Punkte auf 100 18/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,31 Prozent./bek/he

    --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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  • 23.05.2019 Aktien New York: Handelskrieg und Ölpreis setzen Kursen schwer zu

    Aktien New York: Handelskrieg und Ölpreis setzen Kursen schwer zu

    23.05.2019 | 19:54:51

    NEW YORK (awp international) - Hohe Kursverluste erneut in der US-Tech-Branche und ein unter starkem Druck stehender Ölpreis haben dem US-Aktienmarkt am Donnerstag schwer zu schaffen gemacht. Der Dow Jones Industrial sackte um 1,58 Prozent auf 25 368,19 Punkte ab. Damit fiel der Dow unter die Durchschnittslinie der vergangene 200 Handelstage - und damit unter einen wichtigen Indikator für den längerfristigen Trend.

    Wegen des sich zuspitzenden Handelskrieges zogen sich Investoren erneut aus dem Technologiesektor zurück. "Mit dem Boykott gegen Chinas Telekomausrüster Huawei hat Präsident Donald Trump unmissverständlich klar gemacht, dass es ihm um die technologische Vorherrschaft geht", sagte Ökonom Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank. "Raus aus Risiken" bleibe aus Investorensicht also die Devise.

    Erschwerend hinzu kommt der immer schwächere Ölpreis: Ein Fass der US-Sorte WTI kostete am Donnerstag erstmals seit Ende März wieder weniger als 60 Dollar. Das drückte auf die Aktienkurse der Branche, deren Grosskonzerne in den Leitindizes schwer gewichtet sind. Aktien von Chevron , Exxon Mobil und Conoco Phillips fielen um 2,2 bis 5 Prozent. Der S&P Energiesektor war mit minus 3,2 Prozent der mit Abstand grösste Verlierer unter den Sektoren.

    Der breit gefasste S&P 500 büsste am Donnerstag 1,58 Prozent auf 2811,09 Zähler ein. Der Nasdaq 100 fiel um 1,90 Prozent auf 7279,47 Punkte auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten.

    "Wir bewegen uns immer weiter weg von einem Handelsabkommen der USA mit China", sagte Analyst David Mericle von Goldman Sachs. An dessen Stelle trete nun "ein Mix aus Zöllen und nichttarifären Massnahmen". Die Lage eskaliere immer mehr.

    Im Dow Jones Industrial war mit IBM ein Technologietitel der grösste Verlierer mit einem Abschlag von 4,1 Prozent. An der Börse Nasdaq fielen die Kurse von Chip-Herstellern wie Nvidia , Qualcomm , Micron Technology, Broadcom und Applied Materials um 2,6 bis 4,2 Prozent.

    Papiere von L Brands - nicht zuletzt bekannt durch die Dessous-Marke "Victoria's Secrets" - schossen nach starken Quartalszahlen und Jahreszielen um 13,3 Prozent nach oben. Analyst Michael Binetti von der Bank Credit Suisse lobte vor allem das unter der Marke Bath & Body Works firmierende Geschäft mit Körperpflegeprodukten.

    Beim Kosmetikhersteller Avon Products ist die brasilianische Natura Cosmeticos mit ihrem Kaufangebot zum Zuge gekommen. Das liess Avon-Aktien um 2,7 Prozent zulegen, nachdem sie am Vortag bereits um fast 10 Prozent nach oben gesprungen waren. Inklusive Schulden beläuft sich das Volumen des Deals auf 3,7 Milliarden US-Dollar.

    Aktien des Datenspeicher-Anbieters NetApp brachen nach einem enttäuschenden Gewinn im vierten Quartal um fast 11 Prozent ein./bek/he

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Indikatoren

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Name Letzter Trend
DJ Industr Average 25'585.69
NASDAQ 100 7'300.96
NASDAQ Comb Comp 7'637.01
S&P 500 2'826.06
ESTX50 EUR P 3'350.70
Rohoel Fass 68.69
Datenquelle:  SIX Financial Information AG